• #1

Habe ich als Studentin Chance bei einem Doktoranden?

Hallo Forum,
Ich bin 25,und bin leider in einen Mann verliebt. Er ist 27,Doktorand an der Uni und ich hatte einen Kurs bei ihm. Er ist einfach mein Typ und mir gefällt seine Art total gut. Ich kriege ihn nicht aus meinem Kopf raus und schon seit 2 Monaten, muss ständig an ihn denken.
Ein mal war ich bei einer Besprechung mit ihm, habe ihn was fragen müssen und er hat mir alles erklärt, dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön, er hat gesagt sehr nett, aber muss nicht sein und damit hat er das abgelehnt. ich war total frustiert. Ich habe nie mit ihm über privates geredet. Ich weiß nicht was ich noch tun kann. Er muss mich noch benoten, vielleicht will er einfach nicht mit einer Studentin was anfangen? Habe ich überhaupt noch Chance bei ihm? Ich bitte um euer Rat! Danke!
 
  • #2
Also grundsätzlich würde ich aus eigener Erfahrung an der Uni auf jeden Fall sagen, dass Studentinnen bei Doktoranden Chancen haben. Bei uns ist es zum Beispiel so, dass wir im Labor immer mehrere Doktoranden haben, die ein wenig nach dem Rechten schauen, und da weiß ich aus sehr sicheren Quellen dass auf beiden Seiten ordentlich geglotzt wird. Studentinnen googeln die Namen der Doktoranden, umgekehrt werden die Damen per Facebook gesucht und auf Parties angequatscht. Ich kenne auch einige Päärchen.

ABER, das fette ABER: Wir werden von denen meist nur ein Semester lang "benotet". Sei es in Form von Protokoll Korrektur oder in Form von Klausur Korrektur. In den meisten Fällen sind die eh nur ausführende Hand, die wirkliche "Macht" hat der Professor/ die Professorin.

Da du ihn nun aber schon nach einem Kaffee gefragt hast (sehr mutig von dir!), er aber quasi dankend abgelehnt hat, würde ich mich jetzt wohl eher zurück ziehen.
 
  • #4
So allgemein wie du deine Ausgangsfrage formulierst: klar haben Studentinnen Chancen bei den Doktoranden. Was meinst du, was bei uns in der Fachschaft damals los war? Gefühlt machte jeder mit jedem rum, die Erstis waren gerngesehenes Frischfleisch bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern aber es gab sogar ein paar ernstzunehmende Beziehungen darunter.

In deinem konkreten Fall: da er dich benoten muss, wird es schwierig. Er wird sich kaum dem Vorwurf aussetzen wollen, dich bevorzugt zu haben. Zudem klingt da wenig Begeisterung nach deiner Beschreibung bei ihm raus. Hätte er sich für dich interessiert, wäre auf dein Angebot eingegangen. Ich würde mir an deiner Stelle wenig Hoffnungen machen.

W32
 
  • #5
Liebe FS,

ich finde es einerseits sehr mutig, andererseits auch peinlich, dass du ihn gefragt hast. Halte dir immer vor Augen: eine attraktive, (junge) Frau hat es niemals notwendig einen Mann von sich aus anzusprechen. Wer dich nicht anspricht ist uninteressiert oder schüchtern (ergo: unbrauchbar). Ich finde es bedenklich, dass nahezu täglich Threads eröffnet werden von Frauen, die am Arbeitsplatz oder auf der Uni einen Partner suchen. Ist denn hier niemand mehr in der Lage, seinen Partner im Privatbereich zu finden?! In manchen Betrieben sind Beziehungen sogar untersagt!
Um deine Frage ganz allgemein zu beantworten: ich war am Studienbeginn als ich (privat!) meinen Partner kennenlernte, der zu dem Zeitpunkt bereits seit 5 Jahren promoviert war. Er kommt aus einer Familie, wo Mann es sich leisten kann, die Frau nach Aussehen und Zuneigung auszuwählen und nicht nach dem Erwerbsstatus.
Alles Gute

w(26)
 
  • #6
Grundsätzlich haben Studentinnen bei Doktoranden gute Chancen, in diesem individuellen Fall Du wohl nicht bei ihm, denn er hat Dir abgesagt. Damit ist das Thema durch: Du hast keine Chance mehr bei ihm. Das solltest Du respektieren und ihn nicht mehr tracken.

