• #1

Gibt es nur illoyale Männer und Frauen?

Guten Tag !
Ich bin verheiratet und stehe trotzdem alleine da.
Mein Mann steht immer grundsätzlich auf der Seite der Anderen.
Zugehörigkeitsgefühl, Loyalität , Treue ? Fehlanzeige.

Andere machen alles richtig und ich bin immer schuld. Meint er. Aber nur er. Unsere Freunde sagen, ich sehe das realistisch. Immer recht haben muss ich nicht. Aber Recht wo Recht hingehört ist mir wichtig. Keiner ist unfehlbar.
Treue ? Ich gehöre Niemandem, sagt mein Mann.
Es gab schon Vorfälle, wo er mir Paranoia unterstellt hatte. Und ich die Beweise in Händen hielt.
Mit ihm habe ich Probleme, die ich alleine nicht hätte. Ihm was inm Vertrauen erzählen und die Bitte stillschweigen zu bewahren ? Geht nicht. mein Vertauen in Ihn ist zerstört, was er nicht verstehen kann.Ich wäre ja so empfindlich.

Kennt Ihr sowas auch ?

Dezember
 
  • #2
Du bist ein individuum und bleibst es als verheiratete Frau auch. Wenn er das alles mit dir machen darf, dann frage ich mich natürlich ob andere das auch mit dir machen. Setze dich zu Wehr, blas deinem Mann mal so richtig den Wind um die Ohren. Bitte fang wieder an deine prinzipien durch zu setzen. Der hat doch jeglichen Respekt dir gegenüber verloren. Heul nicht rum, mach was.
 
  • #3
Warum schließt du mit deiner Titelfrage von deinem Mann auf alle Männer oder Frauen? Ist doch jedem klar, dass natürlich nicht alle so sind. Aber dein Mann. Klingt nach keinem Partner, den ich möchte. Aber deinen Anteil kann ich da jetzt auch nicht einschätzen.
Generell sollte man in einer Partnerschaft zusammenhalten und es sollte nicht darum gehen, wer häufiger Recht hat. Das allein ist schon ein Zeichen für keine gute Partnerschaft. Kenne ich so nicht von mir und von guten Ehen in meinem Umfeld.
W, 36
 
  • #4
Ich besitze kein Zugehörigkeitsgefühl mehr. Da wird man nur rumgeschubst und passt sich den falschen Leuten an. Das möchte ich nicht mehr.
 
  • #5
Mit ihm habe ich Probleme, die ich alleine nicht hätte.
Mein nächster logischer Schritt wäre: Ich trenne mich.
Dass alle Makel und Fehler bei mir liegen, kenne ich auch. Aber eher von elterlicher Seite her. Selbst übergriffiges Verhalten war quasi meine Schuld, auch wenn es natürlich nicht gutgeheißen wurde - vermutlich. Darüber wurde nicht geredet, es ging nur um "meinen Fehler", als ich erzählte, was passiert war (war zum Glück nur Angrabschen). Das ist ein Besserschiss-Programm im Kopf dieser Menschen. Sie denken anmaßend und treten noch mal nach, wenn einer schon deprimiert ist oder einen Schaden hat. Häme habe ich auch beobachtet.

