• #1

Glücklich mit wenig Sex - gibt es hier Beispiele?

Hallo.
Man liest ja in Foren oft das Übliche. Entweder wie toll und wie oft Paare Sex haben (den Wahrheitsgehalt lass ich mal außen vor)
Oder die Problematik, dass eine\r mehr Lust hat und\oder experimentierfreudiger ist als der\die andere und entsprechend unzufrieden ist oder sogar leidet.

Was man sehr selten liest sind Posts von Paaren, die wenig bis sehr wenig Sex haben, auch nicht besonders aufregenden, aber vollkommen glücklich und entspannt mit diesem Umstand sind, dass Sex keinen wichtige Rolle spielt.
Gibt's hier solche Beziehungen?
Wir hat sich das entwickelt? Wir kam es dazu? Hat man sich mal Sorgen gemacht, weil man ja nicht der "Norm" entspricht?

Hab auch schon mal Beiträge gelesen, wo von tollen Beziehungen die Rede war, es nur wenig Sex gab, beide aber zufrieden damit und dann ein Problem erdacht wurde, weil glückliche Paare ja soundso oft Sex haben. Alles andere deutet auf Probleme hin. Und das wurde sich dann eingeredet.

Würde mich mal über Berichte von Gegenbeispielen freuen, die vielleicht auch etwas unsicheren Lesern zeigen, dass es nicht sooo ungewöhnlich ist und auch so funktioniert.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #2
Hab auch schon mal Beiträge gelesen, wo von tollen Beziehungen die Rede war, es nur wenig Sex gab, beide aber zufrieden damit und dann ein Problem erdacht wurde, weil glückliche Paare ja soundso oft Sex haben. Alles andere deutet auf Probleme hin.
Das ist doch völlig uninteressant, wie es bei anderen Leuten läuft, es geht darum, dass du den passenden und richtigen Partner hast, wo optimale Kompatibilitäten vorhanden sind, in den ganz wichtigen Lebensbereichen: dazu gehört Sex, dazu gehört Nähe und Distanz Verhältnis, dazu gehören Einstellungen und Kommunikationsfähigkeiten und so weiter! Wenn Kompatibilitäten nicht beidseitig stimmig sind, leidet immer einer von beiden und das geht dann langfristig nicht gut!
 
  • #3
Was ist wenig Sex? Wöchentlich, monatlich, quartalsweise, noch weniger?

Mitteilungen, dass es in alten Beziehungen täglich oder gar mehrfach täglich Sex gibt nehme ich nicht ernst. Ich denke das gibt es in relativ jungen Beziehungen öfter aber auch nicht immer.

Später nimmt das generell ab.

Zurück zu wenig. Das definiert jeder für sich unterschiedlich. Da musst du selbst schon konkreter werden.
 
  • #4
Das ist doch völlig uninteressant, wie es bei anderen Leuten läuft, es geht darum, dass du den passenden und richtigen Partner hast, wo optimale Kompatibilitäten vorhanden sind, in den ganz wichtigen Lebensbereichen: dazu gehört Sex, dazu gehört Nähe und Distanz Verhältnis, dazu gehören Einstellungen und Kommunikationsfähigkeiten und so weiter! Wenn Kompatibilitäten nicht beidseitig stimmig sind, leidet immer einer von beiden und das geht dann langfristig nicht gut!
Es ist auch alles gut bei uns und ich mach mir da auch keine Sorgen.
Wollte nur mal hören wie es so bei anderen ist Bei denen Sex eine untergeordnete Rolle spielt.
Was ist wenig Sex? Wöchentlich, monatlich, quartalsweise, noch weniger?

Mitteilungen, dass es in alten Beziehungen täglich oder gar mehrfach täglich Sex gibt nehme ich nicht ernst. Ich denke das gibt es in relativ jungen Beziehungen öfter aber auch nicht immer.

Später nimmt das generell ab.

Zurück zu wenig. Das definiert jeder für sich unterschiedlich. Da musst du selbst schon konkreter werden.
Ich würde mal sagen, wenn der Durchschnitt, je nach Umfrage, so bei 1-1,6 mal pro Woche liegt, fängt wohl wenig so bei einmal pro Monat an und lässt sich nach unten beliebig steigern
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Sorry, ich weiß was du meinst - und musste an dieser Stelle dennoch lachen: volle Konzentration, damit ich den Break-even-Point (1,6) nicht verpasse, wie soll ich da noch genießen ...?

