• #1

Haben manche wirklich mit der Partnersuche abgeschlossen?

Eine Kollegin von mir, 51, hat das.

Sie ist geschieden und hatte vor Jahren mal eine Liebesbeziehung mit einem verheirateten Mann, der sich natürlich nicht scheiden ließ.
Seit ca. 8 Jahren lebt sie als Single, hat ein eigenes Häuschen, arbeitet bei uns in Vollzeit in der Beratung und ist Hobbygärtnerin. Nach ihren Angaben hat sie mit dem Thema Partnerschaft radikal abgeschlossen.

Ich glaube ihr das auch, sie ist im Grunde ein verschlossener Typ, flirtet nicht, biedert sich Männern nicht an, trägt bequeme, eher männliche Kleidung, schminkt sich nicht, obwohl sie eigentlich attraktiv ist, sie geht kaum aus und mir scheint, sie hat sich auf das Singledasein komplett eingestellt.

Kann man das wirklich?
Bitte eure Erfahrungen und Meinungen dazu.
 
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  • #2
Ja - mit Sicherheit. Einigen dämmert es, dass es immer die gleiche Misere ist und deine Kollegin, die ist zufrieden mit sich und den Blumen. Was sollte da nicht gehen. Hat ja mehr Vorteile als Nachteile das Singleleben.
 
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  • #3
Meine Freundin ist 53 und hatte mit Anfang 40 eine sehr unglückliche Beziehung. Der Mann hatte sie jahrelang belogen und betrogen mit seiner Sekretärin.
Danach hat auch sie mit der Partnersuche und mit der Liebe abgeschlossen - bis heute!
Sie sagt, sie lasse sich nicht mehr verbiegen, ist nicht mehr bereit viele Kompromisse einzugehen und genießt ihr Leben ohne einen Partner.
Hobbies und gute Freunde machen sie glücklich.
Ich wünsche ihr so sehr einen lieben Mann, zumal sie sehr attraktiv ist, aber sie mag nicht mehr.
W.
 
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  • #4
Ich glaube ihr das auch, sie ist im Grunde ein verschlossener Typ, flirtet nicht, biedert sich Männern nicht an, trägt bequeme, eher männliche Kleidung, schminkt sich nicht, obwohl sie eigentlich attraktiv ist, sie geht kaum aus und mir scheint, sie hat sich auf das Singledasein komplett eingestellt.

Kann man das wirklich?
Bitte eure Erfahrungen und Meinungen dazu.


Die Beschreibung klingt sehr nach mir, obwohl ich mich nicht wirklich männlich kleide und mich auch ab und an schminke.

Aber ja, ich kann deine Kollegin verstehen. Für mich ist das Thema eigentlich auch abgehakt. Ich bin aber 25. Aber das letzte Männer-Drama war wohl einfach zu viel für mich. Schlimmer kann es einen eigentlich fast nicht mehr treffen als es mich getroffen hat. Mir ging es sehr lange sehr schlecht und ich will das nie mehr durchmachen müssen. Nich nur wegen dem Schmerz, sondern auch den zahlreichen Konsequenzen den dieser mit sich trägt.

Ich komme sehr gut alleine klar, das war schon immer so. Ich vermisse daher nichts. Flirtsituationen versuche ich bestmöglichst zu vermeiden. Darauf habe ich einfach keine Lust mehr.

w
 
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  • #5
ja, man kann das. Wenn man es einfach satt hat, ständig Enttäuschungen zu erfahren. Dann lieber sagen, dass der Traummann einfach durch Zufall erscheint. Wenn nicht, auch gut. Denn 08 /15 sollte man sich niemals antun.
 
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  • #6
Warum nicht? Natürlich gibt es Menschen, die mit der Partnersuche abgeschlossen haben. Ob deine Kollegin dazugehört, das kann hier wohl niemand wissen - DU auch nicht. Dabei ist es auch völlig egal, wie sie sich kleidet oder ob sie sich schminkt. Es geht dich ja auch nichts ab, das ist ihre Sache.
Warum glauben manche Menschen immer, dass Leute, die alleine leben auf der Suche sein müssen.
Selbst wenn man dann irgendwann mal wieder einen Partner findet - das muss dann nicht der Erfolg einer Suche sein sondern einfach nur Zufall.
 
