• #31
Ich habe mir das Geld seit Jahren vom Munde abgespart, damit ich mir ein Haus kaufen kann.
Du hast also auf Lebensqualität verzichtet ( schöne Urlaube, Essen gehen, Kino, Kultur..), um dir materiellen Wohlstand zu leisten.

Und der Mangel an Lebensqualität führte schlussendlich dazu.....
Zur Affäre kam es, weil wir uns keine Zuneigung und Zärtlichkeiten mehr zeigten. Sie schaute lieber bis 2 Uhr nachts Serien als sich gemeinsam schlafen zu legen
....dass deine Ex Frau und du euch voneinander entfremdet habt, weil euch nichts mehr miteinander verbunden hat und das fiktive Leben spannender war, als das mit dir ( Serien ).

Erkenne deinen Anteil daran und sei mal ganz ehrlich zu dir selbst: du vergleichst deine Freundin jetzt schon mit deiner Ex Frau. Nicht, weil du irgendwelche „emotionalen Altlasten“
hast, sondern weil die Beziehungsdynamik dieselbe ist. Du liebst deine Freundin nicht ...

Wie lief das eigentlich mit deiner Affäre ? Da ihr beide ja gebunden wart, konntet ihr euch ja nicht bei euch daheim treffen. Wer hat die Kosten fürs Ausgehen und Hotel übernommen ?
 
  • #32
Also ich verstehe den FS ja auch ein bisschen.
Er arbeitet an dem Haus und sie schaut Fernsehen.
Geht nicht.
Ich würde einer Frau, die in der Situation des FS steckt, als Freund und Mitbewohner, selbstverständlich auch helfen.

So wie ich es verstanden habe, möchte er mit ihr zusammen dort wohnen.

Wenn man eine gemeinsame Perspektive hat, arbeitet man dann doch auch zusammen daran, oder nicht ?
Und eigentlich ist es ja auch fair wenn sie eine (meinetwegen geringe) Miete oder irgendwein anderen Beitrag zahlt, oder sich an der Renovierung anders beteilgt
(z.B. zur Einrichtung etwas beisteuert, was weiß ich)

Also ehrlich sowas, so eine Beziehung wie der FS da hat kann ich nicht, sowas will ich auch nicht. Die Freundin ist in meinen Augen faul.
Und ja ich würde die Dame tatsächlich auch loswerden wollen.

Das hat nichts mit Geiz, sondern mit Lebenseinstellungen (insbenondere zu körperlicher Arbeit und zu Paarverhalten) zu tun.
 
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  • #33
Und ja ich würde die Dame tatsächlich auch loswerden wollen.
Der FS will die Frau nicht loswerden.

Sie soll bei ihm einziehen, hohe Miete zahlen, das warme Essen am Abend ist er bereits von ihr gewohnt - auch dass sie sich an Ausgaben beteiligt. Und als nächstes steht Hausputz auf dem Programm - statt Serien ...

Der FS meint, die Frau möge lieber ihm die Miete zahlen statt einem anderen Vermieter.
Die Frau tut gut daran, sich eine eigene Bleibe zu suchen, wenn sie genug Geld verdient und ihr WG-Leben aufgeben kann.
 
  • #34
Meine Ex habe ich großzügig abbezahlt, alles was sie hier reingesteckt hat und sie ist ausgezogen.
Jetzt willst du wohl das Geld an anderer Stelle einnehmen?
Ob deine Freundin dann die Miete auch zurück bekommt, wenn ihr euch nach ein paar Jahren trennt?

Warum vermietest du nicht dein Haus und ziehst nicht in eine günstigere Wohnung mit deiner Freundin? Da dürften sich alle dabei wohler fühlen.
Mit den Mieteinnahmen kannst du den Kredit abbezahlen und sogar noch Geld für eine zukünftige Renovieren anhäufen.
 
  • #35
Deine Freundin scheint eine kluge Frau zu sein und ist noch verliebt in dich. Du hast also noch eine Chance, wenn du radikal umdenkst.

Momentan gehst du davon aus, dass ein Mann mit Haus was ganz Tolles ist, und die Frauen sich doch begeistert dran beteiligen wollen. Dem ist nicht so.

Sie fängt demnächst ihren ersten richtigen Job an, das erfordert einiges an Energie. Warum sollte sie sich den viel längeren Weg antun, nur um in einem Haus zu leben, das noch renoviert wird, in einer Gegend, die ihr nicht gefällt, mit einem Mann, der aus lauter Angst, „ausgenommen“ zu werden, im Gegenzug versucht, sie zu übervorteilen?

Du willst verdammt viel Miete, NK und Essen werden auch geteilt, sie soll wohl wie selbstverständlich den Haushalt machen, denn du renovierst ja, und möchtest auch noch über ihre Freizeit bestimmen, im Sinne von „statt Serien gucken könnte sie ja spazieren gehen oder putzen“.

Was bietest du ihr eigentlich? Denkst du echt, sie findet das gut, wenn du dauernd von deinen Exen redest? Vom Sex mit deiner Affäre schwärmst, mit der du deine vorherige Beziehung geschrottet hast? Fändest du das gut, wenn sie dir von ihren tollen Affären mit vergebenen Männern berichtet ohne jegliche Reue? Sie weiß also, dass du ein Betrüger und Möchtegern-Warmwechsler bist und dir gar nichts dabei denkst.

Sie wird in nächster Zeit ganz sicher nicht zu dir ziehen, bietet dir aber ein weiteres Kennenlernen an. Da ist sie toleranter als ich, bei mir wärst du schon längst raus mit deiner einseitigen Anspruchshaltung. Irgendwas mag sie offenbar an dir, was hier in deinen Beiträgen nicht erkennbar ist.

Ich frage mich, wie sehr du sie noch willst, wenn sie nicht zu dir zieht und sich finanziell beteiligt. Ist es dann schnell vorbei mit Liebe und Zukunftsplänen?

