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  • #1

Haben auch junge Single-Frauen Probleme?

Haben eigentlich auch junge weibliche Singles Probleme? Man hat ja den Eindruck, dass die Gesellschaft sich nur noch darum dreht, es der Frau gutgehen zu lassen. Karriere wird ihr ja in Zukunft quasi nachgeworfen werden (Frauenquote etc.). Sex bekommen junge Single-Frauen ohnehin immer leicht (sofern sie ihn überhaupt wollen). Haben junge Single-Frauen heute eigentlich den Eindruck, dass es für sie traumhaft ist, in dieser Zeit als Frau zu leben, oder empfinden sie auch noch so, dass es auch für sie Probleme (vergleichbar denen der Männer) gibt? Wenn ja, welche ernsthaften Probleme hat eine junge Frau überhaupt?

(m, 22)
 
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  • #2
Frauen bekommen von Natur aus genügen Probleme frei Haus geliefert das reicht auch schon so für ein ganzes Leben. Als Mann müsste ich schon erst mal einen gewaltigen Haufen Probleme ansammeln um überhaupt erst mal auszugleichen, was ich aber natürlich einfach nicht mache.
Wenn du meinst du hättest es so schwer und so viele Probleme dann liegt das daran das du dir diese selbst gemacht hast.
 
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  • #3
Da ich schon 39 bin, gelte ich wohl nicht mehr als junge Singlefrau, kann mich aber nicht zurückhalten, hier eine Antwort zu schreiben.

Entschuldige, wenn ich ehrlich bin, aber man merkt an deinen Ausführungen und deiner Sicht der Dinge, dass du noch sehr jung bist und wenig Lebenserfahrung hast.

Frauenquote hin oder her - dass den Frauen die Karriere nachgeschmissen wird, davon kann sicherlich keine Rede sein. Frauen haben es meist schwerer als Männer, wenn sie beruflich erfolgreich sein möchten, daran wird auch eine Frauenquote wenig ändern können. Glaube mir, ich weiß wovon ich spreche. Ich habe lange gekämpft bis ich in eine Führungsposition gekommen bin. Eine Frauenquote soll dazu führen, dass Frauen dieselben Chancen bekommen wie Männer und nicht, dass alle Frauen automatisch den Männern vorgezogen werden! Da hast du was falsch verstanden.

Nur weil junge (hübsche) Frauen vielleicht leichter einen Sex-Partner für eine Nacht finden als möglicherweise manche Männer, heißt das doch nicht, dass sie glücklich sind und keine Probleme haben! Die meisten Menschen, Frauen wie Männer, suchen eine liebevolle Partnerschaft und nicht dauerhaft Affären oder ONS. Und das scheint für beide Geschlechter, egal in welchem Alter, heutzutage nicht mehr so einfach zu sein, wie man beispielsweise in diesem Forum immer wieder nachlesen kann.

Zu den speziellen Problemen junger Frauen können dir sicherlich einige Damen dieser Altersklasse mehr sagen als ich.
 
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  • #4
Junge Frauen unserer Tage (ich will mal begrenzen auf die heute u 30-jährigen) leben meiner Ansicht nach ein paradiesisches Leben. Dies vor allem auf Kosten der Männer und älterer Frauen. Aufgrund ihrer beständigen Selbstverliebtheit dürften sie auch in Zeiten des Singledaseins an Lebensqualität nicht sonderlich viel Mangel leiden.
 
  • #5
Was für Probleme haben denn junge Männer?

Als Frau muss man genauso etwas im Kopf haben um sich zu behaupten und seinen Weg zu gehen. "Nachgeschmissen" wird uns bestimmt nichts!

Ich stehe mit beiden Beinen im Leben - habe einen tollen Job (der Spaß macht und mich fordert), ein fixes Einkommen (mit dem ich auskommen muss) und sehr gute Freunde und familiären Rückhalt (wenns mal nicht so klappt). Das bekommt man aber nicht geschenkt - da steckt viel Arbeit und Zeit dahinter. Die Leistung muss da sein.