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  • #7
Ich denke der Normalfal ist weniger das bewußte abschließen als einfach zu machen und sich nicht mehr bewegen.
Also weniger aktiver "Selbstmord" als einfach im Schnee liegen bleiben.
 
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  • #8
Ja, sowas können nur wirkliche Premiumfrauen.
Und davon gibt es nur ganz, ganz wenige.
Sie wollen sich nicht vom männlichen Patriarchat abhängig machen, geschweige denn, sexuell hingeben.
Diese Frauen brauchen keine Männer, wozu auch?
Ich finde das gut so, denn jeder darf ja sein leben so leben, wie er möchte.
 
  • #9
Ja, kann man.

Wenn man mehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, als gute.
Wenn das Single-Sein das kleinere Übel ist,

Man ist zwar vielleicht nicht glücklich damit, aber das alleine leben ist für diese Leute leichter zu ertragen, als mit Partner/in.

Ich kenne mehrere Frauen ab 60+, die keinen Mann mehr haben wollen - egal wer.
Weil sie die Marotten/Eigenarten und ggf. dessen Egoismus nicht (mehr) ertragen wollen.
Weil sie nicht mehr "einem Mann dienen" wollen, sondern selbstbestimmt leben.
So sehr, daß sie über ihr ganzes künftiges Leben sowie Tageszeiten bestimmen können, ohne sich nach einem Mann richten zu müssen.

Ich habe als Mann den Eindruck: Je älter die Frauen, desto ggf. mehr Probleme produzieren sie.
Die dann der Partner lösen soll. (Trifft aber nicht auf alle Frauen zu)
Mein Leben ist als Single schon schwer genug - warum soll es noch schwieriger werden ?

(m,53)
 
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  • #10
Warum sollte man das nicht können? Wenn man genug schlechte Erfahrungen gemacht hat, hat man irgendwann genug. Und nur weil man sich prinzipiell darauf eingestellt hat und selbst nicht mehr aktiv ist, muss es ja nicht heißen, dass nicht irgendwann trotzdem der Blitz einschlägt.
 
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  • #11
Ich hatte schon mal damit abgeschlossen, als ich 32 war. Ich war auch in einen verheirateten Mann verliebt, hatte keine Affäre und nachdem das beendet war, indem ich mich zurückzog - er mich aber noch ne Weile ausfindig zu machen versuchte, war mir klar, dass ich keine Beziehung finden werde, in der ich so ein Projektions-Gefühl wieder haben werde. (ich war damals in einer sehr schwierigen Lebenssituation und wünschte mir einen Retter - habe ich natürlich damals nicht so durchschaut. Dementsprechend war der Mann auch einen ganzes Stück älter. Seine Ehe habe ich total ignoriert. Der Mann hat es für seine Eitelkeit genutzt und ich denke, es hat ihm auch gut getan, mal so angehimmelt zu werden, aber natürlich hat er nie in Erwägung gezogen, dass überhaupt was anderes außer Flirten passieren wird.)
Dann habe ich einen Mann kennengelernt, mit dem ich eine langjährige Beziehung hatte. Mit ihm wäre ich nicht zusammengekommen, wenn ich noch mit meinen Projektionen rumgerannt wäre. Die Beziehung passte leider in manchem gar nicht. Aber sie war trotzdem sehr, sehr schön, was Liebe und Übereinstimmung von Humor usw. anging.

Derzeit bin ich (44) nach der Trennung von oben erwähntem Mann wieder so weit, dass ich denke, eine Beziehung werde ich wohl nicht finden. Nachdem die Beziehung auch sexuell nicht erfüllend war, lege ich da nun sehr großen Wert drauf. Ich hab überlegt, ob ich Affären haben sollte. Weiß ich nicht, ob das die einzige Möglichkeit ist, mal passend-guten Sex zu haben :D
Bislang war ich nicht der Typ für Affären, keine Ahnung, ob man dazu werden kann.

So abgeschlossen mit Partnersuche kann ich aber nicht haben, dass ich nicht auf mein Äußeres achte, mich oll kleiden und nicht flirten würde.
 
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  • #12
Ja, kann man/frau. Das liest sich fast so, als wäre ich das, nur habe ich kein Haus mit Garten, sondern eine Stadtwohnung - die anderen Punkte passen aber. Ich lese viel, gehe zum Sport, danach in die Wellnessanlage und fühle mich wohl damit. Mehr brauche und will ich nicht.

