• #121
Das kann alles sein, aber ein finanzielles Kamikaze wäre mir das nicht wert.

Bei einem BWLer, der im Finanzsektor arbeitet, wäre das seltsam. Ich vermute, er möchte schlicht seine Einkünfte optimieren oder ein wenig Geld für Sondertilgungen sammeln. Und letzteres wäre das einzige, was er vernünftigerweise bei einer Finanzierung einplanen sollte, wenn er alleine im Grundbuch steht.
 
  • #122
Ist es denn selbstverständlich, seinen Partner kostenlos bei sich wohnen zu lassen ?
Nein, ist es nicht und sollte es auch nicht sein, zumal er sie nicht ausnehmen will, sondern selber das Haus kaum allein finanzieren kann und sie ja auch ein gutes Einkommen in Aussicht hat und wohnen muss. Das setzt aber einiges Voraus, was hier nicht gegeben ist - z.B. eine stabile Beziehung und gemeinsame Lebensplanung.
Nach 4 Monaten Kennen hat sein: ich will sie heiraten und mit ihr Kinder doch keine andere Substanz als Frust über gescheiterte Beziehungen mit anderen Frauen und langes erfolgloses Dating.

Der FS ist für sie nicht der Traumpartner für den sie sagt "Schwamm drüber. Für den Mann nehme ich das Haus in Kauf und zahle noch dafür", so wie es bei mir der Fall war und warum ich aus eine chicen Stadtwohnung in Traumlage in ein Landhaus in einem bayrischen Dorf gezogen bin sowie meinen Job aufgegeben habe.

Was Du über Dich und Deine Partnerin beschreibst, ist aber etwas ganz anderes, als der FS beschreibt. Ihr habt von vornherein aus Deiner Wohnung ein gemeinsames Zuhause gemacht, sie sogar zusammen ausgesucht obwohl sie sich finanziell nicht beteiligen konnte an der Anschaffung.
Sie wollte da wohnen, weil es ihren Wünschen entsprach wie es war und hat gern daran mitgestaltet und darum auch angemesssene Wohnkosten getragen.

Auch das ist ja im Fall des FS in keiner Weise gegeben. Er ist nicht in der Lage/willens geistig zu erfassen, dass SEIN Haus, was er sich ausgesucht hat und an dem er begeistert werkelt für seine Partnerin keinen hohen Wert hat und ihr absolut nicht gefällt. Da macht eine angemessene Miete zahlen nun keinerlei Sinn, zumal ein dort wohnen für sie weitere Nachteile mit sich bringt.
Ich finde auch nicht, dass 600 € für eine Jungakademikerin zuviel Miete sind, wenn der Mietmarktpreis für das Objekt bei 1.200 € liegt - wenn es ihr gefiele.

Für mich war es selbstverständlich, meinem Mann vorzuschlagen, dass ich einen angemessenen Mietanteil an seinem Haus zahle, obwohl das längst abgezahlt ist, obwohl mir weder Haus noch Lage zusagten. Anders als die FS, die laut ihrer Mail aber garnicht weiß, wie sie die Zeit bis zur ersten Gehaltszahlung überstehen soll, weil ihr Aufenthalt/Besuch bei ihm sie so teuer kam, bin ich in einer finanziell ganz anderen Situation - und mein Mann auch als der FS .

Die Einstellung "ich, mein Geld, mein Haus" als Dauerfokus und die einseitige Beladung mit Nachteilen stört die Partnerin des FS, sowie seine komplette Unbeweglichkeit in diesen Dingen.
 
  • #123
Warum sollte sie in seine Immobilie ziehen, die 70 km entfernt ist und die ihr nicht gefällt? Es soll manchmal unterschiedliche Wahrnehmungen bezüglich der Schönheit einer Immobilie geben, gerade auch männliche und weibliche Sichtweisen sind da öfter von unterschiedlicher Prägung. Wenn ich das schon lese, dass er alles Geld nur in das Haus steckt und jetzt kann er es sich nicht leisten. Gruselig. Und dafür soll soll sie auch noch Miete zahlen. Lieber jeder fremde Vermieter als der FS.
Das genau ist meine absolute Überzeugung, also wer so was tut, der sollte erst mal eine längere Pause machen und Selbstreflektion üben, 70 km mehr fahren, in ein Haus einziehen, wo nicht mein Geschmack drin steckt, das geht doch überhaupt nicht, ich hätte ihr gleich zu Beginn folgenden Vorschlag gemacht: In der Mitte eine schöne gemeinsame Wohnung anmieten und mein Haus vermieten! Da der Zug abgefahren ist, weil es keine Kompatibilität gibt im materiellen Bereich, ist dieses Thema wohl ausdiskutiert!
 
  • #124
wenn man die eigentliche Frage diskutiert, finde ich es völlig normal, dass beide Menschen, wenn sie denn wirklich zusammenziehen (sollten),
Das ist deine legitime Meinung. Wenn die Frau aber auch mitrechnen würde, würde es sich anders darstellen.

Ein Rechenbeispiel: Angenommen sie tilgt mit dem ersten Gehalt ihre Schulden und schafft sich ein ordentliches Puffer an, so kann sie sicher bald einen Kredit bekommen. Von dem kauft sie sich eine Wohnung und zahlt diese ab. So hat sie nach z.B. 10 Jahren, bei einer Monatsrate von 800 Euro schon 96000,- abbezahlt. Vielleicht steigt sie sogar beruflich auf und verdient noch mehr?

