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  • #1

Gilt man als Mann ohne Auto schon als unmännlich?

Ich bin Ü40 und habe kein Auto, aber einen Führerschein. Ein Auto ist für mich nicht notwendig, da ich in der Großstadt mit U-Bahn und S-Bahn wesentlich schneller bin als mit einem Auto.
Bei 2 oder 3 Dates wurde mir schon unterstellt, dass ich ein Alkoholproblem habe, da ich ja nicht mit Auto fahre, sondern lieber mit dem Fahrrad.

Ist also heutzutage ein Mann ohne Auto gleich ein NOGO?
 
P

proudwoman

  • #2
Bei 2 oder 3 Dates wurde mir schon unterstellt, dass ich ein Alkoholproblem habe, da ich ja nicht mit Auto fahre, sondern lieber mit dem Fahrrad.
Solch einen Blödsinn, sorry, habe ich ja noch nie gehört! Dann bist Du an die falschen Frauen geraten..Sachen gibts!
Für mich ist ein Mann ohne Auto, mit Führerschein, der mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit kommt und wo immer er auch sonst hin möchte, nicht unmännlich oder ein NOGO. Im Notfall kann man sich ein Auto mieten, fliegen, Zug fahren usw...So ein Mann ist in meinen Augen umweltbewusst, fertig.
Ich selber habe auch einen Führerschein, aber kein Auto (mehr), weil ich hier in Berlin innerhalb 2 Minuten zur U-Bahn und Ringbahn komme, die mich innerhalb von 20 Minuten zur Arbeit bringen, mitten ins Zentrum. Den Stress mit dem Auto tue ich mir nicht an.
 
  • #3
Ich bin Ü40 und habe kein Auto, ...

Ist also heutzutage ein Mann ohne Auto gleich ein NOGO?
Für mich wärst du ein NoGo, wenn du dir nicht auch mal ein Auto leihen würdest und nicht ab und an mit Car2Go oder Taxis fahren würdest!
Ich hatte vor 4 Jahren mal nen Freund ohne Auto und das war total blöd! Ich musste ihn entweder abholen und durch die ganze Stadt gurken oder wir mussten uns irgendwo in der Nähe eine Haltestelle treffen...
Es war Winter! Ich will doch nicht abends mit der Bahn fahren!
Ich will abgeholt werden und auch nicht (immer) selber fahren.
Und WE-Trips mit einem Mann ohne Auto?
Wie kommen wir dann ans Meer/an Seen/in ein nettes Wellnesshotel?
Muss dann immer ich fahren? Oder würdest du dir dann auch mal ein Auto mieten? Oder meinst du, es würde reichen, wenn du mein Auto fährst?
Also meines Erachtens braucht man in jeder Stadt ein Auto...
Ich hatte auch mal einen ganz lockeren Freund/Affäre mit einem Mann in München , der kein Auto hatte: ABER: bei dem hat man das fast nicht gemerkt, weil wir ersten sowieso nur eine Affäre hatten, er zweitens dafür wunderbare Locations kannte (die coolsten und neusten Bars und Restaurants zu denen er mich mit dem Taxi abholte) und drittens eine abgefahrene Wohnung hatte, so dass ich für meinen Geschmack auch immer bei ihm hätte bleiben können.
Kommt also drauf an: Aber der Mann vor 4 Jahren ohne Auto nervte mich, weil er allen Ernstes nachts um 1 mit mir mit der Bahn nach Hause fahren wollte (wir hätten nochmal umsteigen müssen)... aus dem Alter bin ich raus! Mir ist das zu unkomfortabel und zu kalt - Taxi fand er schon unglaublich teuer und übertrieben.

Einen Anderen habe ich auch 2x gedatet - der hatte auch kein Auto - wir waren Essen, es war kalt und Dezember und den musste ich dann auch durch die ganze Stadt nach Hause fahren.
Kenne aber auch nen Chef von einer Werbeagentur, der kein Auto und keinen Führerschein hat - der braucht keinen und will keinen und macht alles per Taxi - geht wohl auch.... der könnte sich aber 10 Autos leisten, wenn er wollte.

Kein Auto hat eben auch immer so ein bisschen den Beigeschmack von: Kein Geld - und das geht Ü40 für mich einfach nicht.

Ja - jetzt steinigt mich! Ich bin ja sooo oberflächlich und materialistisch - für mich ist aber ein Mann, der mich Abends abholt einfach toll und meines Erachtens muss ein Mann auch fahren, wenn wir einen WE-Trip machen - und zwar mit SEINEM Auto.
Kommt aber insgesamt auf den Typ an - wenn er einfach crazy ist und nicht nur mittellos, ist KEIN AUTO o.k.
Wir sind immer noch bei Elite-Partner und nicht bei Hartz-4-Kontakt!
 