Du bist mit diesem Menschen verheiratet. Da ich nicht denke, dass Du ihn nach einer Woche Kennen geheiratet hast, wird es Dir anfangs gar nicht aufgefallen sein, wie er ist, sonst hättest Du ja nicht geheiratet. Ergo musst Du den Fehler auch früher immer bei Dir gesucht haben, sonst hättest Du früher gegen sein Verhalten rebelliert. Das wäre dann ein Selbstwertproblem. So langsam scheint der Selbstwert bei Dir ja zu entstehen, wenn Du Dir das nicht mehr gefallenlassen willst.
Kann man solche Menschen ändern? Die sind so überzeugt davon, dass sie alles richtig machen und Dich richtig einschätzen ... Ignorieren? Zum einen Ohr rein, zum anderen raus? Aber das geht schlecht in einer Beziehung, weil man da ja auch mal erzählen will, was einem passiert ist und dann nicht hören will "tja, selber schuld, hättest du xy, dann wäre das nicht passiert" oder "tja, wärst du nett gewesen, wäre man auch nett zu dir gewesen". Außerdem ist das ganze ja ein ständiges Ausdrücken, wie minderwertig er Dich findet. Wer kann da schon zum einen Ohr rein, zum anderen raus praktizieren.
Oder mal ganz offen ansprechen, aber da würde ich eher mit einer bollwerkmäßigen Verteidigungshaltung rechnen. Du bist mE in seinen Augen minderwertig, weswegen er dann auch nicht über das nachdenken müsste, was Du sagst.
Aber immerhin ist er extrem unlogisch, wenn Du PER SE schuld an allem bist. Das kann ja gar nicht sein und das müsste auch ihm objektiv gesehen einleuchten. Und solche Menschen halten sich meist für logische Denker, die den Durchblick haben. Vielleicht wäre das ein Argument, dass er mal seinen blöden Standpunkt überdenkt, wenigstens von der Logik her, wenn er schon vom Gefühl her braucht, dass Du minderwertig bist.
 
  • #6
Mein Mann steht immer grundsätzlich auf der Seite der Anderen.
Zugehörigkeitsgefühl, Loyalität , Treue ? Fehlanzeige.
Ich würde das nicht mitmachen und klare Grenzen mit Konsequenzen ziehen! Es gibt viele solche Frauen an Männern jedoch nicht alle!
Mit ihm habe ich Probleme, die ich alleine nicht hätte.
Warum bleibst du dann bei ihm?
Geht nicht. mein Vertauen in Ihn ist zerstört, was er nicht verstehen kann.Ich wäre ja so empfindlich.
Kennt Ihr sowas auch ?
Alles 1000 fach bekannt!
Er braucht das nicht verstehen du solltest handeln! Ohne Vertrauen gibt es keine Leben auf was wartest du?
 
  • #7
Gibt es nur illoyale Männer und Frauen?

Diese Frage meinst Du nicht ernst, oder?!?! Erst recht nicht, falls Dein Alter 58 Jahre ist, bitte?!?!

Entweder Du hast Deinen Mann viel zu früh geheiratet, ohne ihn vorher genau gekannt zu haben. Und jammerst jetzt rum.

Oder Dein Mann hat sich im Laufe Eurer Ehe dermaßen verändert. Dann frage Dich, was Dein Mittun hier ist!

Oder Dein Mann war schon immer so und Du hast es für Dich übergangen, weil Dir andere Dinge (sein Geld, sein Haus, Sicherheit, einen Erzeuger, potentieller Vater, etc.) wichtiger waren. Dann jammer jetzt auch nicht rum!
 
  • #9
Antwort auf die Eingangsfrage: Nein!
Du bist an ein Menschlein geraten, das sich groß machen möchte, in dem es andere (Dich!) erniedrigt. Es gehören immer zwei dazu - einer der macht und der andere, der mit sich machen lässt.
Was hält Dich bei ihm? Irgendetwas muss es doch sein!?
ErwinM, 50
 
  • #10
Hallo FS,

warum ist es für dich wichtig zu wissen, ob andere Foristen das Verhalten von deinem Ehemann kennen? Dazu erwähnst du in deiner Frage auch noch Frauen? Warum?

Ich würde so ein Verhalten eines Ehemannes nicht dulden und mich trennen. Ich vermute mal, dass dein Ehemann von Anfang an eurer Beziehung so ist. Stimmts?

Warum bleibst du bei deinem Ehemann? So ein Mensch, der so denkt und handelt, wird sich nicht ändern.

Frage dich selber, warum du dich so respektlos behandeln lässt und diesen Mann überhaupt geheiratet hast.