Bewusst bin ich mir allerdings schon meiner Möglichkeiten die ich vor einem Jahrhundert so nicht gehabt hätte - wenn du das meinst. Mit 29 als Frau noch nicht verheiratet sein zu müssen und keine 3 Kinder zu haben, wenn ich das nicht will....
 
  • #6
Hallo??? WIE bitte...

Die Frauenquoten, sind nur auf dem Papier für was gut und die meisten Frauen arbeiten in der Frauen typischen Berufen und da bringt die Quote soviel wie ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber die Bedenken und die Befürchtungen von den AG, dass die Frau schwanger wird, sind sehr real.

Ammm.... Sex jaa... eine Nutte bekommt für Sex auch Geld. Den meisten Frauen geht es nicht darum, sich quer durch alle Betten durchzupimpern.

Und zu den wirklich ernsthaften Problemen, die die Frauen haben; es sind solche Männer wie du.
 
  • #7
Ich glaube, das siehst Du verkehrt. Zum einen gibt es nicht "die jungen Frauen", sondern hunderttausend verschiedene und jede hat andere Ziele und Träume im Leben.

Frauen waren jahrhundertelang benachteiligt - durch mangelnde Bildung oder gar Ausbildung, durch frühe Verheiratung mit mindestens zehn Kindern, durch Rechtlosigkeit etc. pp.

Dieser Zustand ist nun aufgehoben. Gut so.

Zum einen haben sie die gleichen Probleme wie junge Männer auch: den Beruf oder das Studium ordentlich abzuschließen, beruflich Fuß zu fassen, einen Partner fürs Leben kennenzulernen, die Welt entdecken, herausfinden, was man wirklich will. Dafür gibt die Gesellschaft und die Natur einen zeitlichen Rahmen vor - und das ist das Schlimme. Binnen zehn Jahren soll man Karriere machen, ein Haus bauen, Geld verdienen, Auslandserfahrung sammeln, einen Partner finden, Kinder kriegen. Alles das zu schaffen ist quasi unmöglich.

Ich wußte gar nicht, daß Männer Probleme haben... sie haben es im Leben doch meist leichter als Frauen, oder täusche ich mich? Eine Frau muß meist mehr oder bessere Arbeit abliefern um gleich anerkannt zu werden. Vom gleichen Gehalt ganz zu schweigen. Als junge Frau wird sie auf ihr (von der Natur vorgegebenes) Äußeres reduziert, später als Mutter und kostenlose Putze gern genommen.

Was genau meinst Du mit traumhaften Bedingungen?
 
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  • #8
@#1: Darf ich aus Deinem Beitrag schlussfolgern: Der weibliche Teil der Menschheit ist von Natur aus problembelastet, der männliche Teil hingegen nicht, er vermag sich allenfalls selbst Probleme herbeizuschaffen? - Ich will mal so sagen: Alles Leben ist Problemlösen - und ergo auch: Probleme haben. Und wer keine Probleme mehr hat, der lebt offensichtlich nicht mehr. Das Leben ist kein Designprodukt und Selbstverantwortung hat Grenzen. Wir haben nicht alles mögliche Glück in unserer Hand. Wir sind Mensch, nicht Gott.
 
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  • #9
Richtig ist wohl: Von der Bewunderung, die jungen, hübschen Frauen zuteil wird, können Männer mit Anfang 20 nur träumen. Ihre Zeit kommt später, aber auch nur dann, wenn sie es schaffen, sich durchzukämpfen und Erfolg zu haben. Erfolglose Männer will niemand.
 
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  • #10
Oh man! Es ist echt traurig die meisten Kommentare hier zu lesen.
Frauen und Männer heulen sich hier gegenseitig zu und behaupten, dass sie selbst das schwierigere Leben haben.
Für mich haben es beide Geschlechter genauso schwer. In manchen Bereichen haben es Frauen schwerer/einfacher als Männer und genauso umgekehrt.

