Haben Männer mit Erektionsproblemen noch Lust auf Sex?

Es ist bekannt, dass einige Männer mit Erektionsproblemen den Sex meiden.
Sie erfinden Ausreden, haben Kopfschmerzen, Stress und 100 andere Gründe.
Haben diese Männer noch Lust auf Sex oder nicht?
Gibt es folgende Situationen?
Er liegt mit ihr im Bett, findet sie sexy, will mit ihr schlafen, aber macht nichts aus Angst wieder zu versagen?
Oder kommt sowas nie vor und die Männer haben keine Lust und denken selten an Sex?
 
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Ja, Männer mit Erketionsproblemen haben noch Lust auf Sex, denn die Fantasie spielt sich im Kopf ab. Und sie bekommen auch einen Orgasmus (mit Samenerguss), wobei Sex auch ohne Erektion Spaß machen kann, beiden Beteiligten. Es hängt ja nicht alles Glück am aufrechten Penis.
 
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Guten Morgen liebe FS,
meine Erfahrungen.......Männer haben entsprechend negative Vorerfahrungen mit Frauen bezüglich ihrer Errektionsprobleme, oder diese erst durch unschöne Erfahrungen, erhalten und sind dementsprechend verschlossen.
Ich habe kein Problem damit, sensibel und feinfühlig auf dieses Thema einzugehen, ohne zu erwarten, dass der Mann das Thema auf den Tisch bringt. Ich bereite durch mein Verhalten und meine Aussagen ein mentales Klima vor, wo der Mann sich öffnen kann und das Problem, wenn es nicht aus gesundheitlichen Gründen existent ist, sich von ganz allein in Luft auflöst. Wie die liebe @Sylva so schön schreibt, so bin ich auch der Meinung, Sexualität ist nicht nur an Standhaftigkeit geknüpft und lässt brachliegendes Terrain entdecken. Eine liebevoll Zuwendung zum Mann, wird immer eine befriedigende Sexualität hervorbringen.
 
meine Erfahrungen.......Männer haben entsprechend negative Vorerfahrungen mit Frauen bezüglich ihrer Errektionsprobleme, oder diese erst durch unschöne Erfahrungen, erhalten und sind dementsprechend verschlossen.

Für mich liest sich das, das letztendlich an der ganzen Problematik die Frauen schuld sein sollen?

Meine Erfahrungen, dass es oft gesundheitliche Probleme sind, hervorgerufen durch beruflichen Stress oder ungesunde Ernährung/Lebensweise, Ex-Ehe-Frau reagiert irgendwann abwehrend, weil Mann nichts tut, um aus der krank machenden Situation raus zu kommen, dann ist natürlich die Ex Schuld, weil sie zu wenig einfühlsam war und die Next glaubt das dem Mann auch noch, wenn der "einfühlsam" der Next erzählt, wie böse die vorher gehenden Frauen zu ihm waren. Dabei ist er doch nur ein Opfer....

Danke Pia, dass du dich da aufopfern würdest, um einen Mann aus seiner O-Rolle rauszuhelfen .-). Viel Erfolg.

w
 
Ich glaube, dass kein direkter Zusammenhang zwischen Erektionsproblemen und mangelnder Lust besteht.
Wenn die betroffenen Männer alle keine Lust mehr hätten, gäbe es Viagra nicht.

Aber es kann sehr gut sein, dass es einen indirekten Zusammenhang gibt.
Die Angst zu versagen, die Demütigung, die sie empfinden können, selbst wenn die Frau verständnisvoll ist, könnte den sensiblen Männern sicher auch die Lust nehmen.

Wie geht man damit um ?
Wenn man als Frau ohnehin wenig Lust auf Sex hat, ist alles ok, dann kann man trotzdem eine schöne Beziehung führen, aber wenn es nicht so ist, nützt es auch nichts, wenn man ihn glauben machen möchte, dass man zufrieden ist.
Er merkt es ja doch und dann ist da immer ein Stachel.
Ich denke, dass es für Männer sehr schmerzhaft sein kann zu wissen, die Frau, die sie lieben, möchte gerne mit ihnen schlafen und sie können das nicht.
Selbst dann, wenn die Frau sie nicht drängt, ihnen keine Vorwürfe macht und keine Gespräche darüber führen möchte.

