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  • #1

Guter und schlechter Sex...

Oft fallen hier die Worte 'Blümchensex' und guter und schlechter Sex...daher frage ich einfach mal in die Runde..

Wie sieht für euch nur reiner Blümchensex aus? und wann empfindet ihr den Sex als richtig gut bzw. schlecht?
 
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  • #2
Gut: Wenn man merkt, dass der andere wirklich mit dem Herz oder auf jeden Fall mit Leidenschaft bei der Sache ist. Echt und authentisch agiert, ehrlich, also nichts gespielt oder gestellt.
Was genau man tut, ist ja Geschmacksache, da ist für jeden was anderes gut oder schlecht.
 
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  • #3
Richtig guter Sex ist es, wenn dein Partner dich in die Umlaufbahn schießt, wenn sich nach dem Orgasmus für eine Weile ein Gefühl zwischen beginnender Ohnmacht und Schweben einstellt, wenn das was eben geschehen ist für dich unfassbar und nicht wiederholbar ist, und richtig guter Sex zaubert dir für Stunden ein Lächeln ins Gesicht.

Guter Sex ist eher gewöhlich, Hausmannskost eben, macht satt und glücklich.

Schlechten Sex sollte man versuchen zu vermeiden, da ist eine ehrliche grundsolide Selbstbefriedigung allemal besser.

Blümchensex ist sanfter Missionar oder Löffelchen zur gemeinsamen Entspannung, gerne auch unter der Bettdecke, ohne viel Aufheben drumherum.
 
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  • #4
Guter Beitrag @2...
aber beschreib den guten Sex gerne mal genauer...
kann man guten Sex auch anhand der verschiedenen Stellungen fest machen? Könnte man z.B. auch mit reinem Missionar Sex richtig guten Sex haben?
und wie verhält Mann/Frau sich beim schlechten Sex?
 
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  • #5
Guter Sex ist für mich, wenn ich meinem Partner nicht nur köperlich, sondern auch geistig und seelisch nahe bin.
Wenn das so ist, braucht es kein Kamasutra hoch und runter turnen, dann ist jede Begegnung/Berührung sehr intensiv und erfüllend.

Daraus ergibt sich, dass ich schlechten Sex nicht habe, da ich eher auf Sex verzichte, wenn das o. gesagte nicht gegeben ist.

Das, was hier als 'Hausmannskost' beschrieben wird ist eher das, was diesen Bereich des Lebens so erfüllend macht, Ruhe und Geborgenheit gibt.

Wer stets neue/mehr Kicks braucht, läuft Gefahr immer mehr Anregung zu brauchen, um überhaupt noch Befriedung/Erfüllung zu finden.
 
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  • #6
Guter Beitrag @2... aber beschreib den guten Sex gerne mal genauer...
Das ist gar nicht so leicht zu beschreiben: Beim richtig guten Sex finde die Verbindung zwischen den beiden Partnern nicht nur durch GV statt, sondern mit dem ganzen Körper. Jede Berührung elektrisiert, bei jedem Kuss wünscht man sich er würde eine Ewigkeit dauern. Es herrscht tiefe Vertrautheit und grenzenloses Vertrauen. Es gibt blindes Verständnis, völlige Offenheit, und totale Hingebung. Die eignene Erregung spürt man irgend wann nicht mehr, sondern nur noch die der Partnerin. Vom eigenen Orgasmus wird man völlig überrascht und überwältigt.

kann man guten Sex auch anhand der verschiedenen Stellungen fest machen?
Glaub ich nicht. Bei mir ist das zumindest nicht so.

Könnte man z.B. auch mit reinem Missionar Sex richtig guten Sex haben?
Ja, ganz sicher sogar. Die Stellung finde ich perfekt zum Liebe machen.

und wie verhält Mann/Frau sich beim schlechten Sex?
Die größten Abtörner sind für mich: Unappetitlich. Unlust. Unsensibel. Emotionale Abwesenheit.
 
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  • #7
Guter Sex ist der, derstattfindet und schlechter, der, der nicht stattfindet.
 
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  • #8
Was für die einen langweiliger Blümchensex kann für andere sexuelle Erfüllung sein.

Es wäre so als würde man fragen was ist langweiliges Trinken?

Frag mal Menschen die ausschliesslich Wasser trinken ob es langweilig schmeckt?

