• #31
Ein Beispiel von mir: Im Zorn hab ich mir tatsächlich schon konkret überlegt, wo ich den Laptop meines Freundes verstecke, damit er nicht auf eine bestimmte Dienstreise gehen kann. Zum Glück hab ich mich dann wieder eingekriegt
Das ist mir mit meinem Ex passiert. Er hat meine ID aus dem Portemonnaie geklaut, damit ich einen Flug verpasse, und damit die Verteidigung meiner Masterarbeit.
Ich habe mich die Woche darauf getrennt.
Es war nur die Spitze des Eisberges…ein Mann, der mich komplett unterdrücken wollte. Der mir nachspioniert hat, der passiv-aggressiv war, gaslighting, narzisstisch…
Weil ich vom kleinen studentchen zur selbstständigen Frau mutierte..

Mein Selbstwert war nich nie gut, danach so am Ende, dass ich von einer schlimmen Geschichte in die nächste gerutscht bin…eine Gewaltspirale, die erst mit einem Nervenzusammenbruch und jahrelanger Therapie endete.

Noch heute reagiere ich hochallergisch, wenn ich merke, dass ein Mann versucht, mir “Vorschriften” zu machen, wie ich Job und Freizeit zu gestalten habe….
 
  • #32
  • #33
Ich hatte zwei äußerst ungesunde Beziehungen mit Männern, die massiv in mein Leben eingriffen.
Da gab es eine ganze Reihe von Übergriffigkeiten. Der eine sabotierte z.B. damals meine Ausbildungsplatzsuche. Er änderte ohne mein Wissen meine Bewerbungsanschreiben, versteckte meinen Autoschlüssel als ich zu Vorstellungsgesprächen wollte usw. Das fing aber auch schon eher an als ich meinen Führerschein machte oder meine Abschlussprüfungen bevorstanden... Immer war irgendetwas an für mich wichtigen Terminen.
Der andere fing häufig früh morgens Streit an als ich mich für die Arbeit fertig machte und von ihm aus fahren wollte. Das ging dann manchmal so weit mit jeder Menge emotionaler Erpressung, dass ich mich auf der Arbeit krank gemeldet habe um noch weiter bei ihm zu bleiben, er dann aber in anderen Situationen androhte meinen Arbeitgeber zu kontaktieren und mitzuteilen, dass ich an diesen Tagen garnicht krank gewesen wäre usw.
Beide waren extrem eifersüchtig und versuchten auch meine Kontakte zu anderen Menschen zu unterbinden, egal ob männlich oder weiblich oder Familie.
Ich glaube die "beste" Aktion in der Hinsicht war von meinem letzten Ex, der von meinem Handy aus über Monate geschmacklose Nachrichten an männliche Freunde oder Bekannte von mir nachts vorzugsweise an den Wochenenden schickte um festzustellen ob mit denen was lief und diese zu veranlassen den Kontakt zu mir abzubrechen und auch Nachrichten an weibliche Freunde vorzugsweise diejenigen, die meine Beziehung mit diesem Mann nicht guthießen, weil sie ein paar Dinge mitbekamen. Ihnen schrieb er wie erbärmlich ich sie und ihr Leben finde etc. Da er gründlich war und diese Nachrichten auch wieder löschte bekam ich diese Aktionen erst garnicht mit und war über die Reaktionen und Blockierungen so mancher Personen doch etwas überrascht. Ebenfalls darüber als so mancher Kontakt auch nicht mehr auf meinem Handy zu finden war...
Ich hatte in der Zeit sogar einen Ruf als Alkoholiker, weil er in Nachrichten, die er in meinem Namen verschickte immer andeutete wie betrunken ich wäre... War schon alles sehr interessant zu lesen als mir manche Chatverläufe nach dem Ende der Beziehung zur Verfügung gestellt wurden...
 
  • #34
Selbst sowas getan habe ich noch nie, obwohl ich bei meinem Mann schon gedroht habe, wenn er seinen Laptop mit in den Urlaub nimmt wird dieser direkt bei Ankunft von mir feierlich im See versenkt. Das hätte ich zwar nie getan, aber es sollte ein kleiner Reminder an ihn sein wie der letzte große Urlaub ablief.

Da saß er nämlich 8 von 10 Tagen nur im Hotelzimmer und hat gearbeitet. Bei zugezogen Jalousien, während ich den Urlaub in vollen Zügen auskostete.
Danach war er gestresster und blasser als sowieso schon. Dafür hätten wir dann keine 5000 Euro in die Hand nehmen müssen.

Ich hatte aber Anfang meiner 20er Jahre eine solche Beziehung. Da stahl mir meine bessere Hälfte meine EC Karte und meine Ausweise, um mich am Ausgehen zu hindern und machte mir dann auch noch Vorwürfe dafür, dass ich so unverantwortlich mit meinen Sachen umging.

