G

Gast

  • #1

Haben Frauen Schwierigkeiten Alleinverdienerin zu sein?

Kurz zu mir: Vor sechs Jahren bin ich mit meiner Freundin zusammengezogen. Zu der Zeit habe ich gearbeitet, sie studiert. Vor vier Jahren ging es bei mir nicht mehr, ich habe mich umorientiert und doch noch studiert. Ein halbes Jahr später ist sie mit dem Studium fertig geworden, seitdem schon eher Hauptverdienerin geworden. Ich habe aber noch 500 Euro in einer Werkstudententätigkeit verdient. Vor 18 Monaten hatten wir geheiratet, vor einem Jahr hat sie einen neuen Job in einer neuen Stadt angenommen. Glücklicherweise gab es in der neuen Stadt auch ein gutes Aufbau-Masterprogramm, in das ich zugelassen wurde. Im letzten Jahr war ich nicht berufstätig, hatte in den Ferien stattdessen im Ausland hospitiert. Das heißt, sie war bzw. ist aktuell Alleinverdienerin. In zehn Monaten ist bei mir aber auch Schluss mit Studium.

Zur Verdeutlichung: Ich habe damit kein Problem. Ich höre aber immer wieder, dass das für Frauen psychologisch sehr, sehr schwierig ist, wenn der Partner weniger verdient.

Wie kann man solchen Anzeichen vorbeugen?
 
G

Gast

  • #2
Du beugst dem vor, indem Du jetzt in die 'Puschen' kommst, Schluß mit umorientieren und immer noch irgend ein Aufbau- und Sonstwas Programm. Zeig ihr, dass Du es ernst meinst, fertig werden willst und wirst.
Wenn ein Ende abzusehen ist, dürfte das kein Problem sein.
 
G

Gast

  • #3
Wenn es auf Dauer so wäre, würde es sicher zum Problem werden. Du bist doch in einem Jahr mit dem Studium fertig und hast dann mit dem Master doch beste Aussichten auf einen gutbezahlten Job, also eine gute Grundlage für die Zukunft gelegt. Sieht das deine Frau nicht so?

Es kommen sicher noch Zeiten, in denen du phasenweise das Geld für eure Partnerschaft verdienst, vielleicht mag deine Frau ja mal ne grössere Weiterbildung machen oder eine Babypause machen.

Alles ist gut :) deine "Sorge" hausgemacht ;-)
 
G

Gast

  • #4
Ich kenne es nur andersherum, dass der Mann eher ein Problem damit haben könnte (und in aller Regel auch hat), dass die Frau mehr verdient als er. Einfach, weil es vielfach nicht in Selbstbild des Mannes, Versorgers passt, und er sich dadurch minderwertig fühlt, der Frau nichts bieten kann.

Ich denke, wenn ihr beide selbstbewusst, emanzipiert und selbstverständlich damit umgeht, sollte das kein Problem sein.

W/43
 
G

Gast

  • #5
Das ist ja nur vorübergehend bei Euch. In absehbarer Zeit wirst Du einen guten Job haben und verdienen. Vielleicht möchte Deine Frau dann mit Eurem ersten Kind gerne eine Weile zuhause bleiben. Dann kannst Du Dich revanchieren und alle sind glücklich.
Kein Problem.
w55
 
G

Gast

  • #6
Ich verdiene momentan mehr als doppelt so viel, wie mein Partner.

Ihm macht der Gedanke daran zu schaffen, mir eher nicht. Ich möchte geliebt, nicht versorgt werden.

w/32
 
G

Gast

  • #7
Zur Verdeutlichung: Ich habe damit kein Problem. Ich höre aber immer wieder, dass das für Frauen psychologisch sehr, sehr schwierig ist, wenn der Partner weniger verdient.

Wie kann man solchen Anzeichen vorbeugen?
Guter Ansatz! Durch respektvolles Verhalten ihr gegenüber, Mithilfe im Haushalt, ihr die Füsse massieren, viel Liebe und guten Sex geben, sich verbal ihr gegenüber auch äußern, dass es von ihr ein sehr großer Liebesbeweis ist und du das zu schätzen weisst und ihr versprichst, das bald zurück zu geben. Und wenn das Thema Kind da ist, dann tauschst du mit ihr die Rolle und bist der Alleinverdiener.

Frauen geben viel, aber wenn Mann das ausnützt und sich dafür nicht bedankt und keine Gegenleistung bringt, dann kippt irgendwann die Geschichte.

w 49