Ich persönlich habe damit schlechte Erfahrungen gemacht. Ich weiß aber natürlich auch, dass es genauso umgekehrte Situationen gibt! Bitte kommt mir nicht mit "Frauen haben es viel, viel schwieriger" oder "Männer ..". Mittlerweile ist so eine Aussage totaler Quatsch.
Bei mir in der Uni haben Frauen einige Vorteile (Arbeiten abgeben, etc.), ja. Aber ich bin fest überzeugt und weiß auch, dass wo anders Männer gegenüber Frauen Vorteile haben. Es gleicht sich alles aus, wirklich.

Frauenquote ist Unsinn, ja. Lustiger Weise äußern sich gerade die Frauen in Spitzenpositionen sehr kritisch gegenüber diesen Quoten und sehen sie auch als sehr schädlich und nicht gerade "emanzipiert" an. Um nur ein Beispiel zu nennen kann man sich die IBM-Chefin anschauen. Sollen wir eine Männerquote einführen? Nein bitte nicht! Ich bin ein Mann und gegen sowas.

Ich persönlich denke, dass Frauen in jungen Jahren es vllt. sogar etwas schwieriger haben eine "richtige" Partnerschaft zu führen, da viele Männer (ich nicht) einfach nur Sex wollen. Traurig, aber wahr.

Für schnellen Sex wiederum denke ich, dass Frauen es etwas einfacher haben.

Das sind natürlich alles nur objektive Meinungen und ich gebe das zu im Gegensatz zu einigen anderen Personen hier! Vom Niveau der Kommentare hier kann man nicht gerade auf "Elite" schließen, sorry.

M
 
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  • #11
@7: Ich nehme an du verfügst über gesundem Menschenverstand. In dem Fall dürfte dir selbstverständlich klar sein welche Art (bzw. Qualität) von Problemen ich gemeint habe.
Ansonsten gilt immer noch das wenn es Götter gibt das Menschen diese sind.
 
  • #12
Wenn ja, welche ernsthaften Probleme hat eine junge Frau überhaupt? (m,22)

Meiner Meinung nach, da wird sich deine Frage ganz von selbst beantworten, wenn du mehr Lebenserfahrung und weniger Vor-/Pauschalurteile hast und nicht jedes Klischee, das du hörst, übernimmst.

Dann wirst du ganz schnell und auch an dir selbst herausfinden, welche Probleme Frauen und Männer haben (können) und, dass diese dann auch noch nicht einmal immer etwas mit dem Alter der Personen zu tun haben.

Mit 22 Jahren solltest du erst einmal deinen Platz im Leben finden und weniger über vorhandene oder nicht vorhandene Probleme Anderer grübeln. Das bringt dich nicht weiter! (Lebst du überhaupt schon alleine?)

Alles Gute
 
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  • #13
@8: Das ist richtig, erfolglose Männer will niemand. In Phasen - sehr langen Phasen - in denen ich selbst (gemessen an den himmelhohen Erwartungen mancher selbsternannter eliterer Kreise) nicht sonderlich erfolgreich war, hatte keine einzige Frau Interesse an mir ( - was ich jetzt nicht aus Selbstmitleid, sondern aus nüchterner empirischer Erkenntnis heraus). Bei Frauen mit wenig Erfolg ist das anders.
 
  • #14
Natürlich haben Männer etwas gegen die Frauenquote, wenn das anders wäre, würde es ja viel mehr Frauen in Führungspositionen geben, denn an der Leistung der Frauen hat das nichts zu tun. Wichtiger als die Quote wäre die Vereinbarkeit von Familie und Job. Teilzeitmodelle für Führungskräfte.... Da gibt es vieles. Aber es wird bleiben, dass es immer weniger Frauen gibt, die Karriere machen wollen, auch weil sie das nicht attraktiver für Männer macht, ganz im Gegenteil. Beruflich erfolgreiche Frauen werden von Männern eher kritisch gesehen und haben es in Partnerschaften eher schwerer. DA wird die Quote gar nichts ändern.Was der FS hier schreibt, zeugt von seiner vollständigen Naivität und Planlosigkeit. Da wird einem Angst und Bange, wenn das das Meinungsbild der nächsten Generation ist
 