Kommt drauf an ob man ihn kurz oder langfristig , mit einem oder mehreren Geschlechtspartner und ob man körperliche Lust eher durch starke (An)spannung oder sanftes vertrautes Wohlgefühl empfindet..

Guter und schlechter Sex ist langfristig nicht abhängig von bestimmten Stellungen oder techniken und auch nicht von Hart oder Zart ..


Guter Sex ist langfristig ein gutes Zusammenspiel zwischen den Sexpartnern das mal Blümchen, mal Hart, mal Kurz, mal lang, mal draussen, mal drinnen, mal oben , mal unten stattfindet..

Letzendlich macht es die richtige Mischung!
 
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  • #9
Aus meiner Sicht (w, 32)

Guter Sex:
- auf den Partner eingehen
- Abwechslung
- Humor, auch mal über sich selbst lachen können
- (meistens) einen Orgasmus zu haben
- wenn Gefühle im Spiel sind
- begehrenswerter Partner (für mich: sportlicher Körper, schöne Hände, Augen, süßes Lächeln, relativ großer Penis, rasiert)

Schlechter Sex:
- Egoismus
- Schlechtes Timing (zu kurzes oder endloses Gerammel)
- mangelnde Hygiene des Partners
- monoton
- keine Befriedigung
- gefühllos
 
  • #10
Dem Beitrag von #2 ist an sich nichts hinzuzufügen.

kann man guten Sex auch anhand der verschiedenen Stellungen fest machen?
Nein, das Kamasutra muss es nicht sein. Das ist akrobatik und dient eher dem höher, schneller weiter.

Guter Sex ist immer Stimmungs-und Situationsabhängig. Schlechter Sex nimmt darauf keine Rücksicht.

Könnte man z.B. auch mit reinem Missionar Sex richtig guten Sex haben?
Ja, wenn die Stimmung und die Situation dazu passt.

und wie verhält Mann/Frau sich beim schlechten Sex?
passiv, uninteressiert am Partner und seiner Stimmungslage, unflexibel. Ganz schlechte Liebhaberinnen erklären alles was den Missionar und das Bett verlässt als Bäh....

Gute Liebhaberinnen kennen Ihren Körper und haben die Neugierde den Ihres Partners immer wieder aufs neue zu erforschen. Sie finden nichts an Ihrem Liebsten Igittigit (Harn und Dung ausgenommen!). Sind mal aktiver, mal passiver.
Und am wichtigsten- Sie sind geil auf Ihren Kerl und haben Spass am Sex. Ich verschweige nicht dass beweglichkeit, Körperbeherrschung und Kondition für guten Sex äusserst förderlich sind.
 
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  • #11
ich denke - guter Sex ist dann wenn man nie auf die Gedanken kommt, da fehlt was, müssen was ändern. Ist egal ob Missio oder Kamasutra, ob Oral usw usw usw .... Wenn es dich ausfühlt und du dich mittendrin und danach gut fühlst .... Und wenn du es immer wieder, immer wieder mit deisen Menschen tun willst ....

Schlechter Sex - wenn die erste Gedanke kommt, wir müssen was ändern, es reicht mir nicht, er/ sie macht es nicht gern usw usw... Wenn du denkst - und wie wäre es mit eine andere Frau oder einem anderen Mann ....

es spielt keine Rolle ob es kurz oder lang ist, hart oder soft - jeder hat eigene Welle und es muss für beide erfühlend sein.

w,36
 
  • #12
Richtig guter Sex wird es dann, wenn beide zur selben zeit das gleiche wollen. Wenn der Sex eben mehr ist als die körperliche Vereinigung, wenn eine tiefe Nähe entsteht und man sich eins fühlt. Die Stellung ist dabei irrelevant. Das kann bei ganz ruhigem und langsamen Sex sein oder auch bei eher animalischem.
 
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  • #13
Wenn es BEIDEN Spaß macht, dann ist es gut. Für ein Paar kann das sogenannter Blümchensex sein, für das andere Paar muss es SM oder sowas sein.
Ist doch eigentlich egal, es muss eben passen.

Mein letzter Partner dachte von sich, dass er umwerfend im Bett ist. Er hatte so ungebfähr alles an Technik drauf. Aber es war eben Technik und mir wäre etwas mehr Kuschelsex und mal ganz entspannte Hausmannskost lieber. Am Schluß war es für mich der schlechteste Sex überhaupt, weil eben zu technisch.
 