w 49
 
Wie immer, wenn ich über die Stolpersteine des Mann-Frau-Dings nachdenke, bin ich sehr froh, Frau zu sein. Ich stelle mir das Leben als Mann deutlich schwerer vor.
So auch hier, ich denke dass sexuelles Versagen sicherlich etwas sehr Schlimmes für die Betroffenen ist. Schließlich ist eine Erektion DER Ausdruck männlicher Sexualität. Es ist das, was einen Mann zu einem Mann macht. Und ich kann nur ansatzweise nachvollziehen, wie es einem Mann gehen muss, wenn er damit Probleme hat. Ob es da einen ursächlichen Zusammenhang zu dem Vorhandensein von Lust gibt oder ob es eben nur Probleme bei der Ausführung sind, wage ich nicht zu beurteilen.
Gibt es folgende Situationen?
Er liegt mit ihr im Bett, findet sie sexy, will mit ihr schlafen, aber macht nichts aus Angst wieder zu versagen?
Aber sicher wird es auch sowas geben. Es gibt ja nichts, was es nicht gibt.
 
wenn der "einfühlsam" der Next erzählt, wie böse die vorher gehenden Frauen zu ihm waren. Dabei ist er doch nur ein Opfer....

... nein, die Geschichten hörte ich eher aus dem Munde nicht weniger Frauen, die sich ziemlich regiede verhielten, wenn sich das Objekt der Begierde nicht sofort und dauerhaft standhaft verhielt. Ich kann gut unterscheiden, ob ein Mann aufgrund seiner Lebensweise, oder anderer Erfahrungen ein Problem hat. Tatsächlich, da gebe ich dir Recht, einige Männer sind aufgrund ihres beruflichen Stresses impotent und die Ehefrau erwartet, dass der Mann gefälligst was tut. Die Entscheidung, den Job hinzuschmeißen, würde sie allerdings nicht akzeptieren und auf die Idee kommen, diesem ein gesundes Mahl auf den Tisch stellen zu wollen, wohl auch kaum. Er kann sich ja am Kühlschrank selber bedienen, schließlich will man sich nicht auch noch in eine Opferrolle begeben. Und in der Tat, einige Männer flüchten in eine Opferrolle, weil sie es satt haben, den Hengst in Kenntnis der genauen Bedienungsanleitung, zu spielen.

Ich opfere mich nur, wenn ich selber durch meine Hinwendung Schaden nehmen würde und das tue ich allemal nicht. Das Wort ! Schuld ! benutze ich nicht.
Die meisten sind Opfer ihrer selbst, weil sie nicht in der Lage sind vernünftig miteinander zu kommunizieren und das Wort *Empathie* nur zu gerne als Deckmänntelchen benutzen, um von ihren eigenen Unzulänglichkeiten abzulenken.
 
Solche Männer masturbieren heimlich, meist auf Pornos und wenn dann der Realsex vor der Türe steht, sind sie unfähige Anfänger.

Errektionsprobleme sind behebbar. Z.B. mit anderem Masturbations-Training, mit Tantra, mit anderer Sexvorbereitung, mit vermehrt Aktivität und Beschäftigung mit diesem Problem, schlichtweg mit Interesse, weil es einem selber wichtig ist. Männern, denen das wichtig ist, können es beheben.
Männer mit Errektionsproblem sind Angsthasen, sie wenden lieber die Vermeidungstechnik und machen sich dadurch zum Egoisten in der Partnerschaft und ziehen die Partnerin in ein Meer aus Leid.

Er könnte sein Leben lang falsch mastubiert haben (Pornos, Fixierung lediglich auf den Höhepunkt nicht auf die Techniken des Aktes selber, etc.) Denn gerade zielgesteuerte Männer sind im Bett schlecht, können nur sehr kurz und machen schlapp.

Meine Erfahrung ist, dass solche Männer dann lieber ganz vermeiden, sich aber als Proll darstellen, Frauen auf ihr äußeres Reduzieren oder auf ihre Sexualität - das Problem eben von sich wegschieben und auf die Frau legen.

Solche Männer werden auch bei anderen Frauen das gleiche Problem haben, denn es ist ihr Problem und hat nichts mit deiner Attraktivität zu tun.
 
Solche Männer masturbieren heimlich, meist auf Pornos und wenn dann der Realsex vor der Türe steht, sind sie unfähige Anfänger.

Errektionsprobleme sind behebbar. Z.B. mit anderem Masturbations-Training, mit Tantra, mit anderer Sexvorbereitung, mit vermehrt Aktivität und Beschäftigung mit diesem Problem, schlichtweg mit Interesse, weil es einem selber wichtig ist. Männern, denen das wichtig ist, können es beheben.[...] Er könnte sein Leben lang falsch mastubiert haben (Pornos, Fixierung lediglich auf den Höhepunkt nicht auf die Techniken des Aktes selber, etc.)

Die erektile Dysfunktion wird - sofern keine psychosamatischen Gründe vorliegen - durch eine unzureichende Durchblutung der Kapillaren verursacht.

D. h. mit einer Einschränkung des Pornokonsums, gezielten und "richtigen" Masturbationstechniken, Tantra oder purem Interesse am Thema Sex und Partnerschaft wird man keinen Erfolg haben. Das ist, als wolle man Krebs mit homöopathischen Mittelchen bekämpfen.

