• #31
Das hat nicht unbedingt was mit dem beruflichen Erfolg zu tun. Das kann auf alle Bereiche treffen. Das Problem liegt tiefer, nämlich in dem mangelndem Selbstwertgefühl und Minderwertigkeitsgefühlen solcher Männer.
dass sehr sehr viele Männer (Minimum 90%) Angst vor Frauen haben. Schlichtweg weil sie Angst vor Ablehnung vor einer besondern schönen oder erfolgreichen Frau haben.
Das kann ich vollauf bestätigen. Ich zum Beispiel habe keinerlei Angst vor gebildeten und erfolgreichen Frauen - das bin ich beides auch selbst. Aber ich habe Angst vor attraktiven Frauen, weil ich mir meiner Peinlichkeit und Lächerlichkeit bewusst bin.

Gerade in Deutschland sind Männer sehr ängstlich vor Frauen, das macht sich dadurch bemerkbar, dass viele Männer Frauen respektlos behandeln, Distanz suchen, und versuchen ihre Moralsätze zu brechen (Sexualität/Schlampe, Beruf/verbohrte Chefin, Hausfrau/unterlegen/doof, was auch immer).
Das ist interessant: "Distanz suchen" ist klar, das tue ich auch selbst: Natürlich bleibe ich auf Distanz und gebe mich unnahbar, um diesen Frauen, denen gegenüber ich mich unterlegen und minderwertig fühle, nicht gegenübertreten zu müssen. Aber diese Frauen dann im Gegenteil von oben nach unten zu behandeln, das ist doch irgendwie absurd.
 
G

Gast

  • #32
Ich habe das Profil der FS gelesen und ich finde, dass sie eine interessante Frau ist - sie schreibt intelligent, reflektiert und selbstsicher. Die Frage, ob die Männer Angst haben, ist aber etwas oberfächlich.

Ihr Schulabschluss spielt besonders im ihrem Alter gar keine Rolle! Erfolg und Finanzmöglichkeiten hängen nicht vom Schul- oder Uniabschluß ab. Wenn die FS sich einen Mann auf finanzielle Höhe wünscht, muss sie sich einfach gedulden, evtl. mehrere Jahre. So viele freie Männer gibt es nicht.

FS, wie sieht Dein Freundeskreis aus? Sind alle so erfolgreich wie Du? Habt Ihr gemeinsame Nenner?
 
  • #33
Er war geistig auf Augenhöhe, hatte aber keine Sozialkompetenz (zumindest mir gegenüber). Ich hab immer alles alleine machen müssen, er war nie für mich da. Bei allen anderen - und dabei ist es egal ob Familie, Freunde oder Ex-Freundinnen - da war er immer Gewehr bei Fuß und hat mit Tatkraft unterstützt wo er nur konnte. Ich sage heute zu so einer Partnerschaft: nein, danke. Da bleibe ich doch lieber allein.
Dieser Post bringt uns zu einem Problem, welche eine erfolgreiche Frau schnell aufwirft:
ich war mal mit einer Partnerin zusammen war, die als Personalvorstand einigermaßen viel Pesronalverantwortung hatte.
In der Realität der Beziehung zeigt sich dann Folgendes: Da diese Partnerin ja (selbstredend) immer alles schon genau vorher wußte, und mir dauernd Vorschriften machte, ging ich auch davon aus, dass sie mit allen Dingen des täglichen Lebens alleine gut klarkommt.

In der Realität sing es dann doch immer so:
Frau von Welt weiß alles und hat mit dem Mundwerk schon alles geregelt und und getan (also telefoniert, mit wem auch immer) noch bevor "Mann" sich überhaupt ein Bild machen kann. Dabei war es völlig egal, ob die Schrankwand umgestellt werden musste, oder eine Anhängekupplung ans Fahrad gebaut, eine Fenster gegen Einbruch umgerüstet, ...etc, oder der neue Laptop eingerichtet wurde. Ich bin offensichtlich als Mann da "viel zu langsam" (so meine Ex).
Aber wenn es dann in die Umsetzung ging, dann war alles
plötzlich zu schwer, zu kompliziert, zu ekelig, zu dreckig, zu nerdig, zu nervig.....etc. Am Ende mußte ich dann doch alles machen. Natürlich dann so, wie ich es eigentlich sowieso wollte. Dabei wurde ich eine paar Mal richtig sauer, da ich meine Zeit eigentlich ganz anders verplant hatte. Schließlich setzte ich sie vor die Tür und suchte mir eine andere Partnerin.
Angst habe ich deshalb vor Frauen, die es beruflich weit bringen konnten, trotzdem keine, aber unnötige Egoismen möge bitte jeder alleine für sich selbst ausleben. Maulhelden hat die Welt schon genug gesehen. Die meisten praktischen Probleme des Lebens löst man eben nicht am Telefon sondern man macht was.
Manche Frau (wie Vikky z.B) weiß das, und hat für sich selbst den Schluß gezogen, dass sie dann eben alleine bleiben muss. Respekt.
 
  • #34
Eine hohe berufliche Position wird bei Frauen oft mit Eigenschaften wie Dominanz, Aggression und Härte verbunden.
Ja geht mir genauso mit den Männern, deswegen wäre das für mich eher ein malus bei einem Mann.
Mir ist auch seine Stellung innerhalb einer Firma unwichtig und das Einkommen erst recht ( so lange es genug ist, dass ich ihn nicht unterstützen muss ), mir kommt es eher auf die Bildung und das Renommee, das ein Mann genießt an. Ob er einen 'Namen' hat.
DAS macht mich an, oder sagen wir, es weckt mein Interesse auf mehr.

