• #1

Haben wir zu früh aufgegeben?

Ich bin 37 mein Freund 38. Wir versuchten während 3 Jahren ein Kind zu bekommen. Vor einem halben Jahr hat es endlich eingeschlagen, doch ich hatte eine frühe Fehlgeburt. Ich weiss, dass eine Fehlgeburt sich nicht wiederholen muss. Dennoch hatte ich grosse Angst davor, da es mir deswegen körperlich sehr schlecht ging. Mein Freund hat dafür Verständnis. Letztes Wochenende hatten wir aber eine Familienfeier. Dort nahm mich meine Schwägerin beiseite und hielt mir vor, ich hätte zu früh aufgegeben. Sie meinte, mit der heutigen Medizin sei alles möglich und ich müsse es noch mindestens 2 Mal versuchen. Sie selber hat notabene 2 gesunde Kinder und ist 3 Jahre jünger.
Ich fühle mich immer mehr als Versagerin und unter Druck.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
 
  • #2
Liebe Sabienchen,
welche Entscheidung steht denn an? Inwiefern habt ihr aufgegeben? Ihr macht einfach weiter mit den Versuchen, oder? Ganz normal ohne Verhütung, oder? Ja, und dann wäre doch ein gängiger Weg, das Thema mit deiner Gynäkologin zu besprechen - Ursachenforschung bei dir, Ursachenforschung bei ihm und DANN könntet ihr euch entscheiden, ob ihr die dann empfohlenen Maßnahmen trefft.

EINE Fehlgeburt heißt doch nicht, dass es beim nächsten Mal nicht klappt! Eher im Gegenteil, dein Körper weiß offenbar jetzt, wie Schwangerwerden geht :)
In meinem weiteren Bekannten- und Verwandtenkreis sind x Frauen die vor/zwischen ihren diversen Geburten Fehlgeburten hatten und nun ein/zwei/drei gesunde Kinder. Nur nicht den Kopf hängen lassen!

Alles Gute
w56
 
  • #3
Ich kann Dich verstehen. Ihr habt doch noch gar nicht aufgegeben, oder? Erhole Dich erstmal, lass es Dir gutgehen, achte auf Deine Gesundheit und genießt das Leben, ihr beiden.
Ich habe eine Arbeitskollegin. Sie dürfte jetzt 38 Jahre alt sein. Sie versucht nun bestimmt schon seit 4 Jahren schwanger zu werden. Vor kurzem hatte sie die 5.(!) Fehlgeburt und sie gibt nicht auf. Inzwischen ist sie aber auch in psychotherapeutischer Behandlung. Wie denkst Du darüber?
Meine Meinung dazu ist ganz eindeutig: Gib jetzt auf, schinde deinen Körper nicht weiter, es soll nicht sein.
Dir alles Gute!
 
  • #4
Hi, meine erste Schwangerschaft war auch eine Fehlgeburt, das ist völlig normal! Leider ist es ein Tabu und die Frauen sprechen nicht darüber, darum ist das Bild in der Gesellschaft verzehrt. Seit ich drüber spreche, bestätigen mir auch andere Frauen immer mal, dass sie einen Abort hatten.
Dass dich deine Schwägerin direkt drauf ansprach, ist etwas anderes. Hier kommt es auf eure Beziehung und auf ihren Tonfall an: war sie nett, mitfühlend oder eher bestimmend? Tauscht ihr euch auch generell über Gefühle aus? Andernfalls fände ich es blöd, wenn mich eine Person, die ich nur zu Familienfeiern sehe, so anmaßend angeht. "Mit der heutigen Medizin ist alles möglich" ist totaler Stuss! Das stimmt überhaupt nicht. #Aufreger der Woche# als ob man Kinder im Ofen backen kann auf Knopfdruck.
Und habt ihr denn wirklich aufgegeben? Dass du das erst verarbeiten musst, ist doch klar! Aber man sollte es mehrfach versuchen. Hab heute zwei tolle Kinder und die Fehlgeburt ist längst vergessen. Wir hatten auch jeweils länger üben müssen und bei der Fehlgeburt dachte ich, ich werde nie Kinder bekommen können. Bei manchen dauert es einfach länger. Und wenn es nicht sein soll, dann werdet ihr es verarbeiten und auf andere Weise glücklich. Lass dich bloß nicht von außen unter Druck setzen!
Hier im Forum lernte ich den coolen Spruch, den ich dir auch empfehle: wat kütt, dat kütt :)
W35
 
  • #5
Was meinst Du mit "3 Jahre probiert"? Meinst Du 3 Jahre lange auf natürlichem Weg oder 3 Jahre mit ärztlicher Hilfe?

