• #1

Gilt Whatsapp als Beziehungsanbahnungskiller?

In der heutigen Zeit gehen ja viele Beziehungsanbahnungen mit Whatsapp-Chats los. Dann kommt es eventuell mal zu einem Telefonat, zu Treffen, zu weiteren Chats, zu weiteren Treffen. Ich habe den Eindruck, dass Whatsapp die ernste Beziehungsanbahnung gefährden kann, indem laufend Nachrichten über Belanglosigkeiten ausgetauscht werden. Dann antwortet mal der eine "strategisch" nicht, und dann antwortet der andere "strategisch" nicht - mit Lesebestätigung oder ohne. Und dann kommt der Punkt, wo sich der eine oder der andere durch diesen Chat abgeturnt fühlt und es deshalb nicht weitergeht. Kleine Missverständnisse eingeschlossen.

Wie kann man mit dem Problem umgehen? Kann man aus einem Chat-Overkill so rauskommen, dass die wechselseitige Anziehung zurückkommt? Kann man ab Punkt xy Kommunikationsregeln aufstellen? Kann man das Problem offen ansprechen, ohne den Flirt zu gefährden? Wie funktioniert das Ganze bei größeren Distanzen (Whatsapp zur Überbrückung der Zeit zwischen zwei Treffen)? Wie kriegt man Content in die Kommunikation?
 
  • #2
Hallo FS,

ich habe auch den Eindruck, dass es heute mit der Beziehungsanbahnhung durch WhatsApp immer schwieriger wird. Kontakte verschwinden irgendwann ins Nirwana, man langweilt sich, weil man ja schon jede Belanglosigkeit thematisiert hat. Ich würde von WhatsApp Abstand nehmen und immer wieder zwischen den Treffen telefonieren.

Nur sehe ich ein Problem: falls der Mann immer wieder schreibt, kann man es nicht ignorieren. Dann würde ich es recht kurz halten oder direkt ansprechen, dass man die Kommunikation über WhatsApp nicht möchte. Letzendlich halte ich von Daueronline-Menschen sowieso nicht viel und würde diese Männer radikal aussortieren.

Ich hatte früher schon oft gemerkt, dass diese Art der Kommunikation selbst bei mir dazu führt, dass ich mich irgendwann von den Männern zurückziehe und umgekehrt. Aber man muss auch dazu sagen, dass interessierte Männer auch tendenziell anrufen, weil sie deine Stimme hören wollen. Diejenigen die ohne Ende schreiben, wollten meisstens nur etwas oberflächliches haben.
 
  • #3
In der heutigen Zeit gehen ja viele Beziehungsanbahnungen mit Whatsapp-Chats los. Dann kommt es eventuell mal zu einem Telefonat, zu Treffen, zu weiteren Chats, zu weiteren Treffen. Ich habe den Eindruck, dass Whatsapp die ernste Beziehungsanbahnung gefährden kann, indem laufend Nachrichten über Belanglosigkeiten ausgetauscht werden. Dann antwortet mal der eine "strategisch" nicht, und dann antwortet der andere "strategisch" nicht - mit Lesebestätigung oder ohne. Und dann kommt der Punkt, wo sich der eine oder der andere durch diesen Chat abgeturnt fühlt und es deshalb nicht weitergeht. Kleine Missverständnisse eingeschlossen.

Wie kann man mit dem Problem umgehen? Kann man aus einem Chat-Overkill so rauskommen, dass die wechselseitige Anziehung zurückkommt? Kann man ab Punkt xy Kommunikationsregeln aufstellen? Kann man das Problem offen ansprechen, ohne den Flirt zu gefährden? Wie funktioniert das Ganze bei größeren Distanzen (Whatsapp zur Überbrückung der Zeit zwischen zwei Treffen)? Wie kriegt man Content in die Kommunikation?

Ich sehe eine übermässige WA Kommunikation eher als bewussten Ersatz für reale Treffen.

Ich hatte zweimal Kontakt mit zwei Damen die sich mit mir in größten Umfang via WA und Telefon austauschen wollten aber Probleme mit realen Treffen hatten.

Tja reale Treffen waren ihnen zu nah und mit zu starken Kontrollverlust verbunden. Ein Telefongespräch oder WA bietet dagegen relativ hohe Nähe aber auch hohe Kontrolle über die Tiefe und Dauer der Nähe.

Daher WA verhindert keine reale Beziehung sondern Menschen mit gleichzeitigen Wunsch nach und Angst vor Nähe bevorzugen WA oder das Telefon.

Mir dagegen sind die Guten Morgen und Schlaf Gut Smiley' s eher eine lästige Pflicht wenn ich stattdessen einen Menschen direkt in den Arm nehmen könnte und für konkrete Fragen ziehe ich das Telefon WA vor. Dieses hin und her schreiben ist unproduktiv.

