G

Gast

  • #1

Gibt es ihn, den zuverlässigen Liebhaber, der auch ein guter Freund ist?????

Ich bin Mitte 50, attraktiv, finanziell unabhängig, mir gefällt mein Leben so wie es ist und ich möchte und kann mir z.Zt. nicht vorstellen, mit einem Mann in absehbarer Zeit zusammen zusammen zu leben. Aber, mir fehlt die Sinnlichkeit des Lebens. Ich träume von einer Beziehung, in der man 1 bis 2 Tage/Nächte wöchentlich gemeinsam aufeinander konzentriert verbringt und ansonsten telefoniert oder mailt. Eine große Zuneigung (ja Liebe!) und Treue setze ich voraus, und wenn nötig, fahre ich auch mitten in der Nacht los, um ihm zur Seite zu stehen, wenn es wirkliche Probleme gibt. Städtereisen, einen kleinen Urlaub - wunderbar! Aber ich möchte nicht der Privat-Lebensorganisator, die Haushälterin etc von einem Mann sein. Und da wird die Luft bei den Herren in meinem Alter leider sehr dünn. Zusammengefaßt könnte man sagen, daß ich eine verbindliche Unabhängigkeit in einer Beziehung suche. Gibt es das?????
 
G

Gast

  • #2
Ja, das gibt es. Ich (w/40 - bin also noch um einiges jünger als du) lebe genau das seit knapp 3 Jahren und bin sehr glücklich dabei. Diese Männer sind, wie Frauen wohlgemerkt genau so, jedoch schwer zu finden. Denn viele suchen die Annehmlichkeiten der gemeinsamen Wohnung.

Viel Glück bei der Suche und dann viel Spaß beim Auskosten...
 
G

Gast

  • #3
hallo .. ja das gibt es :)
ich hatte von ende 30 eine fünf Jahre lang andauernde Affaire ..
die bisher entspannedste Beziehung ... und im Augenblick baue ich mir wieder
so etwas auf. Leider kann ich nicht mal " eben " hin weil die Entfernung zu groß ist.
Für mich auch die bessere Alternative ... als mich wieder einengen zulassen.
w / 50
 
P

Persona grata

  • #4
Klar gibt es das. Ich (w., 60) hatte mir das genau so gewünscht, habe das ins Profil geschrieben (und zwar bei einer der 3 Fragen (sinngemaß...."Glaubst Du auch, dass man eine liebevolle Beziehung miteinander haben kann, aber getrennte Wohnungen beibehält?" Ich habe meinen Traumpartner bei EP gefunden. Weil ich ein großes Haus und einen großen Freundeskreis habe, ist er meistens von Samstag morgens bis Montag morgens bei mir, morgen fahre ich zu ihm und übernachte dort. Kurzurlaube haben wir bereits zusammen gemacht; Ende des Monats machen wir einen längeren Urlaub. Das läuft wunderbar. So kann jeder seinen Freundeskreis aufrecht erhalten, aber der Partner/ die Partnerin wird mit integriert. Natürlich wasche und bügel ich ihm auch mal ein Hemd, wenn es vom Wochenende hier bleibt, lasse ihn aber sonst seinen Alltag alleine erledigen (waschen, bügeln, kochen, einkaufen, Gardinen abnehmen usw). Da sowohl er als auch ich eine Putzfrau haben, bleibt auch nichts liegen und alle sind zufrieden.
Ich wünsche Dir, dass Du es genau so antriffst! Das ist ein tolles Lebensgefühl, was durch meine über 30 Jahre dauernde Ehe (leider) abhanden gekommen war.
 