Als ich nach viel Stress alles neu beantragt hatte (damals als Studentin auch noch ein riesen Kostenfaktor) fand ich die Sachen in seinem Portemonnaie. Nachdem ich vorher auf meinen Kontoauszügen auch noch Abbuchungen aus seiner Stadt fand, während ich ja garkeine Karte hatte.

Wollt ihr lachen? Ich blieb danach sogar noch ein ganzes Jahr.
 
  • #35
Wollt ihr lachen? Ich blieb danach sogar noch ein ganzes Jahr
Ich finde das nicht witzig. Ich weiß gerade nicht, ob ich das traurig oder hochgradig verrückt finden soll - dass Du bei ihm geblieben ist.
Echt Frohsinn, wie kann man mit all dem Wissen bei dem Mann bleiben?
Ich muss hier nicht alles verstehen, aber das würde mich wirklich interessieren.
W,56
 
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  • #36
Ich finde das nicht witzig. Ich weiß gerade nicht, ob ich das traurig oder hochgradig verrückt finden soll - dass Du bei ihm geblieben ist.
Echt Frohsinn, wie kann man mit all dem Wissen bei dem Mann bleiben?
Ich muss hier nicht alles verstehen, aber das würde mich wirklich interessieren.
W,56

Ich verstehe dein Unverständnis.

Ich war 21, hochgradig unsicher, aufgewachsen in einer sehr gewaltätigen Familie und dachte damals: Das muss so sein, zumindest bei mir.

Nach dem Motto "hier schlägt man mich nicht, hier sperrt man mich nicht physisch ein, hier gibt es keinen Essensentzug als Strafe. Also alles gut."

Ich habe danach aber Menschen kennengelernt, die mit zeigten, dass es auch anders geht. Die nichts von meiner Vergangenheit wussten und somit auch niemals ausnutzen konnten, dass ich ein "Opfer" war.
Ich habe gemerkt, dass ich genau so ein Mensch bin wie jeder andere und dieses 'mit ihr kann man es ja machen' mir nicht auf der Stirn steht. Ich habe selbst die Kontrolle darüber wie ich nach aussen wirke.

Circa ein Jahr nach diesem Ereignis bin ich gut geplant abgehauen. Neue Wohnung, zurück in meine Heimatstadt, aber komplett neue Freunde. Ich kam mir tatsächlich zu Beginn sehr verloren vor. Ich kannte es ja nicht anders, als immer jemanden zu haben, der mein Leben manipuliert, aber so auch eben irgendwie führt.

Jetzt, 10 Jahre später kommt es mir vor, als wäre all dies einer komplett anderen Frau passiert.
 
  • #37
Ich finde das nicht witzig. Ich weiß gerade nicht, ob ich das traurig oder hochgradig verrückt finden soll - dass Du bei ihm geblieben ist.
Echt Frohsinn, wie kann man mit all dem Wissen bei dem Mann bleiben?
Ich muss hier nicht alles verstehen, aber das würde mich wirklich interessieren.
W,56
Witzig ist das nicht, aber so laufen toxische Beziehungen nun mal ab. Diese Menschen sind sehr manipulierend. Selbstbewusstsein ist irgendwann nicht mehr vorhanden und man kommt da nicht einfach so wieder raus. Mein Ex zum Beispiel hat morgens vor jeder meiner Prüfungen einen Streit angefangen, mich angeschrien. Da konnte ich die Uhr nach stellen. Entschuldigt hat er sich nie. Ich war ja Schuld. Geblieben bin ich auch paar Jahre. Richtig krank.
 
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  • #38
Echt Frohsinn, wie kann man mit all dem Wissen bei dem Mann bleiben?
Ich muss hier nicht alles verstehen, aber das würde mich wirklich interessieren.
Ich bin zwar nicht Frohsinn, aber ich kann dir aus meiner Perspektive sagen, dass es wohl ähnliche Gründe sind, wieso Menschen bei ihren schlagenden, physisch misshandelnden Partnern bleiben…
Obwohl bei mir der Gedanke allen ernstes immer war: “na wenigstens schlägt er dich nicht, so schlimm ist das ja nicht”.

