• #91
vermutlich (ich kann es natürlich nicht wissen, rein spekulativ) von Menschen, die nie sich mal richtig für die Gesellschaft niedergekniet haben.
Genauso wie Dir, ist es auch mir erlaubt, alles über Dich an Hand Deiner Angaben zu mutmaßen. Dafür schreibst Du ja hier im Forum, damit die ForistInnen entsprechende Mutmaßungen anstellen können. Denkanstöße geben, auch wenn sie völlig daneben sein sollten und Dich offensichtlich triggern.
ErwinM, 53


Anm. d. Mod.:
Die FS wurde hier durchaus hart angegangen und hat versucht, einiges klarzustellen. Ihr daraus einen Strick zu drehen ("Selbstbeweihräucherung"), ist nicht im Sinne des Forums.
 
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  • #92
In mich hat sich meines Wissens auch noch nie ein Mann verliebt oder sowas wie romantische Gefühle entwickelt. Ich hatte aber trotzdem Beziehungen, die ergaben sich so.
Aber so wie in Büchern, dass nun ein Mann um mich geworben hat, mich erobern wollte oder Ähnliches, nie erlebt. Keine Ahnung ob es das überhaupt gibt
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #93
@FrauRossi50 na ja, aber irgendwie haben die Männer dir doch mitgeteilt, dass sie an dir als Partnerin interessiert sind?
 
  • #94
In mich hat sich meines Wissens auch noch nie ein Mann verliebt oder sowas wie romantische Gefühle entwickelt. Ich hatte aber trotzdem Beziehungen, die ergaben sich so.
Aber so wie in Büchern, dass nun ein Mann um mich geworben hat, mich erobern wollte oder Ähnliches, nie erlebt. Keine Ahnung ob es das überhaupt gibt
Das eine hat mit dem anderen ja nun wenig zu tun.
Hast Du Dich in Deine Beziehungsmänner verliebt oder auch nicht?
ErwinM, 53
 
  • #95
Natürlich gibt es sowas. Scheint ja bei dir so zu sein. Allerdings bist du noch sehr jung. Kann dir ja noch passieren. Zudem klingt die Schilderung von @greeneyedwoman glaubwürdig.

Für dich gibt's ja mit den Naturwissenschaften ein Thema, das gewiss interessanter ist als die Männer.
 
  • #96
@FrauRossi50 na ja, aber irgendwie haben die Männer dir doch mitgeteilt, dass sie an dir als Partnerin interessiert sind?
Interessiert sein und verliebt sein, sind zwei paar Stiefel. Rossi spricht von verliebt sein, du solltest den Beitrag noch einmal genauer lesen!
In mich hat sich meines Wissens auch noch nie ein Mann verliebt oder sowas wie romantische Gefühle entwickelt. Ich hatte aber trotzdem Beziehungen, die ergaben sich so.
Um Beziehungen zu bekommen, muss man nicht verliebt sein!
 
A

Asja

Gast
  • #97
Liebe FrauRossi50,

das heisst dann aber auch nicht, das es besser passt. Wenn frau Pech hat landet sie auch in ähnlich unpassenden chaotischen Partnerschaften wie Du. Aber Du kannst dich zumindest noch einlassen. Ich kann das nicht mehr gut nach ähnlichen Erlebnissen wie Du...Ist aber ganz bestimmt auch keine Lösung das Kennenlernen sofort abzubrechen.

Die FS steht noch ganz am Anfang, das ist ein großer Unterschied. Aber sie ist auch noch sehr jung.
 
  • #98
Ich denke ich bin einfach der Typ, suf den man einfach nicht steht oder sich mit den 'Resten' an übrig geblieben Männern erfreuen muss.

Damit hast Du Dir die Frage schon selbst beantwortet. Den Resten an Männern, die Du so klassifizierst, werden Reste an Frauen entsprechen. Dein ganzes Problem besteht darin, nicht so klassifiziert werden zu wollen, wie Du selbst andere klassifizierst. Voilà! Und da behaupten manche, es gebe keine Gerechtigkeit auf Erden ...
 