Zur Kernfrage: Ja, ich denke schon, dass Männer mit Erektionsproblemen grundsätzlich noch Lust auf Sex verspüren. Ist dem nicht so, würde ich eher von einer überschaubaren Libido sprechen.
 
Für mich liest sich das, das letztendlich an der ganzen Problematik die Frauen schuld sein sollen?

Oft "nein", aber in eingen Fällen eben auch "Ja"!

Auch wenn es politisch nicht korrekt ist so gibt es, neben den bereits genannten Ursachen, auch den Fall "falsche Frau", bzw. eine Frau, die sich falsch verhält, oder sich mal so flasch verhalten hat, dass ihre Beziehungsvita retrospektiv betrachtet solche aktuellen Auswirkungen hat.

Einige Jahre nach den Tod meiner Frau hatte mir ein Geschäftsfreund eine Dame von einer Escort-Agentur bestellt, aber ich konnte nicht mit ihr schlafen, obwohl sie wunderschön, gebildet und auch nett war. Inzwischen kenne ich mich selber besser und weiß, dass auch "normale" Frauen bei mir in diese Kategorie fallen würden, wenn ihre Beziehungsvita Dinge wie ONS Erfahrung, oder 2.Frau (Affaire) eines Mannes, Freundschaft+ etc. enthalten würde. Auch Frauen mit mehr sexuellen Erfahrugen, als der Durchschnitt der Bevölkeung hat (je nach Erhebung, 5 bis 7 Partner im gesamten Leben. Prostituierte, Freier, Swinger, etc. eingerechnet, was die Zahl für "Normalos" nochmal sehr viel kleiner mach!), würden das sehr wahrscheinlich bei mir auslösen!

Alle diese Gründe bedeuten aber nicht, dass ich keine Lust auf Sex habe, sondern nur eben nicht mit solchen Frauen!

V.m46
 
Ist mangelnde Libido, sexuelle Unlust Ursache der Erektionsstörungen, beantwortet sich die Frage logischerweise von selbst.
Ist die Erektionsstörung aber rein körperlich oder psychosomatisch bedingt, können die Männer natürlich noch Lust empfinden, obwohl die Erektionsstörung natürlich das Lustempfinden und das sexuelle Verlangen beeinträchtigen werden.
Männer haben es da sowohl schwerer als auch leichter als Frauen. Schwerer, weil man ihm das körperliche Problem logischerweise sofort ansieht. Leichter, weil es dadurch überhaupt körperlich unzweifelhaft manifest wird. Während Frauen bei ähnlich gelagertem Problem ja erstmal rausfinden müssen, ob es sich "nur" um eine psychische (Unlust) oder/und um eine körperliche Thematik handelt.
Also ja, liebe Fs, alle von dir genannten Varianten sind möglich und im Zweifel hilft nur einfühlsames auf ihn zugehen und/oder ein Sexualtherapeut/in. m44
 
Ich staune hier ja immer wieder, wieviele Frauen Erfahrungen mit Männern mit Erektionsproblemen haben.

Mir ist das noch nie begegnet und die Männer, die ich traf waren zwischen 45/58 Jahren alt.

Wie definitiert ihr das denn? Dass sich gar nichts tut ? Oder sie einfach keine Lust haben? Oder beim Sex die Erektion verlieren?

Frag mich gerade, ob ich es nur nicht gemerkt habe?

In welcher Altersklasse waren die Männer?
 
Guten Morgen liebe FS,
meine Erfahrungen.......Männer haben entsprechend negative Vorerfahrungen mit Frauen bezüglich ihrer Errektionsprobleme, oder diese erst durch unschöne Erfahrungen, erhalten und sind dementsprechend verschlossen.
Ich habe kein Problem damit, sensibel und feinfühlig auf dieses Thema einzugehen, ohne zu erwarten, dass der Mann das Thema auf den Tisch bringt. Ich bereite durch mein Verhalten und meine Aussagen ein mentales Klima vor, wo der Mann sich öffnen kann und das Problem, wenn es nicht aus gesundheitlichen Gründen existent ist, sich von ganz allein in Luft auflöst. Wie die liebe @Sylva so schön schreibt, so bin ich auch der Meinung, Sexualität ist nicht nur an Standhaftigkeit geknüpft und lässt brachliegendes Terrain entdecken. Eine liebevoll Zuwendung zum Mann, wird immer eine befriedigende Sexualität hervorbringen.
Das stimmt so nicht.
Die Frau weiss erst überhaupt nicht, dass der Mann Erektionsprobleme hat.
Die Männer haben nur dann Sex, wenn sie schon eine Erektion haben.
Frau fragt sich natürlich, warum sie jetzt nur 1 mal im Monat miteinander schlafen, dann 1 mal in zwei Monaten. Sie spricht ihn an, er erfindet Ausreden wie Stress auf der Arbeit, Kopfschmerzen..
Erst nach Monaten, Jahren erzählt ihr der Mann der wahren Grund.
Liebevolle Zuneigung würde schon helfen, aber nur wenn der Mann von Anfang an den Grund nennt und das machen die wenigsten Männer.
 
