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  • #1

Hausbau, Kind und nun Scheidung?

Mein Mann und ich sind gerade mal 3 Jahre verheiratet, haben eine kleine Tochter und haben vor kurzem den Bau unseres Hauses abgeschlossen.
Schon seit einer ganzen Weile gibt es bei uns nur noch Streß...das einzige was wir noch normal besprechen können sind die Themen, die unsere Tochter betreffen. Ich weiß einfach nicht was ich machen soll.
Ich bin ständig nur noch von ihm genervt und habe eher das Gefühl zwei Kinder zu haben. Ständig muss man ihm alles sagen, was er machen soll, nichts kommt mal von allein. Und dann wird´s noch nicht mal vernünftig gemacht. Das ärgert mich unheimlich!! Ich habe das Gefühl alle Verantwortung immer allein tragen zu müssen.
Und wenn ich überlege, was mich noch in dieser Beziehung hält, muss ich immer nur an unsere Tochter und das Haus denken - aber das kann doch nicht alles sein?
 
  • #2
Mehr wird ihn auch nicht halten. Alleine deine Worte, wenn er es schon macht, dann nicht richtig, sind ein deutliches Zeichen dafür, dass du Null Respekt hast und nicht akzeptierst, dass dein Partner gewisse Dinge anders macht als du, dadurch ist er natürlich frustriert und demoralisiert und verweigert sich total. Mehr als nachvollziehbar. Wenn du die ehe halten willst, sind viele ruhige Gespräche über die Erwartungen an den anderen nötig und Zusicherungen, was davon erfüllt wird und was nicht. Du wirst in seinen Augen auch vieles falsch machen. Ist immer eine frage der perspektive
 
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  • #3
Den Eindruck wie #1 habe ich auch nach dem ersten Lesen Deines Eintrages.
Du behandelst Deinen Mann offensichtlich wie Dein Kind, dass Du erziehen und formen kannst (und selbst das gelingt bei Kindern ab 'nem gewissen Alter nicht mehr)
Respekt und Augenhöhe in Kommunikation und Verhalten sind hier die Zauberworte. An seiner Stelle würde ich mir das auch nicht bieten lassen und gegenhalten.

Also - wieder "runter kommen" und sich wie gleichberechtigte Erwachsene verhalten.
 
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  • #4
Du bist nun plötzlich in der Mutterrolle und das machst du dann gleich mit voller Kraft - aber vielleicht einfach zu gut.
Dein Mann ist nicht dein Kind und wenn er etwas "nicht richtig" macht, dann ist es eben so. Dafür bist DU nicht verantwortlich. Du musst ihn nicht erziehen.

Ich habe diese Fehler auch oft gemacht und das hat immer mal wieder zu Problemen geführt.
Heute bin ich fast 60 und sehe das etwas abgeklärter. Mein jetziger Partner macht auch nicht alles richtig - aber ich eben auch nicht. Wir können uns so lassen und nehmen es eher locker.
Das ist meist eine Erfahrung, die man erst in fortgeschritterem Alter bekommt.
Aber vielleicht macht ihr mal eine Therapie oder ihr sprecht euch einfach mal richtig aus.
Lerne, dass dein Mann nicht perfekt sein muss und dass er dich nicht als Mutter braucht.
 
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  • #5
Du liebst Deinen Mann nicht mehr deswegen geht er Dir auf die Nerven. Ich hatte das mit meinem auch, übrigens auch nachdem das Haus gebaut war. Ich denke Du solltest darüber nachdenken ob Du bleiben oder Dich trennen willst. Wenn Du bleibst, musst Du versuchen mit Deinem Mann wieder etwas liebevoller umzugehen. Denke in Ruhe darüber nach.
 