Mein Liebster kann da wenig ( wir reden nicht von absoluten Befunden, sondern vor der Relation zu seiner Partnerin, nicht ? ) bieten, hat in dieser Hinsicht nichts als einen einzigen Universitätsabschluss und einige Patente, aber ich liebe ihn trotzdem.

Ich hätte aber auch keine Angst vor einem Mann, der mir überlegen ist.
Wie gesagt, Einkommen und die Einstufung in der Firmenhierarchie sind mir vollkommen wurscht.
Ich rede vom Ausbildungsgrad, das bedeutet mir etwas.

Aber trotzdem:
Das habe ich doch sicher falsch verstanden. Das sprengt jetzt echt mein Vorstellungsvermögen, dass ... Ars_Vivendi uns regelmäßig hier im Forum mit seinen ausgesuchten Ratschlägen erfreut und nicht einmal einen FH-Abschluß hat?!?
.
DAS finde ich sehr daneben.
Ich fand seine Beiträge fast immer gut und werde das auch weiterhin tun, selbst wenn ich jetzt weiß, dass er kein Akademiker ist.
Obwohl ich davon ehrlich gesagt auch überrascht bin, was aber doch eher für sein Niveau spricht, nicht ?

w 48
 
  • #35
Hi Sabine-Anne,

ich mag sie nicht: Menschen, die sich als stark über Einkommen, respektive Vermögen, und Beruf definieren. Auch Frauen nicht. Ich schätze ganz andere Stärken, auch an Frauen, und deshalb könntest Du mir zumindest unheimlich, wenn nicht sogar unsympathisch, sein.

Ich habe fast alles was ich für notwendig erachte. Für mehr müßte ich unverhältnismäßig viel Lebensenergie und -zeit opfern. Das ist es mir nicht wert und ich würde mir dies mehr als drei mal überlegen.

M46

PS: Ungleichheit in einer Partnerschaft, egal auf welchen Gebiet, halte ich, wenn überhaupt, nur für kurzfristig als derselbigen förderlich.

PPS: Es gibt ganz andere und viele Dinge, die mir das Leben lebenswerter erscheinen lassen, auch wenn sie kein (großes) Einkommen und beruflichen Erfolg voraussetzen.
 
G

Gast

  • #35
Ich kann nur für mich schreiben, da jeder Mann anders gestrickt ist.

Ich finde die Umschreibung "vermeintlich erfolgreich" nicht ganz glücklich. Und erfolgreich ist auch sehr unterschiedlich zu werten. In deinem Fall geht es um Karriere machen und viel Geld verdienen. Korrigiere mich bitte, wenn Du es anders meinst.

Meine Präferenzen an einer Frau sind, dass sie schlau ist und ansonsten viele weibliche Eigenschaften hat, die viele andere Männer auch gerne haben. Geld verdienen oder Karriere machen ist noch nicht mal ein untergeordnetes Ziel für mich.

Ich verdiene mehr als ich benötige. Ich habe eine anspruchsvolle Arbeit, die nicht jeder machen kann. Es gibt sicher Leute, die mehr Karriere gemacht haben als ich. Angst for Frauen habe ich generell nicht und wenn es eine warmherzige, nette und schlaue Frau ist, dann bin ich sehr empfänglich. Mir sind im Gegensatz zu dir die Gelddinge nicht mehr wichtig. Genauso wenig muss ich teure Urlaube machen oder mir die ganzen Konsumsachen im Überfluß antun oder jeden Tag teuer Essen gehen. Ich habe kein Statusdenken, das ist mir gänzlich unwichtig. Von daher würden wir beide wohl nicht zusammenpassen, auch wenn es mir finanziell keine Mühe macht, mit dir auf die Seychellen zu fahren.

Was Frauen in deiner Position häufig überbewerten, sind die ganzen Statusdinge, Karriere und das viele Geld. Männern, denen das wichtig ist, haben das oder wissen, wie sie es bekommen können. Dafür benötigen sie keine Frau auf Augenhöhe. Klingt ein bisschen fies, aber so ist es nun mal. Und ein wesentlicher Nachteil der Karrierefrau: Sie hat nie Zeit.

Wir sind wahrscheinlich noch nicht so weit, dass sowohl der Mann - wenn er nicht so erfolgreich ist - als auch die Frau damit umgehen können. Mann fühlt sich minderwertig, Frau möchte ihren Mann nicht aushalten. Sehr ungute Situation. Erfolgreiche Männer brauchen nicht unbedingt erfolgreiche Frauen, um glücklich oder zumindest zufrieden zu sein. Eine schlaue, mässig erfolgreiche, die Geisteswissenschaften oder etwas anderes wenig prestigeträchtiges studiert hat, reicht vollkommen aus. Das ist die Crux für dich.
 
G

Gast

  • #36
Das sprengt jetzt echt mein Vorstellungsvermögen, dass eine Frau mit Realschulabschluß hier so etwas zum Besten gibt und Ars_Vivendi uns regelmäßig hier im Forum mit seinen ausgesuchten Ratschlägen erfreut und nicht einmal einen FH-Abschluß hat?!?
Dann verrate mir mal, was ein Abschluss zu tun hat mit Erkenntnissen im Beziehungsbereich, dass Du der Meinung bist, jemand ohne FH-Abschluss könne sich hier nicht dazu äußern.

