• #31
Die FS sagt ja daß sie den Alltag selbständig meistert. Manch eine mit MS (diese Ministerpräsidentin) meistert sogar die hohe Politik damit.

Wieso sollte der Sex ein Problem sein? Soweit ich gehört habe liegt frau beim Sex auf dem Bett und muß nicht stundenlang stehen!?!

Sollte also mit MS machbar sein. Zumindest soweit es die Potenz des 60-er zuläßt!

Der Rollstuhl scheint ja nur als Hilfsmittel zu fungieren wie bei einer adipösen Frau der Scooter zum Laufen/ Einkaufen. Schaut mal in die USA.

Kann sein, daß die FS mit 80 in die Pflege muß, muß es nicht.

Es ist aber genauso möglich, daß ihr potentieller Partner mit 80 Jahren:

a) schon tot ist weil kürzere Lebenserwartung als Mann

b) selber in Pflege muß wegen Schlaganfalls etc.

c) ein Durschnittmann ist also mit hohem Blutdruck und Arthrose und am liebsten Auto fährt oder auf dem Sofa hockt.

Die FS sucht ja keinen taufrischen Marathonläufer sondern einen relativ alten Mann von 60+.
 
  • #32
Es ist erstaulich zu lesen wieviele Menschen sich selbst für kerngesund und topfit halten.

Die Realität in der übervollen Arztpraxis spricht eine andere Sprache.

Was hat das denn mit dem Thema der FS zu tun, für wie fit man sich selber hält oder ist. Und wer sagt, dass es eine 1:1 oder sonstige Uberschneidung gibt, zwischen denen, die sich hier für gesund erklären und den Patienten in den Wartezimmern?

Was soll diese Abwerterei, wenn hier im Forum viele äußern, dass sie keinen Kontakt aufnehmen wurden, weil
- sie sich überfordert fühlen
- ihren Lebensstil nicht auf einen Partner mit Handicap anpassen wollen?

Es ist legitim, diese Haltung zu haben und fair, diese auszusprechen, statt die FS mit politischer Korrektheit in die Irre zu führen.
Gerade diejenigen, die politische Korrektheit raustroeten, scheitern als erste, wenn sie sich in der Umsetzung beweisen wollen.
Ich sage lieber, wie meine Haltung bei neuen Kontakten ist und beweise in meinem persönlichen Umfeld (da gibt es genug Leute mit erheblichen gesundheitlichen Problemen), dass ich da bin wenn jemand mich braucht.

Die FS ist in meinem Alter. Daher kann ich gut abschätzen, dass es allen so geht mit parallelen Belastungen, die einen an die Grenze des Leistbaren bringen auch wenn man selber gesund ist:
- selber beruflich stark gefordert
- teilweise noch Eltern unterstützen oder sich die letzten Jahre darin aufgerieben
- wenn eigene Kinder, dann sind die in einem Alter, in dem sie Unterstützung beim Berufsstart oder schon Entlastung bei ihren Kindern brauchen, weil beide Elternteile berufstätig sind
- Freunde und Geschwister haben teilweise die ersten Zipperlein und man unterstützt
 
  • #33
Moin,

also ich könnte mir vorstellen, dass es Männer gibt, die vielleicht selbst irgendwie "angeknackst" sind, wie auch immer, physisch, psychisch, emotional... die es in Ordnung, vielleicht sogar schön finden, eine leicht behinderte Frau um sich zu haben, sich um sie kümmern zu können ...
Ich selbst bin jetzt nicht dieser Typ, der das a priori suchen würde, aber ich halte das überhaupt nicht für ausgeschlossen. Was mich auf jeden Fall, und das geht wohl sehr vielen Männern so, unsicher werden ließe, ist der Bereich der Sexualität... Wie sieht das bei dir aus?
Was sind deine konkreten Einschränkungen? Eine stark verkürzte Lebenserwartung, oder nur "kein Sport"?

manchmal
 
  • #34
Liebe Mandoline,
du musst aber unterscheiden. Deine Einschränkung ist für mich in keinster Weise vergleichbar mit der Erkrankung der FS.

Du hast eine Einschränkung, auf die sich sicher auch ein gesunder Mensch einlassen würde. Soweit ich mich erinnere, tritt bei dir keine Verschlechterung mehr ein.
Bei der FS hingegen, ist eine Verschlechterung sehr wahrscheinlich, sie wird vielleicht irgendwann pflegebedürftig sein.
Das ist korrekt bei mir ist die Erkrankung zum Stillstand gekommen schon seit viele Jahren und es wird keine Verschlechterung geben.