Liebe @Duckula, ich glaube, »viel« bzw. «wenig« sieht für jeden anders aus - lass' einfach die Rechnerei. Der Zufriedenheitsfaktor zählt, sowohl bei Jüngeren, als auch bei Älteren.
Meine damals schon sehr betagten Schwiegereltern hatten (vermutlich? Weiß ich's? Ich habe nie gefragt, aber sie waren über 90) wenig oder keinen Sex mehr. Dennoch gingen sie sehr liebevoll miteinander um, wenn ich den beiden aus dem Fenster nachschaute (und sie sich garantiert unbeobachtet fühlten), liefen sie Hand-in-Hand die Straße runter. Nicht, um sich gegenseitig zu stützen - ich fand sie oft genug danach im Park, auf der Bank sitzend, Händchen-haltend, sehr dicht beieinander, mit glücklichem Gesichtsausdruck.
Nur 2 oder 3 Bänke weiter ein wild knutschendes junges Paar, kein greifbares Bett in der Nähe, ungeduldig Sex-suchend. Vergleichbare Situation? Nur anders in der Darstellung? Was zählt hier die Häufigkeit?
 
  • #6
Ich würde behaupten, dass "Glück" etwas mit der inneren Einstellung zu tun hat und nicht zwingend vom Außen kommt.

Es gibt ja auch genug glückliche Singles z.B., die sicher nicht regelmäßig, wöchentlich oder gar täglich Sex haben.
Auf der anderen Seite kann fehlender Sex schon auch depressiv machen. Weil ein für jene Personen existenzielles Grundbedürfnis nicht gestillt wird. Das macht es für manche Menschen schwer sich glücklich zu fühlen. Ich denke, das hängt auch sehr von der Lebensphase ab.

In einer Beziehung mit regelmäßigem Sex kann sich auch nach einer gewissen Zeit Unzufriedenheit einstellen, bis hin zur Depression. Diese Unzufriedenheit rührt dann gerne mal daher, dass die Person bereits gewählt hat und lange in dieser Partnerschaft verharrt. Es passiert nichts Neues mehr. Das Gefühl etwas zu verpassen wird übermächtig.
Genauso kann der Single, der theoretisch oder praktisch die freie Wahl hat, sich das Leben jederzeit wandeln kann, dennoch unglücklich sein, weil er aus seiner Sicht keine Liebe findet.

Von daher, ist das alles wie immer relativ und wird grundsätzlich überbewertet. Glück ist, wenn das Glas halbvoll ist und nicht halbleer. Glück ist, wenn man dem Leben verzeiht, dass es nicht immer perfekt verläuft.

Klar halten manche Menschen das sexuelle Posen für Überlegenheit und Status. Wenn dann großmundig bekundet wird, wie oft und aufgeschlossen man Sex hätte. Dass man mit dem Partner den besten Sex überhaupt hätte. Die groß verkünden, dass sie jemanden mit Handkuss nehmen würden, der täglich sexuell aktiv wird. Dass man selbst immer und jederzeit Sex wollen würde usw. usf.
Obwohl es natürlich sein kann, dass das tägliche Verlangen durchaus zutrifft, gibt es auch Menschen, die sich ihre eigene Situation schöner reden, als sie ist, oder das als Werbung für sich als geeigneter Partner verstehen.

Von daher muss wie immer jeder Deckel seinen Topf finden. Für die Einen ist das Gefühl geliebt und geborgen zu sein, wichtiger als regelmäßiger Sex. Für die Anderen zählt sogar vorwiegend die sexuelle Passung, wovon das gelingen einer zufriedenen Beziehung abhängt.
 
  • #7
Ich denke das ist ganz individuell verschieden manche legen den Fokus auf andere Dinge in einer Beziehung als den Sex und sind so glücklich, weil das für sie keinen großen Stellenwert hat, manche messen vielleicht ihr Glück an der Häufigkeit des Sexes in der Beziehung.

Ich glaube im Alter wird der Sex sowieso weniger bei vielen Paaren, man ist körperlich auch einfach nicht mehr so fit und ausdauernd (zb. mit 70).

