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  • #1

Hat bei einem Seitensprung auch der Schuld mit dem betrogen wurde

Was meint ihr, wenn eine Frau (verheiratet) sich auf einen Seitensprung mit einem Single einlässt und die Ehe zerbricht, hat der Single auch Schuld am zerbrechen der Beziehung?
 
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  • #2
Wusste der Single, dass die Frau verheiratet ist?
 
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  • #3
Meiner Ansicht nach trägt alleine der Betrüger die Verantwortung für den Betrug. Es sei denn, zwischen dem Betrogenen und dem "Erfüllungsgehilfen" bestand ein Vertrauensverhältnis, welches dabei ebenfalls missbraucht wurde. Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich. Ich würde mit keinem Mann ins Bett gehen, der damit seine Freundin betrügt, doch das liegt alleine daran, dass ich diese Menschen als widerlich empfinde. Als unmoralisch empfände ich meine Beteiligung aber nicht, denn ich habe kein Versprechen gemacht, welches ich dadurch brechen könnte. Ich hatte übrigens auch in keinem der Fälle das Gefühl, dass ich dadurch der Partnerin gegenüber besonders lobenswert gehandelt hätte. Die "Treue" eines Mannes, die nur besteht, weil sich keine willige Frau finden ließ, ist ohnehin wertlos.

26, w
 
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  • #4
Ja, natürlich. Mittelbar ist er mitschuldig; subjektiv, wenn er um die bestehende Ehe wusste und objektiv sowieso. Ähnlich dem, der dem Dieb die Leiter hält. Ob mit oder ohne Absicht. m
 
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  • #5
Ganz klar: Ja natürlich hat der mit Schuld.

Ihm ist bekannt, dass die Frau verheiratet ist und Kinder hat.
Es kümmert ihn einen Sch...dreck, ob die Ehe daran zerbricht......

9. Gebot: Du sollst nicht begehren deines nächsten Frau............
Der liebe Gott wird die schon bestrafen..........
 
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  • #6
Meiner Ansicht nach trägt alleine der Betrüger die Verantwortung für den Betrug. ... Jeder ist für seine Taten selbst verantwortlich.
Nein. Einen Treuebruch begeht man niemals alleine. Ich (m) kann es zwar nicht herleiten, muß mich auf Immanuel Kants Bewunderung und Ehrfurcht für das "moralische Gesetz in mir" verlassen, aber eben dieses Gewissen sagt mir, daß es nicht richtig sein kann, Erfüllungsgehilfe beim Treuebruch zu sein. Und außerdem:

Ich würde mich so extrem unwohl fühlen dabei, daß dieser Sex für mich kein Vergnügen wäre.

Wahrscheinlich hängt es davon ab, ob man Sex und Gefühl trennen kann oder nicht. Gefühl für den anderen heißt für mich nämlich, ihn bzw. sie nicht auf einen Weg zu schicken, den ich selbst niemals gehen würde, weil ich ihn für falsch halte und aus meinem eigenen Leben ausgeschlossen habe.
 
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  • #7
Ob der Affaire tatsächlich eine Teilschuld am Zerbrechen der Ehe angelastet werden kann, müsste wohl von Fall zu Fall entschieden werden. Manche Ehen sind einfach schon derart kaputt, dass sie auf kurz oder lang ohnehin gescheitert wären (was einen Seitensprung keinesfalls rechtfertigt).

Aber ganz unabhängig davon, ob die Ehe nun glücklich oder unglücklich verläuft, verhält sich der/die Geliebte natürlich vollkommen daneben. Eine Gesellschaft kann nur dann möglichst reibungslos funktionieren, wenn man gewisse Grundregeln zum Umgang miteinander aufstellt und einhält (und grundsätzlich weiß jeder, dass vergebene Personen tabu sind). Je mehr Menschen diese Regeln zum eigenen Vorteil unter fadenscheinigen Begründungen brechen, desto wahrscheinlicher, dass Gesellschaft und Moral (ich weiß, der Begriff ist für viele ein rotes Tuch - dennoch ist sie nicht ganz unnütz) scheitern.