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  • #14
Sehr guter Sex : mir haben Frauen gesagt das es das Fallen lassen ist , absolute Körperlichkeit & Innigkeit , totales Vertrauen , Zärtlichkeit
 
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  • #15
Beim Sex, liebe Leute, gibt es drei Disziplin, die -aus meiner Sicht (m33)- auf jeden Fall beide können müssen: Küssen, Berühren, Fi***en.

Ist man mit seinem Sexpartner in allen drei Bereichen kompatibel, ergibt sich das körperliche Zusammenspiel wie von selbst: Man fühlt, was der andere braucht, weil man es gerade selbst braucht. Man wechselt die Stellung im richtigen Moment, man bewegt sich langsam oder auch schnell im richtigen Moment, man streichelt die richtige Stelle im richtigen Moment, man küsst oder betrachtet im richtigen Moment. Und den richtigen Moment fühlt man, weil man gerade eins ist.

Stellt sich dieser Zustand ein, dann hat man gerade grandiosen Sex. Grundvoraussetzung dafür ist allerdings, dass die zwei Player mit sich selbst im Reinen sind, sich also gehen -nein- treiben lassen können und sich nicht ständig Fragen stellen wie "ist mein Penis lang genug", "ist mein Busen auch nicht zu klein"...

Guten Sex hingegen kann man -glaube ich- durch Technik "erzwingen". Das ist nichts weiter als solides Handwerk. Hier verschmilzt man nicht, fühlt infolgedessen auch nicht, was die PArtnerin gerade haben will und muss deshalb sehr viel aufmerksamer sein, also auf Gesten, Atmung, Bewegungen achten. Dadurch kann man wiederum sich selbst nicht richtig gehen lassen.

Schlechter Sex ist der, bei dem Mann (a) entweder froh ist, dass man gekommen ist, weil er dann endlich vorbei ist, (b) den man im Nachhinein als überflüssig empfindet oder (c) an dem man mittendrin sowieso schon die Lust verloren hat.
 
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  • #16
Dieses sich aufeinander Einlassen und tiefste Gefühle mit- und zueinander entwickeln zu können, stellen sich, meiner Meinung nach, allerdings erst im Laufe der Beziehung ein.

So etwas bereits beim ersten Mal zu erleben, ist schon eher selten.
 
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  • #17
Guten Sex hingegen kann man -glaube ich- durch Technik "erzwingen". Das ist nichts weiter als solides Handwerk. Hier verschmilzt man nicht, fühlt infolgedessen auch nicht, was die PArtnerin gerade haben will und muss deshalb sehr viel aufmerksamer sein, also auf Gesten, Atmung, Bewegungen achten. Dadurch kann man wiederum sich selbst nicht richtig gehen lassen.

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Nein ! Was du beschreibst ist kein guter Sex - das ist ganz einfach nur Sex oder sogar schlechter Sex. Zwang ist immer schlecht und zu viel Technik stört die Kreativität.
Aber leider glauben viele Männer, dass sie guten Sex lernen könnten - können sie aber nicht, weil jede Frau anders ist und selbst dieselbe Frau ist immer anders.
Sich Einlassen auf den Augenblick - das ist gut und das kann man weder erzwingen noch erlernen.
 
  • #18
Guter Sex ist in erster Linie Sex, der beiden Beteiligten Spaß bringt und zur sexuellen Befriedigung führt. Er ist erotisch, spannend, erregend, lustvoll und befriedigend.

Schlechter Sex ist in erster Linie Sex, der einem Beteiligten keinen Spaß bringt, der langweilig, lustlos, wenig erregend oder nicht befriedigend ist.


Der Begriff "Blümchensex" ist abwertend und einfältig. Er wird von Menschen verwendet, die ihre ausgefallen Sexpraktiken rechtfertigen und schönreden wollen und auf Leute herabsehen, die ganz normalen Sex haben. Die große Mehrheit der Bevölkerung hat in diesem Sinne Blümchensex.

Wenn man sich dennoch an eine Definition heranwagen will, dann steht "Blümchensex" für mich für Sexualität, die sich an Zärtlichkeit und darauf basierenden Praktiken orientiert. Vaginalverkehr in den üblichen Stellungen (Missionar, Reiten, Doggy), Fellatio, Cunnilingus. Sex mit Romantik, Leidenschaft, Streicheln, Kuscheln, Liebe. Ganz normaler, üblicher Sex, der für fast alle im Wohlfühlbereich stattfindet.