Mein Mann und ich hatten eine lange Zeit lang auch sehr sehr selten Sex uns das hat mir schon gefehlt.

Ich finde das ganze Zusammenspiel verschiedener Aspekte in einer Beziehung wichtig und würde eine Beziehung nie nur am Sex festmachen wollen, es ist schon ein Bestandteil der passen sollte aber es gibt eben auch andere Punkte die auch sehr wichtig sind.

Wenn ich irgendwann nochmal nach einem Partner suchen sollte, so möchte ich jemanden finden der einem viel Geborgenheit, Zuneigung, einen respektvollen Umgang miteinander, schenkt.. mit dem man lachen kann, jemanden der einem Rückhalt gibt/Sicherheit, der ehrlich ist, dem man vertrauen kann, für einen da ist, optisch gefallen sollte er, anziehend sein und dann glaube ich kommt der gute Sex von ganz alleine. Natürlich muss man selbiges zurück geben, es ist Zusammenspiel. Man sollte sich so mögen und lieben wie man ist, einander so schätzen.

Jeden Tag wär mir persönlich zu viel, ich möchte keine „Pflichtveranstaltung Sex“ haben, wo man sich dann vermutlich gar nicht so richtig auf den Partner einlassen kann, es eben schnell macht weil es sein muss/der andere bin einem erwartet und dann für den Tag abgehakt werden kann.

Mein Mann und ich haben im Schnitt 2-3 mal die Woche Sex (finde das so ganz gut in der Häufigkeit).
In den letzten paar Wochen weniger aufgrund gewisser persönlicher Turbulenzen.

Man kann auch unzufrieden/unglücklich sein wenn man häufig Sex in einer Beziehung hat, weil andere Punkte nicht passen.

Muss jeder für sich wissen was einem besonders glücklich in einer Beziehung, im Leben macht.

W 26
 
  • #8
Hallo @Duckula ,
ich hatte in meinen Beziehungen immer viel Sex. Es gab in meinen Leben sogar eine Frau mit der ich fast 10 Jahre zusammen war. Es hätte nie solange gehalten wäre der Sex sowohl was die Qualität angeht als auch was die Häufigkeit angeht, nicht super gewesen wäre. Ihre Launen und Empfindlichkeiten waren zum Teil unerträglich. Zum Glück konnte ich sie fast immer stoppen indem ich sie ins Bett gebracht habe.

Heute mit 58 kann ich mir das kaum noch vorstellen. Mittlerweile kann ich mir auch eine Beziehung mit wenig Sex vorstellen. Ich lebe jetzt F+, in der F viel wichtiger ist wie das +.
Aber ich musste mir erst die Hörner abstoßen.
Auch bei dir kann noch eine Zeit kommen in der Sex dir viel wichtiger wird. Das sind die Überraschungen des Lebens.
 
  • #9
Hauptsache, es passt zwischen beiden (und keiner muss es sich schönreden). Es gibt auch asexuelle Menschen in Beziehungen. Was andere da machen oder sagen, wäre mir egal. Ich hab gern Sex, 2-3mal die Woche, schon in allen Beziehungen auch nach fünf Jahren noch. Wenn es sich mal ändert, hoffe ich einfach, dass es sich gleichzeitig mit dem Partner ändert, das wär mir doch dann egal, solange beide zufrieden sind.
w, 37
 
  • #10
Ich kenne einige ältere Paare, da läuft jahrelang nichts... da überwiegt das zusammen Aufgebaute, die Loyalität, der gemeinsame Freundeskreis und der Partner wie er ist der fehlende Sex.
Und sie sagen nicht, dass sie nicht glücklich sind. Einfach sehr zufrieden wäre vielleicht der passende Ausdruck.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #11
Sex, oje, das wird diskutiert, als wäre es Sport.
In der letzten, sehr sehr langen Beziehung hatten wir 10 mal in der Woche und am Schluss alle 3 Monate. Es hat beiden immer gepasst. Blöd ist halt, wenn die Wünsche zu unterschiedlich sind. Darüber muss man dann reden. Und es ist eine Mär, dass Männer immer öfters als Frauen wollen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #12
Ich glaube einige haben mich da etwas falsch interpretiert.
Ich habe die Frage einfach nur aus Interesse gestellt, nicht weil ich mit irgendwas unsicher bin oder mit Sorgen mache.

