• #1

Glauben Sie an die große Liebe?

90 Prozent der Deutschen glauben an die große Liebe. Der Blick in Daten des statistischen Bundesamtes spricht jedoch eine andere Sprache: Jeder Fünfte lebt allein. Das sind 2011 rund 15,9 Millionen Alleinlebende.

Wie passt das zusammen? Warum glauben die Deutschen so sehr an die große Liebe, sind aber dann doch nicht im selben Maße bindungswillig?
 
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  • #2
Ich glaube auch an die große Liebe. Ich habe sie bisher leider noch nicht gefunden, aber ich glaube weiter dran. Kompromisse werde ich nicht eingehen!

m/45
 
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  • #3
Wie passt das zusammen? Warum glauben die Deutschen so sehr an die große Liebe, sind aber dann doch nicht im selben Maße bindungswillig?
Was hat das Glauben an die große Liebe damit zu tun, ob ich bindungswillig bin oder nicht?

Es gibt viele Männer, die z.B. an die große Liebe glauben, aber noch verheiratet sind, sich nicht scheiden lassen wollen, ihre Frauen auf dem Kinderstrich betrügen, also damit wenig wirklich bindungswillig und bindungsfähig sind.

w
 
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  • #4
Ich glaube auch an die große Liebe, weil ich sie selbst erlebt habe. Es hat mich im wahrsten Sinne des Wortes auf den ersten Blick wie der Blitz getroffen. Ist jetzt schon ein paar Jahre her. Seitdem kommt mir jede andere Verliebtheit, die davor war gar nicht wie richtige Verliebtheit mehr vor, eher wie kleine Schwärmereien. Die Gefühle sind in jedem Fall nicht vergleichbar. Man muss so etwas erleben, sonst glaubt man nicht, dass es das gibt. Hatte es davor auch nie geglaubt, dass es einen für mich so perfekten Menschen gibt.
Das Schwierige ist aber, dass nicht jeder einem solchen Menschen begegnet, der diese Gefühle in ihm auslöst. Ist so selten wie ein Sechser im Lotto. Dazu kommt dann noch einmal die Kunst, dass das Gegenüber genauso empfindet. Mag es geben, ist aber wie gesagt eine sehr seltene Ausnahme.
Man darf aber nicht den Fehler machen, sich die große Liebe nach außen hin wie aus dem Märchenbuch vorzustellen. Das ist Blödsinn, die Realität sieht anders aus, nichts im Leben ist perfekt, auch nicht die (große) Liebe. Aber vom Gefühl her weiß man es einfach.
 
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  • #5
Ich glaube an die große Liebe. Ich habe nach mehr als zwanzig Jahren und einer sehr unglücklichen ersten Ehe meine Jugendliebe wieder gefunden. Sie war und ist meine große Liebe und das ganze Leben ist wieder anders, seitdem wir wieder zusammen sind. Dass so viele Menschen allein sind, kann viele Gründe haben. Etliche haben vermutlich zu hohe Erwartungen an den anderen Menschen, der eben auch nur ein Mensch ist, bei vielen ist es meines Erachtens die verkopfte Einstellung zu Beziehungen. Da wird geheiratet, weil der Rahmen passt, es Zeit wird, ein Kind unterwegs ist. Das habe ich auch getan. Vernunftgründe verschleißen aber ganz schnell und die fade Freundschaft (bestenfalls) oder Bequemlichkeit (meistens) kann Liebe nicht ersetzen. Was man an der Frau, die man liebt, süß finden kann, findet man an der Frau, die man nur aus Vernunft genommen hat, nervtötend.
 
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  • #6
Ich glaube an die große Liebe und habe vor kurzem noch gedacht, dass ich sie gefunden hätte, aber leider habe ich mich geirrt. Trotzdem bewahre ich mir den Glauben daran. Denn die Suche nach der Richtigen führt mich an viele spannende Weggabelungen und nicht immer biege ich richtig ab, aber es ist ein großes Abenteuer. Ich lerne immer neue Menschen kennen und irgendwann vielleicht ist sie dabei, aber wenn nicht auch gut. Denn der Weg ist das Ziel.
 
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  • #7
Ich glaube an die große Liebe und habe sie auch gefunden.
Der Preis war langes Suchen und langes Alleinleben. Mehr als einer hat wahrscheinlich gedacht, ich wäre nicht bindungsfähig.
Stimmte aber nicht. Es sollte eben Liebe sein und kein Trostpreis.
 
