• #1

Gute Gründe für die Ehe gesucht!

Klar, zu heiraten gehört nicht zum Pflichtprogramm im Leben und auch eine unserer Umfragen hat ergeben: Nur 28 Prozent der befragten Singles möchten irgendwann vor den Traualtar treten. Aber dennoch gibt es gute Gründe für das Ja-Wort. Oder etwa nicht? Was wäre für Sie ein guter Grund, JA zu sagen?
 
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  • #2
Aus männersicht fällt mir da grade nichts ein aber sorry meine scheidung läuft gerade. aber aus frauensicht würden mir da einige einfallen vor allem finanzielle. Heiraten ist doch heute für viele frauen fast schon das zweite standbein der altersvorsorge.
 
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  • #3
@ 1 - schön gesagt. Mein Ex-Mann (seit 3 Jahren geschieden) bekommt später Rente von mir, und das obwohl er jetzt noch nichtmal den Mindestsatz Unterhalt für die Kinder zahlt.
Aber mir fällt was ein.

Liebe - auch offiziell das Zeichen zu geben, dass wir zusammen gehören.
 
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  • #4
Eine Frau im heiratsfähigen Alter spricht! Nie im Leben würde ich wegen der Finanzen heiraten!!! Eventuell wegen der Kinder (falls die Kinder vor der Hochzeit kämen). Nie, nie, nie wegen der Finanzen!!! Mein letzter Partner wollte mich heiraten wegen der Finanzen! Da hab ich schööön abgelehnt! Das ist doch keine Liebe! Wir Akademikerinnen haben das doch auch nicht mehr nötig? Wir können uns doch alleine ernähren? Zumindest habe ich studiert, um eben nicht abhängig von einem Mann zu werden!
Ich will heiraten, weil ich von einer weißen Hochzeit träume mit anschließender Hochzeitsreise. Es gehört für mich zum Leben einfach dazu. Heirat, Kinder, ... = Liebe :)
 
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  • #5
Es gibt nur einen guten Grund: die Liebe und die ENTSCHEIDUNG füreinander, in guten und in schlechten Zeiten sich zu begleiten, füreinander einzsutehen, zueinnader zu halten, aneinander zu wachsen , zu reifen, sich zu entwickeln, sein Leben mit dem Menschen zu leben und zu teilen, für den man sich aus Liebe entschieden hat. "Der Mensch wird am Du zum Ich" (Martin Buber) Und dieses JA braucht einen Rahmen, einen lebenslänglichen Schutz so wie ein Haus vor Sturm und Unwetter zu schützen ist und das ist die Ehe. Es gibt nichts schöneres als eine gute Ehe zu führen....undmir is auch lar, dass nur sehr QEnige mneschen dies könen, weil sie esnie gelernt, nie bei ihrenEltern vorgelebt bekommen haben - und es ist traurig, dass wir unser Haus eher schützen und zus chützen wissen als die Ehe...
 
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  • #6
Es gibt nur einen guten Grund: die Liebe und die ENTSCHEIDUNG füreinander, in guten und in schlechten Zeiten sich zu begleiten, füreinander einzsutehen, zueinnader zu halten, aneinander zu wachsen , zu reifen, sich zu entwickeln, sein Leben mit dem Menschen zu leben und zu teilen, für den man sich aus Liebe entschieden hat. "Der Mensch wird am Du zum Ich" (Martin Buber) Und dieses JA braucht einen Rahmen, einen lebenslänglichen Schutz so wie ein Haus vor Sturm und Unwetter zu schützen ist und das ist die Ehe. Es gibt nichts schöneres als eine gute Ehe zu führen....undmir is auch lar, dass nur sehr QEnige mneschen dies könen, weil sie esnie gelernt, nie bei ihrenEltern vorgelebt bekommen haben - und es ist traurig, dass wir unser Haus eher schützen und zus chützen wissen als die Ehe...
 
  • #7
ich stimme #1 zu.
die Frage wurde schon unter http://www.elitepartner.de/forum/keine-lust-zu-heiraten.html
diskutiert.
Wirkliche Liebe heisst gerade ohne offiziellen Trauschein (d.h. gesetzlicher Zwang, als Strafe gerät man in die Mühlen der Scheidungsindustrie) ein Leben lang zu einer zu stehen.
Für die kirchliche Zeremonie (Traualter) ist übrigens nicht zwingend eine Zivilehe nötig.
 