Wer entscheidet denn zum Beispiel, welche Regelüberschreitung unter moralischen Gesichtspunkten noch vertretbar ist und welche nicht? Viele mögen in dem Ehebruch ein Bagatelldelikt erkennen, aber liegt der Überschreitung dieser Grenze nicht dasselbe egoistische Prinzip zugrunde, wie bspw. dem Raub? Bitte nicht missverstehen, ich möchte hier nicht Fremdgänger mit Kriminellen auf eine Stufe stellen. Es geht mir lediglich darum, aufzuzeigen, dass Regeln nicht ohne Grund geschaffen wurden und moralisch-ethisches Verhalten keinesfalls eine Frage der individuellen Perspektive ist.

Wer den Seitensprung oder das Einmischen in eine fremde Beziehung gutheißt oder bagatellisiert, muss konsequenterweise anderen Menschen ebenfalls gestatten, ursprünglich allgemeinverbindliche Regeln nach ihrem subjektiven Maßstab auszulegen, zu beugen und letztlich sogar zu brechen.

Und das kann schlussendlich niemand wirklich wollen.
 
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  • #9
Die "Treue" eines Mannes, die nur besteht, weil sich keine willige Frau finden ließ, ist ohnehin wertlos.
Indem man diese "willige Frau" ist, hat man doch wenigstens die Gewißheit, daß der Sexpartner definitiv ein Heuchler vor dem Herrn ist. Ein strategischer Vorteil gegenüber all jenen Frauen, die das erst später leidvoll herausfinden müssen. (m)
 
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  • #10
Nein. Einen Treuebruch begeht man niemals alleine.
Wer die Treue alleine geschworen hat, bricht sie auch alleine. Den Koitus kann man nicht alleine vollziehen, ein Treueversprechen hat aber nur einer der Beteiligten gegeben und damit ist auch nur dieser für dessen Bruch verantwortlich. Zuwider ist mir die Person, die ihren Partner hintergeht, noch widerlich ist mir aber ein Mensch, der für seine eigenen Taten nicht die volle Verantwortung übernehmen will.

26, w
 
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  • #11
Es geht um Charakter und Werte ( nicht die christlichen nur, sondern die menschlichen!).
Ich könnte mir als Frau nicht im Spiegel ins Gesicht sehen, würde ich mit einem verh.Familienvater ins Bett steigen. Ich würde mich vor mir selbst angewidert fühlen, denn ich müsste ständig an die ahnungslose, betrogene Frau denken. Ich wäre zum Mittäter geworden.
Außerdem würde ich mich als Frau schämen, anderer Frau so erbärmlich in den Rücken zu fallen...Schon aus diesem Grund würde ich auch niemals was mit einem Gebundenen anfangen, ihn nicht anflirten und auch ihn einer anderen nicht ausspannen...!
Menschen , die keine Skrupel haben, ein bisschen Spaß zu bekommen und wissentlich anderen weh zu tun (emotional und psychisch) erachte ich als Charakternullen und mit solchen will ich nichts zu tun haben.
w45
 
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  • #12
Wer kein Versprechen gegeben hat, kann keins brechen. Der oder die Dritte ist nicht Schuld am Ehebruch. Ich kenne es zwar von Seiten der "Betrogenen" nur so, dass der Dritte (oder meistens die Dritte) verteufelt wird während der eigentliche "Betrüger" entschuldigt wird. Das hängt aber damit zusammen, dass der Betrogene sich die Ehe weiter schön reden will. Da verliebt sich der Ehepartner anderweitig, geht sogar mit einem anderen Menschen ins Bett, und trotzdem reden sich diese Leute noch ein, ihr Mann oder ihre Frau würde sie noch lieben, wäre ihnen noch eng verbunden etc. und hätte sie nie betrogen, wenn es die Versuchung nicht gegeben hätte, weil sie sich sonst eingestehen würden, dass die Ehe kaputt ist und sie ihre Würde durch die Tolerierung dieser Veränderung einbüßen. Wenn ich einen Menschen liebe, bin ich ihm treu. Wenn ich ihn nicht liebe, bin ich offen für Gefühle für andere Menschen.
 