  • #5
Ich denke, dass es da sehr auf das gelebte Gesamtpaket aus spürbarer Nähe auch über räumliche Distanz hinweg, wechselseitiger Rückendeckung auch ohne klammerndes Nebeneinander, wochenhöhepunktartiges Erlebnis von gemeinsamer Zeit und Eventplanung ankommt. Wo Freundeskreise oder terminliche Verpflichtungen mit erwartetem dualen Auftreten ins Gewicht fallen, ist zumindest die räumliche Entfernung ein zusätzliches Kriterium.
Für mich wäre dies allenfalls eine Übergangslösung - gegebenenfalls auch über Jahre hinweg -, aber kein Idealziel. Dabei geht es mir weniger um eine Einschränkung tages- und haushaltsgestalterischer Unabhängigkeit als darum, Zusammensein nicht als Ausnahmesituation, sondern eher als Dauerglücksfall zu erleben
hanjo58
ep7E0E2974
 
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Gast

  • #6
Ja, das gibt es und ich hatte das über 3 jahre lang. ich bin zwar erst anfang 30, aber da mich mein job viel zeit kostet und auch viel auf reisen schickt, ist eine beziehung für mich nicht mehr denkbar, wo ich nach 4 tagen dauerstress nach hause komme und der mann wartet schon auf mich und will meine ganze aufmerksamkeit......geht nicht, denn ich will danach nur eins...in die wanne und dann ins bett....bei mir scheiterte die regelmäßigkeit auch an der entfernung...naja, aber es war die schönste zeit in einer beziehung, die ich bis jetzt hatte...und ich suche sowas wieder....
alles gute bei der suche.....und viel spaß dann beim ausleben :)
 
G

Gast

  • #7
m / ü50 Kurt/MD
Wahrscheinlich das Zukunftsmodel der Beziehungen von selbsbewußten Personen über 50 ?
Ich bin gerade dabei mich an den Gedanken zu gewöhnen. Organisiert bekomme ich das alle mal.

Wenn man aber immer in einer Beziehung gelebt hat ist das Umgewöhnen nicht so einfach.
Wäsche, kochen und Tagesorganisation kein Problem. Reinigen und bügeln kann man bezahlen.

....aber Liebe auf 2 Tage AUF DAUER beschränken ?

Ich denke so kann man anfangen und wenn es dann Liebe ist regelt sich der Rest von alleine.
Wenn die Sinnlichkeit sehr schön ist wandelt sich vielleicht das Verhältnis, ohne das einer etwas aufgeben muss.

Viel Gück
 
G

Gast

  • #8
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Hallo und guten Tag,

ich, Mann von 52 Jahren suche nach 27 Ehejahren und in kürze anstehender Scheidung genau das von Dir beschriebene Beziehungsmodell. Zur Zeit kann ich mir jedenfalls nicht vorstellen wieder zusammen zuziehen. Vielleicht ändere ich auch meine Meinung wenn es sich mit der Richtigen ergibt. Aber, liebe Fragestellerin, es gibt auch genauso strukturierte Männer wie Du sie suchst. Insofern könnte wie unter #6 beschrieben, dies durchaus ein tragfähiges Zukunftsmodell sein. In Kontaktanzeigen lese ich immer öfter den Wunsch nach getrennten Wohnungen. Viel Glück beim finden Deines RICHTIGEN (Seelenverwandten).

Oelkocher
 
G

Gast

  • #9
Hallo @#7,
dann besuche mich (50) mal
7E20CD34 - ich verrate Dir dann auch mehr, vielleicht könnte es ja passen
 
G

Gast

  • #10
Hallo #8 ,

danke für die freundliche Einladung. Geht aber leider nicht, da ich bei EP nicht angemeldet bin. Bei der Allgemeinen "Ablehnung" gegen getrennt Lebende, mit den vermeindlichen Altlasten,
sehe ich im Moment darin keinen Sinn. Also von daher klappt es wohl jetzt nicht. LEIDER & SCHADE, denn Du bist an dem Punkt offensichtlich großzügiger.

Oelkocher
 
G

Gast

  • #11
Ich bin #8: bin glücklich getrennt lebend nach mehr als 20 Ehejahren , mit "Altlasten", ...
und bin tatsächlich tolerant, vielleicht bis später. ;-)
Viel Glück.
 