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  • #4
kurze Antwort: Nein, ich finde das nicht unmännlich.

Es kommt allerdings drauf an, auf was für Frauen Du stehst. Wenn Du gern feine weibliche Optik hast mit Röckchen und Stöckelschuh sowie volles Make Up und Haarstyling, dann musst Du zumindest ne Menge Geld haben für die Taxis.
Bei 2 oder 3 Dates wurde mir schon unterstellt, dass ich ein Alkoholproblem habe, da ich ja nicht mit Auto fahre, sondern lieber mit dem Fahrrad.
Was ist das denn?
 
  • #5
Wenn es dir schon mehrfach passiert ist, dann würde mir das doch zu denken geben an deiner Stelle... Normalerweise ist dieser Schluss nicht naheliegend, wenn es schon mehrfach (!) passiert ist mit ganz verschiedenen Frauen... war es evtl. eher dein Alkoholkonsum beim Date oder das Vortragen von Saufgeschichten...
In Großstädten mit guter ÖPNV Anbindung haben viele Leute (beiderlei Geschlechts) kein Auto,so dass da eigentlich eher niemand auch nur mit der Wimper zuckt.
 
  • #6
Woran Männlichkeit gemessen wird...
Blödsinn.

Und das schreibe ich jetzt als sehr autoaffiner Mensch, sehr mobil, viel unterwegs, auch Langstreckenfahrerin.
Mich interessieren Autos, ich fahre gerne, und gerne schnell - als Frau. Bin ich jetzt unweiblich?

Es sind nur völlig verschiedene Lebensformen, ich wohne eben auch ländlich, bin so aufgewachsen, ab 16 mobil.
Mein Bewegungsradius um meinen Wohnort ist relativ groß, weil ich gerne in die Berge gehe, aber auch sonst eher in Gesamtoberbayern unterwegs bin.
Heute habe ich 200 kg Sperrmüll entsorgt, ohne Auto schwierig.

Es gäbe für mich nicht die Frage der Männlichkeit, sondern eher die Frage, wie kompatibel sind beide Lebensformen, welche Kompromisse gäbe es
Ich meide, soweit möglich, nämlich öffentliche Verkehrsmittel.
Wobei ich, wenn ich in einer Großstadt wohnen würde, mich trotzdem arrangieren würde.

Was mir allerdings öfters begegnet, sind die militanten Anti-AutofahrerInnen.
 
  • #7
Mich würde das stören. Definitiv. Ein Auto besitzen, heisst ja nicht es auch ständig zu benutzen, aber es sollte verfügbar sein.

Ab einem bestimmten Alter erwarte ich ein gewisses Niveau. Auch was die Freizeitgestaltung angeht. Mit einem süßen mittellosen Studenten zieh ich auch mal bei Regen nachts mit der U-Bahn durch Berlin, schlafe mit ihm in seinem unsaniertem Altbau auf einer durchgelegenen Matraze und finde es romantisch. Oder chauffiere ihn selbst durch die Gegend.
Bei einem Mittvierziger erwarte ich schon ein bissel mehr Comfort. Und dazu gehört eben auch, dass ich nicht zur U-Bahn stöckeln, die Getränke quer durch die Stadt schleppen oder nach dem Friseur im Regen auf den Bus warten muss.

Generell mit Männlichkeit verbinde ich es allerdings nicht.
 
  • #8
Vielleicht ist es bei Frauen, die auf Statussymbole stehen, ein Nogo... Aber in der Großstadt ist es doch völlig normal, kein Auto zu haben. Mein Freund hat daher hat auch keines.

Mit meinem Auto fahre bevorzugt ich selbst und er ist Beifahrer. Völlig normal für uns. Und wenn wir abends ausgehen, dann eh mit der Bahn und notfalls gönnen wir uns ab und an mal ein Taxi.
 
T

Toi et moi

  • #9
Ich denke, es hängt auch von deinem Alter ab. Vielleicht bist Du auch an Nachhaltigkeit interessiert und lehnt CO2 Ausstoß ab oder hast einen kurzen Arbeitsweg und brauchst kein Auto, dann kann ich es verstehen. Als Student wäre es für mich kein Problem aber wenn man ü40 ist und immer noch kein Auto hat, hmm, ich weiß nicht. Es gehört einfach zum erwachsen werden dazu. Mein Sohn wollte nach seiner Führerschein sofort ein Auto haben. Deshalb denke ich, dass es irgendwie doch eine männliche Eigenschaft ist aber nicht ein Muss um ein Mann zu sein.
 
