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  • #1

"Gut im Bett" - was bedeutet das eigentlich???

Ich habe hier öfters den Begriff "gut im Bett" gelesen. Für mich ist das eine doch sehr relative Umschreibung für schönen Sex. Mich würde nun mal interessieren war Ihr darunter versteht. Bin schon auf Eure Antworten gespannt! w,50
 
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  • #2
Nun ja, liebe FS, das ist so eine Art Werbeaussage.

Ich (m) würde es einfach ignorieren. Das ist so ähnlich wie "schnelles Auto", "frische Paprika" oder "sehr haltbar". Es sagt eigentlich nicht wirklich etwas aus.
 
  • #3
Oberste Priorität: Kompatibilität mit der EIGENEN Sexualität, wie auch immer die eben ist.

Für mich gehört zur erfüllten Sexualität vor allem Zärtlichkeit, Hingabe, Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe und Experimentierfreude, was insgesamt dazu führen sollte, sich wirklich gegenseitig zu kennen und aufeinander eingehen zu können -- also zu wissen und zu spüren, was der andere gerade braucht, begehrt und genießen wird. Küssen, Kuscheln, Umarmen, Zärtlichkeiten und das nonverbale Ausdrücken von Liebe und Verliebtheit sind mir auch sehr wichtig.

Mir persönlich ist außerdem wichtig, dass mein Partner nicht prüde ist, sondern gesund und natürlich mit Nacktheit und Sexualität umgeht, und sauber und konstruktiv darüber sprechen kann.

In der Praxis bedeutet all dies, dass man sich zum Beispiel anfangs bezüglich Cunnilingus und Fellatio genau zeigen kann, wie es schön ist, miteinander experimentieren kann und dass die üblichen Stellungen in gemeinsamer Harmonie vollzogen werden, ohne dass es zu Kunstturnen oder Leistungsshow ausartet, sondern bei Befriedigung und Genuß bleibt.

Nicht direkt zu "gut im Bett", aber schon zum Themenkomplex im allgemeinen, gehört für mich auch für beide Seiten, niemals Sex oder Sexentzug als Strafe, Belohnung, Konsequenz für Beziehungsverhalten zu missbrauchen, sondern stets Zärtlichkeiten und Berührungen im Bett zuzulassen und einander echte Partner zu sein.
 
  • #4
SusanneHH schreibt im anderen Thread: "Ich finde die Vorstellung ziemlich befremdlich wenn jemand von sich behauptet er wäre gut im Bett." -- Halte ich für falsch (siehe unten), denn da gibt es schon drastische Unterschiede.

SusanneHH weiter: "Guter Sex hat was damit zu tun, wie es zwischen 2 Menschen harmoniert und welche Gefühle dabei im Spiel sind." -- Das ist richtig, daher auch bei mir in #1 als oberste Priorität bezeichnet. Dennoch ist es einfach so, dass bestimmte Merkmale einfach sehr häufig lusttötend und kontraproduktiv sind, andere dagegen fast immer nützlich und befriedigend. Im Einzelfall gilt zwar, dass es in der Tat auf die Kompatibilität der beiden ankommt, aber generell gibt es durchaus "gut oder schlecht" im Bett.
 
  • #5
ich finde die Aussage, "Gut im Bett" mehr als unsinnig. Sex ist nur dann schön und erfüllend, wenn es zwei Personen mit einander tun und es zwischen denen passt. Gefühlsmäßig wie auch die Rahmenbedingungen. Sex ist etwas das nur zu zweit funktioniert. Wenn ein Mann sagst, die Frau ist gut im Bett, dann bedeutet das nicht mehr, als das es zwischen den 2 geklappt hat. Mit einem anderen MAnn kann die selbe Frau mit dem MAnn schlechten Sex haben. Es müssen 2 auf einander treffen, die gleiche Bedürfnisse haben und sich diese gegenseitig im Bett erfüllen. In meinen AUgen gibt es gut im Bett nicht. WAs mich glücklich macht und befriedigt, dass langweilt vielleicht eine andere Frau und eine weitere stößt das möglicher Weise ab.

