• #1

Habt Ihr schon mal den Kontakt zu Familienmitgliedern abgebrochen?

Hallo Ihr Lieben,

bei mir besteht der Kontaktabbruch zu meiner Schwester nun schon seit einem Jahr und es beschäftigt mich immer wieder. Daher stelle ich diese Frage. Ihr kennt ja meine desolate Herkunftsfamilie. Mit einer meiner beiden Schwestern geht seit dem Tod unserer Mutter gar nichts mehr. Ich hatte es mal am Rande in einem Therad beschrieben. Sie lebt in Scheidung von ihrem Mann und arbeitet nicht, lebt jetzt nur vom Erbe unserer Mutter und wird bald komplett ohne Geld sein. Sämtliche Ratschläge was sie mit ihrem Leben anfangen könnte, um Geld zu verdienen, hat sie rigroros abgebügelt. Ihre Meinung ist, dass eine Frau ohne Studium und ohne Partner nicht in einer Großstadt existieren kann. Daher brauch sie sich ihrer Meinung nach gar nicht erst einen Job suchen, denn in ihrem alten Job will sie nicht mehr arbeiten und als Ungelernte wird sie in einem anderen Job ohnehin zu wenig Geld verdienen, um ihr Leben finanzieren zu können. Ich will gar nicht näher darauf eingehen, aber jedes Gespräch mit ihr war eine einzige Anklage. Immer der Unterton, warum ich und meine andere Schwester sie nicht auffangen. Vor ca. einem Jahr sind wir dann so aneinander geraten, dass wir seitdem kein Wort mehr miteinander reden. In dem Telefonat hat sie mir übelste Vorwürfe gemacht, dass ich unsere Mutter völlig hätte hängen lassen, weil ich nicht in ihrer Nähe wohnen geblieben bin und das ich sie damit praktisch ihrem Schicksal überlassen habe. Das Gespräch war wirklich übelst und wenn ich ehrlich bin, vermisse ich diese ganzen Gespräche auch überhaupt nicht. Trotzdem belastet es mich doch immer wieder. Ich frage mich, wie es möglich ein kann, dass aus einem einst so guten Verhältnis so eine Katastrophe geworden ist. Habt Ihr sowas auch schon erlebt?

Herzlichen Dank für Eure Antworten!
 
  • #2
das ich sie damit praktisch ihrem Schicksal überlassen habe. Das Gespräch war wirklich übelst und wenn ich ehrlich bin, vermisse ich diese ganzen Gespräche auch überhaupt nicht. Trotzdem belastet es mich doch immer wieder.
Schuldumkehr , Vorwürfe , die anderen sind immer schuld , fehlende Selbstverantwortung von Deiner Schwester .
Die anderen sollten gefälligst mehr tun für sie und wenn diese nicht alles für sie tun, dann sind sie verkehrt .
Da kannst du nichts machen , die ist entweder bereits depressiv oder auf dem Weg dorthin . Sie braucht eine Therapie.
Leider sehe ich da nichts positives, du bist ja nicht ihre Therapeutin. Du kannst nur Mitgefühl für sie haben und ihr positive Gedanken senden , indem Du Dir immer wieder Harmonie zwischen Euch vorstellst. Und in Gedanken Frieden , Freude, Harmonie , Liebe für sie erschaffst in deinem Geiste mit deiner Vorstellungskraft.
Dann geht es Dir wieder besser .
 
  • #3
Ja, (nicht nur) ich ich habe vor vielen Jahren zu einer Schwester mit vorher sehr gutem Draht den Kontakt abgebrochen.
In der Pubertät hat sie sich verändert (falsche Leute, Drogen) und ist so gebleiben.
Sie konnte auch immer nur Forderungen an andere stellen, Streits inszenierent, einzelne Familienangehörige mit Lügen gegeneinander ausgespieleb etc. - Eigenverantwortung, Leistungsbereitschaft wodurch ihre Geschwister zu was gekommen sind, waren für sie seit der Jugend Fremdworte.

Vor ein paar Jahren hatten wir nochmal kurzzeitig Kontakt wegen einer Erbschaftsgeschichte (Tod unseres Vaters) und da ging das Theater genauso wieder los.
Wir haben es alle unisono abgewürgt, weil es uns ohne sie besser geht.

Mittlerweile bin ich umgezogen, habe einen neuen Namen, bin nirgendwo online sichtbar. Sollte mein Bruder ihr meine Kontaktdaten verraten und sie wieder ankommen, dann mache ich ihn einen Kopf kürzer.
Ich habe für den Rest meines Lebens keine Lust mehr auf so einen Nervkram.

Schlechtes Gewissen, Schuldgefühle? - über den Horizont hinaus nicht in Sicht.