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  • #10
In meinem Fall würde ich zwar nicht sagen unmännlich aber es ist doch ein NoGo.
Ich wohne ziemlich ländlich und dort ist Immobilität nur mit viel Zeit und Mühe zu kompensieren, was mir einfach zu nervig ist. Da dauern 10km gut und gern mal über eine Stunde.
Auch möchte ich nicht ständig die Taxifahrerin des Mannes spielen müssen sondern beim Essen auch mal diejenige sein die das ein oder andere Glas Wein trinkt.
Der Mann einer Bekannten hätte einen Führerschein aber weigert sich selbst Auto zu fahren. Da durfte sie mit Wehen mal eben selbst 20km ins Krankenhaus fahren, weil die Zeit um ein Taxi oder RW zu rufen nicht mehr gereicht hätte.
Für mich hat ein Auto auch einfach was mit Selbständigkeit und Unabhängigkeit (= in dem Fall von öffentlichen Verkehrsmitteln) zu tun. Und beides ist für mich unerlässlich bei einem Mann.
Klar könnte man sagen, er kann ja dann auch mein Auto nehmen.. aber langfristig seh ich es nicht ein für die Kosten allein aufzukommen.
Im Übrigen ist es mir komplett egal was für ein Auto er hat. Hauptsache einigermaßen gepflegt und verkehrssicher.
 
  • #11
Lieber FS,

also ich finde das überhaupt nicht unmännlich. Lieber habe ich einen Mann, der sich in der Großstadt verständlicherweise gegen ein Auto entscheidet, als einen Angeber mit prolligem BMW. Ich werde sowieso nie verstehen, wer sich von sowas blenden lässt.

Ich fahre selber gerne Fahrrad, bin als Studentin oft mit der DB gefahren, aber da bevorzuge ich doch mein Auto, weil die DB es immer wieder schafft, mich an den Rande des Wahnsinns zu bringen.

Ich muss allerdings @Tini_HH zustimmen, dass ich es auch nervig fände, wenn ich einen Mann immer überallhin kutschieren müsste. Als Gefallen mache ich das gerne, ich habe aber auch schon Spezialisten kennengelernt, die das regelrecht ausnutzen und dann noch schnell durch den Drive In gefahren werden möchten und es dann als selbstverständlich ansehen, dass ich sie immer abhole oder zurückbringe.

Solange das bei dir nicht so extrem ist, finde ich dein Verhalten eher richtig cool, weil eben viele Männer einen Auto-Tick haben oder es für zu "Öko" halten, mal nicht mit dem Wagen zum Supermarkt zu fahren. Aber ich bin auch noch nicht Ü40. Vielleicht hat es wirklich mit dem Alter zu tun. Einige Frauen hier scheint es ja wirklich sehr zu stören. Dass einige Dates zu dir meinten, Du hättest ein Alkoholproblem, kann ich aber nicht nachvollziehen.

Für viele Frauen und Männer ist ein schickes Auto gerade in Deutschland ein wichtiges Statussymbol. Wer's braucht ... Die Auto-Lobby wird sich freuen ;-)
 
  • #12
Also von einen Alkoholproblem wäre ich auch nicht ausgegangen, sondern eher davon, dass derjenige sehr ökologisch lebt.
Und dies nicht nur so sagt, sondern auch so vorlebt. Ich kenne in meinen Bekanntenkreis 4 Damen, die auch behaupten, dass SIE sehr umweltbewusst sind, aber im Gegenzug mit einen SUV ganz alleine durch die Gegend fahren. Ich erspare mir da lieber jeden Kommentar, da dies sowieso sinnlos ist.

Welchen Komfort man in der Großstadt durch ein Auto hat, habe ich 2011 in Wien festgestellt. Mit der U-Bahn hätte ich zur Arbeit ca. 5 min. gebraucht und mit dem Auto war ich über 1 Stunde unterwegs. Also ein Superkomfort dieses Auto.:) Man ist Unabhängig und braucht die 10fache Zeit.

Ich schätze, dass die Frauen, die den FS gleich wegen deines Umweltdenkens ablehnen sowieso nicht zu den FS passen. Es ist doch schön, dass man so etwas gleich feststellen kann.
 