Mit den Mieteinnahmen kannst du den Kredit abbezahlen und sogar noch Geld für eine zukünftige Renovieren anhäufen.
Er ist ja jetzt am Renovieren. Ein halbfertiges Haus kann man nicht vermieten.
 
  • #36
Wenn man eine gemeinsame Perspektive hat, arbeitet man dann doch auch zusammen daran, oder nicht ?
Und eigentlich ist es ja auch fair wenn sie eine (meinetwegen geringe) Miete oder irgendwein anderen Beitrag zahlt, oder sich an der Renovierung anders beteilgt
(z.B. zur Einrichtung etwas beisteuert, was weiß ich)
Aber die Freundin möchte doch gar nicht in dem Haus leben. Es ist doch in ihren Augen das Haus von ihm und seiner Exfreundin. Sie fühlt sich dort nicht heimisch. Es ist nicht ihr Zuhause und sie ist sich nicht mal sicher, ob sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm möchte.
 
  • #37
Lieber FS,
sie hat Dir in der Mail doch alles geschrieben. Warum begreifst Du es nicht? Ich verstehe überhaupt nicht, dass eine Frau mit derartiger Klarsicht Dir überhaupt noch eine Chance zum Kennenlernen gibt.
Fremden steckt sie Geld in die Tasche und bei mir findet sie es absurd, wenn sie Miete zahlen müsste. Ich könne sie ja jederzeit "auf die Straße setzen und sie sei nicht abgesichert"...
Sie hat doch Recht. Bei den "Fremden" zahlt sie nicht nur, da hat sie anders als bei Dir auch Rechte.
Man kann ja auch mal spazieren gehen oder irgendwas putzen
Du tickst doch nicht richtig, komm mal aus der Steinzeit hervor. Du willst Miete und sie soll Dir das Haus putzen, das Du mitbewohnst. Putz selber, sie wäre nur Untermieterin.

An Stelle Deiner Freundin würde ich für ein Haus was mir nicht gefällt in einem Ort, in dem ich nicht leben will auch keinen Cent Miete zahlen. Und erst Recht nicht, wenn das noch zur Folge halt, täglich zusätzlich 80 km Fahrweg und entsprechend mehr Fahrzeit zu haben.
Zahlst Du ihr den Verlust an Freizeit auf Basis ihres beruflichen Stundensatzes? Zahlst Du ihr Kilometergeld für den längeren Arbeitsweg? Diese Rechnung bekämst Du von mir und bei einer Jungingenieurin kann das flott zu einem Verlustgeschäft für Dich werden Du Pfennigfuchser.
Aber Wohnraum kostet Geld und ich muss hier renovieren.
Wenn Du Dir ein altes revonvierungsbedürftiges Haus am Arsch der Welt kaufst und selbst das nicht allein finanzieren kannst, dann hast Du ein Problem und es wird nicht viele Frauen geben, die Dir das abnehmen - Jungakademikerinnen mit eigenen Ansprüchen (die sie sich leisten könen) schon mal garnicht.
Es war eine dumme Idee, Deine bereitwillig zahlende Ex zu betrügen mit einer Frau, die dich nicht fürs Leben will. Nun wirst Du lange suchen mussen, sowas noch mal zu finden.
Mein Exmann war nach meinem Auszug in genau der gleichen Situation, aber in einem neuen Haus in attraktiver Großstadtlage. Er hatte die gleichen Vorstellungen wie Du: sie zahlt, kocht und putzt, während er seinen Hobbies nachgeht, weil er meinte, das läuft mit einer neuen Freundin so, dass sie nahtlos die Ehefrau in allen Dingen ersetzt. 15 Jahre später hat er so eine Dumme immer noch nicht gefunden - mit jedem Jahr werden die rarer.

Deine Freundin hat in ihrer Mail alle Knackpunkte erkannt und es ist in Deinem 2. Post nicht ansatzweise zu erkennen, dass Du zu einer brauchbaren Lösung mit ihr kommen wirst.

Befass dich schon mal mit dem Gedanken, dass es in ein paar Monaten vorbei ist.
300 wären auch in Ordnung, immerhin würde sie nicht mehr in einer WG sondern in einem ordentlichen Haus mit Garten wohnen.
Sie will da nicht wohnen - schreibt sie doch. Haus und Ort gefallen ihr nicht. Warum soll sie dafür zahlen?
 
  • #38
Hm, mir wäre das alles zwar auch nichts, aber irgendwie kann ich die Gedanken des FS auch verstehen.

Meine Meinung:
Ich würde sowieso allgemein erst nach vielleicht einem Jahr Beziehung zusammenziehen, nicht so früh schon.

Und wenn ich mit meinem Partner zusammenzöge, würde ich auch die Hälfte der Miete oder im Verhältnis zu unserem Gehalt jedenfalls einen Teil übernehmen. Ist das nicht selbstverständlich? Ok, der FS hat das Haus gekauft. Aber er musste doch dafür bezahlen. Stellen wir uns mal vor, er würde es nicht besitzen, sondern selbst in dem Haus zur Miete wohnen oder es in Raten abzahlen. Wäre es dann nicht fair, wenn ein weiterer Mitbewohner sich auch zumindest teilweise an den Kosten beteiligt? Im Grunde zahlt der FS ja auch eine Art "Miete", nur dass er viel auf einen Schlag gezahlt hat und es ihm gehört. Hausgeld usw. bleibt.

Solange ich eine eigene Wohnung hätte und bei meinem Partner mal ein paar Wochen übernachte, fände ich es abwegig, Miete zu zahlen. Aber wenn man zusammenzieht?

Mein Partner und ich haben getrennte Wohnungen und ich bin mehr und häufiger bei ihm als er bei mir. Ich habe ihn von selbst gefragt, ob es ok für ihn ist, dass ich dadurch in meiner Wohnung Nebenkosten spare und er plötzlich erhöhte Strom- und Wasserkosten hat. Ihn stört es nicht und er kann es sich locker leisten, aber mir selbst ist es aufgefallen und ich wollte zumindest mal fragen.