Zu meinen Eltern hatte ich zwar nie ein gutes Verhältnis, aber auch da musste ich als junge Erwachsene mehrere Jahre den Kontakt nahe Null reduzieren, um mir mein Leben unabhängig von ihnen aufzubauen.
Später gab es Kontakte aus Verpflichtungsgefühl weil sie es wünschten, aber emotional blieb ich immer auf Distanz.

Wenn man sich dazu entschieden hat weil man für sich gute Gründe sieht und darum den Kurs halten kann, dann geht es.
Problematisch ist es nur, wenn man keinen Kurs bei Gegen- oder Wechselwind halten kann, weil man selber indifferent bleibt.
 
  • #4
Ja, mit meinem Vater habe ich keinen Kontakt mehr.
Habe ich auf den Geburtstagen meiner Großeltern zwar noch gesehen, aber mehr als hallo und tschüss gab's da nicht.
Jetzt wo beide tot sind, werde ich ihn gar nicht mehr sehen.
Aber ich habe da kein Problem damit.
Es ist kein Hass oder so, er ist mir schlicht völlig egal. Wie ein Fremder. Mir ist es auch Wumpe wenn ein Paar Straßen weite jemand sterben würde, würde es mich nicht rühren wenn es bei ihm passiert. Aber ich wüsche ihm natürlich nicht. Es kann morgen oder in 20 Jahren das zeitliche segnen, da bin ich völlig unemotional.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #5
Sämtliche Ratschläge was sie mit ihrem Leben anfangen könnte, um Geld zu verdienen, hat sie rigroros abgebügelt.
Ist ja auch ihr Leben…
Ihre Meinung ist, dass eine Frau ohne Studium und ohne Partner nicht in einer Großstadt existieren kann.
Dann hilft nur Studium und Partner suchen oder aufs Land ziehen. Eigentlich aber nicht Dein Problem als Schwester.
Immer der Unterton, warum ich und meine andere Schwester sie nicht auffangen.
Hast Du das Gefühl, diese Erwartung erfüllen zu müssen?
Ich frage mich, wie es möglich ein kann, dass aus einem einst so guten Verhältnis so eine Katastrophe geworden ist. Habt Ihr sowas auch schon erlebt?
War das Verhältnis denn wirklich gut?
 
  • #6
Ich frage mich, wie es möglich ein kann, dass aus einem einst so guten Verhältnis so eine Katastrophe geworden ist.
DAS ist doch deine eigentliche Frage.
Das finde ich für dich irrelevant, weil des deiner Ursachenforschung nicht hilft.

Da wir ja nun von dir schon einige Fragen gelesen haben und wir wissen, wie schwierig auch du es im Leben hast, sehe ich das so, dass die Ursache definitiv in deiner Herkunftsfamilie, bzw. in deinen Eltern zu suchen ist. Die Art, wie sie euch erzogen haben, was ihr alles mitgemacht habt, wie unterschiedlich Geschwister behandelt worden sind, welche Rollenbilder da jedem zugeschrieben worden sind, ob Gewalt oder Missbrauch im Spiel war, etc. Dies lohnt sich, therapeutisch aufzuarbeiten, gerade wenn man selbst ständig in sozialen Kontakten an seine Grenzen kommt. Geht dir ja nicht nur mit der Schwester so. Selbst, wenn das nicht zur Herstellung der geschwisterlichen Beziehung beiträgt, hilft es doch, ein gewisses Verständnis für die eigene psychische Struktur sowie auch für die der Schwester zu gewinnen.
Die Schwester hat es sich auch nicht unbedingt selbst ausgesucht, so zu werden. Wir sind alle die Summe unserer Erziehung und Erfahrungen, sowie unserer kongnitoven Verarbeitung dessen.

Lass es ruhen, und solltest du noch irgendwann das Bedürfnis nach Kontakt verspüren, würd ich das systemtherapeutisch unterstützen lassen. Übrigens gibts für sowas auch Familienberatungsstellen, die sind nicht nur für Eltern da, die Schwierigkeiten mit ihren Kindern haben.
 
  • #7
Ich kann dir nur sagen, sich zu trennen aus dem tiefen Bewusstsein heraus, man kann den anderen nicht ändern und muss ihn lassen wie er ist, ist die richtige Entscheidung.

Sich zu trennen, weil man dem anderen seine Sichtweise nicht aufzwingen kann, weil er nicht so funktioniert, wie man das selber will, weil man Erwartungen hat, ist die falsche.