Ob er seinen Job nun sehr ernst nimmt und nur so entschieden hat, weil er Dich benoten muss oder ob Du ihm nicht gefällst, kann Dir jeiner sagen. Du hast Dein Interesse bekundet, er hat es wahrgenommen. Wenn er seine Meinung ändert, kommt er auf Dich zu - soviel Selbstwert und Würde solltest Du haben, um ihm nicht mehr nachzurennen.

Ich hatte als Studentin eine allseits bekannte Beziehung mit einem Akademischen Rat. Zwar habe ich Seminare bei ihm gemacht, meine Arbeiten haben aber seine Kollegen bewertet und er musste für mein Vordiplom den Beisitz in einer Prüfung ablehnen.

Also: wenn er wollte, ginge es. Daraus folgt: er will nicht.
 
  • #7
Kann so und so sein. Ich kenne sogar eine Studentin, die einen Doktor als Partner gefunden hatte. Das waren beide so Typen, die schwer einen Partner finden. Aber er hat nie einen Kurs gegeben und sie benoten müssen, glaube ich. Ein Prof hatte was im Studentenheim laufen, aber nicht mit einer seiner Studentinnen. Keine Ahnung, wo die sich kennengelernt haben, bestimmt auf ner Uni-Party.

Aber ich glaube, dass Du einen Fehler gemacht hast, "von unten nach oben" daten zu wollen in der Hierarchie. Es geht ja bei euch nicht nur um Mann und Frau, sondern um Akademiker und Studentin, die bei ihm was lernt.
dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön
Das halte ich nicht für die beste Taktik, es als "Dankeschön" zu deklarieren, und wie gesagt, die Akademikerbarriere so einfach einzureißen. Und auch noch als Frau den ersten Schritt zu machen. Und einem Höhergestellten nen Kaffee bezahlen zu wollen für seine Arbeit. Als jemand, der Dich noch benoten muss, sieht das vielleicht auch wie Bestechungsbaggerei aus?

Klar gibt es Leute, die diese Barrieren nicht haben. Aber das, was ich erlebt und beobachtet habe - da ist schon viel Dünkel bei denen, die sich akademisch weiter oben sehen. Und es kam dieses männliche Prinzip hinzu, dass die sich die Frau aussuchen und Offerten machen bzw. erstmal anflirten und gucken.

Nichts leider. Ich denke auch, dass es nicht nur war, weil er Dich noch benoten muss, sondern Du auch so ne Absage bekommen hättest.
 
  • #8
dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön, er hat gesagt sehr nett, aber muss nicht sein und damit hat er das abgelehnt. ich war total frustiert. Ich habe nie mit ihm über privates geredet. Ich weiß nicht was ich noch tun kann. Er muss mich noch benoten, vielleicht will er einfach nicht mit einer Studentin was anfangen? Habe ich überhaupt noch Chance bei ihm? Ich bitte um euer Rat!
Sowas würde ich niemals empfehlen, was du gemacht hast! So manche Frauen meinen und glaube, dass sie jeden Typ Mann kassieren können, ich sage das geht nicht, bei mir würde das auch nicht funktionieren! Ich trenne grundsätzlich privat, dienstlich und geschäftlich! Ich bin ein absoluter Gegner im dienstlichen und im geschäftlichen Bereich anzubandeln! Es gibt tausende von Möglichkeiten dies privat zu tun! Vergiss das Ganze, die Sache ist aus, blamiere dich nicht, habe Selbstwert und sage dir, es gibt tausende andere Männer die sich für dich interessieren könnten, warum ausgerechnet Dieser?
 
  • #9
Ein mal war ich bei einer Besprechung mit ihm, habe ihn was fragen müssen und er hat mir alles erklärt, dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön, er hat gesagt sehr nett, aber muss nicht sein und damit hat er das abgelehnt.
Er muss dich benoten. Vielleicht lehnt er darum einen Kaffee ab - er kann nicht wissen, ob das von deiner Seite her ein Versuch war, dich im Hinblick auf die Benotung bei ihm einzuschmeicheln.
Vielleicht kommt ihr ja nach dieser Benotungsgeschichte wieder einmal ins Gespräch? Und ansonsten, fixiere dich nicht auf ihn. Du hast schon 2 Monate von ihm geschwärmt und er hat deine Einladung abgelehnt. Er könnte eine Freundin haben, oder einen Freund. Bislang ist es nur eine Schwärmerei und die Uni-Jahre sind doch zu schade, um die ganze Zeit nur von Ferne zu schmachten. Bleibe im "Umlauf" und wenn's sein soll, soll's sein.
 