Bei mir waren das viele Gründe, der Mann sagt ja nicht, “du bist schlecht und dumm”, sondern es geht schleichend: “währest du nur ein bisschen dünner”, “wenn du mehr lächeln würdest”, “so würde ich mich nie verhalten”…konstant schlechtes Gewissen machen, dass mit einem etwas nicht stimmt. Dazu die Angst verlassen zu werden, ich dachte immer, ich bin endlich in einer Beziehung, ich muss glücklich sein…Aussenstehende sahen ja auch immer nur den tollen erfolgreichen Mann, und ich jammerte also auf hohem Niveau…
Dazu natürlich Verneinungen und Schuldumkehr: bei ihm wurde eine STD festgestellt, er behauptete steif und fest, ich muss fremdgegangen sein, war ich aber nicht, ich war auch negativ…da hiess es, bei Frauen sind die Tests nicht aussagekräftig…

Ich nehme an, bei den anderen Frauen hier war es ähnlich, man fängt an, an sich und seiner eigenen Realität zu zweifeln und denkt eben auch selbst, “hätte ich dies und das nicht gemacht, dann wäre er netter”….
Danke für deine lieben Worte Sommergold! Ja, ich denke, einer der Gründe für mein jahrelanges Singlesein ist auch die unterschwellige Angst wieder in so etwas reinzurutschen…
 
  • #39
Ja, zwischen 23 und 25 ist mir das passiert. Männer, die älter als ich waren und mir überlegen, haben sich mir damals auch noch wie Gott aufgespielt (wenn man eben zu nett und naiv ist).

Andersrum war ich auch eifersüchtig und habe Männer mal nächtelang per SMS drangsaliert (20 Nachrichten am Stück), hatten es aber auch verdient gehabt, weil es Player waren.

Heute passiert mir das alles nicht mehr. Ich sorge schon dafür, keine übergriffigen Männer in mein Leben zu lassen, die erkennt man schon von Anfang an, wie respektvoll sie sich einem näheren und auch in einer hitzigen Diskussion bleiben. Mit allen anderen Männern spreche ich gar nicht mehr (nützt nämlich nichts), denn wie du sagt, da würde dann sonst ein Machtgefälle entstehen, wo sich einer über den anderen erhebt. Das erlebe ich heute nicht mehr. Ich habe sehr bewusste und spirituell offene und respektvolle Menschen um mich. Ein anderer würde sie vielleicht als "Lappen" bezeichnen, aber sie sind wundervolle Menschen.
 
  • #40
Ich nehme an, bei den anderen Frauen hier war es ähnlich, man fängt an, an sich und seiner eigenen Realität zu zweifeln und denkt eben auch selbst, “hätte ich dies und das nicht gemacht, dann wäre er netter”….
Das kann ich so bestätigen. Es ist ja nicht so, dass sich der Partner direkt am Anfang der Beziehung so verhält.. Es ist ein schleichender Prozess. Immer ein bisschen mehr Stückchen für Stückchen. Natürlich hätte man gewisse Tendenzen sehr viel eher wahrnehmen können, wenn man in seiner Kindheit/Jugend anderes gewohnt gewesen wäre. Ich war z.B. zu Beginn der ersten Beziehung 16 und der Mann 11 Jahre älter.
Aber ich kann für meinen Teil in den beiden schlechten Beziehungen genau den Punkt bestimmen an dem ich aus heutiger Sicht hätte aussteigen sollen. Und der wäre jedes Mal bereits nach einem halben Jahr gewesen. Trotzdem bin ich in der ersten Beziehung weitere 2 Jahre und in der zweiten 1 Jahr mit On/Off und jeder Menge Dramen verblieben bis die irgendwann vollständig explodierten und auch mit physischer Gewalt endeten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #41
“hätte ich dies und das nicht gemacht, dann wäre er netter”….
Wenn man so denkt (JA, ich kenne das gut), dann ist schon eine Menge passiert.

Es passiert schleichend. Erst merkst du das gar nicht. Zunächst sind es Kleinigkeiten. Dann kommt immer wieder weitere Kritik. Wohldosiert. Wechselbad der Gefühle. Fühlst du dich sicher, kommt der nächste Hieb. Zuckerbrot und Peitsche. Wer es nicht schafft, rechtzeitig rauszukommen, bleibt am Ende als psychisches Wrack zurück.

Der Weg da wieder heraus zum früheren Ich kann lange dauern. Aber es kann klappen. Und dann lässt man das nie wieder mit sich machen.
 
  • #42
Ich bin erschrocken, wie viele Frauen auf solche selbsternannte Götter getroffen sind. Tut mir sehr leid das zu lesen.
Ich selbst kann nur sagen, ich käme mir wirklich lächerlich vor, mich als perfekt darzustellen und meiner Partnerin ihre Schwächen vorzuhalten.
Da müsste ich im Kopf schon ziemlich Balla sein.
Eine Frau die ich wähle als Partnerin ist absolut perfekt.
Für MICH!!!
Und das reicht mir mehr als genug.
Unglaublich wie krank manche Typen sind.
M50
 
  • #44
Ich bin erschrocken, wie viele Frauen auf solche selbsternannte Götter getroffen sind