Bei vielen Menschen wundert es mich nicht, dass sie Single sind. Sie setzen die Fähigkeit zu Liebe, Verständnis und mit charakterlicher Entwicklung gleich und wundern sich, dass sie niemanden treffen, der passt. Aber ein Gegenüber erschrickt möglicherweise nicht vor den Bildungsabschlüssen und Guthaben, sondern eher vor der Person und ihren Ansichten.
Ich habe an der Uni Professoren kennengelernt, die ich niemandem als Partner wünsche, Marktwert Null, da charakterlich unterste Schublade. Mögen Wissen angehäuft haben, aber der Rest außerhalb ihres Fachgebietes und insbesondere die zwischenmenschlichen Fähigkeiten sind im Minusbereich. Nicht ohne sich zu allem in Sekundenschnelle eine Meinung gebildet zu haben und die nicht mehr zu ändern, denn man ist ja Akademiker, da muss das richtig sein, weil man es selber so gedacht hat.

Unterm Strich will man doch in einer Beziehung Gefühle, gemeinsame Interessen, heißen Sex und Spaß. Wo gibt es das Diplom, das sowas bei einem Menschen verspricht?
 
  • #37
Bin selbst erfolgreich und finde es nicht grundsätzlich problematisch...

Schwieriger wirds,
- wenn Du für Deinen Erfolg sehr mobil oder flexibel sein musst,
- wenn Deine Erfolgreiche Art mit einem bestimmten Verhalten mir gegenüber einhergeht, welches mir nicht gefällt
- wenn Deine Lebensplanung (für den Erfolg...) sehr geplant ist, und ggf. mit meiner nicht zusammengeht.

Ansonsten... kein Problem. Ich finde Intelligenz und Unternehmergeist sexy ;-).
 
  • #38
Habe ich das richtig verstanden, dass die FS einen Realschulabschluß hat und Ars_Vivendi nicht einmal einen FH-Abschluß und beide sich hier darüber austauschen, ob
Kandidaten/innen für sie auf Augenhöhe, sprich gut genug sind?
Auf Augenhöhe bedeutet für mich nicht, dass jemand gut genug für mich ist, sondern ob wir im Leben ähnliche Ziele und Vorstellungen haben. Lese ich es umgekehrt richtig, dass Du den Intellekt eines Menschen allein davon abhängig machst, welchen Bildungsgrad er vor über 30 Jahren erlangt hat? Wenn das so ist, bin ich heilfroh, dass ich in meinem Berufsleben überwiegend auf Menschen getroffen bin, die meine Leistung und nicht meinen Abschluss beurteilt haben.

In meiner Betreffzeile steht: "vermeintlich" erfolgreich. Das scheinen viele zu überlesen.
Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass Erfolg durchaus unterschiedlich interpretiert werden kann. Für mich bedeutet erfolgreich zu sein u.a. auch, ein glückliches und zufriedenes Leben zu führen.
 
  • #39
Genau dieses Thema hatte ich diese Woche mit einem sehr erfolgreichen Mann, der mir gesteckt hat, dass sehr sehr viele Männer (Minimum 90%) Angst vor Frauen haben. Schlichtweg weil sie Angst vor Ablehnung vor einer besondern schönen oder erfolgreichen Frau haben.
Was soll denn der taktvolle Mann sonst anworten? Du bist zu alt, hast schon Kinder und zu dick? Da wird natürlich nett umschrieben, um den anderen nicht zu verletzen.

Ihr solltet nicht alles was Männer erzählen für bare Münze nehmen.

Man sagt: Du hast ein zu gutes Herz für mich oder du bist du zu erfolgreich oder zu schön. So wahrt man die Gesichter aller. Stimmen tut das selten. Die Frauen glauben es zu gerne und man hat seine Ruhe.
 
  • #40
FS, wie sieht Dein Freundeskreis aus? Sind alle so erfolgreich wie Du? Habt Ihr gemeinsame Nenner?
Mein Freundeskreis ist sehr gemischt. Und nein, sicher sind nicht alle so "erfolgreich" wie ich (sofern man Erfolg auf Beruf und Einkommen beziehen möchte). Aber wir haben mindestens einen gemeinsamen Nenner: Wir mögen, respektieren uns und sagen uns auch die Meinung. Und vor allem konkurrieren wir nicht miteinander.
Eine Partnerschaft auf Augenhöhe bedeutet für mich u.a., ähnliche Vorstellungen vom Leben zu haben. Ich habe mich gerade wegen meines "niedrigen" Bildungsgrades sehr viel mehr anstrengen müssen, um mich beruflich weiter entwickeln zu können. Das war aber ok für mich. Ich bin auf dem Weg dahin allerdings nicht verhärtet oder emotional verkrüppelt. Ich bin weder ein workaholic, noch karrieregeil. Allerdings bin ich kommunikationsstark und weiß recht gut, was ich möchte - darin liegt vermutlich auch das Problem. Bei mir muss MANN auch mal mit Diskussionsfreudigkeit und Meinungsäußerung klar kommen.
 
A

Ars_Vivendi

  • #41
Habe ich das richtig verstanden, dass die FS einen Realschulabschluß hat und Ars_Vivendi nicht einmal einen FH-Abschluß und beide sich hier darüber austauschen, ob
Kandidaten/innen für sie auf Augenhöhe, sprich gut genug sind?
Der Abschluss der FS ist nach ihren Profilangaben "Realschulabschluss". Meiner nicht. Ich habe mich auch nicht darüber ausgelassen, ob die FS auf meiner Augenhöhe ist. Ich habe nur geschrieben, dass ich FH-Absolventinnen, die immer wieder mal auf Augenhöhe bestehen, diese nicht bieten kann. Dass ich deshalb bildungsmäßig darunter bin, ist nur eine mögliche Folgerung.