Das wäre für mich schon entscheidend.

Ich kenne sehr viele Paare, bei denen es nur mit medizinischer Unterstützung geklappt hat und das auch schon im Alter um die 30.

Du weißt doch selbst, dass sehr viele Schwangerschaften schon in den ersten Wochen natürlich enden. Die Frauen merken dann oft garnicht, dass sie kurz schwanger waren, sondern denken, die Periode hat sich ein paar Tage verschoben. Das hat auch nichts mit der Frau zu tun, sondern die Natur beendet die Entwicklung gleich, wenn in dieser anfänglichen Zellformation etwas nicht stimmt.

Es gibt schon einen Grund, warum viele erst ab dem 4. Monat die Schwangerschaft bekannt geben.

Wenn ihr es seit 3 Jahren einfach nur mit Sex probiert, schwanger zu werden, dann kannst Du zum Arzt gehen. Aber auch da braucht man oft 2-3 Anläufe.

Wenn Du dagegen seit 3 Jahren schon mit ärztlicher Hilfe ohne Erfolg versuchst, schwanger zu werden, dann würde ich mir langsam einen anderen Weg überlegen
 
  • #6
Erstmal sind Fehlgeburten viel häufiger, als man denkt. 15% aller klinischen Schwangerschaften enden damit. Darüber wird nicht so viel geredet, aber es heißt auf jeden Fall nicht, dass es mit einem Kind nicht klappt.
Allerdings finde ich es unmöglich, zu jemanden zu sagen "ihr habt zu früh aufgegeben". Sowas geht die anderen nichts an, es sei denn, man hat sie um ihre Meinung konkret gebeten. Es hilft sicher nicht, dass sie dich auch noch unter Druck setzt und dir ein schlechtes Gewissen machen will, egal, ob sie es nur gut meint. Jeder geht damit anders um und das sollte man akzeptieren, selbst WENN ihr es ganz lassen wollt. Das würde ich der Schwägerin auch so sagen.
Ob ihr es erst einmal nicht probiert, oder ob ihr einfach nur ohne Verhütung Sex habt, ohne jetzt konkret Maßnahmen anderer Art zu ergreifen, ist ganz allein eure Angelegenheit. Manche tun alles für ein Kind, machen x In-vitro-Behandlungen, manche möchten das nicht. Das ist alles völlig in Ordnung. Lass dir nicht noch ein schlechtes Gewissen einreden. Hör in dich hinein, was dir guttut und was du möchtest. Du hast einen verständnisvollen Partner, das ist schon mal sehr viel wert.

w, 36
 
  • #7
Wenn du so eine Frage stellst, findest du immer Leute, die von ihrem Kinderwunsch so besessen sind, dass sie zehntausende Euro dafür ausgeben und jahrelang ihre gesamte Freizeit in Arztpraxen verbringen.

Die Frage ist, ob es euch auch so viel wert ist oder ob ihr euch auch ein Leben ohne Kinder vorstellen könnt.

Die Ursache für eine frühe Fehlgeburt ist meist ein Chromosomen-Fehler. Höchstwahrscheinlich war es ein zufälliger Fehler, der sich nächsten Monat nicht wiederholt.

Es ist möglich, bei einer künstlichen Befruchtung die Embryos auf Chromosomen-Fehler zu testen und nur die gesunden in deine Gebärmutter einzusetzen. Das ist aber in Deutschland verboten. Aber Kliniken im Ausland bieten diese Leistung an.
 
  • #8
Ich verstehe dich sehr gut. Dieses fürchterliche, psychisch und physisch schmerzhafte Erlebnis möchte man nie mehr erleben.

Es stimmt, die meisten Frauen, die Kinder haben, erleben auch Fehlgeburten. Es reden aber nur sehr wenige darüber.
Nachdem auch ich diese Erfahrung machen musste, waren meine Gedanken deinen sehr ähnlich. Mir hat es geholfen, nackte Zahlen zum Thema zu sehen und mit Ärzten zu reden. Die Meinung war immer die gleiche: Das ist der Lauf der Natur und leider nicht ungewöhnlich. Reden hilft. Deine Schwägerin hat nicht unrecht, die medizinischen Möglichkeiten sind enorm.