Zahlt sie dem Partner aber die 600 Euro, sind das nach 10 Jahren 72000,- und sie hat unterm Strich nix. Sie wird ja nicht mal anteilig ins Grundbuch geschrieben. Wenn er sie nun betrügt, was ja schon mal passiert ist und einer Trennung gleichkommt, hat sie 72000,- verloren.
Und selbst wenn sie eine Wohnung mieten würde, so kann ihr das Sexleben des Vermieters egal sein. Außerdem verlängert sich die Kündigungsfrist eh mit der Anzahl der Mietjahre und ist nicht so einfach auszusprechen.

Wir hatten hier übrigens so einen Fall. Da hatte der Mann ein abbezahltes Haus und die neue Partnerin musste ihm Miete zahlen. Nach eine Weile hatte sie ein ungutes Gefühl und sprach ihn darauf an. Da kam wohl heraus, das er die Mieteinnahmen von ihr auf ein separates Konto ging, das für sie gedacht war.
 
  • #125
Liebe Mitglieder, ich danke Euch für Eure Beiträge. Mir wird Empathielosigkeit vorgeworfen, aber versetzt Euch doch mal in meine Lage. Ich stemme gerade alles alleine und wenn - sagen wir in einem Jahr - meine Freundin zu mir ziehen würde, tatsächlich nichts und rein gar nichts bezahlen müsste, außer NK? Jedoch wird sie da wohnen. Sie wird kochen und putzen, aber ich mache das auch, habe ich schon immer gemacht. Ich handwerkle alleine, den Garten mache ich alleine, ich kümmere mich um die Versicherungen und um die Steuern, die ich dann auch für meine Freundin machen würde.

Jetzt bin ich im home office und bestimmte Dinge sind einfacher, aber wenn ich wieder im Büro bin, werde ich ich 1-1,5 Stunden auf der Autobahn bzw. im Zug verlieren. Und trotzdem müssen diese Dinge gemacht werden und vom wem, natürlich von mir. Meine Freundin hat noch nie Gartenarbeit gemacht und das bleibt natürlich wieder an mir hängen bzw würde an mir hängen bleiben. Kochen, putzen und ordentlich aufräumen kann sie wirklich hervorragend, da muss ich sie loben, aber ich schmiere ihr jeden Tag Brot wenn ich aufstehe und auch an Wochenenden und bringe ihr Kaffee etc. Ich bin nicht so egoistisch wie manche denken, würde ich sagen.
Wenn man all diese Punkte one by one bedenkt, ist es wirklich so absurd und "frech", von ihr zzgl zu den NK und Lebensmitteleinkauf einen bestimmten, nennen wir es mal - Wohnbeitrag zu verlangen? Villeicht können sich viele Damen und Herren jetzt besser in meine Lage versetzen...
 
  • #126
so kann sie sicher bald einen Kredit bekommen.
Ohne jegliche Sicherheiten, direkt beim ersten Job ?
Kennst Du da eine Bank, die solch ein Risiko geht .... bei den Immopreisen derzeit?
(Psst: Geheimtipp, bleibt auch unter uns....)

Oder könnte es nicht günstig sein, mit einem Typ (muss ja nicht der FS sein) gut zu verhandeln, und sehr günstig zu wohnen,
(sagen wir 200-300 € oder eben in einer WG) und dann das Geld (etwa 20-30 % für den Eigenanteil) für den Kredit nach 5-6 Jahren zu sparen ?
So hat es jedenfalls meine Ex gemacht und ich finde (und fand) das auch immer OK.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #127
Mir wird Empathielosigkeit vorgeworfen, aber versetzt Euch doch mal in meine Lage. Ich stemme gerade alles alleine und wenn - sagen wir in einem Jahr - meine Freundin zu mir ziehen würde, tatsächlich nichts und rein gar nichts bezahlen müsste, außer NK? Jedoch wird sie da wohnen. Sie wird kochen und putzen, aber ich mache das auch, habe ich schon immer gemacht. Ich handwerkle alleine, den Garten mache ich alleine, ich kümmere mich um die Versicherungen und um die Steuern, die ich dann auch für meine Freundin machen würde.
Du versetzt dich doch aber null in ihre. Und das, obwohl sie in der E-Mail sehr deutlich alles mögliche erklärt und angesprochen hat. Von dir kommt immer die gleiche Aussage: Du würdest ja dann alles machen. Aber: Es ist DEIN Haus und sie zieht nur dir zu liebe hin, nicht, weil sie denkt, geil, ein Haus und ein Garten. Jetzt jammerst du rum, dass du den Garten allein machst - aber sie hat sich vielleicht nie einen Garten gewünscht? Wieso soll sie dann die Gartenarbeit machen?
DU hast das Haus ALLEIN gekauft, natürlich musst du es allein "stemmen". Wenn du das nicht stemmen kannst, verkauf es und zieh mit deiner Freundin in eine Mietwohnung irgendwo, wo ihr beide nicht ewig zur Arbeit gondeln müsst. Dass du dich über die Fahrzeit beschwerst - du hast das Haus damals aber ausgesucht? Dass du dich für deinen Besitz um Steuern und Versicherungen kümmern musst, ist ja wohl logisch. Du vererbst es ja auch oder bekommst das ganze Geld, wenn du es verkaufst.
Kochen, putzen und ordentlich aufräumen kann sie wirklich hervorragend,
Hihihi. Ich weiß echt nicht, was ich dazu sagen soll. Suchst du eine Hausangestellte? Ich weiß nicht, du hast einfach eine sehr ungünstige Art, über deine Freundin zu sprechen.
Natürlich würdet ihr euch den Haushalt teilen müssen, ihr arbeitet beide und hättet beide viel Fahrzeit (dafür kann sie aber nichts, du aber schon). Zur normalen Hausarbeit gehört für mich aber nicht Renovieren - ich würde halt einen Handwerker beauftragen, weil ich sowas nicht kann. Und wenn ich nie einen Garten wollte, dann gehört auch die Gartenarbeit nicht zur normalen Hausarbeit, wenn mein Partner den wollte, dann muss er das machen (also theoretisch; ich selbst mag Gärten und würde es machen, aber das muss bei deiner Freundin ja nicht zutreffen).
Das ganze mit der Miete ist eben Ansichtssache. Ich würde was anbieten zu zahlen, aber sicher nicht 600, manche hier sehen das gar nicht ein, seeeeehr wenige fänden so viel Miete völlig gerechtfertigt. Das kannst du letzten Endes nur mit ihr direkt bereden. Aber wenn du bei allem immer nur über Sparen, Stemmen und Geld redest, dann kommt das einfach nicht partnerschaftlich rüber. Ist eben so.
 