  • #10
Hallo ich bin FS,
Ich habe die Situation nicht deutlich beschrieben . Neben dem Büro war ein Kaffeeautomat, ich habe gefragt ob er einen Kaffee von Automat will ,nicht mit ihm extra auf einen Kaffee gehen.
Das mit der Bestechung habe ich auch befürchtet, dass er so interpretiert.
 
  • #11
Was meinst du, was bei uns in der Fachschaft damals los war? Gefühlt machte jeder mit jedem rum, die Erstis waren gerngesehenes Frischfleisch bei den wissenschaftlichen Mitarbeitern
War in meinem Semester überhaupt nicht so. Bis auf ein paar notorische Partyleute waren alle mit Lernen (die Studenten) bzw. Karriere (die Doktoranden und wiss. Mitarbeiter) äußerst gut ausgelastet. Die prüfenden Doktoranden haben ihren Job außerordentlich ernst genommen. Offenbar war es ihnen wichtiger, beim Doktorvater/-mutter gut dazustehen und sich professionell zu verhalten als eine Tändelei mit einer der Studentinnen zu beginnen.

Ich würde daher sagen, dein Doktorand hat einfach die professionelle Distanz eingehalten. An den ist kein Rankommen, daher solltest du das abhaken.
 
  • #12
Halte dir immer vor Augen: eine attraktive, (junge) Frau hat es niemals notwendig einen Mann von sich aus anzusprechen. Wer dich nicht anspricht ist uninteressiert oder schüchtern (ergo: unbrauchbar).
Ergo: Für mich wären Frauen die mit solch einem Selbstbild und Weltbild herumlaufen ebenfalls uninteressant.
Du hast schon mitbekommen das wir in der Evolution schon ein wenig weiter sind als das....
Wer so denkt darf sich auch mit 50 nicht beschweren, keiner will mich....
Ich finde das Unreif, Arrogant und sehr Oberflächlich.

m47
 
  • #13
Ob man als Studentin eine Chance bei einem Doktoranden hat? Lustige Frage. Was ist die nächste Frage? Ob man als Frau eine Chance bei einem Mann hat?

Ich habe die Situation nicht deutlich beschrieben . Neben dem Büro war ein Kaffeeautomat, ich habe gefragt ob er einen Kaffee von Automat will ,nicht mit ihm extra auf einen Kaffee gehen.

Hmm. Die Frage ist, ob er überhaupt realisiert hat, dass du mit diesem Angebot Interesse bekundet hast.
Meiner Meinung nach hast du das sehr ungeschickt eingefädelt. Du warst soeben bei ihm, um dir etwas erklären zu lassen. Du schreibst ebenso, dass er dich später noch benoten müsste. Das war nicht die perfekte Konstellation. Er war vielleicht gerade im Modus "neutral sein zu müssen".
Vielleicht wäre es besser gewesen, ihn mal anzusprechen, wenn ihr euch in lockerer Atmosphäre getroffen hättet.
 
  • #14
Ich habe noch keinen Doktoranden bei uns kennengelernt, der sich für etwas höheres gehalten hat. Wenn er auf Deine Ansprache hin nicht anspringt, ist das Problem sicher im zwischenmenschlichen Bereich zu suchen.
Uni ist DIE Beziehungsbörse Nummer eins, lieber Inspirationsmaster. Meiner Erfahrung nach finden sich die meisten Akademikerpaare genau hier. Denn hier besteht die beste Chance, Studien und den Besuch abendlicher Studentenclubs privat zu verbinden bzw sich zu verabreden.
 
  • #15
...dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön, er hat gesagt sehr nett, aber muss nicht sein und damit hat er das abgelehnt.

Eine eindeutige Aussage. Die Frage sollte damit geklärt sein: er hat kein Interesse.

Wer dich nicht anspricht ist uninteressiert oder schüchtern (ergo: unbrauchbar).

