• #1

Habe das Gefühl, der Zug ist abgefahren...

Ich bin w, 32 Jahre alt und nun seit knapp eineinhalb Jahren Single.

Die letzten beiden Beziehungen wurden jeweils durch meine Partner beendet, mit beiden hätte ich mir eine Zukunft vorstellen können bzw hab mir das auch sehr gewünscht, aber es sollte wohl nicht sein.

In dem vergangenen eineinhalb Jahren hab ich gemerkt, dass mir eine Partnerschaft sehr fehlt, in vielen Punkten.

Füreinander da sein, zusammen lachen und weinen, Pläne schmieden und in die Tat umsetzen, einfach den Alltag zusammen erleben und gestalten, kuscheln, küssen, Sex...

Ich habe in der Zeit nun hin und wieder Männer über online Dating kennen gelernt, könnte aber letztlich zu keinem davon eine nähere Bindung aufbauen, obwohl wirklich nette Typen dabei waren.

Aber wenn sie mir zum Beispiel liebe Sachen gesagt haben hat es in mir nichts ausgelöst...ich konnte mich nicht freuen, habe dabei nichts gefühlt. Bei meinen vorherigen Partnern wse das ganz anders...ich weiß nicht irgendwie ist das bei mir komplett verloren gegangen..und so ist nie was daraus geworden.

Einen Mann gab es, den fand ich super, hätte mir mit ihm wirklich ernsthaft was vorstellen können aber er wollte dann nur Freundschaft plus, das hat mich wieder zurück geworfen.

Ich würde mir sehr eine Zukunft mit einem Partner an meiner Seite wünschen, aber schätze die Chancen nicht mehr so gut ein.

Die Paare in meinem Umfeld haben sich in der Regel bereits in jungen Jahren kennengelernt, mit Ende zwanzig/ Anfang dreißig geheiratet, Kinder bekommen, Haus, zweites Kind etc...und waren davor aber eben schon viele Jahre zusammen.

Ich glaube irgendwie nicht mehr daran, dass das bei mir so kommen wird, gerade mit dem Thema Kind, ich würde auch z.b. mit über 35 kein Kind bekommen wollen und wie groß ist nun realistisch gesehen die Chance, dass ich in den nächsten sagen wir zwei Jahren einen Partner finde, der sich fest binden will?

Habe mehr und mehr das Gefühl, dass der Zug bei mir abgefahren ist. Ich weiß, viele werden sagen, du bist noch nicht so alt, da kann noch so viel passieren, und klar, das hoffe ich auch immer noch , aber ich bin in den letzten Jahren zunehmend realistischer geworden mit meinen Gedanken und Erwartungen...

Gut geht's mir dabei nicht, ich hätte echt gerne ganz spießig nen Mann gehabt der mit mir alt werden möchte, Familie gründen...aber jetzt kann ich mich ja nicht Mal mehr freuen, wenn ich jemanden kennen lerne und er nett zu mir ist, als wäre ich völlig abgestumpft und stehe mir wohl damit selber im Weg.

Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, innerlich wieder frei zu werden, was denke ich überhaupt die Voraussetzung für eine mögliche neue Beziehung wäre, aber im Moment ist da innerlich wie ein Knoten in meiner Seele der nicht Platzen will...ich weiß nicht Mal genau, was ich mir nun hier erwarte, aber es tut gut, es einfach Mal auszusprechen und niederzuschreiben...

Vielleicht Anregungen zu meiner Situation...

Danke euch schon Mal
 
  • #3
Glaub mir, wenn man seinen vermeintlichen Traumpartner schon in jungen Jahren kennenlernt, ist das auch nicht immer das Gelbe vom Ei. Ich bin jetzt 28 und habe meinen jetzigen (Ex)-Freund mit 19 kennengelernt. 4 Jahre später sind wir dann zusammengezogen. Er hat sich leider sehr ins negative entwickelt und ist sehr egoistisch geworden. Inzwischen ist es so, dass ich für alles die Verantwortung übernehmen darf. Jetzt trenne ich mich und darf auch noch einmal von vorne anfangen. Du siehst, es muss auch bei Langzeitbeziehungen nicht immer auf Haus und Kinder hinauslaufen. :) Also Kopf hoch, der Richtige kommt schon noch :)
 
  • #4
Als Mann kann ich dir Folgendes dazu sagen ...........

Ich würde nicht wollen, dass ich quasi als Papa zur Erfüllung deines Traumes eingeplant werden würde. Du stellst dir vor - und Mann soll funktionieren. Und natürlich ein echter Traumtyp sein, um den dich fast jede Frau beneidet.
So funktioniert es eben nicht. Mann lernt Frau kennen und merkt dann, dass er mit dieser Frau eine Zukunft gestalten kann. Oder eben auch nicht.
Lies bei Stoiker mit - da geht es genau anders rum. Ihr macht euch beide Gedanken über den 17. Schritt - aber unternehmt den ersten nicht. So landet man auf der Nase.
 