Ich habe übrigens auch einen Freund der Termine am liebsten mit einem WA hin und her statt produktiv mit einem einzigen Telefonat abstimmt.

Auch dieser Mann hat ein deutliches Nähe Problem. Weniger mit mir als mit Frauen.
 
  • #4
Wenn du "Strategiespiele" über WA spielst, solltest du entweder das Medium oder den Partner wechseln oder beides.
Keine Ahnung, wieso man es nötig hat, "strategisch nicht zu antworten". Ihr wollt doch ein Miteinander und kein Gegeneinander.

Ich habe in meiner Single-Zeit nie lange geschrieben, sei es über die Singlebörse oder WA. Wenn mir ein Mann nach ein paar Nachrichten gefallen hat, haben wir uns getroffen. Danach gab es weitere Treffen oder auch nicht. Wozu alles per WA besprechen, wenn man dies auch beim persönlichen Treffen tun kann?

Generell bin und war ich nie ein Freund davon, lange Dialoge über WA oder Sms zu führen. Bevor ich 10mal hin und her schreibe, rufe ich lieber an, dann ist das in einer Minute erledigt.

An deiner Stelle würde ich mich daher lieber mit dieser Person treffen, als ewig hin und her zu schreiben. Es hat jeder auch noch sein eigenes Leben und nicht alles ist so interessant, dass du alle paar Minuten darüber berichten musst. Du sagst ja selbst, ihr schreibt belangloses, also gehen euch die Themen aus.
Warum dann keine kurze Pause? Die Welt geht nicht unter, wenn ihr euch einen Tag nicht schreibt.
Umso größer wird die Vorfreude auf das nächste Treffen, weil man nicht alle Themen schon tot geschrieben hat.

Telefonate oder persönlich miteinander reden verhindert übrigens Missverständnisse, die entstehen, weil man schriftlich nicht die gleichen Emotionen ausdrücken kann.

W32
 
  • #5
Kann man aus einem Chat-Overkill so rauskommen, dass die wechselseitige Anziehung zurückkommt?

Ich denke genau andersrum wird ein Schuh daraus. Wenn wirkliche gegenseitige Anziehung und Interesse besteht, wird diese nicht durch WhatsApp Chats verloren gehen, diese sind dann lediglich ein -weiterer- Weg der Kommunikation neben Treffen und Telefonaten.

Wesentlicher ist wohl eher, was man in den Chats schreibt. Das gilt aber genauso für anfängliche E-Mails, Telefonate oder persönliche Treffen.

Wenn man sofort alles von sich preisgibt und der Partner nach dem ersten Treffen absolut alles über einen weiß, besteht doch keinerlei Neugier mehr, den anderen kennenzulernen und etwas über ihn zu erfahren.

Ich denke es ist daher nicht verkehrt, sich tatsächlich rein taktisch zu Anfang des Kennenlernens durchaus etwas interessant zu machen, indem man eben nicht sofort alles über sich erzählt und so die Spannung hält.

Das gilt mMn im übrigen auch für die gesamte Beziehung: der Partner muss und braucht nicht immer alles bis ins letzte Detail wissen, weil es dann schlichtweg langweilig ist. Ich meine damit lediglich, dass man sich eine gewisse Privatsphäre erhält.

Mit meinem Partner habe ich zu Anfang unseres Kennenlernens sehr viel über WhatsApp geschrieben, wir haben uns über Ansichten ausgetauscht, geneckt, verabredet oder einfach Aufmerksamkeit geschenkt.

Kann man ab Punkt xy Kommunikationsregeln aufstellen?

Nein, das wird doch zu krampfig. Du musst einfach handeln und nicht verbal fordern oder diskutieren.

Wenn dir die Kommunikation zu blöd wird, antworte halt einfach nicht mehr und erkläre dich nicht.

Wenn der Mann echtes Interesse hat wird er sich schon bei dir melden und um ein Date fragen. Bloß nicht zu höflich sein.
 
  • #6
In dem man von vornherein dieses gechatte gar nicht mitmacht. WA kann man tatsächlich sinnvoll im Alltag nutzen, aber als Zeitvertreib für gelangweilte Kontakte, war mir meine Zeit immer zu Schade.

Diese ständige Zucken der Leute auf ihren Kommunikator starren, ihren aktuellen Gesprächspartner einfach stehen lassen um auf eine Nachricht zu reagieren ist bäh. So eine kommunizierende Frau wäre für mich mal ein echtes No go.
 
  • #7
Wenn die Kommunikation grundsätzlich passt, passt es auch mit WhatsApp, und dann ist es eine schöne Ergänzung - und vor allem eine Ergänzung.

Wenn WhatsApp als Druckmittel genutzt wird, interpretiert wird, etc. dann stimmt anderes nicht.
Vielleicht werden da so manche Unstimmigkeiten sogar schneller sichtbar.