Ich denke, die Frauen, die das anders sehen, nehmen sich den einen oder anderen Doktoranden mit. Der macht nämlich seine Arbeit und ich habe da immer peinlich genau darauf geachtet, dass ich nicht den Eindruck erwecke, Studentinnen "anzugraben".
Frauen wie Du schränken ihre Auswahl unnötig ein. Es ist sicher nicht verkehrt, hier und da eine Gelegenheit zu schaffen, gerade am Arbeitsplatz und im Studium, wo sich frau in der Regel jemanden mitnehmen möchte, der etwas weiter ist / höher steht. Es steht Dir aber natürlich auch frei, Dich dann von einem anquatschen zu lassen, der wenig professionell arbeitet und stattdessen herumflirtet. Der wird das dann auch auf Dauer tun...
 
  • #16
Für mich wären Frauen die mit solch einem Selbstbild und Weltbild herumlaufen ebenfalls uninteressant.
Danke, neverever! Mir ging es ähnlich, als ich diese Bemerkung

»… ich war am Studienbeginn als ich (privat!) meinen Partner kennenlernte, der zu dem Zeitpunkt bereits seit 5 Jahren promoviert war. Er kommt aus einer Familie, wo Mann es sich leisten kann, die Frau nach Aussehen und Zuneigung auszuwählen und nicht nach dem Erwerbsstatus».

von @Burmakatze las. Wieviel sympathischer ist mir da der schüchterne Vorstoß von @Kkkk, die ihrem Gefühl und ihrer Schwärmerei nachgab und nicht darauf baute, »dass sie aus der passenden Familie kommt«.

Vermutlich wollte der Angesprochene »neutral« bleiben, da er gleichzeitig derjenige ist, der dich später fachlich benoten soll, liebe FS. Also nicht persönlich nehmen.
 
  • #17
Ein mal war ich bei einer Besprechung mit ihm, habe ihn was fragen müssen und er hat mir alles erklärt, dann habe ich ihn gefragt ob er einen Kaffee will als kleinen Dankschön, er hat gesagt sehr nett, aber muss nicht sein und damit hat er das abgelehnt. ich war total frustiert. Ich habe nie mit ihm über privates geredet. Ich weiß nicht was ich noch tun kann. Er muss mich noch benoten, vielleicht will er einfach nicht mit einer Studentin was anfangen? Habe ich überhaupt noch Chance bei ihm? Ich bitte um euer Rat! Danke!

Du hast alles richtig gemacht und es probiert. Er hat leider abgelehnt und wird dafür seine Gründe haben. Das ist bitter, aber wohl Realität und kommt eben vor.
Viel Spaß noch an der Uni, geniesse die geile Zeit und bleib offen.

m, 39
 
  • #18
Wenn man nicht ganz weltfremd ist, dann ist für jeden Menschen klar, dass das angebotene "Kaffeetrinken" für Beziehungsinteresse besteht. Der Mann sagt logischerweise nein.

Mir ist auch nicht ganz einleuchtend, warum Doktorant und Studentin selbstverständlich zusammenpassen sollten. Der Mann schließt gerade eine andere Lebensstufe ab und wenn man ein klassischer Doktorant ist, dann hat man meist eine Freundin in dem Alter, mit der man schon ans Kinderkriegen oder Zusammenziehen denkt.

Ob du eine Chance hast, kannst du erst sagen, wenn du erst mal ein Geprächsthema eröffnest hast und man Sympathien aufgebaut hat. Warum sollte der Mann ein Interesse an einer Frau haben, wenn die noch nicht mal mit ihm geredet hat? Vielleicht kriegst du erstmal das auf die Reihe, ein vernünftiges Gespräch anzufangen?
 
  • #19
Fixiere dich bitte nicht auf ihn.

Wahrscheinlich hast du keine Chance. Wenn du in keinem Betreuungsverhältnis mehr zu ihm stehst, kannst du ja nochmals fragen, und dir wahrscheinlich noch einen Korb einfangen. Macht nichts, das gehört dazu.

Geniesse das Leben und schau dich um.
 