  • #128
aber wenn ich wieder im Büro bin, werde ich ich 1-1,5 Stunden auf der Autobahn bzw. im Zug verlieren. Und trotzdem
Wenn dem so ist und deine Partnerin 90 km zur Arbeit fahren müsste, warum um Gottes Willen sucht ihr nicht GEMEINSAM eine Immobilie in der Nähe eurer Arbeitsstätten, die beiden gefällt und in der sich beide zu 50% einbringen?! Warum muss es unbedingt diese Immobilie sein, die du dir anscheinend sowieso nicht leisten kannst.
 
  • #129
Ich stemme gerade alles alleine und wenn - sagen wir in einem Jahr - meine Freundin zu mir ziehen würde, tatsächlich nichts und rein gar nichts bezahlen müsste, außer NK?

Wenn sie dauerhaft einzieht, sollte sie natürlich anteilig Miete und NK zahlen (im Verhältnis zu Deinem und Ihrem Gehalt; nicht einfach die Hälfte). Gar keine Frage.

Aber vorher wäre ich das jetzt nicht sooo eng. Wie gesagt, ein solches Verhalten wird Frauen abschrecken.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #130
Kennst Du da eine Bank, die solch ein Risiko geht .... bei den Immopreisen derzeit?
Einige sogar. Ich weiß von Bekannten, die einen Kredit bekommen haben, wo der Eigenanteil "nur" bei etwa 15-20% lag.
(Psst: Geheimtipp, bleibt auch unter uns....)
😅 Sicher. Ich kann seiner Freundin einen geben. Wenn sie ihre zukünftige Zeit in Börsen-/ Aktien- / Investmentvideos steckt und ein paar Kurse macht und sich richtig rein hängt, kann sie ihr Erspartes eventuell verdoppeln.
Geheimtipp: Wäre vor ein paar Monaten (selbst bei 10000,-) Bitcoin ;).
Soll aber angeblich noch höher gehen. (Keine Gewährleistung von mir)
(sagen wir 200-300 € oder eben in einer WG) und dann das Geld (etwa 20-30 % für den Eigenanteil) für den Kredit nach 5-6 Jahren zu sparen ?
200-300 wären, denke ich, akzeptabel.
Jedoch muss ich zugeben, ich würde es nicht machen, bei dem FS.
Ganz einfach, weil ich das Gefühl habe, er sucht eine Hausmutti und das will ich auch gar nicht sein und seine Freundin tendenziell auch nicht.
Außerdem liebe ich Serien. Ich lasse oft Wiederholungen von Videos oder Serien laufen oder höre Musik, wenn ich z.B. putze, koche, Wände streiche, etc. Dauert oft länger, weil man nicht so konzentriert ist, macht mir aber mehr Spaß.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #131
Mein lieber Kumpel @neverever wird dir das mit der Grosszügigkeit auch nochmals erklären.
Nicht wirklich, mein Freund,
Du und viele andere wissen ja, wie ich so ticke und das muss ja nicht für jeden passen, aber ich fühle mich damit von Grund auf wohl.

Aber was ich hier in letzter Zeit von "unseren" Kerlen zu lesen bekomme, da wundere ich mich echt nicht mehr, wenn kaum noch eine Beziehung zustande kommt OHNE Berechnungsgrundlage.
Wenn man mal zu klamm ist und es irgendwie nicht gepackt bekommt mit den Verpflichtungen bei Haus und Hof, hey kein Unwetter, aber dann spreche ich mit der "Liebsten" und wir finden eine Lösung, ja weil wir lieben uns ja.
Aber ne, hier wird direkt mal quer kalkuliert und einseitig gerechnet, dass ich echt langsam einen Würgereiz bekomme.
Mal eine Frage an die Herren der Schöpfung, die das betrifft.
Was stimmt mit Euch nicht? Wo habt ihr so ein egoistisches und berechenbares Verhalten gelernt und vorgelebt bekommen.

Hier soll niemand sich ausnehmen lassen oder den Zahlhans spielen.
Aber es ist doch meine Freundin und da guckt man gemeinsam, was geht.

m50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #132
Das ist deine legitime Meinung. Wenn die Frau aber auch mitrechnen würde, würde es sich anders darstellen.

Ein Rechenbeispiel: Angenommen sie tilgt mit dem ersten Gehalt ihre Schulden und schafft sich ein ordentliches Puffer an, so kann sie sicher bald einen Kredit bekommen. Von dem kauft sie sich eine Wohnung und zahlt diese ab. So hat sie nach z.B. 10 Jahren, bei einer Monatsrate von 800 Euro schon 96000,- abbezahlt. Vielleicht steigt sie sogar beruflich auf und verdient noch mehr?

Zahlt sie dem Partner aber die 600 Euro, sind das nach 10 Jahren 72000,- und sie hat unterm Strich nix. Sie wird ja nicht mal anteilig ins Grundbuch geschrieben. Wenn er sie nun betrügt, was ja schon mal passiert ist und einer Trennung gleichkommt, hat sie 72000,- verloren.
Und selbst wenn sie eine Wohnung mieten würde, so kann ihr das Sexleben des Vermieters egal sein. Außerdem verlängert sich die Kündigungsfrist eh mit der Anzahl der Mietjahre und ist nicht so einfach auszusprechen.