Insofern hat sogar ein Physiotherapeut zu mir gesagt wortwörtlich: "ich bin so froh, hast du keine MS"

Aber dennoch muss ich anmerken: MS ist nicht gleich MS und der Verlauf ist sehr individuell. Kannte einen der mit 15 erkrankt und mit 34 bereits gestorben ist. Kenne zwei Männer, die laufen und beiden sieht man kaum etwas an, obwohl sie schon seit Jahren MS haben. Kenne wiederum einen geschiedenen Mann (53) mit zwei erwachsenen Töchtern (während der Ehe erkrankt) und sein Zustand mindestens 13 Jahre (solange kenne ich ihn) praktisch unverändert ist und er auch im Rollstuhl selbstständig lebt und sogar Auto fährt.

@Magnus merkt es korrekt an niemand weiss was ich morgen Abend erwartet und auch wenn man glaubt man könnte etliche Jahre und Jahrzehnte mit einem gesunden Partner verbringen, so kenne ich ein junges Ehepaar bei denen die Frau während der Flitterwochen eine tiefe Beckenboden-Thrombose erlitt und heute Paraplegikerin ist.

Ich selbst lernte einen "kerngesunden" Mann hatte mich in ihn verliebt und hatten eine Beziehung begonnen. Er hätte überhaupt daran gedacht dass die Ärzte zehn Monate später einen neuen Zentimeter grossen Tumor Entdecken der bereits Metastasen gebildet hatte und er mit Anfangs 40 gestorben ist.

Da hat @Rosendame recht. Die so genannten kerngesunden halten sich für unverwüstlich und unverwundbar als könnte ihnen gar nichts passieren. Insofern ist das schon eine Arroganz.
Menschen sollten bei solchen entscheidenden Sachen, nie den neuen Partner belügen oder ihn im Unklaren lassen.
Niemand kann den Rollstuhl mit dem man zum Date geht wegzaubern, spätestens beim Treffen kommt die Wahrheit heraus aber belogen kann ich werden bei allen Krankheiten, die ich nicht sehe. Einschliesslich diagnostizierten psychischen Erkrankungen.

Niemand, der einen gesunden Partner hat oder bekommt hat die Garantie, dass das schon morgen so bleibt! Insofern ja: dein erster Beitrag ist ein Schlag in die Magengrube! Dann lieber ein Mann im Rollstuhl mit dem Sex möglich ist, als einen Alkoholiker oder mit anderen psychischen Störungen! Da würde sich jede Rollstuhlfahrerin (jede Frau generell) nur zusätzliche Probleme einhandeln! Dann lieber Single bleiben.
 
  • #35
- selber beruflich stark gefordert
- teilweise noch Eltern unterstützen oder sich die letzten Jahre darin aufgerieben
- wenn eigene Kinder, dann sind die in einem Alter, in dem sie Unterstützung beim Berufsstart oder schon Entlastung bei ihren Kindern brauchen, weil beide Elternteile berufstätig sind
- Freunde und Geschwister haben teilweise die ersten Zipperlein und man unterstützt
Ich denke Männer in ihrer Altersklasse, die kerngesund sind haben möglicherweise gar keine Eltern mehr. Sollte ein Mann 60 Jahre alt sein, so wäre seine Mutter mindestens 85. Ob sie da noch lebte, ist eine andere Frage. Wenn dann höchstwahrscheinlich in einem Heim. Das ist das eine, das andere ist, dass Männer viel seltener ihre Eltern pflegen und ihre Wohnung reinigen. Höchstens einkaufen oder sich um finanzielle Belange kümmern (Versicherungen etc.). Wenn sie 100 % arbeiten, hätten sie auch praktisch keine Zeit dafür, so wird eine Haushaltshilfe organisiert und bezahlt.

Das wäre kein Grund, sondern es ist vielmehr das zu ihrem eigenen Selbstbild keine Partnerin im Rollstuhl passt. Unvorstellbar ist. Ganz unabhängig davon, wie selbstständig FS ist oder auch ich. Einige Männer, die mich zunächst abgelehnt hatten und sich das gar nicht vorstellen konnten und es sie auch nicht interessierte, wie ich lebe und wie ich meinen Alltag selbst bewältige und organisiere, hatten sich bei mir im Zeitraum von einem bis drei Jahren gemeldet. Nach Dates oder nur nach schriftlichem Kontakt. Plötzlich hätte es sie gar nicht gestört, sich selbst freiwillig einzuschränken und plötzlich war ihr eigener Lebensstil doch nicht so wichtig zumal inzwischen in Deutschland Österreich und Schweiz es immer weniger architektonische Barrieren gibt.