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  • #15
@8: Das ist richtig, erfolglose Männer will niemand. In Phasen - sehr langen Phasen - in denen ich selbst (gemessen an den himmelhohen Erwartungen mancher selbsternannter eliterer Kreise) nicht sonderlich erfolgreich war, hatte keine einzige Frau Interesse an mir ( - was ich jetzt nicht aus Selbstmitleid, sondern aus nüchterner empirischer Erkenntnis heraus). Bei Frauen mit wenig Erfolg ist das anders.
Auch als du nicht erfolgreich warst hätte es Frauen gegeben die an die Interesse gehabt hätten. Das Problem ist nur das so wie die von dir erwähnten Frauen Ansprüche bzgl. des Status ihres Partners hatten so hattest du Ansprüche an eine Partnerin in anderer Hinsicht. Du hast nur dummerweise deine Ansprüche nicht angepasst. [Mod.= diskriminierende Bemerkung gelöscht.]
 
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  • #16
w26

Nach der Hälfte der Vorurteile und der nicht vprhandenen Offenheit, habe ich das Lesen der Anwtorten aufgegeben

Meine Realität:

Ich bin in meiner Reife und meinen Interessen ziemlich speziell stehe damit nicht gerade mit der Mehrheit in einer Reihe und trotz meiner Gelegenheiten Männer kennenzulernen und trotz gegenseitiger Anziehung, filtert sich besonders meine Art immer heraus, so dass man einsehen muss, dass es oft nicht passt. Und genau das ist das Problem, wenn man das denn als solches bezeichnen möchte.

Ich verdiene mein eigenes Geld und meine Werte verbieten es mir, mich einem Mann finanziell anzuhängen (wiederhole: a n z u h ä n g e n), aber emotional sehr wohl, vorrausgesetzt, es passt und es beruht auf Gegenseitigkeit, denn nur dann bin ich relativ sicher in meiner Welt, die mir auch sehr wichtig ist.

Wie ihr seht, kann nicht jeder auf dieser Ebene mithalten. Das ist mein Grund. Wie es bei anderen aussieht, kann ich nicht beurteilen, denn ich weiß es nicht ;)

...alle Menschen haben ihre Probleme...
 
  • #17
Ich wußte gar nicht, daß Männer Probleme haben... sie haben es im Leben doch meist leichter als Frauen, oder täusche ich mich? Eine Frau muß meist mehr oder bessere Arbeit abliefern um gleich anerkannt zu werden. Vom gleichen Gehalt ganz zu schweigen.

Kannst Du eine seriöse wissenschaftliche Studie nennen, die Deine Annahme/Behauptung, eine Frau müsse grundsätzlich mehr/bessere Arbeit für gleiche Anerkennung leisten wie ein Mann, objektiv belegen?

Nur soviel: Ich kenne einige Frauen, die es zu mehr gebracht haben als ich, die sich aber immer beklagen, wie schwer man es doch als Frau habe. Dabei sind diese Frauen - und das kann ich, denke ich, mit genügend Objektivität mir gegenüber selber sagen - nicht besser qualifiziert als ich.

Die Annahme, Frauen würden lohnmässig diskriminiert - ich nenne es einen Mythos - entbehrt ebenfalls jeglicher wissenschaftlichen Grundlage (es sei denn, Du kannst mir eine Studie nennen). Man muss das ganze mal nicht ideologisch, sondern ökonomisch betrachten: Wenn es wirklich so wäre, dass ein Arbeitgeber einer Frau grundsätzlich weniger zahlen kann als einem gleich gut qualifizierten Mann, dann würden die Gesetze der Ökonomie unweigerlich dazu führen, dass in der freien Wirtschaft nur noch Frauen angestellt würden - die Männer wären alle arbeitslos! So ist es aber ja evidentermassen nicht.

Wenn Frauen tatsächlich in gewissen Branchen weniger verdienen als Männer, so hat dies andere - komplexere! - Gründe. In der "Weltwoche" war vor einigen Monaten dazu ein guter Artikel, den ich Dir zur Lektüre anempfehle (findest Du bestimmt leicht über Google). Wie so oft in der "Weltwoche", wird dort die Wahrheit schonungslos offengelegt [Mod.= gelöscht]. Gleichzeitig wird man/frau gezwungen, sich von liebgewonnenen, bequemen Opfermythen zu verabschieden...