  • #13
Ich habe auch in der Stadt gewohnt und alles in Richtung Stadt mt OV gemacht.
Aber alles Richtung Berge, Golf, WE-Trips usw. ist ohne Auto umständlich und zeitaufwendig, vom schleppen ganz abgesehen. Außerdem waren Familienbesuche ohne Auto gar nicht möglich, es hätte immer jemand zum Bahnhof fahren müssen um uns abzuholen, völlig albern - unser nächster Bahnhof liegt 17 km vom Elternhaus entfernt, laufen also unmöglich.
Man kann auch ein Auto haben ohne es jeden Tag zu nutzen. Was es für ein Auto ist, ist egal, hauptsache sicher und sauber.
Jemand ohne Auto finde ich albern, vor allem sind es dann noch oft diejenigen die dann ankommen mit: "kannst du mal schnell das fahren oder dies oder jenes."
Bei mir hättest du es auch schwierig!
 
  • #14
Erstmal würde ich unterscheiden, ob er in der Stadt oder auf dem Land wohnt. Auf dem Land geht es ohne Auto wirklich überhaupt nicht (bin auf dem Land aufgewachsen). In einer Großstadt wird es eher toleriert, kein Auto zu haben. Ich habe mal eine Zeit lang in Singapur gearbeitet, dort sind die Steuern und Gebühren allein für die Erlaubnis, ein Auto zu besitzen, so exorbitant, dass man tatsächlich eher Taxi fahren lässt. Da würde ich es auch nicht unsexy finden.
Wenn wir aber von einer Stadt wie München reden, hat man irgendwann aber keine Lust mehr, im Hochsommer mit der Sbahn an den Starnberger See zu fahren (oder dass ich ihn ständig herumfahren muss).

Dann würde ich auch weiter anschauen, wie alt der Mann ist. Ist er Student und radelt immer fröhlich mit dem Rad durch Schwabing- kein Problem, für ein paar Jahre ist das ganz nett als Lebensentwurf und auch sexy-unbekümmert-frei.

Sind wir aber beide gesettleter, würden irgendwann Kinder planen wollen und das leidige Kindergarten- Freizeitplanung- raus ins Grüne- Verwandtenbesuch / sonstige Sachen stünden an, wäre es nicht mehr ganz so prickelnd, wenn er sich weigern würde, gemeinsam ein Auto anzuschaffen/bzw meines nicht mehr reichen würde und er partout dagegen wäre, ein passenderes für eine Familie in Erwägung zu ziehen.

Irgendwie bin ich es aber gewohnt, von den Männern zum Date abgeholt zu werden, daher ist das für mich irgendwie selbstverständlich. Das sind für mich gute Manieren und alte Schule. In der Praxis hatte ich diese Konstellation aber auch noch nicht, dass der Mann mich in der Gegend herumgondeln lässt. Bin gespannt, was die anderen sagen.

An ein Alkoholproblem hätte ich nie gedacht.
 
  • #15
Ich finde es überhaupt nicht unmännlich! Es kommt bestimmt darauf an, wo man gerade lebt. Ich wohne in einer großen Stadt und hier ist es völlig normal, dass viele kein Auto haben. Mich stört tatsächlich sogar das viele Blech, was in dicht bewohnten Stadtteilen zu Hauf herumsteht und die Besitzer teilweise noch nicht mal wissen, wo sie es geparkt haben, weil sie es schon seit 14 Tagen nicht mehr benutzt haben.

Finde ich auch etwas merkwürdig, dass Frauen so auf dich reagieren....Kenne ich wirklich so nicht!

Aber auf dem Land ist das wirklich eine ganz andere Geschichte! Meine Schwester lebt auf dem Land und kommt ohne Auto noch nicht mal zum Bäcker. In dem Fall fände ich es auch komisch!

Aber in einer großen Stadt? Für mich wäre es kein Problem, dass du kein Auto hast. Wenn man einen Ausflug machen möchte, dann wird sich eben eins ausgeliehen.

w(28)
 
  • #16
Wir sind immer noch bei Elite-Partner und nicht bei Hartz-4-Kontakt!
diesen niveaulosen und überheblichen Satz hätte man sich wirklich sparen können.


Zu dem Thema "Mann und Auto" :
Ich selber liebe auch schnelle Autos. Natürlich ist es bequemer wenn ein Mann ebenfalls ein Fahrzeug hat, mit dem man mal was unternehmen kann und nicht immer auf Bus und Bahn angewiesen ist. Selbst das Einkaufen von Getränken und Lebensmitteln bereitet Schwierigkeiten und ist anstrengend.
Trotzdem wärst du für mich kein NOGO.
Heutzutage fahren sogar viele Geschäftsleute mit dem Fahrrad in die Firma. Die Städte sind morgens und abend vollgestopft und ein Fahrradfahrer ist wesentlich schneller als ein Auto im Stop and Go Verkehr in der Innenstadt.

