• #1

Habe ich Bindungsangst?

Hallo, vor 2 Monaten hat sich mein Exfreund von mir getrennt. Wir waren 9 Monate zusammen. Obwohl ich mich nicht sofort verliebt habe, wollte ich es aufjedenfall probieren. Wollte mir und der Beziehung Zeit geben. Was es etwas schwierig machte mit dem langsam angehen war, dass er direkt sehr anhänglich war, mir direkt nach dem ersten Treffen sagte das er sich verliebt hat, beim zweiten Date Themen wie Hochzeit und Kinder ansprach und bei den kommenden Treffen auch immer wieder erwähnte, dass er sich gut vorstellen könnte mit mir zusammen zu wohnen. Bei ihm ging es quasi von 0 auf 100 und mich überforderte das sehr oft.

Ich spürte das ich viel länger brauchen werde um mich komplett einzulassen und sagte ihm das auch, sagte ihm aber auch immer wieder das ich ihn sehr lieb habe und nicht verlieren will. Es locker laufen lassen und mir Zeit geben konnte er jedoch nicht wirklich. Er hatte es immer wieder eilig und es gab immer wieder Streit. Es ging darum das er mich so schnell wie möglich der ganzen Familie vorstellen wollte, ich das aber noch nicht wollte. Es gab Probleme wenn ich ab und zu mal an einem Samstag Abend mit Freundinnen tanzen gehen wollte. Als ich aus gesundheitlichen Gründen mal etwas absagen musste, eskalierte es total. Ihm ging es dann total schlecht, der Satz der immer wieder fiel war das ich ihn nicht wollen würde oder Freunde mir wichtiger seien. Ich hatte immer wieder das Gefühl er hat Erwartungen, die ich nicht erfüllen kann. Was mir auch immer wieder auffiel und etwa zwei Monate nach dem ersten Treffen begann war das er mich oft kritisierte. Er konnte auch sehr lieb sein aber sobald es nicht so lief wie er es sich vorstellte oder er sich vernachlässigt fühlte konnte es extrem kippen und er wurde teilweise richtig wütend und gemein.

Nach und nach bekam ich den Eindruck, dass er große Selbstwertprobleme hat und permanent sehr viel Bestätigung braucht. Ich weiß echt nicht was da zwischen uns abgegangen ist :-( . Was mich verunsicherte und ich mir nicht erklären konnte, waren meine Zweifel wenn wir nicht zusammen waren. Waren wir zusammen fühlte ich mich geborgen und angekommen, war ich wieder ohne ihn ging das grübeln los.

Als wir uns etwa fünf Monate kannten spürte ich das es mehr als Verliebtheit ist. Doch kurz darauf passierte etwas, was bei mir starke Zweifel auslöste. Da ich operiert werden musste konnte ich ihn nicht wie geplant auf eine Hochzeit begleiten. Es gab ein riesen Drama, er war etwa eine Woche sauer, machte mir Vorwürfe, wurde richtig gemein, obwohl es mir schlecht ging, was mir sehr zusetzte. Ich brauchte Wochen um mit dem Vorfall klar zu kommen und musste auch irgendwann mitteilen, dass dies starke Zweifel bei mir ausgelöst hat. Er wiederum kam damit dann anscheinend nicht klar, es gab regelmäßig Streit und irgendwann trennte er sich.

Ich frage mich nun ob ich nicht offen und anhänglich genug bin (ab 20 war ich jedoch 10 Jahre in einer Beziehung).
 
  • #2
Also, ich finde Dich vernünftig.

Und ihn finde ich eingeschnappt, weil Du nicht das machtest was er will. Und labil finde ich ihn auch.

Ich würde mir einen Neuen suchen und nicht so viel Gedanken machen.
 
  • #3
Ihr befindet euch völlig im Trend. Einer will immer mehr, der andere will mehr locker lassen. Und ja, hier sieht man sehr schön, auch Männern geht es genauo. Das ist kein Frauenproblem.