  • #5
In dem vergangenen eineinhalb Jahren hab ich gemerkt, dass mir eine Partnerschaft sehr fehlt, in vielen Punkten.
Ich lese ganz viel innerlichen Druck bei dir, der sich gegen dich stellt!
Ich glaube irgendwie nicht mehr daran, dass das bei mir so kommen wird, gerade mit dem Thema Kind, ich würde auch z.b. mit über 35 kein Kind bekommen wollen und wie groß ist nun realistisch gesehen die Chance, dass ich in den nächsten sagen wir zwei Jahren einen Partner finde, der sich fest binden will?
Besser wäre es, wenn du dich locker machst!
als wäre ich völlig abgestumpft und stehe mir wohl damit selber im Weg.
Man kann sich als Frau tatsächlich abstumpfen, wenn man sich z.B. in jungen Jahren mit dem Austobmodus längerer Zeit unterwegs ist!
Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, innerlich wieder frei zu werden, was denke ich überhaupt die Voraussetzung für eine mögliche neue Beziehung wäre, aber im Moment ist da innerlich wie ein Knoten in meiner Seele der nicht Platzen will...ich weiß nicht Mal genau, was ich mir nun hier erwarte, aber es tut gut, es einfach Mal auszusprechen und niederzuschreiben...
Es kann dir in deiner Situation niemand wirklich helfen, als ausschließlich du dir selbst, evtl. mit kompetenter Hilfe!
 
  • #6
Hast du die Trennung von deinem Ex von der du in deinem Thread im Dezember geschrieben hast inzwischen überwunden?

Solange die Nachwehen der Trennung noch in dir rumspucken wird es mit anderen Männern schwierig. Die Geschichte mit dem F+ Mann ist zwar für dich ärgerlich, aber solltest du dir weiter keinen Kopf drum machen.

Der Zug ist nicht abgefahren sondern steht im Moment auf einem Abstellgleis zur Wartung. Sobald du deine letzte Beziehung verarbeitet hast (Wartung), ist die Lok auch wieder bereit für neue Reisen deren Wege du als Lokführerin bestimmen kannst. Am besten läuft die Lok dann wenn man ihr nicht zuviel Feuer macht und sie unter Druck setzt sondern sie fröhlich und vergnügt durch das Leben dampfen kann.
 
  • #7
Wieso denkst du das? MUSS man bis zu einem Zeitpunkt x einen Partner haben, dann heiraten, dann zum nächsten Zeitpunkt x schwanger werden, dann von Wohnung zum Haus wechseln usw?

Wer bestimmt das? Weil es in den Filmen so abläuft? Weil die meisten Paare in deiner näheren Umgebung das so vorleben?

Wichtig ist, dass DU mit dir selbst im Reinen bist, glücklich bist und deinen Wert und dein Glück nicht von einem Partner abhängig machst.

Der richtige kommt, und dann passt es auch und alles wird gut. Das klingt so cheesy, aber ich denke, dass da schon was Wahres dran ist.

Bei mir selbst zB war es so, ab Ende 20 wieder Single gewesen, dann viele Männer gedatet, einigen Herzschmerz gehabt, wieder länger solo gewesen usw. Klassischer Großstadt Single Ablauf, haha.

Habe das nicht verstanden. Weil, attraktiv, lustig, nett usw - passt alles. Und irgendwann mit 34 hab ich mir gedacht: ok, egal. Dann ist das eben so. Mach das Beste draus, dann läuft das halt wohl bei dir leider nicht so mit Mann und heiraten - auch wenn es keiner um mich herum verstanden hat, wieso es nicht klappt.

Ich habe mich davor schon und nach einigen Rückschlägen intensiv reflektiert. Ich kann gut alleine sein und finde mein Glück in so vielen anderen Sachen. Also hab ich "aufgegeben", einfach nicht mehr wirklich aktiv gesucht. Trotzdem ab und an mal getindert. Und plötzlich war da dieses eine Match.

Keine großen Erwartungen gehabt, klang zu gut, kann nichts werden. Entsprechend nüchtern an die Sache rangegangen, dem Ganzen nicht so wirklich vertraut, weil Tinder und überhaupt...

Naja... es kam mit 35 DER Mann, von dem ich nie zu träumen gewagt hätte. Vllt auch deshalb, weil ich nicht mehr wirklich gesucht habe.

Was ich sagen will: hab Vertrauen. Kind(er) kann man heutzutage auch 1a nach dem 35. Lebensjahr bekommen. Und setz dich nicht unter Druck, weil die Gesellschaft es dir so vorlebt und sogar die unmöglichsten Menschen verpartnert sind. Egal. Du musst dein Glück finden. Dann kommt alles andere auch. Ready when you are.
 
  • #8
ich mir eine Zukunft vorstellen können bzw hab mir das auch sehr gewünscht, aber es sollte wohl nicht sein.
Der eine hat sich dich schon vorher distanziert und dich zurückgewiesen.
Ein Traumpartner war das nicht.


Aber wenn sie mir zum Beispiel liebe Sachen gesagt haben hat es in mir nichts ausgelöst...ich konnte mich nicht freuen, habe dabei nichts gefühlt. Bei meinen vorherigen Partnern wse das ganz anders...ic
Ja aber " nett" war der vorige nicht, oder?

Wie sieht es mit Selbstliebe aus?
 
  • #9
Du wirkst ein wenig bemüht und pessimistisch und dass nach erst 1,5 Jahren Singledasein. Ich schätze, diese Zeit hast du überhaupt erstmal gebraucht, um die beiden vorherigen Beziehungen, bei denen du verlassen wurdest, zu verdauen.