Bei mir war es dann mein damals 3-jähriger Sohn, der sich sehnlichst ein Geschwisterchen wünschte, der mich überzeugte. Mein Kopf sagte noch immer, es ist zu riskant.
Aber das Gefühl stimmte.

Ich kann dir heute sagen, ich bin so unendlich dankbar, dieses Mal nicht auf den Kopf gehört zu haben.
Unsere zwei Kinder sind ein Herz und eine Seele und das größte Geschenk überhaupt. Ach ja, Fehlgeburten passieren leider in jedem Alter. Ich war 28.

W(30)
 
  • #9
Eine Fehlgeburt steckt man oft nicht einfach so weg, indem man ein neues Kind macht. Auch nicht im früheren Schwangerschaftsstadium.
Es gibt Beratungen und Begleitungen für Frauen mit Fehlgeburt. Oft sind das Selbstbetroffene, die sich professionalisiert haben und jetzt andere Frauen/Paare unterstützen. Google mal oder frag bei der Caritas nach.
Danach kannst du immer noch entscheiden ob oder mit wieviel medizinischer Unterstützung du wieder schwanger werden willst.
 
  • #10
Letztes Wochenende hatten wir aber eine Familienfeier. Dort nahm mich meine Schwägerin beiseite und hielt mir vor, ich hätte zu früh aufgegeben.
Das ist ein unverschämtes Verhalten, das geht sie gar nichts an!
Ich fühle mich immer mehr als Versagerin und unter Druck.
Wie würdet ihr euch entscheiden?
Warum lässt du dir das gefallen und Druck machen? Die Natur steht über den Menschen, wenn es nicht sein darf, dann ist das so, was man akzeptieren sollte!
 
  • #12
Noch kurz zur Übergriffigkeit deiner Schwägerin. Da kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen: wehret den Anfängen! Hier kannst du ganz wunderbar lernen, deine Grenzen zu kommunizieren (wenn du es positiv sehen magst), im Sinne von: "Liebe xy, danke für den Hinweis, aber das ist ein Thema zwischen [Name deines Mannes] und mir. Ich melde mich aber gern, wenn ich einen Tipp von dir brauche."

Alles Gute und toitoitoi für alles, was ihr euch vornehmt,
w56
 
  • #13
Ich würde den Mann erstmal heiraten bevor ich Kinder bekomme. Da du sagst er ist dein Freund so ist das auch nicht deine Schwägerin. Sondern einfach seine Schwester.

Ich würde niemals unverheiratet versuchen ein Kind mit einem Mann zu bekommen. Komisch dass man heutzutage erst Kinder zeugen will bevor man überhaupt ans Heiraten denkt.

Lass dich gynäkologisch gut untersuchen. Ebenfalls dein Freund. Vielleicht liegt es auch an ihm!

Und gib nicht auf. Ich habe mit 40 mein drittes Kind bekommen. Allerdings nie eine Fehlgeburt gehabt.
Ich hätte niemals auf Kinder verzichtet!

Wünsche dir alles Gute!
 
  • #14
Wenn ich richtig herauslese, dass ihre beide noch keine Kinder habt, dann müsst ihr euch doch eigentlich gar keinen Stress machen! Wenn ihr Kinder bekommt ist das sehr schön, aber wenn es nicht klappt, dann ist das kein Beinbruch und ihr geht beide miteinander in die "ungewollte Kinderlosigkeit"! Man kann sich auch zu zweit das Leben sehr schön gestalten!
Hätte meine, leider verstorbene, Frau, überlebt, dann hätte es sein können, dass durch Chemo und Bestrahlung keine Kinder mehr möglich sind. Wir hätten das Leben trotzdem hinbekommen"!

Schwieriger wäre es, wenn einer von euch beiden schon ein Kind (oder Kinder) hätte. Da wäre verständlich, wenn der kinderlose Partner kein Zuschauer bei etwas bleiben will, was er selbst nicht haben kann. Bei sowas ist die Beziehung natürlich viel instabiler und der Druck für ein (weiteres) gemeinsames Kind viel größer!