Auch den Gedanken, dass sie, wenn sie sowieso(!) Miete zahlt, diese oder einen Teil davon lieber an einen Freund als an Fremde zahlen könnte, kann ich irgendwie verstehen. Ich würde Miete ebenfalls lieber an Verwandte oder Freunde oder Partner als an Fremde zahlen.

600 Euro werden hier als viel Geld für eine erste Wohnung dargestellt. Als Berlinerin lächle ich da nur milde. Hier hat man Glück, wenn man 1 Zimmer in einer WG dafür kriegt (je nach Qualität und Lage) ...

Und keine Ahnung, mich würde stundenlanges Fernsehen auch nerven, gerade in der Anfangszeit einer Beziehung, wo es doch noch Spannenderes zu tun geben müsste. Zusammen abends einen Film gucken und dabei kuscheln -- ok. Aber alleine stundenlang? Ist ein bisschen hängermäßig. Und irgendwie auch unhöflich in Anwesenheit des anderen.

PS: Die Mail konnte ich nicht lesen, ist jetzt entfernt.
w26
 
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  • #39
Bist du derart auf die Miete angewiesen ?
Falls ja - du hast dich übernommen.
Falls nein - lass es sein.

Dem kann ich mich nur anschließen.

600 Euro Miete zu verlangen finde ich eine Frechheit von dir. Allgemein liest sich dein Post, als wolltest du dich unbedingt an deiner Freundin bereichern, weil dir das bei deiner Ex schon einmal so gut gelungen ist.

Deine Freundin hatte einen Job und geht arbeiten, was geht es Dich an und was hat es mit dem Lotterleben deiner Ex zu tun, wenn sie lieber Serien auf Netflix als den Unsinn im Fernsehen schaut?

Allein wenn sie sich nur an den Nebenkosten /Lebenshaltungskosten hälftig beteiligt, stellst du dich besser, als wenn du für dich allein die Nebenkosten tragen musst.

Das Licht im Zimmer machst du nur einmal an, die Heizung drehst du für zwei Personen nicht mehr auf.
Außer ein bisschen mehr Wasser fallen nicht wirklich mehr Nebenkosten für eine zweite Person an.

Ich bin auch nicht der Spitzenverdiener und habe ein Haus und zahle dieses noch ein paar Jahre ab. Es ist meins und wird auch meins bleiben, es zu erwerben und die Kosten zu tragen war meine Entscheidung.

Mein Partner verdient netto doppelt so viel wie ich, dennoch komme ich nicht auf den Gedanken, eine Miete von ihm zu verlangen.

Auch was die Lebenshaltungskosten und Nebenkosten betrifft, beteiligt er sich ungefähr hälftig. Das ist für mich von Vorteil und für ihn auch, da muss ich mich nicht an ihm noch extra bereichern, indem ich eine Miete verlange, weil er sich seine spart.

Er tut mir dafür viel Gutes auf anderem Wege, ohne dass ich darum bitten muss oder das verlangen würde.

Wie man es in den Wald reinruft... kann ich dazu nur sagen...
 
  • #40
Und außerdem: wieso soll sie bei dir putzen und kochen?
Das finde ich auch. Es wäre in dem Fall in Ordnung wenn er ihr ein gewisses Taschengeld geben würde. Dann wäre es schon in Ordnung wenn sie sich am Haushalt beteiligt. Allerdings Miete, Nebenkosten und die Beteiligung an Lebensmitteln zu verlangen geht einfach nicht. Wenn er dann noch verlangt, dass sie jeden Tag kocht ist das gelinde gesagt unverschämt.

Hast du dich mal bei ihr bedankt, dass sie jeden Tag für dich frisch kocht? Da wäre ein Geschenk wirklich mal angemessen.
 
  • #41
Liebe Mitglieder,
danke für eure Beiträge. Sie sind teilweise für mich verständlich, zum größten Teil verstehe ich wirklich einfach nicht, was an meinem Vorschlag so schlimm ist. Ich habe gesehen, dass die Mail nun entfernt ist, da habe ich Mist gebaut und diese reingestellt. Es stand lediglich drin, dass ich ständig von Geld rede, ihr die Arbeitssuche zusätzlich erschwert habe und dass ich nach 4 Monaten Beziehung bereits über Ehevertrag und Miete rede, ohne ihr im Gegenzug Sicherheit zu bieten und ihr Arbeitsweg würde von 10 auf 80 km steigen. Sie möchte ein weiteres Kennenlernen und ist der Meinung, dass mein Vorschlag ihr wie Abzocke rüberkommt und nicht wie Liebe und Familiengefüge... denn ich bin alt genug, möchte Kinder und wenn es so weitergeht wie bis jetzt, würde ich sie gerne heiraten.
Jedoch möchte ich nicht alles alleine stemmen und fände eine Miete oder Zuschuss oÄ, wie man es nennen will, nicht schlecht. Sich nur zur Hälfte an den kompletten NK zu beteiligen ist meiner Meinung nach zu wenig, wenn ich meine gesamte Zeit mir Renovierungen verbringen muss. Wenn sie irgendwann bereit ist zu mir zu ziehen, hat sie ein geräumiges Haus, großen Garten und vor allem Ruhe und keine Mitbewohner mehr. Da kann man schon etwas dazu beitragen, wenn man gemeinsam wohnt
 
  • #42
Die Vogelmännchen bauen auch ihre Häuser und beim schönsten zieht die Madame dann ein, ob die Miete zahlt?

Wo sind die Zeiten wo der Mann stolz war dass die Frau nicht arbeiten gehen muss...bin mir nicht sicher ob wir uns nicht gerade rückentwickeln...
 