Das Gegenteil von Blümchensex ist rauher Sex, sind seltene bis perverse Praktiken, die normalen Menschen überwiegend zuwider sind. Schmerzen, Demütigung, Unterwerfung, Schlagen, harter, rauher Sex. Sex jenseits von Zärtlichkeit und gesunder Entwicklung. Die meisten dieser Typen gehörten in psychiatrische Behandlung, wenn man heutzutage Abweichungen von der sexuellen Norm nicht schönreden und hofieren würde.
 
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  • #19
Ich weiß gar nicht, wieso Blümchensex immer so negativ rüber kommt. Mit meinem Mann hatte ich beides. Es gab Phasen, da waren wir beide voll auf Blümchensex eingestimmt. Keiner wollte die hocherotischen Vorspiele, stundenlangen Verwöhnungen, heiße Nächte etc. Uns war schlichtweg nach ganz viel Nähe, Körperlichkeit, Innigkeit und Ruhe. Es waren sanfte, liebevolle Orgasmen. Zum Glück waren wir nicht Phasenverschoben....Das ist heute noch für mich Blümchensex. Dieser ist schön und richtig, wenn man in dieser Stimmung ist.

Immer nur Blümchensex, wäre aber auch mir ein graus! Es muss auch schon die Post abgehen können! Das hat weder etwas mit perversen Sexpraktiken zu tun noch mit, wie hat Frederika geschrieben, Sex jenseits gesunder Entwicklung, was immer das heißen mag.

Und ich hoffe doch sehr, dass ich nicht in die sexuelle Norm passe, was für ein schreckliches Wort!
 
  • #20
Keiner wollte die hocherotischen Vorspiele, stundenlangen Verwöhnungen, heiße Nächte etc.
Auchd as ist Blümchensex -- oder man sieht, wie sehr die Definitionen dieses absurden Begriffes auseinander gehen.
Uns war schlichtweg nach ganz viel Nähe, Körperlichkeit, Innigkeit und Ruhe. Es waren sanfte, liebevolle Orgasmen.
Das eine ist nicht weniger Blümchensex als das andere.
 
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  • #21
Naja, man muss die Begriffe schon so verstehen, wie sie gemeint sind. Blümchensex bedeutet nun mal "langweiliger" Sex, Einheitsbrei, der nicht an die individuelle Situation angepasst ist. Genau dafür ist dieser Begriff gemacht. Man muss die Dinge auch beim Namen nennen.

Ich schließe mich dem Beitrag von #2 an und glaube, dass es weniger auf die Stellung und die Technik ankommt, als die gesamte Situation. So wie man ein fantastisches Gespräch nicht auf Abruf führen kann, ist das auch mit den wirklich grandiosen Liebesnächten. Selbst mit dem tollsten Partner wird nicht jedes Mal grandios sein, dafür aber wohl fast immer "sehr gut" oder "gut".

<- mod Nebenthema gelöscht >
 
  • #22
Die meisten dieser Typen gehörten in psychiatrische Behandlung, wenn man heutzutage Abweichungen von der sexuellen Norm nicht schönreden und hofieren würde.
Solange Praktiken einvernehmlich und mit selbstbestimmten Partnern geschehen, ist psychiatrische Behandlung von Normabweichungen hierzulande Gott sei Dank kein Thema mehr.
Und das ist auch gut so.

Was ist schlechter Sex? Wenn Sex dauerhaft einfallslos, unsensibel und nicht auf gemeinsames Vergnügen ausgerichtet ist. Wenn er okkupierend oder passiv-duldend ist. Kurzum, wenn es dauerhaft einem der beiden Partner keinen Spaß macht. Obwohl der Partner, der keinen Spaß hat, über eine entwickelte und variantenreiche Sexualität verfügt, diese aber nicht einsetzen darf, außer für wenige, nicht sanktionierte Standards. Oder aber weil der Partner, dem es keinen Spaß macht, Sex in Varianten und Häufigkeit sanktioniert, weil er an einer entwickelten und reifen Sexualität kein Interesse hat.

Guter Sex? Alles, was beiden Spaß macht, in der Schnittmenge und die sollte nicht zu klein sein, sonst s.o.

