• #121
Dann steht er traurig mit Tränen in den Augen, in der Tür...wo man denkt:; Ich habe ihm wohl doch was bedeutet und schwupp ist der "Traurige" auf der Datingapp. ... Vielleicht hat die FS an der Tür noch überlegt, ihm ggf Unrecht zu tun und zur Vergewisserung in die App geschaut.

Bastelst Du Dir hier den Sachverhalt nicht ein wenig zurecht?

Die FS schrieb doch, dass sie Schluss gemacht hatte, worauf er dann fragte, ob das dieses Mal wirklich Schluss sei und man fortan keinen Kontakt mehr hätte. Dieses bejahte die FS, worauf er angeblich dermaßen traurig aussah. Die FS schreibt, dass sie "hart" blieb.
Dann schreibt die FS, dass er versucht hätte, sich irgendwie zu rechtfertigen, sie aber auch hier "hart" blieb.
Außerdem schreibt sie, dass sie auf seine dann folgenden Kontaktversuche "kalt und distanziert" antwortete und dass sie ihm noch erklärte "dass es so oder so aus ist".

Dann Wut...aber mir mit Tränen einen vorspielen.

Wo hat die FS denn etwas vonTränen in seinen Augen geschrieben? Er hat ihren Angaben nach traurig ausgesehen, nachdem sie ihm klar gemacht hatte, dass zumindest nach ihren Worten und Verhalten (hart, kalt, distanziert,...) sie eben nicht mehr am überlegen ist und "so oder so aus ist".

Erstmal zeigt es einem: nein hab ihm nichts bedeutet...

Zeigt es einem das wirklich? Menschen bewältigen das Gefühl, dass etwas vorbei sei, eben unterschiedlich bzw. kommen unterschiedlich schnell zu dem Punkt, dass sie die Vergangenheit nicht wieder zurückholen können und man eben 2 Möglichkeiten hat. Entweder man trauert weiter der Vergangenheit hinterher oder aber man versucht sein Leben wieder mit neuen positiven Dingen zu gestalten.

Das hat doch wenig damit zu tun, ob einem die Vergangenheit angeblich wenig bedeutet hätte, sondern mehr damit, ob man es akzeptieren kann, dass die Vergangenheit (realistisch) nicht weiter fortgeführt werden kann. Nur, weil man zB nach dem Tod eines Haustiers sich schnell ein neues Haustier sucht, besagt das doch auch nicht, dass einem das alte Haustier nichts bedeutet hatte.

Und die FS hat dem Typen klar zu verstehen gegeben, dass es zwischen ihnen "so oder so aus ist", so dass es für ihn eben fortan wenig Sinn mehr machte, trotz ihres deutlichen "Nein" das Ende gleichwohl nicht akzeptieren zu wollen. Zumal die Beziehung auch vorher schon oft problematisch war und irgendwann der Punkt kommt, wo man die Hoffnung aufgibt, dass man zusammen "funktioniert" bzw. man ein Ende dann auch schneller akzeptiert. Nicht, weil der Gegenüber einem nichts bedeuten würde, sondern weil man akzeptiert, dass es nicht passt.
 
  • #122
Okay, ihr seid jetzt eh getrennt, aber zur Ausgangsfrage wäre meine Antwort: Ihr seid seit drei Monaten zusammen und habt häufiger Streit mit Funkstille für drei Tage? Und du kommst jedes Mal wieder an?
Ich denke, die Beziehung hat wenig Chancen. Das klingt für mich furchtbar. Ob man das jetzt moralisch als Fremdgehen ansieht oder nicht, ist wurscht. Ihr habt ganz andere Probleme mit der Kommunikation, und zwar ihr beide.
Ich hatte noch NIE drei Tage Funkstille nach einem Streit. Das würde ich auch gar nicht aushalten. Und was für Themen können das nach drei Monaten schon sein. Was soll da bei echten Problemen passieren, die auch irgendwann auftreten in einer Partnerschaft? Wenn mal Streit ist mit meinem Partner, dann gehen wir uns maximal mal eine Stunde etwas aus dem Weg und jeder denkt über die Sache nach, dann reden wir nochmal darüber und vertragen uns, entschuldigen uns beide. Aber Streit bedeutet bei uns eh eher eine Diskussion und kein Geschrei oder Beleidigungen und kommt nur alle drei Monate mal vor.
Würde ich bei meinem Partner merken, dass er einen Streit als Schlussmachen interpretiert, sofort eine Dating-App runterlädt und Frauen trifft, würde ich denken: So verhält sich nur ein Teenager (Annahme, dass Schluss ist, ohne, dass das wirklich konkret besprochen wurde). Und dass er ziemlich leicht sofort zur nächsten geht, ich ihm also recht egal bin, ich bin austauschbar. Da wär für mich einfach Ende, vor allem, wenn es erst drei Monate geht und vorher ständig Streit war.
Dann würde ich mir an deiner Stelle mein eigenes Kommunikationsverhalten mal genauer anschauen und auch, ob das in anderen Beziehungen auch so war. Ist nicht sehr gesund in meinen Augen.
w, 38
 
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  • #123
Also zu erst muss ich sagen, dass es für mich wichtig ist bei Diskussionen oder Streitereien sich auszusprechen.
Diese "Funkstille" kam nicht von mir, bin nicht der Typ für, habe auch jedes mal die Krise bekommen.
Generell finde ich bei Streitereien, dass man höchstens 2-3 Stunden sich Zeit nehmen sollte um klar denken zu können aber nicht 2-3 Tage.
Jedoch kam dies von ihm. Ich weiß noch als wir unsern ersten Streit hatten, rufte ich ihn an um uns auszusprechen und er ging einfach nicht dran. Ich war ständig hinterher, weil dann auch dieser Verlustangst dazu kam und die Frage" hmm ist jetzt Schluss? Warum höre ich nichts von ihm? "Das war alles fremd für mich,kannte das nicht in dieser Form.

Nunja mit der Zeit, leider, habe ich mich dran gewöhnt und habe es als normal gesehen, dass er vielleicht diese Zeit zum Nachdenken/runterkommen benötigt.
Naja aber anscheinend benötigte er diese Zeit für andere Dinge
Mist!
 
  • #125
Es ist genauso manipulierend, verbal auf den eine Partner mit massivem Vorwurf umgebremst loszugehen und ihm keine Gelgenheit zu geben, wenigtens kurz in Ruhe darüber nachzudenken, wie die Situation einzuordnen ist.

Ich jedenfalls brauche immer etwas Zeit wenn ich mit größeren Vorwürfen konfrontiert werde und will manchmal zumindest eine Nacht mal darüber nachdenken.

Die Themenstellerin scheint ein von diesen ziemlich schwierigen Menschen zu sein, welche immer rein intuitiv alles in einem Augenblick klären wollen, obwohl sie weder alle Fakten kennen noch berücksichtigen wollen.
 
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