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  • #6
Alle Alarmglocken schellen bei mir, wenn ich lese, dass man seinen Partner "wie ein zweites Kind" wahrnimmt. Da ist null Augenhöhe mehr vorhanden und sowas ist Gift für jede Beziehung!
Du merkst ja bereits, dass du ihn nicht ändern kannst, damit er die Dinge (nach deinen Maßstäben!) richtig macht, also versuche in erster Linie für dich selbst wieder aus der Mutterrolle ihm gegenüber raus zu kommen!
Er ist ein mündiger und erwachsener Mann und du kannst und vor allem sollst nicht Instruktionen für sein Handeln geben und somit Verantwortung für ihn übernehmen!!
Ja, ich weiß, es ist EUER Leben... IHR seid zusammen... es geht um EUREN Alltag... schon klar, kannte das auch mal, aber dieses mütterliche Verhalten bringt nichts Konstruktives, entzieht dem Mann im schlimmsten Falle sogar die Wahrnehmung von dir als Frau, wenn du nur noch "Mami" mit erhobenem Zeigefinger spielst, die ihm dauernd (bewusst oder unbewusst) signalisiert was für ein Versager er doch ohne sie wäre.
Wenn du nicht Schritt für Schritt wieder zusiehst, dass du einen mündigen Erwachsenen aus ihm machst, dann wird sich auch nichts an eurer Situation ändern.
Sag ihm einfach NICHT mehr wie er was zu machen hat - mit dem Risiko, dass er dann gar nichts mehr macht... aber es ist nicht deine Aufgabe ihm zu sagen was er wie und wann zu tun hat!
Auch wenn es schwer ist einen Menschen, der mit einem den Alltag teilt, einfach mal zu lassen... aber so eine Rollenverteilung, wie die in eurer Ehe, zerstört die Paarbeziehung früher oder später.

w36
 
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  • #7
Ahh die 3 Jahres Falle.

Darunter leiden viele Frauen, der Mann hat seine Aufgabe als Erzeuger erledigt, nun hast du als Frau keine Lust mehr auf ihn, das Geld wirst du in Zukunft natürlich trotzdem gerne nehmen.
Darauf hast du schließlich ein Anrecht, er hätte ja aufpassen können.

Du suchst eine Entschuldigung dafür, das du deinen Mann nur als Geld und Samenspender verwendet hat. Diese 3 Jahre sind das Typische anzeichen dafür.
Die Baby Phase ist vorbei, der Trotttel hat ausgediehnt, jetzt kannst wieder mit den Heißen Männern rummachen.

Und nun willst du dich mit seinem Geld, und seinem Kind in ein neues Leben stürzen,
und wieder Party machen.

Überleg mal für dich ob du nicht der ständige Auslöser für die Streiterein sein könnest, der jenige der immer den Streit anfängt, und niemals nachgeben kann oder wird.
Den so scheint es mir.

Ich sag nur schäm dich !
 
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  • #8
Am besten verkaufen Sie das Haus und suchen eine einvernehmliche Lösung der Trennung zum Wohle des Kindes. Ansonsten sehe ich schwarz....

Habe selbst vor 20 Jahren das Bauvorhaben unmittelbar vor Beginn abgeblasen und die Scheidung eingereicht - ohne Kinder.
Hat eine Menge Geld und Nerven gespart.

Es steht zu befürchten, daß es bei Ihnen nnicht besser wird, die Probleme kommen ja erst noch


m, 50
 
  • #9
Ich muss ehrlich sagen, dass Du ganz schön... undankbar bist. Ich ahne mal, dass Dein Mann das Haus gebaut hat, viel Eigenleistung investiert hat und bestimmt kein "dummer Schüler" ist, dem man "was sagen" muss. Dein Mann ist ein MANN, und Du solltest ihm nicht sagen, was er "machen soll", sondern die Arbeit mit ihm besprechen. Dein Mann ist kein kleines Kind, er hat ein Heim geschaffen und sich für seine Familie krumm gemacht - und jetzt soll es das gewesen sein? Versetze Dich doch einmal in seine Lage...
 
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  • #10
Hausbau, Fertigstellung, Krach und...ach...

Ich kenne ungezählte Beispiele von Kollegen, Nachbarn, um zwei oder drei Ecken. Nicht Hausbau und finanzielle Unsicherheit (an die schwierige Planbarkeit muss sich jeder Eigenheimer gewöhnen) sind Ursache, sondern oft ein Produkt der Sinngebung, die, wenn sich herausstellt, dass diese nicht so gut funktioniert, schnell in sich zusammen fällt. Die Folgen sind nur dann auch langfristig zu ertragen, wenn wirklich nichts mehr geht.

