• #1

Gibt es männliche "Geliebte" vergebener Frauen?

Im Parallelthread schreibt ein Gast:

"Als Mann könnte ich mir gar nicht vorstellen, etwas mit einer vergebenen Frau anzufangen. Ich hätte keinen Respekt vor ihr, weniger als vor einer käuflichen Frau."

Wie denkt ihr darüber?
 
  • #2
Natürlich gibt es solche Fälle. Gerade Männer, die nur unkomplizierten Sex abgreifen wollen, suchen so etwas geradezu. Praktischer geht's doch nicht.

Die suchen allerdings auch keinen Respekt, sondern Sex. Da ist die vergebene Geliebte quasi die saubere Version der Prostituierten, noch dazu kostenlos. Ideal.

Geliebte werden so gut wie nie die Partnerin, unter anderem aus genau diesem Grunde.
 
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Gast

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  • #3
Natürlich könnte ich das. Keine Verantwortung, einfach nur Spass. Leider gibt es sehr wenige Frauen, die zu so etwas bereit sind.
 
  • #4
Ja, natürlich gibt es das.

Es ist die respektloseste und geringschätzendste Weise, wie man mit einer Frau verkehren kann.

Bei einer käuflichen Frau ist es ein klares Geschäft, er zahlt und sie leistet dafür etwas. Bei dieser Form der/des Geliebten, da wird einfach nur genommen.

Aber Frauen, die sich auf so eine Bezeihung einlassen, haben wohl auch nicht viel Stolz. So bekommen wahrscheinlich beide Seiten das, was sie wollen.

Leider gibt es sehr wenige Frauen, die zu so etwas bereit sind.
Das Wort 'leider' zeigt doch hier sehr genau, wie viele Männer denken.


Jedem das Seine, aber begreifen werde ich das sicher nie - von beiden Seiten aus.
 
  • #5
Ich denke dabei eher an die Motive, die bei weiblichen Geliebten sehr oft darauf abzielen, den Mann letzendlich für sich zu gewinnen.
Nehmen auch Männer jahrelangen Seelenschmerz in Kauf , in der Hoffnung, dass die vergebene Frau sich für ihn entscheidet?
 
  • #6
Natürlich gibt es das. Ich kenne einige vergebene Frauen, die schon lange einen "Lover" haben. Oft ist er jünger und knackiger als der Partner. Und genauso macht er sich Hoffnungen, daß sich die Frau bald trennt.
Warum sollte so etwas die Domäne der Männer sein?
 
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Gast

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  • #7
Ich bin gerade verwirrt...

Wenn eine vergebene Frau sich einen Liebhaber sucht, dann nimmt sie doch nur einen der ihr zusagt und der auch dementsprechend Leistung bringt, im Bett. Wenn der Typ nichts auf die Reihe bekommt, dann ist er schneller weg als er denken kann. Für die Frau geht es um ihren Spaß und ihr Vergnügen, dass der Mann auf seine Kosten kommt ist doch dann die Nebensache. Bei einer Prostituierten da geht es nur um die Befriedigung des Mannes und die Frau bekommt das Geld.

Also wenn eine vergebene Frau, mit einem fremdem Mann Sex hat und dabei nicht auf ihr Kosten kommt, dann sollte sie den Mann kein 2x ranlassen, weil das wäre mehr als nur dumm. Und eigentlich sollte man vorher besser aussuchen.

Also ich würde so einen Sex für den Mann nicht als unkompliziert ansehen, denn er muss da viel mehr Leistung bringen, denn es geht dabei ja nicht um Gefühle und Zuneigung. Er muss seinen Mann stehe und dabei auch gut sein. Ich sage mal, ohne die richtige Ausrüstung^^ und den richtigen Körper und die dementsprechende Ausdauer, überlebt das kein Mann lange und muss sich dann auch wieder was neues suchen. Wenn er Pech hat, dann muss er auch beim erstem Treffen mit einer Latte davon ziehen, weil er der Frau nicht zugesagt hat. Wenn eine vergebene Frau bei sowas anders vorgeht und sich um die Befriedigung des Mannes Sorgen macht, na ja dann ist sie selber schuld.
 
