• #1

Hat jemand von euch seinen/ihren Partner noch einmal geheiratet?

Liebe Leute

Hat jemand von euch seinen oder ihren Partner noch einmal geheiratet? Ich finde, dass es ein sehr mutiger (und vielleicht auch sehr riskanter) Schritt ist. Darüber wird, wie ich finde, kaum gesprochen. Das möchte ich ändern. Ich bin freischaffende Journalistin und mich interessieren solche Rückkehrgeschichten.

Wenn jemand von euch dabei ist, der oder die mir seine oder ihre Geschichte teilen möchte, freue ich mich sehr. Ich gehe respektvoll mit meinen Interviewpartnern und Interviewpartnerinnen um!

Ich bin auf eure Rückmeldungen gespannt!

Liebe Grüße
Anastasija
 
  • #2
Hat jemand von euch seinen oder ihren Partner noch einmal geheiratet? Ich finde, dass es ein sehr mutiger (und vielleicht auch sehr riskanter) Schritt ist.
Ich sehe das total anders, also umgekehrt und zwar als ein schwacher Charakter, ein Mensch der nicht aus seiner Geschichte gelernt hat, ein Mensch, der nicht lernt und immer wieder dieselben Fehler wiederholt, oder aus Aufmerksamkeit zu erregen!
Darüber wird, wie ich finde, kaum gesprochen. Das möchte ich ändern. Ich bin freischaffende Journalistin und mich interessieren solche Rückkehrgeschichten.
Das wird es auch kaum geben! Ich frage mich, warum man sich erst scheiden lässt, und dann dieselbe Person wieder heiratet, ist doch irgendwie schwach und schräg!
 
  • #3
Das wird es auch kaum geben! Ich frage mich, warum man sich erst scheiden lässt, und dann dieselbe Person wieder heiratet, ist doch irgendwie schwach und schräg!
Mir fallen spontan mehrere Paare ein, die zwei Mal geheiratet haben. Elisabeth Taylor und Richard Burton haben sich so weit ich weiß scheiden lassen und noch einmal geheiratet. Sie konnten nicht mit aber auch nicht ohne einander. Melanie Griffith und Don Johnson haben auch zwei mal geheiratet. Weitere Beispiele sind Nathalie Wood und Robert Wagner, Amy Winehouse und Blake Fiedler usw.
Ich stelle mir vor, dass bei solchen Ehen, eine seelische und sehr starke emotionale und fast obsessive Energie/Bindung vorhanden ist.
 
  • #4
Ja mein Bruder und seine Frau.
Ein Onkel und meine Tante.
Zwei weitere Paare die ich kenne.
Also ja das gibt es schon.
Ob es Unsinn ist wie Inspischlau belehrt. Ich weiß nicht.
Vielleicht waren diese Paare alle eben noch nicht ganz fertig mit ihren Partnern.
Das Gras ist neunmal nicht grüner auf der anderen Seite des Zauns.
Lasst sie doch, wenn es ihnen gut damit geht, warum nicht?
Hm... mal sehen , vielleicht rufe ich heute mal meine Exfrau an :)
M49
 
  • #5
Für mich kamen Expartner grundsätzlich nie mehr infrage.
Wenn es nicht gepasst hat, dann habe ich es mir auch gut und lange überlegt (wenn ich Schluss machte). Im anderen Falle waren die Verletzungen durch das Schlussnachen und das Abweisen für mich nicht mehr gutzumachen.
 
  • #6
Mir fallen spontan mehrere Paare ein, die zwei Mal geheiratet haben. Elisabeth Taylor und Richard Burton haben sich so weit ich weiß scheiden lassen und noch einmal geheiratet. Sie konnten nicht mit aber auch nicht ohne einander. Melanie Griffith und Don Johnson haben auch zwei mal geheiratet. Weitere Beispiele sind Nathalie Wood und Robert Wagner, Amy Winehouse und Blake Fiedler usw.
Ich stelle mir vor, dass bei solchen Ehen, eine seelische und sehr starke emotionale und fast obsessive Energie/Bindung vorhanden ist.
Das waren insgesamt "normale" On-Off-Beziehungen. Da heiraten und sich scheiden lassen in den USA einfacher als z.B. in DE ist wurde dieses herum eiern eben entsprechend ergänzt. Quasi Ehe als Wegwerfartikel.

Der Hintergrund dürften in der Regel psychische oder Verhaltensstörungen und nicht etwa Mut gewesen sein.

Gerade bei Amy Winehouse sind deren psychischen Probleme öffentlich bekannt gewesen und haben in den Tod geführt. Elisabeth Taylor wird wie anderen Schauspielern eine histrionische Persönlichkeitsstörung zu geschrieben. Über das Leben von Nathalie Wood und Melanie Griffith sind auch Besorgnis erregende Details bekannt.