[Mod.= Chat gelöscht! -
@Peter: Es wäre wirklich sehr freundlich, wenn du dich mit deinen interessanten Kommentaren enger an das Titelthema halten würdest.]
 
  • #18
Lieber FS,

Ich muss Dir im Kern Recht geben. Natürlich sind Deine Annahmen, Behauptungen und Erfahrungen sehr pauschal und werden einer eingehenden Prüfung nicht immer standhalten - aber in der Stossrichtung hast Du meiner Meinung nach zumindest nicht Unrecht.

Ich (m., 33) gebe Dir mal ein Beispiel aus meinem eigenen Erfahrungsschatz (bereits von mir angetönt #16): Vor ca. zwei Jahren habe ich mich für einen einjährigen Forschungsaufenthalt an einer hochrenommierten amerikanischen Forschungsinstitution beworben. Parallel hat sich eine mir gut bekannte, etwa gleichaltrige Frau beworben. Sie hat den Aufenthalt bekommen, ich nicht - obschon ich nachweislich mehr Publikationen (und in besseren Publikationsorganen) vorzuweisen habe als sie (und dies war ein Hauptkritierium für die Bewerbung). Ebendiese Frau habe ich kürzlich auf einer Tagung wiedergetroffen (wo sie einen eher dünngeistigen Vortrag gehalten hat...), und was macht sie, als sie mich sieht und auf mich zukommt: Der erste Satz nach der Begrüssung beginnt mit einem Klagemonolog, wie sehr doch die Frauen in der von Machos dominierten akademischen Welt diskriminiert seien...

Zweites Beispiel: An meiner Uni, wo ich nebenamtlich unterrichte, gibt es zahlreiche Förderprogramme für Wissenschaftlerinnen, Doktorandinnen, usw. Es gibt zahlreiche Kurse u.ä. nur für Frauen - danebst aber (nebst den "gemischtgeschlechtlichen" Kursen) gibt es nichts nur für Männer. Das ist klar diskriminierend und verstösst gegen die in der Schweizer Verfassung garantierte Gleichstellung der Geschlechter, gehört also eigentlich vor Gericht. Ferner - und das ist der Gipfel: Die (von mir aus gesehen unnötige...) inneruniversitäre Anlaufstelle für Gleichberechtigung heisst bei uns hochoffiziell "Uni Frauenstelle". Mit anderen Worten: Gleichstellung wird a priori als reine Frauensache deklariert; dass auch mal Männer benachteiligt sein könnten, wird gar nicht in Erwägung gezogen bzw. terminologisch schon im Keim erstickt. (Und auch Männer können z.B. Opfer sexueller Belästigung werden - ich weiss wovon ich rede, ich hab's erlebt, von einem anderen Mann...!!)

[Mod.= gelöscht]
 
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  • #19
Ich finde es schon bemerkenswert, wie schnell hier eine Reduktion der Fragestellung auf Karriere und Quoten erfolgt ist.


Mal davon abgesehen: ein Problem ist lt. Definition :

eine Aufgabe oder Streitfrage, deren Lösung mit Schwierigkeiten verbunden ist.

Probleme stellen Hindernisse dar, die überwunden oder umgangen werden müssen, um von einer unbefriedigenden Ausgangssituation in eine befriedigendere Zielsituation zu gelangen. Probleme treten in diversen Ausprägungen in allen Lebensbereichen (und Wissenschaften) auf.


Also:
1.welche unbefriedigenden Ausgangssituationen liegen denn überhaupt vor?
2.worin unterscheiden sich diese ggfs. in Bezug auf Geschlecht und Alter?
3.gibt es Umstände, gleich welcher Natur, welche Lösungen aufgrund geschlechts-/altersspezifischer Unterschiede einfacher oder schwieriger machen?


m/55
 
  • #20
Richtig ist wohl: Von der Bewunderung, die jungen, hübschen Frauen zuteil wird, können Männer mit Anfang 20 nur träumen. Ihre Zeit kommt später, aber auch nur dann, wenn sie es schaffen, sich durchzukämpfen und Erfolg zu haben. Erfolglose Männer will niemand.