  • #13
Schuld ist so ein verdammt hartes Wort. Was bringt die Beantwortung der Frage, ob der Dritte Schuld hat? Hilft eine Schuldzuweisung irgendwie weiter? Es ändert jedenfalls nichts an dem Treuebruch und am Ende der Beziehung. Viel eher sollte man sich die Frage stellen, ob man verzeihen und vergeben kann.
 
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  • #14
Nein, natürlich nicht. Ist der Koch schuld, wenn ich zuviel esse?
Gegen welche Moral verstösst man denn? Beim Fremdgehen ist die Ehe sowieso schon vorher zerrüttet.
Solange derjenige, der fremdgeht, noch im Vollbesitz seiner Entscheidungsfreiheit ist, solange nicht.
Übrigens ist bei Fremdgehen immer auch der betrogene Partner schuld. Sonst käme es gar nicht dazu.
Die Zeiten, in denen es die Schuldfrage bei der Scheidung gab, sind zum Glück ebenso wie Hexenverbrennungen vorbei.
 
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  • #15
Für den der "Mit"betrogen hat, trifft ihn (oder sie) so lange keine Schuld, bis es ihm selbst mal so ergeht. In diesem Moment wird er mit sehr großer Wahrscheinlichkeit den "Mittäter" beschuldigen ... und vermutlich vergessen, dass er selber mal einer war.

Abgesehen davon hat @Woopsy natürlich vollkommen Recht: die Schuldfrage ändert an nichts was.
 
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  • #17
der für seine eigenen Taten nicht die volle Verantwortung übernehmen will.
Ein Mann, dem es gegen den Strich geht, mit einer verheirateten Frau zu schlafen, muß also wohl ein ziemlich übler Charakter sein, denn er kneift vor dem Treuebruch (der für ihn ja gar keiner wäre), um nicht mitverantwortlich zu sein. Danke für die Blumen, kann ich da nur sagen.
 
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  • #18
Ein Mann, dem es gegen den Strich geht, mit einer verheirateten Frau zu schlafen, muß also wohl ein ziemlich übler Charakter sein, denn er kneift vor dem Treuebruch (der für ihn ja gar keiner wäre), um nicht mitverantwortlich zu sein.
Ich habe nicht die allergeringste Ahnung, wie Sie dank meiner Worte zu dieser Schlussfolgerung kommen konnten. Gesagt habe ich nichts anderes, als dass ich Betrüger nicht leiden kann, und dass ich es noch viel weniger leiden kann, wenn diese für ihren Betrug nicht die volle Verantwortung übernehmen, sondern die Schuld auf den "Erfüllungsgehilfen" abwälzen wollen. Ich habe kein Urteil über eine Person getroffen, die nicht mit einem Fremdgänger schlafen möchte, und schon gar nicht in negativer Art.

26, w
 
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  • #19
Niemandem geht es hier um eine juristische Frage, das ist eine moralische.
Das stimmt zwar einerseits schon, andererseits kann man es nicht trennen. Das Gesetz ist aufgehoben worden, weil die Schuldzuweisung bei einer Trennung unsinnig ist, da sie der Realität nicht entspricht. Meist sind beide an der Scheidung schuld.
Der eine aus Vernachlässigung, der andere als "aktiver Täter". Die Schuld, wenn man denn davon reden will, wenn zwei Menschen sich trennen, um eventuell glücklicher zu werden, trifft beide.
 
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  • #20
Im allgemeinen werde ich nicht wissen ob die Dame in fester Beziehung ist. Ich achte nicht auf die Finger/Hände und nicht jede trägt einen Ring. Sollte sie es aber doch erwähnen, bedanke ich mich für die nette Unterhaltung und bin weg. Und das auch wenn ich zuviel getrunken habe. Sowas, und ein Kondom zu benutzen, sollte man immer schaffen.
 
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  • #21
Im allgemeinen werde ich nicht wissen ob die Dame in fester Beziehung ist.
Wer nicht fragt, bleibt dumm. Mir wäre diese Frage wichtig genug, um sie rechtzeitig anzuschneiden, denn ich will nicht der Grund für einen Treuebruch sein. Mit den Schultern zu zucken nach dem Motto "sie wird schon wissen was sie tut" ist, wie ich meine, ein bißchen zu einfach.

sondern die Schuld auf den "Erfüllungsgehilfen" abwälzen wollen.
Mich in dieser Rolle wiederzufinden wäre mir ausgesprochen peinlich. Muß doch nicht sein.
 