Wir hatten hier übrigens so einen Fall. Da hatte der Mann ein abbezahltes Haus und die neue Partnerin musste ihm Miete zahlen. Nach eine Weile hatte sie ein ungutes Gefühl und sprach ihn darauf an. Da kam wohl heraus, das er die Mieteinnahmen von ihr auf ein separates Konto ging, das für sie gedacht war.
Übrigens gibt es auch Menschen, die gar nichts kaufen und auch keinen Kredit aufnehmen wollen, sondern ihr Leben lang zur Miete wohnen. Da kenne ich in meiner Großstadt viele. Hat auch gewisse Vorteile.

Ich finde es faszinierend, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, sie wollte oder sollte ihr Geld lieber für die eigene Immobilie sparen. Das heißt, dass sie sich also im Grunde doch am Mann bereichern, also das Geld für sich selbst sparen soll?

Ich wohne zwar auch in der Eigentumswohnung und finde es nett, aber nicht alle Menschen haben dieses Lebensziel.
Also wer sowieso zur Miete wohnen würde, könnte auch ohne Geld-Gewissensbisse einen Anteil an den Partner zahlen, so beide wollen und sich lieben. Und dann wäre Sex mit dem auch kein Problem. Also wenn beide sich lieben und zusammen leben wollen.
 
  • #133
Meine Freundin hat noch nie Gartenarbeit gemacht und das bleibt natürlich wieder an mir hängen bzw würde an mir hängen bleiben. Kochen, putzen und ordentlich aufräumen kann sie wirklich hervorragend, da muss ich sie loben, aber ich schmiere ihr jeden Tag Brot wenn ich aufstehe und auch an Wochenenden und bringe ihr Kaffee etc. Ich bin nicht so egoistisch wie manche denken, würde ich sagen.
Für mich klingst du dermaßen weltfremd, dass es mich gruselt.
Um es kurz zu fassen.
Für dich hat eine Frau Aufgaben....und die soll sie erfüllen. Und du machst auch deine Aufgaben.
Von persönlicher Nähe, Humor, gemeinsames Leben leben, Liebe lese ich hier nichts.
Auch nichts von echtem Kennenlernen.
Deine Freundin kann ordentlich aufräumen, da musst du sie loben.
Wow.
Da wäre ich weg.
Merkst du gar nicht, wie du sie urteilst und Vor- und Nachteile abwägst?
Wie fändest du es denn wenn deine Partnerin sagt: also arbeiten und vö....ln kann er. Aber reden hm. Da muss ich halt mit einer Freundin reden. Da ist er echt unfähig.

Gartenarbeit ist jetzt wirklich nichts , was man nicht lernen kann.
Aber ganz ehrlich.
In aller Deutlichkeit: Solange sie nicht die gleichen Zukunftpläne hat: da ist deine Planung nur blöde.

Und in ihrer Mail hat sie da deutliche Zweifel.
Bin ich wirklich geizig gewesen, dass sie für wirklich wenig Geld (Letztlich nur die NK ) hat in einer sehr schönen Wohnung für viele Jahre mit mir zusammengewohnt hat ?
Nein. Es geht nicht darum, dass er in Zukunft Geld will.
Sondern :
So viel, so früh über Zusammenziehen reden. Und wie schon gesagt. In der besonderen Situation momentan. Corona, kein Job, nach dem Studium sie als faul zu bewerten, zu erwarten, dass sie seinen Kram miterledigt, ohne dass er ihr wirklich hilft bei ihrem Zeug. Und ernsthaft meint, sie hat bei ihm gewohnt, in einer Besuchssituation, in der sie auch putzte und möchte und essen zahlte.

Ne sorry, da geht einem doch die Hutschnur hoch.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #134
Liebe Mitglieder, ich danke Euch für Eure Beiträge. Mir wird Empathielosigkeit vorgeworfen, aber versetzt Euch doch mal in meine Lage. Ich stemme gerade alles alleine und wenn - sagen wir in einem Jahr - meine Freundin zu mir ziehen würde, tatsächlich nichts und rein gar nichts bezahlen müsste, außer NK? Jedoch wird sie da wohnen. Sie wird kochen und putzen, aber ich mache das auch