Ich habe einen guten, fordernden Job, den ich sehr mag. Darin lebe ich mich aus und habe ansonsten ein Ruhebeduerfnis. Ich habe keine Lust auf laermige Clubs oder volle drängelige Bars. Ich weiß einfach nicht, was ich da soll.
Weil ich wenig Kontakte habe, unternehme ich auch sonst (kulturell) nicht viel. Es interessiert mich, reicht aber nicht aus, um aktiv zu werden. Mir fehlt das auch nicht, wahrscheinlich weil dazu ein Gesprächspartner fehlt.

Die meisten können wohl nicht verstehen, dass es mir damit gut geht, so wenig wie ich ihren blinden Aktionismus, dieses Getrieben sein verstehen kann.
Ich wundere mich immer ein wenig über die Menschen, die unentwegt durch die Gegend hetzen, immer was machen müssen, ständig irgendwelche Unerheblichkeiten in ihr Handy quaken und Stress haben, weil sie komplett unorganisiert sind.
 
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  • #13
Hallo

ich bin dauernd in Zeitverträgen, oft 2 pro Jahr mit Umzug, und ich habe daher mit einer Sache abgeschlossen:
eine glückliche eigene Familie kriege ich nicht mehr es sei denn es geschieht ein katholisches Wunder.
Ja, das gibt es, das man nicht mehr die Hoffnung hat es könnte noch klappen, irgendwie, irgendwo.
 
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  • #14
Ich hatte in den letzten 3 Jahren etwa 30 Dates. Diese haben mich darin bestärkt, dass man
sich besser einen guten Film anschaut, als sich das noch weiter zu geben.
Leider tut das Überangebot des Internets gerade den Herrn nicht gut. Ein Mausklick weiter wartet
die nächste willige Dame. Oft wird auch nach einigen Dates immer noch weitergesucht ohne
jemals zu finden.
Gut aussehende, erfolgreiche Herrn ab 50 bekommen locker eine Dame die 10 Jahre jünger ist.
Das ist auch verständlich, dass diese Chance wahrgenommen wird.
Was bleibt sind Herrn mit Liebeskummer, Geldsorgen, Altlasten, Abenteurer, Psychopathen und
Herrn die so unattraktiv sind, dass es einfach keinen Sinn macht.
Nach jedem sinnlosen Date habe ich mich etwas mehr von der Partnersuche verabschiedet.
Ich habe einfach keine Lust mehr die berühmte Nadel im Heuhaufen zu suchen.
Da ich selbständig bin und beruflich sehr eingespannt, habe ich einfach keinen Nerv und auch keine
Kraft abends noch mit irgendwelchen sinnlosen Dates meine wenige freie Zeit zu vertrödeln.
Da treffe ich mich lieber mit Bekannten die ich schon kenne oder mache etwas mit meinem erwachsenen Sohn das bringt mehr Laune. Seit 1 1/2 Jahren habe ich einen großen Hund wir sind ein tolles Team.
Letztendlich schließen die meisten Leute mit der Partnersuche ab, da man ab einem gewissen
Alter einfach nur noch Ausschussware bekommt.
 
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  • #15
Also, ich habe mit der Partnersuche abgeschlossen, obwohl ich "erst" 29 Jahre alt bin. Ich bin durch einen Unfall in der Kindheit einseitig gehbehindert, was mich im Alltag zwar nicht einschränkt, aber leider ziemlich unschön aussieht.
Habe sehr schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht. Als Notnagel, wenn nichts besseres verfügbar war, bin ich immer gut genug gewesen, als feste Partnerin falle ich allerdings durchs Raster.

Mittlerweile bin ich mir zu schade dafür, immer als Affäre herhalten zu müssen oder Abfuhren zu bekommen, und habe mir mein Leben als Single ganz angenehm eingerichtet. Warum soll ich mich mit etwas quälen, das mir offenbar nicht vergönnt ist?

W
w
 
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  • #16
Ich glaube ihr das auch, sie ist im Grunde ein verschlossener Typ, flirtet nicht, biedert sich Männern nicht an, trägt bequeme, eher männliche Kleidung, schminkt sich nicht, obwohl sie eigentlich attraktiv ist, sie geht kaum aus und mir scheint, sie hat sich auf das Singledasein komplett eingestellt.