Ich bin da völlig entspannt. Wir sind seit fast 14 Jahren zusammen (bald 7 davon verheiratet). Wir haben, mal die ersten paar Monate mal ausgenommen, eine sehr geringe Frequenz.
Mehr als 4 mal im Jahr haben wir nie geschafft. Wir hätten öfter auch Pausen von 1,5 Jahren zwischen den Malen und aktuell ist es auch schon wieder ca. 10 Monate her.

Wäre etwas spät sich jetzt einen Kopf zu machen, ob da was nicht stimmt oder ob das ein Problem geben kann. Zumal in den 14 Jahren nicht einmal auch nur ein Hauch von Ehekrise oder Ähnlichem auch nur ansatzweise zu spüren war.

Nein, es ist reine Neugier, ob es noch mehr Paare gibt, die vollkommen glücklich und ohne irgendwelche sexuellen Schwierigkeiten mit einer sehr zurückgenommenen Sexualität leben und wie sich das bei denen dahin entwickelt hat.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #13
Mehr als 4 mal im Jahr haben wir nie geschafft. Wir hätten öfter auch Pausen von 1,5 Jahren zwischen den Malen und aktuell ist es auch schon wieder ca. 10 Monate her.
Entschuldige mal. Warum habt ihr denn überhaupt noch Sex ?

Ein Erektionsproblem oder so kann es unter diesen Umständen ja eigentlich auch nicht sein. Dann würde er ja gar keinen Sex mehr zulassen.

Jetzt komm mir nicht damit , dass es Euch bei den paar Malen "einfach so überkommt". Das glaube ich nämlich in so einem Fall niemals.

Ich glaube Dir auch nicht, dass Du so "entspannt" bist.

Du weißt ganz genau, dass dieser Zustand, auch wenn er schon mehr als 10 Jahre anhält, u.U. ziemlich schnell ein Ende der Ehe nach sich ziehen kann. Nämlich genau dann, wenn er eine andere Möglichkeit bekommt und/oder auf den Geschmack kommt.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #14
Du weißt ganz genau, dass dieser Zustand, auch wenn er schon mehr als 10 Jahre anhält, u.U. ziemlich schnell ein Ende der Ehe nach sich ziehen kann. Nämlich genau dann, wenn er eine andere Möglichkeit bekommt und/oder auf den Geschmack kommt.
Das hängt doch nur davon ab, ob beide zufrieden sind oder nicht. Es gibt wie gesagt auch asexuelle Paare, die haben nie Sex und sind trotzdem glücklich zusammen. Schwierig wird es doch nur, wenn einer häufiger will. Ich hab auch ein Paar im Freundeskreis, die haben einfach alle paar Monate, nicht häufiger, beide sehr glücklich und verliebt, seit 12 Jahren. Er hat einfach nicht häufiger Lust und sie auch nicht so wirklich, jedenfalls fehlt es ihr nicht. Mag vielleicht selten sein, ich kenn keine Zahlen. Aber wichtig ist doch nur, dass keiner leidet oder sich nach was anderem sehnt.
 
  • #15
Entschuldige mal. Warum habt ihr denn überhaupt noch Sex ?

Ein Erektionsproblem oder so kann es unter diesen Umständen ja eigentliuch auch nicht sein. Dann würde er ja gar keinen Sex mehr zulassen.

Jetzt komm mir nicht damit , dass es Euch bei den paar Malen "einfach so überkommt". Das glaube ich nämlich in so einem Fall niemals.

Ich glaube Dir auch nicht, dass Du so "entspannt" bist.

Du weißt ganz genau, dass dieser Zustand, auch wenn er schon mehr als 10 Jahre anhält, u.U. ziemlich schnell ein Ende der Ehe nach sich ziehen kann. Nämlich genau dann, wenn er eine andere Möglichkeit bekommt und/oder auf den Geschmack kommt.
Warum wir überhaupt noch Sex haben? Warum denn nicht?