  • #8
Warum sollte so etwas die Domäne der Männer sein?

Eben. Hier im Forum ist doch häufig von langjährigen Beziehungen zu lesen, denen die Erotik völlig abhanden gekommen ist. Natürlich gibt es Frauen, die aus welchen Gründen auch immer, an der Beziehung festhalten und sich Sex und Erotik anderswo holen.
Ich finde nicht, dass eine solche Frau "benutzt" oder "genommen" wird, vielmehr nimmt sie sich etwas, das sie in ihrer Beziehung (aus welchen Gründen auch immer) nicht bekommt.
 
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  • #9
Wieso soll für eine Frau nur Sex der Grund für eine außereheliche Beziehung sein. Versteh ich nicht - und das als Frau.
Ich hatte zwar nie einen Geliebten, aber ich hätte es mir schon manchmal vorstellen können. Bei einem "Hausfreund" bekommt man eben genau das, was man vom Ehemann nicht bekommt (so stellen es ja auch Männer mit Freundinnen hin). Ich hätte mir einen Mann vorstellen können, mit dem ich mich gut unterhalten kann, der nicht heim kommt und den Frust der Firma an Frau und Kind auslässt, der sich mal Zeit nimmt, mit dem frau mal wieder ausgeht usw. Sex käme bei mir da erst an 2. Stelle.
Ich denke, da ist nicht viel Unterschied zwischen Mann und Frau.
 
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  • #10
Ich hatte schon einmal eine Affäre mit einer verheirateten Frau. Die Frau hatte 3 Kinder. Ihren Mann hat sie nur als Versorger gesehen für die Kinder und das Haus. Der Mann hatte sich mit der Zeit gehen gelassen, und inzwischen ekelte sie sich von ihm angefasst zu werden.

Gleich am erstem Tag des Kennenlernens hatte die Frau sich bereitwillig zu Sex unter freiem Himmel verführen lassen, später ging dann der ganze Antrieb alleine von ihr aus. Die Frau war völlig ausgehungert nach Nähe, sie hatte ewig keine Streicheleinheiten mehr bekommen, wurde noch nie vorher leidenschaftlich geküsst, und Sex hatte ihr ebenfalls gefehlt.

Die Beziehung habe ich dann aber recht schnell beendet, weil sie angefangen hat ihre eigene Familie in Frage zu stellen. Sie war nicht fähig eine anständige Affäre zu führen, sie wollte statt dessen aus ihrer Familie ausbrechen.

#6 muss ich widersprechen, es geht fast auschließlich um Gefühle. Verheirate Frauen sind oft vernachlässigt. Sie hungern nach einem Zuhörer, sie hungern nach Anerkennung, sie hungern nach Zärtlichkeit, sie hungern nach Leidenschaft, und sie hungern nach gutem Sex.

Ich glaube, es ist recht einfach mit verheirateten Frauen etwas anzufangen. Was aber richtig schlecht ist, man muss sich zu 100% nach ihrer freien Zeit richten. Und es bleibt immer die latente Gefahr, dass die Frau dem Liebhaber die ganze Familie aufbürden möchte, evtl. inkl. einer gewollt/ungewollten Schwangerschaft.
 
  • #11
Die Beziehung habe ich dann aber recht schnell beendet, weil sie angefangen hat ihre eigene Familie in Frage zu stellen. Sie war nicht fähig eine anständige Affäre zu führen, sie wollte statt dessen aus ihrer Familie ausbrechen.

Deine Aussage als "Geliebter" zeigt hier eben doch einen Unterschied zum Verhalten von Frauen in dieser Situation. Ein Lover will vermutlich nur Sex, während die weibliche Geliebte genau auf hofft, was dich abschreckt.
 
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  • #12
#6 muss ich widersprechen, es geht fast auschließlich um Gefühle. Verheirate Frauen sind oft vernachlässigt. Sie hungern nach einem Zuhörer, sie hungern nach Anerkennung, sie hungern nach Zärtlichkeit, sie hungern nach Leidenschaft, und sie hungern nach gutem Sex.