  • #99
Ich frage mich, ob es Menschen gibt die in niemandem romantische Gefühle auslösen und ich glaube, ich bin eine solche Person.

Soweit ich es von meiner Umwelt deuten konnte, hatte noch kein Mann auf dieser Welt Interesse an mir, noch nicht einmal sexuell und bin komplett ausgestoßen von dem Thema.

Dementsprechend hatte ich auch keine romantischen Erfahrungen wie Küssen ect. geschweige denn Sex.
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen. Ich fühle ähnlich, kenne aber meine eigenen Gründe.
Ich würde dir auch anraten, dir professionelle Hilfe (tiefenpsychologisch und / oder verhaltenstherapeutisch) zu suchen und zwar vielleicht als Einstieg kann ich Gruppentherapie empfehlen. Mir hat das viel gebracht, wenn auch nicht alles "gelöst" wird. Ich war damals bei einem Therapeuten, der sich gerade für Gruppentherapie weiterbilden ließ und daher rechnete er uns als Selbstzahler zu viel preiswerteren Gebühren ab. Hör dich um, ggf. stelle dich bei Therapeuten vor. Um in eine Therapiegruppe aufgenommen zu werden, hast du auch ein Erstgespräch. Dort kannst du deine Bedenken wegen Verbeamtung äußern. Vielleicht kann dir da aufgrund deiner Situation entgegengekommen werden.
In der Gruppentherapie gab es die unterschiedlichsten Themenbereiche. Aber ganz toll ist es, von zahlreichen Menschen dort in vertrauter Runde Feedback zur eigenen Person zu erhalten. Manchmal sind die Feedbacks natürlich klar durchfärbt von den Anliegen/ psych. Päckchen der anderen Person. Aber man lernt damit umzugehen. Gehe das Problem besser früh an, ich kann dir sagen, die Jahre verfliegen sehr schnell. Wenn für dich Familiengründung ein Thema sein sollte, warte nicht damit.
Alles Gute dir
 
  • #100
Mischung aus allem: Aussehen, zu introvertiert, zu schüchtern, keine Kontakte außerhalb meines beschaulichen Kreises, wenig Auswahl durch Dorfgemeinschaft, uninteressant, kühles Auftreten, wenig Weiblichkeit, unbeholfen in Kommunikation (Richtung Flirten, Kontakt aufbauen, wenn es nicht Freundschaft werden soll), unscheinbar, mag keine großen Menschenansammlungen, sehr kränklich und körperlich nicht im Besten Zustand.

Die haben auch keine Interesse, der Kommentar von mir war Sarkasmus.
Versuche in einem ersten Schritt, deine Argumentation gedanklich umzudrehen. Also schaue, wer gefällt denn mir? (Ich gebe hier Tipps, dabei rackere ich mich noch mit mir selber ab..🙂. )
Als Studentin arbeitete ich mal an der Kasse eines Supermarktes. Ich zog viel daraus. Einzelpersonen, Pärchen und Familien kamen an meiner Kasse vorbei. Ich nahm sehr stark wahr, wie sie einander behandelten. Also eine kostenlose Sozialstudie. Oft erkannte ich, nein, so möchte ich nicht behandelt werden. Oder da ist eine Leichtigkeit zwischen dem Paar zu erspüren. Oder ich arbeitete hinter einer Bar und gab Getränke aus. Dort siehst du, wie auch andere Menschen, sich überwinden müssen, auf Menschen zuzugehen, wie sie sich manchmal unsicher fühlen allein. Es werden menschliche Facetten sichtbar, die du sonst im Alltag nicht so siehst. Manchmal staunte ich, wie viel Aufwand doch einige betreiben, um mit anderen in Kontakt zu kommen, um sich interessant darzustellen. Vielleicht bist du anderen Menschen in ihren Ängsten und Zweifeln ähnlicher als du denkst. Nur fehlt es an Gelegenheiten und den optimistischen Glaubenssätzen.
Melde dich vielleicht auch in einer Freizeitplattform an, da gibt es einige. Ggf. ist es auch in deiner Region mgl. Dort kannst du zu gemeinsamen Unternehmungen immer wieder neue Menschen treffen, wenn du das möchtest und dich in Kommunikation üben. Schaue dir auch gern mal Gesprächsrunden im TV an. Nimm dir Zeit für deine eigene Kommunikation. Frage dich, ob deine Schüchternheit und dein kühles Auftreten deinem wahren Wesenskern entspricht, oder ob da was in dir ist, was einfach noch nicht im Leben herauskommen konnte, wie z.b. Lebendigkeit und Liebenswürdigkeit und eine innere Wärme, die du gern teilen wollen würdest.
 