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  • #8
Wenn ich ein Mann wäre, dann wäre es mir auch wegen der offiziellen Vaterschaft wichtig, dass ich verheiratet wäre. Außerdem ist es für die Kinder immens wichtig, dass sie das vorgelebt bekommen. Ich kenne einen 18jährige (Einzelkind), die sich immer noch wünscht, dass ihre Eltern (um die 40) noch eine schöne Hochzeit machen.
Ansonsten bin ich altmodisch, romantisch, liebestoll und träume davon, das eines Tages ein Prinz kommt und um meine Hand anhält :)
Als Dankeschön bekommt er niedliche, kleine Babys von mir...
Ich glaube, ich wäre sehr stolz darauf, endlich mal verheiratet und eine "richtige Angetraute" sein zu dürfen - und natürlich eine tolle Mama :)
Ja, ich will !!!! Unbedingt!!!
w36
 
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  • #9
.. da ich seit einiger Zeit getrennt lebe, weil mein aus Liebe geheirateter Partner mich und die Kinder wegen einer jungen Frau verlassen hat, habe ich zur Ehe ein eher ambivalentes Verhältnis gewonnen. Ich ertappe mich regelmäßig dabei, wenn ich frisch Verheiratete treffe oder solche die es noch vor sich haben, dass ich Mitleid mit ihnen habe und denke, warum tun die sich das an......ich würde es mit den heuteigen Erfahrungen nicht mehr riskieren.

Aber ich denke wenn es einen Grund gibt, dann sicherlich die Zuneigung bzw. Liebe.
 
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  • #10
Der einzige Grund zu heiraten wären für mich ist das Erbrecht (deutlich höhere Freibeträge!) und die Steuervorteile. PUNKT.

Ich nehme an, dass durch das geänderte Scheidungsrecht, das nun nicht mehr die lebenslange (längliche) Vollversorgung einschliesslich Rente garantiert, die Eheschliessungen und Geburtenraten drastisch zurückgehen.

w, 49
 
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  • #11
an #8: Genau. "...denn sie wissen nicht, was sie tun..." Apropos: Wenn schon, hätt ich bitte gerne einen James-Dean-Verschnitt...;-)
 
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  • #12
#7 nochmal
Ganz nüchtern und unromantisch wegen:

Sorgerecht
Waisenrente, Witwenrente
Erbrecht
Rentenansprüche
Einkommensgrenzen für Verheiratete (z. B. Freistellungsauftrag, Wohnungsbauprämie, Arbeitnehmersparzulage etc.)
Splittingtabelle
 
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  • #13
ich (w 40) würde nieeeee wieder heiraten. Habe durch die Ehe (es war eine Hausfrauenehe, von der heute niemand mehr was wissen will) nur Nachteile.
Neben den emotionalen Enttäuschungen (Mann verließ mich und die Kinder von einem Tag auf den anderen für eine andere) bin ich finanziell ruiniert. Auf Wunsch (und dem damals üblichen) nie für Geld gearbeitet, (geschuftet hab ich trotzdem wie verrückt, aber das zählt ja nicht.) keine Chance noch einen vernünftigen Job zu bekommen, Anrecht auf gerade mal 350,- Euro Rente. Da mein Noch-Mann zwar die letzten 2-3 Jahre SEHR gut verdient hat, aber insgesamt nur 10 Jahre bisher berufstätig ist und heute einen auf lau macht und nur wenig zahlen zu müssen,geht es mir trotz Studium und intelligentem Kopf und hübschen Aussehen und den Kindern nicht nur jetzt schlecht, sondern mir im Alter sicher noch viel schlechter.
Heirat und Kinder (obwohl ich sie sehr, sehr liebe): nein Danke. Nie wieder.
 
  • #14
Klar gibt´s finanzielle und andere Gründe, z.B. Auskunft im Krankenhaus etc., sofern nicht vorher ausdrücklich festglegt. Solche Sachen eben. Erbrecht. Rente. Steuern.

Aber obwohl ich ein rationaler Mensch bin, ist die Ehe für mich was...na ja, nicht lachen bitte ;-), was Heiliges (ist das erste Wort, dass mir einfällt). Es ist ein feierliches Versprechen, in Guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns scheidet. Das würde ich wollen, wenn ich WIRKLICH das Gefühl habe, den richtigen Partner gefunden zu haben. Dann möchte ich diese Bindung wirklich eingehen. Antrag und Hochzeit wie in "Die Braut, die sich nicht traut" - das wär´s ;-)
Und das, obwohl ich die Ehe realistisch sehe, bei uns in der Familie gibt´s genug Scheidungen ;-D

Aber wirklich für nötig halte ich es nicht - um sich zu binden, braucht es keinen Priester und kein Stück Papier. Die nüchternen, rationalen Gründe sollte man allerdings wirklich bedenken.
 