Ja, auch ich schließe mich an und vielen Dank an @Frohsinn , @Apfelmus , @Leni12 und @RoseBlack für ihre Offenheit.
Manchmal sieht man das in Reportagen oder liest es in Zeitungen, aber ich wüsste nicht, dass mir oder jemanden den ich kenne, so etwas passiert ist- bis auf eine Ausnahme. Der Ex-Mann einer Freundin ist/war manipulativ, hochintelligent und um es vereinfacht auszudrücken komplett gestört. Leider hat sie ihn geheiratet und auch noch ein Kind mit ihm, so dass sie selbst Jahre nach der Scheidung immer noch mit ihm zu tun hat. Aber sie hatte sich getrennt, ein Jahr nach der Hochzeit, die mit Riesenbimborium veranstaltet wurde.
W,56
 
  • #45
Der Ex-Mann einer Freundin ist/war manipulativ, hochintelligent und um es vereinfacht auszudrücken komplett gestört.
Abgesehen davon dass ich das auch für komplett gestört halte,
Manipulativ sind wir mit Sicherheit irgendwie oder irgendwann alle ein wenig, vielleicht ganz unbewusst weil es in unserer Natur verankert ist.
Aber so wie wir das hier lesen, ist das einfach nur krank, da gebe ich dir absolut Recht.
Einfach irre.
M50
 
  • #46
Natürlich liest es sich ziemlich irre. Ist es auch. Und wenn man damit nie Berührungspunkte hatte, kann man auch einfach nicht nachvollziehen wie sich zwei Menschen so irre verhalten können und das auch noch Liebe nennen... Und ich gehe auch davon aus, dass diese Männer ebenso ihre Themen aus der Kindheit mit sich herumschleppen, die sich dann eben so äußern. Meine beiden extremen Exfreunde hatten zumindest eines gemeinsam: Die abweisende, kritische und abwesende Mutter und überforderte verbitterte Väter. Bei dem einen hatte die Mutter schwere Depressionen und verlor bei einem Selbstmordversuch ein Bein, bei dem anderen hat die Mutter damals die Familie immer wieder für Wochen oder Monate verlassen und sich auch in der Zeit ihrer Abwesenheit nicht bei den Kindern gemeldet. Beide hatten sogar eine jüngere Schwester um die sie sich kümmern mussten. Als mir bei dem zweiten Mann so einige Gemeinsamkeiten auch im Verhalten auffielen wollte ich es auch einfach nicht wahr haben. Es konnte nicht sein, was nicht sein durfte. Also musste ich die erste Erfahrung nochmal eine Stufe härter wiederholen um daraus auch etwas über mich zu lernen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #47
Und wenn man damit nie Berührungspunkte hatte, kann man auch einfach nicht nachvollziehen wie sich zwei Menschen so irre verhalten können und das auch noch Liebe nennen
Und genau das hatte mich irritiert. @Apfelmus hatte zumindest eine Woche später Schluss gemacht, aber @Frohsinn und Du- soweit ich mich an Deine früheren Beiträge erinnere- Ihr seid geblieben.
Ja, wahrscheinlich ist das Bleiben und das Nichtbeenden destruktiver Beziehungen für Aussenstehende nur schwer nachvollziehbar, deshalb hatte ich nachgefragt. Ich denke auch, dass sowohl Dein wie auch der familiäre Hintergrund von @Frohsinn dafür ausschlaggebend sein können/werden.
W,56
 
  • #48
Da kann ich woh leider auch mitreden.
Im Nachhinein fällt einem auf, wie absurd das ist, und es ist fast erleichternd zu lesen, dass hier Leser geschockt sind.
Ein paar Episoden meines Freundes (7 Jahre Hölle):

- er zwang mich von Anfang an, zur selben Zeit wie er zu Bett zu gehen. Manchmal machte er einfach den Fernseher aus, wenn ich noch schauen wollte. Es handelte sich nicht um Sexy-time, sondern Schlafenszeit
- Er bestand auch auf Sex und regelmässige Praktiken die ich nicht mochte
- Meine Wäsche durfte ich nicht mit seiner waschen, da meine dreckig sei
- Einmal hab ich im Hotel meine Tage nachts bekommen und das Laken beschmutzt, er zwang mich ein ENTSCHULDIGUNGSSCHREIBEN an das Hotel zu verfassen (und 50 Euro trinkged zu geben)
- Er und seine Mutter verbaten mir zu essen, weil ich eh schon zu dick sei
- Meine Freunde und Familie sind natürlich alle scheisse, meine Hobbys dumm und regelmässig hat er sich so daneben benommen, dass wir früher gehen mussten
-trotzdem musste er überall dabei sein und mich kontrollieren

und das nur als Auszug..,,tja, warum macht man das mit? Weil man jung und naiv ist. Ich weiss noch, wie mir ein Mann mal kurz nach der Trennung sagte, er fände mich hübsch, da bin ich in Tränen ausgebrochen, weil ich das nicht glauben konnte..