W Ü55
 
  • #11
Zusammenfassend: Du fühlst dich ungeliebt und wirst ständig niedergemacht. Andere sind toll, du nicht.

Paranoia trotz Beweise? Hier wären Details interessant. Wofür brauchst oder hast du Beweise? Sein "Ich gehöre niemanden" - steht das im Zusammenhang mit Untreue?

Mit ihm habe ich Probleme, die ich alleine nicht hätte.
Gut, dass du das immerhin schon allein erkannt hast.

An einer so lieblosen Beziehung solltest du nicht länger festhalten. Lieber Single sein als das, was du derzeit hast. Du selbst siehst das auch so. Worauf wartest du noch?
 
  • #12
Er manupuliert Dich.

Wenn er Weihnachten nicht da war, dann lass ihn auch später nicht mehr ins Haus.

Wechsel die Türschlösser aus.

Seine Begründungen und Lügen kann er ja sich selber erzählen, solange er will.

Er sagt:
Du gehörst niemandem ?
Doch, Du gehörst Dir selbst. Es ist Dein Leben.
 
  • #13
Andere machen alles richtig und ich bin immer schuld.
Akzeptiere, dass dein Mann das so sieht (er hat ja sowieso immer recht) ... und dann befreie ihn von deiner Anwesenheit, indem du dich von ihm trennst.
Was soll das Gejammer? Du hast ihn geheiratet, du kannstest ihn. Wahrscheinlich hat er sich nicht komplett geändert, sondern war schon immer so. Du merkst es nur erst jetzt. Also tu was! Dir selbst zuliebe.
 
  • #14
Es gab schon Vorfälle, wo er mir Paranoia unterstellt hatte. Und ich die Beweise in Händen hielt.
Und, bist Du daraufhin gegangen? Nee. Und nur darum geht es, würde ich sagen. Sein Kosmos zu Hause bleibt erhalten, was Du von ihm denkst und wie Du ihn findest, ist ihm egal. Ihm liegt nichts an Dir außer dass Du sein Frustabbaudummy bist, den man zur eigenen Erbauung kleinmachen kann. Alles paletti für ihn.
 
  • #15
Alle sind nicht so, in bestimmten Alterstufen erlebe ich es aber vermehrt.
Nur erlebe ich auch Partnerinnen, die darauf nicht reagieren.

Im Nachhinein diskutieren bringt da selten was.

Macht er das musst Du sofort eine Grenze setzten.
Auch wenn es oft gegen die eigene Erziehung geht, er macht es auch weil er es kann.
Und Du darfst keine Angst vor dem Krach haben.

Also vor versammelter Mannschaft reagieren: ich möchte von Dir nicht beleidigt werden.
Auf Vorwürfe wie..Du bist nur zu empfindlich etc nichts weiter entgegnen: meine Grenze Ende
 
  • #16
Frag ihn doch mal, warum er sich nicht trennt, wenn du doch so doof bist? Denn so kommt das Ganze bei mir an.
Wahrscheinlich weil das Essen pünktlich auf dem Tisch steht oder er sieht euch als WG.
Er ist also ein unloyaler Fremdgeher, der dazu noch lügt?
Meine Nerven und meine begrenzte Lebenszeit wären mir dafür zu schade.
 
  • #17
Mein Mann steht immer grundsätzlich auf der Seite der Anderen.
Zugehörigkeitsgefühl, Loyalität , Treue ? Fehlanzeige.
Liebe und Loyalität fangen nicht nur beide mit demselben Buchstaben an, sondern gehören untrennbar zusammen. Nicht nur in einer Ehe, aber da erst recht. Wenn Dein Mann sich nicht an diese Regeln halten will („Ich gehöre niemandem”), hätte er nicht heiraten dürfen: in einer Ehe kommt IMMER zuerst der Partner, insbesondere gegenüber Dritten. Und sollte tatsächlich mal ein anderer recht haben, klärt man das zuerst intern und sucht dann gemeinsam nach einer Lösung, um den Konflikt auch nach außen wieder geradezubiegen.
 