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  • #8
Ich glaube an die große Liebe ... an das bedingungslose, kompromisslose und freie Gefühl für einander. Es zu leben und zu lieben, und dann auch inklusive aller Höhen und Tiefen drum herum.
Der Begriff der "Bindungsunwilligkeit" jagt mir ein Gruseln durchs Gemüt. Wer liebt bindet sich nicht, er lebt! Schon das Wort "Bindung" ist ein Graus für sich und passt eigentlich überhaupt nicht zum Gefühl.
Deshalb werde ich weiter mit meinem Glauben an "die" Liebe durchs Leben gehen ... bis ich ihn gefunden habe :)

w (41)
 
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  • #9
Ja und deswegen bin ich Single. Die grosse Liebe ist nunmal nicht jeder erstbeste Mann. Heute weniger denn je. Und auf One Night Stands und Rumgepoppe mit einem Mann, der kein Bock auf eine Zukunft hat, hab ich kein Bock.
 
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  • #10
Ja.

Habe sie - völlig unerwartet - gefunden. Und festgehalten.

M50
 
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  • #11
Ich glaube auch an die große Liebe. Ich habe sie bisher leider noch nicht gefunden, aber ich glaube weiter dran. Kompromisse werde ich nicht eingehen!

m/45
Wenn ich sowas schon höre!
Das sind dann oft die Männer mit besonders hohen Ansprüchen, die sich eine Mrs. Perfekt in Kopf zusammenzimmern...

Ich glaube nicht an die eine große Liebe... ich glaube auch nicht daran, dass man eine Liebe immer sofort als solche erkennt.
ich glaube, dass viele Beziehungen ein gewisses Potential haben und dass es an dem Paar an sich liegt, was sie daraus machen.
ich glaube nicht daran, dass alles rorarot sein muss und man mit Dauergrinsen durch die Gegend laufen muss am Anfang einer Beziehung.
manchmal ist es der große Knall und manchmal schleicht sich die große Liebe langsam von hinten an.. und man merkt es gar nicht sofort!
Aber wer nicht offen ist für Begegnungen und Menschen, nicht offen ist für z.B. Kompromisse, der verpasst die Liebe vielleicht komplett.

w,40
 
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  • #12
Die meisten Alleinstehenden haben ein idealisiertes Bild von einem Partner, von Partnerschaften und auch von sich selbst im Kopf. Sie warten auf den Traumprinzen/die Traumfrau, stellen sich die ideale Partnerschaft als kleines Königreich vor - und werden dann schlicht und einfach enttäuscht.
Paarbeziehungen bestehen dann am besten, wenn man sich zusammenrauft! Es gibt immer eine Person, die intelligenter, attraktiver oder wohlhabender ist wie mein Partner. Aber letztendlich macht es ja das Gesamtpaket des Partners aus.
Ich glaube auch an die große Liebe, wenn ich sie nicht schon gefunden habe? Eine große Liebe zu haben ist aber keine Einbahnstraße, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Nur wenn beide es immer wieder neu schaffen, gemeinsame Liebes- und Lebensthemen zu finden, bleibt die Liebe erhalten. Daher ist es wichtig, sich (immer wieder neu) bewusst füreinander zu entscheiden.
 
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  • #13
Ja, aber man muss auch drum kaempfen! Heißt sich auseinandersetzen in allen Situationen, die das Leben bietet! Dann ist es auch Liebe, wenn man bereit dazu ist! Nichts laeuft von selbst oder automatisch! Liebe bedeutet auch harte Arbeit, an sich und an der Beziehung, immer wieder! Nur dann hat es Zukunft und ist echte Liebe!
 
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  • #14
Ich glaube, dass die große Liebe genau das Gegenteil auszeichnet. Analog zur besten Freundschaft definiert sich die große Liebe genau dadurch, dass kein einziges Wort zwischen beiden mehr nötig ist, um alles zu sagen. Da muss im Gegenteil überhaupt nicht dran gearbeitet werden wie im Steinbruch. Die große Liebe besteht zwischen zwei Menschen, die sich wort- und wunschlos perfekt ergänzen und verstehen.

Ich glaube allerdings nicht, dass dieser Zustand sehr oft erreicht wird oder erreicht werden kann. Deswegen ist das Streben nach Perfektion, wie in allen Bereichen des Lebens, aber noch lange nicht falsch.
 