Ihr habt beide ein Problem (du mit zu viel Nähe, er mit zu viel Distanz) und deswegen finden auch immer genau zwei solche Problemfälle zusammen.
Man kann aus so einer Beziehung sehr viel lernen. Er muss lernen, dass er von Menschen immer sehr viel Distanz erfahren wird und damit umgehen, und du wirst lernen, dass du, wenn du eine erfüllte Beziehung willst, über dein Näheangst springen musst. Wer Angst vor Nähe hat, ist noch zu unreif für eine richtige Beziehung.
Es gehört eben in der Tat dazu, dass man in einer reifen Beziehung schnell Ja zueinander sagt und eben auch, wenn man richtig erwachsen liebt, auch bald heiratet und Kinder bekommt. Zörgerlichkeiten und Vermeidungstaktikten spiegeln unreife der Persönlichkeit wieder. Daran kannst du arbeiten.

Wenn du so ein Näheproblem hast, musst du lernen, deinen Grenzen deutlicher und vernünftig zu artikulieren. Man kann auch verbunden sein und trotzdem seinen eigenen Freiraum haben. Ich glaube, du hast nie gelernt, erfolgreich deine Maßstäbe durchzusetzen und deswegen vermeidest du jetzt Nähe.
 
P

Papillon

Gast
  • #4
Nach deiner Beschreibung von deinen Exfreund waere ich ebenfalls überfordert gewesen. Es wäre zu 100 Prozent ebenso geendet. Ich brauche auch etwas Freiraum für mich ein so nähebedürftiger Mann passt da nicht. Ich denke ihr habt einfach ein unterschiedliches Nähebedürfniss. Das passiert, aber es ist noch lange nicht bei dir etwas falsch.
 
  • #5
Liebe FS
Ja, das wird zu 100% deine Bindungsangst sein, die diese Beziehung an die Wand gefahren hat! Ich meine, welche Frau springt denn nicht sofort begeistert in die Luft, wenn der Mann beim zweiten Date mit Hochzeits- und Kinderthemen kommt und schon in der Kennenlernphase vom Zusammenwohnen schwärmt. Und wie konntest du es nur wagen, ab und zu ohne ihn tanzen gehen zu wollen oder wegen einer popeligen Operation bei einer Hochzeit abzusagen!
Er konnte auch sehr lieb sein aber sobald es nicht so lief wie er es sich vorstellte oder er sich vernachlässigt fühlte konnte es extrem kippen und er wurde teilweise richtig wütend und gemein.
Dein Freund hat solch reifes Verhalten gezeigt, wenn es dennoch nicht mit euch geklappt hat, ist das ein eindeutiges Indiz für eine Bindungsstörung bei dir. Ich meine, was sind schon 10 Jahre Beziehung als Beweis für die eigene Beziehungsfähigkeit.. ;) Ich hoffe, du kannst meine Ironie so liebevoll lesen, wie's gemeint ist. Du darfst wirklich aufhören, dich selbst zu beschuldigen und dich aufs 2017 freuen. Neues Jahr, neue Chancen.
 
L

Lionne69

Gast
  • #6
Liebe Liz,

Einen ganz lieben virtuellen Drücker.

@annie83 hat es schon wunderbar ausgedrückt.

Nein, Stopp. Du hast keine Bindungsangst.

Ich mag Nähe, aber diese Nummer Deines Ex ist absolut und vollständig zuviel. Mit der Nummer bei Deiner OP als Sahnehaube.
Diese Hochgeschwindigkeit, der Umgang aggressiv, äußerst manipulativ, äußerst egozentrisch. Welche psychische Störungen man hier attestieren könnte, möchte ich nicht spekulieren, aber da ist einiges denkbar.
Ein Glück, dass er gegangen ist.

Also,
Dein Bauchgefühl hat zu Recht Alarm geschlagen.
Du hast keine Bindungsangst, Du hattest eine 10jährige Beziehung.
Du hast mit dieser Beziehung in 9 Monaten etwas zutiefst Schädliches, Verstörendes erlebt, das ist an Deine Substanz gegangen, spürbar an Deinen Selbstwert, siehe Zweifel, Schuldgefühle - und dass nicht Du gegangen bist.