  • #101
In der Gruppentherapie gab es die unterschiedlichsten Themenbereiche. Aber ganz toll ist es, von zahlreichen Menschen dort in vertrauter Runde Feedback zur eigenen Person zu erhalten. Manchmal sind die Feedbacks natürlich klar durchfärbt von den Anliegen/ psych. Päckchen der anderen Person.
Wenn das für dich so gut ist, dann ist es auch gut so, nicht jeder möchte das! Ich wollte keine Gruppentherapie machen, es gibt eine alte Weisheit die besagt, lebst du unter Lahmen, so lernst du hinken, da ist was dran!
 
  • #102
Wenn das für dich so gut ist, dann ist es auch gut so, nicht jeder möchte das! Ich wollte keine Gruppentherapie machen, es gibt eine alte Weisheit die besagt, lebst du unter Lahmen, so lernst du hinken, da ist was dran!
Naja, hinken kann sie ja schon.
Wenn an der Spruchweisheit viel dran wäre, wären ja die meisten Therapeuten, Coachs und Ärzte irgendwann psychische oder physische Krüppel.
 
  • #103
Wenn das für dich so gut ist, dann ist es auch gut so, nicht jeder möchte das! Ich wollte keine Gruppentherapie machen, es gibt eine alte Weisheit die besagt, lebst du unter Lahmen, so lernst du hinken, da ist was dran!
Das ist in Ordnung, wenn du diese Zitat für dich heranziehst. Im deinem Zitat fehlt jedoch der Satz, " man lernt damit umzugehen" und man lernt es einzuordnen. Außerdem lebt man nicht unter Lahmen, man taucht für eine bestimmte Zeit in eine Runde ein, die geleitet wird. Von daher können sich die "Lahmen" am nicht hinkenden Leithammel orientieren. Man erlebt nicht nur hinkende Geschöpfe in solch einer Therapie, sondern auch Momente des Glücks, und auch des Fortschritts bei anderen. Man bekommt die Bandbreite des Lebens zu spüren. Das ist für die Empathie für sich selbst und anderen gegenüber sehr wichtig, meiner Meinung nach.
 