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  • #15
  • #16
Ja. Sie muss nicht immer auf den ersten Blick sein, aber es zeigt sich schnell, ob die Chemie stimmt...Auf Gegenseitigkeit zu beruhen scheint sie aber selten, habe ich in meinen 30 Jahren noch nie erlebt. Leider, aber ich habe 2 mal wirklich geliebt...und bin leider im Begriff, mich gerade wieder unerwidert zu verlieben. Völlig irrational...

w, 30
 
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  • #17
Ich frage mich ob man die große Liebe auch dann als solche bezeichnen kann wenn diese nur auf Einseitigkeit beruht. Wirklich Liebe kann man glaube ich erst dann erfahren, wenn beidseitig spürbar was da ist, dazu muss es meiner Meinung nach auch nicht ein Leben lang gehen, vielleicht auch kaum funktionieren als Beziehung (selbst wenn man gegenseitig verliebt ist und sich anzieht kann es nicht funktionieren), aber gegenseitig sollte es schon sein. Sofern es dies nicht ist, träumt man doch eher vor sich hin, macht sich Vorstellungen wie was sein könnte. Ich denke durchaus, dass man sich ernsthaft unglücklich und eben einseitig verlieben kann, aber mehr?

Nach langer Beziehung fühle auch mich so unglaublich zu einem Mann hingezogen, dass ist schon schlimm. Ob es Verliebtheit ist, kann ich nicht sagen. Ich muss ihn ständig ansehen, zwinge mich dies nicht dauernd zu tun, bin nervös, fasse kaum mehr einen klaren Gedanken. Werde wird das nie was, weil ich ihn nie ansprechen werde und er mich auch nicht, auch wenn er (Mitte 40, verheiratet, Kinder) mich durch seine Blicke erst auf sich so wirklich aufmerksam gemacht hat. Die Gedanken an ihn...seinen Blick, sein lächeln, alles, alles einfach der Wahnsinn.

Auch fühlte ich mich einmal wahnsinnig zu einem ehem. Dozenten hingezogen, in den ich aber schon eindeutig verliebt war. Dieses Gefühl zu dem Dozenten werde ich nie vergessen, es hielt sich hartnäckig über Jahre, mit kleinen Unterbrechungen. Solch ein Gefühl wie für ihn bzw. für den anderen Mann wünsche ich mir...gerne für einen in meinen Alter und bitte doch auf Gegenseitigkeit beruhend.
 
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  • #18
Na genau deshalb!! Weil viele Menschen heute lieber warten (auf wirkliche Liebe) und keine Vernunft- oder Abhängigkeitsbeziehung mehr eingehen wollen. Weil viele das nicht mehr nötig haben. Gut so! Eigentlich sind es noch nicht viele genug - es gibt m.E. noch immer viel zu viele Beziehungen die hauptsächlich deshalb eingegangen werden "um nicht alleine zu sein".

Mit geht' auch so. Ich müsste nicht Single sein wenn ich einfach der nächst Besten, der interessiert scheint, nehmen würde und wenn ich ein oder beide Augen zudrücken würde. Aber ich kann das nicht. Und leider fehlt fast immer irgendwas: entweder die Anziehung/Attraktivität oder die intellektuelle Schiene passt nicht oder er benimmt sich auffällig (psychopathisch) oder er ist nicht frei oder oder...

Aber es muss nicht immer Liebe auf den ersten Blick sein. Auch etwas langsamere Anfänge können sich zu einer "großen Liebe" entwickeln.

w
 
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  • #19
Die große Liebe besteht zwischen zwei Menschen, die sich wort- und wunschlos perfekt ergänzen und verstehen.
Da ich das Glück hatte, einen Menschen zu treffen, mit dem es sich so anfühlte, kann ich auch an so eine besondere Passung zwischen Mann und Frau glauben.
Um eine Beziehung lebendig und realistisch zu gestalten, muss man allerdings sehr wohl kommunizieren können - und da zeigt sich dann, ob diese Paarung bei aller Magie und Seelenverwandtschaft auch alltagstauglich ist.
In dieser einen Konstellation gab es beiderseits ein großes Gespür für die Befindlichkeit des anderen und den Willen sich für sein Wohlbefinden einzusetzen. D.h. wir stellten nicht mal Regeln auf, sondern der mehr Kraft oder Lust hatte, kochte, putzte, kaufte ein. Es war eine sehr angenehme Erfahrung fast ohne Missstimmungen - ein entscheidender Aspekt, der bei keinem anderen Mann bisher mehr so reibungslos ablief. Was uns letztlich trennte, waren entscheidende weltanschauliche Unterschiede, die erst nach Jahren der Weiterentwicklung beiderseits so spürlich unvereinbar wurden, dass eine Trennung die einzig logische Konsequenz sein musste.
Ich hüte dennoch diese Erfahrung wie einen kostbaren Schatz und bin diesem Mann, mit dem ich so eine einzigartige Zeit hatte, nur wohlgesonnen. Die Erinnerung zaubert ein Lächeln in mein Gesicht und Wärme durchströmt meinen ganzen Körper. Ich meine zu merken, wenn er an mich denkt und umgekehrt, und stelle mir oft vor, wie er in bestimmten Situationen handeln würde, in denen mir sein Rat wichtig wäre - auch wenn wir den Kontakt ganz abgebrochen haben.
 