Wie bitte, sich den Männern anbiedern? Wo hast denn das her?

Wenn sie zufrieden ist mit dem Leben, ist doch i.O. Was schert es dich, ob das geht oder nicht?

Kopfschütteln, eine Frau
 
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  • #17
I
Gut aussehende, erfolgreiche Herrn ab 50 bekommen locker eine Dame die 10 Jahre jünger ist.
Das ist auch verständlich, dass diese Chance wahrgenommen wird.
Was bleibt sind Herrn mit Liebeskummer, Geldsorgen, Altlasten, Abenteurer, Psychopathen und
Herrn die so unattraktiv sind, dass es einfach keinen Sinn macht.

Kann ich nur bestätigen, würde ich als Mann auch machen, wenn ich so ein schmucker und charmanter Kerl wäre, ist doch menschlich.

Ich bin auch dabei zu überlegen, ob ich mir in Zukunft einen Hund aus dem Tierheim hole. Ich tue ihm und mir damit was gutes.

w
 
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  • #18
Ausschußware
Wenn sich sowas lese, möchte ich die Menschenrechtskommission anrufen!
Wie kann man so verachtend sein? Keiner, Niemand, kein Mensch auf dieser Welt, ist Ausschußware!
Ausrufezeichen!
Es gibt leider viel mehr blinde und bl..e Leute als es die Welt vertragen könnte. Ja, wir haben Schmerzen, ja, wir fallen hin und wollen liegenbleiben. Aber am Ende des Weges hat der, der wieder aufgestanden ist, gewonnen. Nicht der, der resigniert hat und sich im eigenen Suhl eingerichtet hat.
Das nennt man Leben.
Ja, es gibt viele Menschen, die nicht in Filmen mitspielen könnten, die nicht so schön sind wie uns das ein Film oder ein seichter Roman vorgaukeln, was ist daran schlimm? Geht mal näher ran, Leute, schaut mal besser hin! Und schaut auch mal besser in den eigenen Spiegel, ganz, ganz genau.
Das ist auch nicht immer so wahnsinnig toll!
 
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  • #19
Ja, absolut. Ich bin mein ganzes Leben lang von Männern nur verletzt worden. Begonnen hat es im Elternhaus und sich dann durch mein Leben gezogen. Ich habe abgeschlossen mit der Idee, das sich irgend ein Kerl wirklich für mich interessieren könnte. Es ging immer nur um Blitzableiten, sexuelle Verfügbarkeit oder finanzielle Vorteile. Ich will nicht mehr. Egal ob der sehnlichste Wunsch nach einer Partnerschaft nie erfüllt wird; NIE WIEDER werde ich mich so dreist, grausam und unmenschlich behandeln lassen.
W49
 
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  • #20
Ja! Ich bin 44 und habe mich entschlossen, allein zu bleiben. Die Männer, die ich kennengelernt hae, sei es über Singlebörse oder in der Realität, haben mir alle etwas vorgespielt. Entweder wollten sie mich nur fürs Bett oder sie gaukelten mir was vor, waren verheiratet oder hatten eine Freundin.
Ich vertraue den Männern nicht mehr und von daher kann ich allein und mit meinen Freundinnen
auch viel Spass- wenn auch ohne Sex,aber das geht gut- haben.
 
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  • #21
Ja, klar geht das. Für mich (w, verheiratet) völlig unvorstellbar, aber es ist ein Lebensentwurf wie andere (Ehe oder zumindest Partnerschaft) auch.
Dachte ich zumindest immer. Wenn ich die Beiträge in diesem Thread lese, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Dauer-Single-Frauen das wirklich gern sind. Fast alles, was ich eben von ihnen gelesen habe, klingt verbittert oder arrogant oder resigniert.
Wo sind sie, die zufriedenen Single-Frauen? Es muss sie doch geben ... oder?
 
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  • #22
Hat eine Frau mit einer Partnerschaft abgeschlossen, bedeutet das nicht zwangsläufig, sich nicht doch einzulassen wenn ein "wertvoller Mann" um die Ecke kommt. Diese Aussage bedeutet lediglich Frau ist nicht zwingend auf der Suche!