D

Deepdiver

Gast
  • #104
Mischung aus allem: Aussehen, zu introvertiert, zu schüchtern, keine Kontakte außerhalb meines beschaulichen Kreises, wenig Auswahl durch Dorfgemeinschaft, uninteressant, kühles Auftreten, wenig Weiblichkeit, unbeholfen in Kommunikation (Richtung Flirten, Kontakt aufbauen, wenn es nicht Freundschaft werden soll), unscheinbar, mag keine großen Menschenansammlungen, sehr kränklich und körperlich nicht im Besten Zustand
Hallo @Flockenstaub , so wie ich das lese bist du dir ja schon einiger Attribute bewusst, die bei deinem Gegenüber negativ ankommen könnten. Demnach kannst du manche davon ändern. Ich hatte als junger Mann zwischen 16 und 20 Lebensjahren die gleichen Erfahrungen gemacht, ich war nie schlecht aussehend, immer schon sportlich und nicht auf den Kopf gefallen, nur: Sehr kühl und introvertiert. Die ersten drei Mädchen in die ich "verknallt" war und mit denen ich gerne in eine erste Beziehung gelangt wäre haben mich alle abblitzen lassen, da ich zwar den Mut aufgebracht habe mit ihnen in Kontakt zu kommen, dann aber nie wusste wie es weiter geht. Man saß sich schweigend gegenüber, wie man mit rumknutschen anfängt wusste ich schon gar nicht. Zusätzlich war ich durch eine streng christliche Erziehung gehemmt. Je mehr ich dann unter Leute ging, desto offener und freundlicher wurde ich im Umgang, manchmal auch gezwungenermaßen, weil es für meine erste Berufsausbildung notwendig wurde. Gehe auf Leute zu, mit einem Lächeln in den Augen, das nützt schon einmal viel, betreibe ungezwungene Kommunikation, erst einmal ohne das Ziel einer Beziehungsanbahnung. Sei herzlich, und das wirst du mit der Zeit wenn du auch mit dir selbst zufrieden bist. Nimm kleine Schritte, nicht den ganzen Weg auf einmal wenn du dich positiv verändern willst. Und werde dir klar, welcher Typ Mann für dich überhaupt interessant ist. Du wirst oft auch scheitern, aber das macht nichts, solange du daraus lernst.
 
R

Runningman

Gast
  • #106
Ich lerne schon welche kennen, bin auch befreundet. Was anderes entwickelt sich jedoch nicht daraus. Vielleicht auch weil ich dann zu tief in der Arbeit fixiert bin
Wie gehst du denn da vor, wenn du jemanden kennenlernst und Interesse hast? Zeigst du demjenigen dann auch dein Interesse und wenn ja, wie? Und wodurch kommst du irgendwann dann zum Schluss, dass sich nichts daraus entwickelt? Und entwickelt sich deshalb nicht mehr als Freundschaft daraus weil es für DICH nicht für mehr reicht oder für die anderen? Und was genau meinst du mit "zu tief in der Arbeit fixiert"?
Mich würde einfach interessieren, wie du dich potenziell für dich interessanten Männern gegenüber verhältst.
 
  • #107
Ich verfolge das Thema jetzt auch schon seit vier Seiten und viele UserInnen haben schon viele gute Impulse gegeben. Aber ich denke einfach unterm Strich, ohne der FS in irgendeiner Weise zu nahe treten zu wollen, dass die Männer, in deren Liga sie spielt, von ihr als potentielle Partner nicht in Betracht gezogen werden. That's it!

Man braucht eigentlich nicht rumrätseln, wie genau sie aussehen oder wie sie sich geben könnte, etc., denn Fakt ist, dass sämtliche Menschen jeglicher Couleur, jeglichen Stils, jeglichen Bildungsgrads, jeglichen Aussehens, usw. PartnerInnen finden, die das wollen. Schaut Euch doch mal auf der Straße um, dort sieht man alles, selbst salopp gesagt, die hässlichsten, ungepflegtesten Menschen, selbst welche, die offensichtlich aus einem regelrecht asozialen Umfeld kommen, finden PartnerInnen und haben häufig sogar Familie und Kinder! Sieht man genauso wie die oberen Zehntausend oder den Durchschnitt, die Otto Normalos...

Bitte nicht falsch verstehen, ich sortiere die FS in keine Schublade ein! (ich weiß, hier wird gerne "schnell" gelesen und schnell etwas unterstellt). Aber ich denke, wenn es nicht einfach definitiv an viel zu wenigen Kontaktmöglichkeiten der FS liegt, dass sie viel zu wenig Menschen/Männer kennenlernt, dass sie von vornherein die Liga der Männer ausklammert, mit denen für sie aktuell eine Partnerschaft möglich wäre. In der Liga der anderen spielt sie nicht. Klingt zwar gruselig, Menschen in "Kategorien" (Ligen) einzuteilen, ist aber IMHO so, und das hat auch nicht unbedingt etwas mit Optik zu tun. Ich frage mich auch, ob sie sich nicht täuscht, wenn sie sämtliche möglicherweise für sie in Frage kommende Männer als "grapschende sexistische Karl-Heinz'" abtut...
 
