• #1

Grosse Liebe, aber Vorstellungen zu Partnerschaft und Leben passen nicht zueinander

Wir sind bereits getrennt seit Anfang des Jahres, aber hatten bis vor kurzem immer wieder Kontakt, auch gemeinsame Unternehmungen, die uns verbunden haben.

Leider hat sich in der gemeinsamen Zeit (4 Jahre) gezeigt, dass wir völlig unterschiedliche Ansichten von Partnerschaft haben. Ich brauche Raum für mich, ziehe mich zurück zum Auftanken, er tankt auf unter vielen Menschen. Er braucht kaum Schlaf, ich viel. Er liebt Strandurlaub und Nixtun, ich Aktivurlaub in den Bergen. Er braucht eine Haushälterin zur Frau, macht selber überhaupt nichts (naja inzwischen kann er bügeln), ich bin selbstständige Partner gewöhnt gewesen. Er will die 24h Symbiose, ich möchte auch alleine Dinge unternehmen, brauche Nähe und Distanz usw.

Nach 2 Jahren haben wir es beendet, weil es für beide zur Quälerei wurde.

Der Kopf weiss das alles, das Herz liebt und sehnt sich. Nun hat er eine neue Freundin, was gut ist, weil ein klarer Cut da ist. Aber ich habe Liebeskummer ohne Ende ... das Gefühl mit ihm war perfekt und ist es immer noch, ich darf ihn nicht mehr berühren, mein Körper ist wie elektrisiert bei Kontakt, so etwas hatte ich noch nie.

Und ich frage mich was so etwas soll, warum verliebt man sich so heftig in einen Menschen, wie kann es sein, dass es sich so gut und richtig anfühlt (auch der Sex und alles mit Berührung war wunderschön) und dann passt das Drumherum einfach so überhaupt nicht.

Hat das von euch auch schon mal jemand erlebt? Wie lange hat es bei euch gedauert bis die Sehnsucht weniger wurde. Konntet ihr danach noch mal lieben? Geht das, sich noch mal einlassen? Hat man nicht immer Sehnsucht nach genau wieder diesem perfekten Gefühl?

Ich denke noch lange nicht an eine neue Partnerschaft, brauche jetzt gefühlt mind. 1-2 Jahre und denke sogar daran, allein zu bleiben, weil ich es mir eigentlich mit weniger Intensität kaum vorstellen kann, kann mir aber nicht vorstellen, dass das noch mal passiert, oder doch?

w
 
G

Gast

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  • #2
Meiner Ansicht nach liebst du etwas, das gar nicht exitiert (tun viele Menschen) und du brauchst einfach nur mal einen guten One Night Stand, der dich auf andere Gedanken bringt.
Darf man fragen, wie lange du keinen Sex mehr hattest? Du klingst chronisch vernachlässigt in deiner Sexualität. Gerade Frauen, die sich nur diesen einen Mann vorstellen können, und gar alleine bleiben wollen, haben noch nicht die Üppigkeit des Lebens mit anderen Männern kennengelernt und üben falsche Abstinenz, die im Laufe der Zeit nur zu noch mehr Stauungen führt. Aber auch gewisse Männer gibt es, die so denken. Es führt zu nichts. Du machst dich selber kaputt, während er sein Leben lebt - und das sehr genüsslich und in vollen Zügen.

Ich passt natürlich absolut nicht zusammen. Es gäbe Männer - wenn du dafür offen wärst - die mit dir all die Sachen tun würden, die du auch gerne magst - aber man muss erstmal offen dafür werden. Es wäre tausend Mal schöner, wenn es da ein Mann gäbe, der mit dir genauso gerne Bergwandern würde, weil das ist gegen nichts zu ersetzen.
Also vergiss diesen Mann und lerne neue Männer kennen und dann ziehe ein Fazit darunter, was diese neue Männer haben, was dieser bestimmte Mann nicht hat. Da wird es sicher einiges geben.
 