Sie antwortet nicht in kurzer Zeit? Kein Interesse...
Sie schickt keine Herzchen / Küsschen Smileys? Kein Interesse...
Sie schreibt viele Grüße statt liebe Grüße? also wohl auch kein Interesse.
Nicht ganz falsch interpretiert, weil mit jeder SmileyFlut das anfängliche Interesse erstickt wird. Das gilt nun für mich .

Ich reagiere zunehmend allergisch, wenn gerade dieser Druck aufgebaut wird, und Smileys schicken ist so einfach - und nichtssagend. Der virtuelle Überschwang manchmal schon vor einem realen Date, oder dann nach den erstem - und dann aber zögerlich sein, sich wirklich real zu begegnen.
Ich mag lieber das reale Treffen, reale Worte und vor allem reale Taten, warum so viele doch gestandene Männer bei WhatsApp völlig jedes Maß verlieren, erschließt sich mir nicht.
Und Erfahrung - je mehr Herzchen, desto schneller ist das Ganze im Nirwana verpufft.

Küsschen & Herzchen gibt es bei insgesamt nur sehr sparsam, und wenn, dann wenn es eine entsprechende Bindung gibt - ansonsten geht mir das gewaltig auf den Zeiger. Und ich habe aus gutem Grund die Lesebestätigung ausgeschaltet.

W 48
 
  • #8
Meine Beziehungsanbahnungen haben immer problemlos funktioniert (was nicht heißt, dass sie immer »gut« ausgegangen sind): ohne WhatsApp, das ich grundsätzlich ablehne, weil zu oberflächlich und damit auch zu unpersönlich.

Was ist denn mit der guten alten Mail? Ich will ja nicht gleich zum Papierbrief zurück gehen, aber in einer Mail lässt sich vieles kommunizieren, niemand liest mit oder verkauft meine Daten bzw. wertet sie aus, ich kann Bilder, Textausschnitte usw. anhängen. Mein Schreibkontakt kann nicht überprüfen, wann ich seine Nachricht registriert habe (und nicht antworte), ich lese wahlweise auf dem iMac oder auf dem iPad, muss mich also nicht unbedingt mit einem kleinen Smartphone-Ausschnitt begnügen. Und: ich bleibe so lange anonym, wie ich persönlich das will. Mag ich gar keinen Kontakt mehr zum Schreiber, blockiere ich ihn oder lass meine (extra dafür eingerichtete, anonyme Mailanschrift) links liegen.

Noch ein Vorteil: ich schiele - unterwegs, wenn ich zu Besuch bei Freunden bin, im Büro - nicht ständig auf das neben mir liegende Phone. Ich »sammle und lese« meine Post ein, wenn ich Zeit dafür habe, z.B. am Abend, und ich nerve damit niemanden um mich herum mit meiner halben Abwesenheit. Wird es dann doch irgendwann »enger« gibt es das Telefon oder, noch besser, ein baldiges Treffen; für kurze Begegnungs-Infos die gute alte SMS.

Deshalb verstehe ich deine Frage nicht ganz, liebe @Kathyberlin: entscheide einfach selbst, welches Medium du einsetzt - und damit, wie oberflächlich oder persönlich es ist.
 
  • #9
Ich kann Dir nur Recht geben und in mir kann ich die Tendenz selbst spüren: WA wie ein normales Gespräch zu führen oder zu fühlen.

Für Strategie bin ich zu blöd, ich verzöger nie eine Antwort extra.
Aber ich störe mich daran: wenn gerade ein Austausch stattfindet und auf einmal ist jemand wortlos auf lange Zeit weg. Oder schreibt: ich melde mich um 17h Uhr bei Dir und es kommt erst am nächsten Tag etwas.
Ich verabschiede mich aus der Kommunikation immer: muss arbeiten, bin jetzt weg oder Freundin ruft an.
Ich informiere auch kurz, wenn ich um 17h nicht kann, damit sich niemand unnötig freimacht.

Passiert das regelmäßig bin ich auch unstrategisch genug, dass zu erwähnen.
Ich schreib zwar nicht gleich: Du doof..aber erkläre mein Gefühl auch bei WA.
Dafür habe ich auch schon den Kontaktabbruch bekommen.
Ich glaube nur nicht daran, damit den Traummann verloren zu haben.

Telefonieren und Treffen sind mir wirklich lieber aber gerade nach einem Treffen, schreibt ja auch Mann recht gerne mal.
Somit versuche ich dann, ein Missverständnis nicht per Whatsapp zu klären, sondern persönlich.

Einen Vorteil habe ich aber bemerkt: "Papier " ist geduldig aber behält alles.
Und wenn sich jemand in Widersprüche verstrickt, brauch man nur nachzulesen ohne Phantasien zu entwickeln.
 
  • #10
Tja reale Treffen waren ihnen zu nah und mit zu starken Kontrollverlust verbunden.

...ich glaube da stecken oft auch noch ganz andere Ängste dahinter.