  • #18
Wenn 2 Rechthaber aufeinander treffen ......
... so liest sich das für mich.
Ich habe Beweise, ich habe recht, ich weiss das ........
.... die Lieblingssätze von euch beiden.

Mir stösst auf, dass in seinen Augen anscheinend "immer die anderen Recht haben" . Das würde heissen, dass du grundsätzlich und immer Contra zu seinen Ansichten stehst. Einfach so und aus Prinzip, zur Not wider besseres Wissen. Hmmmmm ......

Und die Sklaverei ist abgeschafft, er gehört sich selbst . Wie du dir selbst gehörst. Da hat er vollkommen recht.
 
  • #19
Ihm was inm Vertrauen erzählen und die Bitte stillschweigen zu bewahren ? Geht nicht.
Heißt das, er erzählt es gemeinsamen Bekannten oder Freunden/ Verwandten weiter, obwohl Sie ausdrücklich darum gebeten hatten, die Sache vertraulich zu behandeln? - Dies, sowie auch die anderen geschilderten Verhaltensweisen, ist ein völlig unpartnerschaftliches Verhalten.
An Ihrer Stelle würde ich ihm die Möglichkeit wegnehmen, mich weiterhin so schlecht zu behandeln. Unterlagen heimlich sammeln, Scheidung vorbereiten. Wäre mein Vorschlag. Oder haben Sie das Gefühl, dass er Sie (noch) liebt? (Nicht nur, wenn er gerade Sex will.)
 
  • #20
Richtig, dein Mann gehört niemanden. Wenn ihr allerdings eheliche/sexuelle Treue vereinbart habt, und er bricht die Abmachung einseitig, ist das eben ein Vertrauensbruch.
Habt ihr vor der Heirat nicht darüber gesprochen?-
Ist er nach der Hochzeit mutiert? Hast du gedacht, mit der Ehe ändert er sich?

Es gab schon Vorfälle, wo er mir Paranoia unterstellt hatte. Und ich die Beweise in Händen hielt.
Klingt nach Gaslighting.

Bei manchen Beiträgen frage ich mich allerdings schon, wo kommen all diese Ehemänner her? Und warum werden die geheiratet? Waren die vor der Ehe ganz anders? Oder wird nach kurzer Zeit blind geheiratet?
 
  • #21
Hallo, Dezember61,

nein, so etwas kenne ich nicht.

Vielleicht, weil ich solche Menschen nicht in meinem Umfeld haben möchte, und mich deshalb nicht mit ihnen umgeben. Würde ich Dir auch empfehlen. Jeder sucht sich seinen Umgang selbst aus. Das gilt auch für Familienangehörige.
 
  • #22
Pauschalieren ist unfair. Aber die Wahrheit ist: Es gibt sehr viele illoyale Menschen . Ich kenne das von meiner Mutter. Da war ich immer schuld. Sie hielt nie zu mir.
Ich sehe das mittlerweile auch so. Er ist kein Mann zum Heiraten.
Es besteht eine emotionale Abhängigkeit von mir. Diese Ambivalenz machte mich total wirr und süchtig.
Mir die Wahrnehmung verdrehen und den Selbstwert nehmen war eins. Ich bin/ war ihm nie gut genug.
Dabei wollte er damals unbedingt heiraten. Eine Andere hätte das nicht geduldet.
Er wollte sich eine junge Frau für Sex nehmen. Da sagte ich , das soll er tun. Ohne mich und die Annehmlichkeiten.
Da hat er mich als altmodisch und verschroben tituliert.
Und es gab Riesenkrach. Ich bin immer noch auf Abstand.

Und muss den Absprung schaffen. Von diesem dominanten Egomanen.
 