Ich habe eine gescheiterte 14jährige Ehe hinter mir und eine Affäre mit einem verheirateten Mann, die ich jedoch bereits nach vier Monaten beendet habe weil mir klar wurde, dass der Kerl nicht in die Puschen kommt. Nicht heute und nicht morgen! Letzteres war vor zwei Jahren und seitdem bin ich Single.

Ergibt sich eine Partnerschaft zukünftig, ohne dass ich dafür ständig im Intenet unterwegs sein muss, ist es schön; ergibt sie sich nicht, kann ich es auch nicht ändern und an diesem Zustand werde ich mit Sicherheit nicht verzweifeln.

Also, ich sehe das relativ gelassen und mir tun die Frauen und Männer leid die der Meinung sind, ohne einen Partner nur halb so viel wert zu sein.

w53
 
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  • #23
Hallo Herakles,
ich finde an dem Verhalten Deiner Bekannten nichts Verkehrtes. Im Gegenteil. Sollte ihr irgendwann der Richtige begegnen, dann kann sie immer noch ihre Einstellung überdenken und das wird sie dann sicher wenn es der Richtige ist und sie sich verliebt und sich geliebt fühlt.
Aber sie will nicht wie eine notdürftige Bettlerin um jeden Preis einen Mann haben und sich dafür alle Arme und Beine ausreißen, Hauptsache nicht alleine sein. Sie ist lieber alleine als mit irgend jemandem. Ich übrigens auch, obwohl ich mir schon wirklich eine Beziehung wünsche. Aber eben nicht um jeden Preis. Und ich (w43) gestalte mein Leben so, wie es mir gefällt, ohne irgendwelche Hintertürchen, nach dem Motto, ich mache jetzt etwas auf die eine oder andere Weise, die berücksichtigt, dass ich vielleicht irgendwann eine Beziehung habe... Nein. Ich berücksichtige aktuell das, was ich habe - nämlich, KEINEN Partner und ich nicht darauf bauen kann, dass es einen geben wird. So ist der Status Quo. Also lebe ich mein Leben so, wie es für mich als Single-Frau schön ist. Sollte DER Mann kommen werden die Karten neu gemischt.
Möglicherweise hat Deine Bekannte, wie ich, bloß mit der SUCHE abgeschlossen, nicht aber mit der Liebe. Und die SUCHE abschließen kann etwas sehr Befreiendes haben. Kann aber auch nur temporär sein, um mal wieder zur Ruhe zu kommen, zu sich selbst zu finden und Kraft zu sammeln. Denn so eine Suche ist auch mit Enttäuschungen verbunden, Desillusionierung usw. Man lernt viel über sich selbst und über andere. Und überdenkt dann so einiges. Das gehört zu der normalen Entwicklung eines Menschen dazu, Dinge zu überdenken und sich selbst weiter zu entwickeln. Eine sehr positive Eigenschaft, die Vielen abhanden gekommen ist.
Ich verteufele auch die Männer nicht weil sie sich 20 Jahre jüngere Frauen suchen, das muss jeder für sich entscheiden, womit und wie man glücklich wird. Männer, die so viel jüngere Frauen attraktiv finden - für die bin ich ohnehin nicht die richtige "Zielgruppe" und sie für mich auch nicht, denn da passen die Lebensphilosophien nicht zueinander (und das meine ich in keinster Weise abwertend!).
Und in Punkto Partnerschaft bin ich eher fatalistisch eingestellt. Ich gehe weg, mache mir das Leben schön und derjenige welche wird entweder kommen oder nicht. Daran kann ich nichts erzwingen, es sei denn, ich gehe irgendeine Beziehung ein, bzw. eine Vernunft-Beziehung. Und dafür ist mir diese eine Leben viel zu schade. Ich möchte mit einem Mann zusammen sein, den ich liebe und der mich liebt. Sonst bleibe ich alleine. Alles andere ist unfair - mir selbst gegenüber und dem Mann, mit dem ich dann zusammen bin und ihm eigentlich etwas vormache. Dafür ist das Leben zu kurz.
 
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  • #24
Die Kollegin ist Realistin. Finanzen, Sex, Freizeit - da hat sie wohl keine Leerstelle zu vergeben.
Darüber hinaus macht Partnersuche nur Spaß, wenn Frau im Kopfkino noch die Soap abspulen
kann und an das Glück zu zweit und die große Liebe glaubt, also an Märchen.