Liz, diese Beziehung zu verarbeiten ist nicht einfach.
Ich würde Dir empfehlen, dies mit qualifizierter professioneller Unterstützung zu machen, das kann wohl eine Kurzzeittherapie sein. Aber mit jemanden, der qualifiziert ist, und mit dem es - vor allem auch - menschlich geht.

Solche Erlebnisse erschüttern, und Du merkst, wie schwierig es jetzt(!) ist, offen zu sein, sich einzulassen.
Außerdem glaube ich, ist es wichtig zu verstehen an was für einen Typ Mann Du geraten bist.
Und vor allem, warum Du auf diesen Typ, von der Sorte gibt es einige, angesprungen bist und geblieben. Spätestens bei der Geschichte mit der OP wäre ein Schlussstrich überfällig gewesen.
Warum hörst Du nicht auf Dein Bauchgefühl, traust Dir selbst.
Wir sieht es generell mit Selbstwert, Grenzen, Selbstachtung aus?

Mir ist ein paar mal dieser Typus begegnet, mit einem gewissen Charme, deswegen auch die Anziehung, sehr überschwänglich - ähnlich einem Strohfeuermann - mit zwar verborgener aber mit Kennenlernen immer deutlich spürbarerem Aggression, Misstrauen, Eifersucht, Klammern.
Und dann gilt absolut nur eines - Schlussstrich, Distanz, jeglicher Kontaktabbruch - einer fing nach dem 2. Date und meiner Absage das Stalken an, zum Glück nur sehr kurz im Ansatz.

Pass auf Dich auf,
Verarbeite und versuche, Dich zu verwöhnen, Gutes zu gönnen, mit Freunden treffen, alles, was Dir Freude macht. Ganz bewusst. Silvesterparty...

Nimm ihn nicht mit ins neue Jahr.
Alles Gute.
 
  • #7
Danke an annie83! Das ist doch wunderbar und klar ;-)
Im Ernst : Liebe Liz, deine ganze Beschreibung ist doch schon so tendenziell, dass ich gar nicht glauben mag, dass du hier ernsthaft in Erwägung ziehst, dich für das Scheitern zu beschuldigen! Was ist es, dass dir einflüstert, jetzt deine Anteile suchen zu sollen? Du hast dich an wichtigen Punkten von ihm weder geborgen geschweige denn fair behandelt erlebt. Gib also seinem Gezeter nicht noch nachträglich die Macht darüber, dich in Zweifel zu stürzen. Und verleihe deiner Art der Beziehungsführung nicht das Etikett "Bindungsstörung". Dass das unsinnig und unnötig ist, wirst du selbst wissen. Es hat nicht gepasst. ...es mag durchaus auch traurig sein. ..aber nun etwas Ruhe für dich selbst. ...und dann. ...auf zu neuen Ufern!
 
  • #8
Ich persönlich glaube, dass niemand beziehungsunfähig ist, denn irgendeine Art der Beziehung kann jeder leben, man muß nur den passenden Partner finden.
Aber in diesem Fall hier, liebe FS, sehe ich, wenn überhaupt, eher eine Unfähigkeit bei ihm. Ich würde da gar nicht näher auf Nähe und Distanz eingehen,denn das Problem der Unterschiedlichkeit in dieser Beziehung haben viele Paare, alleine das "Gemeinsein" reicht doch völlig aus. Warum sollte man sich gemein behandeln lassen? Ich würde einem Menschen, der mich gemein behandelt, doch gar nicht erst glauben, dass der mich gern hat. Oder ich würde von einer gefestigten Persönlichkeitsstörung ausgehen, das Abwerten gehört bei einigen Störungen zum Programm.
Alleine schon die Situation mit der OP. Sowas sucht man sich ja nicht aus.
Sei froh, dass es so gekommen ist.
W
 
  • #9
Also unsere Macken haben wir alle und die machen einen liebenswert. Was dein Freund da abzieht ist jedoch viel zu viel. Ich schließe mich daher ohne jeden Zweifel anni83 und all denen an, die ein riesiges Problem bei dem Freund sehen. Pass bitte auf, dass du dich von deinem Freund nicht manipulieren lässt und überlege dir genau, welchem Menschen du vertrauen kannst, wer dich ernst nimmt und dich liebt.
 
