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  • #1

Habe heute eine Sinnkrise? Kennt ihr das auch? Wie geht ihr damit um, w48

 
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  • #2
Hatte ich vormittags auch. Bin dann zum ersten mal in 2010 Rad gefahren. 60 Km.
Jetzt geht es mir gut :)M 53J
 
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  • #3
Wenn es noch nicht gerade um Mitternacht ist, mache ich zum Beispiel einen Spaziergang, möglichst schnelleren Schrittes. Auf jeden Fall raus aus den vier Wänden. Später dann telefoniere mit meiner besten Freundin/ bestem Freund, oder, falls nicht erreichbar, kurz eine Mail. Dann nehme ich mir eines meiner Lieblingsbücher, lege mir tolle Musik auf, und schmökere.
 
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  • #4
Liebe Fragestellerin,

ich würde sagen, dass es nicht den Sinn an sich gibt, sondern der Terminus Sinn in viele Kategorien unterteilt ist. Und man nicht sagen sollte, heute habe ich eine Sinnkrise morgen wieder nicht am anderen Tag erneut sich fragt und sagt erneut eine Sinnkrise zu haben. Damit eine Sinnkrise zustande kommen kann, spielen viele viele Faktoren eine Rolle- Das Selbstbild des Menschen, die subjektiven und objektiven Erfahrungen, die Gemütszustände, das Rationale usw usw. Eine Sinnkrise muss auch nicht unbedingt negativ konnatiert sein. Wenn du in dich hineinblickst, die Faktoren erkennst, die dazu geführt haben, vielleicht kannst du schon selbst die gestellte Frage beantworten. Wenn nicht, erläutere ein wenig wie sich diese Krise bei dir zeigt.

Schöne Grüße w25 A
 
  • #5
Ja, das kommt schon mal vor.
Und dann:

Einatmen. Ausatmen.
Und immer im Wechsel...
 
  • #6
das kennt bestimmt jeder und morgen ist es vorbei. Sonn- und Feiertage sind prädestiniert dafür,da man alleine ist, wenn alle Familien sich über das Zusammensein freuen. Da du nichts genaueres schreibst, kann man dir kaum Tipps geben.
 
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  • #7
Das sind sehr dürftige Informationen. In wie fern hattest du eine Sinnkriese, was genau meinst du damit, was ist der Grund dafür etc.
 
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  • #8
>Nach dem schlechten Wetter der letzten Wochen kann es heute eigentlich keine Sinnkrise geben. Also raus in die Sonne!<

Hallo w48,
ja, das ist mir auch bekannt, fasse das allerdings nicht mehr als Krise auf, denn als Chance, solch eine Phase bewußt zu nutzen.

Zuerst mal zu den Ursachen, so wie ich sie kenne: so eine "Sinnkrise" tritt meiner Ansicht nach (immer) dann auf, wenn man sich wie der Hamster im Laufrad fühlt oder sich ein innerer Druck zu Veränderungen aufgebaut hat und nicht umgesetzt werden kann.
Das wird einem bewußt, wenn der äußere Druck des Alltages von einem abfällt (z.B. wie jetzt an Feiertagen o. Urlaub). Das hängt, glaube ich, auch nicht nur mit der Psyche zusammen, sondern auch mit der Physiologie. Egal, ob viel oder wenig Streß vor so einer Sinnkrise, wenn das Gefühl des "Getriebenseins" wegfällt, hat man das Gefühl ins Leere weiterzulaufen.

In dieser scheinbaren Leere muß man sich eben erst mal orientieren und kann neue Zielpunkte festsetzen. Ob diese nun kurz-, mittel- oder langfristig zu erreichen sind, ist erstmal nebensächlich, Hauptsache man setzt sich welche (selbst und aktiv!) und wenn man sich dabei Alternativen offen läßt, sind die Enttäuschungen auch nicht so groß, wenn sich der Erfolg nicht einstellt.

Wenn man dieses Gefühl kennt, und man kennt ja irgendwann dann auch den Zeitraum, in dem so eine Sinnkrise auftreten kann, dann ist es auch möglich, sich darin nicht passiv zu fühlen, sondern aktiv zu werden. Denn diese Sinnkrise läßt zu, einmal nichts zu tun, oder auch das, was man sonst immer mal machen wollte. Wenn ich auch dazu keine Lust habe, informiere ich mich über aktuelle Veranstaltungen, die ich interessant finde. Da findet sich ja vielleicht auch jemand, den das auch interessiert. Und wenn es keine kulturelle Aktivität ist, auf die man Lust hat, dann hilft auf jeden Fall Sport und auch da kann man jederzeit und überall irgendwie aktiv werden, selbst wenn das Wetter eher schlecht ist. Gerade körperliche Aktivität ist eine ideale Möglichkeit, den Ballast des Alltages loszuwerden, andere Perspektiven werden wie von selbst sichtbar.
Metaphorisch: >Joggen, die beste Methode, um vor sich selbst wegzulaufen und sich wiedereinzufinden?<
 
  • #9
Hatte heute den "Ans***ss" und bin darum bei schönstem Frühlingswetter joggen gegangen (seit langem mal wieder). Jetzt habe ich Muskelkater und bin total erschöpft - aber fühle mich besser!
 
  • #10
@#8: Was du da gerade verspürst, ist kein Muskelkater, sondern Muskelsteifheit. Muskelkater kommt erst übermorgen (wenn du Glück hast) oder morgen (wenn du Pech hast). Freu dich drauf! ;)

In eine Sinnkrise wirst du deswegen aber nicht verfallen, da bin ich ganz sicher.
 
  • #11
@9: Danke Thomas für die fachkundige Belehrung! ;-)
 
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  • #12
Hier gibt es vielleicht nur eine Möglichkeit, eine neues Lebensziel deffinieren.

Ein Ziel für das es sich lohnt und was dem Leben wieder Sinn gibt.
Das könnte mit der Frage "Was will ich in meinem Leben?"

m45
 
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  • #13
ja das kenn ich auch und dazu dann noch Panik.

Ich hab eine sogenannte generalisierte Angststörung. Das was mir hilft ist Bewegung und dann am besten radeln. Notfalls wenn es ganz schlimm ist bin ich auch nur um den Block gegangen. Manchmal mehrmals.
Natürlich hilft auch reden mit jemandem der einen gut kennt und manchmal auch die Telefonseelsorge, wenn niemand sonst da ist.

Sonst mach eine Therapie und such dir Ziele die du erreichen willst. Und arbeite daran, das gibt Sinn und Lebenszweck.
 
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  • #14
allen hier kann ich nur dringend raten, das Buch zu lesen: "der verletzte Mensch", dann geht es Euch gleich besser - sofern ihr das auch zu Herzen nehmt, was da drin steht.

Es ist nicht immer einfach, zugegeben!
Aber wir sind hier nicht auf diesem Planeten, dass alles immer einfach sein wird.
Ich versuche es gerade, damit umgehen zu lernen, geht ganz gut!
Obwohl es immer schwer ist, mit Ablehnung umgehen zu lernen, nicht wahr????

eine - auch - verletzte, wiedergenesene w/47
 
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