Kommt immer drauf an, was anliegt.

Ein schöner WE- Ausflug in einem schicken, bequemen Auto ist natürlich angenehm und man kommt entspannt an.

Aber nur um des Autos willen, würde ich einen netten und symphatischen Mann, mit dem ich mich gut verstehe, nicht ablehnen.
Außerdem finde ich ein gewisses Maß an Umweltbewusstsein in unserer Zeit angebracht.

Wenn ich allerdings in einem Randbezirk wohne und kaum die Möglichkeit habe, mit öffentlichen Verkehrsmitteln mein Ziel zu erreichen, dann wäre kein Fahrzeug eher hinderlich. Für Innenstadtbewohner ist das ok.

Wie schon erwähnt wurde, stehen Frauen ab einem gewissen Alter auf etwas mehr Comfort, während junge sportliche Frauen sich auch mal auf dem Gepäckträger transportieren lassen. Das ist eine Altersfrage.
Also überlege genau, wen du in Zukunft datest.....!

Die männliche Ausstrahlung hat mit einem Auto meines Erachtens nichts zu tun, obwohl nicht wenige unscheinbare Männer sich mit ihren besonders teueren und sportlichen Autos dermaßen profilieren möchten, weil sie teilweise ohne dieses Gefährt nur ein Schatten ihrer selbst wären.

VG und allzeit gute Fahrt
Santosha
 
  • #17
FS das hängt doch höchstwahrscheinlich davon ab, wo die Damen herkommen, die Du datest.

Ein Frau die in der Großstadt - einen Steinwurf von U-Bahn und Supermarkt entfernt - wohnt, wird damit wohl kein Problem haben. Ein Auto macht dort kaum Sinn - kaum Parkplätze, zuwenig sichere Abstellmöglichkeiten, zuviel Verkehr um zeitsparend von A nach B zu kommen.

Je weiter sie aber ihren Wohnsitz in Richtung "Land" hat, um so unverständlicher wird ihr die Tatsache der "Autolosigkeit" erscheinen und Vermutungen in Richtung "erwischte Alkoholfahrten" anstellen, oder halt Ebbe in der Brieftasche vermuten. Hier geht es einfach nicht "ohne".

Ganz auf dem Land würde sogar die Nase gerünpft, hättest Du nur Eines - und nicht neben dem Alltagstransporter noch (mindestens) einen Sportwagen und / oder einen Oldtimer für die Freizeit in der Doppel- / Dreifachgarage.
 
  • #18
Na ja unmännlich würde ich jetzt nicht sagen. Aber mir würde ganz klar die Flexibilität fehlen. Außerdem bin ich etwas verliebt in eines meiner Autos. Ich fühle mich in diesem Auto tatsächlich etwas mehr Kerl als in einem anderen Auto. Vielleicht etwas oberflächlich, aber selbst meine LG sagt das wenn ich den Panther dann mal bewege, es ziemlich sexy aussieht. Das Teil ist schon ein ein echter Hingucker. Und noch keine Frau sagte , sieht unsexy aus. Im Gegenteil. Aber das ist für mich nur ein schöner Nebeneffekt. Für mich ist dieses Auto einfach so schön gebaut das ich es als Kunstwerk sehe. Die Form, die Kraft die der Motor herausbrüllt wenn ich möchte. Schon irgendwie männlich ja. Bin manchmal gerne etwas oberflächlich. Ist entspannter ab und an.
M45
 
  • #19
Ich lebe in einer Großstadt und finde einen Mann ohne Auto - wenn er aus Überzeugung keins hat - eher umweltbewusst (und damit sympathisch!) als unmännlich. Wenn er tatsächlich sogar auch noch Rad fährt (davon schreibst du nichts) hat er vielleicht sogar noch trainierte Beine.

Im Übrigen möchte ich noch anmerken, dass es fast nichts gibt, was einen Mann, der eine gewisse männliche und charismatische Ausstrahlung (durch sein Aussehen und Auftreten) hat, diese nehmen könnte. Ich kannte mal einen (heterosexuellen) Amerikaner, der trug Glitzer-Nagellack, weil er das schön fand, was er auch unumwunden so begründete. Selbst das konnte seiner Männlichkeit nichts anhaben.
 
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  • #20
Naja, Männlichkeit steht da für mich auf einem völlig anderen Blatt Papier. Was soll das sein, "Männlichkeit"? Ist doch definitiv für jeden was anderes. Wenn das bei einigen Leuten mit dem Besitz eines Autos zusammenhängt, na bitte. Was solls.