Und dass er bei einer Möglichkeit fremdgeht und dann auf den Geschmack kommt und die Ehe verlässt, kann ich zu 100% ausschließen. Denn ich bin er. Und es gibt kein Szenario das mich dazu verleiten könnte meine Frau zu betrügen. Und selbst wenn sie gar keinen Sex mehr wollen würde, auch dann nicht.
Ich bin da absolut anspruchslos. Ob nun einmal im Monat oder einmal im Jahr, Ich bin mit allem fein. Wenn meine Frau öfter wollen würde, würde ich sie nicht abweisen, wenn sie weniger will, ist das auch ihr gutes Recht und warum sollte ich da rumnölen oder unglücklich werden.
Und ich hab gesunde Hände und die Beziehung ist so toll und liebevoll und humorvoll, da gibt es wegen Sex doch keinen Grund zur Krise.
Ich habe eh keine Sehnsüchte oder Phantasien, die erfüllt werden müssten, daher kann ich gut mit den Pausen umgehen.
Ist vielleicht selten, vielleicht auch nicht ganz normal, aber so ist es nun mal. Da haben sich einfach zwei seltene Exemplare gefunden.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #16
Er hat einfach nicht häufiger Lust und sie auch nicht so wirklich, jedenfalls fehlt es ihr nicht.
Das ist keine natürlich zu erklärende Frequenz mehr.
Wenn man ein Mann ist, weiß man dies.
Wenn man als Mann derart selten Sex mit der Frau hat, wird es andere Gründe geben, als eine in diesen Momenten irgendwie erklärliche Lust darauf, d.h. ich unterstelle, dass einer oder beide andere Gründe für diesen ganz seltenen Sex haben.

In dem beschriebene Fall der FS unterstelle ich dem Mann genau dies:
Er befriedigt sich normalerweise anders und hat an sich überhaupt keine Lust auf die FS, und/oder er befriedigt sich infolge Libidoverlust auch sonst nicht und macht es ihr zuliebe in diesem seltenen Form "mal" mit ihr.
Evtl. vielleicht auch aus einem gewissen Rollenverhalten heraus.

Ob dieses seltene Frequenz mit einem weiblichen Lustempfinden korresponiert, kann ich nicht beurteilen; bei der FS würde ich darauf auch eher nicht tippen
Ich vermute hier wiedermal ein typisch weibliches passive Empfinden, d.h. sie macht einfach nur abundzu mal mit und/oder hält still (was aber für den Mann auch wieder keinen Sinn macht, weil er ja auch im Grunde nicht will).
Sie sollten es ganz lassen. Meine Meinung.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #17
Also, ich lebe seit Jahren ohne jegliche sexuelle Aktivitäten mit meinem 14 Jahre älteren Freund zusammen. Die Gründe hierfür liegen in seiner Gesundheit bzw. der verordneten Dauermedikation begründet, aber ich kann nicht behaupten, dass es mich stört. Anfangs lief da natürlich etwas wie bei jedem normalen Paar auch, jedoch nur für wenige Monate. Uns verbinden andere Dinge.
 
  • #20
Ja.
Aber Du bist trotzdem keiner.
Was in dieser spziellen Hinsicht wirklich bei dem Mann der FS los ist und was nicht, weiß kein Mensch, außer er selbst.
Auch die FS nicht.
Duckula, wenn Dein Partner und Du zufrieden seid?
Egal, ob Mann oder Frau.
Ich tue mich stets schwer da,mit, den Fragenstellern zu glauben, wie sehr und ob ihre jeweiligen Partner "zufrieden" seien.

Ich würde dies über meine jeweiligen Partnerinnnen niemals behaupten, selbst wenn ich davon ausginge, oder sie diesen Eindruck bei mir erweckten, oder sich etwa in diese Richtung äußerten.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #21
Ich glaube, hier wurde übersehen, dass FS der Mann in der Beziehung ist, vgl. hierzu #15.

Er (!) fragt also nach Erfahrungsberichten. Somit gehört er zu den Männern, die Sex weniger häufig brauchen. Da er und seine Frau somit auf einer Wellenlänge liegen, sie viele andere schöne Momente miteinander teilen und glücklich sind, steht einer wunderschönen Partnerschaft rein gar nichts im Wege.
 
  • #22
Was in dieser spziellen Hinsicht wirklich bei dem Mann der FS los ist und was nicht, weiß kein Mensch, außer er selbst.
Auch die FS nicht.
Die FS, ist nicht die FS, sondern DER Mann.
Der wird wohl selbst genau wissen, was bei ihm los ist.

Danke für den Hinweis. Ich wäre sonst nicht selbst darauf gekommen.
Dennoch ist DER FS ein Mann.
 