Blümchensex? Finde ich gut. Ich verstehe garnicht, warum zärtliche, entspannende Kuschelnummern damit abgewertet werden. Natürlich nicht immer, aber immer öfter.
Und diese frustrierenden sexuellen Begegnungen, bei denen Sex als Nebensache, Belohnung, Stillhaltemittel oder triebhafte Entgleisung behandelt wird, Gott, mit dieser Welt möchte ich mich garnicht beschäftigen.
 
  • #23
Der Begriff "Blümchensex" ist abwertend und einfältig. Er wird von Menschen verwendet, die ihre ausgefallen Sexpraktiken rechtfertigen und schönreden wollen und auf Leute herabsehen, die ganz normalen Sex haben. Die große Mehrheit der Bevölkerung hat in diesem Sinne Blümchensex.
Ähhh, nein. Blümchensex ist umgangssprachlich und meint eben nicht den ganz normalen Sex mit Varianten.
Ich verstehe darunter eben: Missionar/Dunkel/Schafzimmerbett- keine grossen Variianten und schon gar nicht Oral. Die gute alte Katholische Nummer- "seid fruchtbar und mehret Euch" aber dabei bitte keinen Spass und dafür ein schlechtes Gewissen haben und um Himmels willen NUR mit Zeugungsabsicht.

Das verstehe ich unter Blümchensex.

Das was Du meinst- die normalen Stellungen ohne Endarm-oder Nierenprodukte, Oral, aktiv/passiv etc,pp ist eben KEIN Blümchen sex sondern die geile Variante. Ich hasse Gewalt, auch im Bett. Blümchensex aber hab ich selten mal.
 
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  • #24
Naja, man muss die Begriffe schon so verstehen, wie sie gemeint sind. Blümchensex bedeutet nun mal "langweiliger" Sex, Einheitsbrei, der nicht an die individuelle Situation angepasst ist. Genau dafür ist dieser Begriff gemacht. Man muss die Dinge auch beim Namen nennen.
Bei welchem Namen? Blümchensex mag für dich eine andere Bedeutung haben als für andere Menschen. Ich finde schon den Begriff "Blümchen" nicht negativ. Blümchen haben etwas romantisches, verspieltes, weiches und zartes. Und so ist auch der Sex, der danach benannt wird. Warum ist Blümchensex langweilig? Ich verstehe darunter einfach einen eher zärtlichen Sex. Ohne Fesselspielchen, ohne SM, ohne SM, ohne Dirty Talking, ohne Schmerzen oder was sonst noch in den Schlafzimmern so abgeht.
Ich möchte keine Wertung, denn gut ist, was beiden Partnern gefällt. Aber den Begriff Blümchensex für langweiligen Sex zu benutzen ist eben auch nicht richtig.
Langweiliger Sex braucht keine Umschreibung, keinen Namen, er hat ihn schon:
"Langweiliger Sex"
 
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  • #25
Guter Sex ist für mich auch dann, wenn ich am nächsten Morgen mich im Kopf und im Körper so unbeschreiblich leicht und voller Energie fühle und selbst der Arbeitsstreß mir als ein leichtes Spiel erscheint. Den guten Sex merke ich während dessen (mal Blümchensex, mal ausgefallener-je nach Stimmung und Mann) und auch die Stunden, den Tag danach.

Übrigens habe ich guten Sex mit ganz klassischen Stellungen erlebt und vielleicht etwas langweilig-die Chemie hat aber optimal gestimmt und so empfand ich den Sex als sehr gut. Schlechten Sex habe ich auch erlebt-auch wenn fast alles mechanisch perfekt war, die Chemie stimmte nicht optimal und es fühlte sich für mich nach keinem guten Sex an.

w, 38
 
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  • #26
Bei welchem Namen? Blümchensex mag für dich eine andere Bedeutung haben als für andere Menschen.
Siehe Kalle oder die Posterin nach dir. Blümchensex bezieht sich eindeutig auf NUR "romantische" Variationen, alles leidenschaftliche wird dabei ausgespart. Völlig normale Stellungen wie z.B. a tergo werden schon aufgrund des fehlenden Blickkontakts von diesem Begriff nicht mehr umfasst. Blümchensex ist also eine sehr spezielle Art von Sex, die eben nicht das gesamte übliche Repertoire miteinschließt. Hinzukommt, dass der Begriff eben sehrwohl oft eine negative Konnotation hat und von den meisten verwendet wird, um den Langweiligkeitsaspekt zu betonen. Kaum jemand würde erzählen: In unserer ersten Nacht hatten wir wunderbaren Blümchensex. Das passt einfach nicht.