Na ja... im Prinzip hast du schon Recht, sie wollen dann das haben was ihnen ihr Ehemann nicht gibt. Aber wie du es schon schreibst, die Frau wollte wegen dir ihre Familie verlassen. Du hast sie verführt, sie hat nicht von sich den Kontakt gesucht. Eine vergebene Frau die selber den ersten Schritt macht, der geht es um die Befriedigung ihrer Bedürfnisse und nicht um die des Mannes.

Die Frau von der du hier schreibst, sie blieb bei ihrem Mann wegen der Kinder und sie konnte oder wollte den Sex von der Beziehung trennen. Sie wollte eine Beziehung mit dir haben und das ist was anderes.
 
V

Vicky

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  • #13
Ich vermute, dass es relativ wenige Männer gibt, die sich als Geliebte "verdingen" und mehr als Sex und Abwechslung suchen.

Klar ist eine gebundene Frau toll, um Sex mit ihr zu haben. So, wie # 9 schrieb, sind bestimmte viele langjährig gebundene Frauen total ausgehungert nach abwechslungsreichem Sex, Kuscheln, Selbstbestätigung, etwas Romantik, etwas Verruchtem usw. Dass da Männer zugreifen und in die Rolle des Geliebten schlüpfen - verständlich.

Aber auch ich habe mich schon gefragt, wie viele Männer über Jahre hinweg darauf hoffen und warten würden, dass sich ihre Geliebte endlich von ihrem Mann trennt? So, wie man das umgekehrt eben kennt: Eine Frau ist die Geliebte, gibt zuerst vor, nur ihren Spaß haben zu wollen, verliebt sich in den Mann und hofft ernsthaft - wenn auch meist gegen jede Vernunft - dass ihr Geliebter sich von seiner Frau scheiden lässt und mit seiner Geliebten eine "richtige" Beziehung eingeht, ganz legitim, ganz öffentlich. Es gibt ja wirklich sehr traurige, fast schon tragische Geschichten, in denen die Geliebten, immer und immer wieder, von Jahr zu Jahr, von ihrem Geliebten vertröstet werden...

Entweder gibt es das auf männlicher Sicht sehr viel weniger und deshalb erfährt man davon so selten davon. (Ich habe auf jeden Fall in meinem Umfeld noch nie davon gehört und nur ein Mal in einer Zeitschrift von einem solchen Mann gelesen, kann aber gar nicht mehr zählen, wie viele Geschichten ich schon über weibliche Geliebte, gehört habe, die sich über Jahre hinweg ausnutzen lassen.) Oder aber es gibt doch recht viele männliche Geliebte, die wirklich lieben und das ganze ist ein Tabuthema wie körperliche Gewalt von Frauen gegen Männer...
 
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  • #14
Diese Pauschalisierungen und Rollenklischees, welche hier auftauchen, erschrecken mich und entsprechen meiner Auffassung nach nicht der Realität. Wieso sollte eine verheiratete Frau lediglich Lustobjekt sein? Ein verheirateter Mann nicht? Wieso sollen die Frauen immer nur Liebe suchen, die Männer immer nur Lust? In Akademikerkreisen denkt man da anders, zuminderst bei Männnern und Frauen, die unter 40 sind und nicht aus der Provinz stammen! ;-)
 
  • #15
@#13:Akademiker oder nicht- das spielt hier doch überhaupt keine Rolle!

Hier geht es um Männer und Frauen, die sich in der Rolle der Geliebten/des Lovers befinden. - Und da scheint es eben doch Unterschiede zu geben, was deren Wünsche für die Zukunft sind.
#12Vicky hat dieses Phänomen, meiner Meinung nach, richtig und sachlich kommentiert.
 
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  • #16
Also, ich kenne tatsächlich nur die Variante des männlichen Geliebten der verheirateten Frau.
In einem Fall hätte er nur zu rufen brauchen und sie hätte ihre Familie verlassen. Im anderen ist es ein schon Jahre dauerendes Arangement. In beiden Fällen genießen es die Frauen.

Von den weiblichen Geliebten kenne ich persönlich nur den Mythos.
 
