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  • #61
Tagelange komplette Abwesenheit würde ich nicht als Mitelweg definieren. Am ende des Tages braucht die FS halt einen mit dem es "funkt" und der das auch als Mitelweg sieht. Ein 25-33 Berater oder selber Flugbegleiter oder Karriereorientierter wird es wohl nicht sein.

Zum Thema Schwangerschaft und Bestrahlung / Jet Lag wurde noch nichts gesagt. Europäische Stewardessen können "wenn es so weit ist" lokale Strecken nehmen. Bei VAE wohl eher nicht machbar? bzw. dann wäre Sie in Muskat, Doha etc unterwegs und ist nie zu Hause ...

Interessanter Thread.
 
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  • #62
Zummindest auf den Intercontistrecken ist der Job total eaaaaasy, die Flugbegleiterin haben sogar innerhalb des Fluges Schichtwechsel mit Schalfpause im Flachbett und dann bezahlte Erholungstage Vor-Ort mit minimalen Arbeistaufwand die sich auf Briefings etc. beschränken. Und wenn Sie der Businessklasse oder First Class zugeordnet werden, dann sind in den 4 bis 6 Stunden wo die Lichter aus sind die "Business Fatzkes" im Tiefschlaf. Faktisch "arbeiten" Sie 5 oder 6 Stunden von 3 oder 4 bezahlte Arbeitstage. Überhaupt nicht hart. Ich gehe davon aus, dass unsere FS bei der VAE Airline ähnliche paradiesiche Zustände gerade erlebt.

Die Bedingungen vom Job sind hart ! Trockene Haut, Strahlung, Jet Lag, fremde Städt und Hotels, Ausmusterung bei Alter, tagelang nicht ZuHause .. (und vielleicht doch Aussensicht?)

Hmm. tagelang nicht zu Hause .... Genau an dieser Bedingung knabbert unsere FS gerade.

Sie könnte was daran tun und die Anzahl Ihrer potentiellen Partner deutlich nach oben schrauben, z.B. sich eine europäische Airline suchen wo sie jeden Abend zu Hause ist. Aber das wiederum wären halt keine paradiesichen Zustände sondern in der Tat ein knochenharter Job mit Teils mieser Bezahlung.

Das Leben besteht aus Kompromissen, klingt doof ist aber so. Das Dilema muss Sie schon selber lösen.
 
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  • #63
@61:Gerade auf Langstrecken ist unser Job alles andere als "easy".Auch wenn wir auf manchen Strecken Pausen haben-so sind wir in der restlichen Zeit immer voll im Einsatz.Das nennt sich "Wache".Wir rennen durch den Flieger,um die Gäste mit Getränken zu versorgen,prüfen,ob alles sicher ist,bereiten den nächsten Service vor.Zwischendurch gibt es allerlei Zwischenfälle.Medizinische Notfälle sind über dem Atlantik wirklich kein Spaziergang.Wir sind sehr gut ausgebildet und haben das Material eines Rettungswagens an Bord.Wenn kein Arzt an Bord ist müssen wir ran.Gnadenlos.
Vor Ort kriechen wir teilweise wirklich auf allen Vieren ins Luxushotelzimmer.Total erschöpft.Ja,wir werden dafür bezahlt.Ist ja auch Dienstzeit.Ein "normaler" Mensch benötigt pro Stunde Zeitumstellung einen Tag,um sich anzupassen.Dann rechne mal nach,was eine Stewardess auf einem 3-Tagestripp nach New York macht.Und nach der gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeit fliegt sie vielleicht in eine komplett andere Zeitzone.Das Briefing als "läppisch" zu bezeichnen ist schier der Gipfel.Ich leite die großen Kabinenbesatzungen auf der Langstrecke.Glaub mir.Ich sitze vor jedem Flug gewissenhaft da und bereite mich vorbildlich vor.
Das ist mindestens eine kleine Präsentation.
Das kostet viel Zeit.
Der Beruf hat sich sehr gewandelt.Ich mache das schon sehr lange und habe natürlich auch einen sehr schönen Vertrag.
Die FS arbeitet vermutlich für EK oder EY.
Vielleicht hat sie keinen festen Arbeitsvertrag.
Die Airlines in den VAE tauschen ab einem gewissen Alter tatsächlich aus.
Ich sehe nur nicht ein,dass sich hier aus Unwissenheit so negativ über Stewardessen geäussert wird.
Das geht gegen meine Berufsehre!
Ich hatte noch nie Probleme mit Männern diesbezüglich.
Mein Partner findet es immer toll,dass ich spannende Dinge aus der großen weiten Welt erzählen kann.
Er hat mich auf meinen Reisen auch begleitet und findet es toll,mal einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.
Er ist auch auch sehr glücklich,eine Partnerin zu haben,die ihren Job über alles liebt.
Und froh ist er ,dass ich nicht so ein Klammeraffe bin,der mit sich allein nichts anzufangen weiß.
In diesem Sinne.
Hochmut kommt vor dem Fall!
 