Finde ich gut, wenn ältere Frauen dazu in der Lage sind, ohne sich Schäden jeder Art zu holen.
Lebensprinzip Hoffnung und die Welt ist bunter. Solange die Herdplatte noch an ist, bzw. Energie
vorhanden, kann Frau bis 80 suchen. Den meisten fehlt wohl irgendwann die mentale Kraft dazu,
nachdem sie viel auf den Deckel bekommen haben, meist zulange sinnlos die Lebensenergie in
schlechte Beziehungen investiert. Dann ist die Batterie frühzeitig leer.
w
 
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  • #25
Ja, ich habe eine Cousine (46), die sehr attraktiv, intelligent und humorvoll ist (also sicher einen Mann fände wenn sie wollte), die meiner Meinung nach seit Jahren Hundert Prozent bewusst und glücklich damit abgeschlossen hat. Sie hatte zwar in jungen Jahren ab und zu Freunde, aber ein Mann und Kindern gehörten einfach nie so richtig zu ihrem Lebensplan. Ich glaube, sie hätte gar keine Lust mehr, sich auf einen Mann einstellen zu müssen.
Sie hat einen tollen Job mit guter Bezahlung, hat mehrere Tiere, engagiert sich Ehrenamtlich und macht viel mit der Familie (Geschwister mit Kindern) und Freunden. Und ich denke, sie findet ihr Leben toll so wie es ist.
 
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  • #26
Abgeschlossen mit der Partnersuche? Kein gesunder Mensch dass wirklich. Diese Vorsätze schmeissen Frauen schneller über Bord als ihnen lieb ist, sollten sie sich plötzlich aus heiterem Himmel verlieben.
In einer Zeit des Überflusses sind doch die Ansprüche ins gigantische gestiegen und das nicht nur auf Bezug auf Sex. Es geht doch heute gar nicht nur darum eine Partnerin(er) zu haben um seine eigenen Bedürfnisse zu stillen, sondern die oder er muss auch seinem Umfeld gerecht werden.
Ausserdem ist unsere Spassgesellschaft darauf fixiert nicht nur immer was neues und abwechslungsreicheres zu haben. Bestehendes, dass man schon länger hat, langweilt doch schon nach extrem kurzer Zeit. Weder Frau noch Mann kann den Ansprüchen dauerhaft genügen welche von gescheiterten die auf der Partnersuche sind verlangt werden.
Jammern ist da wenig hilfreich. Es ist besser mit dieser Entwicklung zu leben und eine Beziehung mitzunehmen - auch wenn diese nur für eine kurzer Zeit besteht. Wenn man sich dem verweigerten, dann existiert man nur. Leben bedeutet Veränderungen annehmen - egal ob sie positiv oder negativ sind. Nur existieren bedeutet schlichtweg Stagnation in seiner eigenen Entwicklung.
 
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  • #27
Hallo!

Ich bleibe auch leiber bei mir , mit mir, als dass ich nach unten date, weil es einfach zu schwer ist. Ich bin 47, wohlhabend, Materielles ist alles vom Anwesen bis Autos, Motorrädern, Möbel usw. vorhanden. Leider schreiben mich nur
entweder 15 Jahre + Männer an,
oder
jüngere, die Problemfälle sind. (alkohol, Schulden, Drogen, psych. Krank, 2 oder mehr Kinder, nicht mein Bildungsniveau).
Ne, da bleibe ich mit kind lieber so. Ich bin ja nicht unglücklich oder alleine.
ES soll nicht sein. Ist dann auch gut so. Ich bin keine Altenpflegerin, brauche auch keinen 60+ Mann oder einen, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt.

Lerne ich mal einen in meinem Alter kennen, wares es bisher immer geschiedene Männer, die die Sklaven ihrer Kinder oder /und Exen waren. Sie taten alles für die Ex und/ oder Kinder.
Da ist dann kein Platz für eine neue Beziehung. Kein Platz, damit meine ich weder Zeit, Energie, noch Geld. Dafür bin ich zuschade!
W47
 
J

julia1982

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  • #28
Also liebe Herakles alles was du bisher hier so geschrieben hast, gehe ich eher davon aus, dass es sich eher um dich und nicht um deine Kollegin sich handelt.