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Gast

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  • #3
Ja, die Sehnsucht hört auf, wenn man bereit ist, aus seinem Schneckenhaus herauszukommen und wieder bereit für neue Partner ist. Das heißt: das Leben genießen, Freude empfinden, sich selbst lieben und achten, sich nicht gehen lassen aus Kummer, raus gehen, gerne mit Menschen in Kontakt treten, wieder mal flirten und anderen Männern tief in die Augen sehen.

Manche Menschen können 10 oder 20 Jahre trauern und alleine bleiben. Ich habe 10 Jahre mit trauern vergeudet - es wäre so einfach gewesen, hätte ich nicht resigniert und gesagt "dann bleib ich eben allein/der oder keiner". Ich habe mich eines Tages einfach ins Leben gestürzt und *Peng*, eine Woche später hatte ich einen neuen Freund. Ich war so ausgezehrt, dass ich mich auf die Männer gestürzt habe und sofort neu verliebte - es fehlte einfach nur der Ruck dazu.

Ein Kumpel von mir konnte nach seiner ersten große Liebe (mit der er meiner Ansicht nach aber überhaupt nicht zusammen passte, weil die waren auch wie Tag und Nacht), nie wieder einer neuen Frau begegnen. Er saß trostlos daheim und war felsenfest überzeugt, irgendwann melde sie sich schon wieder bei ihm. Seitdem sind 20 Jahre vergangen, er ist immer noch an dem Punkt stehen geblieben und hat sich nicht weiterentwickelt. Dabei hat die beiden absolut nichts verbunden und sie passten überhaupt nicht zusammen. Nur er ist immer noch davon überzeugt. Für mich lebt man nicht in der Realität und will die Wahrheit nicht sehen, wenn man so lebt.
 
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  • #4
Liebe Christiane,

die Verarbeitung einer Beziehung dauert 1-2 Jahre und das ist auch gut so, dann ist der größte Schmerz weg. Trotzdem denkt man natürlich hin und wieder an diese Person. Männer nehmen sich meistens eine neue und verarbeiten es auf diese Art und Weise.
Ja, du wirst wieder einen Mann finden, es wird zwar nie so wie es mit deinem vorherigen Partner war, aber es wird trotzdem schön-halt nur anders.

Das beste Mittel dagegen ist aktiv sein, wenig Zeit zu Hause verbringen, sich min irgendwas beschäftigen, vielleicht noch einen Nebenjob suchen...

Das ist wirklich sehr schade, dass ihr keine Kompromisse miteinander eingegangen seid. Klar, kann man es sich einfach machen und jeder zieht sein Ding durch, aber wenn alles andere gepasst hat ist das schon traurig.

Er hätte ja mit dir wandern gehen können und du mit ihm in den Urlaub fahren können und einfach mal nix tun, oder du hättest ihm gesagt, so ich machen an 2 Tagen was anderes und dann entspanne ich wieder mit dir.ich finde das nicht so tragisch und man hätte sich so entgegenkommen können.

Ich habe schon immer sehr viel mit Menschen zusammen gearbeitet (Dienstleistungsbranche) und habe mich zu Hause auch immer zurück gezogen u brauchte meine Ruhe.
Mein damaliger Freund wollte oft raus, etwas Unternehmen und hin und wieder habe ich ihm den Gefallen getan, aber ich habe ihn dann gebeten mit seinen Freunden raus zu gehen, was er auch tat. Er hatte Verständnis dafür.

Auch das Thema Wohnung, er war es von zu Hause gewohnt nix zu tun, aber er hat dann nach einigen Streitereien mit angepackt und anders wäre es nicht gegangen. Er hat die Dinge im Haushalt getan, wie Kochen, Staubsaugen, Müll runterbringend und einkaufen. Ich den Rest. Ich finde, das geht dich irgendwie.
Also ich finde, dass ihr beide ganz schön stur:) gewesen seid.