Ich bin Akademikerin, Vermögensmillionärin und alleinige Geschäftsführerin einer größeren Firma, weiß aber genau, dass die Luft oben sehr dünn ist und ein Mann, der in meiner Bildungs- und Vermögensliga spielt, sich eine bildschöne zwanzig Jahre jüngere Frau nimmt und nicht die Frau auf Augenhöhe, das ist so!
Das ist sicher richtig. Für eine Frau bist Du in der vermutlich in der schwierigsten Gruppe. Jede Friseuse hat es einfacher.

Das ist bei Männern keine Angst, sondern die haben völlig andere Suchraster als Frauen
Nein, hat kaum jemand, das läuft nämlich anders herum, weil Männer schw...gesteuert sind auch wenn sie das ständig bestreiten.
So ist es, abgesehen vom Suchraster. Das schwanzgesteuert würde ich in der Tat so pauschal bestreiten. Einmal gibt es durchaus auch attraktive und sexuell aktive Akademikerinnen, zum anderen sind sicher nicht alle Männer pauschal triebgesteuerter als Frauen. Das kommt Dir vermutlich so vor, weil du die andere Seite nicht kennst, ich habe eine Reihe durchaus sehr "aktive" und "forsche" Frauen kennengelernt. Andererseits habe ich mehrere Freunde, die sehr "zurückhaltend" sind.
 
G

Gast

  • #42
Frauen suchen halt Männer mit Superjobs, Super-Einkommen, Super-sozialem-Status, Super-sozialer-Intelligenz, Super-gegenderter-Einstellung und knallhart im Bett.

Blöderweise sind sie, im Rahmen ihres Frauenbildes, gerade an deren Job und Status interessiert aber keinesfalls an einem Weichei, das sich von ihnen, mithilfe staatlicher Quoten-Regelungen, aus seinem Job katapultieren lässt. Weil starke Frau will ja schon den starken Mann haben, dessen Job sie selbst gerne hätte.

So viele Super-Jobs gibt es gar nicht, wie gebraucht werden, alle zufrieden zu stellen. Vielleicht noch in Firmen, wo 90 Vorgesetzte 10 Arbeiter überwachen, steuern und quälen.

In einem System, wo 10 Vorgesetzte 90 Arbeiter steuern, gibt es halt nur 10 gute Männer/Frauen und 90 Versager. Verzeihung, bei richtiger Genderei 45 ErfolgreichInnen und 45 Versager.
 
  • #43
Wenn jemand das Erfolgreichsein wie einen Pokal vor sich her trägt, find ich das generell abstossend.
Ansonsten ist es eine Frage des gesunden Selbstwertes würde ich sagen, und hat wenig mit einer bestimmten Position des Partners zu tun.
Gebe Dir da uneingeschränkt recht.

Eine Cousine von mir, natürlich Dauersingle, leit. Position bei Siemens, hatte wirklich in jedem zweiten Satz den sie von sich gab immer wieder betont... ja,ich als Karrierefrau.....wir konnten es irgendwann alle im Umfeld nicht mehr hören, Männer wie Frauen.

Heute lebt sie in ihrem Superhaus, mit ihrem Superberuf, ohne Partner aber auch ohne Freunde.

Diese Frau war eine Katastrophe als Person und Mensch.
Ob sie wirklich da so Karriere gemacht hat, wussten wir alle nicht, wir glaubten es nur durch ihre eigenen Angaben - und erzählen kann jeder viel.
 
G

Gast

  • #44
Die Frage was ist beruflich erfolgreich überhaupt?
Man kann z.B. die berufliche Karriere einer Angela Merkel nicht mit der einer Leiterin der Putzkolonne eines Kaufhauses gleichsetzen, obwohl beide Frauen irgendwie "Karriere" machten.
Angela Merkel?

Hier kommen wir zu einem Kernproblem, das ich mit sog. "erfolgreichen" Frauen habe:

Angela Merkel ist Physikerin! Zweifellos ist Angela Merkel sehr erfolgreich ...aber nicht als Physikerin! Was bringt einen Menschen dazu, einen Beruf nicht auszuüben? Etwas, dass er, wenn er den Beruf ausüben würde, alle anderen in diesem Berufsfeld in die Tasche stecken und beschämen würde? Hmmmm...

Ich mache das mal an einem anderen prominenten Beispile fest: Die Entwicklungschefin von Opel hieß Rita Forst (war am Ende Vorstand). Ihr Pendant im Fiat Konzern heißt Rinaldo Rinolfi.

Letzterer ist aber auch unter dem Namen "Mr. Common Rail" bekannt. Er kann es wirklich und wahrhaftig selber. Er ist nicht nur Vorstand, sondern er ist selber ein begnadeter weitsichtiger Ingenieur!

Rita Forst ist hingegen die Frau, die gemanged hat, dass Fiat Common Rail Technologie bei Opel eingebaut wird und Opel in der Kriese einen Milliardenbetrag an Fiat zahlen mußte. Formal ist sie auch Ingenieurin ...aber sie kann es nicht selber und nicht wirklich.

Frauen neigen viel häufiger als Männer dazu, sich auf "weichen Nebendisziplinen!" zu bewegen.

Es ist einfach nicht die selbe Art von "erfolgreich sein", obwohl der Status und der Kontostand das sicherlcih aussagen!
 