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  • #15
Inzwischen ist die Ehe nur noch ein Bekenntnis, früher war es mehr, als Frauen - Mütter ( Kinder kamen früher einfach...) versorgt werden mussten. Da war es mehr als nur ein Bekenntnis, es ging um die Versorgung, um Verantwortung, Ehre etc.. Heute ist das nicht mehr so...außer im tiefesten Bayern ( schmunzel)
Heute ist es ein Liebesbeweis. Ich will mit Dir so lange es geht EINS sein und eine Hommage an eine Familie: Mann + Frau und, wer mag, Kinder....
Es ist ein JA. Es ist nicht für immer und ewig aber so ist das Leben.

Nein man muss nicht heiraten und wenn... dann mit Ehevertrag

(w,38)
 
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  • #16
Niemals wieder,es gibt keine wirklichen Gründe die dafür Sprechen----wir möchten alle Leben,nur nach einer Scheidung können manche nicht mehr Leben-------also wofür,dann Ehe!
m48
 
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  • #17
Ich habe die Frau, mit der ich schon 15 Jahre zusammen war, geliebt und geheiratet. Eigentlich mussten wir es nicht, aber unser Sohn war damals ständig sehr krank und ich hatte als Kindsvater im Krankenhaus nichts zu sagen. Das war kein Zustand, zumal es oft sehr prekäre Situationen gab, in denen Entscheidungen getroffen werden mussten. 1 Jahr später machte ich mich erfolgreich selbstständig.

Nach unserer Trennung stellte sich heraus: sie hat mich belogen und betrogen, mein Geld veruntreut und Wesenszüge an den Tag gelegt, die niemand in der Familie für möglich gehalten hätte. Seit 4 Wochen bin ich endlich geschieden, finanziell fast ruiniert - kein Quatsch.

Wir waren insgesamt 27 Jahre zusammen und ich weiß nicht, wen ich all die Jahre geliebt habe. Ich rätsel, ob man Vertrauen mit Dummheit gleichsetzen sollte. Ich fühle mich dumm und naiv, stehe noch unter dem Eindruck der Scheidung, die allein schon 3 Jahre gedauert hat.

Fazit: aus meiner Sicht kann ich nur jedem Mann dringend von einer Ehe abraten. Die Ehe ist in wenigen Minuten geschlossen - es gibt nicht einmal AGBs oder ein Rücktrittsrecht. Alles im familiären Kreis. Hochemotional. Moralisch und ethisch.

Wenn die Ehe dann geschieden werden soll, mischen sich Staat und Anwälte ein und bluten einen finanziell aus. Emotionen haben plötzlich keinen Platz mehr - spielen keine Rolle. Sind sogar unerwünscht. Moral? Nö. Anstand? Nö. Es ist ein abgekartetes Spiel, in dem der Mann häufig den Kürzeren zieht.

Ich bin jedenfalls kuriert - wer in weiß Heirat spielen will, soll auf ein Kostümfest gehen.

Männer: die Chancen, eine Frau zu finden, die es wert ist, stehen 5:95. Etwas schwach. Lasst Euch nicht bezirzen und um den Finger wickeln für sowenig Sex. ;-)

Partnerschaft ohne Trauschein ist wesentlich anspruchsvoller und jeder darf seine Identität behalten. Go for it!
 
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  • #18
Gute Gründe für die Ehe gesucht! Antwort: es gibt keine! Jede 2. Ehe wird geschieden und davon reichen 80% die Frauen die Scheidung ein!! Mein Vater sagte immer und heute noch, ich soll den Kopf zum Denken einsetzen, wie Recht er hat! M
 
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  • #19
Ich bin fest überzeugt davon, dass es die Frauen sind, die die Männer zum Heiraten bewegen und überreden, 1. Aussage! 2. Aussage: Es sind genau wieder diese Frauen, die die Männer später wieder verlassen, jede 2. Ehe geht kaputt und es sind ca. 80% Frauen, die die Männer verlassen... Frauen wollen Kinder und wollen deshalb wirtschaftlich versorgt sein, das ist alles...Ich kenne keine plausiblen Gründe zu Heiraten...Heiraten ist doch heute für viele Frauen (auch stud. Frauen!) fast schon das zweite Standbein der Altersvorsorge. Mich kann keine Frau zur Heirat überzeugen und bewegen! Eine geschiedene Ehe reicht mir völlig! M
 