Man findet selten Jemanden, wo es so wirklich gut passt und so wie du es beschreibst, passte es doch.

Wünsche dir alles Gute
W42
 
  • #5
Wir hatten vielen und guten Sex, da hatte ich gar keinen Mangel. Es geht aber nicht mal darum, dass mir dieser fehlt, sondern dieses besondere Gefühl bei der Berührung, sich wie zuhause zufühlen, perfekt, rundum richtig. Ich glaube, das verstehst Du nicht.

Für Kompromisse bin ich offen gewesen, aber er leider nicht. Wandern wäre nie in Frage gekommen. Hausarbeit auch nicht. Ruhe habe ich mal für ein paar Stunden bekommen, dann musste es auch wieder gut sein usw. Wir passen einfach nicht zusammen.

Es ist das Gefühl, dass so perfekt war und wo ich so schwer vergessen kann ...
 
  • #6
Ich lebe auch mit diesem Liebeskummer mein Leben, habe viele Interessen, habe Freundinnen, mit denen ich etwas unternehme, zwei Jobs, also an Tätigkeiten mangelt es mir wahrlich nicht. Ich bin keine Frau die sich auf Dauer hängenläßt oder stehenbleibt.

Hier frage ich einfach, weil es gut tut von Menschen zu lesen, denen es ähnlich ergangen ist. Ich gerne wüsste, ob es noch andere Frauen gibt, denen es ähnlich ergangen ist. Manchmal tut so etwas schon einfach gut.
 
  • #7
Hi Christiane,

ich bin ein Mann und mache das in ähnlicher Form durch. Bin denke etwas jünger doch an den Gefühlen Spiegelt es sich.
Thema Sex ich hatte noch nie so guten, es krachte Bombenmässig, doch auch nur, wie psychologisch bestätigt es sehr impulsiv ab ging ( Stress, Unruhe usw. )

Was die Unternehmungen angeht, ich bin sportlich sie eher der coucher, was job angeht ich zielstrebig Karriere laufend sie zufrieden Hauptsache arbeit.

Doch bei denen Dingen wie noch viele andre und dann zu unterschiedlich, ist eine Macht da, die starke Liebe, die ein loslassen verrückt machen.
Christiane wir leben es, spüren es, viele wie alle meinen es ist falsch es hätte keine Zukunft. Doch was hält uns, eine Angst?
Es ist glaub falsch.
Ich bin ratlos, ich wie du machen uns zuviel Gedanken die Energie Kosten.
Schön wäre es dieses Gefühl vom ex Partner zu bekommen. Das ich nicht einmal spürte was eigentlich bedeutet so wichtig sind wir nicht in den Ihren Leben. In dem Ihrem Leben sind wir einfach jemand der da war, oder sie nicht ehrlich sind zu ihren Gefühlen.
Eine Mathematik ohne Ergebnis. Warum kann nicht alles perfekt sein.
Wir haben besseres verdient und sollten unser Stolz wachsen lassen!

Ist das alles verzwickt
Fröhliche Weihnachten dir / euch
 
  • #8
Ich verstehe sehr gut, was Du meinst.
Bei mir verging das, als ein neuer Partner kam. Bis dahin braucht es seine Zeit. Ich bin auch so ein treuer Vogel, der dem Ex noch sehr lange emotional nachhängt, mit den von Dir geschilderten Sehnsüchten. Ich lasse das so ok sein und bekämpfe es nicht.
Du entscheidest selbst, ob Dir das einen Leidensdruck macht, oder ob Du diese Gefühle und Gedanken freundlich annehmen kannst! ;)

Irgendwann kommt ein Neuer, und dann stellt man erstaunt fest: Es geht noch besser! Versprochen! ;-)
 