Ich weis nicht wie ich das besser formulieren kann.
Ich habe mich von meinem Vater verabschiedet. Aber erst nach dem ich keine Wut mehr hatte, keine verdeckten Wünsche, er möge mich und meine Postion bitte verstehen oder anerkennen. Kein Wunsch an ein anderes Verhalten, dass uns eine harmonische Beziehung ermöglichen würde. UND keine Schuldgefühle mehr, dass ich anders sein müsste, damit er mich akzeptiert.
Ich bin gegangen, nach dem mir klar wurde, dass mir mein Frieden mehr wert ist, als alles andere. Nach dem ich gesehen habe, wie desaströs unsere Muster waren. Ich empfinde keinen Groll, habe nichts mehr zu klären, obwohl so viel ungeklärt geblieben ist. Ich lasse ihn sein wie er ist.....aber nicht mehr in meinem Leben und nicht mehr auf meine Kosten. Darum bereue ich das auch nicht und verspüre auch keinen Mangel.

Er ist mein Vater! Aber er ist in erster Linie ein Mensch, der mir nicht gut getan hat, nie! Letzteres wiegt heute schwerer als der Wunsch nach einem Vater oder einer guten Beziehung zu ihm.
 
  • #8
Ich denke, solche Familienangehörige hatte oder hat jeder zweite hier, und jeder zweite überhaupt in der Gesellschaft. Nur weil man Geschwister ist oder weil es die Eltern sind muss man da nicht besonders stark verbunden sein, besonders zu Geschwistern. Die haben ihr eigenes Leben, ihre eigene Entwicklung und ihre eigenen Probleme. Wenn sich jemand derartig asozial verhält vergesse ich wie man die Tür von innen aufmacht. Und das ist auch gut so, denn wenn sich jemand ausnutzen lässt von jemanden, der darauf gepolt ist, hat im Grunde keine der Seiten was davon. Jeder ist seines Glückes Schmied, besonders wenn man keine Verantwortung für sein Leben übernehmen will. Wenn deine Schwester nicht arbeiten will, ist es Ihre Entscheidung. Ich würde mir an deiner Stelle diesen Schuh nicht anziehen, sie bräuchte sicherlich betreuen, aber das ist nicht deine Aufgabe. Die Hand in andere Leute Tasche zu stecken ist wirklich einfach, anstatt Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Du wirst sie nicht ändern, also würde ich für einen Kontaktabbruch stimmen.
 
  • #9
Hallo Ihr Lieben,

vielen, vielen herzlichen Dank für Eure Antworten. Ich weiß ja, dass ich nicht die einzige mit solchen Erfahrungen bin. Um sich das bewusst zu machen, finde ich reale Fälle aber immer sehr viel hilfreicher. Leider bin ich wie immer zu blöd, einzelne Kommentare zu zitieren, daher noch ein paar Fakten zu Euren Fragen. Ja, das Verhältnis war eigentlich immer sehr gut. Es gab aber immer schon Eifersüchtelein wegen meiner besseren Noten und Ausbildung. Dazu kam, dass unsere Kinder im selben Jahr geboren wurden und ich alleinerziehend und sie verheiratet war. Ich musste also weiter arbeiten und sie blieb zu Hause. Und da fing sie ernsthaft an auszurasten, wenn mir mal meine andere Schwester bei der Kinderbetreuung geholfen hat. Das ging soweit, dass das nur noch heimlich möglich war. Es war ja ohnehin selten genug, da ich weit weg wohnte, aber wenn, gab es übelsten Krach. Völlig eskaliert ist es als sich meine Mutter für Sterbehilfe entschieden hatte und wir (ich und die andere Schwester) sie schweren Herzens dabei unterstützt hatten. Trotz des miesen Verhältnisses zu meiner Mutter habe ich das als ganz schlimm empfunden, aber letztendlich akzeptiert. Was sich in diesen Tagen (auch direkt am Sterbeort!) abgespielt hat, kann man sich nicht vorstellen, weil es den Rahmen sprengen würde. Vielleicht eine Szene, um es zu verdeutlichen, und das ist leider noch eine harmlosere Begebenheit. Meine sterbende Mutter wollte sich noch von meiner Tochter verabschieden, und meine Schwester ist am Sterbebett komplett ausgerastet. Meine Mutter hat meine Tochter so geliebt und so ist ihr dieser letzte Wunsch praktisch versagt geblieben. Die Erbangelgenheit hat dann solche Auswüchse angenommen, dass uns selbst Außenhenstehende (Notar, Behördenmitarbeiter (!) etc.) geraten haben, meine Schwester dringend in Behandlung zu schicken. Puh, seid mir bitte nicht böse, aber ich brauche mal eine Pause, weil es mich doch wieder aufwühlt, aber es hilft mir selber nochmal Klarheit zu bekommen, wie alles so kommen konnte. Ich melde mich wieder.