  • #43
Ich verstehe deine Sichtweise und auch, dass es dir schwer fällt, deine Freundin zu verstehen. Aber ich will dir ein Beispiel geben, damit du es besser nachvollziehen kannst:

Stell dir vor, du hast dir ein teures Auto für dich gekauft.
Dann lernst du eines Tages Frau kennen, die deine Freundin wird und
die dein Auto jeden Tag mit nutzt.
Würdest du wollen, dass sie sich an den Kosten für die Tankfüllung beteiligt- ja, und es ist auch ok! Aber es wirkt lieblos, wenn du von ihr erwartest, dir die Kosten des Autos mit zu ersetzen (auch, wenn sie sich durch die Nutzung deines Autos kein eigenes kaufen braucht). w, 34
 
  • #44
600 Euro werden hier als viel Geld für eine erste Wohnung dargestellt.
Sie zahlt momentan in der WG sicher weniger. Das Haus liegt für sie ja nicht toll (80km zur Arbeit), ist auch nicht das, was sie sich aussuchen würde und die Gegend ist wahrscheinlich nicht Berlin. Der FS stellt es dar, als ob sie sich dann glücklich schätzen müsste mit dem Haus, sie schrieb, dass sie da eigentlich nicht hinziehen würde wollen. Das heißt, 600 Euro Miete für was, was man eigentlich nur als Notlösung ansieht, weils eben so ist - ne, das wär mir zu viel. Als Berlinerin.
Sie möchte ein weiteres Kennenlernen und ist der Meinung, dass mein Vorschlag ihr wie Abzocke rüberkommt und nicht wie Liebe und Familiengefüge... denn ich bin alt genug, möchte Kinder und wenn es so weitergeht wie bis jetzt, würde ich sie gerne heiraten.
Ich versteh dich schon, wenn ich mich in dich hineindenke, aber die absolute Mehrzahl hier sieht das nun mal anders.
Du bist schon in einer anderen Lebensphase, das liegt auch am Altersunterschied, du denkst daher eher Eigenheim, Sicherheit, Kinder; sie erstmal an Kennenlernen, ob es überhaupt passt, erster Job, neues Leben. Sie hatte momentan wirklich gar kein Geld, wenn sie sogar für ihre Miete abstottern musste, wie sie im Brief meinte, du wolltest von ihr Geld.
Wichtiger Punkt: statt Serien putzen... :D Wenn dir an ihr schon in acht Wochen sowas auf die Nerven geht, wie soll das denn beim Zusammenwohnen sein? Da muss man mit den Macken oder Hobbies des anderen leben können! Du wirst sie in dem Punkt nicht ändern können, meckerst aber jetzt schon. Auch beim Thema Geld, Geiz usw. tun sich ja Gräben auf, offensichtlich.
Du willst das nicht allein stemmen - du hast es aber nun mal allein auf dich genommen, indem du damals schon nur dich ins Grundbuch eingetragen hast. Ich finde, wenn man ein Haus allein kaufen will, dann muss man auch in der Lage sein, das allein abzuzahlen. Oder den neuen Partner wirklich komplett mit ins Boot holen. Aber wenn es bei einem eng ist, kann man nicht erwarten, dass der Partner dann da aushilft, im Endeffekt aber nichts davon hat. Wie gesagt, sie würde sich allein nie in diesem Haus niederlassen wollen, es ist nicht ihre Traumimmobilie oder Traumwohnung. Wie gesagt, ich würde dann anbieten, dir was zu zahlen, aber 600€ auch auf keinen Fall. Es klingt bei dir immer wieder so, als würdest du vor allem jemanden suchen, der dir mitfinanziert, was du selbst nur mit Hängen und Würgen schaffst. Aber das wirst du eher nicht, weil du eben nicht gemeinsam mit ihr eine Immobilie gekauft und ausgesucht hast.
 
  • #45
Schon wieder so einer, der nur dem Geld hinterher ist. Wo kommt ihr denn auf einmal alle her?

Wenn dich jetzt schon ihr Serienkonsum stört, würde ich gar nicht auf die Idee kommen, zusammenzuziehen. Ich bin zwar auch damals sehr schnell bei meinem jetzigen Mann eingezogen. Dies aber aus anderen Gründen und ich habe meine Wohnung behalten. Nie im Leben würde ich so schnell eine Wohnung aufgeben. Wenn es nicht funktioniert, muss sie sonst wieder auf Wohnungssuche gehen und günstige Wohnungen sind rar.

Womit wir beim nächsten Punkt wären: 600 Euro sind aus meiner Sicht schon sehr viel. So viel habe ich nicht einmal in der Großstadt für meine 2-Zimmer-Wohnung bezahlt. Ok, die war von einer Genossenschaft und wäre von einem privaten Vermieter ca. 200 Euro teurer gewesen, trotzdem würde ich an deiner Stelle weniger verlangen.

Warum soll sie zu dir ziehen, so viel zahlen, wie sie bei jemandem Fremden zahlen muss, aber sonst nicht die Vorteile eines Mieters genießen (z.B. Mietvertrag, keine emotionalen Verpflichtungen dem Vermieter gegenüber, die Wohnung einrichten wie sie will)?

Im Übrigen bist du nicht ihr Vater und sie ist dir keine Rechenschaft schuldig. Als ich mit Studium und Referendariat fertig war, habe ich auch überlegt, ob ich in der Übergangszeit bis zum 1. Job ALG beziehen soll. Viele machen das nicht, wenn der Zeitraum überschaubar ist. Ich habe mich dann doch für ALG 1 plus Wohngeld entschieden, da ich nicht wusste, wie lange ich arbeitslos sein werde (ALG 1 ging, da ich sozialversicherungspflichtig beschäftigt war). Nach 6 Wochen war ich mit dem 1. Job zum Glück raus aus dem ALG.
Außerdem haben wir Corona. Freunde treffen kann sie nur eingeschränkt, alles andere hat zu. Was soll sie schon großartig machen? Deine Putzfrau spielen? Na danke auch. So sieht Beziehung auf Augenhöhe definitiv nicht aus.