  • #9
Ja christiane ich bin so eine. Getrennt von der liebe des lebens. Ich bin attraktiv, habe viele freunde, gehe aus, unternehme viel. Bin kein kind von traurigkeit, hänge nicht trübseelig zuhause rum....aber nichts mehr wird jemals dieses vergangene gefühl der 'heimat' toppen können. Ich habe dies akzeptiert und manchmal stimmt es mich sehr traurig...aber gleichzeitig auch sehr dankbar, dass ich überhaupt die chance hatte, dies fühlen zu können. Nicht jedem ist dies vergönnt.
Darum behalt es für dich, in deinem herzen...und geniesse das leben trotzdem.
W/49
 
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Gast

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  • #10
Nun ja, das Herz liebt und sehen sich in erster Linie nach einem Mann, der DICH begehrt. Momentan ist das Idealbild der großen Liebe eben noch er - bis du es mal schaffst, ein neues Zielobjekt zu finden, auf das du deine ganze Liebe richten kannst - und der es auch verdient hat und dich zurückliebt.

Das mit dem Sex kann ich von einem Vorschreiber bestätigen. Es ist häufig so, dass es psychologisch da im Bett am "besten" passt, wo man große Positiv-Negativ-Kurven durchmacht. Also von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Das schürt nur mehr den Gedanken, dass dieser Mann und sein Sex ja soo umwerfend sein muss - ist es aber nicht! Guter, erfüllender Sex kann man lernen mit einem neuen Partner. Dein Ex spult nur das erlernte Programm ab, das er kann. Das ist ehrlich nichts besonders.
Du findest beiweitem bessere Männer. Und an dem guten Sex kann man arbeiten.
 
  • #11
Doch bei denen Dingen wie noch viele andre und dann zu unterschiedlich, ist eine Macht da, die starke Liebe, die ein loslassen verrückt machen.
Ja genau Andy, so fühlt es sich an. Der Kopf weiss das alles, aber das Herz sehnt sich. Wir sind ja schon 10 Monate getrennt gewesen, haben uns vielleicht noch 2-3 mal im Monat gesehen und doch ist erst jetzt der Schmerz so deutlich spürbar, weil es kein Zurück mehr gibt. Würde auch keinen Sinn machen, aber das ist wie, wenn die Körperzellen verrückt spielen.
 
  • #12
Newana, Deine Worte haben mich sehr berührt. Du hast so Recht in dem ...die Gefühl annehmen, die Erleuchtung kam mir vorhin auch, der Liebeskummer wird irgendwann weniger, aber das kann ich jetzt nicht erzwingen, es darf durchlebt werden. Es gibt ja auch einiges anzuschauen, denn so eine grosse Anziehung zeigt mir auch meine Schattenseiten, die ich nicht lebe und deswegen so faszinierend finde.

Es tut einfach gut zu wissen, dass auch andere Menschen wie Du so "treu" sind. Das war bei mir schon immer so, ich hatte nur längere Partnerschaften, aber so schwer wie dieses Mal war das Loslassen noch nie.
 
  • #13
Und mal wieder bestätigt sich meine Meinung, dass guter Sex die seelischen Probleme nicht lösen kann, obwohl Sex für sooo viele ja das non plus ultra ist.

Der Beitrag der FS bescheinigt leider das Gegenteil.
Der Sex war am Ende nicht ausreichend.

Sie macht sich Illusionen, es gibt immer einen Grund und zwar einen triftigen wenn die Beziehung aus dem Ruder gerät. Wenn die seelische Basis nicht stimmt, stimmt am Ende garnichts mehr.
Die Kompatibilität geht flöten, da nützt auch das aktuelle Kamasutra wenig, wenn ich mit einem Partner "gemeinsam" kein Lebenskonzept habe.

In meinen beiden langjährigen Beziehungen war es genauso.
Ich hätte niemals sexuelle Probleme, aber wir hatten keine gemeinsame Wellenlänge für die Zukunft, da ich weder devot, naiv noch die Entscheidung des Partners mittrage, wenn ich davon nicht überzeugt bin, war für mich eine klare Trennung die einzige Option.
Allerdings habe ich keinem dieser Männer nachgetrauert, wir hatten unsere Zeit, aber sie war abgelaufen.
Dennoch waren es tolle Männer - auf ihre Art.

