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  • #61
Liebe FS

Es wäre Geschlechterumgekehrt so als ob ich fragen würde.

Kann eine liebe , verständnisvolle, eher ruhige weiche und warmherzige Frau, dauerhaft ein versautes Luder im Bett sein.

Nein.

Zumindest in der Regel ist sie das nicht.

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Oh doch. Ich bin eine solche Frau. Es muss nur der passende Mann mit mir zusammen sein, den ich wirklich begehre, bei dem die Chemie stimmt. Abgesehen davon habe ich auch eine sehr versaute Phantasie. Stille Wasser sind tief und schmutzig
 
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  • #62
@ 56

Das kann ich echt nicht bestätigen. Es gibt total süße, liebe und treue Frauen die ohne Ende auf Sex stehen.

Ich glaube einige Leute hier haben einfach schlechte Erfahrungen gemacht.Wie gut jmd. im Bett ist, sagt doch echt nichts darüber aus, was für Prioritäten und Charakterzüge er/sie hat. Das ist so, als ob ich sagen würde 'Menschen die 2 Meter groß sind, haben meist keinen Humor.' Wer kommt nur auf diese seltsamen Vergleiche?

Wo soll da nur eine Korrelation sein?

Ich glaube auch, dass viele Leute zusammenkommen, ohne den Partner wirklich sexuell kennengelernt zu haben. Ohne, dass man wirklich weiss, ob man sich sexuell versteht, ähnlich ausgeprägte Libido und Vorlieben hat.

Das wundert mich aber auch nicht. Ich kann ja verstehen, dass einige Leute hier aus einer anderen Generation kommen, aber wenn man Monate lang datet und sich wahrscheinlich sogar verliebt, ohne den anderen Menschen auch körperlich kennengelernt zu haben, dann kommt es eben so häufig vor, dass man so wenig oder schlechten Sex hat.

Das ist doch eine total wichtige Komponente. Manchmal liest man sogar, dass Frauen viele Monate damit warten. Warten worauf? Das werde ich wohl nie nachvollziehen können. Man will den anderen doch kennenlernen. Auf allen möglichen Ebenen. Wie kann man da bei körperlicher Nähe einfach endlos lange auf rot schalten.

Naja, bei mir lief das immer komplett anders. Weiss ich z.B. nicht, ob sich eine Frau fallenlassen kann und unsere Erregung genauso genießt wie ich...dann würde ich die ganze Zeit Zweifel haben, ob das wirklich funktionieren kann.
 
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  • #63
Meine Vermutung ist, das Menschen, die psychische Probleme haben, damit entsprechend zu hadern haben, dass sie sich beim Sex gehen lassen können, sie haben da keine Hemmungen etc.

Interessante Theorie, aber ich glaube, sie stimmt nicht. Vielleicht verwechselst Du gerade eine bestimmte psychische Störung damit. Ich könnte mir vorstellen, dass man eher Nähe und Bestätigung für die eigene Person sucht, wenn man alles mitmacht, was ein Mann will. Das ist eigentlich sehr traurig, wenn man sich nur darüber definiert, wie willig man ist bzw. wenn man versucht, so einen Mann an sich zu binden.

Aber wenn eine Frau erkannt hat, dass Sex nichts Böses ist, ihr Trieb auch ausgelebt werden darf und sie dadurch keine Schl... wird, wie es gern von moralisierenden Menschen hingestellt wird, dann könnte sie auch hemmungslos sein ohne Störung. Die macht dann aber nur das mit, worauf sie Lust hat.

In der sexualfeindlichen religiösen Prägung der Gesellschaft bis heute liegt wohl die Ursache, dass Frauen, die ihre Sexualität leben wollen, "böse" sind. Sie sollen sich bedecken usw., damit sie Männer nicht reizen, sie sollen keusch sein, damit nicht irgendein Mann vielleicht ein Kind durchfüttert, das gar nicht seine Gene hat.
Wobei sich mir da gerade die Frage stellt, ob das nicht einfach nur eine intellektuelle Formulierung einer biologischen Sache ist: Natürlich will einer nur SEINE Gene weitergegeben sehen, das ist ja bei Tieren genauso. Aber es hat sich anscheinend alles darauf fokussiert, dass die Frau keinen Spaß an Sexualität haben darf, damit kein fremder Samen sie befruchtet.

Kann eine liebe , verständnisvolle, eher ruhige weiche und warmherzige Frau, dauerhaft ein versautes Luder im Bett sein.

Sehr interessante Frage. Weil so eine wilde Frau ja meist auch eine Vergangenheit hat, also müsste man sich entfernen von dem Bild, dass sie fürs Vergnügen taugt, aber nicht mehr zum Heiraten.
Da beißt sich die Katze in den Schwanz, wenn man sich auf der einen Seite so eine Frau wünscht, auf der anderen Seite aber misstrauisch ist.
Ich finde das irgendwo lustig, dass Männer wegen ihrer "Angst vor dem Luder" lieber die ruhige Frau heiraten und dann Sehnsucht nach der anderen haben. Das ist irgendwie das gleiche wie mit der Angst vor einer zu attraktiven Frau, die viele Männer wollen könnten. Man wählt nicht das vermeintliche Risiko, sondern auf Nummer sicher, was dann langweilig ist.
 
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  • #64
Liebe FS

Es wäre Geschlechterumgekehrt so als ob ich fragen würde.

Kann eine liebe, verständnisvolle, eher ruhige weiche und warmherzige Frau, dauerhaft ein versautes Luder im Bett sein?

Nein.

Zumindest in der Regel ist sie das nicht.

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Touché!

Es gibt aber sicherlich noch einzelne Exemplare, wo man nicht so schwarz-weiss denken muss, aber die sind alle fest vergeben, wie hier gelesen.

Obwohl, stille Wasser sind manchmal verdammt tief.

w
 
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  • #65
Liebe FS

Es wäre Geschlechterumgekehrt so als ob ich fragen würde.

Kann eine liebe , verständnisvolle, eher ruhige weiche und warmherzige Frau, dauerhaft ein versautes Luder im Bett sein.

Nein.

Zumindest in der Regel ist sie das nicht.

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Sehe ich auch so. Sexualität existiert nicht im luftleeren Raum, sondern ist in erster Linie eine Typfrage. Die individuellen Vorstellungen von Liebe, Nähe, Intimität, Anstand, Niveau etc. hängen nunmal in erster Linie von der eigenen Persönlichkeit ab. Das kann und will man dann wahrscheinlich auch beim Sex nicht einfach so abschütteln. Ich vermute sogar, dass es zwischen dem körperlichen Trieb an sich und der Persönlichkeit starke Zusammenhänge gibt (vielleicht hormonell bedingt). Allerdings ist das, was ein Mensch unter "gutem Sex" versteht, ja auch individuell verschieden. Deswegen kann ich mir nicht vorstellen, dass ein treusorgender Mann nicht auch ein guter Liebhaber sein könnte.
 
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