  • #45
Männer mit entsprechendem "Marktwert" haben ganz bestimmt keine Angst vor erfolgreichen Frauen, sondern nehmen die Eroberung einer schönen und gebildeten Frau als das, was es ist: eine Bestätigung ihrer eigenen Chancen auf dem Partnermarkt. Wer unsicher ist - zum Beispiel wegen schlechten Aussehens oder fehlender Bindungsqualitäten - orientiert sich eher nach unten in der Annahme, dass es leichter ist, eine solche Frau zu bekommen und zu halten. Das stimmt ja auch. Ich war zwar bisher noch nie mit einer Frau zusammen, die mehr verdient hat als ich - meine Frau verdient unbedeutend weniger als ich - hätte damit aber nicht das geringste Problem. Wenn ein Mann sagt, dass ihm das Einkommen der Frau egal ist oder es ihm sogar lieber ist, wenn die Frau weniger verdient, hat er natürlich eine größere Auswahl. Dass er die Wahrheit sagt, ist damit nicht gesagt.
 
  • #46
Was soll ich mit einer Frau mit mittlerer Reife, die sich auch noch für überdurchschnittlich erfolgreich hält? Das tun selbst FH-Absolventinnen... - 95% davon, ohne es auch nur im entferntesten zu sein. Als Lebensoartnerinnen sind sich selbst überschätzende Frauen einfach nur grausam. Dann lieber Single als jemand am Bein, der (die!) mich im Privatleben in "Verhandlungen" zwingt.
 
  • #47
Verstehe ich nicht, hier beschreibt ein Mann einen durchschnittlichen normalen Mann, wie es da draussen zig Tausende gibt ...
Vielleicht weil viele Männer heterosexuell sind und sich für eine Partnerschaft doch lieber eine Frau mit den dementsprechenden "weiblichen" Attributen suchen?
Warum dürfen Frauen nicht auch so sein, wenn Männer sich das Recht heraus nehmen, so sein zu dürfen?
Sicher dürfen sie "so" sein, hat ihnen hier irgend jemand das Recht abgesprochen? Dafür sollten sie aber auch akzeptieren können, daß sie in der Männerwelt nicht unbedingt für eine Beziehung gesucht sind.

Ihnen "Angst" zu unterstellen ist Unfug - eher würde ich als Mann befürchten, in einer Partnerschaft ewige Streitereien und Diskussionen um Nichtigkeiten führen zu müssen, weil Frau im Beruf gewöhnt ist "das Sagen" zu haben und nicht versteht, daß eine Partnerschaft kein Chef-Befehlsempfänger-Verhältnis ist.

Und seien wir mal ehrlich: Um Karriere zu machen (darunter verstehe ich Personalverantwortung im zweistelligen Mitarbeiterbereich) sind ein guter Charakter und Empathie nicht gerade förderlich, egal ob Mann oder Frau.
 
  • #48
Frauen neigen viel häufiger als Männer dazu, sich auf "weichen Nebendisziplinen!" zu bewegen.
Es ist einfach nicht die selbe Art von "erfolgreich sein", obwohl der Status und der Kontostand das sicherlcih aussagen!
Ha! Ich habe in der letzten Zeit so viele männliche und weibliche Luschen gesehen, da gibt es wirklich Gleichstand. Männer sind einfach die besseren Blender. Davon abgesehen braucht man für einen Managementposten in einem Autokonzern eher Marketing- und Betriebswirtschaftskenntnisse als das Wissen, daß man die Karre auch selbst alleine zusammenlöten kann. Warum wohl wechseln so viele Manager die Branchen in ihrem Berufsleben? Weil die detaillierte Kenntnis immer unwichtiger wird, je höher man aufsteigt. Davon abgesehen würde ich mich hüten, anderen Kenntnisse abzusprechen, solange ich das nicht selbst überprüft habe.
 
  • #49
Verstehe ich nicht, hier beschreibt ein Mann einen durchschnittlichen normalen Mann, wie es da draussen zig Tausende gibt und ja es ist ein NOGO für eine Beziehung.

Warum dürfen Frauen nicht auch so sein, wenn Männer sich das Recht heraus nehmen, so sein zu dürfen?

Fazit: Nicht vom anderen Geschlecht das erwarten, was man selber nicht bringt ,-).

w
Genauso sehe ich das auch. Wenn immer sich Frauen mit ihren Freundinnen über Beziehungsprobleme unterhalten, beschweren sie sich über ihre verkopften, harten, emotionslosen, gefühlskalten Männer. Und das will auch KEINE FRAU.
 
G

Gast

  • #50
Frauen neigen viel häufiger als Männer dazu, sich auf "weichen Nebendisziplinen!" zu bewegen.

Es ist einfach nicht die selbe Art von "erfolgreich sein", obwohl der Status und der Kontostand das sicherlcih aussagen!
Neigen sie? Oder werden sie einfach nicht ernstgenommen? Die Frage ist ernstgemeint, weil ja "nicht ernstgenommen werden" auch durch das eigene Verhalten gesteuert wird.
Ich studiere ein MINT-Fach. Als Frau hat man es schwer bei manchen Profs und Übungsleitern, weil die ein seltsames Frauenbild haben. Zum Flirten und für die Emotionalität, den Zusammenhalt, die soziale Komponente in der Truppe gern, aber ernstzunehmende Forschung? Eine Frau auf den begehrten Doktorandenplätzen?