Sie melden sich, weil sie selbst in diesen Jahren erfolglos geblieben sind oder kurze gescheiterte Affären hatten. Einige Männer mit denen ich 1-2 Dates hatte auch vor 4 (!) Jahren sehe ich aktiv online suchend! Man könnte meinen, die sind kerngesund und müssten schon längstens in einer glücklichen Partnerschaft leben. Für mich eine Art Genugtuung aber gleichzeitig ein Beweis, dass es nicht an einer körperlichen Erkrankung liegt, warum ist beziehungsmässig nicht funktioniert! Als ich damit begonnen hatte auf einer Partnerbörse und für sechs Mon. Abo abgeschlossen hatte, war ich erstaunt einige Profile von Männern auch sieben Jahre später auf anderen Seiten zu entdecken, die nicht stillgelegt waren, sondern online aktiv suchend.

Die meisten online sind sowieso beziehungsgeschädigt oder gestört und nicht zu unterschätzen auch die Zahl vieler Männer, die einen Fetisch haben. Ist mir relativ häufig begegnet.
 
  • #36
sondern es ist vielmehr das zu ihrem eigenen Selbstbild keine Partnerin im Rollstuhl passt. Unvorstellbar ist. Ganz unabhängig davon, wie selbstständig FS ist

Ich bezweifele, dass es für die meisten, die bei der Partnersuche einen behinderten Partner ausschließen, einen Zusammenhang zum Selbstbild besteht. Es geht um weitreichende Einschränkungen, die die Partnersuchenden für sich nicht wollen, weil bereits ausgelastet mit Pflichten und mit 55+ eher der Wunsch nach weniger Pflichten besteht. Wer etwas weiterdenkt, kann doch vorwegnehmen, dass er ab 55+ selber nicht mehr fitter wird - eher im Gegenteil.

Leute mit Handicap überschätzen in der Regel ihre Selbstständigkeit erheblich. Ihnen fehlt die Wahrnehmung dafür, dass diese nur gegeben ist, in ihren gewählten/geschaffenen Rahmenbedingungen, die für den anderen bereits Einschränkung sind.
Beispiel: ich habe 2 stark gehbehinderte Freundinnen. Beiden finden sich total selbstständig. Sind sie auch, wenn Treffen bedeutet, dorthin zu gehen wo sie hinkommen, nicht dahin wo ich gern hingehen würde. Da lernt man nämlich, das die Welt absolut nicht barrierfrei ist.
Noch besser ist aber, ich komme sie besuchen, obwohl sie beide Rentnerinnen sind und am A**** der Welt wohnen, während ich wenig Zeit habe. Sie sind nett und gastfreundlich, aber ihr soziales Leben existiert weitgehend dadurch, dass sich alle ihnen anpassen.

Man könnte meinen, die sind kerngesund und müssten schon längstens in einer glücklichen Partnerschaft leben.
Den kausalen Zusammenhang gesund=in Partnerschaft und gehandicapt=Single hat hier niemand hergestellt, eher im Gegenteil. Es wurde mehrfach geschrieben, dass Gesundheit kein Garant für Partnerschaft ist - erleben hier die meisten.

Du musst ziemlich verbittert sein, wenn es Dich mit Genugtuung erfüllt, dass die Männer, die Dich nicht wollten immer noch Single sind oder durch kurze Affären taumeln.
Du scheinst immer davon auszugehen, dass Du die Traumpartnerin für sie gewesen wärst. Das ist doch absurd. Die Wahrscheinlichkeit, dass es mit Dir genauso gescheitert wäre ist doch ungleich höher als das Gelingen.

Es ist doch ok, wenn jemand lieber Single bleibt, statt sich für eine behinderte Partnerin zu entscheiden und dann wird es für beide eine Katastrophe, weil er das garnicht kann und eigentlich nicht will. Dann folgt schmerzliche Trennung. Wem soll das denn weiterhelfen?
 