Am mal eine Frage, wie viele Frauen sind den wirklich hübsch? Die hässlichen, fetten oder die total unattraktiven, will kein Mensch oder Mann.

Und die erfolgreichen Männer können sich dann die hübschen Frauen aussuchen und für die Männer die nichts im Leben gebacken bekommen haben, bleiben die hässlichen. Aber glaube es mir, heut zutage sind schon so viele in den jungen Jahren übergewichtig, da sind nicht mehr wirklich viele hübsch.

Also an die Männer die der Meinung sind, den hübschen jungen Frauen steht Tür und Tor offen, schaut erstmal genau wie viele es davon wirklich gibt und wo sie arbeiten. UND nur weil ihr bei der Sorte Frau keinen Stich landen könnt, heißt es noch lange nicht, sie haben es leichter als ihr.

Und zu Peter, schau mal ganz genau hin, wie viele Frauen sind erfolgreicher als du. Klar das mit der Schulbildung, das weiß ich, Mädchen sind in den letzten Jahren besser als Jungs aber das hat ja nichts mit ihrem Aussehen zutun und nichts mit dem Mädchen sein.

Ach Peter und zu deinem Agrumen, Studien, hier bitte zwei und das waren gleich die zwei ersten bei Google, als ich eingetippt habe; Frauen Männer Beruf, http://manndat.de/feministische-mythen/frauen-im-beruf-benachteiligt-und-ausgenutzt.html

und http://www.sueddeutsche.de/karriere/frauen-und-maenner-im-job-die-grosse-ungleichheit-1.408699

ach wenn ich schon dabei bin, noch ein dritten http://www.bildungsspiegel.de/aktuelles/frauen-und-maenner-im-beruf-lohnschere-klafft-weit-auseinander_2.html?Itemid=262

den Rest kannst du selber dir suchen und dann deine Behauptung belegen
 
  • #21
@8: junge hübsche Männer können sich über mangelnde Bewunderung auch nicht beklagen. Das Entscheidende ist 'hübsch', nicht ob Mann oder Frau.

@15: welche schwerwiegende Probleme haben wir denn schon ? der Typ will uns nicht, die Haare sind zu dünn, der Schwanz zu klein, der Chef schimpft mit uns...? Nein, wir haben keine wirklichen Probleme ( ok, einige vielleicht schon, ich denke da an Gewalt oder Mißbrauch ), die jungen Frauen nicht und auch nicht die jungen Männer und die nicht mehr ganz so jungen auch nicht.

Uns allen hier in Mitteleuropa geht es so gut wie noch niemals zuvor in der Geschichte.
Ok., für die Frauen ist die Verbesserung deutlicher als für die Männer.

Jammert nicht so rum !!!

Uns geht
 
  • #22
@DarkAngel (#19):

Irgendwas in Google eintippen und rauspicken kann ich auch. Ich meine seriöse wissenschaftliche Studien mit statistischer Signifikanz, veröffentlicht in peer-reviewed Fachorganen (Printmedien, nicht online), durchgeführt von unabhängigen akademischen Instanzen (d.h. nachgewiesenermassen ohne jeglichen ideologischen Hintergrund).

Wie gesagt, googeln kann jeder, und die "Weltwoche" zu lesen kann ich Dir nur anempfehlen. Lies z.B. mal:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-24/sieg-der-frauen-die-weltwoche-ausgabe-242011.html

Und meinen Beitrag #17 hast Du auch gelesen? Was sagst Du zu diesen (echten, nicht erfundenen oder "geschönten"!!) Fallbeispielen? Findest Du das i.O.? Kann man da immer noch pauschal sagen, Frauen würden überall nur diskriminiert?
 
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  • #23
Die riesen Vorteile junger, hübscher Frauen stellen eigentlich die größte Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft dar. Diesen Frauen stehen, ohne eigenes Zutun, alle Türen für ein angenehmes Leben offen. Von solchen Perspektiven können Männer nur träumen.
 