Für mich selber ist das Leben ohne Auto auch ziemlich unpraktisch, und macht mich ständig abhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln. Dort komme ich in ziemlich nahen Kontakt mit Menschen, die ich gar nicht kennen will, muss immer mein Zeug schleppen, den Fahrschein für die Kontrolle bereit halten, und Verspätungen ertragen. Am meisten stören mich die lauten, manchmal aggressiven, anderen Menschen in einem Moment, in dem ich meine Ruhe haben will. Da lob ich mir mein Auto, da bin ich individuell unterwegs, muss nichts schleppen und bin allein darin. Es ist einfach komfortabler. Darauf möchte ich nicht komplett verzichten.

Ich sehe ein, dass man in einer Großstadt nicht unbedingt ein Auto braucht, weil die Parkplatzsituation so nervtötend ist und man per Bahn eh in die Stadt kommt. Aber bei einem Paar muss für mich mindestens ein Auto im Haushalt vorhanden sein. Sonst geht das nicht. Hat was mit Lebensstil zu tun. Ich will keine Protzkarre, mir ist völlig wurst, wie das Auto aussieht, und er macht sich damit nicht zum Mann. Für mich gehörte das immer zum Erwachsensein dazu.
 
P

proudwoman

  • #21
Wir sind immer noch bei Elite-Partner und nicht bei Hartz-4-Kontakt!
Autsch, das tut so richtig weh, weil unterste Schublade, Frau Doktor!
Lass Dich hier nicht beirren, lieber FS, Du machst erstmal alles richtig. Was ich nicht nachvollziehen kann, dass man Dir auch hier vorwirft, dass Dein Alkoholkonsum eventuell den Rahmen sprengt.
wenn es schon mehrfach (!) passiert ist mit ganz verschiedenen Frauen... war es evtl. eher dein Alkoholkonsum beim Date oder das Vortragen von Saufgeschichten...
Stimmt das denn? Das wäre dann eher ein NOGO für mich! Viel Erfolg!
 
  • #22
Es ist keinesfalls unmännlich, ein NoGo wäre es für mich dennoch. Ich lebe in Wien und fahre während der Arbeitswoche nahezu ausschließlich mit dem Rad, öffentlichen Verkehrsmitteln - beide Netze sind hier extrem gut ausgebaut, die Intervalle von U- und Straßenbahn winzig - oder abends/nachts eben mit dem Taxi.

Dennoch ist ein Auto für mich unverzichtbar, weil ich eben ein unternehmungslustiger Mensch bin, der über das Wochenende gerne ins benachbarte Ausland (Istrien, Norditalien, Slowenien, Tschechien etc.) oder aber als ausgemachte Naturliebhaberin und sportliche Frau zum Bergsteigen und Wandern in die österreichische Provinz fährt.
Diese Reisen mit der Bahn zu absolvieren, Abholdienste zu checken usw. wäre mir viel zu mühsam.
Ebenso ist es mittlerweile für mich undenkbar, Großeinkäufe, Baumarkt-Zeug etc. quer durch die Großstadt heimzuschleppen oder mir ein Auto dafür zu mieten.
Viel zu viel Aufwand, ein viel zu kleiner, spontan verfügbarer Aktionsradius.
Ich bin nicht mehr 25, habe mir ein Leben in der Komfortzone über Jahre und Jahrzehnte (selbst) erarbeitet und ja, ich lebe sehr gut und genieße es.
Einen Mann, der für gemeinsame Unternehmungen entweder auf mein Auto angewiesen wäre und andernfalls von mir erwarteten würde, dass ich zeitraubende Anfahrten mit Bahn/Bus etc. in Kauf nehmen, oder eben nur Unterkünfte in öffentlich gut erreichbarer Distanz buchen würde, käme für mich nicht in Frage.
Mag sein, dass das oberflächlich klingt, es ist so.
Mit Männlichkeit hat es, wie gesagt, nichts zu tun, aber es hat einen Hautgout von mangelnder Beweglichkeit bzw. Großstadt-Öko.
Aus beidem bin ich herausgewachsen, die Freizeitgestaltung eines derartigen Mannes und die meine würden niemals zusammenpassen.
Deshalb wäre er für mich unattraktiv.

w, 49
 
  • #23
Wie schon andere schrieben, ich finde dass man schon ein Auto besitzen sollte, es darf auch sehr gerne ein ganz kleines sein. Denn es gibt nun mal immer Fahrten, wie z.B. WE-Ausflüge, oder wenn etwas zu transportieren ist, für die man ein Auto braucht. Außerdem habe ich ebenso wie andere schon hier schrieben mit Leuten ohne Auto schon in mehreren Fällen die Erfahrung gemacht, dass diese es erwarten, dass man sie ständig fährt. Sie üben da auch hemmungslos (emotionalen) Druck aus. Also ja, es würde mich an jeder neuen Bekanntschaft stören - egal ob Frau oder Mann, egal ob für Freundschaft oder Beziehung. Man hat einfach seine negativen Erfahrungen gemacht. Ein kleines Auto, das man evtl. finanziert oder least, kann sich wohl heutzutage so gut wie jeder leisten(?)
 