Was das Alter betrifft - ich habe meine Partner mit 16, 24, 31, 43, 50 und 52 kennengelernt. Und das auch mit besonderem Kind und später zwei Kindern. Ich habe weder einen Miss-Titel noch andere herausragende Eigenschaften, aber genügend Selbstvertrauen und nie Lebenspläne gehabt, die ich auf Teufel komm raus abspulen wollte.

Es sind zwar die Kölner, die den Spruch "Et kütt wie et kütt" "erfunden" haben, aber ich bin damit bisher ganz gut gefahren. Verkrampf dich nicht auf irgendeinen Plan, damit erstickst du alles, lass es laufen und sieh, was passiert. Mehr kann ich dir leider auch nicht raten.
 
  • #10

Ich kenne einen Mann dem Es ähnlich ergangen ist wie dir, wurde von seiner Frau nach vielen Jahren betrogen. Er geht sogar soweit dass er jetzt mit Anfang vierzig sagt, er möchte nie wieder eine Frau an seiner Seite haben.

Ich finde auch so schwer es auch sein mag, man muss es akzeptieren was passiert ist und weitermachen. Und das Risiko, dass das wieder passiert ist immer da. Viele Menschen sind leider Heuchler, Lügner und Betrüger, damit muss man leben. Aber was bringt es dir denn ewig über das Thema nachzudenken? Du musst deiner Ex-Frau noch nicht einmal verzeihen, aber es wird sich nichts mehr ändern, passiert ist passiert. Ich wurde in zwei längeren Beziehungen auch betrogen und belogen...klar hat es mega weh getan aber trotzdem hab ich weiter gemacht und es hinter mir gelassen.

Nur Mal als Beispiel, ich habe zu Beginn meines Berufslebens eine sehr schlechte Erfahrung gemacht, natürlich hätte ich sagen können, ich beziehe einfach mein Leben lang Hartz Vier und gehe nicht arbeiten, damit wir sowas nie mehr passiert. Und ja ich war auch wahnsinnig wütend darüber, wie damals mit mir umgegangen wurde, aber trotzdem hab ich mich wieder aufgerafft uns weiter gemacht.

So ist das Leben nunmal, es besteht immer wieder daraus, Dinge hinter sich zu lassen und weiter zu machen, ewig an der Vergangenheit festhalten hilft nichts
Liebe FSin, die Emotionen und Gefühle lassen sich bedingt beeinflussen, auch wenn man selbst vom Verstand her weiß, was das Beste für einen wäre, dennoch entwickelt das Gefühl manchmal ein Eigenleben und ist schwer mit dem rationalen Verstand beizukommen.
Manchmal reicht es nicht, einfach nur weiterzumachen und so zu tun, als hätte man eine Trennung, Tod, Enttäuschung, Betrug, etc. verarbeitet und hintersichgelassen, nur aus dem Grund, da man die Situation akzeptiert. Trauer, Wut, Angst, Ablehnung, negative Gefühle, u.a. muss verarbeitet werden und ist ein Prozess, der nicht regelhaft auf Fingerschnipp geht.
Ich habe auch nach einer schweren Enttäuschung innerlich dicht gemacht und konnte mich lange für keinen Mann interessieren, schon gar nicht mehr lieben wie es in einer Paarbeziehung ist. Es war eine Schutzfunktion meines Körpers oder meinetwegen meiner Seele, um mich vor solchen schmerzhaften Enttäuschungen künftig zu schützen. Jetzt nach längere Zeit, vergesse ich zunehmend was früher war und wie hilflos und ausgeliefert ich mich damals fühlte. Ich denke, mit dem Vergessen der ganzen damaligen Details, und nur der bleibenden Erinnerung in der Rückschau jemanden gekannt, geliebt zu haben, und enttäuscht worden zu sein; hoffe ich, mich irgendwann wieder in einen Mann verlieben zu können.
Aber warum machst Du Dir selbst Druck, wegen Haus, Mann, Familie in den nächsten 24 Monaten?
 
  • #11
als wäre ich völlig abgestumpft und stehe mir wohl damit selber im Weg.
Das kann schon sein.
Arbeite an deinem mindest, schraube deine Erwartungen runter und such nicht mehr so verkrampft. Lass locker, ich denke wenn man verkrampft ist dann steht man sich selber nur im Weg.
Nehme deine Situation an wie sie ist, im Moment war noch kein passender Mann dabei, das muss nicht heißen, dass du den passenden nicht mehr begenest.
Und wenn du statt mit 35 mit 36,5 Jahren schwanger wirst, ist doch nicht so schlimm, mach dir keinen Druck. Man muss sich auch nicht 10 Jahre vorher kennen und 8 Jahre zusammen sein bis man eine Familie gründen kann, klar ein paar Jahre 2+ und ein Jahr zusammen wohnen fände ich persönlich schon mindestens notwendig, doch da denkt vermutlich jeder anders drüber. Man sollte sich in verschiedenen Situationen kennen lernen und miteinander auskommen. Das hört sich alles immer sehr romantisch an eine Familie gründen und ein eigenes Haus, ein Hund aber das ist auch Arbeit und viel Verantwortung und man gerät manchmal an seine Grenzen, man hat dann viel um die Ohren, weniger Zeit als Paar. Ich denke die Vorstellung ist manchmal zu sehr Bilderbuch als das sie der Realität entspricht.