Was einen den Sex als erfüllend empfinden läßt, darüber hat Frederika genug geschrieben
 
  • #6
Als Negativ-Definitionen über Männer:

Schlecht ist ein Mann, wenn er routinehaft das abzieht, was er meint, dass es früher bei anderen Frauen gut angekommen wäre, anstatt auf mich einzugehen und auf meine Reaktionen, Gefühle, Feedback einfühlsam zu reagieren.

Richtig beschissen ist zum Beispiel ein Mann, der einfach drauflos rammelt und nach drei Minuten kommt, sich zur Seite rollt und das war's.

Richtig schlecht ist auch ein Mann, der von Vorspiel, von zärtlichen Berührungen, von vorsichtigen Erkundungen nichts versteht, sondern meint, dass dreimal über die Schamlippen reiben reicht und rauf will.

Richtig schlecht ist auch ein Mann, der beim Cunnilingus gleich auf die Klitoris losgeht wie ein Hund auf die Wurst, anstatt den Gesamtbereich zu verwöhnen und sich allmählich der Ekstase zu nähern.

Richtig schlecht sind auch Männer, die ohne Rücksicht auf Gesicht oder Mund ejakulieren, die bei Fellatio nicht rechtzeitig laut geben oder die nach 30 sec schon kommen oder andere Sexualprobleme haben.
 
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  • #7
@ Frederika,

sehe ich das falsch, dass die "Kompatibilität" auch nicht gerade schicksalsgegeben ist?
Also meiner Meinung nach hat doch jeder die Möglichkeit sich auf den anderen einzustellen und in gewissen Umfang muss man das meistens sowieso machen bzw. es passiert automatisch. (beim einen halt leichter, beim anderen weniger leicht)

Oder meint Kompatibilität noch was anderes?
 
  • #8
Als Negativ-Definitionen über Frauen:

Richtig schlecht sind Frauen, die platt auf dem Rücken liegen und den Mann machen lassen und sich selbst nicht einbringen, anstatt das Becken zu heben und zu präsentieren, mitzumachen, die Beckenbodenmuskulatur einzusetzen und insgesamt aktiv dabei zu sein. Passivität ist ein entscheidender Negativpunkt!

Frauen, die Fellatio ablehnen, werden von den meisten Männern ebenfalls als eher schlecht im Bett empfunden und auch solche, die es einfach gar nicht können.

Frauen, die bei allen möglichen Stellungen Probleme haben (a tergo tut weh, Reiten mag ich nicht, bloß nicht außerhalb des Bettes, nur mit Kondom, weil sonst eklig) und so weiter.

(Die Männer mögen mich ergänzen. Naturgemäß habe ich von dieser Richtung weniger Ahnung.)
 
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  • #9
Liebe Frederika,
danke für Deine sehr interessanten Ausführungen zu o.g. Thema!!!
Es gefällt mir, wie Du differenziert und deutlich die verschiedenen Aspekte aufzeigst.
Lieben Gruß, FS
 
  • #10
@#7: Ja, Kompatibilität ist in sexuellen Dingen sicherlich eine Mischung aus "so will ich es" und "so brauch ich es".

Das "so will ich es" ist sicherlich in weiten Bereichen wandelbar, sowohl entlang des Lebens als auch bewusst oder durch Erlebnisse und Erfahrungen. Es ist sogar oft so, dass die ersten paar Sexerlebnisse mit einem neuen Partner ungewohnt und suboptimal sind und sich beide erst aufeinander einstellen müssen.

Allerdings gibt es auch viele Facetten, die nicht so leicht wandelbar oder beeinflussbar sind -- oder die man eben gar nicht ändern will, sondern partout erwartet. Dazu gehört zum Beispiel Dirty Talk, jede andere von von Fetischen oder selteneren Präferenzen oder Fixationen auf bestimmten Praktiken -- sei es Intimrasur, Schlucken bei Fellatio, gröberes Handling beim Sex oder welche Zärtlichkeiten als zärtlich und welche als albern oder abstoßend empfunden werden. Ich glaube, dass es hier schon sehr viele Varianten gibt, die letztlich miteinander inkompatibel sind und nicht einfach durch normales Aufeinandereinstellen heilbar sind.
 