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  • #22
Mal eine ganz andere Sichtweise:
Schuld hat der/die, die die Ehe auflöst.
Ein Seitensprung ist noch lange noch kein Grund eine Ehe aufzulösen.
Es gibt noch tausend andere Möglichkeiten das Problem zu lösen.
Wenn der / die Betrogene nach einem Seitensprung des Partners unbedingt aus welchen Gründen auch immer, die Scheidung einreicht so ist sie / er Schuld.
 
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  • #23
Was heißt denn Schuld? Für mich ist völlig ausgeschlossen, dass der, mit dem betrogen wurde, Schuld hat, denn er hat nichts mit den moralischen Kategorien der Ehepartner zu tun.

Klar, dass der Ehepartner wütend auf den, mit dem betrogen wurde ist, und ihm die Schuld oder eine Mitschuld geben will. Kann er ja machen, in seinem Kopf. Der, mit dem Betrogen wurde, fühlt sich deshalb trotzdem nicht schuldig.

Dass manche nicht verstehen, dass die Moral, die sie in ihrem Kopf haben, nicht für alle gilt, ist einfach nur kindisch. Was, wenn der, mit dem betrogen wurde, die Ehe generell ablehnt, sondern Polygamie befürwortet, Ehen schlecht findet usw.? Dann hat er nach seinen Ansichten genau das Richtige getan. Da kann der Ehepartner sich dann noch so sehr im Kreise drehen und der Welt erzählen, dass es falsch sei...

Die Moderation: Verwarnung: Ihre 7 polemischen, die Forumsregeln sprengenden Beiträge hier und im Nachbarthread wurden ungekürzt an den Administrator weitergeleitet.
 
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  • #24
Mal eine ganz andere Sichtweise:
Schuld hat der/die, die die Ehe auflöst.
Ein Seitensprung ist noch lange noch kein Grund eine Ehe aufzulösen.
Es gibt noch tausend andere Möglichkeiten das Problem zu lösen.
Wenn der / die Betrogene nach einem Seitensprung des Partners unbedingt aus welchen Gründen auch immer, die Scheidung einreicht so ist sie / er Schuld.
Eine sehr bemerkenswerte Suchtweise. Das ist etwa so wie, eine Frau sei selbst daran schuld, wenn sie vergewaltigt wird...

Nein. Jede(r), die /der haette wissen KOENNEN, dass er an einem Treuebruch mitwirkt, traegt dafuer Mitverantwortung. Das bleibt auch dann wahr, wenn es gewissenlose ZeitgenossInnen gibt, die so weit gehen, dem betrogenen Partner die Schuld ganz oder teilweise geben wollen. Es gibt IMMER bessere Optionen, mit einer Beziehungskrise umzugehen.

Manche Leute widern mich regelrecht an.

w,41
 
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  • #25
Für mich ist völlig ausgeschlossen, dass der, mit dem betrogen wurde, Schuld hat, denn er hat nichts mit den moralischen Kategorien der Ehepartner zu tun.
Richtig. Sehr wohl unterliegt er hingegen gesellschaftlich geprägten Moralvorstellungen, von denen er sogar profitiert. Bspw. dadurch, dass andere Männer sich aus Anstand von seiner eigenen Partnerin fernhalten oder gehörnte Ehegatten keine Rache an ihm nehmen.
 
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  • #26
Nein, natürlich nicht. Ist der Koch schuld, wenn ich zuviel esse?
Gegen welche Moral verstösst man denn? Beim Fremdgehen ist die Ehe sowieso schon vorher zerrüttet.
Solange derjenige, der fremdgeht, noch im Vollbesitz seiner Entscheidungsfreiheit ist, solange nicht.
Übrigens ist bei Fremdgehen immer auch der betrogene Partner schuld. Sonst käme es gar nicht dazu.
Die Zeiten, in denen es die Schuldfrage bei der Scheidung gab, sind zum Glück ebenso wie Hexenverbrennungen vorbei.
[mod]

Ich selbst neige der Ansicht zu, dass die Verantwortung des Ausbrechenden größer sei als die des Mittäters. Das heißt aber keinesfalls, der Mittäter trage keine Mitverantwortung. Ziemlich moralbefreit (wem's besser gefällt: "wertebefreit") handeln stets beide bei so einer Aktion.