Ich hatte für mich persönlich auch einen persönlichen „Zielplan“, den ich gerne bis zu meinem 30. Geburtstag vollständig erledigt haben wollte… rückblickend betrachtet (auch wenn ich noch keine 30 bin, aber die Pläne hab ich auch eher nicht mehr bzw. schon größtenteils erledigt) sage ich dir, dafür braucht man einen Partner mit ähnlichen Zielen, zumindest bei den Zielen/Träumen die du dir gesetzt hast, sonst geht das in die Bux.
(Hatte ähnliche Vorstellungen vom Leben)

Wünsche dir viel Erfolg, steck den Kopf nicht in den Sand. :)

W 27
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #12
Ich denke, du musst einfach geduldig sein. Man trifft nicht alle Tage einen potenziellen Beziehungspartner, daher würde ich an deiner Stelle weiterhin intensiv Onlinedating betreiben und auch im Alltag die Augen offen halten. Es ist doch völlig egal, in welchem Alter andere Menschen Familien gründen, oder Häuser bauen. Lass dich davon nicht unter Druck setzen, auch bei dir ist noch alles möglich. Hast du denn deine letzte Beziehung komplett verarbeitet? Du bist noch nicht sehr lange Single. Ich brauche i.d.R. schon immer ein Weilchen, bis ich wieder frei für eine neue Liebe bin, besonders wenn die Trennung nicht von mir ausging. Versuche positiv zu denken und dein Leben erfüllend zu gestalten. Wenn du glücklich und zufrieden bist, strahlst du das automatisch aus und erhöhst die Chancen, wahrgenommen und angesprochen zu werden.

w33
 
  • #13
  • #14
Wieso denkst du das? MUSS man bis zu einem Zeitpunkt x einen Partner haben, dann heiraten, dann zum nächsten Zeitpunkt x schwanger werden
Weil Du als Frau nur ein gewisses Zeitfenster dafür hast und die FS nunmal bereits 32 Jahre alt ist, sie auch keine alte Mutter erst mit 40+ werden will.
Das ist doch erstmal eine normale und realistische Sicht auf die Dinge.
Die Frage ist: wie damit dann umgehen, wenn der eine Weg versperrt ist.

Aber wenn sie mir zum Beispiel liebe Sachen gesagt haben hat es in mir nichts ausgelöst.....ich weiß nicht irgendwie ist das bei mir komplett verloren gegangen
Wenn Dir die Männer nicht wirklich gefallen, dann ist das so - egal was sie sagen.
Du bist keine 20 mehr, dass Du jeden Prosatext für bare Münze nimmst, sondern siehst es realistisch: Deine Exen sagten das auch und sind trotzdem weg.
Also ist es garnicht so wichtig was der Mann sagt, es garantiert nichts und darum wirkt es auch nicht mehr so wie früher als Du naiver warst.

Du hast mehrere Enttäuschungen hinter Dir und so allmählich geht Dir auf: es könnte sein, dass das gewünschte Leben nicht mehr möglich ist für Dich. Der Druck, es trotzdem noch hinkriegen zu wollen blockiert Dich.

Ich weiß nicht, wie ich es schaffen soll, innerlich wieder frei zu werden, was denke ich überhaupt die Voraussetzung für eine mögliche neue Beziehung wäre, aber im Moment ist da innerlich wie ein Knoten in meiner Seele der nicht Platzen will
Ja, ist so.
Das Klügste ist, Dir einen alternativen Lebensplan zu machen, der genauso atttraktiv ist.
Wie kann für Dich ein schönes Leben aussehen, wenn es mit Mann und Kind nicht klappt?

Erst wenn Du davon eine Vorstellung hast und das angehst, dann verschwindet der Druck. Dann ist Beziehung nicht mehr das einzig lebenswerte, sondern nur eine Option von mehreren, die Du ziehst, wenn sie besser ist als die anderen Optionen, d.h. der passende Mann, statt Dich mit unpassenden abzuplagen.

Häng Dich beruflich rein, mach Weiterbildungen, die Du schon immer machen wolltest, mach auf ein Sabbatical hin . Such Dir keine Freizeitbeschäftigung zum Zeit vertun sondern ein Hobby, welches Dir echt was bedeutet - whatever.... Raus aus der Warteschleife, das Leben in die Hände nehmen und für Dich schön gestalten.
Wwer zufrieden ist statt verkrampft kommt beim anderen Geshclecht bessre an und nimmt sich die Zeit vielleicht irgendwann in eine gute Partnerschaft zu kommen statt schnell in irgendeine.
 
  • #15
Sei mir nicht böse, aber deine Zeilen klingen nach etwas gar viel Selbstmitleid. Ich bin 59, die meisten meiner Wünsche haben sich nicht erfüllt, ich schaue trotzdem deutlich positiver in die Zukunft. Na und? Das Leben ist kein Wunschkonzert. Sei froh, falls du gesund bist - das ist das grösste Geschenk, das du haben kannst.