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  • #64
Tja die Alternative wäre dann die frustrierte Juristin in einer biederen Anwaltskanzlei umgeben von Alphamännchen die der Meinung sind eine Frau sollte sich um die Familie kümmern.

Also lieber in einem ungeliebten Beruf vor sich hinvegetieren und bloß nicht das machen was einem Spass macht.

Mir sind prinzipiell die Menschen lieber die eine Zufriedenheit ausstrahlen und mit sich und der Umwelt im Reinen sind.

Ich frage mich nur warum die Männer hier teilweise so harsch reagieren, würden sie die FS in ihrer Stewardessenuniform sehen, attraktiv und interessant wären ihre Kommentare schnell vergessen.

w46
 
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  • #65
Liebe FS,
ja was denn nun-Karrierefrauen machen den Männern Angst, aber Stewardess sollst Du auch nicht sein. ..grosser Gott.Und glaube mir-die erstaunlich reaktionären Antworten hier kommen von Männern, die erst das Hausmütterchen wollen und dann ihrer Affärenfrau vorjammern werden, wie öde sowas ist und dass sie eine aufregende und begehrenswerte Frau wollen, die Abends noch in Strapsen antanzt und nach Freiheit und Abenteuer riecht;)Denen kannst Du es sowieso nicht recht machen, das solltest Du auch nicht!

Vergiss das alles-meine Mutter war die ersten 15 Jahre der Ehe auf Wunsch meines Vaters zuhause und war unglaublich frustriert, da sie vor Heirat und Mutterschaft viel in Künstler-und Intellektuellenkreisen war. Als sie endlich wieder anfing zu arbeiten-"unterqualifizierter" Job in einer Boutique eines Hotels-und wieder mit Menschen aus aller Welt zu tun hatte, war sie zu 80% ausgeglichener und selbstsicherer!
Mit dem richtigen Partner zusammen wird das schon. Und eine frustrierte Mutter ist viel schlimmer als eine, die eben nur 10-15 Tage im Monat da ist. Du kannst ja überlegen, die erste Zeit mehr dazusein, wenn die Kinder erstmal im Kindergartenalter sind, ändert sich sowieso einiges. Es gibt immer eine Lösung:)
w
 
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  • #66
<Mod: Chat entfernt.>

Aber es geht auch nicht um uns. Es geht um die FS, die jetzt im Nahen Osten als Stewardess arbeitet und versucht, das im Einklang mit einem Privatleben inkl. Familie in Deutschland zu bekommen, da Sie derzeit Ihre Flüge so arrangieren kann, dass Sie 10 bis 15 Tage in Deutschland ist. Und zummindestens sind wir uns einig, dass Sie dort in den VAE keine langfristige Perspektive hat. Aber Ihr gewünschtes Lebensmodell basiert auf dem langfristigen Aufbau einer Familie mit Ihr als (mit)tragende finanzielle Säule in diesem Ihrem Traumberuf. Und nun fragt Sie sich, berechtigterweise, ob sich das mit einem in Deutschland lebenden 25 bis 33 jährigen Mann umsetzen lässt.