  • #37
Moin,

das Thema ist schon interessant. Ich habe mal versucht, mir das vorzustellen, dass ich auf einer PB jemanden im Rolli date. Da müsste schon irgendwas in ihrem Profil, vielleicht aber auch an ihrem Gesicht mich ganz spontan extrem ansprechen. Und doch bliebe da so ein Beigeschmack, ob ich dasselbe "Geflashedsein" nicht, nach etwas längerer Suche, auch bei jemandem ohne Behinderung gefunden hätte, ob ich mich nicht nur besonders schnell wieder in eine Beziehung bringen wollte, und daher die Behinderung in Kauf genommen habe. Ich denke, das ist eben ein sehr wichtiger Teil der Person, ähnlich wie das Alter, ein Migrationshintergrund, extreme Haustierhaltung, kleine Kinder... whatever. Das kann man nicht politisch korrekt ignorieren, es sollte deutlich zur eigenen Realität passen, sonst wird es leicht zum Dauerthema, das im Hinterkopf rumort.

manchmal
 
  • #38
Irgendwie habe ich den Impuls, mich in diesem Thread nochmal zu melden. Denn nach den ganzen Posts habe ich mich mal hingesetzt und nachgedacht, wie das denn bei mir so aussieht.
Ich bin zum Schluss gekommen, dass ich eine PEr
Aber da ich weder mein Leben als Dauersingle verbracht habe, sehr selbständig bin und das Leben wirklich liebe und einfach nur schön finde, ist EP eben auch einen Versuch wert!
Hier liest du dich so viel greifbarer und frischer, als in deinem ersten "alt und krank" - Post. Super! Weisst du, ich suche sicher nicht explizit einen Mann mit der Diagnose MS. ABER ich weiss auch dass manche Menschen durch ihre Krankheit gezwungen sind, sich mit dem Tod auseinander zu setzen, und dass es manche von ihnen reifer, freundlicher und weiser werden lässt. Das sind so wertvolle Qualitäten, dass ich glaube, es würde je nachdem vieles wett machen. Vielleicht hat auch deine Erkrankung dich in manchen Dingen reifen lassen. Und vielleicht ist da draussen irgendwo ein Mann, der sich gerade sehr einsam fühlt und sich von dir, gerade dir, verstanden fühlen würde. Wenn du jetzt aufgibst mit der Suche, weil man dir einredet, du wärst "zu schwierig", dann schadest du damit nicht nur dir, sondern auch dem Mann, der vielleicht gerade mit dir als Partnerin glücklich wäre.
Lass' dich also von niemandem von der Suche abhalten, es ist dein Recht wie das jedes anderen, für dein Glück einzustehen. Wer nicht mit dir zusammen sein will, muss das ja nicht. Alles Gute dir!
 
  • #39
Ich bezweifele, dass es für die meisten, die bei der Partnersuche einen behinderten Partner ausschließen, einen Zusammenhang zum Selbstbild besteht. Es geht um weitreichende Einschränkungen, die die Partnersuchenden für sich nicht wollen, weil bereits ausgelastet mit Pflichten und mit 55+ eher der Wunsch nach weniger Pflichten besteht.
Das gilt nicht nur für ältere Männer das gilt auch für jüngere. Auch jüngere die fit sind zu ihrem Selbsbild passt ja keine Partnerin im Rollstuhl. Ich kenne selbst solche Paare bzw. Frauen, die auseinander gebracht wurden vor allem von den Eltern des gesunden Mannes. Männer die mit verächtlichen Fragen konfrontiert werden: "wieso hast du dir diese Frau ausgesucht kannst du dir nicht eine "normale" nehmen." Statistisch betrachtet gibt es viel mehr Frauen mit einem Partner im Rollstuhl als umgekehrt. Auch mir hat ein Exfreund gesagt: "meine Freunde werden mich nicht verstehen sie würden mich auslachen und nicht ernst nehmen." Er hat ihnen von mir erzählt aber nicht, dass ich einen Rolli benutze. Nicht Betroffene wissen nichts davon, wie schwerwiegend der Einfluss/der soziale Druck von aussen sein kann!

Mit Selbstständigkeit meine ich, dass die Frauen oder viele Menschen im Alltag selbstständig leben und nicht jeden Tag auf Hilfe angewiesen sind. Davon berichtet auch die FS. Logisch gibt es immer noch architektonische Barrieren und es gibt noch viel zu tun es sind ja nicht alle beseitigt. Dass Bergwandern, Skifahren u.ä. Sportarten nicht möglich sind, liegt auf der Hand und darüber muss man nicht reden

In diesem Thread und den vielen anderen wird aber gerade Menschen mit einem Handicap oder im Rollstuhl unter die Nase gerieben dass niemand sie haben möchte gerade weil sich kein Mann (oder auch Frsu) einschränken will. Auf der anderen Seite gibt es auch statistisch betrachtet viel mehr gesunde Frauen und trotzdem sind viele kerngesunden Männer seit Jahren Single! Denn die Frage bleibst trotzdem: warum kommen oder kommen einige Männer wieder auf mich zu obwohl sie mich ursprünglich nicht weiter kennen lernen wollten?