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  • #17
Kleiner Buchtipp: Anatomie einer Affäre. Und mal ehrlich. Diese Rollenverteilung ist albern. Warum hat dann ein gebundener Mann derartig viel Druck gemacht- Zusammenziehen, öffentlich machen etc, dass es mir zuviel wurde? Oder bin ich da eine Ausnahme? Ich glaube, dass sich viele Frauen, gar nicht der Wahrheit stellen, warum der Mann evtl. erstmal zurückkommt? Bitte immer realistisch bleiben. Leider.
 
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  • #18
Der Satz den die FS zitiert stammt von mir. Ich weiß, ich bin da anders als die viele Männer. Ich bin auch viel zu loyal zu Freunden und ließ mich früher ausnutzen. Auch haben mir meine beiden Exfreundinnen die Erfahrung beschert, wie es sich anfühlt warm ausgewechselt zu werden. Ich weiß auch, wie es ist von seinen besten Freunden aus Kinderzeiten enttäuscht zu werden. Ich war es auch, der sich nicht vorstellen könnte die Duschgeschichte zu verschweigen und erschrocken war wie viele dazu geraten haben die Sache zu verheimlichen. Der Satz "„Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg' auch keinem anderen zu.“ ist für mich mittlerweile ein Leitsatz. Schön schräg in unserer Zeit, nicht wahr? Ich denke, es gibt jede Menge männliche Geliebte, aber für mich als Single käme das nicht in Frage. Erst die saubere Trennung, dann sieht man weiter. Egal wie toll die Frau ist. Egal wie lange ich nicht mehr habe.
 
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  • #19
Einfach nur Spass, ohne Verantwortung....Verstehe dich zwar ein wenig aber was ist denn, wenn sich eine solche in dich verliebt und für dich bereit wäre ihre Familie aufzugeben? Dann würdest du vielleicht einen Rückzieher machen...Aber was ist dann mit dieser Frau? Sie muss dann alleine durch das Gefühlschaos. Ich kann gar nicht verstehen, wie man keinen Respekt vor einer verheirateten Frau haben kann. Oft sind es doch die Männer( und natürlich die Frauen, die sich darauf einlassen) die so einen Kontakt geschickt anbahnen und die Frauen mit genau dem verwöhnen, was sie zu Hause vielleicht nicht bekommen ohne zu sagen, es ist nur eine Affäre...
 
  • #20
Es ist auf jeden Fall seltener, dass ein Single Mann eine sexuelle Affäre mit einer gebundenen/verheirateten Frau eingeht. Oder aber es wird darüber nicht geredet. Es ist ein Tabuthema unter den Männern. Männer, welche sich eine solche Frau "ausgesucht" haben, gelten allgemein als Looser und das entspricht nicht dem Männlichkeitsbild! Selbst wenn es mehr solche Affären gibt, erzählen sie niemandem davon, weil sie sich zutiefst schämen.

Ich kannte zwei Männer, ein älterer, welcher nach seiner Scheidung, sich in eine verheiratete Frau verliebte und ihr heimlicher Liebhaber wurde. Sie konnte oder wollte sich nicht scheiden lassen. Mehr als 2 Jahre habe ich ihn nicht gesehen, so dass ich nicht weiss, ob er noch lebt.

Ein jüngerer Mann so ca. 30 verliebte sich ebenfalls in eine junge verheiratete Frau, welche zwei Kinder hatte, und wartete auf sie, denn sie reichte die Scheidung ein!
Wie viele ledige Männer eine Affäre mit einer verheirateten Frau beginnen, werden wir letztlich nie erfahren.
 
  • #21
#9 hat das Wesentliche bereits dargelegt.

Es ist in der Regel nicht der Mann, der die Frau, die sich in ihrer Ehe langweilt oder vernachlässigt fühlen, verführt. Es sind genau diese Frauen selbst, die aktiv zu Werke gehen. Der ungebundene Mann weiß um die Situation. Die Frau allerdings auch. Man trifft dann Vereinbarungen, die man für sich auch moralisch vertreten kann. Einige dieser Frauen hatten zunächst Hemmungen, ihren Familienstand preiszugeben, aus Sorge, eine Abfuhr zu bekommen.

Formal ist das eine Win-Win-Situation. Die "ausgehungerte" Frau gelüstet nach einem ungebundenen Mann, der hier seinerseits Erfahrungen sammeln kann.