  • #11
Ich muß der SusannneHH aber zustimmen. Wer von sich behauptet, daß er "gut" im Bett sei, ist ein Primitivling. "Gut" im Bett kann vieles heißen, jenachdem, was man sich darunter vorstellt.

Es geht vielmehr darum, wie es Frederika treffend beschreibt, um die Kompatibilität. D. h. in etwa die gleichen Vorstellungen von dem zu haben, was man als "gut" empfindet.
 
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  • #12
Es gibt eine sehr kurze, aber effektive Formel (der Rest ist individual-typisch):
lasse es Deinem Partner an nichts fehlen, ergründe ihn mit allen Sinnen und mit viel Phantasie und Abwechslung. Wenn sich beide dran halten (das werden sie, weils wirklich Spaß macht), dann sind beide "gut im Bett".
m
 
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  • #13
gut im Bett ist mit einfachen Worten ausgedrückt, nach dem Sex nebeneinander zu liegen und einfach nur plattgewalzt zu sein. :D
 
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  • #14
@#10: Das mag ja einerseits stimmen, andererseits sag ich mir aber auch folgendes: über jemand mit breitem Spektrum, hohem Einfühlungsvermögen, guter Selbstkenntnis, guter Anpassungsfähigkeit und Kommunikations- und Experimentierfreude werden sich wohl weitaus weniger beklagen als über Leute mit geringerer Schnittmenge. Und die genannten Eigenschaften lassen sich alle selbstpersönlich ausbauen wenn man will ;)

<MOD: Chat entfernt.>
 
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  • #15
Hier die FS nochmal.

Danke für Eure zahlreichen Antworten!!
Man merkt, wie verschieden dieser eigentlich so gebräuchliche Begriff ausgelegt werden kann.

Das macht ihn ja auch so interessant ;-)
 
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  • #16
Die Basics sollten schon passen beim Sex. Aber es gibt auch dann noch Unterschiede zwischen ok oder gut. Ein Mann ist für mich gut, wenn er Ausdauer hat mich immer wieder herausfordert. Er muss ein Spielkind sein und gut wählen zwischen Spannung und Entspannung. Das mitmachen von guten Wortspielen. Und viel Abwechslung. Und am Schluss muss man einfach so richtig erledigt sein. Tot - mausetot - tot gemaust. Dann wars gut.

W41
 
  • #17
@#13
Wie kann man denn von sich behaupten. im Bett "gut" zu sein? Die Leute, die das von sich behaupten, sind in der Regel Rammler (auf Primatenniveau).

Um diese Unterscheidung ging es mir. Hochwertiger ganzheitlicher Sex schaut anders aus.

Worum es mir ging:
Kein halbwegs intelligenter Mann würde von sich behaupten, daß er "gut" im Bett sei. Eigenlob stinkt bekanntlich. Abgesehen davon gehört es sich nicht, Intimitäten auszuplaudern.

Wer von sich behauptet, "gut" im Bett zu sein, ist entweder einer, der vorher noch nie Sex hatte oder jemand, der unter "guten" Sex "Rammeln" versteht.
 
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  • #18
Wer gegenüber einem eventuellen Partner/Partnerin, im Freundeskreis oder sonstwie in der Öffentlichkeit behauptet, gut im Bett zu sein, ist wirklich unterstes Niveau.

Dennoch gibt es Männer, die einfach gut sind im Bett: Sie habe ein gutes Gefühl für sich und ihren Körper, genug Erfahrung um anhand der Signale einer Frau ihre Bedürfnisse zu erspüren und erraten, können sich auch einmal zurück nehmen, signalisieren, was ihnen besonders gut gefällt, können sich auch einmal einfach nur verwöhnen lassen, können sich fallen lassen.

Es kann vereinzelt natürlich dennoch nicht wirklich passen, aber die Wahrscheinlichkeit für eine Frau, eine wirklich schöne Zeit zu haben ist doch sehr hoch.

Umgekehrt kann ich es nicht so gut beurteilen, ich war noch nicht mit einer Frau im Bett....
 