Was ist das denn? Hier antworten ja nur Frauen. Grins.... Also ich als Mann habe Gott sei dank noch keine Probleme. Aber ich stelle mir das furchtbar vor. Ich hoffe das, sollte ich diese Probleme bekomme , meine Partnerin es so sieht wie viele Frauen hier. Also offen auch dafür sind. Ich denke das hilft ungemein den Problem auf den Grund zu gehen oder Alternativen zu finden. Aber ich denke ein Lust Problem ist das meistens nicht. Oh Gott. Und ich wollte immer mit Ständer sterben.
M45
 
Ich hatte in meinem Leben mit drei Männern mit Erektionsstörungen zu tun.
- der erste war 25 und es war nur beim ersten mal, das in einer besonderen Situation stattfand ( das finde ich sehr normal, er fühlte sich beobachtet und unter Leistungsdruck, da muß ein Mann schon sehr abgebrüht sein, um trotzdem zu 'funktionieren' )
- der zweite war Anfang 30, kriegte nie was richtig Hartes hin ( etwa 10 x versucht. Ursache mir unbekannt und er machte dann Schluß )
- der dritte war 30 und brauchte etwas sehr Spezielles, ohne ging gar nichts. Mit stand er wie eine eins.

Dass einer keine Lust hatte, habe ich nie erlebt.
Kann aber auch damit zusammen hängen, dass das wenige, was ich wollte, keinen Mann überfordern würde.

Ich habe wenig Erfahrungen mit Männern meines Alters, weil ich mit 30 das mit den Männern aufgegeben hatte.
In den 40ern dann Erfahrungen mit drei Männern, die so alt waren wie ich = / - 5 Jahren, keiner hatte auch nur die geringsten Probleme.

Aber wahrscheinlich beginnen die körperlichen Erektionsstörungen auch erst nach den Wechseljahren des Mannes. Mal sehen, was passiert, wenn mein Freund die 50 überschreitet.
Mir würde das übrigens null ausmachen, wie ihr ja wißt.

Mein Vater hatte mit 58 seinen ersten Schlaganfall und nahm fortan Mittel gegen Bluthochdruck, wodurch nichts mehr ging, was er mich ungefragt wissen ließ ( würg )
Das kann ich mir als Ursache bei älteren Männern gut vorstellen....hm, mein Freund nimmt auch Mittel gegen Bluthochdruck, ohne dass ich diese Wirkung beobachten kann. Hat mein Vater wahrscheinlich gelogen...

w 49
 
Ich staune hier ja immer wieder, wieviele Frauen Erfahrungen mit Männern mit Erektionsproblemen haben.


Ich halte das weitgehend für pure Besserwisserei. Die Frauen hier wissen, woran es liegt, sie wissen, wie es sich behandeln lässt und was in dem Mann vorgeht. Vielleicht suchen sie sich ja auch immer gezielt Männer mit Problemen aus, wenn sie über einen solchen Erfahrungsschatz verfügen.
Welcher Sturm der Entrüstung würde wohl über einen Mann hereinbrechen, der sich hier so zu Frauen mit Sexualproblemen äußert? Wenn die Frau kein Interesse mehr an Sex hat, ist hier in der Regel immer der Mann schuld. Ach ja, weibliche Empathie macht es möglich.

Zum Thema denke ich, dass viele Männer schon solche Phasen erlebt haben. Medizinisch betrachtet gibt es körperliche und psychische Ursachen. Helfen dürfte letztlich als erster Schritt der Gang zum Urologen. An mangelnder Lust dürfte es selten liegen und sicher spielen Versagensängste auch eine Rolle. Wenn die Partnerin keinen Druck aufbaut und unterstützt, dürfte das auch helfen. Ansonsten gibt es heute einschlägige Medikamente.
 
Ich habe keine Erfahrungen damit gemacht als Partnerin. Aber ich vermute, es ist vielleicht so ähnlich wie bei Frauen, die irgendwelche Probleme haben, also z.B. kein Orgasmus beim GV oder nicht ausreichende Lubrikation (dafür gibts ja Gele). Die haben soviel ich weiß trotzdem Lust auf Sex, wenn sie den Mann begehren (und nicht zu müde od. krank sind). Ich jedenfalls fand GV immer absolut toll, obwohl ich dabei nie einen Orgasmus hatte; diesen konnte ich aber auf andere Weise haben und außerdem jederzeit ganz schnell alleine.
Wahrscheinlich würden Männer mit Erektionsproblemen meistens auch gerne alles tun, was eben unabhängig davon trotzdem möglich ist.
 