Lass es nicht so weit kommen - Paartherapie, gemeinsame Gartengestaltung oder was weiß ich - .
 
  • #11
Ergänzend zu den anderen möchte ich auch darauf hinweisen, daß ihr Euch bewußt sein solltet, daß ihr vermutlich gerade eine der stressigsten Lebensphasen durchlauft oder durchlaufen habt. Familiengründung, Kind, Hausbau - alles in drei Jahren.
Ist es möglich, daß ihr einfach müde und erschöpft seid und eine klare Neudefinition über Euren gegenwärtigen Standpunkt und wie es weitergehen soll?
 
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  • #12
Du scheinst überf ordert zu sein. Wie wäre es, wenn Du Dein Kind zu Deinen Eltern bringst und ein paar Tage Wellness (oder z. B. Ayurveda-Kur) machst und mal überlegst, ob es Sinn macht, Deinen Mann als Trottel zu sehen. Wach auf und arbeite an Dir und Deiner Einstellung. Es ist doch ein Geschenk, ein Kind, Mann und Haus zu haben! Bon courage! w/40
 
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  • #13
Ich hoffe nur, dass dein Mann sich den Mut fassen wird und abgesehen von Kind und Haus sich von dir trennen wird. es gibt leider so viele männer, die ihr leben freiwillig eingraben und von Affäre zur Affäre leben...
 
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  • #14
Den Schlüssel zur Lösung Deines Problems hast Du selbst in der Hand.
Liebe Deinen Mann und Deine Familie. Und alles wird gut.
Deine zerstörerische Haltung führt natürlich zum Gegenteil.
 
  • #15
Ich verstehe vollkommen, was du meinst und was dich ärgert.

Die "gut gemeinten" Ratschläge, den Mann nicht als kleines Kind zu behandeln, entstehen aus der Vorstellung, die Frau sei ohnehin immer schuld daran, wenn die Beziehung scheitert. Denn: Mann "geht ja arbeiten", versorgt die Familie und überhaupt was soll er denn noch alles tun, um seine Frau glücklich zu machen.

Wenn man sich in öffentlichen Situationen mal umhört, strahlen Ehefrauen oft ein "Mein Mann macht alles und bei uns ist alles bestens" aus. An der Stelle denkt man immer, es gibt nur aufopfernde, hochaktive, selbstbewusste, liebevolle Männer, die ihrer Frau auch nach der dritten Geburt noch auf Augenhöhe begegnen. (Denn das Problem ist gerade, dass er dir nicht auf Augenhöhe begegnet, nicht umgekehrt.)

Fakt ist, dass die allermeisten Frauen, wenn sie einmal Vertrauen gefasst und die soziale Maske halbwegs fallengelassen haben, sich nur beschweren, angeben, für alles zuständig zu sein, todmüde zu sein, während der Mann keine Initiative ergreift, um auch nur das Geringste zu erledigen.

Fakt ist auch, dass auch Hausfrauen laut Gesetzgeber ein Recht darauf haben, dass der "Versorger" ihnen Hilfe im Haushalt gewährt. Einklagen lässt sich das nicht.

Desweiteren ist es statistisch betrachtet auch eine Binsenwahrheit, dass die allermeisten Männer nach der Geburt des ersten, spätestens zweiten Kindes, keinen Handschlag mehr ausführen im Haushalt und sich wie ein weiteres Kind bedienen lassen. Leider wahr.

Ich kann immer wieder nur betonen, wie wichtig es ist, ein eigenes Einkommen zu haben. Kind abgeben, arbeiten gehen, die Hausarbeit, die man selbst nicht erledigen kann, gegen Bezahlung von Dritten erledigen lassen.

Sollte das bei dir alles schon gegeben sein, sodass du inzwischen zusammenbrichst unter der Doppelbelastung, müsstest du dich fragen, ob der Preis für ein (großes?) Haus, das von drei Personen bewohnt wird und kaum von einer Person alleine zu pflegen ist, nicht viel zu hoch ist. Denn eines ist sicher: Dein Mann wird sich unter keinen Umständen verändern.