Habt nochmals vielen 1000 Dank für Eure Hilfe!
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #10
Nun, ich habe mich von meinen Eltern aus guten Gründen mit 22 distanziert und den Kontakt, als ich 30 war, komplett abgebrochen.
Sie durften meine Söhne abholen, wenn die zu Omi und Opi wollten, denn als Großeltern waren sie richtig liebevoll, das habe ich anerkannt.
In mein Leben durften sie nicht mehr, sie durften meine Wohnung nicht betreten und wenn ich meine Kinder bei ihnen abholte, kamen die mir entgegen gelaufen, ich sagte Tschüss und das wars. Privat habe ich kein Wort mehr mit ihnen gewechselt außer manchmal über die Kids. Als sie nach ein, zwei Jahren wieder versuchten, mich teefonisch anzujammern (ihre Form der Kontaktaufnahme), habe ich das wortlos abgedreht. Das geht, man antwortet einfach nicht.
Im ersten halben Jahr fiel es mir schwer, aber ich sagte mir, das ziehst du jetzt durch, nur so kannst du dich aus diesem Sumpf aus Verachtung, Hass, Bösartigkeit, Engherzig- und Engstirnigkeit und blöden Machtspielen befreien.
Den Kontakt zu meiner Schwester habe ich aus den selben Gründen abgebrochen.

Mir geht es seither gut, ich fühle mich frei. Ich musste erkennen, dass aus meiner Herkunftsfamilie nichts, aber auch gar nichts Gutes für mich kommt.
Dieser Befreiungsschlag vor 25 Jahren war das Beste, was ich tun konnte und ich habe überhaupt kein schlechtes Gewissen deshalb.


Meine Familie besteht seit Jahrzehnten aus mir, meinen mittlerweile erwachsenen Söhnen, meinem Exmann (verstorben) und meiner international verstreuten Exschwiegerfamilie mit Neffen und Nichten. Und meinen wunderbaren Freunden. Da ist Warmherzigkeit, Klugheit, Weltoffenheit und Herzlichkeit, und ich liebe es.

w,55
 
  • #11
bei mir besteht der Kontaktabbruch zu meiner Schwester
Bei mir auch! Mittlerweile schon seit 5 Jahren und es tut mir einfach nur gut! Ich habe mich losgelöst, den Balast abgeworfen und mir geht es heute besser denn je. Ich vermisse sie nicht in meinem Leben, im Gegenteil.

Ich muß dazu sagen, meine Schwester ist gehörlos und wer mit gehörlosen Menschen schon mal zu tun hatte der weiß, dass es in der Gebärdensprache deutlich weniger Worte gibt um sich auszudrücken und auch in der Kommunikation per WhatsApp oä. wird aufgrund dieses Mangels vieles falsch verstanden. Auch ist meine Schwester deshalb schon immer in der Opferrolle hängen geblieben und fühlte sich stets wichtiger als alle anderen.
Schuldumkehr war ihr Mittel erster Wahl und sie glaubte immer zu nehmen, nichts zu geben.

So oft habe ich des Friedens willen mich bei ihr entschuldigt für Dinge die eigentlich sie verbockt hatte und der Spruch meiner Mutter "du weißt doch wie sie ist, komm, der klügere gibt nach" hat lange Zeit bei mir gewirkt. Das Problem ist, dass solche Menschen dann den Bogen immer weiter spannen, sich immer mehr erlauben und glauben sie können verletzen, lügen, hintergehen wie sie wollen, ohne dafür einstehen zu müssen. Was Jahrelang funktioniert hat, wird auch weiterhin funktionieren.

Eines Tages habe ich erkannt das sie für mein Leben keine Bereicherung ist, sondern nur ein Energie Räuber! Dass es mir ohne sie besser geht und ich das Recht habe mich los zu lösen, wenn es meiner Seelengedundheit dient.

Ich hinterfrage auch nicht warum es so gekommen ist (denn tief in meinem Inneren weiß ich es ja) und nehme es einfach so an wie es ist. Nur weil man Familie ist, muss man nicht ausharren in einer Situation die einem nicht gut tut! Das musste ich erst lernen.

Ich hatte eine Schwester die sich selbst am nächsten war und auf meine Gefühle gepfiffen hat. Deshalb habe ich für mich entschieden, lieber keine Schwester zu haben, als so eine die mir im Extremfall das Messer in den Rücken rammt um es dann als Notwehr zu tarnen. Verantwortung für ihr Handeln würde sie niemals übernehmen! Solche Menschen sind einfach nur anstrengend und geben einem nichts. Also los lassen und ohne Balast leben!! Das war meine Entscheidung die ich bis heute nicht bereue.

Ich hoffe lieber FS, du konntest jetzt irgendetwas aus meinen Zeilen für dich mitnehmen und entschuldige mich schon mal dafür, dass ich mir das jetzt hier nochmal von der Seele geschrieben habe.

Geht es dir heute besser als vor eurem Bruch? Ja, dann gräme dich nicht mit der Frage nach dem Warum, sondern nehme es einfach an!
 
  • #12
Liebe Hasendompteur

mir fällt auf, dass du dich sehr oft der Meinung anderer Menschen beugst. Und dir und deinem urteil, deinen Beobachtungen und Erfahrungen eher wenig traust.