  • #23
Aber Du bist trotzdem keiner.
Was in dieser spziellen Hinsicht wirklich bei dem Mann der FS los ist und was nicht, weiß kein Mensch, außer er selbst.
Auch die FS nicht
Das war wohl ein Eigentor ^^ da der FS der Mann ist. Er wird es wohl wissen.

Das ist keine natürlich zu erklärende Frequenz mehr
Was heißt natürlich? Es gibt wahrscheinlich auch bei Sex-Wunsch-Häufigkeit eine Dichtefunktion, also vielleicht viele in der Mitte, aber dann eben in beide Richtungen Leute, von dreimal am Tag bis nie? Es hängt doch dann nur davon ab, ob beide Partner an dem Punkt ihres Lebens das ähnlich wie der Partner sehen und glücklich sind. Da kannst du nicht von dem ausgehen, was für dich „normal“ ist.
 
  • #24
Und ich hab gesunde Hände und die Beziehung ist so toll und liebevoll und humorvoll, da gibt es wegen Sex doch keinen Grund zur Krise.
Ich habe eh keine Sehnsüchte oder Phantasien die erfüllt werden müssten, daher kann ich gut mit den Pausen umgehen.
Entschuldige mal:
Pause = 10 Monate ?

Das ist keine "Pause" !
Der Vorgang hat keine Freqeunz. Da besteht doch überhaupt keine Verbindung, kein Zusammenhang.
Das sind nur einzelne Vorgänge.

Nochmal die Frage:
Wieso hast Du überhaupt Sex mit der Partnerin ?
Wie kommt es dazu ? Und wieso sonst nie ?

Wenn Du das mal wirklich mal eherlich beantwortest und meine implizite Aussage einrechnest, hast Du auch die Antwort auf die von Dir eingangs gestellte Frage.
Ja OK. Von mir aus Eigentor.
Das konnte man auch nicht wissen nach dem Fragetext.

Aber ich verstehe trotzdem nicht, wieso er überhaupt Sex hat und dann wieder über viele Monate nicht.
Wie funktioniert sowas ?
Warum hat er denn Sex mit der Frau ?
 
  • #25
Ich tue mich stets schwer da,mit, den Fragenstellern zu glauben, wie sehr und ob ihre jeweiligen Partner "zufrieden" seien.

Nun, es ist ein Er... Sorry, Duckula, der Nick klang weiblich, für mich aber irrelevant.

Ich denke, wir sind erwachsen.
Ich gehe davon aus, wenn mein Partner sagt, er sei zufrieden, dass er das auch ist.
Da zweifle ich nicht.
ICH sage, wenn mir etwas nicht passt...

W, 51
 
  • #26
Diese Frage hat er im Grunde schon beantwortet:
Warum wir überhaupt noch Sex haben? Warum denn nicht?
Es ist okay für ihn. Wenn die beiden miteinander schlafen, wird es wahrscheinlich auch Spass machen. Aber es gibt wichtigere, schönere, interessantere Momente für die beiden.

Der FS sagt, in dieser Hinsicht sei er eben anspruchslos. Ihm ist auch nicht danach, sexuell ständig etwas Neues entdecken zu müssen. Die Partnerschaft ist beständig. Die beiden passen einfach super zusammen. Sie harmonieren.

Was den FS vielleicht "umtreibt", dass er seine Frage hier gestellt hat, liegt wohl eher daran, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich eine Partnerschaft, wie er sie lebt, kaum vorstellen können. Er möchte lediglich wissen, ob es ähnliche Beispiele gibt.
 
  • #27
Das war wohl ein Eigentor ^^ da der FS der Mann ist. Er wird es wohl wissen.
War jetzt aber schon etwas verschwurbelt dargestellt. Ich musste auch erst zweimal lesen.
Pause sehe ich da auch keine, eher einen Dauerzustand.
Ich finde @Kirovets Frage durchaus interessant. Würde mich auch interessieren, wieso man sich drei- bis viermal im Jahr dazu "aufrafft."
Warum wir überhaupt noch Sex haben? Warum denn nicht
Musst Du jetzt nicht drauf eingehen, aber ich fand die Antwort nun auch nicht so überzeugend.
Frage hier gestellt hat, liegt wohl eher daran, dass es sehr viele Menschen gibt, die sich eine Partnerschaft, wie er sie lebt, kaum vorstellen können. Er möchte lediglich wissen, ob es ähnliche Beispiele gibt
So wird es wohl sein. Aber immerhin, einen Erfahrungsbericht hat er ja bereits erhalten.
W,56
 