Und der Rest ist oft einfach Einstellungssache. Deine Bewertungen der Welt sind dein Leid. Denke und bewerte anders und schon wirkt das Belastende leichter. Und versuche deinen engen Denkrahmen zu sprengen. Man kann auch mit 40 noch ein Kind haben oder du kannst Eizellen einfrieren lassen um den Druck zu verringern.
Vergleich dich nach unten, dann geht es dir prima. Vergleichst du dich nach oben kann man ständig jammern.

Das Leben hat uns keine Gerechtigkeit versprochen. Du wirst Ressourcen haben, sei dankbar für diese und mache was draus.
Und nebst Lebenspartnerschaft gibt es noch ganz viele andere Lebensentwürfe.

Man muss offen und neugierig sein und bleiben!
 
  • #16
aber jetzt kann ich mich ja nicht Mal mehr freuen, wenn ich jemanden kennen lerne und er nett zu mir ist, als wäre ich völlig abgestumpft und stehe mir wohl damit selber im Weg.
Mag sein, dass du deine Standards gesenkt hast, aber deine Erwartungen sind relativ hoch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, dass du bedürftig auf Männer wirkst.

Warum sollten sich Gefühle bei dir einstellen, nur weil jemand „nett“
zu dir ist? Ist das nicht ein bisschen wenig ?

Den Druck, den du dir machst, gibst du subtil an die Männer weiter. So wird das eher nichts …
 
  • #17
Geht mir auch so, bloß dass ich um noch ein Jahr älter bin:) Ich versuche, nicht darüber nachzudenken, wie es um meine biologische Uhr steht oder wie viel Zeit noch bleibt, den perfekten Mann zu finden.
Bisher hab ich noch keinen netten, familientauglichen Mann kennengelernt, den ich attraktiv finden konnte. Online-Dating mag ich nicht, Tinder ist so furchtbar 🙈
Seit ich beschlossen habe, mich nicht mehr zuhause in Selbstmitleid zu vergraben und einsam zu sein, gehts mir viel besser. Es ist Einstellungssache. Beziehungen sind auch nicht des Rätsels Lösung.
Die Paare in meinem Umfeld haben sich in der Regel bereits in jungen Jahren kennengelernt, mit Ende zwanzig/ Anfang dreißig geheiratet, Kinder bekommen, Haus, zweites Kind etc...und waren davor aber eben schon viele Jahre zusammen.
Klingt schrecklich. Da würd ich nie im Leben tauschen wollen. Mit so einem Leben wäre ich nicht zufrieden, denk ich.
So hab ich zwar die Ungewissheit aber dafür bleibt mir diese lähmende Monotonie erspart, die mit dieser Vorstellung mitschwingt.
 
  • #18
Die Paare in meinem Umfeld haben sich in der Regel bereits in jungen Jahren kennengelernt, mit Ende zwanzig/ Anfang dreißig geheiratet, Kinder bekommen, Haus, zweites Kind etc...und waren davor aber eben schon viele Jahre zusammen
Das stimmt, war in meinem Umfeld auch so. Aber: Ich wurde mit Ende 20 auch verlassen und stand alleine da. Habe dann online einen Partner gefunden, aber es war extrem schwierig, kein Vergleich zu Anfang/Mitte 20. Die guten Männer waren meist vergeben und die freien wollten oft nur was Lockeres.

Mein Tipp: Sei offen und flexibel. Ich bin dann zum Partner in eine andere Stadt gezogen und wir haben jetzt sogar ein Kind! Wäre ich nicht umgezogen, würde ich wahrscheinlich immer noch suchen. Zu welchen Kompromissen wärst du bereit? LG w33
 
  • #19
Das stimmt, war in meinem Umfeld auch so. Aber: Ich wurde mit Ende 20 auch verlassen und stand alleine da. Habe dann online einen Partner gefunden, aber es war extrem schwierig, kein Vergleich zu Anfang/Mitte 20. Die guten Männer waren meist vergeben und die freien wollten oft nur was Lockeres.

Mein Tipp: Sei offen und flexibel. Ich bin dann zum Partner in eine andere Stadt gezogen und wir haben jetzt sogar ein Kind! Wäre ich nicht umgezogen, würde ich wahrscheinlich immer noch suchen. Zu welchen Kompromissen wärst du bereit? LG w33
Ich bin ebenfalls nun schon zum dritten Mal der Liebe hinterher gezogen... Wenn man den ersten Versuch als Jugendsünde abzieht (kam schnell wieder heim;-) ) bin ich zweimal bewusst umgezogen und habe zuletzt dann auch bewusst das Umfeld " mit gewechselt ",da mein Mindset nicht mehr kompatibel war.

Mein Partner und ich waren beide Mitte 30 als wir uns hier kennengelernt haben und das Thema Kinder war in Einigung abgehakt, er wäre aber auch als Vater eine gute Wahl.

Wir sahen uns übrigens beide im "besten" Alter für einen Neustart;-)

Alles Gute dir

W36
 
  • #20
Die Paare in meinem Umfeld haben sich in der Regel bereits in jungen Jahren kennengelernt, mit Ende zwanzig/ Anfang dreißig geheiratet, Kinder bekommen, Haus, zweites Kind etc...und waren davor aber eben schon viele Jahre zusammen.

Und was ich so höre und lese, sind gefühlte 80% davon mit Mitte 30 geschieden oder harren frustiert in ihrer Ehe aus.