Vermutlich ist das Kennenlernen jetzt sowieso vorbei. Wenn nicht, würde ich dir raten, mit dem Zusammenziehen noch zu warten und später maximal ihre Nebenkosten plus eine geringe Miete zu verlangen
. Ebenso wenig, wie du sie
finanzieren willst, will sie für dich dein Haus abzahlen. Beides verständlich.

W35
 
  • #46
Wen es so weitergeht wie bis jetzt, würde ich sie gerne heiraten.
Es ist alles so schnell bei euch ... Über Zusammenziehen würde ich nach 1 Jahr Beziehung, über Heiraten nach vielleicht 3 Jahren Beziehung nachdenken, ungefähr.

Wenn ihr dein Haus einfach nicht gefällt und der Fahrtweg sich verschlechtert, kann ich verstehen, dass sie dort nicht leben will, dann kann man getrennt wohnen und sich verabreden, auch mit gegenseitigen Übernachtungen.

Den Anspruch, dass sie bei einem richtigen Zusammenziehen (wenn sie es denn will und es ihr gefällt) sich auch an der gemeinsamen "Miete", also den Kosten, auch wenn nur rückwirkend, weil du mit dem Kredit vorgestreckt hast, beteiligt, finde ich eigentlich völlig legitim und normal.

Und natürlich steigen die Nebenkosten. In der Theorie muss man Licht und Heizung vielleicht nur einmal anmachen, in der Praxis wird sie mal mehrere Stunden zu Hause sein im geheizten Zimmer mit Licht und eingeschaltetem Computer oder Fernseher, während der FS unterwegs ist (arbeiten oder einkaufen oder spazieren). Normalerweise wären in der Zeit das Licht aus und die Heizung runtergedreht. Zu zweit wird auch mehr Wäsche und Geschirr gewaschen, mehr geduscht ...

Ist es echt üblich, andere Leute kostenlos bei sich wohnen zu lassen? Ich kenne es so, dass man entweder sowieso alles zusammenschmeißt wegen Ehe (dann würde sie aber auch Hausanteile kriegen) oder die Kosten teilt. Es ist natürlich lieb, wenn man es sich leisten kann und drauf verzichtet. Aber erwarten kann man doch nicht, dass der andere einen kostenlos bei sich wohnen lässt? Ich würde immer von selbst eine Beteiligung anbieten.

Übrigens assistiere und helfe ich meinem Partner gerne beim Handwerkeln (bei ihm ist es aber ein Hobby). Ich bin da selbst nicht so begabt, finde das aber spannend und lerne gerne was dazu. Wir reden dann gemeinsam über die Pläne, ich gebe meine Meinung zu Farben/Formen/Material ab und freue mich mit ihm, wenn er was Tolles erschaffen hat.

Vielleicht passt ihr nicht so gut zusammen.
 
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  • #47
Aber die Freundin möchte doch gar nicht in dem Haus leben. Es ist doch in ihren Augen das Haus von ihm und seiner Exfreundin. Sie fühlt sich dort nicht heimisch. Es ist nicht ihr Zuhause und sie ist sich nicht mal sicher, ob sie eine gemeinsame Zukunft mit ihm möchte.
Wenn es so ist, dann wäre das ja erst recht ein Grund für den FS, für die Dauer ihres Wohnens dort ein bischen Wohnkosten ersetzt zu bekommen
Aber natürlich nicht 600 €, lieber FS, sie ist Berufsanfänger und das ist grob unverschämt !!

Lieber IM, wo bleibt denn Deine Salve,
dass sowas doch kein Liebe sein kann ?

Und dann setzt man sich also vor den Fernseher, wenn der Partner an dem Haus arbeitet ?
Ich würde die Frau .... zum Mond schiessen.
Und kommt mir jetzt nicht damit, dass es sein Haus ist. Sowas wenn man zusammenwohnt und sich auch mag hilft man sich auch, fertig.
Ich würde mich auch nicht irgendwo einnisten und dort Serien schauen, anstatt meiner Freundin zu helfen, scheissegal wessen Haus das ist, in dem ich wohne.
 
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  • #48
Wenn man eine gemeinsame Perspektive hat, arbeitet man dann doch auch zusammen daran, oder nicht ?
Und eigentlich ist es ja auch fair wenn sie eine (meinetwegen geringe) Miete oder irgendwein anderen Beitrag zahlt, oder sich an der Renovierung anders beteilgt
(z.B. zur Einrichtung etwas beisteuert, was weiß ich)

Also ehrlich sowas, so eine Beziehung wie der FS da hat kann ich nicht, sowas will ich auch nicht. Die Freundin ist in meinen Augen faul.
Und ja ich würde die Dame tatsächlich auch loswerden wollen.
Die sind VIER Monate zusammen. Sie wohnt ja noch nicht da. Sie will eigentlich weder das Haus noch in dem Ort wohnen, sie würde also ihm zuliebe dort mit einziehen; sie würde wahrscheinlich am liebsten mit ihm gemeinsam eine Wohnung suchen und gemeinsam einrichten - gut, geht eben nicht. Er hat das Haus gekauft, er hat sich die Schulden aufgeladen und ist sauer, dass sie nicht zahlen will. Sie hat es aber eben nicht ausgesucht, dass er schon ein Haus hat, sie scheint es auch gar nicht ausnutzen zu wollen, sie will ja gar nicht dort leben. An Renovierungen beteiligen würde ich mich nie im Leben, wenn ich erst kurz mit jemandem zusammen wäre und mit ihm in sein Haus einziehe, wenn ich schon angenervt bin, dass das eben leider nicht anders geht. Wenn man sich dann nach zwei Jahren doch wieder trennt, was ja eben grad in den ersten Jahren häufig passiert, dann hab ich da Geld in das Haus gesteckt. Ne. Und faul ist sie ja wohl gar nicht, sie hat studiert, ihren Abschluss und jetzt auch einen gutbezahlten Job, sie war nur kurzzeitig arbeitslos in Corona-Zeiten und nach dem Studium. Und loswerden will er sie ja eben NICHT, er will, dass sie bei ihm einzieht.
Ich hab nach meinem Abschluss acht Monate lang gesucht und auch nichts beantragt, weil ich dann das wenige Geld aus meinem Bausparvertrag, mit dem ich mein BaFÖG zurückzahlen wollte, eh hätte ausgeben müssen. Und das Arbeitsamt hat mir eh schon nur unmögliche Jobangebote weitergeleitet, die ich ja hätte machen MÜSSEN, wenn ich HartzIV beantragt hätte ("Baumschneide-Arbeiten, das wär doch was?" - als Biologin; ich hatte noch nie was mit Gartenarbeit am Hut...). Ich hab dann halt für umme bei meinen Eltern und meinem Freund gewohnt, der ganz sicher niemals Geld von mir verlangt hätte, wenn ich grad offensichtlich keins hatte, und in der Videothek gejobbt. Die haben immerhin nicht gemeckert, wenn ich Serien geschaut hab...
 