G

Gast

  • #12
@Fragestellerin: Erinnerst mich an das Weib des Schopenhauers
Nachlesen, es sind nur ca. 5 Seiten : Essay über die Weiber § 363 bis ich glaube $ 389
 
G

Gast

  • #13
Oh, wie gern würde ich so leben wollen, wenn ich könnte. Es fällt mir schwer, loszulassen und trotzdem ist eine fast optimale Form. Es gibt da doch glaube ich inzwischen eine Bezeichnung dafür, fällt mir nur nicht gerade ein.
Ich habe 10 Jahre mit meinem Partner zusammengelebt, dann wollte er getrennt leben. Das hat mir erstmal den Boden unter den Füßen weggezogen. Ich habe mich dann damit Arrangiert und die Vorteile gesehen. Und wir haben trotzdem jeden Tag telefoniert. Das ganze hat dann noch 4 Jahre gedauert und letztendlich würde jetzt gar nichts anderes mehr wollen. Nachdem wir uns nach kurzen Turbulenzen freundschaftlich getrennt haben, kann mich immer noch ausweinen oder wenn ich Hilfe benötige werde ich auch nicht ganz allein gelassen.

Eine WE-Beziehung würde mir eigentlich reichen, kontinuierlich und beständig das ist wichtig und innere sowie äußere Nähe. Z.z. bin ich jeden Tag gedanklich bei meinem...... der sich irgendwo im Urlaub befindet. Erinnert mich gerade an "Salz auf meiner Haut".
 
G

Gast

  • #14
#11

Deine Formulierung ist nicht ganz korrekt - Schopenhauer hat uns seine (durch seine persönlichen Frustrationen entstandenen) merkwürdigen Ansichten über Weiber mitgeteilt, gehabt hat er eigentlich keines. Und, zwischen Seite 363 und Seite 389 sind nicht 5, sondern 26 Seiten.

Lieber #, ich hoffe nur, daß sie nicht ähnlich traurige Frauenbeziehungen haben, wie Schopenhauer gehabt hat. Wenn doch, könnte es sein, daß ihnen ein guter Therapeut weiterhelfen kann. Es ist nicht schön, ein liebloses Leben zu haben!

Alles gute und viele Grüße
Siri (Fragestellerin)
 
I

ingrid w 64

  • #15
Endlich mal jemand, der auch dasselbe sucht wie ich. Eine tolle Frage. Und tolle Antworten, aus denen ich ersehe, dass es doch einige Menschen und sogar auch Männer gibt, die das wollen. Jetzt muss ich nur noch jemanden finden, der in meinem Alter ist und nicht allzu weit weg wohnt. Wäre ganz genau mein Lebensmodell. Nähe und Selbstständigkeit im Wechsel. Und keine Haushälterin spielen. Ich dachte immer, die Männer meiner Generation wollen allesamt nur noch versorgt werden, aber dem scheint ja nun doch nicht so. :)))
 
P

Persona grata

  • #16
@12: Nach meinem Kenntnisstand gibt es 2 Bezeichnungen für Paare, die (wie mein Partner und ich) wissen, dass sie zusammen gehören, aber dennoch getrennte Wohnungen beibehalten, Mingles = mixed Singles (Erlärung aus dem Duden: "Der Begriff kommt von "mixed singles", weil sich der Lifestyle von Singles und Paaren vermischt. Es sind Paare, die sich z.B. bewusst dazu entschließen, getrennt zu leben, obwohl sie sogar eine Familie sind." oder LAT = Living apart together. Ich zitiere aus einem aus einem Interview im Deutschlandfunk aus Januar 2008: "Während die jungen Leute zwischen 18 und 27 das traditionelle Beziehungsmodell favorisieren - sie wollen zusammenziehen, eine Familie gründen - gewinnt das LAT-Modell vor allem bei den Älteren immer mehr Anhänger. Früher begegnete man diesem Modell nur in der Boheme, bei Außenseitern. Es hatte antibürgerlichen Touch. Aber was Jean Paul Sartre und Simone de Beauvoir seinerzeit den aufständischen 68ern vorlebten, scheint heute eine akzeptable Option für die etablierte Mitte." (Zitatende).
Für mich ist das eine wunderbare Erfahrung, so leben zu dürfen.
 