Jetzt bin ich im home office und bestimmte Dinge sind einfacher, aber wenn ich wieder im Büro bin, werde ich ich 1-1,5 Stunden auf der Autobahn bzw. im Zug verlieren. Und trotzdem müssen diese Dinge gemacht werden und vom wem, natürlich von mir. Meine Freundin hat noch nie Gartenarbeit gemacht und das bleibt natürlich wieder an mir hängen bzw würde an mir hängen bleiben. Kochen, putzen und ordentlich aufräumen kann sie wirklich hervorragend, da muss ich sie loben, aber ich schmiere ihr jeden Tag Brot wenn ich aufstehe und auch an Wochenenden und bringe ihr Kaffee etc. Ich bin nicht so egoistisch wie manche denken, würde ich sagen.
Wenn man all diese Punkte one by one bedenkt, ist es wirklich so absurd und "frech", von ihr zzgl zu den NK und Lebensmitteleinkauf einen bestimmten, nennen wir es mal - Wohnbeitrag zu verlangen? Villeicht können sich viele Damen und Herren jetzt besser in meine Lage versetzen...
Verständlich.
Aber hier geht es auch darum, was deine Freundin WILL. Du kannst natürlich gerne DEINE Idealvorstellungen haben, ob diese mit denen deiner Freundin sind oder ihr euch auf einen gemeinsame Nenner einigen würdet, sei dahinggestellt. Fakt ist, Zusammenziehen sollte nicht nur für DICH vorteilhaft sein. Das ist Partnerschaft. Du hast doch in einer langjährigen Beziehung gelebt, war das anders bei euch, was Kompromisse angeht?
Und bitte nochmal verinnerlichen: deine Freundin befindet sich anscheinend NICHT in der gleichen Lebensebene wie du. Sie startet gerade mit einem neuen Job durch. Frag doch mal, was sie will oder wie ihre Vorstellungen sind. Wenn du bereits Gefühle für sie entwickelt hast, würde es dich interessieren, oder? Oder doch nicht?
Respektiere ihre Antwort und Gedanken diesbezüglich. Sie hat andere Vorstellungen. Wenn es nicht passt, trenne dich und suche weiter. Wie die Vorredner bereits geschrieben haben, gibt es bestimmt Frauen, die deine Erwartungen erfüllen können. On du mit diesen Frauen jedoch zufrieden und glücklicher wirst, sei dahingestellt. Ich habe den Eindruck, du möchtest eine Frau, die mitziehen und stets verständnissvoll sein soll. Wären vielleicht Frauen aus Asien was für dich? Ich selber komme aus Asien und die Erziehungskultur dort ist nämlich so, dass Frauen bitte den (Ehe) Männern hörig sein sollten. Ich komme längst nicht mehr klar mit dieser Kultur und bin mehr oder weniger etwas rebellisch, was das angeht. Aber vielleicht würdest du ja fündig.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #135
Und trotzdem müssen diese Dinge gemacht werden und vom wem, natürlich von mir. Meine Freundin hat noch nie Gartenarbeit gemacht und das bleibt natürlich wieder an mir hängen bzw würde an mir hängen bleiben. Kochen, putzen und ordentlich aufräumen kann sie wirklich hervorragend,
Ich kann mich echt als Mann mit deinen Gedanken kein bißchen anschließen, es ist doch dein Haus, ist doch dein Garten, vielleicht will sie das alles gar nicht, ich würde mich mit so einem Kram überhaupt nicht rumschlagen wollen, entweder ich kann mir das Personal leisten oder ich lebe lieber in einer schönen Penthousewohnung und lebe, du lebst doch gar nicht entspannt, ich lese nur Arbeit, Arbeit, Arbeit!
 
  • #136
Also ich verstehe den FS ja auch ein bisschen.
Er arbeitet an dem Haus und sie schaut Fernsehen.
Geht nicht.
Doch Kiro, das geht und er ist doch selbst der Auslöser.
Ich drehe mal an der Schraube:

Warum sollte sie am Haus arbeiten? Sein Haus, seine Wertsteigerung. Davon hat sie doch nichts, mal genau so rational betrachtet wie der FS es macht.
Er will Miete haben.
Meine Mieter renovieren nicht meine Häuser, müssen sie nicht, das mache ich als Vermieter, dafür knöpfe ich ihnen ja auch Miete ab unter anderem.
Also, wenn er, der FS, seine "FREUNDIN" mal auch nur ansatzweise das Gefühl vermitteln würde " MY Home is your Castle", ja dann würde die Liebste auch bestimmt gerne mit anpacken und mehr als behilflich sein.
Aber wenn ich, egal ob Mann oder Frau, so einen berechenbaren Kapitalisten vor mir habe, ja da würde ich zwar keine Serien gucken, aber nur, weil ich längst weg wäre.

Ich weiß genau, was du meinst und stimme dir wirklich zu, WENN.....
es ihm auch nur ansatzweise ein wenig um die Freundin ginge.

Und das sehe ich hier gar nicht.

Ich werde jetzt Bildungsminister, da kann die Generation in Zukunft vielleicht nicht mehr ordentlich schreiben, aber sie fangen endlich wieder an, sich zu benehmen und hören auf, so furchtbar egostisch zu sein.

m50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #137
Lieber FS, wie wäre es, wenn du mal die Verantwortung für deine Lage übernehmen würdest?
DU hast dich für das Haus entschieden
DU wusstest, deine damalige Partnerin kann es sich nicht leisten, bzw. nur einen monatlichen Anteil.
DU hast keinen Worst Case berechnet.
Du hast die Beziehung schleifen lassen, wegen der Renovierung.
DU hast sie betrogen, mit einer vergebenen Frau.

So langsam solltest auch DU die Verantwortung tragen und reflektieren.
Das kannst du aber nicht, was deine Freundin, ganz zu Recht, bemerkt hat.
Wer sagt, dass das noch nach einem Jahr so ist?
Ernsthaft? Du willst uns wohl veräppeln? Ein Freund hat sich ein Mähroboter gekauft. Weißt du, was er zu tun hat? Nur die Rasenkanten und den Rückschnitt im Herbst oder Frühling. Das ist locker, an einem halben Tag erledigt.
ich kümmere mich um die Versicherungen und um die Steuern
Wer sagt denn, das du das sollst? Wozu gibt es Vergleichsrechner und Steuerberater? Ernsthaft- Du nimmst dich wichtiger, als du bist.
Und trotzdem müssen diese Dinge gemacht werden und vom wem, natürlich von mir.
Nein, müssen sie nicht.
aber ich schmiere ihr jeden Tag Brot wenn ich aufstehe und auch an Wochenenden und bringe ihr Kaffee etc
Oh. Du armer Mann .😅😂😂 (Sorry, aber ich kann es nicht anders ausdrücken und musst tatsächlich einige Minuten lachen, als ich das las) Ok. Sachlich betrachtet, dürfte sie dir dann aber auch nur ein Brot schmieren, mittags und abends.:rolleyes:
absurd und "frech", von ihr zzgl zu den NK und Lebensmitteleinkauf einen bestimmten, nennen wir es mal - Wohnbeitrag zu verlangen?
Nicht grundsätzlich. Nein.
In deinem Fall schon. Weil sie nicht sein darf, wer sie ist und du sie in eine Rolle zwängst. Weil sie keinen Mietvertrag bekommt, der ihr keine Sicherheit gibt. DU gibst keine Sicherheit. Sie kann es nicht gestalten, wie sie will. Sie darf wohl auch keine Möbel mitbringen. Das hat alles nix mit gemeinsam zu tun.
 