V.m49
 
  • #15
Ich würde den Mann erstmal heiraten bevor ich Kinder bekomme. Da du sagst er ist dein Freund so ist das auch nicht deine Schwägerin. Sondern einfach seine Schwester.

Ich würde niemals unverheiratet versuchen ein Kind mit einem Mann zu bekommen. Komisch dass man heutzutage erst Kinder zeugen will bevor man überhaupt ans Heiraten denkt.
Das ist nun heutzutage überhaupt gar nicht mehr so zwingend, mit den veränderten Bedingungen bei Scheidung wegen Unterhalt usw. ist die Heirat zur Absicherung kaum wertvoll (so würde ich eh nie denken). Wenn beide arbeiten, sowieso. In meinem Freundeskreis ist es fast immer so, dass die Leute erst nach ihren Kindern geheiratet haben, weil sie meinten: Wenn sie sogar das zusammen "durchstehen", dann hält es. Oder vor dem zweiten, weil es die Behördengänge vereinfacht. Warum sollen alle Heiraten ähnlich wichtig finden wie du? Das ist doch unterschiedlich, wie man das handhabt.
Man könnte genauso gut fragen: Warum muss man denn heiraten? Was genau bringt dir das, was macht den Unterschied?

Ich selbst bin nicht aufs Heiraten versessen, ich fänd es zwar romantisch, aber nicht so mega wichtig. Vor oder nach Kindern wär mir erstmal auch egal. Und mit dem Thema von der FS hat das nun eigentlich auch gar nichts zu tun.
 
  • #16
Ich würde niemals unverheiratet versuchen ein Kind mit einem Mann zu bekommen
Ja und wenn der Mann nicht heiraten möchte, dann war es wohl für die Frau mit dem Kinderwunsch.

Wenn man nicht unverheiratet ein Kind haben will, dann braucht man sich nicht wundern, dass so viele Threads hier gibt, wo die Frau sehr gerne ein Kind möchte.
Heutzutage ist Ja heiraten eher out-

Ich habe auch nie geheiratet und meine EX wollte mir ein Kind unterschieben, aber da ich ja eine Vasektomie hinter mir habe. Das Familiengerecht hat keine Vaterschaft durchgeführt und als ich zu meinen Arzt ging, der die Vasektomie durchführte, wurde der Vaterschafttest von einen anderen Gericht durchgeführt. Am Ende hat die Frau von mir kein Unterhalt bekommen und der wirkliche Vater war nur ein ONS und auch da ging nichts mehr.

Jetzt bekommt die Frau Unterhalt vom Staat, vielleicht 200 € pro Monat und mein Anwalt hat die EX verklagt und Geld bekam ich nie da sie jetzt nur noch vom Staat lebt.
 
  • #17
Ich würde den Mann erstmal heiraten bevor ich Kinder bekomme. Da du sagst er ist dein Freund so ist das auch nicht deine Schwägerin. Sondern einfach seine Schwester.

Ich würde niemals unverheiratet versuchen ein Kind mit einem Mann zu bekommen.
Die Sichtweise halte ich für völlig veraltet oder romantisch. Wenn das für dich gilt, ist das ok. Ich hab zwei Kinder mit meinem Freund, wozu sollen wir heiraten? Damit "die Leute" wissen, dass wir zusammen sind? Pah. Die uns wichtigen Leute wissen das auch so.
Damit frau abgesichert ist? Absicherung funktioniert heute anders.
Um Steuern zu sparen? Damit der Mann sich weniger leicht trennen kann? Wie oft lesen wir hier noch mal von Scheidungen? Und ich denke, den Kindern ist es wichtiger, dass das Paar glücklich ist als dass da irgendwo im Standesamt eine Unterschrift rumliegt.
 
  • #18
Ich würde sagen, dass du selber entscheidest, ob es zu früh war oder nicht. Jeder Mensch handelt anders. Medizinisch und rational betrachtet, enden 17 % aller Schwangerschaften mit Frühgeburt. Manchmal merken die Frauen gar nicht, dass sie schwanger waren.
Wichtig ist, dass man seine eigene Grenze kennt und wenn diese Grenze für dich erreicht ist, dann ist es so. Die Verwandtschaft gibt natürlich ungefragt gut gemeinte Ratschläge aber im Endeffekt, gibt es unterschiedliche Lebensmodelle.
 