Da ich die Familie meines Freundes kannte, weiss ich klar, dass die definitiv einen Schaden hatten…und es ist Wahnsinn aber selbst 5 Jahre später kontaktiert er mich noch und fragt wie es geht…und meine Freunde die ihn kannten, sagten allen ernstes: “aber eigentlich doch nett, was er da schreibt”!…so war sein Aussenbild…
 
  • #49
Schließe mich an. Erschreckend. Vor allem die offenbar hohe Anzahl von Erfahrungen hier.
Es ist traurige Realität. Es gibt viele Fälle. Dunkelziffer hoch.

Männern ist es manchmal gar nicht bewusst, sie denken es ist ihr Recht so zu handeln. Diese Männer treffen auf Frauen, die denken, es ist richtig wie er sich verhält.
Halten sich für falsch, denken sie machen die Fehler. Selbstwert gering, situativ, oder grundsätzlich. Es braucht die Bestätigung von außen. Da kommt dann so ein Mann. Die Spirale beginnt. Es ist eine Spirale, fängt unauffällig an, entwickelt sich. Der Ausstieg schwer. Weil Frau es auch realisieren muss, dass es schädlich ist und nicht "normal".

Realität auch, Beratungsstellen überlastet, zu wenige Therapieplätze, zu lange Wartezeiten.

Realität ist, dass es oft/meist Frauen sind, die Opfer werden, es gibt aber auch die umgekehrte Variante. Dunkelziffer noch viel höher.

Gott spielen ist psychische Gewalt.

M, 56
 
  • #50
- er zwang mich von Anfang an, zur selben Zeit wie er zu Bett zu gehen. Manchmal machte er einfach den Fernseher aus, wenn ich noch schauen wollte. Es handelte sich nicht um Sexy-time, sondern Schlafenszeit
- Er bestand auch auf Sex und regelmässige Praktiken die ich nicht mochte
- Meine Wäsche durfte ich nicht mit seiner waschen, da meine dreckig sei
- Einmal hab ich im Hotel meine Tage nachts bekommen und das Laken beschmutzt, er zwang mich ein ENTSCHULDIGUNGSSCHREIBEN an das Hotel zu verfassen
Wieso macht man das mit?

Ein anderer hat lediglich die Macht, die man ihm gibt. Zumindest im Nachhinein hättest du dich doch jederzeit trennen können. Du hast es nicht getan.

Passender wäre die Frage, weshalb lassen es so viele zu, jemanden so viel Macht über sein eigenes Leben zu geben?
 
  • #51
Da kann ich woh leider auch mitreden.
Im Nachhinein fällt einem auf, wie absurd das ist, und es ist fast erleichternd zu lesen, dass hier Leser geschockt sind.
Ein paar Episoden meines Freundes (7 Jahre Hölle):
Das ist ja furchtbar!
Ich kann immerhin noch das Beispiel meiner Freundin erzählen, über die ich hier schon mal ein Thema erstellt hatte, weil sie immer solche krassen Männer aussucht. Das passt total.
- er hat ihr gesagt, sie darf auf keinen Fall zunehmen
- er hat sie vor anderen als naiv, unsicher, unfähig dargestellt und gelacht (ich und mein Freund waren schockiert, sie fand es normal)
- er hat am Ende zu ihr gesagt, sie sollten doch getrennt wohnen, da eine Beziehung sonst langweilig wird; dann hat er sie so manipuliert, dass SIE aus der gemeinsamen Wohnung, die SIE über ihre Wohnungsbaugesellschaft gefunden hatte, ausgezogen ist (er findet ja LEIDER keine Wohnung), so dass sie in eine viel schlechtere Wohnung zog, um die Beziehung zu retten. Kein Reden half. Kurz danach fand sie Kondome in seiner Tasche (sie nimmt die Pille) und als Antwort auf ihre Frage meinte er nur, er liebt sie schon lange nicht mehr und lachte. Er hatte also bewusst so manipuliert, dass er die Wohnung und fast alle Möbel bekam,
Das war nur die Spitze; er hat ihr eingeredet, sie wäre wertlos, könne nichts, könnte niemals ein Kind erzielen, sei von ihm anhängig und er wär viel zu toll für sie.
Ich hege noch immer Hassgefühle gegen ihn.
Ich kenne einige Frauen, denen das so ging.
 
  • #52
Männern ist es manchmal gar nicht bewusst, sie denken es ist ihr Recht so zu handeln. Diese Männer treffen auf Frauen, die denken, es ist richtig wie er sich verhält.
Genau so seh ich das auch. Und wenn diese Frauen Selbstwertgefühl hätten entwickeln dürfen in der Kindheit, würden sie sowas gar nicht mit sich machen lassen.