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  • #20
Wie duftet eine Rose? Wie sieht ein Sonnenuntergang in der Wüste aus? Wie sanft atmet ein kleines Kind in seinem Bett im Schlaf? Welchen Glanz strahlen die Augen des Geliebten? Wie fühlt sich ein Ehering am Finger an? WUNDERBAR
 
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  • #21
Sorry alle miteinander. Die Liebe ofiziell kundgeben, vor der Gesellschaft, der Familie, den anderen Menschen. Es offen ausprechen und zeigen: wir sind zusammen, wir gehören zusammen, wir wollen zusammen alt werden. Es ist ein Jahrhtausende alter Brauch seitdem der Mensch in Gesellschaft lebt. Auf einmal ist alles Kacke, weil es mal schief gelaufen ist? So einfach ist es nicht. Licht und Schatten begleiten uns in der Natur und auch im Leben. Bräuche, Regeln, Gesetze haben wir als soziale Wesen auferstellt um miteinander auszukommen. Da gehört die Ehe mit dazu und es gibt noch genug Menschen die es weiterhin machen werden, weil es so verdammt schön ist verheiratet zu sein.
 
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  • #22
@20: Widerspruch: Es verkompliziert die Dinge nur. Du (und andere) schreibst doch selbst, dass uns "Licht und Schatten" begleiten - Du schliesst also nicht aus, dass eine Ehe schief gehen kann.
Früher hieß es:"... bis dass der Tod euch scheide..." - da waren die Menschen aber mit 40 auch schon Greise und die Lebenserwartung nicht so hoch wie heute. Also war es "aushaltbar". Ausserdem wurden Frauen keinerlei Rechte zugestanden - im Gegensatz zu heute.
Dadurch, dass sich heute jeder frei entfalten kann, ist das Risiko, dass man sich auseinander entwickelt, wesentlich grösser und lässt Ehen häufiger scheitern.

Sicher gibt es wirtschaftlich-rechtliche Gründe, die für eine Heirat sprechen. Aber im Grossen und Ganzen sind diese Gründe letztendlich kein Hindernis, dass eine Ehe doch scheitert. Und dann wird es kompliziert... Muss man sich das antun?

Wenn keine Kinder geplant sind, halte ich es für reifer, auch ohne Trauschein zusammenzuleben. Wer das schafft, beweist seine wahre Liebe.
 
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  • #23
@ # 20:

Deinen Beitrag finde ich sehr gut und schließe mich ihm an.

Ich weiß auch nicht, ob man ein System oder eine Institution an sich nur deswegen ablehnen sollte, weil es heutzutage so oft schief geht? Dann waren es wohl einfach nicht die Richtigen füreinander oder sie waren zwar schon passend und liebten sich, haben sich aber teils aus nichtigen Gründen scheiden lassen.

Ich rede bei "nichtigen Gründen" natürlich von solchen merkwürdigen Trieben wie - oft von Frauen ausgesprochen - "Ich will mich selbst verwirklichen." oder so Sprüchen wie "Der Alltag hat in unsere Liebe Einzug gehalten." Zum einen frage ich mich, was das denn vorher für eine Partnerschaft war, die man erst beenden muss, um sich selbst zu verwirklichen - was auch immer im Einzelnen darunter zu verstehen ist.. Zum Anderen frage ich mich, wie sich eine langjährige Liebe eigentlich gestalten soll, wenn der Alltag diese kaputtmacht bzw. das Wort Alltag so negativ belegt ist. Das Leben gehört nun mal zu geschätzten 90 % aus Alltag und das gilt natürlich auch in der Liebe. Dennoch kann der Alltag schön sein.

Ich habe letztens ein Buch von Michael Mittermeier gelesen, der sagte, dass er und seine Frau lange Zeit zusammen waren, ohne verheiratet zu sein. Eines Tages haben beide gefühlt, dass sie doch heiraten wollen. Und er sagt heute: "Die Ehe ist etwas ganz Wunderbares. Es gibt allerdings Leute, die diese gute Institution durch ihr übles Verhalten korrumpieren." Diese Einschätzung teile ich. Beziehungen an sich sind ja auch nichts Schlechtes - im Gegenteil, bloß, weil es so viele untreue und unanständige Menschen gibt. Eine Beziehung - gleiches gilt für die Ehe - ist eben immer nur so gut wie die Menschen, die sie führen.
 