@nastynutshell was ist genau dein Motiv für deine Frage? Warum siehst du Mut als Treiber für solche Wiederverheiratungen?
 
  • #7
Eine entfernt Verwandte hat viermal den selben Mann geheiratet und blieb letztlich bei ihm, sie sind nun weit über 70.

Mutig finde ich das auch nicht. Eher traurig, wenn man im Leben stagniert und sich nichts neues zutraut und sich die Vergangenheit schön redet.

Für mich könnte ich es mir mit keinem meiner Expartner vorstellen, nochmal auch nur wieder zusammenzukommen. Es gab Gründe, die zur Trennung führten, die lagen meist im Charakter begründet. Und der ändert sich nicht mehr grundsätzlich bei einem Erwachsenen.
 
  • #8
Vielleicht waren diese Paare alle eben noch nicht ganz fertig mit ihren Partnern.
»Mut« gehört zu einer solchen Entscheidung in meinen Augen nicht. Eher die Erkenntnis - ähnlich wie neverever es hier nennt - dass man sich zu schnell getrennt hat. Manche Scheidungen sind nicht wirklich überlegt und eine sehr lange Ehe vor der Trennung hatte ganz sicher ihre Gründe und oft genug auch eine stabile Basis - bis irgendwann etwas Einmaliges, und scheinbar »Unverzeihliches« passiert ist.

Trennungen erfolgen meist emotional, Scheidungen hin und wieder auch als »Konsequenz« gekränkter Eitelkeit oder was auch immer. Warum sollte jemand (in diesem Fall ein Paar) nicht nach einem gewissen Abstand und vielen Überlegungen zu dem Entschluss kommen, den Scheidungsfehler rückgängig zu machen? Wenn es passt, ist das eine durchaus reife Entscheidung.
ein schwacher Charakter, ein Mensch der nicht aus seiner Geschichte gelernt hat, ein Mensch, der nicht lernt und immer wieder dieselben Fehler wiederholt, oder aus Aufmerksamkeit zu erregen!
Diese lauen INSPI-Argumente mögen für ihn selbst gelten - dass er dabei vielleicht sein Glück verpasst, sieht er nicht.
Aber es gibt halt die BASTA!-Typen und auf der anderen Seite diejenigen, die einen Fehler verzeihen (können) - auch sich selbst!
 
  • #9
Ich finde, dass es ein sehr mutiger (und vielleicht auch sehr riskanter) Schritt ist.
Ich kenne in meinem Umfeld nur ein Ehepaar, das als absolutes Traumpaar galt und sich hat scheiden lassen, weil er fremd ging. Nachdem das gemeinsam gebaute Haus versteigert worden war und auch sonst viel schmutzige Wäsche gewaschen wurde, kamen sie nach einigen Jahren erneut zusammen, heirateten nochmal, bauten wieder ein Haus etc..

Meiner Ansicht nach haben Menschen, die zurück in ihre Vergangenheit gehen, sich nicht weiterentwickelt. Sie entscheiden sich wahrscheinlich deshalb für das Vertraute, weil sie sich vor dem Neuen und Unbekannten fürchten, das im Leben noch auf sie zukommen könnte.

Nun ist das Leben aber eine Variable und keine Konstante.
Angst vor dem Leben heißt meiner Meinung nach Angst vor der Freiheit und das sehe ich nicht unbedingt als positiv an.
 
  • #10
Diese lauen INSPI-Argumente mögen für ihn selbst gelten - dass er dabei vielleicht sein Glück verpasst, sieht er nicht.
Aber es gibt halt die BASTA!-Typen und auf der anderen Seite diejenigen, die einen Fehler verzeihen (können) - auch sich selbst!
Nein, ist lediglich meine Meinung, wie jede andere auch. Diese selbst erlebten Erkenntnisse in Verbindung mit vielen Menschen beruhen auf hohem Level des Bewusstseins und kann einigen Menschen weiterhelfen! Wer nicht annehmen möchte, braucht nicht! Ich nehme auch nicht alles an!
 
  • #11
Ein positives Beispiel habe ich doch.

Ein mir bekanntes Paar hat 10 Jahre nach der Trauung ein zweites mal geheiratet. Kirchlich im großen Kreis. 10 Jahre vorher hatten sie nur standesamtlich im kleinen Kreis geheiratet.
 