G

Gast

  • #17
zico,m
Ich glaube es gibt mehr Männer die so eine Beziehungsform wünschen als man denkt,nur das direkte Gespräch darüber muß gefunden werden....was man will.Vielleicht liegt es auch ein wenig an dem Vorurteil,daß Männer nichts "gebacken"kriegen.Ich persönlich habe aber auch die Erfahrung gemacht,daß sehr selbstständige Männer in ihrer Zeit so eingeschränkt sind-das auch diese Form zu Spannungen führt....Frauen wollen doch Anlehnung,Geborgenheit,Beachtung und zum Teil Anerkennung durch das Umsorgen eines Mannes.
Was ist wenn der Mann beruflich erfolgreich,selbstständig im Haushalt(in allen Facetten),handwerklich Begabt und ein offenes Wesen nach Außen hat---den wollen doch Frauen fester Binden---wegen der"Konkurrenz"--oder?
Für eine gewisse Zeit geht das sicher gut und ist eine Alternative--oder im fortgeschrittenen Alter!
Frauen in einer Beziehung haben doch arge Probleme wenn Männer Freundschaften genau Freundschaften(ohne sexuelle Interessen) zu Frauen pflegen--mehr als umgekehrt!
.....und dies würde in so einer Beziehungsform auch entstehen-würdet ihr damit zurecht kommen oder hat dann doch die Eifersucht die Oberhand?
Es gehört sehr viel Toleranz und Vertrauen dazu,auch mit einem "Nein" muß man lernen umzugehen---da ja jeder auch ein gewisses Eigenleben leben will.
Aus eigener Erfahrung hab ich gemerkt,es ist auch schwer so eine Frau mit gleichen Ansichten zu finden....hängen ja immer gleich dran,ein bißchen wie "Gefangener" ;-)
 
G

Gast

  • #18
.#16


..und Männer wollen Anlehnung, Geborgenheit, Beachtung, Anerkennung und sie umsorgen ab und zu auch ganz gern. Ja, und das alles sollen Männer und Frauen auch geben und bekommen! Aber doch nicht jeden Tag, den es der liebe Gott werden läßt.

Es gibt ja noch Ehepaare, die auch nach 30 Ehejahren noch zusammen sind. Einige meiner Freundinnen und Bekannten leben so. Und langsam kommt die Zeit, in der die Ehemänner nicht mehr berufstätig sind und - Panik bricht aus (bei den Frauen)! Bisher hatten sie 8 - 12 Stunden täglich für sich, jetzt wird immer! jemand da sein...

Jeder erwachsene Mensch hat vermutlich nur dieses eine Leben und das möchte er, zumindest zeitweise, so verbringen, wie er es gerne möchte. Wenn ein Paar immer das Selbe tun möchte, muß mindestens einer hirn- oder/und einfallslos sein. Und ich z.B. möchte mit nicht mit einem hirn- oder einfallslosen Mann zusammen sein.

Das angesprochene Freundinnen-Problem: Das m.E. weit schlimmere Problem von Männern ist, daß sie gar keine wirklichen Freunde (männlich oder weibliche) haben - Geschäftsfreunde und solche, die das gleiche Auto oder Motorrad haben, nehme ich nicht ernst. Deshalb finde ich es wunderbar, wenn ein Mann eine tatsächlich platonische! Freundin hat (kann im Notfall sogar seine Exfrau sein). Dem Mann, mit dem ich zusammen bin, möchte ich blind vertrauen können. Wenn ich neben ihm sitzen muß, damit er sich nicht anderweitig umschaut, dann ist es mir um die Zeit, die ich mit ihm verbringe schade. Und wenn er ein wenig Herz und Hirn hat, dann wird er mir immer vermitteln können, daß ich der Mittelpunkt seines Lebens bin. Wenn er das nicht kann, wird es mit und ohne Freundin schwierig.
 