  • #108
Ich frage mich auch, ob sie sich nicht täuscht, wenn sie sämtliche möglicherweise für sie in Frage kommende Männer als "grapschende sexistische Karl-Heinz'" abtut...
Sie ist auch wirklich zu jung, um das überhaupt gut beurteilen zu können. SIe denkt, sie wäre im Geschehen (nein, ich verwende jetzt mal nicht den Begriff Markt), aber sie hat keinen Überblick über die Beghtheit und nur ein kurzen Eindruck betreffend ihrer Attraktivität.
Wenn man einfach auf alles wartet, dass es doch nun einteten solle, hat man auch einen verzerrten Eindruck von der Realität.

Wie gut ihre Chancen als Frau sind, wird sie frühestens in 10 Jahren gut genug beurteilen werden und sich auch als Frau ausreichend gut selbst kennen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #109
Sie ist auch wirklich zu jung, um das überhaupt gut beurteilen zu können. SIe denkt, sie wäre im Geschehen (nein, ich verwende jetzt mal nicht den Begriff Markt),
Na siehste, geht doch. Ich scheine dich ja nachhaltig beeindruckt zu haben, wenn du dich jetzt schon mindestens 2x auf mich bezogen hast - einmal sogar namentlich 😉.
aber sie hat keinen Überblick über die Menschen und nur ein kurzen Eindruck betreffend ihrer Attraktivität.

Wie gut ihre Chancen als Frau sind, wird sie frühestens in 10 Jahren gut beurteilen werden.
 
  • #111
Gehe auf Leute zu, mit einem Lächeln in den Augen, das nützt schon einmal viel, betreibe ungezwungene Kommunikation, erst einmal ohne das Ziel einer Beziehungsanbahnung. Sei herzlich, und das wirst du mit der Zeit wenn du auch mit dir selbst zufrieden bist

Na ja, das sind ja nette Tipps, Allgemeinplätze aus Beziehungsratgebern, so würde ich sie nennen. Ja, gut gemeint, sicherlich. Halte ich jedoch für die FS nicht für zielführend, denn da müsste sie sich verbiegen und verstellen. Das kann sicherlich nicht Sinn der Sache sein. Dadurch findet sie keinen passenden Partner, und dadurch wird sich wohl kaum jemand in sie verlieben, der es nicht tut, so wie sie wirklich ist, wenn sie faked. Im Gegenteil denke ich, dass sie dann womöglich noch falsche Erwartungen schürt, wenn sie eine Maskerade zeigt, hinter der gar nicht wirklich sie steckt. Nicht jeder Mensch ist "herzlich", muss man auch nicht sein. Nicht jeder hat "das Lächeln in den Augen", vor allem nicht, wenn man schon so viel mitgemacht hat, wie FS. Früher wurde das von "braven Mädchen" erwartet, u.a. Herzlichkeit zu zeigen, immer ein Lächeln in den Augen zu haben und noch anderes mehr... Das muss die FS nicht. Sie darf sein, wie sie ist. Sie muss auch nicht ihre Ernährung ändern (was ihr hier hanebüchener Weise schon vorgeschlagen wurde, ohne überhaupt zu wissen, weshalb sie kränkelnd ist und wie sie sich ernährt) oder sonst welchen Idealen entsprechen. Ich denke, das mit den großen "romantischen" Gefühlen ist sowieso eher Hollywood. Ich habe mich auch noch niemals in jemanden verliebt! Nicht mal in meinen eigenen Mann, den ich ZUTIEFST geliebt habe (leider verstorben), und er mich ebenso. Da war nix mit Hollywood, rosa Wolken, großen romantischen Gefühlen. Das war eine sehr tiefe, ehrliche, authentische Liebe, ein tiefes Verstehen, und eine Liebesbeziehung, die dann mehr als zwanzig Jahre gehalten hat. Vielleicht wird es bei der FS irgendwann ähnlich sein... weiß man nicht.