Ja, Familie ist wichtig und eigentlich etwas sehr Schönes. Wenns aber nicht geht - dann gehts nicht.

Bitte geh davon aus, dass du am besten weisst, was dir gut tut. Regeln und Konventionen ? Brauchst du das ?

Ich gehe davon aus, dass du eine sehr intelligente Frau bist, die trotz Schwierigkeiten Verantwortung für sich und ihr Leben und auch für deine Tochter übernommen hat. Das kannst du auch in Zukunft.
 
  • #13
Ich hoffe lieber FS, du konntest jetzt irgendetwas aus meinen Zeilen für dich mitnehmen und entschuldige mich schon mal dafür, dass ich mir das jetzt hier nochmal von der Seele geschrieben habe.

Geht es dir heute besser als vor eurem Bruch? Ja, dann gräme dich nicht mit der Frage nach dem Warum, sondern nehme es einfach an!
Du brauchst Dich doch dafür nicht zu entschuldigen, liebe Stern 12345. Ich habe doch explizit darum gebeten. Ich danke Dir und allen anderen hier herzlich dafür, dass Ihr Eure Erfahrungen mit mir teilt.
Ja, ehrlich gesagt, geht es mir nach dem Bruch besser, und komischerweise ist es mir aber auch nicht wirklich egal. Aber vielleicht ist der Bruch dazu noch zu frisch.
 
  • #14
Liebe Hasendompteur

mir fällt auf, dass du dich sehr oft der Meinung anderer Menschen beugst. Und dir und deinem urteil, deinen Beobachtungen und Erfahrungen eher wenig traust.
Lieber Tom26, ich habe immer wieder das Gefühl, dass Du mich persönlich kennst. So trefflich bringst Du immer die Fakten auf den Punkt. :)
Es ist genauso wie Du sagst. Privat tue ich mich ungeheuer schwer mit Entscheidungen. Genaugenommen bekomme ich ganz alleine überhaupt keine Entscheidungen hin, weil ich immer riesige Angst vor Fehlentscheidungen habe. Ich brauche immer die Meinungen meines engen Umfeldes, weil ich mir dann innerlich zumindest immer sagen kann, dass andere ja auch Fehler machen. Total bescheuert, aber genauso ist es.
Am Montag entscheidet sich z. B., ob ich ein bestimmtes Haus kaufe oder nicht. Hier habe ich leider so viele Meinungen eigeholt, dass ich jetzt eher verwirrt bin. Jeder findet ja etwas anderes gut.
 
  • #15
besser, und komischerweise ist es mir aber auch nicht wirklich egal.
Weil in deinem Kopf Familie muss zusammen halten verankert ist. Könnte das sein? Siehst es vielleicht als scheitern an, was es aber gar nicht ist. Eher das Gegenteil ist der Fall, denn du achtest auf dich und nimmst dich selbst wichtig, was richtig und wichtig ist.

Ich vermute du bist ein Mensch, dem Harmonie sehr wichtig ist, deshalb schmerzt es dich um so mehr, dass du es privat nicht leben darfst/kannst.
Aber es liegt nicht alleine in deiner Hand und Menschen kann man nunmal nicht ändern, nur akzeptieren wie sie sind und dann für sich selbst die Entscheidung treffen, ob man damit leben möchte oder es besser ist sich zu lösen.

Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass der Schmerz sich irgendwann in ein neutrales Gefühl wandeln wird. Löse dich los von dem was war und schaue darauf wie es dir heute geht. Das ist das was zählt!
 
  • #16
Privat tue ich mich ungeheuer schwer mit Entscheidungen. Genaugenommen bekomme ich ganz alleine überhaupt keine Entscheidungen hin, weil ich immer riesige Angst vor Fehlentscheidungen habe. Ich brauche immer die Meinungen meines engen Umfeldes, weil ich mir dann innerlich zumindest immer sagen kann, dass andere ja auch Fehler machen.
Du hast emotionle Probleme mit dir selbst, lebst auf Distanz mit dir, kein Bauchgefühl, mangelnder Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen etc.pp. plus, stehst dir also emotional selbst im Weg, du solltest dir dringend kompente Hilfe holen, wenn du dich anders haben möchtest!
 
  • #17
Genaugenommen bekomme ich ganz alleine überhaupt keine Entscheidungen hin, weil ich immer riesige Angst vor Fehlentscheidungen habe.
Und genau diese Angst bringt einen am Ende dazu genau das falsche zu tun!
Was für andere richtig scheint, muss ja nicht das richtige für dich sein. Zudem will nicht jeder das Beste für dich, der dir einen vermeindlich guten Ratschlag gibt.