  • #10
Quatsch. Ich finde deine Herangehensweise an eine Beziehung insgesamt sehr vernünftig. Du willst es langsam angehen lassen, den anderen erst einmal kennen lernen, hast das Bedürfnis, nach deinem eigenen Tempo voranzuschreiten. Das klingt alles sehr gesund. So kann man eine gute, langanhaltende Beziehung aufbauen.
Was mich allerdings wundert ist, dass du so sehr an deinem inneren Gefühl zweifelst. Bleib bei dir und deinen Vorstellungen und Bedürfnissen. Hör auf deine innere Stimme. Wenn es passt mit dem anderen, dann ist das toll. Wenn es nicht passt, dann ist das halt so.
An deiner Stelle würde ich mich nicht mehr so sehr auf den Expartner fixieren. Versuche, Abstand zu gewinnen. Kümmere dich um dich selbst. Stärke dein Selbstbewusstsein. Richte dich in deinem Singledasein ein. Übe Eigenständigkeit. Entwickle deine Persönlichkeit weiter. Dann wirst du auch Partner anziehen, die über eine stabile Persönlichkeit verfügen, nicht abhängig vom anderen sind und dir in der Beziehung Freiraum zugestehen können. Und du wirst ebenso mit deinem Partner umgehen können.
Alles Gute dir.
 
  • #11
Es gehört eben in der Tat dazu, dass man in einer reifen Beziehung schnell Ja zueinander sagt und eben auch, wenn man richtig erwachsen liebt, auch bald heiratet und Kinder bekommt

Eine reife Beziehung definiert sich nicht durch Heiraten und Kinderkriegen.

Das zu behaupten ist eine Abwertung aller wunderbaren Beziehungen die andere Formen der Partnerschaft leben.

Oder hatten Sartre und Simone de Bouvoir etwa keine "reife" Beziehung um nur ein Beispiel zu nennen?

Glücklicherweise sind heute die meisten nicht mehr in den Idealen der 50-er Jahre verhaftet und erlauben anderen und sich selbst individueller zu leben und nicht nur nach dem Diktat Kinder & Küche (und früher Kirche).
 
  • #12
Also für mich ist der Junge etwas gestört. Zweites Date und heiraten, anhänglich wie ein verweister Hund. Dann eine Woche beleidigt weil du " krank " bist. Sag mal geht's noch? Nein du bist nicht bindungsgestört. Die Störung ist er. Aber so was von. Eine verhängnisvolle Affäre????
M46
 
  • #13
Er hat eine Bindungsstörung: er klammert, massive Verlustängste und sein völlig unangemessenes Verhalten, wenn seine Klammereien nicht funktioniert haben: er hat Dich auch abgewertet. Ebenfalls gerne mal typisch für solch gestörte Kandidaten.

Er ist im Prinzip eine arme Sau, denn er konnte einen gesunden Bindungsstil nicht lernen und er wird sich noch oft selbst ein Bein stellen. Aber mit solchen kommt man eben nicht dahin, wo man hin will, nämlich in eine gesunde Beziehung.

Wenn Du mal über seine frühe Kindheit und seine Herkunftsfamilie nachdenkst, dann wirst Du dort eine Antwort finden und seine spätere Beziehungsvergangenheit wird Dir das dann bestätigen.
 
  • #14
Hallo,
erstmal vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten.

Zunächst als ich ihn kennen lernte war ich halt einfach froh, dass wir beide uns näher kennen lernen wollten, es sich scheinbar gut entwickelte. Ich war lange Single und klar waren Hoffnungen und Wünsche da und ich wollte alles richtig machen, hab mir gewünscht das es passt usw. weil ich auch eben nicht gerade so oft jemand im passenden Alter kennen lerne, der auf der Suche nach einer festen Beziehung ist und wo sich auf beiden Seiten Gefühle entwickeln.