  • #20
An die große Liebe glauben - heißt noch lange nicht, sie auch zu bekommen ?

In jungen Jahren glaubte ich noch mehr an die große Liebe, und träume immer noch davon.
Aber im Laufe meines bisherigen Lebens stellte ich fest, wie schwer das zu bekommen ist.

Manche finden ihre große Liebe bereits in jungen Jahren. Aber so Manche erst ab 35+ oder 40+
Vielleicht muß man eine innere Reife und Erkenntnis haben, um für die große Liebe bereit zu sein ?

Ich glaubte, daß hätte was mit Liebe zu tun. Aber ich fand meistens Oberflächlichkeit und Egoismus. Und merkwürdige Vorstellungen von "Liebe". Wie soll man solche Menschen noch lieben können ?

Statistisch scheitern 75 % aller Ehen mit Trauschein. 50 % lassen sich scheiden, 25 % bleiben notgedrungen zusammen. Bei Ehen ohne Trauschein schätze ich es mindestens ebenso, wenn nicht noch härter ?

So betrachtet halte ich "nur" 20 % Singles noch für erstaunlich positiv. Aber das ist ein verzerrtes Bild.
Denn die Singles sind die Ehrlichen. Viele bleiben in unglücklichen Beziehungen. Weil wirtschaftlich oder emotional abhängig. Oder nur, um nicht alleine sein zu müssen. ggf. auch ohne Liebe.

Die Liebe hat es hierzulande schwer. Wie dann erst die große Liebe ?
 
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  • #21
Ich glaube, dass die große Liebe genau das Gegenteil auszeichnet. Analog zur besten Freundschaft definiert sich die große Liebe genau dadurch, dass kein einziges Wort zwischen beiden mehr nötig ist, um alles zu sagen. Da muss im Gegenteil überhaupt nicht dran gearbeitet werden wie im Steinbruch. Die große Liebe besteht zwischen zwei Menschen, die sich wort- und wunschlos perfekt ergänzen und verstehen.

Ich glaube allerdings nicht, dass dieser Zustand sehr oft erreicht wird oder erreicht werden kann. Deswegen ist das Streben nach Perfektion, wie in allen Bereichen des Lebens, aber noch lange nicht falsch.
Das ist aber weltfremd, finde ich. Auch bei der großen Liebe muss man immer an der Beziehung arbeiten, auch da gibt es mal Streit, Meinungsverschiedenheiten etc.
Es ist etwas blauäugig, wie im Kino, zu meinen, die große Liebe geht schon "automatisch"! Genau das ist nicht so und genau deshalb bzw daran scheitern leider so viele Beziehungen. Weil es eben nicht "automatisch" laeuft! Nie! Ob große Liebe oder kleine Liebe. Selbstverstaendlich muss man immer auch mal kaempfen und an der Beziehung arbeiten!
 
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  • #22
Ich denke, man muss unterscheiden zwischen "großer Liebe" und "perfektem Partner". Beides muss nicht unbedingt identisch sein. Oft liebt man eine Person, die rational gesehen nicht zu einem passt, ganz besonders stark.
Meine (gefühlte) große Liebe erlebte ich mit 17 in der Schule. Leider einseitig, da er nicht in mich verliebt war. Danach hat kein anderer Mann jemals wieder etwas Derartiges in mir ausgelöst, auch nicht mein späterer Ehemann, den ich aber dennoch als "perfekten Partner" empfand. Ich habe Jahre gebraucht, um mich emotional von meiner großen Liebe zu lösen und bin traurig darüber, so etwas danach nie mehr erlebt zu haben.

Ich beglückwünsche jeden, der die große Liebe auf Gegenseitigkeit erlebt.
 