  • #49
Ich finde es grundsätzlich schon ziemlich normal, dass man, dort wo man wohnt, sich hälftig an den Kosten beteiligt. Ich würde überhaupt nicht verstehen, wieso mich jemand kostenfrei bei sich wohnen lassen sollte? Das hab ich noch nie gehört in meinem Umfeld, das jemand kostenfrei zu jemandem ins Haus gezogen sei und seither nichts zu den Wohnkosten beiträgt. Irgendwie ist das für mich eine Frage des Anstands, dass man - sofern man zu zweit in einem Wohnraum wohnt, sich also hälftig an den Wohnkosten beteiligt. Das würde man ja in einer Mietwohnung auch machen. Kann aber auch sein, dass ich da irgendwie verquer denke und irgendein Argument nicht beachte, ich selbst hatte die Situation noch nicht und bewege mich auch nicht in einem Umfeld, in dem diese Frage irgendwie strittig wäre.

Zum Thema Freizeitgestaltung: lieber FS, nun lass sie doch mal ein paar Monate faul sein, sie wird doch bald wieder arbeiten gehen. Dann erledigt sich doch das Thema von ganz alleine. Meiner Ansicht nach bist du hier zu streng, Ich finde nicht, dass sie auch nur irgendeinen Handgriff bei der Renovierung mit leisten muss, denn es ist dein eigenes Haus, und sie müsste dort zur Miete wohnen. Sämtliche andere Unkosten musst du selbst tragen. Ist schließlich deine Entscheidung, das alles in Eigenregie zu machen, hättest du mehr Kohle, würdest du eventuell Handwerker holen. Wenn nicht, ist es halt dein Hobby. Ich selbst würde da auch nix machen, ich bin auch handwerklich extrem ungeschickt und wäre mehr Belastung als Hilfe. Und mir fehlt das Interesse für sowas. Vielleicht geht es ihr genauso.
 
  • #50
denn ich bin alt genug, möchte Kinder und wenn es so weitergeht wie bis jetzt, würde ich sie gerne heiraten.

Ihr kennt euch erst 4 Monate. Da plant mal normalerweise noch keine Heirat, Zusammenziehen und schon gar keine Kinder.

Du bist total fixiert auf dich, mein Haus, meine Freundin, sie zieht zu mir, beteiligt sich an allen Kosten, allerdings ohne Grundbucheintrag, das Haus bleibt meins, egal was sie zuzahlt. Putzen und Kochen soll sie allerdings schon.

Sie ist Berufseinsteigerin, nach langer Ausbildung. Wie kommst du drauf, dass sie schon demnächst ein Kind kriegen will? Du stülpst ihr deine Pläne über und erwartest, dass sie das auch toll findet.

Schalt mal einen Gang runter. Es scheint so, als ob du einfach irgendeine Frau willst für deine Pläne. Die soll sich gefälligst anpassen.
 
  • #51
Ich lese gerade, sie will gar nicht zu dir ziehen.
Na dann habt ihr ja noch ein ganz anderes Problem.
Eine Fast-Fernbeziehung, in der man ZUSAMMEN überlegen muss, wo man später wohnen und arbeiten will. Sprich wer beißt in den sauren Apfel und zieht zum anderen.

Du gehst davon aus, dass eine Frau in dein Haus einziehen soll. Das Haus ist aber DEIN Projekt, nicht dass der Frau. DU bist sesshaft geworden und hast dir einen Klotz ans Bein gebunden, der dich unflexibel macht. Dessen hättest du dir vorher bewusst sein können als du dir das Haus gekauft hast.
Wir haben hier mehrere Forumsmitglieder, die sich als Einzelperson ein Haus gebaut oder gekauft haben. Ich denke, durch die häufigen Fragen hier, ist denen allen bewusst, dass dieses Haus sich im Falle einer neuen Partnerschaft negativ auswirken kann. Was macht man z.B. wenn beide Partner ein Haus haben?

Du wirst eine Frau finden müssen, die bereitwillig in dein Haus einziehen will. Das könnte durchaus schwierig werden.

Ganz ehrlich, ich würde es an Stelle deine Freundin nicht tun. 80 km statt 10 km Fahrtweg. Dazu ein Haus, das mir nicht gefällt und was niemals (zur Hälfte) mir gehören wird. Nein Danke, da baue ich mir doch lieber was eigenes oder zusammen mit dem passenden Partner (machen mein Mann und ich gerade, wir zahlen beide und stehen natürlich beide im Grundbuch).
 