Ich habe das mit zwei Männern erlebt. Einer hatte eine Erektion, die sich dann (seiner Meinung nach) nicht lange genug "bombenfest" hielt -das frustrierte ihn und er fing bald an, mir eine "Schuld" zuzuschieben (unzulängliche Rasur im Intimbereich, falsche Bewegung oder anderes) und sich zurückzuziehen. Irgendwann kam dann kleinlaut: "Früher stand er mir schon bei einem Luftzug, aber jetzt...!".
. Er war wütend, dass er mit 44 nicht mehr so "funktionierte" wie früher-ein sehr attraktiver Mann, aber sein Ego war offensichtlich sehr fragil.
Der zweite war auch nicht mehr so jung und wollte dann von mir, dass ich -grusel-seine Nippel extrem fest zwirble und kneife, damit er kommen kann.
Alles andere lehnten beide kategorisch ab. Ich hätte mir gerne Zeit für andere, zärtliche Luststeigerung genommen, aber in Aggression umschlagenden Leistungsdruck und abturnende Manipulationen fand ich sehr deprimierend.
Falls ich nicht noch irgendwann einen der entspannteren reiferen Männer kennenlerne, ist das leider mein Bild vom Mann mit Potenzproblemen. Wohlgemerkt: Ich fand das bei beiden nicht schlimm. Nur wie sie damit umgingen!
 
Ich staune hier ja immer wieder, wieviele Frauen Erfahrungen mit Männern mit Erektionsproblemen haben.

Mir ist das noch nie begegnet und die Männer, die ich traf waren zwischen 45/58 Jahren alt.

Wie definitiert ihr das denn? Dass sich gar nichts tut ? Oder sie einfach keine Lust haben? Oder beim Sex die Erektion verlieren?

Frag mich gerade, ob ich es nur nicht gemerkt habe?

In welcher Altersklasse waren die Männer?
Ich musste nur 1 mal die Erfahrung machen..
Es war eine 6 jährige Beziehung.
Am Anfang war alles gut, klar manchmal hat es beim Sex nicht geklappt, aber ich fand es nicht tragisch. Er hat dadurch eine Versagenangst entwickelt, das habe ich erst nach ein Paar Jahren erfahren.
Im Endeffekt hatten wir sehr selten Sex, hunderte Gespräche welche uns nicht weiter gebracht haben, weil ich den Grund nicht kannte. Und im Endeffekt ist unsere Beziehung gescheitert, weil er sich auch nicht helfen wollte. War in seiner Männlichkeit gekränkt. Und ohne Hilfe ging es nicht, von 10 Versuchen hat nur 2-3 mal geklappt und danach gab es wieder lange keinen Sex,weil er entweder keine Lust hatte oder weil es eh nicht klappen würde.
Wir waren damals auch jung. Es hat bei ihm mit 26 angefangen.
 
Ja, auch ich habe das Thema schon mehrmals erlebt. Ich kannte es, bis ich kurz vor 40 war gar nicht. Am Anfang dachte ich, an mir ist etwas falsch, als ich mich wieder auf den Single-Markt begab. Im Schnitt kann ich sagen, dass so gut wie jeder Mann über 40 Probleme hatte damit. Leider. Allerdings traf ich fast ausschliesslich Männer mit stressigem Job... Wenn mich mal einer mit 35 anschrieb, habe ich dann schon innerlich "Juhu" geschrien deswegen :)... Aber wie schon gesagt, mit Zuwendung und Geduld hat es - fast immer - geholfen. An der Lust hat es den Männern offensichtlich nie gemangelt...
 
Ich staune hier ja immer wieder, wieviele Frauen Erfahrungen mit Männern mit Erektionsproblemen haben.
Ich staune auch! Habe aber nun auch mit noch keinem ü50-Mann Sex gehabt und mit keinem, der Blutdrucksenker nimmt. Jetzt, um die 50, fangen allerdings einige Männer in meinem Umfeld an, Blutdrucksenker zu nehmen ... oh, das sind ja düstere Aussichten, sollte ich in Zukunft doch noch mal einen Partner haben! Hoffe daher, das ist nur ein Gerücht!

Einmal habe ich erlebt, dass ein Mann bei den ersten gemeinsamen Sexkontakten Probleme mit der Erektion hatte, später lief aber alles normal mit ihm. Das würde ich deshalb als normale Anlaufschwierigkeiten abbuchen und nicht als "Erektionsprobleme".


w51
 
Ich staune hier ja immer wieder, wieviele Frauen Erfahrungen mit Männern mit Erektionsproblemen haben.