Würden Sie Ihr als erfahrene Purserin ernstaft diese Frage mit einem ermutigendem ja beantworten? Kennen Sie positive Beispiele von z.B. Japanerinnen, die für eine deutsche Airline tätig sind und wärenddessen in Tokyo eine Familie gegründet haben?

Vielleicht fehlt mir da ja wirklich der Weitblick und es ist mittlerweile "alles" möglich.

<Mod. >
 
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  • #67
Ich frage mich nur warum die Männer hier teilweise so harsch reagieren, ... w46
Nun, da ist eine Frau, die FS, die eine Hilfstätigkeit im Schichtdienst ausübt, in einem Job ohne langfristige Perspektive, aber als Hauptverdienerin eine Familie gründen möchte, wobei sie zu wenig verdient um für Mann und Kinder alleine zu sorgen. Als Mutter kann sie die Hauptverantwortung für die Erziehung nicht tragen, da sie regelmäßig wochenlang beruflich unterwes ist. Diese Frau sucht einen Mann der alles zum Ausgleich mitbringt, und sich den Plänen der FS zu 100% unterordnet, weil die FS das genau so und nicht anders will und Spass machen würde. Rückblickend hat die FS bewiesen, dass sie nicht zum ersten Mal im Leben kopflos agiert. Sie hat Abitur gemacht, und Jura studiert, um dann abschliessend festzustellen, dass ihr der Beruf keinen Spass mehr macht, um sich dann für eine Hilfstätigkeit zu entscheiden.

Die überwiegende Meinung der Männer ist, es wird schwierig sein so ein Exemplar von Mann zu finden der einer orientierungslosen Frau im Familienverbund blind folgt, alle ihre Schwächen ausgleicht, sich um den Nachwuchs kümmert, und es als sein höchstes Lebensziehl sieht, Hauptsache die Frau hat Spass im Job, und alles andere muss sich dem unterordnen.

m
 
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  • #68
Krux hier ist eigentlich gar nicht der Job an sich, oder die Abwesenheit. Es würde alles für eine normale Beziehung reichen, der nichts wichtiges im Weg steht.
Das Problem ist der Kinderwunsch. Damit meine ich nicht, dass Frau für Kind zu Hause bleiben muss, sondern dass Kinder halt auch etwas kosten (die Durchschnittskosten bis 18J und bei Studium darüber hinaus kann jeder selbst nachschlagen). Für die gerechte finanzielle Teilung von mindestens einem gewünschten Kind ist so ein langfristig nicht sicherer Beruf wie Stewardess keine finanzielle Säule. Damit bliebe der Teil komplett am Mann hängen, wenn man realistisch plant. Das Einkommen der Frau ist natürlich auch da, aber kann nicht für langfristige Planung herangezogen werden.

FS, ist der Kinderwunsch so wichtig? Ohne hättest du es leichter.
 
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  • #69
Die Anfeindungen von seiten der Frauen hier würde ich mit Neid erklären und die von Seiten der Männer mit allgemeiner Angst vor Verlust von Kontrolle über die Frau. Ganz einfach.
 