Vielleicht sollte sie einfach mal eher auf die Männer schauen, die sie beim ersten Blick "übersieht"... (ich konnte meinen Mann in den ersten drei Tagen überhaupt nicht leiden! ;-) )
 
D

Deepdiver

Gast
  • #112
Halte ich jedoch für die FS nicht für zielführend, denn da müsste sie sich verbiegen und verstellen
Hallo Lilalotus, natürlich sind es Allgemeinplätze, aber das liegt auch daran dass sie allgemein funktionieren. Und ich denke nicht, dass man sich verbiegt und verstellt wenn man sich etwas anpasst. Ich würde auch nicht mit faulen Zähnen (Achtung, kein Bezug zur FS hier!) und in einem Mehlsack bekleidet bei einer Frau aufschlagen und propagieren dass ich so bin und dass man mich so zu akzeptieren hat. Wenn sich Gesellschaften organisieren, dann stimmen sie sich auch dahingehend überein dass sie sich nach gemeinsamen Werten richten. Ich habe mich in meinem Leben in vielen gesellschaftlichen Randgruppen und Subkulturen bewegt (Rockerszene, Künstlermilieus, Intellektuelle...) und dabei eins festgestellt: In einem Gewissen Maße muss man sich dort einfügen, selbst wenn man für sich die Freiheit der eigenen Selbstbestimmung als hohes Ziel setzt. Der Verhaltenskodex ist stets unterschiedlich. Geht ja schon los wenn man zu Hause die Füße auf den Tisch packt, es außerhalb aber unterlässt. Und an einem Lächeln ist doch zumindest in unserer alltäglichen Gesellschaft nichts wozu man sich groß hinverbiegen müsste. Man bleibt trotzdem man selbst. Aber: Wer Probleme im normalen Umgang mit Menschen hat, der sollte sich unter Umständen zumindest einmal eine Reflexion von außen holen, vielleicht auch professionelle Hilfe.
 
  • #113
Wer Probleme im normalen Umgang mit Menschen hat, der sollte sich unter Umständen zumindest einmal eine Reflexion von außen holen, vielleicht auch professionelle Hilfe.

Die FS macht auf mich nicht den Eindruck, dass sie Probleme im normalen Umgang mit Menschen hat. Woraus liest Du das? Sie hat doch durchaus berufliche und auch soziale Kontakte, mit denen sie einen normalen Umgang hegt. Ich sehe sie keinesfalls als einen "Fall" für den Therapeuten. Jedenfalls nicht deshalb, weil sie der Meinung ist, dass sich niemand in sie verliebt und sie sich auch nicht leicht verliebt. Das könnte sie vielleicht machen, um die Hypothek ihrer sicherlich nicht ganz leichten Kindheit und Jugend aufzuarbeiten, falls sie das möchte.

Das, was Du hier beschreibst, liebe/r Deepdiver ist in meinen Augen ein Verbiegen. Auch lächelnd durch die Gegend zu rennen, wenn du überhaupt nicht der Typ dafür bist, ist ein sich verbiegen. Das liegt nicht jedem. Muss es auch nicht. Deshalb ist dieser Mensch nicht falsch und benötigt auch keine Therapie. Wenn das Lächeln nur eine aufgesetzte Maskerade ist, aus den Gründen, die Du oben nennst, möchte ich persönlich jedenfalls lieber nicht angelächelt werden. Dann nehme ich den Menschen einfach so wie er ist, auch ohne Lächeln. Und solch einen Mann braucht IMHO die FS, der nicht auf Maskerade oder das totale Angepasstsein, das Du beschreibst, aus ist. Und diesen Mann wird sie auch finden oder er sie. Wie @VIER GEWINNT ja auch schreibt, ist sie tatsächlich noch sehr jung... Alles eine Sache der Zeit! Ich finde an der FS jedenfalls nichts "Unnormales" und könnte sie mir sogar als gute Freundin vorstellen. Sie ist halt nicht mainstream, und das finde ich persönlich sogar sympathisch. Vielleicht schaut sie auf die "falschen" Männer oder bei den für sie richtigen Männern nicht gut genug hin.