(Einzige Ausnahme wäre, wenn zwei tatsächlich vereinbart hätten, eine offene Beziehung versuchen zu wollen. Aber das meint die Frage ganz offensichtlich nicht, denn dann wäre der Begriff "getrogen" ja hinfällig.)

M50
 
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  • #27
Da ich ja mal eine so böse Frau war, die sich als Single mit einem vergebenen Mann eingelassen hatte, auch wenn diese Beziehung meines Wissens nach bis heute besteht...Ich war in diesen Mann verliebt. Hatte es mir aber quasie selbst verboten, etwas mit ihm anzufangen, weil ich eben von seiner Lebensgefährtin + Kind wußte.
Habe dann anderweitig weiter nach einem Partner gesucht. Und nachdem ich dann in sehr kurzen Zeitabständen 4 Abfuhren nacheinander wegen alleiniger Erziehung meines Kindes erhielt, wurde ich ganz einfach auch egoistisch und habe mich auf den vergebenen Mann eingelassen.
 
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  • #28
Ich finde, er hat überhaupt keine Schuld, solange sie aus freien Stücken handelt. Sie hat allein die Treuepflicht ihrem Mann gegenüber.

w28
 
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  • #29
Der Mann hat schuld, weil der Mann, der betrügt, tut das SELTEN nur einmal (auch wenn er es dir sagt und verspricht), sondern hat in der Regel kontinuierlich sehr viele schamlose, geschmacklose Seitensprünge in seinem Leben und liebt das auch! Und nicht nur mit einer Frau/Geliebten, sondern er hat sehr vielen Affären über sehr viele Jahre!!!
Einen Seitensprung hat man doch nicht, weil man es bereut oder sich hinterher schlecht fühlen möchte, sondern weil man das supergeil findet und das Gefühl des Kicks liebt, etwas heimliches zu tun, was der Parnter nie erfährt! Manche verstehen das wohl nicht.

Wer einmal den Geschmack den Seitensprungs getestet hat, wird das dauerhaft in seinem Leben fortführen wie eine Sucht. Die meisten Affären gehen darüber hinaus über sehr viele Jahre/Jahrzehnte heimlich, nur wird es in der Regel totgeschmiegen. Wenn eine Affäre rauskommt, wird der Mann dir höchstens sagen, das ging nur 2 Monate, dabei kann es auch schon 2 Jahre oder 12 Jahre gehen. Und wer immer wieder in den Verdacht gerät, ein Untreuer zu sein, der könnte auch on/off Affären haben, die sich über 20,30 Jahre hinweg ziehen, mit Personen, die man früher mal so kannte.
Ich kenn das alles, und hab das alles erlebt, mit verschiedenen Affäremännern, deswegen versuche ich da ein bißchen vorzuwarnen. Die meisten haben ein falsches Bild von Seitensprüngen.
 
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  • #30
Wieso sollte der Single schuld haben. Der Betrügende ist allein verantwortlich für sein Handeln.....!
In diesem Forum kann man lesen, wie oft sich Verheiratete in Singlebörsen tummeln und auf der Suche nach Seitensprüngen sind! Manche verheimlichen ihren Familienstand!
Da muss sich keiner irgendein schlechtes Gewissen machen!
Habe mich vor Jahren mit einem Mann getroffen, der aktiv nach einer Frau suchte...dabei verheiratet war und mir das erst beim Date sagte. Er meinte nur, dass er sich mal umschauen wolle, ob er was Besseres finde...hätte ich mit ihm eine Affäre begonnen - was durchaus nach seinem Geschmack gewesen wäre - wäre ich gesellschaftlich sicher die Schlampe gewesen und jeder hätte auf mich geschaut und mich verurteilt. Aber ich habe nicht das Gefühl, dass mich da eine Schuld getroffen hätte!
 
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