  • #138
Ich finde es faszinierend, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, sie wollte oder sollte ihr Geld lieber für die eigene Immobilie sparen. Das heißt, dass sie sich also im Grunde doch am Mann bereichern, also das Geld für sich selbst sparen soll?
Das ist wohl deine Interpretation. Ist deine legitime Auffassung.

Allerdings ist diese falsch. Wenn sie sich eine eigene Immo kauft, bereichert sie sich ja erst gar nicht durch den Mann, sondern schafft ihr eigenes Eigentum. Sie ist dann komplett unabhängig.

Wo soll denn die Bereicherung sein, wenn sie zunächst in einer WG wohnt oder einem kleinen Apartment? Und dann einen Kredit nimmt?
 
  • #139
Ich habe BWL studiert und arbeite im Finanzbereich.
Wenn ich Bildungsminister bin ( bald), dann schaff ich dieses Studium als erstes ab.
Das ist nämlich beziehungsschädigend, nachweislich.
Und Beteiligungen durch Erbschaft erst recht.
Ihr kommt mir erst mal alle für ein paar Jahre auf den Bau, da werden Euch die Faxen schon ausgetrieben und ihr dürft mal davon kosten, wie das wahre Leben schmecken kann.

Vorsicht - der Abschnitt enthält Anteile von Ironie,
bei riesigen Nebenwirkungen fragen Sie ihren Betriebswirt oder Apotheker.

m50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #140
Wenn du diese Frau wirklich willst dann sucht euch gemeinsam ein Haus in Miete und vermietest dein Haus. Da kann man dann auch schön fifty-fifty machen und du kannst bei deinem Haus an Miete verlangen was du willst, das wäre ein Kompromiss.

Man kann nie alles aufrechnen, wenn man den Energieaufwand einer Person hernimmt, wenn du in der Nacht wegen des Babys dreimal aufstehst und dreimal sie, heißt dass noch lange nicht, dass sie genau so viel Energie dadurch verbraucht wie du und umgekehrt, wie will man das alles monetär gegenrechnen?? Mit Liebe geht alles einfacher. Du hast einen furchtbaren Druck, ich weiß leider nicht warum...
 
  • #141
Ich finde es faszinierend, wie hier selbstverständlich davon ausgegangen wird, sie wollte oder sollte ihr Geld lieber für die eigene Immobilie sparen. Das heißt, dass sie sich also im Grunde doch am Mann bereichern, also das Geld für sich selbst sparen soll?
Nein. Wenn sie für die eigene Immobilie spart, wird diese irgendwann ihr gehören. Das Haus des FS hingegen nie, egal ob sie was zahlt oder nicht. Zum Sparen kann sie in ihrer eigenen Wohnung leben. Wäre für sie allemal besser, als zum FS zu ziehen.
So hat sie nach z.B. 10 Jahren, bei einer Monatsrate von 800 Euro schon 96000,- abbezahlt.
Das stimmt so nicht ganz. Du hast die Zinsen vergessen. Von den 800 Euro wäre am Anfang ein großer Teil Zinsen und nur ein kleiner Teil Tilgung.
Einige sogar. Ich weiß von Bekannten, die einen Kredit bekommen haben, wo der Eigenanteil "nur" bei etwa 15-20% lag
Da muss ich schmunzeln. Sorry, @Sirella, man merkt, dass du wenig Ahnung vom Hauskauf hast.
Nehmen wir mal an, das Haus mit Grundstück kostet günstige 600.000 Euro. Dann sind 20 % davon schon 120.000 Euro. Dazu kommen die Kaufnebenkosten von schätzungsweise nochmal 50.000 Euro, die die Banken (zumindest früher) nicht finanzieren. Macht schon 170.000 Euro Eigenkapital und 600.000 sind bei uns im Hamburger Umland noch gar nichts, außer man kauft ein renovierungsbedürftiges Haus wie der FS.
Ich kenne NIEMANDEN, der 200.000 Euro auf der hohen Kante hat. Wir haben auch mit weniger finanziert.
Die Banken wissen das. Sie kennen die aktuellen Hauspreise. 20-30% Eigenkapital galt daher früher mal, heute nicht mehr. Mit einem hohen Einkommen muss man nicht einmal mehr die Nebenkosten selbst aufbringen. Würde ich nicht empfehlen, aber eine Kollegin hat es so gemacht.

Allerdings, das erste Gehalt reicht der Bank bei Weitem nicht, um einen Hauskredit zu bewilligen.

Die Freundin des FS steigt sehr spät ins Berufsleben ein. Sollte sie den Wunsch nach einer eigenen Immobilie haben (nicht jeder hat den natürlich), kann sie die nächsten Jahre darauf hin sparen und sich dann noch vor dem 40. Lebensjahr ihren Wunsch erfüllen. Das wäre der Weg, den ich anstelle der Freundin einschlagen würde. In ein Haus, was mir nicht gefällt, was ungünstig liegt und das mir NIE gehören wird, würde ich nicht einziehen.

W35
 
  • #142
Kann es sein, das die ganzen Forumsteilnehmer sich einfach an der schlechten (Sprech-) Schreib-, Sozialkompetenz des Threadersrellers aufgeilen, anstatt sich mit der Sache neutral zu beschäftigen ?