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  • #24
Es gibt nur einen Grund: Wenn man spürt dass man füreinander bis in alle Ewigkeit geschaffen ist.
 
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  • #25
Ich war vor einigen Jahren genau so verbittert wie #12 und 16 und habe genau so gesprochen.
Aber inzwischen hat sich meine Meinung geändert,man kann einfach nicht nur weil wir kein Glück mit unseren Partner hatten,nun auf alle schließen.

Ich gebe #20 recht und denke wieder etwas klarer.

Aber man bekommt hier bei EP mit,dass viele hier sehr verbittert und schwierig sind oder?
Ich finde es sehr traurig,eine kranke Gesellschaft!

LG
 
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  • #26
Wer heiraten will, will HEILEN, das heißt seelisch reifen, ein Ganzes werden mit dem Ehepartner.

Wer nicht heiraten will und das im reiferen Alter, der ist meistens geheilt :).

Ich habe nie geheiratet, früher habe ich gelitten, heute danke ich Gott für seinen Wink, da ich früher zu unreif war und inzwischen zu klug bin um zu heiraten.

Ich bin sogar Christ, aber seine Liebe zum Partner kann man m.E. auch ohne Heirat, vor der Gesellschaft etc. ablegen und offenlegen. Nur weil es ein langer Brauch ist, muss der eingehalten werden? Wieviel Leid hat dieser christlicher Brauch schon den Menschen und Kindern gebracht?

zu #19

Nein, stimmt nicht immer, bei mir waren es immer die Männer die als erstes von Heirat gesprochen haben :). Ich habe inzwischen 30 Jahre Berufserfahrung ohne große Arbeitslosigkeit, stand und stehe finanziell auf gesunden und bescheidenen Füßen und bin für Männer meiner Generation eine gute Partie, aber die nicht für mich, weil Schulden etc. und Unterhaltszahlungen an die Ex.

zu #16

"... Lasst euch nicht um den Finger wickeln, für so wenig Sex..." Wenn ich das lese, wundert es mich nicht, dass deine Ehe geschieden wurde. Zum Sex gehören immer zwei und wenn der wenig war, muss jeder Ehepartner bei sich selber anfangen zu schauen, was die Gründe sind, dass es so wenig Sex gibt.

Ich finde, dass eine Heirat keine Garantie für guten und regelmäßigen Sex ist. Hast du das geglaubt?

w (46)
 
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  • #27
Keinen ! Bin w, 44, war nie verheiratet, habe aber eine Tochter und verstehe mich sehr gut mit dem Ex, lebe wieder in einer wunderschönen Beziehung, wo Heirat kein Thema ist. Absichern kann man sich auch anders, als durch Heirat, auch das gemeinsame Sorgerecht für Kinder ist ohne Trauschein möglich.

Ich bin bekennend gegen die Ehe, habe viel zu oft gesehen dass Paare glücklich waren, solange sie ohne Trauschein zusammenlebten und nach der Heirat plötzlich der Haussegen schief lag, wahrscheinlich weil man sich dann des Anderen "zu sicher" ist und sich im Alltag nicht mehr um eine harmonische Beziehung bemüht. Liebe hängt nicht von einem Trauschein ab !
 
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  • #28
#21 @ #22: Obwohl ganz kontraire Ansicht, regt mich dein Beitrag zum Nachdenken an:

Die vermeintliche Selbstverwirklichung soll auch kein Grund für meine Gegen-Heirat-Meinung sein. Selbstverwirklichung ja, aber in dem Rahmen, in dem es die gesunde Partnerschaft verträgt.

Alltag hält Einzug in die Liebe: Ist es nicht eigentlich etwas schönes, wenn der Alltag in der Liebe sich manifestiert durch absolutes einander vertrauen, durch sich gegenseitig stützen, durch sich ergänzen? Und das alles völlig selbstverständlich?

Das muss ja nicht ausschließen, dass die Liebe vergeht - es bedarf anderer Mittel, die Liebe (unabhängig vom Alltag) frisch zu halten.

Trotzdem sind das alles noch keine Gründe, unbedingt zu heiraten.

Dann überdenke ich lieber nochmal dein Mittermaier-Beispiel: Diese Entwicklung scheint mir plausibel - zumindest wünschenswert.
Aber selbst hier gibt es keine Garantie für "Was ist in 10, 20 Jahren?"