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  • #24
@19
Das war dann wohl ein Schuss in den Ofen. Etwas mehr, als nur die fetten Überschriften lesen solltest Du schon.
Hast Du den von Dir genannten Artikel
http://manndat.de/feministische-mythen/frauen-im-beruf-benachteiligt-und-ausgenutzt.html
überhaupt auch nur überflogen?
Schon bei der URL hätte Dir auffallen können, dass das kein Kampfemanzen-Brandbrief aus Emma sein wird.
 
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  • #25
Von #8:

Richtig, auf dem Wort "hübsche" liegt eine gewisse Betonung. Ich verkenne auch nicht, daß Frauen mangelnde Schönheit schlechter durch außergewöhnliche Begabung wettmachen können. Umgekehrt hilft Männern Schönheit bei spärlicher Begabung wenig. Mal abgesehen davon, daß auch hübsche Männer mit Anfang 20 in aller Regel Milchgesichter sind. Wenn sie bewundert werden, dann nicht selten wegen des Status, den sie vom Erfolg ihrer Eltern ableiten. Männer werden erst richtig interessant, wenn sie es gepackt haben. Vielleicht, weil Geld an sich sie schon sexy macht, sicher aber auch deswegen, weil beruflicher Erfolg Männern Selbstsicherheit und Souveränität verleiht.

Was die tatsächlichen oder vermeintlichen Nachteile der Frauen beim beruflichen Fortkommen angeht: Bei hinreichend differenzierter Betrachtung muß man zumindest einräumen, daß Frauen sich ziemlich bedenkenlos auch Berufe aussuchen können, mit denen man eine Familie nicht ernähren kann.
 
  • #26
Ich hoffe, es bleibt alles drin, auch wenn ich etwas ausgeholt habe.

Zu deinem Beispiel Peter

Ich gebe dir in dem Punkt zum teil recht. Aber wir reden bei einer Uni, vom öffentlichem Dienst und da sind die Regeln so. Der öffentliche Dienst muss auch Behinderte bevorzugen, auch wenn es nicht behinderte Bewerber gibt, die besser sind. Weil wie ich es persönliche erfahren habe und dadurch eine Stelle nicht bekommen habe, es reicht ein ausreichen qualifiziert und wenn jemand besser qualifiziert ist, dann ist er auch mal ganz schnell überqualifiziert. Also ich will damit jetzt nicht sagen, Frauen und Behinderte sind gleich zusetzen. Es ist nur ein Beispiel dafür, dass es nur in einigen Bereichen so einen extremen Schutz oder Förderung für bestimmte Gruppen gibt.

Ich weiß auch aus persönlicher Erfahrung, es studieren langsam mehr Frauen Medizinen als Männer.

Aber wie du es selber beschreibst, sie hat sich über die Machos beschwert und das ist zum teil auch so. Wie von dir auch, werden viele Frauen in sollen Bereichen dann nicht ernst genommen, sondern bekommen gesagt, du bist da wo du bist, wegen einen Quote und die nähste Tür bleibt ihnen verwert oder geschlossen, weil es da keine weiter Frauenförderung gibt. Weil wenn du dir die oberen Reihen und die Leitung auf deiner Uni anschaust, wie viel % davon sind Frauen? Wer leitet die ganzen Abteilungen? Und in der Chirurgie sind die Frauen auch kaum vertreten, weil gerade in dem Bereich, muss sich eine Frau entscheiden, Beruf oder Familie. Bei einem Mann stellt sich die Frage nicht, denn er bekommt die Kinder nicht. Bei einer Frau, wenn sie sich für Chirurgie und Familie entscheidet und einen Partner hat, der dann sich um das Kind kümmert. Sie verliert trotzdem sehr viel Zeit, ab einem bestimmtem Punkt der Schwangerschaft darf sie nicht in den OP, wegen der Gefahr fürs Kind und darf erst nach einer bestimmten Zeit nach der Entbindung wieder arbeiten. Ein Mann hat die Probleme nicht. Wenn mehr als nur 1 Kind geplant ist, dann naja...