Also es ist nicht "ich lass es mit mir machen, weil ich die Wahl habe", auch wenn das außen so aussieht, aber sowas hilft einem Menschen in der Situation nicht, ihm so die Schuld zu geben. Es ist "ich bin es so gewohnt", ja und das dann von den Eltern oder sonstigen Erwachsenen, die Einfluss hatten in der Kindheit und niemand hat das Kind beschützt. Oder es wird vielleicht noch als "das ist für mich Liebe" gesehen. Eifersucht kann man ja auch so interpretieren, dass man so wichtig für den anderen ist, weil er einen so liebt.
Offensichtlicher finde ich da schon, wenn es darum geht, dass die Frau nicht in irgendeiner Sache besser sein darf als der Mann, also keine Berufsausbildung abschließen soll oder keine Prüfung bestehen soll.

Ich frage mich, was man als Außenstehender so jemandem sagen kann, wenn man mitkriegt, dass er in so einer Beziehung feststeckt. Meist wird das ja noch verteidigt und "das Gesicht gewahrt". Und DAS kann ja dann auch übergriffiges Verhalten werden, als würde man versuchen, Gott zu spielen. Muss man dem anderen sein Elend lassen, so lange er das haben will? Ich würde sagen, ja, weil er erwachsen und mündig ist. Man kann nichts tun.

Realität ist, dass es oft/meist Frauen sind, die Opfer werden, es gibt aber auch die umgekehrte Variante. Dunkelziffer noch viel höher.
Das ist ein sehr interessantes Thema. Ich glaube, Männer haben es noch mal schwerer sich einzugestehen, dass sie Opfer von Gewalt sind, auch noch Gewalt von einer Frau. Vielleicht denken auch noch viele dazu, dass Gewalt immer nur körperlich ist und merken gar nicht, was abgeht. Aber das bleibt ja irgendwo.
 
  • #53
Genau so seh ich das auch. Und wenn diese Frauen Selbstwertgefühl hätten entwickeln dürfen in der Kindheit, würden sie sowas gar nicht mit sich machen lassen
Ja, aber es gibt Opfer, auch häuslicher Gewalt, die dies eben nicht in der Kindheit vorgespiegelt bekommen haben und die dennoch bleiben.
Und da ist mir die Erklärung, der Andere manipuliert schleichend, zu wenig.

Die o.g. Freundin ist letztlich mit Sack und Pack ausgezogen als er der Katze ihrer Tochter ( sie war AE mit 10jähriger Tochter) einen Tritt verpasste, dass diese im hohen Bogen quer durchs Wohnzimmer flog. Vorher badete er den gemeinsamen Sohn in der Badewanne mit einer Wassertemperatur, dass sie danach den Notarzt rufen musste. Und dazwischen kam ein Handwerker ins Haus, der anmerkte, dass man in diesem Haus doch keine Kinder grossziehen könne.
Er war Messie, er war Arzt, er war kaufsüchtig, er war Witwer mit 2 eigenen Kindern und er ist ein Psycho. Patchwork vom Feinsten.
Sie ist ja dann gegangen. Interessant fand ich allerdings die Frage, warum sie ihn überhaupt geheiratet hatte. Das Messietum war schon vorher bekannt, das ganze Ausmaß seiner Gestörtheit eher nicht.( Hoffe ich wenigstens).

W,56
 
  • #54
Passender wäre die Frage, weshalb lassen es so viele zu, jemanden so viel Macht über sein eigenes Leben zu geben?
Da entstehen Abhängigkeiten.

Wenn so ein Mann von Anfang an sich so fies verhalten würde, ginge sie wohl nicht auf ihn ein. Das kommt schleichend. Diese Männer warten, bis die Frau verliebt ist. Dann geht es los. Unsichere Frauen wünschen sich dann, den alten Zustand wiederzuerlangen. Sie wollen den Mann zurück, der er am Anfang war. Sind für jede Freundlichkeit dankbar, die er ihnen zu geben bereit ist. Bis zur nächsten Spitze. Es geht am Ende nur noch darum, ihm zu gefallen. Es ihm recht zu machen. Ein Teufelskreis.

Es ist wirklich traurig. Denn wie man hier liest, ist es tatsächlich kein Einzelfall.

So in etwa läuft das auch bei Frauen, die sich schlagen lassen.
 
  • #55
Zumindest im Nachhinein hättest du dich doch jederzeit trennen können. Du hast es nicht getan.

Passender wäre die Frage, weshalb lassen es so viele zu, jemanden so viel Macht über sein eigenes Leben zu geben?
Diese Art von Fragen zeugen leider von starker Ignoranz und offensichtlicher kompletter Unkenntnis. Was ja in so fern gut ist, dass du so etwas nie erlebt hast.

Es erinnert mich aber schon fast an victim-blaming: selbst Schuld, du hättest ja gehen können!
Da ich im Nachgang Erlebnisse hatte, die vor Gericht endeten und mir eine ähnliche Haltung der Polizei entgegen schlug: hättest sich ja wehren können, weiss ich wie desaströs solche Aussagen sind. Sie helfen niemanden, sie geben höchstens noch mehr Schuld auf das Opfer, dass sich noch schlechter fühlt!