Vielleicht ist es auch gut, dass es keine Garantie gibt. Vielleicht soll der Trauschein doch tatsächlich immer wieder ermahnen, an der Liebe und Gemeinschaft miteinander zu arbeiten, das auch wirklich zu wollen, und alles dafür zu tun, dass die Beziehung immer mehr zusammen wächst.

Das setzt aber den Willen voraus - und wer hat den denn heute noch, wenn ich sehe, wie viele planlos schon nach einigen Wochen, Monaten auseinanderrennen? Immer mit dem einfachsten aller Argumente: "Es passt halt nicht". Dieses Argument lasse ich nicht mehr gelten, solange nicht beide wirklich alles gegeben haben, und es wirklich gewollt versucht haben.

Danke für die Anregung die mich zum Überdenken meiner eigenen Meinung gebracht hat.
Ergebnis: Drum prüfe wer sich ewig bindet - Heiraten kann man dann immer noch.
 
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  • #29
Steuervorteile für die Familiengründung und für die Frau zumindest das Recht, nach der Scheidung Unterhalt einzuklagen, falls sie es schafft, rechtzeitig ein Kind von ihrem Mann zu kriegen.

Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Das Liebesleben jeder Beziehung leidet bekanntlich unter der Eheschließung enorm, und da das Liebesleben der Grundpfeiler jeder LIEBESbeziehung ist (deswegen heißt es ja LIEBESbeziehung), bricht diese natürlich in Windeseile zusammen, sobald das Fundament weg ist.

Ähnliches gilt auch für das Zusammenziehen in eine gemeinsame Wohnung. Der Alltag tötet die Erotik sehr schnell ab. Ist die erst einmal weg, taugt die Beziehung nur noch zur Freundschaft.
 
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  • #30
Nicht leben, weil man sterben wird? Nicht Auto fahren, weil es Unfälle gibt? Nicht einschlafen, weil man wieder aufwachen muss? Nicht ins Flugzeug steigen, weil man keine Flügel hat? Nicht heiraten, weil es Scheidungen gibt? Was ist denn das für eine Argumentation !

In dieser jedesmal mehr werdenden materialistischen Gesellschaft, wo der Gott Geld die allgemeine Anhimmelung ist gibt es Gott sei Dank (wenn ich es noch sagen darf) genug Menschen die sich für ihre soziale Verantwortung bewusst entscheiden und heiraten. Für sich und ihre zukünftige Familie.

Da wäre vielleicht an diesem Punkt der Gedanke angebracht, welche Wörter man mit der Ehe in Verbindung bringt: Liebe, Beziehung, Partnerschaft, Versprechen, Gelöbnis, Schwur, Glück, Lachen, Freude, Kompromiss, Verantwortung: ich bin für dich da und du bist für mich da und wir sind für unsere Kinder immer da - in der Öffentlichkeit kundgegeben und nach dem Gesetz besiegelt. Und dann gibt es Regeln die das schützen.

Mittlerweile gibt es keine Grenzen mehr, da es jeder mit jedem treibt und sowohl die Institution Ehe als auch Familie bröckelt gewaltig im Westen. Gewissen und Moral bedeuten angeblich nichts mehr. Sind wir daher glücklicher? Welche Normen und Werte vermitteln wir dadurch? Im Prinzip: werde glücklich. Und der Preis den man dafür bezahlen muss? Und ich meine damit nicht Geld sondern die menschlichen Katastrofen die in unserer Gesellschaft herumwandern und nach menschlichen Kontakt schreien, nach Nähe und Geborgenheit hungrig hinterherflehen.
Ist es das wert?

Noch ein letzter Kommentar über Klischees "früher wurde geschworen, bis der Tod uns scheidet weil man nur 40 Jahre alt wurde" In meiner Familie sind seit über 200 JAhren alle, abgesehen vom Krieg, über 65 geworden. Da müsste man ein bisschen genauer hinsehen. Meine beiden Großmütter haben im Ruhrgebiet und auch meine Mutter als Krankenschwester außer Haus gearbeitet. Madame Curie lässt auch freundlicherweise grüßen, genauso wie die hervorragenden weiblichen Figuren des letzten Jahrhunderts, Trümmerfrauen inklusive. Von wegen nur am Herd gesessen und die Kinder erzogen, da könnten sich so manche heute mal eine Scheibe abschneiden.
 
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