Langweiliger Sex braucht keine Umschreibung, keinen Namen, er hat ihn schon:
"Langweiliger Sex"
Naja, unsere Sprache ist so eintönig nun auch wieder nicht. ;) Ein "bei Frauen erfolgreicher Mann" ist ein Draufgänger oder Casanova, ein "leichtes Mädchen" in den Augen mancher ein Flittchen und eine "blonde Frau" eine Blondine.

Blümchensex ist also vollkommen in Ordnung, die wenigsten Paare werden ihn aber als ausreichend und "gut" im Sinne der Fragestellung empfinden.
 
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  • #27
guter Sex = überwältigend und unbeschreiblich

schlechter Sex = hätten wir uns auch schenken können, oder aber wo gerade einmal Samstag ist ...

ganz schlechter Sex = Stellungs- und Positionslisten abarbeiten und das Ganze garniert mit monoton vorgetragenen Texten wie: "oh bist du gut", "machs mir Baby", "ja du Hengst besorgs mir", die jede oder jeder zu hören bekommt, der gerade fällig ist ...
 
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  • #28
gut oder schlecht ist relativ .............................. kreativ soll er sein und Freude machen.

Alles was (mind) 2 Menschen erleben kann von aussehenstehenden nie als als gut, schlecht, grossartig oder langweilig bewertet werden.

Es wäre so als würde man sagen wer immer im Allgäu Urlaub macht hat einen langweiligeren Urlaub wie jemand der Fernreisen macht..

Blümchensex in Form von viel Zärtlichkeit, Geborgenheit , Entspannung , miteinander Liebe machen kann für die einen genauso erfüllend sein wie andere die leidenschaftlich sind und sich dabei den Rücken aufkratzen.-:)

Passend oder unpassend wäre für mich die trefffende Wortwahl als gut oder schlecht..

Passend für mich (und ich glaube ich bin stellvertretend für die meisten ;Menschen) ist sex langfristig am schönsten mit..

1. dem passenden Partner


2. aus dem wechsel aus mal Blümchen, mal Leidenschaftich übereinander herfallen, mal Quickie, mal Longi, mal im hellen , mal dunkeln, mal drinnen, mal draussen, mal wenn es die lieblingsnachbarn auch tun, mal mit Erbeeren auf dem Körper, Sekt im Bauchnabel,mal vor dem Aufstehen, kurz vor der Arbeit, Im Bett, auf dem Stuhl, auf der Waschmaschiene, auf dem Teppich, am Bügeleisen.-.))

So macht Sex einfach Spass. Kreativ und Abwechslungsreich..

M
 
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  • #29
@Frederika:

Ich muss meinen Vorrednern zustimmen: Blümchensex ist nicht das, was Du beschreibst. Unter Blümchensex ist eher langweiliger Kuschelsex zu verstehen. Einfallsloser Einheitsbrei. Langes Vorspiel, kurzer Missionaren-Akt, nachträgliches Schmusen. Kein Oralverkehr, kein Stellungswechsel, bestenfalls gedämpftes Licht (wenn überhaupt) und alles unter der Bettdecke im abgedunkelten Schlafzimmer.

Kann schön sein, ist aber oft, um in Schulnoten zu sprechen, eher ne 3-4 als ne 1-2.
 
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  • #30
Blümchensex bedeutet für mich ein Übermaß an Schmusen, Kuscheln und Zärtlichkeit, verbunden mit dem Unterdrücken von Gelüsten, die den "Moralcheck" nicht bestehen, nämlich Oralsex, auch Cunnilungus, und natürlich auch SM-Neigungen ("caning").

Richtig guter Sex ist es, wenn man den Orgasmus bis in den Kopf spürt und das Gefühl hat, die Gehirnzellen initialisieren sich wieder, "setzen sich zurück". Das ist so ein richtig scharfes Gefühl im Kopf ,als würden die irgendwelchen Stoffwechselmüll abstoßen, und wenn so eine Sache schief geht - der Orgasmus bricht ab, aus irgend einem Grund -, dann kann das richtig eklige Kopfschmerzen ergeben. Jedenfalls fühlt man sich dann absolut besch....

Das klingt ziemlich "medizinisch" ... lach .... es ist aber eine gute Erklärung. Sex hält fit, das weiß jeder.

m 49