  • #12
Hallo Anastasija,
In meinem persönlichem Umfeld und Erleben kenne ich niemanden der den Expartner noch einmal geheiratet hat nach Scheidung.
Aber mir ist ein fiktives Filmpaar ( und einer meiner Lieblingsbücher) unvergesslich die diesem Drama (erkenntlich erst im Folgebuch ) ein würdiges Happy end kredenzt haben.Rhett Buttler und Scarlett O Hara von vom Winde verweht.
Ob diese nun eine histrionische Persönlichkeitsstörung aufweisen..hi hi, oder gar schwach in ihrer Entscheidungsgewalt waren ( ich denke eher das der Leidenschaftsgaul durchgegangen ist) ist in diesem Fall sogar positiv.Denn wer will schon einen langweiligen Film sehen in dem alles nach Mass und Ordnung geht..Augenroll....
 
  • #13
Das waren insgesamt "normale" On-Off-Beziehungen.
Absolut und von daher keine Seltenheit.
Der Hintergrund dürften in der Regel psychische oder Verhaltensstörungen und nicht etwa Mut gewesen sein.
Du kannst sie so sehen, wenn du möchtest. Ich sehe jedenfalls in diesen Menschen, die genialsten Künstler, die die Welt mit ihrer Schauspiel- und Gesangskunst, mit Ihrer Sprache inspiriert haben. Sie liebten sich und haben nicht aufgegeben an Liebe zu glauben. Ob es nun Mut oder Erkenntnis war, spielt letztendlich keine Rolle.
Das Gras ist nunmal nicht grüner auf der anderen Seite des Zauns.
Ganz genau!
Es gibt sehr viele Bücher über ankommen und zurückfinden. Zum Beispiel Cider House Rules von John Irving und das Kinderbuch "Oh wie schön ist Panama" von Janosch.
Das bedeutet nicht, dass jeder zurück zum Ex soll aber es gibt durchaus Menschen, die zueinander zurückgefunden haben. Freddie Mercury hat zum Beispiel auch als Solokünstler versucht und ist wieder zurück zum Queen. Er hat erkannt, was er/sie zusammen aufgebaut haben und er hatte die Größe zurück zu kommen.
 
  • #14
Absolut und von daher keine Seltenheit.

Du kannst sie so sehen, wenn du möchtest. Ich sehe jedenfalls in diesen Menschen, die genialsten Künstler, die die Welt mit ihrer Schauspiel- und Gesangskunst, mit Ihrer Sprache inspiriert haben. Sie liebten sich und haben nicht aufgegeben an Liebe zu glauben. Ob es nun Mut oder Erkenntnis war, spielt letztendlich keine Rolle.

Ganz genau!
Es gibt sehr viele Bücher über ankommen und zurückfinden. Zum Beispiel Cider House Rules von John Irving und das Kinderbuch "Oh wie schön ist Panama" von Janosch.
Das bedeutet nicht, dass jeder zurück zum Ex soll aber es gibt durchaus Menschen, die zueinander zurückgefunden haben. Freddie Mercury hat zum Beispiel auch als Solokünstler versucht und ist wieder zurück zum Queen. Er hat erkannt, was er/sie zusammen aufgebaut haben und er hatte die Größe zurück zu kommen.
Störungen und Kreativität scheinen sich nicht selten gegenseitig zu bedingen. Deswegen enden nicht wenige große Kreative mit Suizid und fallen mit Selbstverletzung auf. Z.B. schneidet sich der eine oder andere ein Ohr ab.

Eine Liebe ist in dem Kontext einer Störung nichts Angenehmes und eher eine Projektion als echt. Ängste und Psychosen spielen bei Entscheidungen in diesem Umfeld eine wichtige Rolle.

Mit Glauben an oder nicht Aufgeben von echter Liebe hat so eine ungesunde Beziehung nichts zu tun.

Würde hier Richard Burton anonym seine Beziehung zu Elisabeth Taylor schildern würden im @INSPIRATIONMASTER u.a. zu Recht zu sofortigen Kontaktabbruch raten.

Mich würde mal der Hintergrund der oben von verschiedenen Usern Wiederverheiratungen aufgezählten interessieren. Der muss ja nicht wie bei Amy & Co sein.
 
  • #15
Noch einmal den selben Menschen heiraten geht für Normalbürger sowieso nicht mehr.

Nur weil eventuell Liz Tayler dies gemacht hat, heißt es nicht dass einige Normalbürger, dies auch wollen. Das Leben der VIP kann man sowieso nicht mit anderen vergleichen.

Nur weil ein VIP dies als ganz normal ansieht, muss es ja nicht für mich ganz normal sein.

Vielleicht sind ja die Normalbürger so spießig, weil sie nicht das vorstellen können, was für manche VIP ganz normal ist.
 
  • #16
Hallo,
Ich lebe in Frankreich und hier kann man seine Beziehung offiziel registrieren lassen. (PACS)Wird dann auch im Familienbuch vermerkt.
Ich habe mich zweimal mit dem gleichen Mann gepacst. War eine on off Beziehung von über 10 Jahren mit einem Narzissten...bin jetzt hoffentlich drüber hinweg.