G

Gast

  • #19
@17: Kompliment! stimme dir zu. Gerade der letzte Absatz - Vertrauen, Respekt und Toleranz - ohne Gewichtung in der Reihenfolge für und von beiden Seiten!

Es ist nicht immer einfach so zu leben, doch ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Wenngleich ich mit 40 ja noch zu den Jungspunten hier gehöre, mich jedoch darüber freue, so fortschrittlich in dieser Partnerschaftsform der Zukunft zu leben! Viele meiner Bekannten können/wollen das nicht verstehen. Da muss immer alles gleich in einen Topf geworfen werden...- wir hingegen sind immer noch glücklich zusammen!?!?!

es grüßt #1
 
G

Gast

  • #20
"Gibt es ihn, den zuverlässigen Liebhaber, der auch ein guter Freund ist????? (...)
Zusammengefaßt könnte man sagen, daß ich eine verbindliche Unabhängigkeit in einer Beziehung suche. Gibt es das?????"

Ja, das gibt es. Diese Form der Beziehung würde ich nach einer gescheiterten Ehe und anstehender Scheidung auch favorisieren.

m/48
 
V

VirginiaWoolf

  • #21
Das könnte ich mir für die nächste längere Zeit auch vorstellen, "Alternative" oder Beides:

den GUTEN Liebhaber und den ZUVERLÄSSIGEN Freund !

7E20CD34
 
G

Gast

  • #22
Gibt es das?
Der Stundensatz dürfte in deinem Fall bei 200 € liegen. Per Dreisatz kannst nun ausrechnen wieviel Abenteuer und Freundschaft dir leisten willst.
 
G

Gast

  • #23
@21; Na du hast aber schlechte Erfahrungen gemacht - hier posten zig Menschen männlich wie weiblich, dass sie diese Form schon leben bzw. sie sich vorstellen können - und dann so etwas.

Ein No-go dein Posting- denn damit gekommst du den Liebhaber, aber nicht den Freund!
 
G

Gast

  • #24
@#1/18 ja, kann dir nur zustimmen - viele Menschen auch in meiner Umgebung verstehen diesen meinen Beziehungswunsch absolut nicht. Weil: das ist ja nichts "Richtiges", das ist jedem Mann zu wenig, er würde dich sicher bald betrügen/sitzenlassen, etc.
Ich schreibe auch ganz klar in mein Profil hinein, dass ich (w/45) eine liebevolle Beziehung mit getrennten Wohnungen und kein Abenteuer/Affäre suche, das Echo ist sehr mäßig, leider. Aber da es mir auch als Single gut geht, weil ich auf mich schaue, hat es keine besondere Eile.
 
G

Gast

  • #25
@23: Ich kann dich nur ermutigen, es gibt Männer (außer sie suchen die Rund-um-Kochen-Waschen-Bügeln-Versorgung) die aufgrund von abzockenden Ehefrauen und ähnlich schlechten Erfahrungen oder auch einfach, weil sie Zeit für sich brauchen, ihre eigene Bude, ihr eigenes Geld und auch mal ihre Ruhe haben wollen. Und das gleiche gilt ja für uns / für dich genauso. Laß dich also nicht von der GESELLSCHAFT, die immer meint alles besser zu wissen und zu wissen, was MAN tut (wer bitteschön ist MAN? - kenne ich nicht) nicht kleinkriegen und von deiner Meinung wegbringen.

Geh deinen Weg, du wirst sehen, die Beziehung bleibt frisch und lebendig und es macht Spaß, man freut sich wieder auf den Partner und genießt die Stunden, die man zusammen verbringen kann / darf.

...habe meinen Partner hier bei EP gefunden...
 
G

Gast

  • #26
#21
Ja, das gibt es.
wo ist dein problem? Kannst du evtl. nur Dreisatzaufgaben lösen? Denn verstanden hast du offensichlich nichts von dem, was ich geschrieben habe.