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  • #23
Ja- und dann nimmt man den anderen so an, wie er ist. Meine große Liebe ist ein bisexueller Mann und ich erlebe zum ersten Mal, dass ein Mann eine Frau VERSTEHEN kann und nicht komplett in einem anderen Universum lebt.
(w)
 
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  • #24
Große Liebe

Ich (w) bin überzeugt voll liebesfähig und gesund in Hirn und Körper zu sein.
Ich nehme an es gibt ähnlich disponierte Männer.
Die Wahrscheinlichkeit einen zufällig zu treffen liegt erfreulich über der Wahrscheinlichkeit eines 6er Lottogewinns.
An die (einzige) wahre große alles überragende Liebe habe ich niemals geglaubt. Wahrscheinlich habe ich sie mit Skepsis verhindert ?
In der Welliteratur gibt es "Große Liebe" zuhauf.
Im wirklichen Leben wird immer erst im Nachhinein gesagt: Der/die war meine große Liebe.
 
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  • #25
Es gibt viele Männer, die z.B. an die große Liebe glauben, aber noch verheiratet sind, sich nicht scheiden lassen wollen, ihre Frauen auf dem Kinderstrich betrügen, also damit wenig wirklich bindungswillig und bindungsfähig sind.
w
Was (und woher) haben Sie denn für ein Männerbild???

"Viele" Männer ... auf dem Kinderstrich? Oh je...

Ich bin ein Mann (50 Jahre), der seine eine große Liebe gefunden hat. Es hat etwas gedauert, aber heute weiß ich: es gibt sie. Natürlich weiß ich auch, dass sie nicht perfekt ist... wie auch?
 
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  • #26
Natürlich glaube ich an die große Liebe, denn ich habe sie bereits einmal gefunden! Sie hat mich auch niemals enttäuscht! Es gibt sowas also wirklich!

Vielleicht hat ein Mensch auch ein zweites Mal soviel Glück!

m43
 
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  • #27
Natürlich glaube ich daran.

Indizien sind vor allem ein erhöhter, unkontrollierter Herzschlag, das Kämpfen um strukturierte, gute Sätze, die einem sonst wie von selbst von der Hand gehen. Das prinzipiell positive Wohlgefühl, wenn man Diejenige sieht und der absolute Wille daran, daß die geliebte Person glücklich ist, egal, ob mit oder ohne mich. Extrem selten, das ganze, aber absolut vorhanden, da schon selbst erlebt. Das Problem an der ganzen Sache : Beide müssen so empfinden. Alles andere sind Kompromiss,-Status- und Vernunftbeziehungen.

M,29
 
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  • #28
An die große Liebe glauben nur Menschen die ständig irgendwelche unerfüllte wünsche und sehnsüchte mit sich tragen und glauben der oder die richtige würde diese Löcher stopfen..

Das sind meistens die,die immer gleich so richtig abheben wenn Sie verknallt sind..

Wer glücklich und klar ist mit sich selbst wird sich auf eine kleine Liebe freuen mit der er/sie einen gemeinsamen Weg kann der zur grossen Liebe wächst..

M47..
 
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  • #29
Ich bin gefühlvoll und habe mich mehrmals im Leben mit Haut und Haar verliebt. Für mich war das große Liebe. Und ich glaube, dass es nicht nur eine große Liebe im Leben geben muss.

Ich bin jetzt 54 und hoffe, mich wieder zu verlieben und einen Mann zu finden, der mich auch liebt. Auf keinen Fall möchte ich mich auf eine Beziehung einlassen, nur um nicht allein zu sein. Deshalb ist Partnersuche schwierig. Ich habe mehrmals Männer getroffen, die grundsätzlich gut gepasst hätten (Matchingpunkte, ähnliche Interessen, ähnliche Wertvorstellungen). Einige davon hätten gerne sofort ein Leben mit mir angefangen, ich wollte aber nicht, weil eben der Funke nicht übergesprungen ist. Ich denke, dass gerade am Anfang ein ganz tiefes Gefühl für den anderen da sein sollte.

Allerdings glaube ich nicht, dass der Himmel dann automatisch immer voller Geigen hängen wird. Auch mit der großen Liebe wird es Meinungsverschiedenheiten und Konflikte geben, die angemessenn gelöst werden müssen. Zeit für den anderen, gegenseitiger Respekt und Kompromissbereitschaft werden nötig sein, damit die Liebe bleibt.
 
S

sjinx

  • #30
Ich glaube an die große Liebe, nur leider ist sie (er) mit einer anderen Frau verheiratet.
Also warte ich bis mir eine neue erreichbare große Liebe begegnet. Ich fürchte es wird dauern.
Ich habe Zeit!
w47