MOOOOment mal.
Wenn das tatsächlich so wäre, dann hätte ich ja hier wohl noch am wenigsten zu lachen, wa?
Dieses Register ziehen die Forumsleutchen hier nur dann, wenn hier mal wieder jemand völlig klugscheissert und gar nicht verstehen kann, dass sich die breite Mehrheit darüber aufregt, welchen Inhalt seine Beiträge eigentlich wiederspiegeln.

100 Leute sagen, du bist gerade etwas blöd. Und er behauptet immer noch, das sei nicht so.
Er kann ja der Meinung sein, aber dann muss er auch damit zurechtkommen, dass die Welle immer höher wird.

Ob er Fehler beim Schreiben begeht ist mir gerade, eh Schnuppe.
Aber seinen Inhalt finde ich trotzdem K. - gar nicht gut.

m50
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #143
Da muss ich schmunzeln. Sorry, @Sirella, man merkt, dass du wenig Ahnung vom Hauskauf hast.
Will ich denn, dass du was anderes merkst?
Ich kenne NIEMANDEN, der 200.000 Euro auf der hohen Kante hat. Wir haben auch mit weniger finanziert.
Eben. Leute nehmen und bekommen Kredite mit viel weniger. Das wollte ich zum Ausdruck bringen. Sie bekommen Kredite bei einem sehr geringen EK. Und dann wundern, wenn alles kracht...
 
  • #144
Und dann setzt man sich also vor den Fernseher, wenn der Partner an dem Haus arbeitet ?

Es ist doch sein Haus, und wird sein Haus bleiben.
Alles, was sie da an Geld und Zeit hinein steckt, wird immer bei ihm bleiben.

Ich würde niemals in eine Immobilie investieren, die mir nicht gehört.
Und nicht vergessen, sie will dort nicht leben.

Dass man sich beim Zusammenleben Nebenkosten, Lebenshaltungskosten und den Haushalt teilt, ist selbstverständlich.
Bei "Miete" wird es knifflig.

Die Frage, ob sie Miete zahlen soll, erübrigt sich aber hier - ich wäre auch nicht bereit, täglich meine Fahrzeit so auszudehnen. Das ist massiver Verlust an Lebensqualität.

W, 51
 
  • #145
Ok, vielleicht kam das falsch rüber. Mir war aufgefallen, dass viele schreiben, sie macht nur Verluste, wenn sie zu ihm zieht und Miete zahlt, sollte entweder ohne Miete bei ihm wohnen oder in einer eigenen Wohnung leben und für die eigene Immobilie sparen.

Ich meinte, dass wenn ein Mensch (verallgemeinert) sowieso (gerade) nichts Eigenes kaufen möchte, sondern zur Miete wohnt, genauso gut auch eine Miete oder einen Anteil an den Partner zahlen könnte, den er liebt und mit dem er zusammen leben will, bzw. ich das als normal empfinde. Jedenfalls finde ich es nicht verwerflich.

Es war nicht auf die konkrete Situation hier bezogen, hier würde ich ihr aus vielen Gründen auch abraten.

Ich meinte eher allgemein, dass wenn zwei Menschen sich lieben und zusammen wohnen wollen und einer sowieso bisher Miete gezahlt hat, für mich nichts dagegen spricht, diese oder eine gewisse dann an den Partner zu zahlen.

Also ich habe die Frage allgemeiner/hypothetischer aufgefasst: Wenn man mit einem Partner zusammen wohnt/zu ihm zieht, ist es dann legitim, Geld zu zahlen/zu verlangen? Finde ich schon. Aber ja, nur meine Meinung.
 
  • #146
Wenn das tatsächlich so wäre, dann hätte ich ja hier wohl noch am wenigsten zu lachen, wa?
Dieses Register ziehen die Forumsleutchen hier nur dann, wenn hier mal wieder jemand völlig klugscheissert und gar nicht verstehen kann, dass sich die breite Mehrheit darüber aufregt, welchen Inhalt seine Beiträge eigentlich wiederspiegeln.
Ach nein, mein Lieber. Ich würde sogar versuchen, dich zu daten, wärest du in einer ähnlichen Lebensphase. Ich versuche gerade zu starten, du hast gerade gelandet.
Mehr kann ich nicht sagen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #147
Bei Deinen Beiträgen eigentlich kaum.
Ich vermute, wir sind hier "anders gleichberechtigt" als Russland, wenn überhaupt. Das hat Vor- und Nachteile, eröffnet Möglichkeiten und weckt Erwartungen.
In Deutschland herrscht politische Korrektheit und Gleichberechtigung existiert primär auf dem Papier, aber sicherlich (noch ) nicht in der gelebten Praxis ....Frauen verdienen - bei gleicher Eignung und Berufserfahrung - immer noch weniger, als ihre männlichen Kollegen. Das ist nun einmal ein Fakt.

Wäre es da also fair, von einer Frau zu erwarten, dass sie 50% der Lebenshaltungskosten trägt ? Das würde in meinen Augen eher bedeuten, dass ein Mann seinen strukturellen Vorteil auch in der Beziehung nicht aufgeben will. Und das wäre für mich alles andere als gleichberechtigt.

Wenn ich mit Freunden Essen gehe, die deutlich weniger verdienen als ich, dann lasse ich sie prinzipiell nur den kleinen Teil der Rechnung zahlen ( Getränke ) und übernehme selbstverständlich den größeren ( Speisen ). Ich fühle mich nicht ausgenutzt, weil ich eben mehr zur Verfügung stehen habe und das für mein Empfinden einfach nur gerecht ist. Und ich glaube, dass das viel mit dem Familien- und Gemeinschaftssinn zu tun hat, den man in anderen Kulturen viel stärker ausgeprägt vorfindet als in Deutschland.