Es muss ja nicht gleich eine Scheidung (die über den Rücken deines Kindes ausgetragen werden wird) sein. Eventuell reicht es auch, die Hütte zu verkaufen (finanzielle Mehrbelastung entfällt) und einen Schritt zurück zu machen, sprich eine zentral gelegene Wohnung zu mieten. Die kann man sogar mit Doppelbelastung Familie/Beruf pflegen. Ich verstehe ohnehin nicht, warum Kleinfamilien 150-200 qm und einen Riesengarten brauchen, wenn die Frau alles alleine machen soll. Alles, damit mann angeben kann: Mein Haus, meine Frau, mein Garten...?
 
  • #16
War dein Gefühl schon immer so oder hat sich die Verhaltensweise Deines Mannes im Laufe der letzten drei Jahre geändert?
Ich könnte zu dem Thema auch ein Lied singen.
 
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  • #17
Sie muss sich mit ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter anfreunden und ihren Mann lieben. Das ist alles - aber ihr zuwenig. Das Unglück wird seinen Lauf nehmen.
 
  • #18
Ich kann immer wieder nur betonen, wie wichtig es ist, ein eigenes Einkommen zu haben. Kind abgeben, arbeiten gehen, die Hausarbeit, die man selbst nicht erledigen kann, gegen Bezahlung von Dritten erledigen lassen.

Genau, immer weg mit dem Kind - am besten 12 Stunden am Tag, damit man sich auf dem Divan ausruhen und der Putzfrau bei der Arbeit zuschauen kann...
Kannst Du Dir vorstellen, dass es in Beziehungen auch um "Kameradschaft" gehen kann, man füreinander einsteht und vielleicht auch ein bisschen dankbar dafür sein kann, wenn das Leben es mit einem gut meint? (Gesundes Kind, Eigenheim, finanzielle Absicherung)? Glaubst Du nicht, dass man mit einem Partner in einer ruhigen Stunde auf reden kann? Immerhin liebt man sich doch auch - oder ist man aus Jux und Dollerei die Beziehung eingegangen? Vielleicht ja auch, weil er gut verdient und man dort im warmen Nest sitzt? Weißt Du, was ER für einen Job hat?
Glaubst Du, ein Mann, der tagsüber 10 Stunden auf dem Bau malocht, hat anschließend noch die Power, in den Supermarkt zu fahren und auch noch für das Essen zu sorgen? Das kann ja wohl derjenige tun, der die Zeit dazu hat oder eben nicht körperlich so schwer arbeitet.

Viele Menschen sehen nur ihr eigenes Wohl und lieben sich nur selbst - aber nicht den Menschen, den sie geheiratet haben. Wenn der dann nicht mehr spurt, soll er weg - aber erst, wenn die Bindung durch Kind, Haus und Hof gesichert ist - damit man den Mann aus seinem Nest vertreiben kann.

Ich will mal was sagen: Es hat einen Grund, wieso so viele Männer überhaupt keine Beziehungen mehr eingehen wollen - weil sie am Ende immer der Depp sind, der sich erst krummgelegt hat, und dann entsorgt wird, wenn es der holden Prinzessin nicht mehr paßt. Vielleicht mal ein bisschen Verständnis für den Mann aufbringen, der für eine ganze Familie die Verantwortung trägt, aber das scheint für viele Frauen zuviel verlangt zu sein... Der alltägliche Lebenskampfschauplatz wird in die Familien getragen, statt ein bisschen Kameradschaft zu üben und zu sehen, wie gut es einem eigentlich geht...

Wenn es dem Esel zu gut geht, dann geht er aufs Eis - das ist leider eine alte Volksweisheit mit viel Wahrheit dran...
 
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  • #19
Ich will mal was sagen: Es hat einen Grund, wieso so viele Männer überhaupt keine Beziehungen mehr eingehen wollen - weil sie am Ende immer der Depp sind, der sich erst krummgelegt hat, und dann entsorgt wird, wenn es der holden Prinzessin nicht mehr paßt.