Guten Morgen,
vor zwei Jahren hatte ich mich auf einer Singlebörse angemeldet und in meinem Statement eingepflegt, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen in der Liebe, für mich kein Hindernis darstellen. Ich war sehr überrascht, wie viele Männer (zwischen 40 und 60 Jahren) sich dafür bedankten, weil sie für sich wieder Hoffnung schöpfen konnten, trotz ihrer Einschränkungen. Am meisten überraschte mich allerdings die Häme einiger Frauen, die mich anschrieben und meinten mir jede Menge eigenen Müll überstülpen zu müssen und mich selber als frigides Weib bezeichneten.

Erektionsprobleme gehören in unser so aufgeklärten Welt zum Tabuthema und ziehen sich inzwischen durch alle Altersklassen. Viele Männer haben gelernt, das geschickt zu tarnen, nehmen gesundheitsschädliche Potenzmittel, oder behelfen sich mit Ausreden und Ausflüchten. Die Einnahme von Medikamenten und gesundheitliche Probleme sind nicht die alleinigen Verursacher. Vielmehr entstehen diese Probleme durch die Pornoindustrie, die damit einhergehende Verrohung und den allgemeinen beruflichen und privaten Stress, sowie durch mangelnde Verbindlichkeit und häufig wechselnde Sexualpartner. Mangelndes Verantwortungsbewußtsein, mangelnde Kenntnisse über biologische Abläufe, Angst vor Krankheiten, wie Aids etc.pp. und den Leistungsdruck, standhaft alle möglichen Techniken abarbeiten zu können. Schlechte Erfahrungen seitens einer lieblosen Partnerin sind auch nicht selten und vieles mehr.

Die Darstellung einer sexuellen Vereinigung in den Medien wird reduziert auf ein triebgesteuertes, liebloses *bumsen*, *vögeln* etc.pp. und einen oft fast schon gewalttätigen Vorgang, in der die Frau so an die Wand gestossen wird, die kein normaler Mensch ohne Blutergüsse, oder andere Blessuren überstehen würde. Das sind Darstellungen, die unseren Kindern schon rechtzeitig ein völlig falsches Bild vermitteln und ihre natürlichen Instinkte, die dienlich und wichtig für die ureigenste Entwicklung einer gesunden Sexualität sind, zerstören. Sie brauchen nicht einmal die Pornokanäle, über Google lässt sich auch einiges in Erfahrung bringen, ob es die richtigen sind, das mag dahingestellt sein.

Wir brauchen uns über nichts mehr wundern, das Schönste und Heiligste auf der Welt wurde und wird systematisch entzaubert und reduziert.
 
Guten Morgen,
vor zwei Jahren hatte ich mich auf einer Singlebörse angemeldet und in meinem Statement eingepflegt, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen in der Liebe, für mich kein Hindernis darstellen. Ich war sehr überrascht, wie viele Männer (zwischen 40 und 60 Jahren) sich dafür bedankten, weil sie für sich wieder Hoffnung schöpfen konnten, trotz ihrer Einschränkungen.


Sehr schöner Beitrag, aber auch widersprüchlich. Auf der einen Seite die gesellschaftliche Problematik um Umgang mit Sex sehr gut darstellen, auf der anderen Seite große, für mich zu große Bereitschaft zeigend, Männern dabei helfen zu wollen, die durch das von Pia selbst beschriebene gesellschaftliche System in ihrem Sexleben zerstört sind. Ist das nicht ein bisschen anmassend, oder ist die Sehnsucht nach Partnerschaft und einen Mann an der Seite haben zu wollen, so übermächtig, dass man die ganze weibliche Energie dafür einsetzt, um Mann zu helfen, aus der Prägung wieder raus zu kommen?

Hat es sich inzwischen gelohnt, liebe Pia, lebst du seid längerer Zeit in einer Beziehung zu so einem Mann und konntest ihm helfen?

wü50
 
Schade, dass sich bei diesem Thema keine Männer beteiligen, die direkt betroffen sind.

Wobei das auch wieder sympthomatisch für das große Tabu, das dahinter steht.

Bei einem analogen Frauenthema beteiligen sich durchaus die entsprechenden Frauen.

Also - Frau darf Probleme haben, sexuelle Dysfunktionen, Störungen, Schwierigkeiten, Hemmungen.
Mann aber nicht, denn dann ist er ja kein Mann. (Sarkasmus!!!))

Lösungen finden sich aber nur, wenn man die Problematik akzeptiert, nach dem Ursachen sucht und dann gezielt daran arbeitet. Ob körperliche und / oder psychische Gründe, das verbindet sich, wenn länger anhaltend.
Was oft allerdings stattdessen zur Kompensation genutzt wird, ist Alkohol, dann ist der Teufelskreislauf richtig gestartet.