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  • #70
#67: Ich glaube, das Hauptproblem ist nicht die langfristige Finanzierung von Kindern in Verbindung mit ihrem Beruf, sondern dass die FS als Frau viele Tage im Monat abwesend wäre und der Mann während dieser Tage alleine für die Kinder zuständig wäre.
Das Modell, dass der Mann die finanzielle Hauptlast zu tragen hat, kommt doch heutzutage noch in sehr, sehr vielen Familien vor, schließlich sind viele Mütter Hausfrauen oder maximal Teilzeit arbeitend, und das nicht selten im Niedriglohnsektor. Das Modell ist daher nicht ungewöhnlich. Viele Männer finden es ja sogar gut, wenn die Frau nicht Vollzeit arbeitet, weil sie dann ein warmes Essen auf den Tisch bekommen und nicht mithelfen müssen im Haushalt, weil die Frau als diejenige, die mehr Freizeit hat, den alleine erledigt.
Wenn allerdings eine Frau ihren Job liebt, ihn auch mit Kindern Vollzeit weiterführen will und der Mann sich diesem Wunsch anpassen müsste, finden das viele sonderbar, da es dem gesellschaftlichen Standardmodell, dass die Frau beruflich zurücksteckt und die Kindererziehung und Elternzeit zum Großteil alleine schultert, während der Mann sich beruflich nicht einschränken muss, zuwider läuft. Das ist zumindest mein Eindruck der aktuellen Gesellschaft.

w, 28, auch Juristin und mit gleicher Lebenseinstellung wie die FS, aber im eigentlichen Beruf tätig
 
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  • #71
#67: Ich glaube, das Hauptproblem ist nicht die langfristige Finanzierung von Kindern in Verbindung mit ihrem Beruf, sondern dass die FS als Frau viele Tage im Monat abwesend wäre und der Mann während dieser Tage alleine für die Kinder zuständig wäre.
Nein, das Argument kann man nicht so einfach abbügeln. Ich als Mann würde mir zweimal überlegen, ob ich mich und meine zukünftige Familie finanziell von einer Frau abhängig mache, die keinen langfristig sicheren Job hat und zwar hochqualifiziert ist, aber keine Aussicht nach ihrer "Karriere" als Stewardess in ihrem ursprünglichen Beruf wieder einzusteigen.

Wenn allerdings eine Frau ihren Job liebt, ihn auch mit Kindern Vollzeit weiterführen will und der Mann sich diesem Wunsch anpassen müsste, finden das viele sonderbar, da es dem gesellschaftlichen Standardmodell, dass die Frau beruflich zurücksteckt und die Kindererziehung und Elternzeit zum Großteil alleine schultert, während der Mann sich beruflich nicht einschränken muss, zuwider läuft. Das ist zumindest mein Eindruck der aktuellen Gesellschaft.
Ja, natürlich finden das viele sonderbar. Ich kann doch nicht von Männern verlangen, kompromissbereiter in Bezug auf Familie und Beruf zu sein und im Gegenzug den eigenen Beruf als nicht zur Disposition stehend klassifizieren. Wenn ich von Männern mehr Engagement in der Familie wünsche, muss ich dazu auch bereit sein.
Entweder ich bin so gepolt wie die FS, dann darf ich mich aber auch nicht darüber aufregen, wenn Männer so ticken und sich eine Frau wünschen, die zuhause bleibt, oder ich bin der Ansicht, dass beide Seiten grundsätzlich ihren Beitrag zu leisten haben. Das widerspricht aber der Zukunftsvorstellung der FS.
Man kann der FS nur raten, einen Mann zu suchen, in dessen grundsätzliche Lebensplanung so etwas passen würde, und der genug Risikofreude mitbringt, sich auf die finanzielle Versorgung durch eine Stewardess einzulassen, die aller Wahrscheinlichkeit nach keinen Job hat, den sie über ein gewisses Alter hinaus ausüben kann.

Die Anfeindungen von seiten der Frauen hier würde ich mit Neid erklären und die von Seiten der Männer mit allgemeiner Angst vor Verlust von Kontrolle über die Frau. Ganz einfach.
Irgendwie höre ich seit meiner Kindheit, dass Männer Frauen unbedingt kontrollieren wollen. Ich jedenfalls will das nicht und ich kann es auch nicht mehr hören!! Diese Art von Ideologie geht mir gehörig auf den Geist. Nein, nicht jegliche Form männlichen Widerspruchs bezüglich des Lebensentwurfs einer Frau ist Unterdrückung. Manchmal ist es einfach nur gesunder Menschenverstand.
 