Du würdest nicht mit faulen Zähnen und in Mehlsack bekleidet bei einer Frau aufschlagen. Verstehe ich gut :D Ich würde so auch nicht bei dem Mann meiner Begierde aufschlagen. Es gibt aber Frauen mit faulen Zähnen und im Mehlsack, die haben Partner. Vielleicht sind das wiederum Männer mit faulen Zähnen und im Mehlsack, aber die passen zusammen, haben sich gefunden und sind glücklich. So what?! Wenn die mit sich im Reinen sind, dann soll es so sein... ;-)
 
Zuletzt bearbeitet:
D

Deepdiver

Gast
  • #114
Die FS macht auf mich nicht den Eindruck, dass sie Probleme im normalen Umgang mit Menschen hat. Woraus liest Du das?
Das schreibe ich auch nicht. Ich schrieb, wer damit Probleme hat, nicht dass das bei ihr der Fall ist. Sie nutzt ja schon eine Reflexion von außen, in dem sie hier im Forum einmal nachfragt. In einem anderen Beitrag schreibe ich ihr bereits dass das auch von ihrer Seite aus die richtige Selbstreflexion ist.
Das, was Du hier beschreibst, liebe/r Deepdiver ist in meinen Augen ein Verbiegen
Du verbiegt dich jeden Tag, indem du dich an Gesetze hälst, indem du Dinge tun musst auf die du vielleicht gerade keine Lust hast (Arbeit, Einkauf, Wohnung säubern, was auch immer), denn du weißt, dass das notwendig ist um in unserer Gesellschaft zu (über)leben. Deshalb veränderst du aber nicht gleichzeitig dein Wesen oder deinen Charakter, oder? Darum nenne ich es nicht verbiegen, sondern anpassen, adaptieren. Darum gibt es überhaupt Leben, weil die Evolution von Anpassung getrieben wird. Von Veränderung, nicht von Stillstand.
Wenn das Lächeln nur eine aufgesetzte Maskerade ist, aus den Gründen, die Du oben nennst, möchte ich persönlich jedenfalls lieber nicht angelächelt werden
Ich schreibe weiterhin in einem Vorpost, dass es einer Zufriedenheit mit sich selbst bedarf, um mit einem Lächeln durch die Welt gehen zu können, natürlich ist es sonst aufgesetzt. Da gebe ich dir 100-Prozent recht.
Sie ist halt nicht mainstream, und das finde ich persönlich sogar sympathisch
Da gehe ich absolut mit. Nur wenn ich nicht Mainstream bin und nicht werden möchte( ob das jetzt gut oder schlecht ist sei mal dahingestellt), dann wird der Mainstream mich eben auch nicht akzeptieren. Aber dann verbleibe ich dort wo ich bin und wenn ich introvertiert bin finde ich dort eben auch nur Introvertierte die sich Null aufeinander zu bewegen. Und sie sagt ja selbst dass sie mit gewissen Männern um sie herum nicht wirklich viel zu tun haben will. Dann muss sie ihr Umfeld ändern, dieses akzeptiert sie aber andereseits nur wenn es auch von ihr ein Entgegenkommen gibt.
 