Mein Tipp: aufhören, alles so pessimistisch zu sehen.
Die Steine legst du dir selbst in den Weg, indem du dich an eine Idealvorstellung klammerst, die es so nicht gibt, weder bei dir, noch bei den von dir beschriebenen Pärchen.

Was ist so schlimm daran, mit 35 oder älter noch Kinder zu bekommen? Das ist heutzutage normal.

Ich war viele Jahre Single, habe nie den richtigen Mann kennengelernt, mit dem ich eine Beziehung hätte eingehen wollen und dann lernte ich mit 32 Jahren meinen jetzigen Ehemann kennen.
Ja, mit genau 32 Jahren, das Alter, dass du so sehr verfluchst. Es ging alles sehr schnell: Zusammenziehen, Kinder, Hochzeit und Hausbau. Wir leben also mittlerweile das perfekte Leben, nach dem du dich so sehnst (jedenfalls ist nach außen alles top, Schlafmangel und Hausbau sorgen ab und zu für Zoff). Unsere Kinder bekam ich mit 34 und 35.

Ich kann dir nur raten, den Kopf nicht in den Sand zu stecken. Du hast bisher noch nicht den passenden Mann kennengelernt, aber das kann ja noch kommen. Deine negative Einstellung strahlst du übrigens auch aus, also orientiere dich lieber an den positiven Dingen, dann wird es auch klappen.

W36
 
  • #21
Mit eigenen Kindern hast du tatsächlich einen gewissen Druck. Auch wenn man theoretisch noch mit Ü40 Mutter werden kann heutzutage, würde ich das auch nicht wollen.

Ansonsten hast du für Partnerschaft und Beziehung doch noch alle Zeit der Welt. Das wird, finde ich, wieder viel entspannter, wenn man eben keine kleinen Kinder hat (oder welche will) sondern wieder nur für sich selbst entscheiden muss.
Mein letzter Freund hat sich auch getrennt als ich ihm gesagt hatte so wie er drauf ist kann er nicht mehr kommen wenn die Kinder da sind. Man muss dann halt immer die Kinder priorisieren. Und das eigene Leben viele Jahre hinten anstellen. Spaß geht anders.
 
  • #22
Liebe vanillagrace
Huh, als Onlinedating-Veteranin kann ich absolut nachvollziehen, wie du dich fühlst.
Meine Erfahrung ist, dass du nicht alleine bist mit dem Problem. Ich kenne mehrere tolle, intelligente Frauen mit Charme, Realismus und auch gutem Aussehen, die keinen festen Partner finden. Oder dann keinen mit Kinderwunsch. Gerade in dem Alter scheint es einfach schwer, weil die gleichaltrigen Männer noch ganz anderes im Kopf haben als Familiengründung.
Habe mehr und mehr das Gefühl, dass der Zug bei mir abgefahren ist.
Ich denke, du hast durchaus Chancen, einen festen Partner zu finden. Man braucht einfach Glück, die beziehungswilligen Männer sind weniger lang auf den Partnerbörsen und löschen ihre Profile bald wieder.
Ich würde nicht wollen, dass ich quasi als Papa zur Erfüllung deines Traumes eingeplant werden würde.
Diesen Gesichtspunkt seitens der Männer verstehe ich auch. Weswegen es aus meiner Sicht extrem wichtig ist, dass beide Parteien ggf. Kinderwunsch haben (oder keinen). Dann wird niemand "instrumentalisiert", sondern beide können ein gemeinsames Ziel anstreben.
Meinem jüngeren Selbst würde ich raten, die Kombination "Partner + Kind" gedanklich zu entkoppeln und ggf. Prioritäten zu setzen und Alternativen für das traditionelle Modell zu finden. Komplett unromantisch, ich weiss! Aber es ist heutzutage nicht mehr garantiert, dass beides klappt. Als Frau ist man damit noch nicht Mainstream, aber sich mit Samenspender- oder Coparenting-Modell, Adoption etc. auseinanderzusetzen wäre m.E. nicht verkehrt.
Eine weitere wünschenswerte Entkopplung wäre die von "Glücklich sein + in Beziehung sein" oder "Glücklich sein + Kind haben", denn das bedingt sich alles nicht.
 
  • #23
Sei mir nicht böse, aber deine Zeilen klingen nach etwas gar viel Selbstmitleid.
Ihr ist wieder eine Beziehung gescheitert und sie hat 2 Jahre Pandemie im Nacken mit deutlich reduzierten Möglichkeiten.

Da ist es doch normal etwas durchzuhängen - insbesondere weil jetzt das pralle Leben wieder losggeht. Nicht jeder kann gut mit schnellen Veränderungen umgehen und die junge verwöhnte Generation ohne relevante Belastungen bis ins mittlere Erwachsenenalter schonmal garnicht.
Einfach etwas vor sich hinleiden und dann wieder den Kurs finden - fertig.

Ich bin 59, die meisten meiner Wünsche haben sich nicht erfüllt, ich schaue trotzdem deutlich positiver in die Zukunft. Na und? Das Leben ist kein Wunschkonzert.
Exactly und in 20-30 Jahren hat sie das auch verstanden und vielleicht ist es ihr gelungen aus den guten Bedingungen die sie ja trotzdem hat sich ein Leben zu machen, mit dem sie zufrieden ist.
Das wichtigste ist, sich Alternativen zu überlegen und diese auch anzugehen, statt Dating als Fulltimesache zu betreiben, denn das geht nur schief . erlebt sie gerade.