Und diese sorry, dämlichen Ratschläge, sich in Affären und ONS zu stürzen sind eh für die Tonne, was nützt mir ein sexueller Akt, wenn die Seele friert??
 
  • #14
Ich habe mich drei Mal von Partnerinnen getrennt,weil zu starke Unterschiede in den Vorstellungen von gemeinsamen Leben. (Die längste Beziehung von Denen war vier Jahre.)
Ich ging jeweils viele Kompromisse ein, um die Beziehung aufrecht zu halten. Bis ich es nicht mehr aushalten/verkraften konnte.
Obwohl ich Single bin, bedaure ich Keine dieser Trennungen. Besser alleine, als den Falsche(n) am Hals. So ist man nicht mehr belastet, und frei für den Richtige(n).

Manche Leute ertragen enorm viel in ihren Beziehungen, nur um nicht alleine sein zu müssen. Aber diese Beziehungen belasten und ggf. schädigen sie, zumindest psychisch.

Körperliche und seelische Anziehung. Dabei verdrängt man leicht weitere Themen, wie z.B. Lebensweise und Interessen. Besonders anfangs, wenn man verliebt ist.
Der Partner selber, scheint ideal zu passen. Aber dessen Lebensweise oder Vorstellungen nicht unbedingt. Es scheinen zwei unabhängige Bereiche zu sein.
Man muß also nicht nur äußerlich und innerlich zum Partner passen, sondern auch in der Einstellung, Interessen und Lebensweise.

Beispiel: Junges Paar (20+), kräftig verliebt, gemeinsame Wohnung. Sie will später Heirat, Kinder, Eigenheim - er aber nicht. Also trennten sie sich. 20 Jahre später: Sie hat Ehemann, zwei Söhne, und ein Haus (DHH). Und ist damit rundum zufrieden. Er ist auch Eigenheimbesitzer, momentan Single, aber lebt ein ganz anderes, freieres Leben, und ohne Kinder. Und ist damit rundum zufrieden.
 
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  • #15
Mir ist schon immer das Gefühl mit dem anderen am wichtigsten gewesen (nicht der Sex, diese Oberflächlichkeit von vielen hier im Forum ist nicht meine Welt). Es ist eine bestimmte Intensität, die für mich einfach wichtig ist als Grundlage.

Wenn ich an den Anfang der 4 Jahre zurückblicke, wusste ich von Anfang an, dass es nicht passt, aber es musste gelebt werden bis klar war, es geht nicht mehr ohne, dass ich mir schade.

Ich erlebe alles sehr intensiv, freue mich über den kühlen Wind wie den Sonnenuntergang, ein Vogelzwitschern, ein Lächeln ... und seine Berührung war von Anfang bis Ende und immer noch ein Silvester der Gefühle, auch sein Lächeln. Ja, ich danke dafür, dass ich das erleben durfte. War sehr anstrengend, aber auch wunderschön.

Für ein Zusammenleben braucht es mehr. Aber wir lernen ja mit jedem Mann dazu.
 
  • #16
Die Trennung war denk ich unumgänglich.
Aber was ich nicht verstehe: was hat dieser Mann, was andere nicht haben?! Es wird doch einen Mann geben, der auf dich genauso anziehend wirkt, der aber deinem Lebensstil besser entspricht?
 
  • #17
Christiane du spürst, spürtest gleich.
Mir war auch klar von Anfang an in den ersten 3 Monaten es ist nicht für eine Zukunft, doch wachste unsre Liebe mit der Zeit. Kompromisse waren anfangs für sie schwer, für mich einfach denn ich wollte immer das es meinem Partner gut geht.
Doch es gab eine Kompromissfähigkeit.... Dazu stur doch mit Erfolg sodass es mir auch bei gewissen Dingen gut ging.