Ob nun manche wirklich die Suche abgeschlossen haben kommt immer auf den jeweiligen einzelnen an. Eventuell liegt es auch nur daran wie man vorher gesucht hat. Hat man sein Tun und Handeln der Partnersuche gewidmet und die Suche war erfolglos, dann kann dies schon der Fall sein. Geht man aber die Sache eher ungezwungen und lockerer an wie ich, dann kommt auch kein Frust auf und somit hat man die Angelegenheit auch noch nicht abgeschlossen. Vielleicht sehe ich dies aber auch nur lockerer weil ich ein paar Jahre jünger bin.
 
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  • #29
Ja, habe ich.

Pärchenleben ist für mich einfach nicht verlockend. Freiheit war mir schon immer wichtig und ich habe keine Lust auf Kompromisse. Mein Äußeres vernachlässige ich deswegen nicht. Gepflegtes Äußeres ist ja nicht nur zum Partner anlocken da. Eigentlich war ich noch nie so gut in Form und habe mich noch nie so gut gekleidet, wie jetzt. Die Bestätigung durch die Blicke der Frauen fühlt sich gut an, aber ich gehe nicht darauf ein.

m32
 
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  • #30
Wenn ich die Beiträge in diesem Thread lese, habe ich allerdings nicht den Eindruck, dass die Dauer-Single-Frauen das wirklich gern sind. Fast alles, was ich eben von ihnen gelesen habe, klingt verbittert oder arrogant oder resigniert.

Also ich lese hier reichlich zufriedene Singlerfrauen. Wenn jemand begründet, aufgrund welcher Negativerlebnisse er/sie nicht mehr auf Partnersuche ist, dann kann ich daraus weder Resignation noch Verbitterung lesen - schlichtweg Akzeptanz, dass es so ist und sich in seiner Singlekomfortzone gut einrichten, keinen Aufwand mehr in die Partnersuche investieren.
Das heißt nicht, dass man sich keine Partnerschaft wünscht sondern lediglich, dass man nicht mehr in das Vorhaben Partner aktiv investiert, sondern lieber vergnügt lebt und die Dinge macht, die erfreulich sind. Wenn doch mal ein toller Mann um die Ecke biegt, vielleicht versuche ich es ja.

Was mich hingegen irritiert, sind die zufriedenen Ehefrauen, die hier posten und für sich so garkein anderes Leben vorstellen könne, als sie es führen. Ich war selber über 20 Jahre verheiratet und hatte damals weder Zeit oder Interesse für solchen Foren. Ich wusste noch nicht mal, dass es sie gibt, weil irrelevant in meinem Leben.
Man kann mir daher nicht vermitteln, dass eine zufriedene Ehefrau hier unterwegs ist, sondern nur eine, die frustriert und unzufrieden ist sowie ängstlich, dass sie sich nicht zutraut, als Single zu leben. Also versucht sie rauszufinden, wie ihre Chancen sind, wenn sie es doch wagt. Weil sie sieht, dass ein anderer Mann nicht leicht zu finden ist und möglicherweise gar droht, selber arbeiten zu müssen, versucht sie sich ihr Leben schön zu reden, um es weiterhin zu ertragen, wie die Mehrheit der Ehefrauen die abgrundtief frustriert sind. Es hat einen Grund, warum die meisten Scheidungen von Frauen ausgehen und es gibt sehr wenig zufriedenstellende Langzeitbeziehungen. Die meisten, die drin verharren, trauen sich ein Singleleben nicht zu - es ist in manchen Punkten ja auch unbequem.

Ich bin aber kein bequemer Mensch, war ich noch nie. Insofern habe ich immer gearbeitet, immer Topeinkommen, Top-Altersversorgung und kann mir die persönliche Freiheit nehmen, unbeeinflusst von solchen Bedingungen rein nach meinen Präferenzen meinen Lebensstil zu wählen.

Ich hatte erstmals 2 Jahre nach meiner Scheidung Kontakt mit EP, weil ich da abgeschlossen hatte, habe mir das 2 Jahre angesehen und festgestellt - Engagement lohnt für mich nicht, bei den Männern, die es da gibt. Und ich lese hier weiterhin mit, um festzustellen, dass es eine weise Entscheidung war, weil sich an meinen "Ausstiegsgründen" nichts geändert hat.

Wäre ich noch zufrieden verheiratet, hätte ich keinen Kontakt mit der Plattform und den Themen, die hier diskutiert werden - weil irrelevant für die Lebensform.
w, 55
 
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