Klingt schrecklich...... aber dafür bleibt mir diese lähmende Monotonie erspart, die mit dieser Vorstellung mitschwingt.
Ich frage mich immer was für eine furchtbare Kindheit hinter solchen Sätzen steckt. Obwohl ich eine solche hatte, habe ich doch schon als Kind gesehen, dass es anderswo anders läuft und Familie anders gehen kann - ging es bei der Mehrheit und das obwohl noch viel näher an der Nachkriegszeit dran.

Wenn ich heute die meisten Familien sehe im Alter der FS, dann sehe ich da sehr viel mehr Glück, Lebendigkeit, aber keine lähmende Monotonie.

Und was ich so höre und lese, sind gefühlte 80% davon mit Mitte 30 geschieden oder harren frustiert in ihrer Ehe aus.
Dann solltest Du Umgang (instabile Menschen) und Lektüre überdenken, denn die Scheidungsquote liegt bei unter 40%, die durchschnittliche Ehedauer bei fast 15 Jahren.
Die müssten also überwiegend um die 20 geheiratet haben - hüstel. Merkst Du selber, dass die Fruststory nicht stimmen kann.
 
  • #24
Wir leben also mittlerweile das perfekte Leben, nach dem du dich so sehnst (jedenfalls ist nach außen alles top, Schlafmangel und Hausbau sorgen ab und zu für Zoff).
Ach das geht vorbei. :)
Wenn das Haus erstmal steht und man drin wohnt, die größten Entscheidungen und Sorgen vielleicht auch Ärgernisse (hoffentlich gibts keine) bei Seite sind.
Und wenn eure Mädels älter sind gibts auch wieder mehr Schlaf. Mit zwei kleinen Wirbelwinden ist es mit Sicherheit nicht einfach, meinen Respekt. ;) Ich frage mich oft woher so ein Kind so viel Energie wegnimmt.😵‍💫
Mein Sohn wird im Spätsommer schon 3 und schläft so gut wie immer durch, im Moment ist er manchmal nur ein bisschen trotzig. 🙃 Ich bin schon ziemlich dankbar dafür so einen entspannten Sohn zu haben.

Ich denke manchmal strebt man nach etwas, was einem vorgegeben wird schön oder erfüllend zu sein, wie dieses „Streber Leben“ mit Kindern, Haus und Hund etc.
Ich denke es ist wichtig herauszufinden was man selber wirklich möchte, worin man eine Erfüllung sieht und wobei man sich gut und wohl fühlt.
Vielleicht merkt man sonst irgendwann, dass man sein Leben nach etwas gerichtet hat was einem nicht glücklich macht, weil es in der Vorstellung schön aussah, dich aber nicht schön anfühlt. Ich persönlich finde solche Entscheidungen schwierig, man muss manchmal bestimmte Dinger erst erleben um herauszufinden wie „gut“ diese sind oder eben wie schlecht sie sind.
Ich denke man sollte auch nicht so sehr nach rechts und links schauen was die Freunde tun oder die Familien sagt, jeder Mensch ist individuell und sieht seine Erfüllung vielleicht in unterschiedlichen Dingen, horche in dich hinein und prüfe genau was du möchtest.
Wenn du dir eine Familie wünschst, dann ist der richtige passende Partner so so wichtig, denn man erlebt nicht nur schöne Momente miteinander und nach Möglichkeit möchte man auch nicht alleine das Kind aufziehen. Besser locker an die Sache gehen ohne große Erwartungen oder Druck von außen und vielleicht ist ja dann ein netter dabei und keine Banane der nur Vergnügen sucht.

W 27
 
  • #25
Häng Dich beruflich rein, mach Weiterbildungen, die Du schon immer machen wolltest, mach auf ein Sabbatical hin . Such Dir keine Freizeitbeschäftigung zum Zeit vertun sondern ein Hobby, welches Dir echt was bedeutet - whatever.... Raus aus der Warteschleife, das Leben in die Hände nehmen und für Dich schön gestalten.
Diesen wunderschönen Abschnitt möchte ich auch noch einmal mitbetonen. Mir ging es als Single immer wieder gut, wenn ich mein Leben bewusst in die Hand genommen habe. Man kann sich mental in die "Warteposition" begeben und Platz halten für etwas, das vielleicht gar nicht kommt oder noch nicht bereit ist.
Damit wird das Singleleben dann auch leerer und unglücklicher, als es sein müsste. Und wenn man sich im Leben darauf fixiert, was man NICHT hat, nicht kann und nicht bekommt.. dann verpasst man vielleicht gerade die einzigartigen Chancen, die die aktuelle Lebenssituation in sich trägt.
 
  • #26
Wieso denkst du das? MUSS man bis zu einem Zeitpunkt x einen Partner haben, dann heiraten, dann zum nächsten Zeitpunkt x schwanger werden, dann von Wohnung zum Haus wechseln usw?
Das einzige, was wirklich begrenzt ist, ist die Schwangerschaft. Alles andere ist persönliche Sichtweise. Wenn man von 2-3 Jahren Beziehung ausgeht, bevor man dann Kinder bekommt, ist die FS aber vom wirklich kritischen Altern noch entfernt.
Ich würde mir einfach nicht zu viel Druck machen.
 