Doch bei unserer Trennung kam der Satz bei ihr- das Misstrauen und Vertrauen dir ( also mir ) gegenüber bekomm ich in den Griff doch ich werde wieder rauchen. Sie rauchte 10 Monate nicht von 11 die wir zusammen waren. Wie kann einem das wichtiger sein bei einem Nullpunkt . Ich bin Nichtraucher und habe Mega was gegen das Rauchen. Bin geprägt was Verluste angeht hinsichtlich Krankheiten in der Familie.... Sie weis es!
Ich verabscheue es wegen Ängsten, die sie nicht teilt doch lange teilen konnte. Wie kann ein Mensch so stur sein.

Bei mir ist die Trennung erst gewesen, dann gestern paar Sachen noch geholt bei ihr, die Nähe wie eine Explosion im Kopf wie im Körper, die Anziehungen und der Film im Kopf von all dem schönen was erlebt wurde.

Nur ist das echt schwierig zu akzeptieren. Warum nur...?Gegensätze wie Gemeinsamkeiten zogen an.....

Doch müssen wir uns hier ehrlich jetzt das Ergebnis anschauen =
Das wenn es irgendwo in einer Hinsicht stark belastet eine Trennung sein muss. Außer die Belastung hört auf - somit ergibt sich eine Gleichung, ein Gleichgewicht das beide wie einer nicht sinkt, sinkt in den Gedanken das es nicht passt was letzt endlich auch wirklich die Realität ist.
Für ein zusammen leben gehört mehr, einen der den Partner stützt, die Nähe gibt die wir brauchen und die Zeit liebevoll teilt. Einem das Gefühl gibt er sei wichtig und das ein Wille da ist für die liebe, der Wille das es dem Partner gut geht und nicht nur sich selbst.

Für mich ist das hier alles neu im Forum doch muss sagen es tut gut. Schön das es euch Menschen gibt.

Hoffen wir mal auf die neue Liebe wenn sie noch nicht da ist, und hören auf in eine alte zu hoffen die einfach nicht funktionierte.

Guten Morgen und schönen 2 ten Weihnachtstag
 
  • #18
Wenn ich mein Leben anschaue, dann habe ich drei lange Partnerschaften gehabt. Also gibt es nur sehr wenige Männer, in die ich mich verliebe. Es wird bestimmt irgendwo einen Mann geben, den ich ähnlich faszinierend anziehend finden könnte, aber werden wir uns noch begegnen?

Was hatte dieser Mann ... eine faszinierende Kombination aus purer Männlichkeit, sprühendem Optimismus (es ist toll einen Menschen an seiner Seite zu haben, der immer alles positiv sieht und sich durch nichts lange herunterziehen läßt, viel lacht) und einer Fähigkeit tief zu berühren sowohl innerlich als auch äußerlich. Berührung hat ganz viel bei uns ausgemacht. Er hatte auch kein Problem zu weinen, bei gefühlvollen Filmen mitzugehen, er war da frei wie ein Kind, aber ein Mann. Einfach schön.

Ausschlaggebend war beim ersten Kennenlernen diese Berührung und sein warmer gefühlvoller Blick, meine Zellen sagten sofort alle ja. Und die Chemie hat perfekt gepasst, das fühlte sich einfach genial schön an bis zum letzen Tag.

Aber zu diesem Mann gehörte auch, dass alles nach seiner Nase laufen musste (allerdings nett verpackt) und das war bald sehr anstrengend und leidvoll. Mit ihm habe ich heftigst gelernt, wo ich in Zukunft meine Grenzen stecken muss, um mir nicht zu schaden und dass ich mich nicht mehr verbiegen kann und werde für einen Menschen.

Ja alles für etwas gut, wenn lernen doch auch im positiven ginge, aber wir Menschen lernen am meisten über leidvolle Erfahrungen.
 
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