Ich weiß von einem Matheprof, der meint, Frauen könnten kein Mathe. Ich weiß von Übungsleitern, die der Meinung sind, attraktive Frauen hätten einen Studenten, der ihnen die Übungsblätter rechnet.

Wenn Männer und Frauen neutral miteinander umgehen könnten, was natürlich auch vorkommt, wäre alles kein Problem. Aber je höher man in der Hierarchie geht, umso weniger Frauen trifft man an und der Anteil von Männern mit rückschrittlichem Frauenbild wächst natürlich statistisch. Und weil Frauen da eine Besonderheit sind, wird das gleich mal als Beweis genommen, dass sie das nicht können. Sonst wären ja mehr da.

Zu wem würdest Du Dein Auto in die Werkstatt geben? Zu einem Mann oder einer Frau? Ich meine hier nicht den Besitzer, sondern den Schrauber/die Schrauberin.
 
G

Gast

  • #51
Genauso sehe ich das auch. Wenn immer sich Frauen mit ihren Freundinnen über Beziehungsprobleme unterhalten, beschweren sie sich über ihre verkopften, harten, emotionslosen, gefühlskalten Männer. Und das will auch KEINE FRAU.
Frauen dürfen machen, was sie wollen. Das ist längst etabliert. Und wenn sie sein wollen wie (angeblich) "die Männer" (sind), bitte sehr, nur zu, auf allen Feldern.
Dumm nur:
Auch Männer dürfen gut finden, was sie wollen. Kein Mann, der auch nur halbwegs bei Trost ist, wird sich von einer Frau sagen lassen, was er gut finden soll.

Ganz böse: wenn Frauen wollen, dürfen sie sich auch mit ihren Freundinnen und gegebenenfalls ihren Katzen über alles unterhalten. Als Mann würde ich allerdings eine weibliche Blenderin (und davon gibt es extrem viele) nie als Partnerin in Betracht ziehen. Warum sollte ich?

Ein paar Freunde von mir schätzen solche Frauen dagegen wegen ihres Drangs nach Aufmerksamkeit und Bestätigung - und "befriedigen" den gerne auf Ihre ganz eigene Weise.
 
  • #52
Und seien wir mal ehrlich: Um Karriere zu machen (darunter verstehe ich Personalverantwortung im zweistelligen Mitarbeiterbereich) sind ein guter Charakter und Empathie nicht gerade förderlich, egal ob Mann oder Frau.
Entschuldigung, aber so einen Unfug habe ich lange nicht mehr gehört. Da wundert es mich nicht, dass einige Männer glauben, sie wären lediglich Befehlsempfänger. Ich habe Personalverantwortung für über 120 Menschen. Wir könnten jetzt darüber diskutieren, was Du unter einem "guten Charakter" verstehst, ich habe da so eine Ahnung. Was das Thema Empathie angeht, so halte ich es für unerlässlich, eine gehörige Portion davon zu haben, um seiner Personalverantwortung überhaupt gerecht werden zu können. Und zur Klarstellung: Ich arbeite in einem Wirtschaftsunternehmen mit erheblichem Konkurrenzdruck von außen. Die Zeiten, in denen man Mitarbeiter mit "Management by Terror" führen konnte, sind längst vorbei. Dafür gibt es viel zu wenig qualifizierte Kräfte am Markt.
Aber genau das Bild: "Karrierefrau" geht über Leichen, ist verroht und empathielos, hat keine anderen Interessen als ihre Arbeit, will auch privat grundsätzlich die Hosen anhaben, hat einen schlechten Charakter, usw. geistert leider noch in vielen Köpfen (offensichtlich auch bei Frauen) rum.
Wie wäre es denn mal mit folgender Variante:
Die Frau, die viel Verantwortung im Beruf trägt, möchte zu Hause einfach nur Frau sein. Sie hat gar kein Interesse daran, herum zu kommandieren, ihren Partner zu deklassieren oder zu demontieren. Sie möchte eine harmonische Partnerschaft, gute Gespräche, denen der Partner folgen kann, vielleicht den ein oder anderen Rat und/oder die Meinung die Partners. Sie freut darüber, zu Hause nicht die Hosen anhaben zu müssen, sondern sich anlehnen zu können.
So etwas gibt es tatsächlich - und genau zu diesen Frauen zähle ich mich!
 
  • #53
Warum dürfen Frauen nicht auch so sein, wenn Männer sich das Recht heraus nehmen, so sein zu dürfen?
Dacht ich mir schon, dass vereinzelte Frauen nicht verstehen wollen oder können, was ich hiermit meine! Es geht hier nicht um eine einzelne Meinung, sondern um eine Meinung, die viele Männer in sich tragen! Nein, kein Mann braucht eine Frau, die im Verhalten dem Manne ähnelt, Frauen die weiblich geblieben sind, Herzensbildung haben, trotz höherer Bildung, genau die sind ansprechend, verstehst du jetzt, was ich meine?!
 
  • #54
Genauso sehe ich das auch. Wenn immer sich Frauen mit ihren Freundinnen über Beziehungsprobleme unterhalten, beschweren sie sich über ihre verkopften, harten, emotionslosen, gefühlskalten Männer. Und das will auch KEINE FRAU.
Eine Top-Frau hat keine Beziehungsprobleme, weil sie intelligent genug ist, diese mit dem Partner zu lösen bzw. im Vorfeld für eine Partnerschaft sich einsetzt und sich eh nicht mit Notlösungen, sondern dem "Richtigen" zusammengetan hat.