Ich kann dich aber total verstehen, war ich selbst auch lange Zeit so fixiert auf die Meinung anderer. Zum Glück konnte ich das ablegen und tue heute was ich für richtig halte, ich höre auf mein Bauchgefühl. Zu oft musste ich die Erfahrung machen es zu ignorieren und bin dann falsche Wege gegangen, habe falsche Entscheidungen getroffen.

Trau dich zu tun was sich für dich richtig anfühlt, egal was andere davon halten!
 
  • #18
Leider bin ich wie immer zu blöd, einzelne Kommentare zu zitieren,
Dann helfe ich dir.
Unter jedem Beitrag gibt es das Feld 'Zitieren' klicke darauf und der gesamte Beitrag wird zitiert. Du kannst dann in den zitierten Beitrag gehen und dort Passagen löschen. Ich nutze hier den Browser firefox mit dem Smartphone geht es auch.
Zur Not kannst du auch einfach kopieren (Strg C) und einfügen (Strg V). Dann solltest du das Zitat allerdings kennzeichen. Z.B. indem du den Text kursiv setzt.
Du kannst auch nur Teile eines Beitrages zitieren. Indem du den Text markierst und dann auf 'Zitieren' klickst.
Wie es mit Apple-Geräten geht weiss ich nicht.
 
  • #19
Dann helfe ich dir.
Unter jedem Beitrag gibt es das Feld 'Zitieren' klicke darauf und der gesamte Beitrag wird zitiert. Du kannst dann in den zitierten Beitrag gehen und dort Passagen löschen. Ich nutze hier den Browser firefox mit dem Smartphone geht es auch.
Zur Not kannst du auch einfach kopieren (Strg C) und einfügen (Strg V). Dann solltest du das Zitat allerdings kennzeichen. Z.B. indem du den Text kursiv setzt.
Du kannst auch nur Teile eines Beitrages zitieren. Indem du den Text markierst und dann auf 'Zitieren' klickst.
Wie es mit Apple-Geräten geht weiss ich nicht.
Vielen Dank, lieber Godot.
Obwohl wir nicht immer einer Meinung sind, sei es nochmal gesagt, dass ich Deine Beiträge sehr schätze. Dieser Beitrag beweist u. a. mal wieder, warum. :)
Jetzt müsste ich es hoffentlich kapiert haben.
 
  • #20
Jetzt müsste ich es hoffentlich kapiert haben
Und wenn nicht, dann bekommst du weitere Erklärungen von mir.
Mit welcher Hardware und mit welcher Software bewegst du dich im Internet.
Bei mir in der Familie / besser Verwandtschaft gibt es auch Konflikte, Erbstreitigkeiten. Das ist aber nix wenn ich von deinem Konflikt mit deiner Schwester lese.
Die Konfliktparteien sind bei uns immer Frauen. das ist wohl Zufall.
 
  • #21
Privat tue ich mich ungeheuer schwer mit Entscheidungen. [...] Hier habe ich leider so viele Meinungen eigeholt, dass ich jetzt eher verwirrt bin. Jeder findet ja etwas anderes gut.
Das kenne ich gut. Ich tue mich, insbesondere bei tiefgreifenden Lebensentscheidungen, auch immer schwer und sehr lange damit herum. Ist zwar etwas off-topic zu deiner eigentlichen Frage, aber dahingehend hat mir der Ted Talk "How to make hard choices" von Ruth Chang neue Perspektiven eröffnet.

Ist nicht ganz einfach zu verstehen; ich hab ihn mir auch mehrmals angesehen. Aber im Prinzip sagt sie, dass schwere Entscheidungen deswegen schwer sind, weil es die eindeutig bessere Option nicht gibt. Wir sind nicht zu blöd oder müssten nur noch ein bisschen mehr recherchieren, um endlich zu erkennen, was richtig ist - denn es gibt schlicht keine Option, die eindeutig besser ist als die andere. Sonst wäre es ja leicht.

Stattdessen sollten wir berücksichtigen, dass die Summe unserer Entscheidungen uns als individuellen Mensch definiert. Folglich sollten wir uns weniger am Pro und Contra der jeweiligen Optionen orientieren oder an der Meinung unseres Umfeldes, sondern vielmehr daran, was für eine Art Mensch wir sein möchten, und welche Entscheidung uns dem näher bringt. Vielleicht hilft dir dieser Gedanke ja ein bisschen, dich aus der Starre und Fremdbestimmtheit zu lösen.

W, 29
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #22
Und wenn nicht, dann bekommst du weitere Erklärungen von mir.
Mit welcher Hardware und mit welcher Software bewegst du dich im Internet.
Bei mir in der Familie / besser Verwandtschaft gibt es auch Konflikte, Erbstreitigkeiten. Das ist aber nix wenn ich von deinem Konflikt mit deiner Schwester lese.
Die Konfliktparteien sind bei uns immer Frauen. das ist wohl Zufall.
Vielen herzlichen Dank für das nette Angebot, lieber Godot! :)
Ich werde es dann zeitnah mal testen.