  • #23
Hallo FS
Du musst nicht an seiner Loyalität zweifeln sondern an deinem Verstand.
Der Mann war sicher vor der Heirat schon so und du heiratest ihn trotzdem und bleibst bei ihm trotz Betrug und anderen Problemen.
Wieso gehst du nicht statt dich als Opfer hinzustellen?
Hat er Haus, guten Job und gutes Einkommen? Würde dir das fehlen?
Selbst schuld, ich hoffe, ihr habt keine Kinder!
 
  • #24
Mit ihm habe ich Probleme, die ich alleine nicht hätte.
Warum bleibst Du?

Da ist nichts positives, liebevolles.
Nur nicht nur von ihm, sondern auch von Dir.
Du klingst schon beim Text aggressiv.

Was soll das Pauschalurteil? Es gibt viele loyale Menschen, die gut miteinander können.
Ihr macht nur Kampf =Krampf.
Lass es, trenne Dich.
Danach reflektiere über Deine Anteile, Du bist nicht nur Opfer bist, Ihr vergebt Euch beide nichts.

M, 54
 
  • #25
Oje, da habt Ihr hier Einiges total missverstanden bzw. interpretiert.
Einige Foristen hier schreiben neutral, andere agressiv.

Nur der Vollständigkeit halber: ich arbeite Vollzeit, habe eine guten
Job. Er ist Geringverdiener. Ohne Beruf. Vermögen hat er nie gehabt.

Männer ? Welche Männer ? Ich bin monogam mit einem Ehemann .
Und NEU hier angemeldet. Agressiv oder ein Rechthaber bin ich nicht.

Also das Geld hält mich nicht. Es ist wie ich geschrieben habe, eine emotionale Abhängigkeit. In die ich durch mangelnde Erfahrung mit einem Narz reingeraten. Das ist eine gesicherte Diagnose.

Das Niveau hier hat sich geändert. Vorverurteilen und Interpretation hat hier Einzug gehalten. Ich lese schon lange mit. Weil einige User sehr gute Tips geben.

Ich fühle mich total verkannt und verurteilt. Sehr enttäuschend.
 
  • #26
Mir stösst auf, dass in seinen Augen anscheinend "immer die anderen Recht haben" . Das würde heissen, dass du grundsätzlich und immer Contra zu seinen Ansichten stehst. Einfach so und aus Prinzip, zur Not wider besseres Wissen. Hmmmmm ......
Oder vielleicht andersrum, dass ER immer und grundsätzlich auf Contra zu ihren Ansichten ist, weil sie sie ist, und dass er den Fehler immer bei ihr sucht, weil es ihm Spaß macht, sie zu unterdrücken?
Du kennst solche Leute vielleicht nicht, aber ich schon. Die haben einen Narren dran gefressen, dem anderen eins reinzuwürgen, wenn er sich in emotionaler Not oder auch nur, um ein bisschen Beistand zu bekommen, an ihn wendet. Man kann sich gut innerlich befriedigen dabei, demjenigen dann noch zu sagen, dass er ja schuld sei oder was falsch gemacht habe. Das ist eine Form von Niedertracht und Manipulation. Ich habe auch mal erlebt, dass so einer nicht mal ernsthaft gewollte Fürsorge bei einem zufälligen Unglück anders ausdrücken konnte als in einem Schwall idiotischer Vorwürfe wegen angeblichen falschen Verhaltens, das überhaupt nicht falsch war. Es war ein Missgeschick, für das niemand was konnte.
 
  • #27
Hallo FS,
ich war auch mit einem Narzissten verheiratet. Ich sah zwar vor der Hochzeit gewisse Anzeichen, aber war wie du unerfahren und konnte die Auswirkungen (Empathielosigkeit, Betrügen... ) auf mich und meine Kinder nicht im Geringsten einschätzen.
Da du keine Info über die gesicherte Diagnose deines Mannes gegeben hast, darfst du dich auch nicht verkannt fühlen.
Mein Tipp: Sofortige Trennung, sonst gibt es keine Möglichkeit.