  • #24
Also für mich hat der Besitz eines Autos nichts mit "Männlichkeit" zu tun. Vielmehr halte ich es für eine Frage der Lebensumstände und der Lebenseinstellung.

Die wesentlichen Punke sind
  • Infrastruktur Ich lebe in einer ländlichen Gegend und muss viel reisen - ohne Auto undenkbar. Hierzu kann ich mich den vorhergehenden Posts nur anschließen.
  • Flexibilität
  • Komfort
  • Sicherheit Als Frau insb. Nachts in Köln/Bonn oder Berlin allein in die U-Bahn müssen.... da sitze ich lieber ne Stunde im Auto - auch wenn es länger dauert.
  • (Spaß)
Im Hinblick auf die Partnersuche käme ein Mann ohne Auto für mich eher nicht in Frage.
Allerdings dürfte es auch einfacher sein eine Nadel im Heuhaufen zu finden, als einen Mann ohne Auto hier auf dem Land.
 
  • #25
Autsch, das tut so richtig weh, weil unterste Schublade, Frau Doktor!
Lass Dich hier nicht beirren, lieber FS, Du machst erstmal alles richtig.
Ein Mann über 40 ohne Auto ist meiner Erfahrung nach denn meistens relativ mittellos. Wenn er das nicht ist, muss er eben selber Mittel und Wege finden, seine Liebste zu erreichen oder rumzufahren.
Er darf aber weder erwarten, dass eine Frau nachts mit Bus und Bahn fahren will, noch dass sie immer fährt - beides erlebt und nicht mein Ding.

Es ist doch wesentlich schöner, abgeholt zu werden - da revanchiere ich mich gerne. Die Männer, die ich aber eben ohne Auto kennenlernte, waren alle recht ähm... nennen wir es mal sparsam in allen Lebenslagen ...
Vielleicht reagiere ich da deswegen etwas über, aber das geht für mich einfach nicht - ich will nicht auf Studentenniveau mit einem Ü40 mein Dasein fristen.
Bei einem 25jährigen fände ichs ok oder sogar ganz süß - später nicht mehr.
 
  • #26
Ich habe gerade heute für mich resümiert, dass ich kein Auto bräuchte, wenn ich in der Stadt wohnen würde. Ich war mit meiner Tochter zum Stadtbummel habe sie von ihrer Wohnung abgeholt. Dort habe ich schon kaum einen Parkplatz gefunden, wir sind dann mit der Tram in die Innenstadt, das war entspannt und bequem. Vor den guten Parkhäusern standen schon wieder Schlangen.

Ich wohne allerdings ländlich und brauche mein Auto um auf Arbeit zu kommen. Ich fahr auch sehr gern Auto.

Wenn ein Mann kein Auto hätte, wenn er in der Stadt wohnt, wäre mir das ziemlich egal. Ich fahre auch am liebsten selbst und bin ein grässlicher Beifahrer.

Wenn ich dann seinen Chauffeur spielen sollte wäre mir das auch egal, solange er das in anderer Weise ausgleicht und ich keine Extrakosten deswegen habe.
 
  • #27
Ich bin gerade sehr erstaunt über die Antworten hier. Einen umweltbewussten Städter, der mit S- und U-Bahn unterwegs ist, würde ich doch nicht als unmännlich bezeichnen oder als Alkoholiker. Aber das liegt vielleicht daran, dass ich selber kein Auto habe aus denselben Gründen. Nun ja, lieber FS, du kannst es ja folgendermassen machen:
- Wenn dir eine Frau gefällt, kannst du durchblicken lassen, dass du für eine Beziehung - wenn es z.B. darum ginge, Distanz zu überbrücken - vielleicht auch ein Auto kaufen oder über eine Carsharing Organisation mieten würdest. Damit signalisierst du Bereitschaft, allfällige Mobilitätshindernisse aus dem Weg zu räumen, wenn denn sonst alles stimmt. Letztlich wäre es ja schade, die grosse Liebe würde dadurch verhindert, dass deine Angebetete in Hintertupfingen wohnt und du sie nie besuchen kannst.
- Wenn dir eine Frau nicht gefällt, dann kannst du ja erwähnen, dass du kein Auto hast, Autofahren rundherum ablehnst etc. Wirkt scheinbar abschreckend und du kannst dir dann das höfliche Absagegespräch/mail sparen :
 