Es trifft natürlich nicht auf jede zu, aber ich habe sowohl beruflich als auch privat schon den Eindruck gewonnen, dass Frauen im Umgang komplizierter sind. Daher wundert es mich nicht zu hören, dass auch bei Deiner Familie die Konfliktpartein immer Frauen sind
 
  • #23
Immer der Unterton, warum ich und meine andere Schwester sie nicht auffangen.
Liebe Hasendompteur, wenn man Klarheit braucht sollte man aus den Untertönen Obertöne machen, sie sozusagen ans Licht holen, damit man sehen kann, ob sie echt sind, oder der eigenen Bewertung unterlagen.
Vor ca. einem Jahr sind wir dann so aneinander geraten, dass wir seitdem kein Wort mehr miteinander reden.
Ein Jahr ist nach meinem Empfinden nicht so viel. Manchmal brauchen Dinge, gerade familiäre Unstimmigkeiten mehr Zeit. Leider schmerzen gerade familiäre Zwiste besonders.
In dem Telefonat hat sie mir übelste Vorwürfe gemacht, dass ich unsere Mutter völlig hätte hängen lassen, weil ich nicht in ihrer Nähe wohnen geblieben bin und das ich sie damit praktisch ihrem Schicksal überlassen habe. Das Gespräch war wirklich übelst und wenn ich ehrlich bin, vermisse ich diese ganzen Gespräche auch überhaupt nicht. Trotzdem belastet es mich doch immer wieder.
Das kann ich nachvollziehen. Aber vielleicht ist das Ganze noch nicht reif, angesprochen zu werden, weil ihr beide noch immer zu voll mit negativer Energie seid.
Ich frage mich, wie es möglich ein kann, dass aus einem einst so guten Verhältnis so eine Katastrophe geworden ist.
Ich spreche die Dinge immer an. Ich bin aber die Einzige in meiner Familie und lasse den Rest nicht entkommen... :)
Allerdings muss man manchmal auch warten, bis die Beeren reif sind....
 
  • #25
Ich habe den Kontakt zu meinem Bruder komplett abgebrochen, leider verfolgt er mich noch manchmal in meinen Alpträumen. auch der Kontakt zu einer meiner Schwestern (sie hat eigentlich den Kontakt abgebrochen, wegen einer absolut niedrigen Erbs-Streitigkeit, also 2000 Euro). Dann gibt es da auch noch so eine Schwester, die genauso denkt, sie ist immer das Opfer, ruft nachts um 1Uhr an (betrunken) und macht alle Welt für ihr Scheitern verantwortlich. Kein Job, Gott sei Dank noch einen Ehemann, sonst müssten wir uns ja kümmern.
Es geht mir ohne diese Energiesauger einfach besser. Wir sind übrigens 7 Kinder und zu den anderen habe ich ein absolut bestes Verhältnis. Sollte also nicht komplett an mir liegen.
Ach ja, zwischen mi und der Verwandtschaft liegen 800 Km :)
 
  • #26
Lass Die Frau doch? Wieso muss sie jetzt arbeiten, weil ihr das so wollt? Das ist ja jedermanns eigene Entscheidung und Kosequenzen. Spätestens wenn die Frau über 30 ist, dann geht Euch ihr Leben gar nix mehr an. Ich finde es immer anmaßend, anderen zu sagen, was sie zu arbeiten oder zu tun und lassen haben. Das muss jeder ganz für sich selbst entscheiden und wenn er das Erbe erst aufbrauchen will, dann halte ich das für vernünftig. Man spart sich ja was an, um dem Hamsterrad zu entkommen und sich nicht bloß totzuackern, sondern auch mal Luft im Leben zu haben. Nur Geld anzuschaffen und dann in die Kiste zu fallen ist nicht Sinn der Sache und das hätte Eure Mutter ja auch vermeiden können und besser selbst von dem Geld leben können als es den Kinder zu hinterlassen. Schön dumm. Die Mutter ist das die Saat des Schlechten gewesen.

Das ist meine Meinung mit anderer Sichtweise.

Ich sehe kein gutes Verhältnis, wenn man sich immer wieder ins Leben des anderen Erwachsenen einmischt.
Mit Ratschlägen bei Erwachsenen, die sie nicht wollen, sollte man sich sowieso zurückhalten. Da würde ICH den Kontakt abbrechen. Aber schön, wenn sich Parasiten mal selbst entfernen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.

Nix für ungut, nur denk mal drüber nach, wieso diese Abhängigkeit und Einmischerei.

Sag mal, wie alt seid ihr überhaupt?