Guten Morgen,

im Zeitalter der gesichtslosen Kontaktanbahnungen, ist auch normales, menschliches Verhalten nicht mehr gewährleistet.
Die Fantasie hat ihren freien Lauf.
Hinter einer Vermeidung, sich real gegenüber stehen zu können, steckt ganz schlicht oft auch eine Überforderung. Denn real werden die Sinne anders gefordert und man bezieht sich nicht nur auf das Abschießen von Worthülsen. Da man sich zudem per WA rechtzeitig auch alle NoGos um die Ohren schlägt, bleibt wenig Raum, um sich in Gänze unvoreingenommen betrachten zu können. Real würden viele gar nicht zum Tragen kommen, weil sich andere Dinge offenbaren, die verhindern, diese wahr zu nehmen.
Frauen wie Männer wissen, welche Standards sie zu erfüllen haben und Abweichungen lassen sich per WA gut verstecken, real aber nicht. Per WA lässt sich easy, mehr Schein als Sein darstellen. So gesehen hat man per WA eine Kontrolle über sich und das Geschehen.

Ich habe darum immer von Anfang an formuliert, dass ich kein Fan von WA bin und lieber die reale Begegnung und das Ohr am Phone bevorzuge. Denn ich mag auch keine Überraschungseier und die bewussten Täuschungen mit alten Fotos, aneinandergereihten Belanglosigkeiten, die im täglichen Einerlei stattfinden, ebenso nicht die kugelrunden gelben Köpfe, die Gefühle transportieren sollen.
In diesem Zusammenhang erinnere ich mich an einen Kontakt, wo der Mann von seiner schwer kranken Tante, die er umsorgte und die im Krankenhaus lag, sehr schmerzvoll per WA berichtete und mindestens 10 gelbe Kugelköpfe tränenüberströmt mein Wohnzimmer fluteten. Als wir uns kurz daraufhin trafen, fragte ich gleich nach seinem Befinden und dem seiner Tante. Plötzlich war es nicht die Tante, sondern die Schwester der Ex und von Traurigkeit in jedweder Form, war nichts zu bemerken. Die Fotos, die er mir schickte waren mindestens 15 Jahre alt und das ganze Blendwerk noch dazu. Nun, vielleicht lag es am kleinen Display, das nicht hergab, dass ein riesen Bauch und so andere delikate Details gezeigt werden konnten. ;-)
So leicht entstehen Täuschungen und demzufolge leicht, auch Missverständnisse.
 
  • #11
Kann man ab Punkt xy Kommunikationsregeln aufstellen?

Kann man. Muss man aber nicht.

Wenn zwei Menschen wirklich zueinander passen, sind hierfür keine Regeln notwendig - es funktioniert automatisch.
Wenn zwei Menschen wirklich Lust aufeinander haben, möchten sie sich häufig sehen - insbesondere zu Beginn.
Wenn zwei Menschen sich etwas zu sagen haben oder mehr übereinander erfahren wollen, telefonieren sie miteinander - denn über gesprochene Sprache erfährt man mehr vom Gegenüber, und v.a. hört seine/ihre Stimme.

m, 39
 
  • #12
Meiner Meinung nach sollte man für eine erfolgreiche Beziehung(sanbahnung) auch zu diesem Thema eine sehr ähnliche Einstellung haben. Kompromisse stelle ich mir schwierig vor, da dann immer mindestens eine Person von ihrem gewohnten Kommunikationsverhalten abkommen muss und sich dann mit Sicherheit damit nicht wohl fühlt.

Ich z.B. bin absolut kein Fan von diesem Dauerschreiben und Austausch von Belanglosigkeiten. Wenn mir ein Mann zu oft schreibt, nervt mich das schnell mal und ich fühle mich dadurch bedrängt. Wenn ich ihn ansonsten mag, mache ich ihm eine klare Ansage, dass mir das so zu viel wird und hoffe auf Besserung. Wenn er mich dann immer noch volltextet, breche ich den Kontakt ab.
Auch was die Lesebestätigung (die zwei blauen Haken) anbetrifft: Warum sollte man immer gleich zurückschreiben müssen? Das Leben besteht doch noch aus so viel Anderem, Wichtigerem als Whatsapp. Manchmal lese ich meine Nachrichten erst Stunden später oder antworte mit Verspätung. Nicht um zu taktieren, sondern weil mein Leben (zum Glück!) noch viel Anderes, Wichtigeres enthält als Whatsapp. Dementsprechend nehme ich es auch niemandem übel, der mir mit Verspätung antwortet.

W28
 
  • #13
Kann man das Problem offen ansprechen, ohne den Flirt zu gefährden?

Liebe Kathy,

das will ich doch hoffen!

Meiner Meinung nach wäre das doch ein richtig überraschendes Moment: Offen zu schreiben, dass man den Eindruck hat, dass Chat-Kommunikation wahrscheinlich oft mehr Missverständnisse bringt - besonders bei Leuten, die etwas von echter Kommunikation verstehen und anderes als nur Belanglosigkeiten erwarten.