Daher kann ich dir nur zustimmen, wenn du schreibst „anders gleichberechtigt“. In Deutschland versteht man darunter vor allem eine Art Gleichschaltung zwischen den Geschlechtern.

Das ist gesellschaftlich völlig richtig. Aber was das in Liebesbeziehungen zu suchen hat, verstehe ich nicht ganz.
Sind Ehen dort insgesamt gleichberechtigter, also Männer gleich in Haushalt und Kindererziehung eingebunden, Finanzen von beiden verwaltet, Absprachen insgesamt besser beidseitig abgestimmt ...?
Es herrscht halt eine klare Arbeitsaufteilung ( man stellt die Familie in den Mittelpunkt und nicht sich selbst ).

Es geht nicht darum, dass sich jeder 50:50 in allen Bereichen gleichermaßen einbringt. Sondern darum, das jeder entsprechend seiner Möglichkeiten einen wertvollen Beitrag leistet.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #148
Also ich habe die Frage allgemeiner/hypothetischer aufgefasst: Wenn man mit einem Partner zusammen wohnt/zu ihm zieht, ist es dann legitim, Geld zu zahlen/zu verlangen? Finde ich schon. Aber ja, nur meine Meinung.

Ich finde es schwierig, es gibt ja so einige Varianten.
Eine*r würde sowieso zur Miete wohnen, wäre dann vielleicht die Hälfte fair, hätten beide was davon?
Eine*r hat leerstehendes Eigentum, da wäre "Miete" ein Verlust.
Eine*r vermietet, sollte sie /er dann die Mieteinnahmen teilen oder eine hälftige Miete die das andere Objekt ansetzen?

Renovierung, Unterhalt der Immobilie ebenso wie Wertzuwachs (-Verlust) blieben bei der/dem Eigentümer*in?
Was ist dann fair?

W, 51
 
  • #149
Es ist doch sein Haus, und wird sein Haus bleiben.
Alles, was sie da an Geld und Zeit hinein steckt, wird immer bei ihm bleiben.
Du verkürzt.
Außerdem lässt Du Dich viel sehr auf das Niveau vom FS (und auch von FS Dagobert Duck) herunter, nach dem Motto "Wem gehört was".

Ich meinte mit "geht nicht" eine Partnerin, die vorm Fernseher sitzt, während ich schufte (ob für mich, oder für andere, oder für sie, das ist mir dabei egal).
Damit ist aber nicht unbedingt gesagt, dass sie am Haus mitarbeiten soll (klar, könnte sie auch) .

Und natürlich habe ich das auf eine dauerhafte Beziehung bezogen, in der eine Freundin nicht gegen ihren Willen oder aus der Not heraus, oder "als Besucher" bei mir wohnt.

Wenn es mein Hobby wäre, naja, aber wenn sie genau weiß, das es auch für mich harte unbedingt erforderliche Arbeit ist, dann geht das eben nicht, und solche Frauen will ich auch nicht. Erst recht nicht als Ehefrau.
Ich setzte ich auch niemals irgendwo hin und sehe meiner Partnerin bei der Arbeit zu oder sehe fern. Gibt es nicht, kenne ich auch nicht.

Wenn das in Osteuropa oder sonstwo tatsächlich üblich sein sollte, dann freue ich mich sehr, hier zu leben.

Der FS allerdings scheint sowas ja durchaus anzustreben (wiederum im Unterschied zu FS Dagobert Duck), was natürlich darauf hinausläuft, dass sie einen Zugewinn und einen verwertbaren Nutzen am Haus langfristig dann doch auch erhält (wennglelich es sein Haus bleiben wird).

Und natürlich könnte sie da auch am Wohnen sparen, wenn sie dem FS auf seiner Ebene begegnet und hart verhandelt.
Denn ER ist es doch, der langfristig den finanziellen Druck hat.
Sie hat den Druck doch nur jetzt gerade.
Ohne Mitbewohner guckt der FS halt in die Röhre, genau das schreibt er ja auch selbst und genau da kommt auch der Frust her.

Aber egal, für mich ist der FS sowieso beratungsresistent, und auch unfähig über seinen geistigen Horizont hinauszublicken. Der letzte Post zeigt das ganz deutlich.
Er kann gar nicht erfassen, was ihm hier geschieben wurde.

Allerdings erinnere ich mich sehr gut an ähnliche Fälle auf weiblicher Seite, wo man auch irgendwann verstand, dass der Mann, um den es dort ging, gar nicht real war. Diese Frauen waren auch nicht in der Lage, die Posts zu erfassen (bzw. blendeten kritische Fragen einfach aus) und antworteten am liebsten nur Dir @Lionne, weil Du ja den Gefallen tatest, auf diese armen Wesen einzugehen.

Aber ein "Fake" ist der FS ganz sicher nicht.
Und ich glaube auch nicht, dass er irgendeinen Spaß an diesem Thread hat. Er meint es so.
Genau wie DT. Der meinte es auch immer so, wie er es schrieb.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #150
Wenn das in Osteuropa tatsächlich üblich sein sollte, dann freue ich mich, hier zu leben.

Ich weiß jetzt nicht, wie Du auf Osteuropa kommst, also ich habe da definitiv keine Wurzeln, eher westlich von D. 🇨🇵

Nein, zuschauen würde ich normalerweise auch nicht, klar hilft man sich gegenseitig,, macht Sachen zusammen.
Braucht mein Partner mal einen Fahrdienst, kein Thema, oder eine Hand... Wir kochen zusammen, haben schon einiges gemeinsam gemacht.
Bei Renovierungsarbeiten - käme darauf an.
Bei meinem Partner, ja, klar, aber da ist Aufrechnung sowieso nicht Usus.

W, 51
 
Top