Wegen der sexuelle Belästigung, da gebe ich dir Recht, die gibt es auch in diese Richtung und ein Mann hat genauso das Recht sich dagegen zuwehren wie eine Frau. Weil eine sexuelle Belästigung hat nichts mit männlich oder weiblich zutun, sonder damit wenn der Vorgesetze seinen Untergeordnetem, seine Macht missbraucht und sie für seine sexuellen Wünsche einsetzt. Es ist genau so wie bei der häuslichen Gewalt, es werden genau so viele Männer von ihren Frauen verprügelt, wie die Frauen von den Männern. Das Problem ist nur, Männer sind Frauen körperlich überlegen aber sie schlagen die Frau nicht zurück und die Schamgrenze einer Anzeige ist viel größer, als bei einer Frau die geschlagen wird. Bei der sexuellen Belästigung ist es so ähnlich, keine Frau kann sich einem Mann körperlich aufzwingen aber darum ist es nicht weniger harmlos.
 
  • #27
Die riesen Vorteile junger, hübscher Frauen stellen eigentlich die größte Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft dar. Diesen Frauen stehen, ohne eigenes Zutun, alle Türen für ein angenehmes Leben offen. Von solchen Perspektiven können Männer nur träumen.

Nein die einzige Tür die ihnen wirklich offen steht, ist sich einen alten Sack zusuchen, den zuheiraten und im goldenem Käfig zuleben. Jeder andere Tür bleibt zu, wenn man nichts dafür tut. Und ich finde nicht, dass es eine Perspektive ist, sich nach oben schlaffen zu können, damit man einen besseren Job bekommt. Weil bei der Frauenförderung muss die Frau auch was leisten und nicht hübsch sein. Also bleibt für die Hübsche nur der Sex -Bonus, um beförder zu werden.

Aber den Sex -Bonus haben die Männer auch, wie du das bei Peter lesen kannst^^
 
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  • #28
Am mal eine Frage, wie viele Frauen sind den wirklich hübsch? Die hässlichen, fetten oder die total unattraktiven, will kein Mensch oder Mann.
Sehr viele Frauen sind wirklich hübsch, oder könnten es zumindest sein. Viele fallen zwar wegen Übergewicht raus aber daran sind sie ja auch selbst Schuld denn auf seine Figur hat man einen sehr direkten Einfluss.
Wer das was einem von Natur aus gegeben wurde nicht nutzt oder gar zerstört der macht sich natürlich selbst Probleme.
 
  • #29
Wenn ich hier mal auch noch den Parallelthread in Betracht ziehe über die Nachteile, welche Singlesein im Beruf möglicherweise bringt - einschließlich statements von Personalern - dann muß ich das Fazit ziehen, daß das größte Risiko für Frauen das Kinderkriegen ist. Ich mußte dort lesen, daß man Frauen entweder nicht einstellt, weil sie Kinder HABEN, oder weil sie welche bekommen KÖNNTEN.
Daß im gleichen Atemzug auch die Männer Väter werden, scheint dabei niemanden zu interessieren.

Ich persönlich fühle mich in keinster Weise benachteiligt, ich arbeite fast ausschließlich unter Männern und habe mir dort Respekt erarbeitet. Ich kenne weibliche und männliche Flaschen sowie Menschen beiderlei Geschlechts, welche im Leben einfach die falschen Entscheidungen treffen.
Nun bin ich zwar nicht mehr unter Dreißig, aber das Einzige, womit ich (wie oben beschrieben) Probleme habe, ist die Tatsache, daß meine Kunden und Auftraggeber eben kein Verständnis für die Belange von Eltern haben. Man kann dann eben nicht mehr die 12-Stunden-Schicht schieben und die Wochenenden durcharbeiten. Insofern verhält sich die Wirtschaft "asozial". (und wundert sich im Gegenzug über mißratene Kinder)
 
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  • #30
Der Fadenstarter hat völlig Recht: Junge Frauen leben in einem Paradies (zumindest die gutaussehenden). Der atemnraubende Narzissmus und die Arroganz mildern sich aber glücklicherweise ab dreißig langsam, da entwicklen sich viele dann noch zu sehr sympathischen Menschen.
 
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