  • #19
Ist ja schön wenn hier alle Frauen so abgeklärt sind Kinder unverheiratet zu bekommen. Ich würde nicht von Hinz und Kunz ein Kind bekommen sondern nur von meinem Mann.
Nur weil das heute Mode ist nicht mehr zu heiraten muss frau das noch lange nicht mitmachen.

Man kann auch niemanden seine Schwägerin nennen wenn man gar nicht verheiratet ist.

Im übrigen sollte man nicht darauf hören was andere Menschen einem einreden sondern ganz nach seinem Gewissen gehen. Also kann es dir liebe FS egal sein was die Schwester deines Freundes sagt.

Wenn ihr nach ärztlicher Abklärung weiter versuchen wollt schwanger zu werden ist doch ok.
Aber bei dir oder deinem Freund wird ja wohl irgendein Problem mit der Fruchtbarkeit vorliegen wenn ihr seit drei Jahren ohne Verhütung miteinander schlaft und du nicht schwanger wirst.

Bitte geht beide zum Arzt und klärt das ab. Allzuviel Zeit hast du liebe FS nicht mehr.

Wünsche euch dass ihr herausfindet woran es liegt dass du nicht schwanger wirst.
 
  • #20
Boar wie überheblich!

Ich habe nicht von Hinz und Kunz ein Kind bekommen sondern von dem Mann mit dem ich 7 Jahre zusammen war zu dem Zeitpunkt- heute sind es 18 Jahre!

Arroganz ist ein hässlicher Charakterzug der nur von eigener Unsicherheit zeugt!
 
  • #21
naja, die einen sehen die Ehe als Voraussetzung für ein Kind, andere nicht.

Sinnvoll ist es in jedem Fall, dass sich das Elternpaar nicht nur ums schwanger werden Gedanken macht, sondern um das ganze drum herum. Durch eine Ehe ist das drum herum auch rechtlich geregelt.

Dagegen als unverheiratete Eltern müsste man sich tatsächlich Gedanken machen... oder es gibt fast nichts zu regeln z. B. bei Hartz4 Empfängern oder Studenten
 
  • #22
Wenn du nicht mehr willst und dein Freund zu dir und dieser Entscheidung steht - dann sind die Würfel gefallen.
Ich persönlich sehe auch nicht, dass man unbedingt mit allen möglichen Kunstgriffen zu einem Kind kommen muss. Sicher gibt es Möglichkeiten - aber es gibt sowieso viel zu viele Menschen.
Insofern - die Biologie hat einmal eine Entscheidung getroffen. Diese könnte anders ausfallen - aber sicher ist das nicht. Und wenn es dir nicht gut geht - man kann nicht alles haben.
Und zur "Schwägerin" - es kommt darauf an, wie das Gespräch war, ob du sie selbst informiert hast, evtl. ihren Rat gesucht hast. Wenn nein und du dieses Gespräch als Frechheit empfunden hast - dann bitte deinen Freund, seine kleine Schwester auf ihren Platz zu verweisen. Denn er hat wohl nur mitbekommen, dass ihr beiden miteinander gesprochen habt ....
 
  • #23
Zu früh aufgeben kommt immer auf die betreffende Frau an.

Meine Schwägerin hat 2011 ihren Sohn geboren und dies nach 3 Fehlgeburten.
Am Schluss war die Geburt eine Frühgeburt und sie ist sehr froh, dass dies alles noch geklappt hat und so wird es auch der FS gehen, wenn die Mutter wird.
 
  • #24
Frauen machen Frauen fertig.

Ist Euch klar, was Fehlgeburt bedeutet. Eine, noch eine, noch eine, Ausgang ungewiss. Für eine vage Hoffnung.
Was macht es mit den Paaren.
Die psychische Gesundheit der Frau. Die körperliche.

Habe ich zu früh aufgegeben. Was für eine Frage. Man versucht etwas, solange wie man es möchte. Es gut tut. Tut es nicht gut, belastet es einen, dann ist Zeit für Stopp.

Viele, zu viele Frauen sagen zu spät Stopp.
Es fehlen die Geschichten, mit den x- ten Fehlgeburt, und den daran gescheiterten Ehen
Es fehlen die Geschichten über das Leid in diesen Jahren. Leid der Frauen, und der beteiligten Partner.

Es geht nicht alles im Leben.

M, 54