Ich denke, die anderen Foristen haben dir hier auch schon gesagt, wie schwer es ist für Menschen, sich aus diesen Situationen zu befreien, denn sie sehen ja nicht von aussen auf die Beziehung, sondern von innen…sie denken das sei normal.
Ich bin mein Leben lang für mein Gewicht gemobbt worden, wenn dann also mein Freund da auch reinhaut, dann denke ich natürlich der hat recht!
Ich frage mich, was man als Außenstehender so jemandem sagen kann, wenn man mitkriegt, dass er in so einer Beziehung feststeckt. Meist wird das ja noch verteidigt und "das Gesicht gewahrt". Und DAS kann ja dann auch übergriffiges Verhalten werden, als würde man versuchen, Gott zu spielen.
Gute und wichtige Frage, ich denke vieles passiert hinter verschlossenen Türen. Viele trauen sich nicht, es zu sagen, weil sie sich schämen.
Zu sagen, man ist fuer jmd da, ist wahrscheinlich schon mal die hilfreichste Sache.
Mein erster Freund mit 17 hat mir mal Schläge angedroht wenn ich fremdgehen sollte. Ich habe mich meinen Freundinnen anvertraut und sie meinten: nein, so redet man nicht mit einem Partner, das ist nicht normal!
Mir war das vorher nicht mal bewusst….
 
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  • #56
Mein erster Freund mit 17 hat mir mal Schläge angedroht wenn ich fremdgehen sollte. Ich habe mich meinen Freundinnen anvertraut und sie meinten: nein, so redet man nicht mit einem Partner, das ist nicht normal!
Mir war das vorher nicht mal bewusst….
@Laubsk
Viele Menschen aus verqueren Elternhäusern haben eine gesunde liebevolle Gefühlswelt, die echt ist, nicht erleben dürfen. Sie müssen das erst lernen. Was gesund und normal ist. Ihren Gefühlen vertrauen. Die sie eigentlich haben. Die ihnen "eigentlich" doch sagen, dass es nicht richtig ist, bedroht und abgewertet zu werden.
Aber sie haben oft gelernt, dass ihre Gefühle nicht wahr sein dürfen. Sonst wäre das Familien-System, ein dysfunktionales, zusammengebrochen. Geht für kein Kind, weil abhängig.
 
  • #57
Ja, aber es gibt Opfer, auch häuslicher Gewalt, die dies eben nicht in der Kindheit vorgespiegelt bekommen haben und die dennoch bleiben.
Und da ist mir die Erklärung, der Andere manipuliert schleichend, zu wenig.

Ist eine banale Erklärung, trotzdem so.

Es ist immer schleichend.
Die Persönlichkeit solcher Täter ist raffiniert, die abgewogene Dosis. Gerade wenn es Narzissten sind.

Es braucht nicht das instabile Elternhaus, es kann normale Menschen treffen. Kaum jemand hat ein restlos stabiles Selbstbewusstsein, ein geschickter Manipulator kann das schleichend, unbemerkt untergraben.
Oder in einer persönlich kritischen Zeit kommt ein "Retter".

Ein normaler Mensch rechnet gar nicht mit solchen perfide Spielen. Man vertraut, ist verliebt. Wer rechnet mit Gefahr?
Geschickte Manipulatoren sind perfekt in der Fassade.

Hier ganz dringend darauf achten, der Täter hat die Verantwortung.

M, 56
 
  • #58
Und wenn man damit nie Berührungspunkte hatte, kann man auch einfach nicht nachvollziehen wie sich zwei Menschen so irre verhalten können und das auch noch Liebe nennen...
So ist es. Völlig unverständlich. Und ich vermute, da ist dann auch bei beiden im Leben etwas schiefgegangen.
tja, warum macht man das mit? Weil man jung und naiv ist.
Kann ich im Einzelfall nicht beurteilen. Das, was ich so aus einer Reihe Familienaufstellungen kenne, lässt mich vermuten, dass in den meisten solchen Fällen zwei Menschen aufeinandertreffen, die ein massives Problem mit sich herumtragen. Sicher oft beide nicht bewusst, sondern als Muster. In der Sichtweise von Familienaufstellungen als ererbtes Muster.

...ein geschickter Manipulator kann das schleichend, unbemerkt untergraben.
Geschickte Manipulatoren sind perfekt in der Fassade.
Manipulation setzt für mich voraus, dass jemand bewusst und geplant so handelt. Das glaube ich in allgemeiner Form nicht so wirklich.
Ein normaler Mensch rechnet gar nicht mit solchen perfide Spielen. Man vertraut, ist verliebt. Wer rechnet mit Gefahr?
Hier ganz dringend darauf achten, der Täter hat die Verantwortung.
Der „Täter“ trifft auf ein „Opfer“. Wir lesen hier relativ häufig Konstellationen, die vollkommen ungesund wirken und in denen die „Opfer“ das überhaupt nicht sehen können und sich auch nicht beraten lassen. Parallel berichtet ja gerade @Freisein sehr anschaulich.