  • #53
Er arbeitet an dem Haus und sie schaut Fernsehen. Geht nicht.
Warum nicht? Ist sein Haus, hat er in dem Zustand gekauft - renovieren ist seine gewählte Freizeitgestaltung, nicht ihre.
Außerdem hat sie nicht nur ferngesehen sondern täglich gekocht sondern auch geputzt. Sie sieht fern, weil ihr sein Geschwaller um Geld, wo er grad wieder was gespart hat bereits nach 4 Monaten zum Hals raushäng - stand alles im Mailtext.
So wie ich es verstanden habe, möchte er mit ihr zusammen dort wohnen.
Und er setzt voraus, dass sie das auch will. Aber sie sagt dazu: das Haus gefälllt ihr nicht, der Ort gefällt ihr nicht, ihr Weg zur Arbeit ist zu weit.

Er macht den typischen Männerfehler, zu glauben, was er gut findet, findet die Frau auch gut zu finden und es ihm bereitwillig zu finanzieren hat. Dass sie ganz andere Vorstellungen hat, kommt ihm nicht in den sinn und wenn sie es ihm sagt, auch dann männertypisch: einfach ausblenden. Was stört ihn das Geschwätz einer Frau. In seinem Kopf haben nur seine Gedanken Platz.
Wenn man eine gemeinsame Perspektive hat, arbeitet man dann doch auch zusammen daran, oder nicht ?
Es gibt aber keine gemeinsame Perspektive, nur seine - seine mit einer anderen Frau erst vor kurzem geschaffenen Fakten und sie soll sich da einpassen, weil seinGeld für nichts anderes langt.
Und eigentlich ist es ja auch fair wenn sie irgendwein anderen Beitrag zahlt, oder sich an der Renovierung anders beteilgt
(z.B. zur Einrichtung etwas beisteuert, was weiß ich)
Bist Du verrückt? Sie soll dafür zahlen, dass sie so wohnt, wie sie nicht wohnen will und was ihr hohe Fahrkosten, knappe Freizeit einbringt, nur damit der FS Eigentum bilden kann?
Da muss er sich eher was einfallen lassen, wie er sie dafür entschädigt, dass sie das auf sich nimmt - so wie mein Mann das getan hat: nix zahlen, weil ich jede Menge Nachteile in Kauf genommen habe (Haus gefällt nicht, Ort gefält nicht, Freunde leben Hunderte km entfernt), um die Beziehung/Zusammenleben zu ermöglichen und noch jede Menge sonstige Belohnung oben drauf.
Die Freundin ist in meinen Augen faul.
Und ja ich würde die Dame tatsächlich auch loswerden wollen.
Der FS will sie ja nicht loswerden sondern ihr Geld. In der mittlerweile gelöschten Mail stand ja nicht nur was zum Thema wohnen, sondern zum gesamten Leben mit ihm, wo es immer nur um ihn geht - extrem egozentrisch.
Da wundert man sich, warum die Frau sich überhaupt noch mit ihm abkaspert, wenn sie das alles schon so gut erkannt hat.
Die Affäre wollte ihn ja auch nicht, obwohl er sie wollte und hier wird es genauso ausgehen.
 
  • #55
Das finde ich auch. Es wäre in dem Fall in Ordnung wenn er ihr ein gewisses Taschengeld geben würde. Dann wäre es schon in Ordnung wenn sie sich am Haushalt beteiligt. Allerdings Miete, Nebenkosten und die Beteiligung an Lebensmitteln zu verlangen geht einfach nicht. Wenn er dann noch verlangt, dass sie jeden Tag kocht ist das gelinde gesagt unverschämt.

Hast du dich mal bei ihr bedankt, dass sie jeden Tag für dich frisch kocht? Da wäre ein Geschenk wirklich mal angemessen.
An NK und Haushaltskosten würde sie sich 50% beteiligen, aber was ist mit den Kosten, die durch ihren Einzug entstehen? Jedes Mal, wenn eine Tür aufgemacht wird, wenn Möbel benutzt werden usw entsteht Abnutzung und somit auch Kosten.
Ein Geschenk habe ich ihr nicht gemacht, denn sie war ja 8 Wochen da und durfte da wohnen, duschen, Internet benutzen etc. Und Abends nachdem ich mit Renovierungen fertig war, haben wir gegessen und Filme geschaut. Aber ich habe nicht die Zeit für sowas. Ich kann nicht jeden Abend mit ihr Filme schauen, ich muss ja mit den Renovierungen klarkommen.
 
  • #56
Jedes Mal, wenn eine Tür aufgemacht wird, wenn Möbel benutzt werden usw entsteht Abnutzung und somit auch Kosten.
Richtig - das alles muss bedacht werden.

Darum bin ich ja auch der Meinung, dass du dein schönes Haus lieber ganz für dich allein hast. Dann wird viel weniger abgenutzt, und du selbst hast dann viel mehr davon.

Und du musst keine Abende mit Serien schauen verbringen - sondern machst all das, was dir allein gefällt.

Ist das eine Idee?
 
  • #57
Ich finde es grundsätzlich schon ziemlich normal, dass man, dort wo man wohnt, sich hälftig an den Kosten beteiligt. Ich würde überhaupt nicht verstehen, wieso mich jemand kostenfrei bei sich wohnen lassen sollte?
Nur, wenn ich gern dort wohnen möchte, genauso viel Geld zur Verfügung habe wie der andere - sonst fände ich hälftig schon ziemlich viel - und der andere auch zur Miete wohnt und nicht ein Haus abzahlt mit meinem Geld und das einfach so annimmt, dass das so ist. Ich würde zwar immer anbieten, was zu bezahlen, aber als der, der dort schon wohnt, wie in diesem Falle, eigentlich nur Nebenkosten usw. erwarten. Aber da sind die Leute halt unterschiedlich.
An NK und Haushaltskosten würde sie sich 50% beteiligen, aber was ist mit den Kosten, die durch ihren Einzug entstehen? Jedes Mal, wenn eine Tür aufgemacht wird, wenn Möbel benutzt werden usw entsteht Abnutzung und somit auch Kosten.
Wenn du das ernst meinst, bist du wirklich der größte Geizkragen, der mir je untergekommen ist. DU willst doch, dass sie bei dir einzieht, und sie geht den Kompromiss ein, obwohl sie dann weit fahren muss usw.. und du denkst an die Abnutzung der Türen? Hahahahahahaha
 