Die Verknüpfung zwischen Pornokonsum, Masturbation, und Erektionsstörungen finde ich aber doch eher strange.

Was ich von den Männern als ursächlich mitbekommen habe, war es viel mehr die Tabuisierung, und der Erwartungsdruck, von außen aber vor allem der immense eigene und das ebenso immense Versagensgefühl.
 
@ liebe Wildblume, ich bin so anmaßend ;-) und stehe dazu, denn jeder bringt sein Päckchen mit in eine Beziehung, deren Inhalte sich nicht alle als perfekt darstellen. Für mich allemal lohnend, da auch hinter einem impotenten Mann ein großartiger Mensch stecken kann. Ja, ich hatte diesen sieben Jahre, es wurde sehr sehr gut mit uns beiden und wäre es noch heute, wenn der Tod nicht dazwischengefunkt hätte. Ich habe zwei Männer, die ich sehr liebte, durch den Tod verloren und bin selber zweimal dem Tod von der Schippe gesprungen. Ich weiß das Leben anders zu deuten und zu nehmen und zeige in der Tat, eine andere Bereitschaft.
Ich setze gerne und das nicht nur in Beziehungen, sondern bei all meinem Tun und Handeln, meine ganze weibliche Energie ein und erhalte ein Vielfaches zurück. Das ist mehr als lohnend.......
 
Sehr schöner Beitrag, aber auch widersprüchlich. Auf der einen Seite die gesellschaftliche Problematik um Umgang mit Sex sehr gut darstellen, auf der anderen Seite große, für mich zu große Bereitschaft zeigend, Männern dabei helfen zu wollen
Ich kann hier keinen Widerspruch erkennen: gerät doch so mancher Mann (auch) durch die Darstellung in den Medien unter Druck, genauso »potent« sein zu müssen, wie der Mann im Allgemeinen oft dargestellt wird. Und wenn alles nichts hilft, dann eben Viagra.

Stress entsteht nicht nur am Arbeitsplatz, in der Familie, im Umfeld, er entsteht auch durch zu hohe Erwartungen, oft genug sind das solche, die durch falsche »Vorbilder« im Internet/ in Gesprächen/ durch sog. Vorerfahrungen hervorgerufen werden. Es ist irrational, zu erwarten, »dann möge er eben die Finger von Pornoseiten lassen«, denn oft genug hilft sich der Mann mit ebendiesen weiter. Auch wenn das ein Trugschluss ist.

Die Bereitschaft, mit seinen Erektionsproblemen - auch als Frau - großzügig umzugehen, ist das Mindeste in der Liebe. Hier geht es nicht darum, unbedingt »einen Mann an seiner Seite haben zu wollen«, liebe @Wildblume, sondern darum, den geliebten Mann an seiner Seite zu haben. Ohne ihn in die Situation zu bringen, sich selbst als »Versager« einzuordnen.

Natürlich wird es viele Frauen geben, die hier sagen »nicht mit mir!«. Aber diese Frauen wissen nicht, was ihnen entgeht, wenn sie auf die wunderbare Zuneigung, Zärtlichkeit und Sexualität mit einem »erektionslosen« Mann treffen. Ohne Liebe (auf beiden Seiten) geht das kaum, deshalb sollte frau ruhig einen Schritt weiter gehen.
 
Schade, dass sich bei diesem Thema keine Männer beteiligen, die direkt betroffen sind.

Aha!?!?

Ich bin ein Mann, bin betroffen und schrieb in Beitrag #10 auch wie und warum.

Nur möchte das keine von den typischen Teilnehmerinnen eines solchen Forum hören, denn in der Natur von Singlebörsen und daran angeschlossenen Foren liegt nunmal, dass nicht gerade die Frauen dort vertreten sind, die eine durchgehende Beziehung von Teenager- bis zur Jetzt-Zeit haben, deren maximale Zahl von Intimkontakten beim statistsichen Bevölkerungsschnitt liegt (5-7) und die niemals Erfahungen mit ONS, Affairen und Freundschaft+ etc. hatten.

Meine Antwort in #10 hat euch einfach nicht gefallen, denn ihr könnt es ja nun nicht mehr ändern!

V.m46
 
Ich glaube nicht, dass man es als Erektionsstörung bezeichnen kann, wenn ein Mann bei einem Typus Frau nicht kann. Keine/r kann mit jede/r.

Die Pauschalisierungen, und der wieder einmal sehr eigene statisch begründete Maßstab ist doch relativ willkürlich.

Mit welcher Anmaßung, @Valmont, spekulierst Du über Anzahl und Art der Sexualkontakten der Foristinnen? Ich habe den Eindruck, dass sowohl auf Frauen - wie auf Männerseite alles in dieser Richtung vertreten ist.