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  • #19
@ 16/17

ich würde es ,mir das im RL auch nicht offiziell auf die Stirn schreiben.
Wirkt nach außen hin ungünstig und zieht noch dazu jede Menge blöde Kommentare und Publikum an. Sicher nicht ungerechtfertigterweise wenn andere denken könnten, dass das nur reine Angeberei ist.

Klar, der Gentleman genießt und schweigt.
In der Öffentlichkeit würde ich auch nicht so rumlaufen, aber das hier ist es anonym und das dient der reinen Informationsgewinnung - die ist auch für mich interessant ;)
Ich steuere da auch gerne was dazu bei und ziehe nicht über Leute her, die Informationsbedarf haben. Demnächst habe ich sicher mal wieder eine Frage.

Im RL würde ich direkt drauf angesprochen höchstens zugeben, Ahnung zu haben und schlimmstenfalls noch Spaß daran zu haben - je nachdem wie jemand fragt - oder aber gar keine Antwort geben. Keinesfalls Details oder Informationen über Dritte.
 
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  • #20
@16
wenn es einer/eine rausposaunt gebe ich Dir Recht. An sich selber kann man es auch nicht feststellen nur wenn Du es sehr oft gesagt bekommst dann wird schon was dran sein. Frage dann auch gerne bei den Männern nach warum und weswegen. Somit könnte ich schon die Aussage treffen "gut" zu sein und weiß auch genau durch was und warum. Nur behalte ich das für mich und im RL life wird es der Mann schon merken. Wenn Du es aber öfters bestätigst bekommst ist das für das eigene Selbstwertgefühl schon was schönes. Und das über sich selbst zu wissen finde ich auch nicht primitiv oder arrogant.

W41
 
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Gast

  • #21
Primitiv finde ich das prinzipiell auch nicht.
Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten darüber zu reden, unterschiedliche Rahmen und unterschiedliche Bedingungen.

Ich selbst posaune im RL auch nichts rum, erst Recht nicht ungefragterweise.
Wenn ich allerdings eine Frage stelle, wäre ich auch froh, wenn mir einer offen ehrlich antwortet (man kann die Person sowieso nicht zuordnen - das ist eine anonyme Befragung und Diskussion wenn man so will) anstatt verklemmterweise mit dem Moralapostelfinger zu winken (sowas muss hier wirklich nicht sein). Sicher kann man sich je nach eigener Einstellung dabei fragen, ob man solche Auskünfte überhaupt geben sollte und zu welchem Zweck man das tut, aber wenn man sich die Bedingungen hier anschaut kann man auch schnell zu einer recht versöhnlichen Einsicht kommen.

Außerdem sehe ich hier bisher keinen Anlass sich überhaupt aufzuregen. Noch hat sich keiner als Gockel aufgespielt und behauptet dass er gut im Bett sei oder irgendwelche intime Details ausgeplaudert.
Und selbst wenn dem so wäre muss das nicht heißen, dass das die reinsten Rammler wären - es gibt viele Varianten und Stile und man macht nicht immer alles auf einmal und jedes Mal dasselbe.

Es gibt andere Themen, da gehts ums selbe Prinzip und da würde man sich weniger drüber aufregen. Niemand würde jemanden als Angeber darstellen, der von sich behauptet gut kochen zu können weil er das gerne und oft abwechslungsreich in allen möglichen Varianten kochen kann und dabei fast immer den Geschmack der anderen weitgehend dabei trifft.
Genausowenig würde man jemandem die Kompetenz absprechen, der sich zu einem Gebiet äußert, das er selber studiert hat und sich schon jahrelang damit beschäftigt (andererseits - "Besserwisser" und andere Meinungen gibt es immer). Man muss auch nicht alles auf der Uni studiert haben um eine eigenes Wissen, eigene Meinung oder Ahnung zu haben.

Zum Thema Ganzheitlichkeit: es kann jeder so viele Informationen preis wie er will und wei er für angemessen hält (wer will schon Romane hier abliefern), aber jeder nur so viele wie ihm gerade einfallen. Natürlich kann dabei was vergessen werden.
Das hier ist eine freiwillige "Gruppendiskussion" und wem noch zusätzlich was einfällt oder noch anderer Ansicht ist, der kann das gerne ergänzen.
 