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  • #72
. Das ist zumindest mein Eindruck der aktuellen Gesellschaft.

w, 28, auch Juristin und mit gleicher Lebenseinstellung wie die FS, aber im eigentlichen Beruf tätig
Ja, schön, richtig! - take it or leave it.

Es tut uns Männern hier ja im Forum megamässig leid das Frauen deiner Couleur nicht die Antworten der Gesellschaft bekommen die sie gerne hätten, aber so ist es nunmal. Die FSerin hat ganz offen um ehrliche Antworten gebeten.

Ich denke die meisten Männer und Frauen möchten gerne gemeinsam eine Familie gründen und auch gemeinsam erziehen.

Das klappt bloss relativ schwierig wenn einer von beiden meint ständig auf Achse sein zu müssen.
Da frage ich mich dann schon: Wozu Kinder? Geht es der FSerin nur rein um die Fortpflanzung?

Dann soll sie es halt bleiben lassen wenn sie nicht bereit ist auch für Kinder Opfer zu bringen.
Evtl. findet sie auch einen Mann der soetwas mitmacht - Idioten gibt es ja genug.

Also so eine Frau mit so einem gebrochenen Lebenslauf käme für mich weder als Partnerin noch als potentielle Frau für Kinder in Frage. Hat einer anderer hier bereits gut geschrieben, es zeigt einfach von der totalen Planlosigkeit dieser Dame (juristisch studiert, aber als Stewardess arbeitend - hätte sie auch einfacher haben können) - und das Projekt das sie jetzt plant kann auch nur schief gehen.
 
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  • #73
Hier 61 und 65 und auch zum letzten mal.

Auch wenn die FS im klassichen Sinne keine Beratung wollte, hier trotzdem als Denkanstoss:

Vielleicht finden Sie Ihr Liebesglück in Dubai, Sie verlagern Ihren Lebensmittelpunkt für einige Jahre dorthin. Da gibt es genügend Expat-Männer in Ihrer Zielgruppe, vermutlich auch eher passend zum Jetset als die deutsche "passende" Variante. Sie wären dann eine ganz normale Stewardess, bei jeder Schulung / Umplanung / Unterbrechung etc mit Ihren Liebsten zu Hause. Ihre Anwesenheit mit Ihrer Familie wäre viel planbarer und frequenter, wenn notwendig kann eine 24-Stunden Kinderbetreuung problemloser von asiatischen Personal übernommen werden. Sie wären auch mit Ihren Reiserouten viel flexibler, müssten nicht immer Dubai - Deutschland fliegen um zu Hause zu sein, entspannt die ganze Welt sehen. Sie hätten immer noch genügend Aufenthalte in Deutschland um Ihren Bekanntenkreis zu pflegen. Das Damoklesschwert der Routen-Einstellung Dubai-Frankfurt wäre nicht da. Und nach einigen Jahren dürften Sie als Paar mit Ihrem und seinen Expat Gehalt einen finanziellen Polster haben um den weiteren Lebensabschnitt zu gestalten, wie auch immer. Und das alles ohne der Notwendigkeit für Sie den auch wie auch immer hier beschriebenen "25-33 jährigen um Frankfurt herum lebenden für 20 Tage pro Monat zu Hause verfügbaren Beta-Softie mit hohen Organisationstalent und Selbstbewusstsein" "´passenden" finden zu müssen.

Freund von mir hat vor kurzenm in Beijing seine Traumfrau gefunden und geheiratet, eine deutsche die auch Expat war. Ein anderer Freund eine in Tokyo. Passiert ständig da draussen. Und sie bewegen sich nun mal mehr da draussen als in Deutschland. Einfach offen für alles sein. Viel Glück noch.
 