Ich meide Whatsapp, wann immer es geht. Ja, ich bin in einigen Kontakten sogar soweit gegangen, zu schreiben, dass ich WA nicht mag und dass ich mir wünsche, dass man das höchstens zum Verabreden nutzt. Wirkliches inhaltliches Überbrücken habe ich mit einem echtem Email-Wechsel versucht. Über ECHTE Themen. Nicht: Schreib mir mal deinen Lebenslauf - dann bin ich im Bilde - sondern zum Beispiel: Machst du eigentlich eher Pauschalreisen oder reist du individuell?

Klar, das geht nur, wenn das Gegenüber auch schreib-affin ist - aber bei mir kommt auch ehrlich gesagt nur ein solcher Mensch in frage (ich bin - auch beruflich - ein hoch anspruchsvoller Kommunikations-Profi, Smiley-Kolonnen und diese typischen WA-Videos öden mich einfach nur an)...

Nur Mut, liebe FS, wenn durch so ein bisschen kommunikatives Suchen gleich eine "Gefährdung" entsteht, dann ist das ein Zeichen für ein höchst unsicheres Gerüst. Dann kann das immer wieder kommen - und dann wird es schnell quälen. Wenn sich jemand einlässt - oder noch besser, wenn sich vielleicht jemand durch freiwilligen Verzicht auf WA "erlöst" fühlt - ist es dann nicht ein wunderbares Aufeinandertreffen?
 
  • #14
Deine Frage spricht mir aus der Seele... Genau das durchlebe ich gerade mit meiner ersten Online-bekanntschaft. Völlig grün hinter den Ohren habe ich ewig via WA geschrieben, nun ist die Luft raus und ich weiß nicht, wie ich sie wieder rein kriege... Ein Treffen ist aus meiner eigenen Dummheit nicht entstanden, jetzt bereue ich es. Von ihm kommt diesbezüglich auch nichts mehr, die Themen sind alle tot geschrieben... Ich würde das nicht nochmal so machen. Stattdessen: Wenige Nachrichten austauschen, mich ansonsten für nicht verfügbar ausgeben, schnelles Treffen initiieren.

W30
 
  • #15
ewig via WA geschrieben, nun ist die Luft raus und ich weiß nicht, wie ich sie wieder rein kriege... Ein Treffen ist aus meiner eigenen Dummheit nicht entstanden, jetzt bereue ich es.

@Mintgrün: habe ich auch schon erlebt. Man hat alles 1000 mal durchgekaut. Das Problem ist bei mir auch, dass ich nie warten kann..ich muss immer schnell zurückschreiben und bin auch sehr neugierig. Dadurch war die Schreiberei dann oft wie eine Sucht und man traf sich letzendlich nicht mehr.
 
  • #16
Das Wichtigere dabei sollte der Mensch sein und nicht die WA, wenn dich die WhatsApp von diesem wichtigen Menschen nicht interessiert, dann interessiert dich auch der Mensch nicht.

Ich bin etwas verwirrt!
Nun die WA verfasst sich ja nicht von alleine, oder?

Andersherum behaupte ich dann mal, wenn der Mensch, dem ich anscheinend so wichtig bin, das er mich dennoch mit WA zutextet, obwohl ich ihm/ihr mitteilte, wie wichtig es mir ist, mich nicht zu zu texten mit WA, weil ich an ihr interessiert bin und nicht an WA,
na dann kommt es schon mal vor das ich ganz schnell den Faden verliere.......
Verstehst du was ich sagen möchte?
Man kann es drehen und wenden das es für einen selbst immer passt. Das passiert gerade nicht selten bei WA Gesprächen.
Emojis sind noch lange keine Emotionen.

Wenn ich einer Frau was lustiges zu erzählen habe oder auch mal ins Fettnäpchen trete, will ich sie lachen sehen, am besten sollte sie noch weinen dabei.
Und wenn wir uns mal zanken will ich den Vulkan sehen den ich dann 5 Minuten später in den Arm nehmen kann.
Das alles kann WA nicht. Es trügt nur den Schein.
Ein Kuss, ein Hallo , ein ich denke an dich. Ja ! All das ist schön, aber mehr gibt es Live und in Farbe.

m47
 
  • #17
... wichtige Dinge schreibt man doch eh nicht, auch nicht über whatsapp. Ich versuche mich so oft wie möglich mit dem Mann zu treffen, um heraus zu kriegen, ob beide Herzen im gleichen Takt tuckern .....und wenn die Zeit knapp ist, dann laufen schon Dialoge auf WhatsApp und immer mit Perspektive auf ein Treffen.
Viel schwieriger finde ich es, die " alten" Kontakte aus dem WhatsApp-Verzeichnis zu löschen. Irgendwie klopft da immer wieder ein Ex-Kontakt an. Es sind Männer, die sich damals nicht entscheiden konnten.
 