  • #22
Ich denke, nahezu alle Teilnehmer hier sind sich einig, dass man nicht über sich selbst nach außen so spricht oder gar damit angibt und eigentlich sollte auch generell nicht darüber gesprochen werden, wer wie gut im Bett ist, nicht einmal innerhalb einer Partnerschaft, wo viel eher KONKRET Wünsche, Vorlieben, Abneigungen besprochen werden sollten.

Ich glaube aber, dass dieses Thema nur ein Nebenkriegsschauplatz aus dem Parallelthread ist. Es geht in diesem Thread NICHT darum, ob man das aussprechen darf, ob man damit angeben sollte oder ähnliches.

Es geht ganz banal um die Fakten selbst: Wann ist ein Sexualpartner für uns "gut im Bett" und wann ist er "schlecht im Bett". Wie ich in den ersten Postings ausgefüjrt habe, ist das sicherlich immer in gewissem Maße ein Spiel zwischen zwei Personen, aber nichtsdestotrotz eben auch eine Eigenschaft einer einzelnen Person -- und über GENAU DIESE EIGENSCHAFT soll bitte diskutiert werden und keine Nebenkriegsschauplätze.

Wenn eine Frau nur passiv und platt daliegt und es über sich ergehen lässt oder ein Mann ohne Vorspiel eindringt, rammelt und nach 3 min erschöpft zur Seite rollt, dann werden alle zustimmen: Da kann auch der Partner nicht viel machen, da sind einfach die Frau oder der Mann richtig schlechte Sexualpartner. Sicherlich kann man DANACH dann Wünsche äußern, versuchen besser zu werden, dem anderen Tipps zu geben, aber von der Tendenz ist eine solche Person zunächst einmal schlecht im Bett.

Auch ganz allgemein sind für mich Männer schlecht im Bett, die wenig Beobachtungsgabe haben, wenig Einfühlungsvermögen zeigen, wenig auf mich eingehen, sehr eingeschliffen in ihrem Sexualrepertoire sind und letztlich irgendwie die Standardnummer durchziehen. Das ist für mich alles in allem richtig schlechter Sex und hat eben mit mir selbst nur wenig zu tun.
 
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  • #23
Hier die FS.
Genau wie Frederika es in ihrem letzten Beitrag # 22 beschreibt, GENAU darum geht es:

Was versteht man unter dem Begriff "Gut im Bett" -
wie würdet Ihr das definieren - oder bzw. was sind dabei NO GO`s für Euch ?

Das ist ganz konkret gemeint und es geht dabei nicht um irgendwelche "Nebenkriegsschauplätze".
 
  • #24
@FS
Deine Frage kann man nicht pauschal beantworten. <MOD: Das müssen Sie ja auch nicht. Sie sollen sagen, WAS SIE SELBST gut oder schlecht im Bett finden.>

Entscheidend vielmehr ist die Chemie, Harmonie, gemeinsame Vorlieben bzw. Kompatibilität. Ein absolutes "no go" ist für mich z. B. Phantasielosigkeit und Passivität.
 
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  • #25
Lieber Dogbert,
Du sollst diese Frage keineswegs pauschal beantworten (geht nämlich gar nicht), sondern Deine individuelle Meinung dazu ist gefragt.
Das ist doch das spannende an diesem Begriff "Gut im Bett", dass jeder seine eigene Ansicht dazu hat.
Und gerade die interessiert mich dabei. :)
FS
 
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  • #26
Gut im Bett ist relativ aber gewiss weiss man oder bzw. ich was schlecht ist.

Für mich ist eine Frau "gut" im Bett, wenn sie offen ist, wenn sie ihren Körper mag und grundsätzlich Sex gerne hat. Ich mag es wenn Frau die Initiative ergreifen kann und dies auch tut - im Gegenzug ich natürlich auch.. Als gut bezeichne ich auch sehr intensiven Sex der richtig wild werden kann, mit Stellungswechsel etc.. es darf aber auch wieder ruhig werden - einfach von allem bisschen..