Das eigentliche Problem beginnt erst, wenn die Frau sich dann wider Erwarten doch ernsthaft verliebt. Wenn beide Beteiligten reif genug sind, damit umzugehen bzw. die realen Bedingungen nicht aus den Augen verlieren, ist auch das kein Problem.

Um es nochmal klarzustellen:
Es ist in den meisten Fällen die vernachlässigte verheiratete Frau, die eine Affäre sucht, und eben nicht so, daß der Mann die Situation einer solchen Frau ausnützt.
 
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  • #22
ganz schön hart , diese Urteile!
Ich war gebunden , als ich mich mit einem ebenfalls gebunden Mann, Anfang dieses Jahres traf,
und auch Sex hatte mit ihm.-
Ich wußte, ich würde mich dabei verlieben, und die Trennung aus meiner damals noch bestehenden Partnerschaft, die war leider schon sehr absehbar.-
Meine Verliebtheit hat dann ein übriges getan, und das war gut so.-
Erstmalig in meinem Leben bin ich nicht noch ewig geblieben, obwohl ich das Gefühl hatte, es passt nicht mehr!
Das finde ich toll!
Die Gegenseite hat damit aber nix anfangen können schätze ich mal, dann kann ich das nicht ändern.
9 Monate habe ich es mit gemacht, meine Emotionen Achterbahn fahren lassen.-
Mir manches, was mir als zu schmutzig erschien , verbeten.
Noch um 23 Uhr , nach einem Essen mit Freunden in der Nähe mal kurz rein zu schauen bei mir, und 30 Minuten Sex im Auto----dafür bin ich zu alt! Und meinem Kind gegenüber auch zu ehrlich! Ich sage, ich gehe kurz noch weg, und komme zurück......ich selbst weiss ja , was da gelaufen ist. Ist das Genuss-----für mich nur kurzfristig, und danach , ist es ein Scheißgefühl....
Besonders, wenn man hört, da läutet das Handy, zu Hause wartet seine Partnerin und das Kind!So etwas mache ich nur 1X im Leben, jetzt weiss ich wie es sich anfühlt.-
Ich habe meine Werte immer deutlicher gemacht, und es erfolgte Rückzug.

UND ICH HABE WIEDER ETWAS GELERNT IN DIESEM LEBEN!

w, 51
 
  • #23
@#17: Danke für dein Feedback!
Dein Statement empfand ich tatsächlich als außergewöhnlich und war deshalb gespannt, welche Erfahrungen andere hierbei gemacht haben.
 
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  • #25
Ein guter Freund von mir ist schon 4 Jahre der Geliebte einer verheirateten Frau. Ihm scheint es zu gefallen sonst würde er es wohl nicht so lange mitmachen. In der Regel sind es aber wohl die Frauen, die Geliebte werden.
 
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  • #26
Natürlich gibt es solche Fälle. Gerade Männer, die nur unkomplizierten Sex abgreifen wollen, suchen so etwas geradezu. Praktischer geht's doch nicht.

Die suchen allerdings auch keinen Respekt, sondern Sex. Da ist die vergebene Geliebte quasi die saubere Version der Prostituierten, noch dazu kostenlos. Ideal.

Geliebte werden so gut wie nie die Partnerin, unter anderem aus genau diesem Grunde.

Richtig, nur das gilt aber auch für vile verheiratete Fauen , die ein Verhältnis mit einem Mann suchen.
 