  • #18
Mensch spannend, witzig, interessant, sympathisch - dann passen auch die WhatsApps. Häufigkeit, Frequenz, Inhalte.
Knirscht es, knirscht es auch mit WhatsApp. Vielleicht damit sogar schneller und sichtbarer.

Für tiefere Themen ist für mich WhatsApp ungeeignet, manches ist im Direktkontakt schneller geregelt .
Überflüssig finde ich, wenn man abends hin und her whatsapped, da wäre telefonieren doch viel persönlicher.

Ich finde, dass WhatsApp sehr leicht zu Missverständnissen führen kann.
Gerade da ist alles an wüstesten Interpretationen möglich.
Andererseits hat es seine ganz praktischen Seiten.

Allerdings - für mich ist WhatsApp ein Kommunikationsweg, bei dem eine sofortige Antwort nicht gegeben ist - Antwort kommt, wenn es demjenigen passt.
Ist es dringend, dann muss man eben telefonieren, was sich viele leider zunehmend abgewöhnen.
 
  • #19
Ich denke genau andersrum wird ein Schuh daraus. Wenn wirkliche gegenseitige Anziehung und Interesse besteht, wird diese nicht durch WhatsApp Chats verloren gehen, diese sind dann lediglich ein -weiterer- Weg der Kommunikation neben Treffen und Telefonaten.
Sehe ich auch so. Ich hab meinen Partner auch übers Internet kennen gelernt & ewig geschrieben. Dann haben wir uns getroffen & danach trotzdem ewig weiter geschrieben. Wenn man Interesse am anderen hat & nicht nur ein Wort- oder ein Satzantworten schreibt kann man die Unterhaltung lange aufrecht erhalten.
Wenn man schon in der Kennenlernphase keine interessanten Gesprächs- bzw Schreibthemen mehr hat, worüber will man denn dann beim Date oder in der Beziehung noch miteinander reden?
Das hat ja mit dem Messenger an sich nichts zu tun.
 
  • #20
WA ist in meinen Augen ein Kinderspielzeug - wunderbar, um langweiligen Unterricht sinnvoll zu nutzen.
SMS ist ok für ein "Ich verspäte mich heute abend um ne halbe Stunde"
Telefon ist prima, wenn man sich nicht sehen kann, aber gerne würde - oder auch um ein Treffen auszumachen.
Ein reales Treffen spricht alle Sinne an - ich kann sie sehen, hören, riechen, schmecken und fühlen.
Mir persönlich ist es zu blöd, ein Telefon dazu zu benutzen, kurze Nachrichten und Bildle hin und her zu senden. Auch ein Smartphone ist immer noch ein Telefon, mit dem ich telefonieren kann.
Von daher - WA Chats gibts bei mir nicht.
 
  • #21
Nein!

Deine Frage spricht mir aus der Seele... Genau das durchlebe ich gerade mit meiner ersten Online-bekanntschaft. Völlig grün hinter den Ohren habe ich ewig via WA geschrieben, nun ist die Luft raus und ich weiß nicht, wie ich sie wieder rein kriege... Ein Treffen ist aus meiner eigenen Dummheit nicht entstanden, jetzt bereue ich es. Von ihm kommt diesbezüglich auch nichts mehr, die Themen sind alle tot geschrieben...
W30

... mir noch nie passiert, dafür gibt es einfach zu viel im Leben und ein gesundes Verhältnis von und im on und off.

So kann ich auch die Frage der FS nicht nachvollziehen. Von Dingen oder Vorgängen, die mich negativ beherrschen (wollen), setze ich mich entweder gar nicht erst aus oder distanziere und trenne ich mich konsequent. Wenn es stimmt, kommen solche Gedanken und Gefühle gar nicht auf.

Welche Bedeutung WA (für Dich) hat bestimmst Du! Ein Killer nur, wenn Du es zulässt und zu lange zögerst.
 
  • #22
ich muss immer schnell zurückschreiben und bin auch sehr neugierig.
Ja, das verstehe ich, es ist ja auch eine schöne, witzige Art der Kommunikation zu Beginn. Bei mir war das Problem: Er wollte, dass ich zum ersten Treffen in seine Stadt komme, ich fand das komisch (Ist doch Männersache?), zumal ich kein Auto habe. Seitdem läuft es nicht mehr gut. Wie handhabst Du das und wie bekommst Du das mit WA in den Griff? Telefonieren mag ich auch nicht gern mit einem Wildfremden.

W30
 
  • #23
Ich habe den Eindruck, dass Whatsapp die ernste Beziehungsanbahnung gefährden kann, indem laufend Nachrichten über Belanglosigkeiten ausgetauscht werden.
Das ist ja dann Schreiben wie mit Kumpels, sich gegenseitig bespaßen, und keine Beziehungsanbahnung. Wer nichts Gehaltvolles schreibt, der plappert um des Plapperns willen. Also es sollte schon klar werden, dass dem Schreiber bewusst ist, mit wem er schreibt.