Es wird Widerspruch hervorrufen, aber für mich sind in solchen Fällen beide beteiligt. „Schuld“ ist sicher die falsche Kategorie und ein sprachlich anders belegter Ausdruck, deswegen ruft das sofort Widerspruch hervor. Aber es sind beide beteiligt und für mich ist es eher naiv, das als „naive Verliebtheit“ abzutun. Sie triggers sich wechselseitig. Es ist auch das eigene Problem, solchen Menschen nicht aus dem Weg gegen zu können.
Es erinnert mich aber schon fast an victim-blaming: selbst Schuld, du hättest ja gehen können!
Genauso wie bei den Manipulatoren geht es auch hier nicht darum, victim-blaming zu betreiben. Das so abzutun, finde ich wenig hilfreich. Leider rutschen viele Menschen immer wieder in die gleiche Situation, weil sie ihren Anteil nicht sehen möchten. Und das liegt auch daran, dass sie nicht in der Lage sind, das für sich zu bearbeiten. Eine Ausprägung davon sind Frauen, die dann beim nächsten Mann kein Vertrauen mehr aufbauen können. Oder die einen generellen Männerhass entwickeln.
 
  • #59
Genauso wie bei den Manipulatoren geht es auch hier nicht darum, victim-blaming zu betreiben. Das so abzutun, finde ich wenig hilfreich.
Mein Post bezog sich explizit auf die wenig empathische Aussage von Laubsk!

Ich stimme insofern zu, dass die wenigsten Täter bewusst manipulieren aus purer Bosheit, und ich denke auch klar, dass sowohl Opfer auch etwas miteinbringen in die Beziehung, die sie zum Opfer werden lässt.

Dieses zu erkennen ist wichtig, viele Menschen können das aber nicht, schämen sich oder denken, sie müssen das Problem alleine lösen.
Wie ich oben bereits schrieb habe ich für mich erkannt, dass ich ein Problem hatte, und das mit jahrelanger Therapie aufgearbeitet.
Aber sie haben oft gelernt, dass ihre Gefühle nicht wahr sein dürfen.
Das ist eines der Hauptthemen meiner Therapie gewesen, dass ich mir und meinen Gefühlen vertraue, lerne nein zu sagen und meine Grenzen zu erkennen.
Noch lange bin ich nicht fertig..

Wenn dann aber ein “Opfer” sich öffnet und mitteilt, was ihm geschehen ist, und als Antwort nur ein “tja Pech, warum machst du das mit?” kommt, dann hilft ihm das nicht.

Das schlimme ist ja nun auch, dass die Opfer leiden, in Therapie gehen, derweil die Täter sich keiner Schuld bewusst sind und das nächste Opfer aufgreifen…dabei gäbe es bei ihnen bestimmt eine Menge zu therapieren, denn in meinen Beziehungen handelten sie mit Sicherheit aus Angst vor Kontroll- und Liebesverlust.
wunderbar ja am Parallelthread zu sehen, in dem die gute Dame uns alle als Spinner darstellte und sagte, sie würde ihrem Freund den Job ruinieren…
 
  • #60
wunderbar ja am Parallelthread zu sehen, in dem die gute Dame uns alle als Spinner darstellte und sagte, sie würde ihrem Freund den Job ruinieren…
Ne, @Lebens_Lust meinte den anderen thread. Aber letztendlich ist es egal, im Moment kann man sich bei jedem thread fragen, was geht hier eigentlich ab - egal, ob @Schwarza , Freisein u.a.

Wenn dann aber ein “Opfer” sich öffnet und mitteilt, was ihm geschehen ist, und als Antwort nur ein “tja Pech, warum machst du das mit?” kommt, dann hilft ihm das nicht.
Ich kann jetzt nicht für @Laubsk , @Lebens_Lust oder @neverever schreiben, aber ich für meinen Teil wollte tatsächlich nur wissen, wie es zu dem " Bleiben" kommen konnte. @Frohsinn zu helfen war nun nicht meine Intention, das hat sie schon selbst getan.
In diesem Zusammenhang finde ich die Fragestellung " inwieweit gebe ich dem Anderen Kontrolle über mein Leben" schon gerechtfertigt und hat mit victim blaming in meinen Augen nichts zu tun. Zumindest nicht für mich als Aussenstehende.

Aber es sind beide beteiligt und für mich ist es eher naiv, das als „naive Verliebtheit“ abzutun. Sie triggers sich wechselseitig.
Ja, das denke ich auch. Beide haben ihr Kindheitspaket zu tragen, bei dem Einen mag es gerade der Lebenssituation geschuldet sein, aber letztendlich finden sich dann die Beiden, wo es leider passt.
W,56
 
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