  • #28
Pause sehe ich da auch keine, eher einen Dauerzustand.
Ich finde @Kirovets Frage durchaus interessant. Würde mich auch interessieren, wieso man sich drei- bis viermal im Jahr dazu "aufrafft."
Naja, aber das könnte man auch die Paare fragen, die nur alle zwei Wochen Sex haben. Und noch Selbstbefriedigung. Warum rafft ihr euch überhaupt dazu auf alle zwei Wochen? Statt täglich. Also, wie gesagt, mein befreundetes Pärchen hat auch nur seeeehr selten Sex. Halt sehr selten Lust, also beide. Das ist dann kein Dazu-Aufraffen, sondern wenn andere Leute eben zweimal am Tag Lust haben, haben die nur alle paar Monate welche. Ich versteh ehrlich nicht, was daran so unbegreiflich ist?
 
  • #29
Es ist okay für ihn. Wenn die beiden miteinander schlafen, wird es wahrscheinlich auch Spass machen. Aber es gibt wichtigere, schönere, interessantere Momente für die beiden.
Das ist alles unplausibel. Er hat nur ganz selten mal Sex, weil es "okay" für ihn ist ? Das kann ich nicht nachvollziehen. Damit ist die Frage, warum er es denn überhaupt macht, in keiner Weise beantwortet

Nachvollziehen könnte ich z.B. folgende Antworten
  1. Sie lässt mich einfach nicht öfter ran
  2. Dann sind wir gerade im Urlaub beim Candlelight-Dinner und da "gehört das dann dazu" ,
  3. Wenn wir mal in die Therme gehen,
  4. Ab und zu geht sie mal shoppen und bringt mal neue Unterwäsche mit
  5. ...etc.
Naja, aber das könnte man auch die Paare fragen, die nur alle zwei Wochen Sex haben. Und noch Selbstbefriedigung. Warum rafft ihr euch überhaupt dazu auf alle zwei Wochen?
DAS wiederum ist doch regelmäßig (also hier gibt es wirklich eine Frequenz) und dann lässt sich sicherlich auch auch eine Erklärung finden, z.B. dann jeweils ihre oder sein Zyklus (ja auch wir Männer haben eine biologischen Zyklus) oder weil man etwa in dieser Frequenz mal zusamen ausschlafen kann....oder, oder....
Also, das dann jemand in solchen (kann auch länger oder kürzer sein) Intervallen regelmäßig Lust auf den Partner hat, ist für mich nachvollziehbar....
in einem Intervall, der das dann auch im biologischen Sinne einer ist, wohlgemerkt !
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #30
DAS wiederum ist doch regelmäßig (also hier gibt es wirklich eine Frequenz) und dann lässt sich sicherlich auch auch eine Erklärung finden, z.B. dann jeweils ihre oder sein Zyklus (ja auch wir Männer haben eine biologischen Zyklus) oder weil man etwa in dieser Frequenz mal zusamen ausschlafen kann....oder, oder....
Also, das dann jemand in solchen (kann auch länger oder kürzer sein) Intervallen regelmäßig Lust auf den Partner hat, ist für mich nachvollziehbar....
in einem Intervall, der das dann auch im biologischen Sinne einer ist, wohlgemerkt !
Das ist aber nur nach deinem eigenen Gefühl geurteilt. Mehr nicht. Es gibt Unterschiede in der Libido, also warum sollte das nur bis zu einem Zeitraum von so und so lange so sein? Wenn es asexuelle Leute gibt, gibt es eben auch welche, die sehr selten Lust haben. Nur, weil dir das komisch vorkommt, heißt es nicht, dass es das nicht gibt. Ein Intervall wäre auch einmal pro Jahr, also regelmäßig wäre das ja trotzdem.
Ich finde es irgendwie doof, anderen Unnormalität zu unterstellen, die sagen, dass sie damit zufrieden sind. Kann man ja auch einfach mal glauben, ohne sein eigenes Leben, seine eigene Libido als Maßstab anzulegen.
 
Top