Kann man das Problem offen ansprechen, ohne den Flirt zu gefährden?
Würde ich schon versuchen.
Aber jemand, der diese belanglose Senderei toll findet, findet Dich dann komisch und langweilig.

Ich frage mich echt, wann diese Leute, die dauernd Belangloses hin und her schreiben, sich mal länger als fünf Minuten auf was konzentrieren. Wie funktioniert das beim Arbeiten oder Lernen? Kriegen sie Entzugserscheinungen, sobald sie das Handy weglegen?

Wie funktioniert das Ganze bei größeren Distanzen (Whatsapp zur Überbrückung der Zeit zwischen zwei Treffen)?
Wäre okay, wenn es eben nicht Geplapper ist.
Aber es ersetzt nicht das echte Kennenlernen. Aus Nachrichten kann man nicht mal ablesen, ob die Kommunikation reibunslos läuft, weil das Gelesene ja immer noch mit einer Interpretation versehen wird, die der Schreiber so gar nicht gemeint haben muss oder zu der er nicht mehr steht, wenn er real gegenüber steht.
Und dann kommt der Punkt, wo sich der eine oder der andere durch diesen Chat abgeturnt fühlt und es deshalb nicht weitergeht.
Na wenn demjenigen nicht bewusst ist, dass er jetzt den Beziehungsanbahnungsteil "Schreiben von lustigen oder flirtigen WA-Nachrichten" cancelt, der keineswegs eine Aussage zulässt, ob der andere ein guter Partner wäre, sondern wenn er meint "oh, der Chat ist doof, der passt also nicht zu mir", ist doch an ihm nichts verloren als Partner.
 
  • #24
Ja, weil die Leute sich im Chat unterhalten anstatt sich im Cafè oder bei dem Wetter draußen zu treffen. Aber du musst nicht jeden Trend mit machen. Mache direkt am Anfang klar, dass WhasApp für dich kein gängiges Kommunikationsmittel ist. Du möchtest persönlich getroffen oder angerufen werden. Lass dich einfach nicht darauf ein und fertig.
 
  • #25
Für Strategie bin ich zu blöd, ich verzöger nie eine Antwort extra.
Aber ich störe mich daran: wenn gerade ein Austausch stattfindet und auf einmal ist jemand wortlos auf lange Zeit weg. Oder schreibt: ich melde mich um 17h Uhr bei Dir und es kommt erst am nächsten Tag etwas.
Ich verabschiede mich aus der Kommunikation immer: muss arbeiten, bin jetzt weg oder Freundin ruft an.
Ich informiere auch kurz, wenn ich um 17h nicht kann, damit sich niemand unnötig freimacht.
Und da kann es haken. Die Vorstellungen darüber, was Whatsapp ist, sind nämlich sehr unterschiedlich. Es gibt Menschen, die über Whatsapp verbindlich kommunizieren wie im realen Leben, und andere nutzen Whatsapp einfach auf andere Art und Weise. Inzwischen verabschiede ich mich auch nicht mehr, sondern öffne Nachrichten nicht, bis ich wieder Zeit habe. Manche sind noch cooler und öffnen die Nachricht, antworten aber trotzdem später. Ich kann mir vorstellen, dass die Online-Kommunikationsstruktur in heutigen Zeiten ein weiteres Kriterium dafür geworden ist, ob Leute passen oder nicht. Vielkommunizierer passen mit Gelegenheitskommunizierern nicht zusammen.
 
  • #26
Ein Paartherapeuth gab den Tip in der Beziehungsanbahnungsphase whatsapp und SMS nur zu benutzen um zeitnah das nächste Date festzumachen. Wenn es vereinbart ist, Hände weg vom Handy. Und aufs Treffen freuen. Find ich gut den Tip.
Bei whatsapp süchtigen möglicherweise mit dem Hinweis, reeler Kontakt sei einem lieber. Dann gibts keine Spielchen und Missverständnisse.
 
  • #27
Noch nie What's app benutzt. Auf Facebook schreibe ich ausschließlich mit Freunden im Ausland.

Ich stehe nur auf Männer, die sozial wenig aktiv sind. Das sind meiner Beobachtung nach Männer, die lieber ihre Ruhe wollen, handwerkern, kreativ sind, wirklich was aus ihrem Leben machen, Verantwortung übernehmen UND draußen aktiv sind UND AKTIV etwas machen jedes Wochenende UND einfach wirklich solide Einstellungen zum Leben haben. Diese Internet-Männer scheinen mir wie von einem Schlag: alle ü30, dauersingle und kinderlos, Hipsters, und nur zwischen Arbeit und Computer pendelnd. Geprägt mit einer frauenfeindlichen, lockeren Einstellung oder sonstigen politischen grenzwürdigen Gesinnungen. Allerdings gibt es Frauen, die dazu passen.