Deswegen hab ich wohl auch Zweifel und Schuldgefühle...ich wollte das es gut wird und am Ende hat er mir dann die Schuld fürs scheitern gegeben. Es fällt mir schwer mich davon frei zu machen.

Vielleicht hatte ich aber wirklich schon früh diese Zweifel, weil mein Bauchgefühl sich gemeldet hat. Wenn bei mir aber erstmal Gefühle da sind kann ich so gut wie garnicht aufgeben und mich lösen. Loslassen ist ein großes Problem von mir. Und ich kann viel Geduld aufbringen in schwierigen Situationen und hab auch immer gedacht, dass er sich vielleicht ändert, es ihm hilft das ich so geduldig bin. Meine Vorgängerinnen hatten diese Geduld anscheinend nicht. Ganz genau weiß ich es nicht aber er wurde wohl schon sehr oft nach kurzer Zeit "verlassen" (2-3 Monate) und das geht wohl schon fast zehn Jahre so. Wobei ich auch hier keine genauen Infos gesagt bekam, aber das machte mir schon etwas Sorgen und stimmte mich nachdenklich. Jetzt will wohl er nicht mehr der Verlassene sein. Meine Vorgängerin verließ er weil ihr angeblich ihr Haustier wichtiger war als er. Allein bei dieser Info hätte ich wohl schon das Weite suchen sollen.

Mich hat die ganze Geschichte irgendwie viel mehr getroffen als ich zunächst gedacht habe. Erst fühlte ich nach der Trennung sogar richtig Erleichterung aber dann kamen immer mehr Zweifel. Ich suche nach meine Anteilen am scheitern weil ich glaub auch nicht gerade einfach bin. Manchmal hab ich kurze Depriphasen und ich denke das er es mit mir bestimmt ja auch nicht leicht hatte. Mir ist es einfach wichtig zu schauen, ob es Punkte gibt an denen ich arbeiten muss. Mich zu öffnen und wirklich einzulassen fällt mir seitdem sich nach zehn Jahren meine erste große Liebe von mir getrennt hat schon deutlich schwerer. Und ich möchte herausfinden ob ich mir damit selbst im Weg stehe.

Das ich jedoch ihm mehr und mehr vertraut habe, Gefühle entwickelt habe, er noch von Liebe spricht (obwohl sein Verhalten teilweise natürlich nicht danach ausgesehn hat) und mich dann plötzlich nurt noch abwertet und kritisiert hat mir ganzschön zugesetzt. Zwei Tage vor der Trennung hat er sogar noch meinen Geburtstag mit mir gefeiert, Kuchen gebacken usw. Sowas kann ich schwer einfach nur vergessen, lässt mich zweifeln an meiner Menschenkenntnis und daran warum ich jemandem wie ihm vertraut habe. Und wenn es wirklich so ist das er starke Verlustängste hat, wieso verlässt man dann jemand?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #15
Und wenn es wirklich so ist das er starke Verlustängste hat, wieso verlässt man dann jemand?

Liz, mir scheint's die Verlustängste hast Du, weil Du auf Biegen und Brechen eine Beziehung wolltest. Das ist legitim aber leider kann frau das nicht erzwingen mit einem Mann der von vornerein unpassend war.

Lass Dir etwas Zeit um zu trauern und lasse los. Ganz wichtig: werde jetzt nicht panisch sondern lebe so normal wie möglich und fange dann an wieder neu zu daten.
Er war es nicht, glaube ich. Vor allem nach seiner Vorgeschichte scheint er labil zu sein.

Viel Glück.
 
  • #16
Moin,

es kann sein, dass er nicht wirklich ganz sicher mit dir war, sondern vor allem "irgendeine" Beziehung wollte, die ihm endlich die gewünschte Sicherheit gibt, die er für seine schwaches Ego braucht.... Mit seiner Art ist er aber für eine ernsthafte Beziehung kaum tragbar, er steht auf Psychospielchen. Sei froh, dass du ihn los bist.

manchmal
 
Top