D

Deepdiver

Gast
  • #115
Es gibt aber Frauen mit faulen Zähnen und im Mehlsack, die haben Partner. Vielleicht sind das wiederum Männer mit faulen Zähnen und im Mehlsack, aber die passen zusammen, haben sich gefunden und sind glücklich. So what?! Wenn die mit sich im Reinen sind, dann soll es so sein... ;-)
Vielleicht sind die aber nicht mit sich im Reinen und wollen das verändern? Wieso sollten sie diese Veränderung als negativ wahrnehmen? Vielleicht wollen sie keine Mehlsäcke mehr tragen? Wieso lebst du nicht von Hartz 4? Vielleicht weil du Ansprüche an dich selbst hast. Und um die zu erfüllen musstest du etwas anderes tun als bisher, du musstest etwas verändern. Du hast dich angepasst. Und dennoch bist du du selbst geblieben.
 
  • #116
Wie gehst du denn da vor, wenn du jemanden kennenlernst und Interesse hast? Zeigst du demjenigen dann auch dein Interesse und wenn ja, wie? Und wodurch kommst du irgendwann dann zum Schluss, dass sich nichts daraus entwickelt? Und entwickelt sich deshalb nicht mehr als Freundschaft daraus weil es für DICH nicht für mehr reicht oder für die anderen? Und was genau meinst du mit "zu tief in der Arbeit fixiert"?
Mit freundlichen Gesprächen, Kennenlernen (Smalltalk, Hobbys, übliches, ect. ), irgendwann evt. Kontakt und da hört es schon auf. Die die aus freundschaftliche Ebene bleiben, alle anderen lehnen mich ab und wollen auch kein Date oder Ähnliches. Ab dann ist es ja vorbei und ich renne auch niemanden hinterher. Es reicht im Allgemeinen einfach nicht, weil es ja nicht einmal zu einem Treffen reicht.

Im Allgemeinen : Einfach mal gucken, wo die Reise mich noch so hinführt. Ich überlege hiernach es auch erstmal ganz mit Partnersuche und so weiter sein zu lassen und allein zu bleiben, der Markt verliert ja schließlich auch kein Prachtstück 😉. Ist unter dem Strich entspannter und wenn es sich im Moment nichts ergibt, dann ist es eben so. Vielleicht treffe ich irgendwann mal jemanden, der passt, aber ich glaube erstmal nicht mehr daran. Es kann sich dennoch vieles ändern. Es gibt ja genug Menschen, die das Singledasein akzeptiert haben, dann kann ich das auch.
 
  • #118
Es gibt ja genug Menschen, die das Singledasein akzeptiert haben, dann kann ich das auch.
Das ist eine gute und gesunde Grundeinstellung und die Basis mit sich und seiner Person zufrieden und glücklich zu sein! Ich würde z.B niemals mit einer Person eine Beziehung eingehen, wenn sie vor mir nicht längere Zeit, sagen wir mal zwei, drei Jahre als Single gelebt hat! Das war bei meiner Partnerin und bei mir der Fall! Ich lebe seit Jahren beidseitig in einer sehr glücklichen, stabilen Liebesbeziehung!
 
  • #119
In mich hat sich meines Wissens auch noch nie ein Mann verliebt oder sowas wie romantische Gefühle entwickelt. Ich hatte aber trotzdem Beziehungen, die ergaben sich so. Aber so wie in Büchern, dass nun ein Mann um mich geworben hat, mich erobern wollte oder Ähnliches, nie erlebt. Keine Ahnung ob es das überhaupt gibt
Jeder wie er möchte und vor allem wie er kann, wer sich auf eine Beziehung ohne Liebe einläßt, wird die daraus kommenden Konsequenzen wohl tragen müssen!
na ja, aber irgendwie haben die Männer dir doch mitgeteilt, dass sie an dir als Partnerin interessiert sind?
Unsinn, viele Männer interessieren sich zwar für Frauen, aber nicht als Partnerin!
Die FS steht noch ganz am Anfang, das ist ein großer Unterschied. Aber sie ist auch noch sehr jung.
NEIN! In der Gefühlswelt gibt es kein Anfang, kein Alter, kein Unterschied!
 
  • #120
Das alles gilt natürlich für eine 20 jährige.
 
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