Insofern würde ich mich mal selber fragen, du benutzt viel What'sapp und dazu passen eben die selben Männer.

Ich verweise einen interessanten Mann im Internet darauf, dass er mich am nächsten Wochenenede hier oder dort öffentlich treffen kann. Dann liegt es an ihm, seinen Hintern hochzubekommen. Die Männer sind dann auch interessierter. Ich lenke die Gespräche auch so hin, dass ich nur wichtige Fragen stelle und wichtiges beantworte. "Hey, wie gehts?" wird sofort ausgesondert von mir. Das sind Menschen, denen es langweilig ist und die im Verlauf eifersüchtig sind oder kontrollsüchtig werden und die ohne mich keine interessante Beschäftigung haben.
 
  • #28
Schwierige Sache. Ich glaube, da sollten sich einfach zwei finden, die die gleiche Einstellung/das gleiche Kommunikationsverhalten haben. Sonst wird es schwierig. Für viele Menschen ist es heutzutage nun mal normal, immer erreichbar zu sein und über den Tag verteilt viele Whatsapps mit diversen Menschen (Eltern, Freunden etc.) auszutauschen. Wenn dann ausgerechnet der Partner oder Flirt es nicht tut, entsteht eine Schieflage.

Bei mir ist es so, dass Männer, die ich bislang nur online kenne und nicht persönlich, gar nicht meine Nummer bekommen. Mit ihnen würde ich nicht whatsappen wollen, denn was soll man sich mit einem Unbekannten schon täglich schreiben wollen? Das hätte ja nichts mit der Realität zu tun.

Wenn ich allerdings den Mann real kenne und Interesse an ihm habe, vielleicht sogar verliebt bin, dann gibt es für mich nichts Schöneres, als zwischendurch Nachrichten von ihm zu bekommen (als Ergänzung zu realen Treffen und Telefonaten natürlich, nicht als Ersatz). Gerade Komplimente und süße Bemerkungen fallen über so einen Weg doch beiden leichter. Ich würde darauf nicht verzichten wollen und wenn mir jemand tagelang nicht schreibt, hätte ich den Eindruck, er hat kein Interesse.

Kompliziert, das alles...
 
  • #29
Bei mir war das Problem: Er wollte, dass ich zum ersten Treffen in seine Stadt komme, ich fand das komisch (Ist doch Männersache?), zumal ich kein Auto habe. Seitdem läuft es nicht mehr gut. Wie handhabst Du das und wie bekommst Du das mit WA in den Griff?

das ist ein schlechtes Zeichen. Falls der Mann dich unbedingt sehen will dann kommt er egal wie weit es ist. Für mich zeigt es, dass er nicht großzügig ist und Gentleman. Solche Männer habe ich dann auch nicht mehr getroffen.

Ich habe schon länger kein Onlinedating gemacht, weil es einfach nichts für mich ist. Heute würde ich eher keine Nummer rausgeben und nur Männer aus der näheren Umgebung treffen. Date wird über das Portal vereinbart und falls er mir beim Treffen gefällt, dann wird die Nummer ausgetauscht. Falls er nicht erscheint, wäre ich weg.

Im Nachhinein die Erkenntnis: Männer mit denen ich zusammenkam traf ich recht schnell, da auch Interesse da war. Vorher schrieb man nie lange SMS oder WhatsApp-es waren mehr Treffen. Bei denen ich mehr schrieb, daraus wurde nix.

Früher habe ich die Nummer schnell herausgegeben und dann fing es an mit dem Schreiben wie bei dir jetzt. Irgendwann nahm das alles ab und es kam gar nicht zu einem Treffen. Dazu muss ich aber auch sagen, dass diese Art von Männer evtl. gar keine Treffen will, sondern Ego-Push betreibt oder ihnen ist langweilig im Leben-keine Ahnung. Normalerweise trifft man sich doch schnell und schaut, ob es passt. Es könnte aber auch Schüchternheit/Angst bei den Männern dahinterstecken und sie vermeiden das Treffen dann.
 
  • #30
Manche Menschen messen der WhatsApp Kommunikation übermäßig viel Bedeutung zu. Ich hatte da einen Fall: SB, netter Kontakt, ein paar Nachrichten geschrieben, Nummern getauscht und zeitnahe ein Date ausgemacht. Dazu ist es dann nicht mehr gekommen, weil sie sich am Abend vor dem Date beschwert hat, dass sie in der Zwischenzeit nicht genug Aufmerksamkeit über WhatsApp bekommt, es waren vielleicht zwei Tage. Sie konnte oder wollte nicht verstehen, dass ich während der Arbeit keine Nachrichten schreiben konnte und sie nicht immer innerhalb von Minuten eine Antwort bekommt.
 
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