G

Gast

  • #1

Haben Träume einen Sinn?

Liebe Leser und Leserinnen,

vor einigen Monaten fing ich von jemanden an zu träumen, den ich längst zu vergessen glaubte. Zunächst nahm ich es nicht ernst, da es schon mal vorkommen kann, dachte ich zumindest. In den folgenden Nächten träumte ich immer wieder von derselben Person P, die Situation war immer dieselbe, bloß dass die Umstände andere waren. Es wurde immer unheimlicher und es gab mir zu denken. Ich fing mich also an, mit dem Thema auseinanderzusetzen (lange Geschichte) und träumte seitdem nun gar nichts mehr darüber. Nach mehreren Monaten träume ich zurzeit, wenn ich von P träume, dass P zwar die Person sein soll, sie es aber gar nicht ist. Sie hat nur Ähnlichkeit mit P, mehr nicht.

Wie könnte man sowas deuten? Ich glaube fast, dass mein Gehirn mir unbewusst mitteilen wollte, dass ich möglicherweise etwas unverarbeitet habe stehen lassen. Könnte das hinkommen?

Danke für eure Antworten, LG
 
G

Gast

  • #2
Wahrscheinlich überlegst Du, ob diese Bekanntschaft nicht vielleicht doch mehr hätte sein können als eine Bekanntschaft, oder etwas in diese Richtung.

Meine Meinung dazu:
Tja, die unumstößliche Wahrheit wird dort wohl nicht zu finden sein, in unserem Unterbewußtsein, aber so ein paar gedankliche Tipps und Anregungen von uns selbst sollte man schon mal beherzigen.
Glaube da kann man nix verkehrt machen.
 
G

Gast

  • #3
Ich fing mich also an, mit dem Thema auseinanderzusetzen (lange Geschichte) und träumte seitdem nun gar nichts mehr darüber.

Liebe FSin,

es ist lebensnotwendig zu träumen! Jeder Mensch träumt, sogar Babys haben schon im Mutterleib Träume.
Im Traum rücken die Dinge in den Focus, denen wir uns tagsüber im Wachzustand nicht stellen mögen. Oder es beschäftigen uns die Probleme nachts weiter, die tagsüber nicht lösbar schienen.
Du siehst an deinem eigenen Satz, sobald du dich im Wachzustand mit der Thematik auseinandersetzt und sie möglicherweise sogar zu interpretieren verstehst, wirst du nachts nicht mehr davon eingeholt. Seit S. Freud wissen wir, wer seinen Träumen und seiner Psyche keine Beachtung schenkt, ihren Symbolgehalt negiert, wird eines Tages mit den Symptomen seines Körpers konfrontiert werden, denen er dann nicht mehr so ohnes weiteres ausweichen kann.
Es ist doch wundervoll, aufzuwachen und sich der letzten Reste eines Traums zu erinnern, den eben gesehenen Bildern eine Bedeutung beizumessen.
Georg Bernhard Shaw sagte einmal, manche träumen um besser zu schlafen, die anderen träumen um besser aufzuwachen. Die Ersteren sind die Banausen, die Zweiten die Visionäre und Dichter.
Lass deiner Fantasie und den Assoziationen freien Lauf. Es ist gar nicht so schwer.
 
  • #4
... was das Gehirn dann versucht, mittels Traum abzuarbeiten.

Träume sind ein abreagieren des Gehirnes.
 
  • #5
Wenn es grundsätzlich Gemeinsamkeiten und gleiche Ziele gibt, ist das doch hervorragend. Jetzt gilt es nur, gemeinsam die Prioritäten zu setzen und das Leben zu genießen. Jedoch nicht mit Druck und Forderungen, sondern zusammen planen, ausprobieren, neu justieren und dann einfach machen. Du merkst sehr schnell, wenn es ihm zu schnell geht. Dann entschuldige dich und warte ab. Nun weiß er nämlich, in welche Richtung du willst und wird, so auch er daran Interesse hat, diesen Weg bald selbst einschlagen. Es ist natürlich auch ein Taktieren dabei - Männer möchten nicht dominiert werden, wenngleich schlußendlich die Frauen trotzdem ín vielen Fällen angeben, wohin der Weg führt.