  • #28
Als meine Eltern älter wurden, schafften sie ihr Auto ab und sagten, sie würden jetzt immer Taxi fahren und das sei ja sogar billiger, als ein Auto zu unterhalten und nur dreimal in der Woche zu fahren.
Nun, was glaubt ihr ? Sie sind NIE mit dem Taxi gefahren, weil sie da immer an die 30 € dachten und die taten ihnen weh, obwohl sie immer wirklich genug Geld hatten.
Sie hatten ja eine Tochter, die sie immer fragen konnten, ob sie sie nicht mal eben fahren könnte. Oder für sie mal eben den Wocheneinkauf erledigen. Das habe ich einige Jahre gemacht. Weil sie kein Auto hatten und nicht mit dem Taxi zum Aldi fahren wollten. Grrrrrr !

Auch ich wohne in einer Großstadt, in der man keine Parkplätze findet, dafür aber eine U-Bahn.
Und auch ich habe einige Kollegen, die deswegen kein Auto haben, obwohl sie genug Geld haben.

Jetzt kommt das Aber: Mich interessiert bei meinem potenziellen Partner nicht, ob er gut zur Arbeit kommt, sondern wie er zu mir kommt.
Abholen muß er mich nicht, aber ich will auch nicht diejenige sein, die immer fährt, wenn wir Ausflüge machen, einkaufen etc.
( s. o.: grrrr ).
Wenn er mit dem Fahrrad oder der U-Bahn zu mir und zu unseren Verabredungen kommt und ansonsten, wenn wir jemanden besuchen oder so das Taxi bezahlt, ist meine Welt in Ordnung.

Mit Männlichkeit hat das Ganze für mich null zu tun, nur mit Bequemlichkeit.
Und an Alkohol hätte ich nicht gedacht, wenn es keine anderen Hinweise gibt.
Gibt es die ?

w 49
 
  • #29
Vielleicht reagiere ich da deswegen etwas über, aber das geht für mich einfach nicht - ich will nicht auf Studentenniveau mit einem Ü40 mein Dasein fristen.
Bei einem 25jährigen fände ichs ok oder sogar ganz süß - später nicht mehr.
Das hat dies mit Studentenniveau zu tun?
Nirgendwo ist das Autofahren billiger als in Deutschland.
Eher lebt man mit einen eigenen Auto auf Studentenniveau.

Der FS hat ja gesagt, dass er in einer Großstadt lebt und arbeitet und irgendwie ist das Thema Auto sowieso nur ein rein deutsches Thema. Als ich noch in den USA lebte sah ich, dass viele in den Metropolen kein Auto besaßen. In NY kostet z.B. 1 Std. parken ca. 10 $ und dort fahren fast alle mit den Taxi. Warum gibt es dort ca. 25.000 Taxis?

Wenn man schon auf das Wort ELITE herumreiten, dann ist jemand, der kein Auto hat und Taxi fährt ELITE und nicht diejenigen, die selber mit den Auto fahren.
 
  • #30
Ich habe lange in Berlin gelebt und da zeitweise PKW's gehabt und zeitweise nicht. Damals habe ich auch ca. 60 Minuten pro Tag auf dem Fahrrad gesessen oder bin mal mit den Verkehrsbetrieben oder selten Taxi gefahren.

Das war nie ein Problem. Wenn man Zentrumsnah wohnt, hat man eh Parkplatzprobleme.

Mit PKW ist allerdings teilweise bequemer, wenn man Zentrumsfern wohnen muss.

Jetzt wohne ich in einer Kleinstadt. HIer kommt man auch ohne PKW überall hin.

Aber hier gehört der PKW schon dazu, weil man für alles außerhalb dann doch unbedingt drauf angewiesen ist. Dafür sind die Mieten hier aber auch drastisch günstiger, so dass man sich einen PKW bei gleichem Lebenstandard auch viel eher leisten kann.

Und hier kommt hinzu, dass es auch viel weniger passende Singles direkt am Ort gibt und man mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Auto braucht, um überhaupt zu einem Date zu kommen...

Lernst Du Menschen aus den Randgebieten oder der Kleinstadt kennen, werden die vermutlich denken, dass Du ein armer Schlucker bist oder ein Alkoholproblem hattest, wenn Du sichtbar die Ressourcen für einen PKW hast aber Dein Fahrrad besteigst.

Was ist eigentlich aus der Idee des Carsharings geworden?
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.