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  • #27
also ich bin verheiratet und hatte eine Zeitlang einen Geliebten, den ich schon länger flüchtig kannte und schon immer sehr attraktiv fand. Irgendwann trafen wir uns und erzählten uns gegenseitig von allem möglichen, u.a. auch von unseren jeweils nicht so besonders glücklichen Beziehungen.
Eigentlich war alles prima, aber nach einigen Monaten fiel ihm dann ein, dass er eigentlich keine halben Sachen mag und er kann das so nicht weiter etc. bla bla - ich nehme an, dass ich ihm ein wenig zu stressig wurde, weil ich aufgrund echter Verliebtheit relativ anspruchsvoll wurde, und dass er sich sofort an die Nächste rangeschmissen hatte - denn obwohl offensichtlich extrem unglücklich mit seiner Frau, hing er doch auch sehr an der ganzen Familie - mehrere Kinder waren vorhanden. Ich habe hinterher sehr gelitten und würde so etwas nie wieder machen. Was mit ihm nun ist, weiß ich nicht, denn er meldet sich nicht mehr. Wir hatten keinen Streit, sowohl gemeinsame Unternehmungen als auch Bett waren wirklich ganz besonders.
Wir hatten beide ein Defizit und haben einen Ausgleich geglaubt gefunden zu haben und dann ging das irgendwie nicht mehr. Ich weiß auch gar nicht, wie ich es in Zukunft hätte handhaben wollen, mal angenommen, er hätte nicht Schluss gemacht. Denn von meinem Mann trennen kann ich mich jetzt aktuell auch absolut nicht (ich hänge sehr an ihm jedoch tendenziell ist die Erotik geschwunden). Mit Respekt haben hat das Ganze m. E. nichts zu tun. Nur führt eine solche Situation entweder zu einem großen Knall und Trennungen, oder aber in eine Sackgasse. Auch wenn beide gebunden sind, ist es dadurch keineswegs einfacher, als wenn nur einer von Beiden gebunden ist. Ich kann nur abraten, so etwas überhaupt anzufangen. Jedoch, wo die Liebe hinfällt.... wächst kein Gras mehr...
 
  • #28
Ja, natürlich gibt es das.

Es ist die respektloseste und geringschätzendste Weise, wie man mit einer Frau verkehren kann.

Bei einer käuflichen Frau ist es ein klares Geschäft, er zahlt und sie leistet dafür etwas. Bei dieser Form der/des Geliebten, da wird einfach nur genommen.

Aber Frauen, die sich auf so eine Bezeihung einlassen, haben wohl auch nicht viel Stolz. So bekommen wahrscheinlich beide Seiten das, was sie wollen.


Das Wort 'leider' zeigt doch hier sehr genau, wie viele Männer denken.


Jedem das Seine, aber begreifen werde ich das sicher nie - von beiden Seiten aus.

Ja, natürlich gibt es das. Es ist die respektloseste und geringschätzendste Weise, wie eine Frau mit einem Mann verkehren kann. Bei einem Callboy ist es ein klares Geschäft, sie zahlt und er leistet dafür etwas. Bei dieser Form der/des Geliebten, da wird einfach nur genommen. Aber Männer, usw. usf.

Liebe Angeline, merkst du nicht, wie wenig Substanz deine Worte haben? Wäre es eine weibliche Geliebte, dann würdest du ganz anders von ihr sprechen. Diese Doppelmoral[mod], sorry, anders kann ich es nicht sagen.

Ein männlicher Geliebter gibt der Frau, was sie will. Es ist an ihr, mit sich zu klären, ob das moralisch in Ordnung ist (meistens ist es das nicht). Und das ganze gibt es recht häufig, genau so wie Männer, die Gefallen daran finden, dass sie den Rest ihrer Zeit von der Frau in Ruhe gelassen werden.
 
  • #29
Die meisten Frauen verlieben sich in andere Männer, meist erst dann wenn sie vergeben sind und bemerken, dass der Mann den sie jetzt haben zwar gut für ihren Kopf ist aber nicht für ihr Herz.
Da weiß ich von was ich rede, weil ich meist dieser "andere" bin, allerdings lasse ich mich darauf nicht ein. Interessanterweise suchen die meisten dabei nicht zwangsläufig nach Sex, den kann man zwar bekommen, es tut der Sache aber meist auch keinen Abbruch, wenn man ihn zurückweist.
 
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  • #30
Es ist die respektloseste und geringschätzendste Weise, wie man mit einer Frau verkehren kann.

Wenn ein vergebener Mann sich eine Geliebte hält, ist er treulos und sexbesessen. Wenn eine vergebene Frau sich einen Geliebten hält, ist der respektlos. Egal wie, der Mann ist ein Schwein und die Frau immer das arme Opfer. Geht noch ein wenig mehr Doppelmoral?
 
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