Sobald Frauen über Beziehungsprobleme quatschen haben sie nicht den richtigen Partner erwählt, sondern den Notstock gegen das Singledasein.

Eine sogenannte Karrierefrau mit finanziellem unabhängigen Background zieht sich keinen Loser oder Blender an Land mit dem sie Probleme bekommt.

Frauen mit echten Emotionen ziehen auch Männer mit Emotionen an. Wenn Frauen Männer für gefühlskalt halten, sollten sie sich erst mal selbst den Spiegel vorhalten.
 
A

Ars_Vivendi

  • #55
Bei mir muss MANN auch mal mit Diskussionsfreudigkeit und Meinungsäußerung klar kommen.
Das dürfte für die meisten Männer keine willkommene Eigenschaft sein. Wenn eine Frau das schon so schreibt, bedeutet das in meinen Ohren "ich habe gerne recht und diskutiere so lange, bis ich es bekomme". Da geht es nicht um die eigene Meinung, sondern um die Art, sie durchzusetzen.

In meiner Betreffzeile steht: "vermeintlich" erfolgreich. Das scheinen viele zu überlesen.
Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, dass Erfolg durchaus unterschiedlich interpretiert werden kann.
Ja, gezielt überlesen. Vermeintlich bedeutet "irrtümlich angenommen" oder "scheinbar". Was soll ich davon halten, wenn Du den Schein erweckst (erwecken möchtest?), beruflich erfolgreich zu sein? Du drückst nicht aus, was Du möchtest.

Ich habe Personalverantwortung für über 120 Menschen.
Ok, das ist endlich mal konkreter.
Damit zurück zur Ausgangsfrage. "Beruflich erfolgreich" bist Du mit Abteilungsleitung in dem Umfang zweifellos.Für mich kein Problem.

Leider fällst Du aber in die Kategorie Frau, die ich aufgrund meiner bisherigen Lebenserfahrung nicht mehr haben möchte. Mittlere Schulbildung, Komplexe deswegen, Reaktion durch dauerndes Betonen des "beruflichen Erfolges" (wegen dem nur wenige Männer Dich auswählen werden, für Männer ist das kein Kriterium), "Diskussionfreude" bis hin zur Arroganz:
gute Gespräche, denen der Partner folgen kann
(Warum sollte ein Mann Dir nicht folgen können?)

Du suchst jemand mit passendem Einkommen, bei Deinen Angaben deutlich 6-stellig. Männer (und Frauen) in dem Bereich haben in der Regel einen anderen Bildungshintergrund. Und einen anderen Anspruch an "gute Gespräche" mit "vermeintlich" auf Augenhöhe befindlicher Partnerin.
Eine mögliche Reaktion: Du stellst Dich ständig auf die Zehenspitzen um auf "Augenhöhe" zu sein. Das ist für den Partner extrem anstrengend.

Zusammengefasst aus meiner Sicht: Du scheiterst nicht an Deinem "beruflichen Erfolg", Du scheiterst an der Diskrepanz zwischen Bildung, Beruf und Ansprüchen und an der in Deiner Persönlichkeit liegenden Art, damit umzugehen. Ich kann die Reaktion der Männer nachvollziehen, auch wenn es sicher einen "Sturm der Entrüstung" von manchen Frauen hier geben wird.
 
  • #56
Hallo Sabine-Anne, sehr guter Post von Dir. Ich arbeite in ähnlicher Position wie Du (direkte Führung von 150 Mitarbeitenden) und kann einfach aus meiner Erfahrung der letzten 18 Monate berichten, seit dem Scheitern meiner Ehe. Ich habe über on-line Börse mehrere interessierte Männer kennengelernt. Die meisten nahmen Abstand, sobald wir über Arbeit schrieben/redeten. Nur die zwei, die vergleichbar erfolgreich waren gemessen an Führungsspanne und Einkommen (letzteres nur gefühlt, wir haben das nicht besprochen), hatten an einer Beziehung Interesse. Dort war dann das Problem, dass wir kaum Zeit zu zweit fanden, da sie und ich beruflich stark eingebunden waren und dazu Kinder hatten. Geklappt hats also auch nicht. Mein Fazit: Männer wollen nach wie vor lieber den überlegenen Part in einer Beziehung spielen und erwarten von der Frau Verfügbarkeit und Häuslichkeit. Mein Mann war offenbar eine grosse Ausnahme. Keiner fand übrigens, ich sei emotional verkrüppelt und verhärtet :) Das finden auch meine Mitarbeiter nicht.
 
  • #57
Liebe FS, nur mal zu meiner "Klarstellung": Vor etwas mehr als einem Jahrzehnt wäre ich das gewesen, was Du mit diesem Unwort "Augenhöhe" bezeichnest, soll heißen in gleicher Position und daher weiß ich was ich schreibe.

Ich habe diesem Metier den Rücken zugekehrt und mich für sehr viel weniger Geld Selbständig gemacht, weil ich einfach kein Interesse mehr daran hatte, den größten Teil meiner Arbeitszeit für das (allgemein übliche) "Sägen" am Stuhl des Vorgesetzten, das Abwehren von Angriffen gleichgestellter Warmluftgebläse und das uhrwerkgleiche Treten meiner "Untergebenen" (um sie in Schach zu halten) zu verschwenden. Daß Deutschland in der Weltwirtschaft mit diesen Managmentkomikern keinen Blumentopf mehr gewinnt, wundert mich seitdem nicht mehr.