Ob es zu einer Partnerschaft kommt und ob eine Partnerschaft gelingt hängt einzig und alleine von der Persönlichkeit des betreffenden Menschen ab und nicht davon ob er MS hat. Und es hängt massgeblich davon ab, ob erfühlende und beglückende Sexualität möglich ist.

Bin nicht verbittert, ich habe gerade vor kurzem jemanden kennen gelernt und es entwickelt sich langsam etwas zwischen uns. Ein Mann der früher eine Ausbildung zum Physiotherapeuten begonnen hat aber schliesslich Soziologie studiert hatte.

Die FS sollte und darf nicht die MS in den Vordergrund stellen, sondern etwas was einfach da ist aber keine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt. Wichtig ist das eigene Leben und Schicksal zu akzeptieren, weil man es nicht ändern kann. Wer sich mit dem eigenen Schicksal versöhnt hat, strahlt das auch nach aussen.
 
  • #40
Liebe FS,

ich tummel' mich zwar schon lange in diesem Forum, habe aber mit PB nix zu tun, und könnte mir das für mich selbst auch niemals vorstellen. Deshalb bin ich sicherlich kein guter Ratgeber was "Online-Suche" von Menschen betrifft... aber auch ich denke, dass Du auf auf den "gängigen" PB eher schlechte Chancen hast, einen Partner zu finden.

Ich kann nur versuchen, mich als Teilnehmerin in einer PB in eine suchende Situation gedanklich hineinzuversetzen... das ist ja Kaufhauskatalog-Mentalität (und so wohl auch Sinn der Sache). Und ich glaube, ich würde jetzt auch nicht gerade einen kranken oder behinderten Mann anschreiben, wenn es noch "genug andere" (gesunde, nicht behinderte) gibt, sage ich mal so salopp... ich hoffe, Du verstehst das nicht falsch.

Okay, aber das ist nur ein Gedankenspiel für mich... ich bin nicht (partner) suchend, war es niemals und werde es niemals sein, das paßt (wertfrei gesagt) nicht zu meiner persönlichen Einstellung zum Leben und zu Menschen. Menschen, die für mich wichtig sind in meinem Leben, denen begegne ich einfach... dann und dort, wo es eben sein soll. So sehe ich das.

Wenn ich im "wirklichen Leben" (oder virtuell RL) einen Menschen/Mann treffe, der mich auf irgendeine Weise berührt, verzaubert, stark anspricht, dann ist es mir vollkommen egal (!), ob der krank ist oder gesund, behindert oder nicht behindert. Dann sehe ich nur den MENSCHEN in dem Körper, die Seele, die Persönlichkeit. So gesehen kann ich mir jeden erdenklichen Körper für einen geliebten Menschen vorstellen, ob mit MS, querschnittsgelähmt, ohne Beine, blind,... der Mensch zählt!

Das kann aber für mich nur in der unmittelbaren Begegnung mit einem Menschen passieren, in der "Zufallsbegegnung", in einer speziellen Lebenssituation, die zu diesem einen besonderen Menschen führt, PB schließen das für mich aus...

Geh' raus ins Leben! Du wirst sehen, was es für Dich bereit hält!

Alles Gute!
 
  • #41
Ich möchte ja der FS nicht ihre Hoffnung schmälern, aber die Chancen sind gleich null.
Ich persönlich bin zwar nicht behindert, dafür habe ich ein behindertes Kind, das taubstumm ist. Da musste ich mir sogar noch manche Unverschämtheiten von einigen Männern anhören.
Wie kann eine Frau mit einem behinderten Kind sich nur bei einer SB sich registrieren lassen, die sollten lieber gar nicht angenommen werden. Nach 3 Monaten war ich dann weg, da ich ja nicht bezahle, um mich beleidigen zu lassen.
 
  • #42
Liebe @someonespecial
Ob Du mehr oder weniger Chancen, als vermeintlich Gesunde, in einer PB hast, kann ich nicht sagen.
Loswerden muss ich allerdings zum einen, dass ich erschrocken bin von der ausgesprochenen Dummheit und Dreistigkeit einiger Forumsmitglieder.
Das Wichtigere, das mir am Herzen liegt, ist aber, Dir zu raten, falls Du noch nichts davon gehört hast, Dich über das "Coimbra-Protokoll" zu informieren. Im Internet und außerdem unbedingt auch den Facebook Gruppen beizutreten:
-Coimbra Vitamin D Protocol for MS & Autoimmune Disorders (englischsprachig)
und
-Gruppe Coimbraprotokoll- Vitamin D gegen Autoimmunkrankheiten (deutsch)
Viel Glück bei allem weiteren...
 
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