Ansonsten: Familie gehört zusammen, man fängst ich immer gegenseitig auf. Kontaktabbruch und Wegziehen gibt es bei uns nicht. Mal ins Ausland schauen, da läuft es besser und Frauen müssen meiner Ansicht nach nicht so viel Arbeiten. Die soll lieber schauen, dass sie heiratet und noch Kinder bekommen und alle bleiben zsuammen, das wäre erst mal vorrangig wichtiger, um im Alter nicht alleine dazustehen. Geld und Jobs kommen und gehen immer.

Was Dich belastet, weiß ich nicht. Man sollte andere ihr Ding und ihre Fehler und Erfahrungen machen lassen. Es hilft gar nichts, anderen erwachsenen Leuten zu sagen, dass sie jetzt mal zu machen haben. Respekt vor den Entscheidungen des anderen - so schlimm sie auch sind - lässt einen selbst wachsen.

Warum Schicksal überlassen? Hat sie Drogenprobleme? Selbst da muss man erst auf die Schnauze fallen und sich selbst Hilfe holen. Unselbstständige Leute werden übrigens nicht selbstständiger, solange da noch andere sind. Da muss erst alles wegfallen.

Also nein, Kontaktabbruch ist so typisch Deutsch. Sowas gibts in meiner Kultur nicht und ist das aller Letzte. Man bleibt selbstverständlich ZUSAMMEN und HILFT sich.
 
  • #27
Lass Die Frau doch? Wieso muss sie jetzt arbeiten, weil ihr das so wollt? Das ist ja jedermanns eigene Entscheidung und Kosequenzen. Spätestens wenn die Frau über 30 ist, dann geht Euch ihr Leben gar nix mehr an. Ich finde es immer anmaßend, anderen zu sagen, was sie zu arbeiten oder zu tun und lassen haben. Das muss jeder ganz für sich selbst entscheiden und wenn er das Erbe erst aufbrauchen will, dann halte ich das für vernünftig. Man spart sich ja was an, um dem Hamsterrad zu entkommen und sich nicht bloß totzuackern, sondern auch mal Luft im Leben zu haben. Nur Geld anzuschaffen und dann in die Kiste zu fallen ist nicht Sinn der Sache und das hätte Eure Mutter ja auch vermeiden können und besser selbst von dem Geld leben können als es den Kinder zu hinterlassen. Schön dumm. Die Mutter ist das die Saat des Schlechten gewesen.

Das ist meine Meinung mit anderer Sichtweise.

Ich sehe kein gutes Verhältnis, wenn man sich immer wieder ins Leben des anderen Erwachsenen einmischt.
Mit Ratschlägen bei Erwachsenen, die sie nicht wollen, sollte man sich sowieso zurückhalten. Da würde ICH den Kontakt abbrechen. Aber schön, wenn sich Parasiten mal selbst entfernen, wenn sie ihren Willen nicht bekommen.

Nix für ungut, nur denk mal drüber nach, wieso diese Abhängigkeit und Einmischerei.

Sag mal, wie alt seid ihr überhaupt?

Ansonsten: Familie gehört zusammen, man fängst ich immer gegenseitig auf. Kontaktabbruch und Wegziehen gibt es bei uns nicht. Mal ins Ausland schauen, da läuft es besser und Frauen müssen meiner Ansicht nach nicht so viel Arbeiten. Die soll lieber schauen, dass sie heiratet und noch Kinder bekommen und alle bleiben zsuammen, das wäre erst mal vorrangig wichtiger, um im Alter nicht alleine dazustehen. Geld und Jobs kommen und gehen immer.

Was Dich belastet, weiß ich nicht. Man sollte andere ihr Ding und ihre Fehler und Erfahrungen machen lassen. Es hilft gar nichts, anderen erwachsenen Leuten zu sagen, dass sie jetzt mal zu machen haben. Respekt vor den Entscheidungen des anderen - so schlimm sie auch sind - lässt einen selbst wachsen.

Warum Schicksal überlassen? Hat sie Drogenprobleme? Selbst da muss man erst auf die Schnauze fallen und sich selbst Hilfe holen. Unselbstständige Leute werden übrigens nicht selbstständiger, solange da noch andere sind. Da muss erst alles wegfallen.

Also nein, Kontaktabbruch ist so typisch Deutsch. Sowas gibts in meiner Kultur nicht und ist das aller Letzte. Man bleibt selbstverständlich ZUSAMMEN und HILFT sich.
Tja, genau mit solchen Leuten würde ich den Kontakt sofort abbrechen. Selbstfürsorge ist so wichtig....
 
  • #30
@mickala, Kontaktabbruch ist keineswegs typisch deutsch. Woher hast du denn diese Weisheit? Ich habe sowohl in Italien wie auch in Frankreich gelebt und selbstverständlich hat man dort mit Familienmitgliedern gebrochen, die sich (angeblich) etwas zuschulden haben kommen lassen. Der große Zusammenhalt in manchen Ländern geschieht nicht immer aus Liebe zu den Verwandten, sondern oft aus Notwendigkeit.
 
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