  • #58
An NK und Haushaltskosten würde sie sich 50% beteiligen, aber was ist mit den Kosten, die durch ihren Einzug entstehen? Jedes Mal, wenn eine Tür aufgemacht wird, wenn Möbel benutzt werden usw entsteht Abnutzung und somit auch Kosten.
Ein Geschenk habe ich ihr nicht gemacht, denn sie war ja 8 Wochen da und durfte da wohnen, duschen, Internet benutzen etc. Und Abends nachdem ich mit Renovierungen fertig war, haben wir gegessen und Filme geschaut. Aber ich habe nicht die Zeit für sowas. Ich kann nicht jeden Abend mit ihr Filme schauen, ich muss ja mit den Renovierungen klarkommen.
🤔🤔
Also wenn mir mein Zukünftiger sagen würde, ich solle ihm etwas zahlen, weil ich durch das Öffnen von Türen die Tür abnutze, würde mir wohl der Mund offen stehenbleiben.... allein den Gedanken finde ich strange.
Ich würde sicher etwas zahlen wollen - aber bei solchen Argumenten immer weniger...
w 45
 
  • #59
Wenn es so ist, dann wäre das ja erst recht ein Grund für den FS, für die Dauer ihres Wohnens dort ein bischen Wohnkosten ersetzt zu bekommen
Aber natürlich nicht 600 €, lieber FS, sie ist Berufsanfänger und das ist grob unverschämt !!
Und dann setzt man sich also vor den Fernseher, wenn der Partner an dem Haus arbeitet ?
Ich würde die Frau .... zum Mond schiessen.
Und kommt mir jetzt nicht damit, dass es sein Haus ist. Sowas wenn man zusammenwohnt und sich auch mag hilft man sich auch, fertig.
Ich würde mich auch nicht irgendwo einnisten und dort Serien schauen, anstatt meiner Freundin zu helfen, scheissegal wessen Haus das ist, in dem ich wohne.
In der Zeit wo sie bei mir war, bestand ihr Tagesablauf aus Bewerbungen, da waren wir gerade frisch zusammen. Sie hat sich jeden Tag auf Stellen beworben und dann hat sie Netflix geschaut. Mir gefällt es aus dem Grund nicht, weil meine Ex das auch so gemacht hat. Man kann auch spazieren gehen und etwas putzen, aber diese Vorschläge wurden nicht akzeptiert, denn "sie findet ja bald eine Arbeit und möchte bisschen ihre Freizeit genießen, sie hat ein hartes Studium hinter sich".
Ich habe ihr auch angeboten, mit mir handzuwerkeln, das wollte sie nicht. Abends gab es aber immer warmes zum Essen und dann Filme oder Spieleabend... so liefen unsere Abende ab

Ihr kennt euch erst 4 Monate. Da plant mal normalerweise noch keine Heirat, Zusammenziehen und schon gar keine Kinder.

Du bist total fixiert auf dich, mein Haus, meine Freundin, sie zieht zu mir, beteiligt sich an allen Kosten, allerdings ohne Grundbucheintrag, das Haus bleibt meins, egal was sie zuzahlt. Putzen und Kochen soll sie allerdings schon.

Sie ist Berufseinsteigerin, nach langer Ausbildung. Wie kommst du drauf, dass sie schon demnächst ein Kind kriegen will? Du stülpst ihr deine Pläne über und erwartest, dass sie das auch toll findet.

Schalt mal einen Gang runter. Es scheint so, als ob du einfach irgendeine Frau willst für deine Pläne. Die soll sich gefälligst anpassen.
Ja aber sie ist schon ü30 und will doch auch eine Familie irgendwann. Ich bin ja schon älter und hätte gerne in 2 Jahren schon eins... und wenn sie hier wohnt ja, dann könnte sie wenigstens einen Beitrag leisten, immerhin renoviere ich und sie würde es mit abnutzen
 
  • #60
Ich finde, dass man sich in einer Beziehung finanziell unterstützen soll, aber ihr Verhalten, auf Distanz zu gehen und dich als frech zu bezeichnen finde ich unmöglich. Was erlaubt sie sich? Sie hat quasi zwei Monate bei dir gelebt, wollte wahrscheinlich aus falschem Stolz kein Hartz 4 beantragen und jetzt sollst Du für sie aufkommen, nur weil sie deine Freundin ist? Wo sind wir denn? Ich würde meinem Partner die Miete zahlen wollen, ich kann mir nicht vorstellen, kostenlos bei jemandem zu leben. Sollte der Mann keine Miete haben wollen, würde ich mich an den Nebenkosten beteiligen. Den Anspruch, dass der Mann alles bezahlen soll, finde ich unmöglich.

Abgesehen davon finde ich, dass es zwischen euch nicht passt, sie schaut regelmäßig Serien, dich stört es, sie behauptet, du wärst frech, ohne dass du etwas Falsches gemacht hast. Wir haben hier einen ähnlichen Thread. Mach dir Gedanken wie es sein wird, wenn deine Freundin schwanger wird. Es kann nämlich dann so sein, dass sie ins Grundbuch eingetragen werden möchte. Was dann?

Du denkst nicht falsch, Du hast dir dein Haus verdient, du zahlst für dein Haus und genauso soll die Partnerin die Miete zahlen. Die Einstellung teilt deine Partnerin nicht mit. Natürlich zahlt sie in einer WG weniger, aber wir wollen doch eine WG nicht mit einem Haus vergleichen oder??
Mensch, ich würde alles geben um in einem Haus leben zu können. Dafür würde ich auch (dem Partner) bezahlen, schließlich hat er als Eigentümer Kosten. (Renovierung, Umbauten) Ihr seit nicht lange zusammen. Ich würde nicht zusammenziehen. Sie kann doch eigene Wohnung mieten oder in der WG bleiben.
 
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