Ich finde es auch schön, wenn man vor und während dem "Sex" über Vorlieben, Wünsche etc reden kann..so entstehen keine Missverständnisse und es erleichtert die Sache.. Dies wurde mir von Frauen aber auch schon übel genommen, da sie meinten: "mach einfach und rede nicht" - finde ich nicht gut...

Als schlecht bis ganz schlecht empfinde ich Sex, wenn da nur ein Stück Holz vor mir liegt und von nix ne Ahnung hat, nicht bereit ist für Neues ist und NIE selber Hand anlegt.

m34

m34
 
  • #27
Ich nenne es gerne die Forschungs- oder Entdeckungsreise. Das Erforschen jeder Faser und Pose des geliebten Menschen, egal ob mit den Händen oder Zunge/Mund. Sich ineinander verkeilen. Sozusagen Ganzkörperkontakt. Zwischendurch gute Gespräche, während man sich dabei ertastet.
 
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  • #28
#1 und #4 von Frederika sind schon erstaunlich.

Gemäß #4 sind alle Frauen, die nur das machen was sie mögen und das kann recht wenig sein, also grottenschlecht im Bett. Das ist ein Widerspruch zur "obersten Priorität" der Kompabilität mit der EIGENEN Sexualität in #1.

Viele Frauen sind nicht experimentierfreudig und haben an den in meisten Praktiken kein Interesse oder Abscheu.
Die logische Schlußfolgerung ist also, dass die "Güte im Bett" eine unveränderbare Größe darstellt, denn wenn eine im Bett schlechte (passive, nur an Missionar interessierte Frau) ihre Abscheu verdrängt und sich bessern will, verstößt sie ja gegen die "oberste Priorität" in #1.

Das führt #1 und #4 ad absurdum.
 
  • #29
@#28: Logik ist wohl nicht Dein Ding. Aber dennoch sepziell für Dich erklärt: Für eine komplett passive Frau mag ein Mann, der sie einfach nimmt und damit zufrieden ist, ideal sein. Ob das beide deswegen als guten Sex empfinden würden? Und ob jeder einzelne für andere "gut im Bett" wäre? Beides wohl kaum. Da widerspricht sich rein gar nichts.

Beachte auch, dass Regeln generell vielleicht für 95% gelten und nicht für 100% und dass das Argumentieren mit Ausnahmen einfach nur destruktiv ist. Für die meisten ist Passivität und Phantasielosigkeit ziemlich schlecht, für einige wenige vielleicht akzeptabel. So ist das Leben.

Natürlich kann man in Sex besser werden, zum Beispiel weniger prüde, unverklemmter, experimentierfreudiger. Man kann auch in der Missionarsstellung mitmachen, Fellatio genauso ausführen, wie der Partner es liebt, oder lernen, wo der Partner gerne angefasst wird, wenn er kurz vorm Kommen ist. Alles lernbar. Andere Facetten sind dagegen kaum lern- oder wandelbar.
 
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  • #30
Ferderika:

Du willst offenbar nicht verstehen:

Du selbst hast gepostet, das oberste Priorität für das "Gutsein im Bett" Kompabilität mit der EIGENEN Sexualität sei.

Wenn die eigene Sexualität aber nur aus Interesse an Missionar, wenn überhaupt besteht, dann muß sich betreffende Frau doch total verbiegen und gegen ihre Abneigung ankämpfen wenn sie sich gemäß Deinen Ausführungen wie eine verhält, die "gut im Bett ist".

Das ist ein logischer Widerspruch in deiner Argumentation und jeder kann es nachlesen. Die "Kompabilität mit der EIGENEN Sexualität" hättest Du Dir dann sparen müssen in der Beschreibung wie jemand ist, der "gut im Bett" ist.

Allein jetzt in #29 mit Fellatio zu kommen und der "Erlernbarkeit" das gehört natürlich auch zu ihrer Abneigung und sie will es sicher gar nicht lernen, da kotz, würg für sie. Das ist ihre EIGENE Sexualität.

[Mod.= Bemerkung gelöscht.]
 
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