Fragestellerin
 
G

Gast

  • #27
20 Jahre Ehe, der Mann aus beruflichen Gründen monatelang unterwegs, dann wieder mehrere Monate zu Hause. Wenn er weg war habe ich ihn vermisst, wenn er da war war er zuviel da, ich fühlte mich eingeengt und bevormundet, irgendwann ging es nicht mehr und wir haben uns getrennt.
Ich habe die Zeit nach der Trennung genossen, möchte jetzt wieder einen Partner haben aber der Gedanke wieder mit jemandem zusammenzuwohnen schreckt mich ab.
deshalb würde ich auch gerne eine Beziehung mit getrennten Wohnungen haben, fürchte aber, dass es viele abschrecken kann, weil Sie denken, es sei keine richtige Beziehung.
 
G

Gast

  • #28
Die Motive kann ich wohl vestehen. Sie beruhen aber alle auf einem Mangel an einem wichtigen Punkt, der bisher im Elite-Forum noch fast gar keine Rolle gespielt hat:

Ja, es ist keine richtige Beziehung in folgendem Sinne: Denn eine richtige Beziehung besteht auch darin, dass man gemeinsame Sinnprojekte durchführt. Denn Sinn stiften ist ein wichtiger Teil des erwachsenen Daseins. Für Eheleute ist das, außer Leben an Kinder weiterzugeben (es sei denn, man hat keine Kinder, dann nur:) weitere sinnstiftende Dinge gemeinsam zu tun, die über das eigene Leben hinausgehen. Das kann ein ehelebenslanges Projekt sein oder auch mehrere Projekte, die nacheinander entwickelt werden. Dabei werden Kinder, die in so einem Haushalt leben, viel von solchen Eltern haben.

Entfällt dieser Punkt, dann ist es mir nur klar, dass solche Modelle enstehen.

Wer Spiritualität und Christentum (oder vielleicht eine andere Religion) in seinem Leben nicht kennenlernt, wegschiebt, beiseite läßt, der verspricht sich davon vielleicht etwas, am Ende fehlt aber die Fülle des Lebens und es reicht nicht für die ganze Zeit des Lebens aus; es reicht z. B. für für Ehe und Familie nur eine Zeit lang, dann ist es vorbei, die Luft raus, die Motivation weg, weil das Konzept, mit dem man in das Unternehmen Ehe und Familie gegangen ist, zu dünn ist.
 
G

Gast

  • #29
@27: Sorry, aber was tummelst du dich hier auf EP - wenn du doch dein Sinnprojekt Ehe und Familie begleiten musst?

Die Poster hier in diesem Thread haben vielfach ihre Kinder bereits groß bzw. die Erziehung ist in vollem Gange. (Schau mal die Altersstruktur) Gerade die Frage nach dem Sinn wird beim Nebeneinander herleben - das geschieht nunmal in zahlreichen Ehen - nun wirklich nicht mehr gestellt. Das stellt sich meist nur noch die Frage: Was macht diese Ehe überhaupt für einen Sinn:

Also lass bitte die Kirche im Dorf, die Christen sollen bitte ihr Leben leben und unterstelle nicht, dass wir hier nicht christlich erzogen sind bzw. leben. Wir möchte nur nicht mehr diese Scheinheiligkeit in der Gesellschaft leben und die ist leider gerade unter kath. Christen weit verbreitet. Grund: Man lässt sich nicht scheiden - lebt also lieber hinter der verschlossenen Tür nebeneinander her und wahrt nach draußen den schönen Sein! Nein danke!
 
G

Gast

  • #30
Ich bin Mitte 50, attraktiv, finanziell unabhängig, mir gefällt mein Leben so wie es ist und ich --

Vielleicht bist du finanziell attraktiv, das war es dann schon.
Der Rest deiner Gedanken sind pure Fantasien (kommt von Fanta).
Du wirst nur die Undercover auf den Plan rufen, weil die eben auch mal gerne finanziell unabhängig wären.
PS: Hast du dein kleines Vermögen von deinem treusorgenden Gatten geerbt?