Alles Gute
Ich werde nach langer Zeit des Getrenntlebens im Januar die Scheidung einreichen. Er wird dann in ein großes, großes Loch fallen! Ihm ist leider nicht zu helfen!
W 61
 
  • #28
Oje, da habt Ihr hier Einiges total missverstanden bzw. interpretiert.
Einige Foristen hier schreiben neutral, andere agressiv.

Nur der Vollständigkeit halber: ich arbeite Vollzeit, habe eine guten
Job. Er ist Geringverdiener. Ohne Beruf. Vermögen hat er nie gehabt.

Männer ? Welche Männer ? Ich bin monogam mit einem Ehemann .
Und NEU hier angemeldet. Agressiv oder ein Rechthaber bin ich nicht.

Also das Geld hält mich nicht. Es ist wie ich geschrieben habe, eine emotionale Abhängigkeit. In die ich durch mangelnde Erfahrung mit einem Narz reingeraten. Das ist eine gesicherte Diagnose.

Das Niveau hier hat sich geändert. Vorverurteilen und Interpretation hat hier Einzug gehalten. Ich lese schon lange mit. Weil einige User sehr gute Tips geben.

Ich fühle mich total verkannt und verurteilt. Sehr enttäuschend.
Dann ändere deinen Eingangspost denn du selbst schreibst von Männern und Frauen und nicht von deinem Mann!
Wenn du eine Diagnose erhalten hast und es nur um deinen Mann geht, warum eröffnest du überhaupt einen Post?
Auch dir Hilfe um ihn zu verlassen, keiner zwingt dich dort zu bleiben.
Geld hast du, also: Koffer packen, Anwalt einschalten, Eigentum aufteilen und neues Leben aufbauen-so geht's nämlich!
Nicht mit wirren Posts, sich selbst widersprechen und ach ja, alle sind doof ausser du!
 
  • #29
Du kennst solche Leute vielleicht nicht, aber ich schon. Die haben einen Narren dran gefressen, dem anderen eins reinzuwürgen, wenn er sich in emotionaler Not oder auch nur, um ein bisschen Beistand zu bekommen, an ihn wendet. Man kann sich gut innerlich befriedigen dabei, demjenigen dann noch zu sagen, dass er ja schuld sei oder was falsch gemacht habe.
Das kenne ich wirklich nicht.
Zunächst wird der Schaden begrenzt und dann wird repariert, was zu reparieren ist. Klar spricht man danach Fehler an - das Lehrgeld soll ja nicht umsonst bezahlt werden.
Aber die "innerliche Befriedigung " ist eher die, dem Teufel mal wieder von der Schippe gesprungen zu sein.
Irgendwie lernt man hier schon komische Dinge über die Menschheit. Aber einen Vorteil hat auch das - so verkorkst bin ich anscheinend gar nicht.
 
  • #30
Ich kenne das von meiner Mutter. Da war ich immer schuld. Sie hielt nie zu mir.
Ob wiederholt man ja die Beziehungsmuster, die man schon kannte.
Narzisstisten verteilen gern die "Schuld" auf andere.

Danach reflektiere über Deine Anteile, Du bist nicht nur Opfer bist, Ihr vergebt Euch beide nichts.
Wundert mich jetzt ein bisschen. Im Eingangspost gab es genug Stichworte, die auf narzisstische Anteile hindeuten, die dir als Psychologen eigentlich auffallen sollten.-
Natürlich gibt es dazu dann das Gegenstück, den Co-Narzissten, der abhängig ist und vieles mit sich machen lässt und durcheinander ist.

FS: bist du denn in therapeutischer Behandlung? Da ein narzisstischer Mensch aiuch viele faszinierende Persönlichkeitsanteile haben kann, kann es schwer sein, sich von ihm zu lösen.