Daher darf ich mir erlauben, den Vorwurf des "Unfugs" zurückzuweisen und Schönreden verbunden mit Realitätsverlust zu unterstellen - bin mir aber sicher, Du weißt das ganz genau und kannst Dir als "Karrierefrau" natürlich keine Blöße geben.

Ich habe in diesen Ebene auch weibliche "KollegInnen" kennenlernen dürfen und bin zu der Erkenntnis gekommen: JA sie sind den Männern bei weitem überlegen! Was die - fast heimtückisch zu nennende - Raffinesse ihre Ziele zu erreichen angeht, da könnten sich die "Nieten in Nadelstreifen" einige Scheiben abschneiden.

Tut mir leid, aber schon damals hätte ich keine dieser Damen auch nur mit der Kneifzange anfassen wollen und bin heute heilefroh auf Grund meines jetzt "geringen" Status von ihnen als potentieller Partner abgelehnt und daher nicht belästigt zu werden.

FS, Deine "Variante" hört sich eigentlich gut an und bin sogar geneigt sie Dir abzunehmen, aber mir (wie wahrscheinlich den meisten anderen) fehlt der rechte Glauben an das weibliche "Schaf im Wolfspelz". Die Lebenszeit ist begrenzt und für Experimente im Hochrisikobereich zu kurz.
 
  • #58
Seltsamerweise kenne ich nur weibliche Führungskräfte mit Familie und Gatten, der nicht immer finanziell die gleiche Liga spielt, aber ein Selbstbewusstsein hat, dass es ihn nicht stört.

Fast alle Politikerinnen sind vergeben, Wissenschaftlerinnen kenne ich auch, vergeben, Kinder, verheiratet.

Also wenn sogenannte "Karrierefrauen" mit 150 Mitarbeitern im Schlepptau Pech in der Liebe haben, ist es nicht die Leitung von 150 Mitarbeiterinnen, sondern alleine die Ausstrahlung, die Optik, die gesamte Person.

Egal wie toll beruflich eine Frau dastehen mag, wenn sie nach nichts aussieht und nichts ausstrahlt wird sie auch übersehen und wenn sie die nächste Bundeskanzlerin wird, es wird ihr nichts nützen.

Viele sogenannte Karrierefrauen suchen sich einen Puffer warum es bei der Partnersuche nicht klappt und statt mal in den Spiegel zu sehen, finden sich ihre Rechtfertigung im Beruf, na logo, nur daran kann es liegen.

Ich kenne durchweg Top-Frauen der Finanz- und Wirtschaftswelt, die allerdings auch durchweg sehr gut aussehen, langhaarig, sehr feminin und fast modelmäßig und verheiratet sind.

Wenn Frauen auch immer wieder betonen müssen, auch Männer, wie top sie im Beruf sind, haben sie sonst nichts, aber wirklich nichts, auf was sie stolz sein können - auf der Straße werden sie glatt übersehen.
 
  • #59
Mein Fazit: Männer wollen nach wie vor lieber den überlegenen Part in einer Beziehung spielen und erwarten von der Frau Verfügbarkeit und Häuslichkeit. Mein Mann war offenbar eine grosse Ausnahme. Keiner fand übrigens, ich sei emotional verkrüppelt und verhärtet :) Das finden auch meine Mitarbeiter nicht.
Überlegener Part. So ein Blödsinn. Alles was feminin ist,
ist per feminsitischer Definition unterlegen. Und Karriere macht eine Frau attraktiver. Beides stimmt nicht ansatzweise.

"Nicht damit umgehen, dass ich beruflich erfolgreich bin"
Sie und die Fs können auch ein Weltunternehmen leiten. Das ist mir total wurscht als Mann. Das ist das Gegenteil von "damit nicht umgehen können".
Es interessiert Männer einfach nicht. Die Männer, die euch ablehnen, wissen schon wieso.

Ihr beide wollt mal wieder die Quadratur des Kreises. Den Über-Alpha, der alle in die Tasche steckt, bei euch aber handzahm wird (feministische Doktrin) und dem ihr dabei ordentlich eure Meinung geigen könnt, während er euch auf Händen trägt und sein Glück kaum fassen kann und das als Ü40. Viel Glück bei der Suche.
Darauf wartet sicherlich kein Mann mit Optionen.
 
G

Gast

  • #60
Es ist ein extremer Unterschied, ob man sich in jungen Jahren, z.B. beim Studium oder 40+ kennenlernt.

Kein Mann verläßt seine Frau, weil sie während der Ehe Karriere gemacht hat. Merkel ist übrigens seit Jahrzehnten verheiratet und zwar mit einem Wissenschaftler, auch nicht mit einem Nichtakademiker.

Ältere, geschiedene Männer nehmen sich meist eine Partnerin, die jünger ist als die Ex und meist auch ungebildeter und weniger situiert.

Wenn es nur an langen Haaren und Kleidern liegen würde, dann würden solche super tolle Elite Frauen, die mit 50 noch mit rückenlangen, offenen Haaren und Kleidchen rumlaufen, sich vor Kandidaten ja kaum retten können. Ist aber nicht so, wie man an Herakles sieht, die seit 15 Jahren unbemannt ist.

Es ist ein himmelweiter Unterschied, ob man Jahrzehnte verheiratet ist und Kinder hat, einen gemeinsamen Lebensplan oder in höherem Alter als Single herumspringt. Da wird beim Partner viel mehr toleriert.

Die Ansprüche der älteren Singles werden immer höher und das was sie bieten immer geringer, das ist das Hauptproblem bei der Partnersuche in höherem Alter, nicht Karriere oder keine Karriere.