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  • #74
Ja, schön, richtig! - take it or leave it.
...
Ich denke die meisten Männer und Frauen möchten gerne gemeinsam eine Familie gründen und auch gemeinsam erziehen.

Das klappt bloss relativ schwierig wenn einer von beiden meint ständig auf Achse sein zu müssen.
Da frage ich mich dann schon: Wozu Kinder? Geht es der FSerin nur rein um die Fortpflanzung?

Dann soll sie es halt bleiben lassen wenn sie nicht bereit ist auch für Kinder Opfer zu bringen.
Evtl. findet sie auch einen Mann der soetwas mitmacht - Idioten gibt es ja genug.
Interessant. Frauen, die auch mit Kindern Vollzeit arbeiten wollen, sollen das Kinderkriegen besser gleich bleiben lassen und Männer, die mit einer Frau, die sich beruflich nicht jahrelang einschränken will, wenn sie Kinder bekommt, sind Deiner Meinung nach Idioten. Aber andersherum (nach Karriere strebender Mann, der kein berufliches Opfer für die Familie bringen will, Frau, die jahrelang zu Hause bleibt und sich alleine um die Kindererziehung kümmert), siehst du das bestimmt lockerer, oder?
 
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  • #75
#67Wenn allerdings eine Frau ihren Job liebt, ihn auch mit Kindern Vollzeit weiterführen will und der Mann sich diesem Wunsch anpassen müsste, finden das viele sonderbar, da es dem gesellschaftlichen Standardmodell, dass die Frau beruflich zurücksteckt und die Kindererziehung und Elternzeit zum Großteil alleine schultert, während der Mann sich beruflich nicht einschränken muss, zuwider läuft. Das ist zumindest mein Eindruck der aktuellen Gesellschaft.

w, 28, auch Juristin und mit gleicher Lebenseinstellung wie die FS, aber im eigentlichen Beruf tätig
Das finde ich als Mann überhaupt nicht sonderbar. Im Gegenteil möchte ich, dass sich eine potentielle Partnerin verwirklicht. Es ist eben nur sonderbar, einerseits vom Mann Verfügbarkeit für die Kinder einzufordern (für sich genommen ok) und andererseits selbst nichts langfristig brauchbares für die finanzielle Seite bereitzustellen. Beides auf einmal (Zeit UND Geld bereitstellen) können die wenigsten Männer oder Frauen, daher wird das mit dem Kinderwunsch schon bestenfalls schwierig. Wie gesagt, absolut kein Problem für eine kinderlose Beziehung.
 
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  • #76
Liebes Forum,

Ich w,27 habe zwar Jura studiert, arbeite jedoch als Flugbegleiterin. Ich bin ca. 10-15 Tage im Monat zu hause. Ich hätte gern mal eine Familie wäre jedoch nicht bereit meinen Job aufzugeben.
Deshalb meine Frage an die Männer (speziell in meiner Zielgruppe 25-33): Würde euch das abschrecken?

Danke.
Hallo
bin zwar eine ältere Zielgruppe (46 Jahre), kann aber ein wenig zu dieser Frage glaube ich beitragen.
habe 2011 meine langjährige Ehe wegen wiedergefundener Jugendfreundin geschmissen die seit 25 Jahren Flugbegleiterin ist. Ähnlich wie bei dir ist sie viele Tage / Nächte (Langstrecke) unterwegs. bei aller Liebe (und es ist/war die große Liebe) scheint unsere Beziehung beinahe am Ende. zu viel "Wartezeit" für mich zu Hause, zu viele "Unsicherheiten" was Sie in den auswärtigen Tagen/Nächten macht.....
spreche hier wirklich aus Erfahrung wenn ich sage, dass viele Flugbegleiter einfach die Bodenhaftung fürs normale Leben zuhause verloren haben.....
und viele Probleme die dieser Beruf für den Partner erzeugt einfach nicht verstehen, bzw. nicht mehr verstehen können .....
kurzum.... FB ist Beziehungskiller, umsonst sind nicht viele FBs untereinader bzw. mit Piloten liiert....
 