  • #20
Mir ist auch nicht ganz einleuchtend, warum Doktorant und Studentin selbstverständlich zusammenpassen sollten. Der Mann schließt gerade eine andere Lebensstufe ab und wenn man ein klassischer Doktorant ist, dann hat man meist eine Freundin in dem Alter, mit der man schon ans Kinderkriegen oder Zusammenziehen denkt.
Was soll denn bitte der klassische Doktorand sein? Die meisten Studiengänge mit Master hat man mit ca. 25 Jahren beendet, d.h. die Doktoranden sind häufig zw. 24-27 Jahren alt. Jurist machen es entweder nach dem 1. Examen, ab ca. 26/27 oder nach dem 2. Examen, häufig mit 30+ und Mediziner brauchen dafür noch nicht einmal einen berufsqualifizierenden Abschluss. Zusammenziehen kann man auch früher -bei Studenten ziemlich häufig- und mit ca. 25/26 Jahren wollen nicht unbedingt viele Männer schon ein Kind, abgesehen davon, dass man auch während des Studiums ein Kind bekommen kann.

Klar gibt es auch die Kombi Doktorand-Studentin, aber wenn man in demselben Fach tätig ist und ggf. Vorlesungen oder Korrekturen vornehmen muss, unterlässt ein professioneller Mitarbeiter das besser.
Bewusstes "nach oben daten" kann funktionieren, ist aber eher nicht die Regel und es spricht jetzt auch nicht unbedingt für den Charakter eines Mannes, wenn er darauf eingeht-aber letztlich
finden sich ja dann doch die passenden;)

@Burmakatze: Wie wäre es mit selbst promovieren? Geht auch als Frau und hat einen höheren Prestigewert. Als "Frau Dr. " wirst Du nämlich heute bei promoviertem Gatten nur noch von schleimigen Vermögensverwaltern gegrüßt, Zahnpasta-Werbung mit der Zahnarzt-Gattin gibt es auch nicht mehr und wenn Dein Mann Dich dann - trotz Deiner liebreizenden Art und Schönheit- mal verlassen sollte, ist der "angeheiratete" Grad auch noch weg;)
 
  • #21
Der Mann schließt gerade eine andere Lebensstufe ab und wenn man ein klassischer Doktorant ist, dann hat man meist eine Freundin in dem Alter, mit der man schon ans Kinderkriegen oder Zusammenziehen denkt.

Wenn er eine Partnerin hat, hat er deswegen kein Interesse. Ansonsten hat er mir ca. 5 Jahren einen in vielen Beziehungen passenden Altersabstand und das in vielen Beziehungen immer noch übliche passende Bildungsniveau.

Warum sollte der Mann ein Interesse an einer Frau haben, wenn die noch nicht mal mit ihm geredet hat?

Weil ein Mann wohl in vielen Fällen auf eine Frau reagiert, wenn er sie rein von der Optik und ersten Eindrücken (und die hat er als Betreuer) her als attraktiv empfindet. Ich hatte in der Phase eine Reihe attraktiver Frauen in Übungsgruppen. Abgesehen davon, dass ich eine Partnerin hatte, wäre ich aber nie selbst aktiv geworden, das ist alles andere als professionell. Reagiert hätte ich wohl.
 
  • #22
Männer wollen baggern und nicht angebaggert werden auch im 2017!
Ich war in eine ähnlich Situation , habe auch angeboten was trinken zu gehen. Wurde nett aber eiskalt abserviert.

Danach hat sich ergeben, das er mir über den Weg gelaufen ist, er hat Augenkontakt hergestellt und wollte freundlich auf mich zu kommen um mich zu begrüssen. Ich habe ihm direkt in die Augen geschaut und bin an Ihm vorbei gelaufen als ob er Luft wäre.

Und jetzt rate von wem ich eine E-Mail im Postfach hatte ein paar Tage später? Hab nicht geantwortet, da ich zu stolz bin und nachweislich zuviel Testosteron im Blut habe :)

Ne, so nicht Doktor Junge!

Ich hoffe du lächelst jetzt. Ne Abweisung im echten Leben ist immer ein Schlag ins Gesicht.... zurück schlagen tut gut :)
 
  • #23
Ich hoffe du lächelst jetzt. Ne Abweisung im echten Leben ist immer ein Schlag ins Gesicht.... zurück schlagen tut gu

Und kann auch völlig unnötig sein.

Es gibt auch so etwas wie "verzögerte Reaktion". Vielleicht war er durch deine Einladung auch etwas überrumpelt? Er machte sich später Gedanken darüber und eventuell dachte er sich, die ist doch ganz nett, da werde ich mich das nächste Mal anders verhalten.

Übrigens mit deiner Reaktion verhältst du dich eher wie ein getroffenes Reh und ganz und gar nicht souverän.
 
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