Und welche Anmaßung ist die Schlussfolgerung, dass jede Frau, die auf einer SB registriert ist, Deinem Anspruch in diesem Bereich per se nicht genügen würde?

Wenn Du Deine Schilderung mit dieser Begründung als Erektionsstörung bezeichnest, ziehst Du die Männer, die ernsthaft damit Probleme haben, ins Absurde.
Wobei wohl tatsächlich passend, bis auf den skizzierten Maßstab an die Frau - sie müsste nämlich, wenn Du ganz ehrlich bist, das Abziehbild Deiner Frau sein.
Unerfüllbar.
 
@ liebe Wildblume, ich bin so anmaßend ;-) und stehe dazu, denn jeder bringt sein Päckchen mit in eine Beziehung, deren Inhalte sich nicht alle als perfekt darstellen. Für mich allemal lohnend, da auch hinter einem impotenten Mann ein großartiger Mensch stecken kann. Ja, ich hatte diesen sieben Jahre, es wurde sehr sehr gut mit uns beiden und wäre es noch heute, wenn der Tod nicht dazwischengefunkt hätte. Ich habe zwei Männer, die ich sehr liebte, durch den Tod verloren und bin selber zweimal dem Tod von der Schippe gesprungen. Ich weiß das Leben anders zu deuten und zu nehmen und zeige in der Tat, eine andere Bereitschaft.
Ich setze gerne und das nicht nur in Beziehungen, sondern bei all meinem Tun und Handeln, meine ganze weibliche Energie ein und erhalte ein Vielfaches zurück. Das ist mehr als lohnend.......

Ich kann deinen anderen Blick auf das Thema nun sehr gut verstehen. Aber bitte verstehe auch meinen Blick, da ich ganz andere Erfahrungen gemacht habe, wo ich mich dann doch entschied, anders zu handeln, damit letztendlich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen, ich weis, klingt nicht nett, stimmt.

Durch meine vielen Berufsjahre und auch im privaten Bereich bin ich selber so vieler männlicher Respektlosigkeit, Machtgehabe mit Androhung von körperlicher und seelischer Gewalt konfrontiert worden, dass ich von Glück reden kann, sexueller Gewalt, wie statistisch jeder 2. Frau in Deutschland, bisher nie ausgesetzt gewesen zu sein. Das alles hinterlässt Spuren in der Seele und im Denken, auch was das Thema Impotenz bei Männer betrifft.

Wir dürfen nicht vergessen, dass das Verweigern von Potenz das letzte Mittel eines Mannes ist, um einer Frau zu zeigen, wie abhängig sie von ihm ist und wie Mann eine Frau gefügig machen kann. Ich glaube nicht, dass alle Männer so ticken, sondern wirklich unter ihrer Impotenz leiden.

Das Thema Impotenz ist ja längst bekannt, ich frage mich nur, warum Männer nicht schon früher anfangen, was für sich selbst zu tun, Sport, kein Übergewicht, gesunde Ernährung, wenig Alkohol und Nikotin, kein Konsum von Pornos, damit Potenzstörungen vorgebeugt werden? Es ist so erschreckend zu sehen, wieviele Männer in meinem Alter sich gehen lassen und so alt aussehen, dick, aufgeschwemmt, schlecht angezogen usw.

Ja, auch Frauen können viel für sich tun, damit sie Ü40 sexuell attraktiv für einen Mann bleiben.

w
 
, warum Männer nicht schon früher anfangen, was für sich selbst zu tun, Sport, kein Übergewicht, gesunde Ernährung, wenig Alkohol und Nikotin, kein Konsum von Pornos, damit Potenzstörungen vorgebeugt werden?

Ich lese es hier ja vielfach.... Warum sollte der Konsum von Pornos Potenzstörungen hervorrufen ?

Ich habe viele männliche Freunde und kenne keinen Mann, der keine guckt (und auch keinen mit Potenzstörungen). Und ob man nun seine Fantasien hat oder diese verbildlicht anschaut, macht doch keinen Unterschied?

Ich habe jedoch festgestellt, dass die meisten Männer nicht auf 0815 Blümchensex stehen, aber viele Frauen etwas anderes jedoch kategorisch ablehnen.

Wo soll mann dann mit den Erklärungen seiner Wünsche anfangen, wenn schon Pornos verteufelt werden?

Ich selbst hätte und hatte auch nie Lust auf stundenlange zärtliche Streichelorgien, was sicher nicht von meinem Pornokonsum herrührt, sondern einfach nicht meinen Neigungen entspricht.

Andernfalls könnte man ja Impotenz mit dem Anschauen von Liebesschnulzen heilen ;)
 
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