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  • #77
Liebe Unbekannte,

für mich (männlich, 32) wäre Dein Beruf allein noch kein Hinderungsgrund. Das gemeinsame Leben muss halt irgendwie organisiert werden ... . d.h.: wenn wir bei EP in Kontakt kommen würde ich Dich sicher sehr bald fragen, wie wir folgende Probleme unter Kontrolle bekommen....
a) Wir müssen zusammen genügend Geld verdienen, um eine Familie gut zu versorgen,
b) Wir müssen uns von Zeit zu Zeit sehen,
c) Wir müssen die Kinderversorgung sicherstellen .... .

Ob es ein weiteres Kennenlernen gibt, würde für mich auch davon abhängen, ob wir da eine sinnvolle Lösung finden - ich denke Du gibst mir recht: Falls wir keine sinnvolle Lösung sehen, hätte es keinen Sinn..... :

Um a) zu lösen brauchen wir wahrscheinlich 2 Gehälter - wenn wir beide arbeiten und
Du oft überhaupt nicht da bist: wie löst man dann c).... Das wäre wohl eine Kombination aus
Wir, Eltern, Au-pair, Tagesmutter ... . Stichpunkte wie Eltern hängen von deren Wünschen und unserem Wohnart ab etc. etc. etc. ... .


Naja, Du siehst, wo die Sache hinläuft..... einfach auf "Kein Interesse!" klicken ist für einen Mann sicher die einfachere Art; wenn ich Profile durchschaue und mir überlege, welche Unbekannte ich anschreibe, würde ich bei zwei Profilen, die für mich ansonsten ähnlich attraktiv wirken, sicher eher die Lehrerin, Beamtin, Steuerberaterin, etc. kurz jemanden mit einem "lokalen" Job, der vielleicht auch freie Zeiteinteilung erlaubt, wählen, als eine Flugbegleiterin... .
Wenn Du mich anschreibst (und Dein Profil micht ansonsten interessiert), würde ich Dir eine Chance geben, die Punkte a), b), c) zu klären... .

M/32
 
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Gast

  • #78
Es ist einfach eine praktische Frage, finde ich.
Du bist an 20 Tagen des Monats nicht bei Deiner Familie.
Die meisten Kitas schließen spätestens um 18 Uhr.
Dein Mann muss die Kinder fast drei Wochen lang abholen , ihnen Abendbrot machen, sie baden, sie zu Bett bringen und die ewige Frage "Wann kommt Mama wieder ?" beantworten. Er ist über eine lange Zeit alleinerziehender berufstätiger Vater. Und das als Dauerzustand.
Oder willst Du Deinen Mann mit der Nanny oder dem Aupair Mädchen alleine lassen ? Soll die mit Deinen Kindern und Deinem Mann am Abendbrottisch sitzen ?
Oder soll Deine oder seine Mutter bei Euch wohnen ?

Für kleine Kinder sind 20 Tage eine Ewigkeit ! Sie vermissen die Mama schrecklich.
Jedesmal, wenn Du wieder zum Flughafen musst, gibt es Tränen.
Wie stellst Du Dir das praktisch vor, liebe Fragestellerin ?
w55
 
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  • #79
Hin und wieder finde ich ein paar Tage Abwesenheit wegen des Berufs akzeptabel. Meine Frau muss ein paar Mal im Jahr für maximal eine Woche verreisen. Wir trennen uns jedesmal schwer voneinander, telefonieren mindestens zweimal am Tag und freuen uns auf das Wiedersehen. Für unsere Kinder - die keine gemeinsamen Kinder sind - ist das in Ordnung, weil sie schon größer sind. Bei kleineren Kindern halte ich das für problematisch, und zwar gleichgültig, ob Mutter oder Vater lange Zeit abwesend sind.