  • #27
Mein Kollege ist 34, gutaussehend, aufgeschlossen und mit gutem Einkommen und wünscht sich seit Jahren eine Partnerin zur Familiengründung. Er gerät aber immer an Frauen, die mit Mitte dreißig weder wissen, was sie beruflich machen möchten, noch sagen können, ob sie Kinder möchten. Er ist schon sehr traurig, weil er denkt, dass sein Herzenswunsch nach einem Baby nicht mehr erreichbar ist.
So etwas gibt es also auch, also Augen auf, und viel Glück bei der Suche!
 
  • #28
Als Mann kann ich dir Folgendes dazu sagen ...........

Ich würde nicht wollen, dass ich quasi als Papa zur Erfüllung deines Traumes eingeplant werden würde. Du stellst dir vor - und Mann soll funktionieren. Und natürlich ein echter Traumtyp sein, um den dich fast jede Frau beneidet.
So funktioniert es eben nicht. Mann lernt Frau kennen und merkt dann, dass er mit dieser Frau eine Zukunft gestalten kann. Oder eben auch nicht.
Lies bei Stoiker mit - da geht es genau anders rum. Ihr macht euch beide Gedanken über den 17. Schritt - aber unternehmt den ersten nicht. So landet man auf der Nase.
Ich kann das genau so bestätigen. Als ich meinen Freund kennelernte wurde er ständig "gestalked" von Frauen die über 30 waren und ihren Traum von einer Familie verwirklichen wollten.

Vor allem eine aus seiner Firma ist mir im Gedächtnis geblieben.
Sie wollten einen Akademiker, gutaussehend, zum Efh in der Vorstadt bauen und Kinder bekommen. Immer wieder mit schöner Regelmäßigkeit stellte sich dann heraus, dass ihre Dates genau das im Hintergrund hatten, ein Haus, eine Frau, 2 kleine Kinder, und nun eine Affäre suchten. Also sie hat leider genau die Männer angezogen nach denen sie gesucht hat.
 
  • #29
So hat meine Freundin ( anfang 30) vor 2,3 Jahren auch gedacht. Dann, ganz unerwartet, hat sie einen Mann kennengelernt, sich verliebt, nur 1 Jahr später waren sie verheiratet und erwarten jetzt ein Kind.
Das geht also manchmal schneller als Du denkst ;).
Ich kann dir also nur raten, genieße deine jungen Jahre, mach verschiedene Reisen, arbeite an Dir und deinem Selbstwertgefühl ( ggf. mit Therapeuten) und vorallem solltest du vielleicht in die Akzeptanz wechseln. Akzeptiere das Leben so wie es kommt und wenn es ein Leben ohne Kinder wird, heißt es nicht dass es ein schlechtes Leben sein muss. Nimm das Leben wie es kommt.
Empfehle dir das Buch "sorge dich nicht - lebe"
 
  • #30
Liebe vanillagrace

Ich befinde mich momentan in einer ähnlichen Situation und viele Singlefrauen die ich persönlich kenne auch 😀 Obwohl ich ein positives Mindset habe und auch bereit für eine langfristige, glückliche und erfüllte Beziehung wäre, will es mit einem Mann einfach nicht so recht klappen. Ich habe mir sogar viele Psychologie-Hörbücher und Podcasts angehört, sei es über Bindungsängste, Liebeskummer oder Selbstliebe - es tut gut zu wissen, dass man nicht alleine ist.

Ich habe viele Männer über diverse Datingapps kennengelernt und viele sind entweder nicht mein Typ, wollen nur F+ oder wollen nur fremdgehen. Natürlich habe ich auch mal einem durchschnittlich bis unattraktiven Mann die Chance gegeben, aber da hat leider meistens die sexuelle Anziehung gefehlt oder dann waren die z. T. hocharrogant und benahmen sich wie die grössten Players. Dann lieber einen hocharroganten dafür einen hübschen Mann als meine Ansprüche runterzuschrauben.

Das Dating-game hat sich in der heutigen Zeit maximal verschlimmert, bin auch der Meinung, dass potentielle Männer bereits vergeben oder Gay sind. Obwohl ich schon sagen muss, dass viele viele Couples leider sehr unglücklich in einer Beziehung sind, sonst wären ihre Männer nicht heimlich auf der Suche nach Fun oder F+. Ein weiterer Grund, warum es besser ist lieber single zu sein ganz sorgenfrei und glücklich.

Ich sage dir ehrlich, ich bin heute sehr dankbar und glücklich drüber, dass es mit keinem richtig geklappt hat. Der Richtige war einfach nicht dabei, sonst wäre ich mit meinen 28 Jahren schon längst aus dem Singlemarkt und hätte einen tollen Mann an meiner Seite und vielleicht sogar schon Kinder. Mein Glück hängt nicht von anderen ab, wenn die Zeit kommt und ich den passenden Mann finde, wäre das natürlich schön und wenn nicht, dann werde ich trotzdem das Leben auch als single geniessen, neue Leute kennenlernen, spontan verreisen und all das machen auf was ich Lust hab :) in dem Sinne wünsche ich dir viel Glück & denk dran bist nicht alleine, my dear & think positive! 😘
 
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