Da ist etwas dran, aber es gibt auch Möglichkeiten, der holden Weiblichkeiten finanziell mal die Grenzen aufzuzeigen.

Ich habe seinerzeit mein Hausgrundstück zur Teilungsversteigerung gebracht u selbst ersteigert, den Betrag bei Gericht hinterlegen lassen und drum gestritten, so daß sie nicht mal die Hälfte bekam.

Das Grundstück habe ich mit Gewinn privat verkauft. Unterhalt gab es auch keinen .
Dann war Ruhe.

Es muß niemand den Hanswurst mit sich machen lassen. ;-)

m, 50
 
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Mooseba

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  • #20
Ich habe nur den Eindruck, dass die FS einen ordentlichen Bestimmer, einen Dominanten braucht. Wie so viele andere hier im Forum auch, die sich ständig über "unerwachsenes" Verhalten ihrer Männer beschweren und den Eindruck erwecken, sie suchten eher einer Arbeits- und Erziehungskollegen. Solchen Damen brauchen jemand, der stets die Entscheidung trifft, das letzte Wort hat und immer Recht behält, auch wenn er unrecht hat. Mein Vater ist so einer und es ist schwierig, ihm glaubwürdig Misserfolge vorzuwerfen.
 
  • #21
Liebe Fs
Ich bin ständig nur noch von ihm genervt und habe eher das Gefühl zwei Kinder zu haben. Ständig muss man ihm alles sagen, was er machen soll, nichts kommt mal von allein. Und dann wird´s noch nicht mal vernünftig gemacht. Das ärgert mich unheimlich!! Ich habe das Gefühl alle Verantwortung immer allein tragen zu müssen
.
Würdest Du das Bitte konkretisieren? Hat er wirklich keine Eigeninitiative oder gehts nur drum dass er Dir bitte alle Deine Wünsche von Augen abzulesen hat? Wie habt Ihr die Arbeit aufgeteilt? Bist Du 100% Hausfrau und Mutter oder arbeitest Du Voll/oder Halbtags?

Mein erster Eindruck war ebenfalls dass Du eine gelangweilte Hausfrau bist die zwei Ihrer Projekte (Tochter, Hausbau) abgearbeitet hat und nun beim nächsten, der Dressur des Ehemannes nicht weiter kommt. Die Wortwahl
Ständig muss man ihm alles sagen, was er machen soll, nichts kommt mal von allein. Und dann wird´s noch nicht mal vernünftig gemacht.
legt diesen Schluss leider nahe.

Wenn dem so sein sollte bist DU das Problem, nicht er. Du wirst dann aber bei der Erziehung Deiner Tochter auch ein Riesenproblem bekommen- wenn Sie Dirs nämlich eh nicht recht machen kann wird Sies irgenwann ganz einstellen überhaupt was zu machen. Mecker kriegt Sie ja eh, dann kann Sie sich die Arbeit auch sparen.

Also bitte konkreter werden- oder Dir den Schuh anziehen den wir Dir hier geben.
 
  • #22
Liebe FS,

Also komisch ihr seit 3 Jahren zusammen habt schon ein Kleinkind und Hausbau dann wundert mich nichts mehr entweder ist dein Mann Arzt Jurist oder Millionär, den du dir gleich festmachen wolltest mit einem Kind. Wie kann man nach so einer kurzen Zeit (mit einem Jahr zusammen) schon ein Kind zeugen? Wie Alt seit ihr überhaupt? Ein Hauszubauen ist natürlich für Dich und Kind ne tolle Absicherung für die Zukunft. Was stört Dich an deinem Mann, dass er arbeitet und zu Hause dir den Rücken nicht gleichzeitig freihält? Meine Liebe ich bin Mutter von 4 Kindern verheiratet und berufstätig wenn ich mit meinem Mann so umgehen würde dann wäre ich alleinerziehend bewundere ihn das Er das mit macht. Alles gute w31
 
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  • #23
Tja, baue ein Haus und du siehst, wie stabil deine Beziehung ist. Alte Weisheit, die immer wieder gilt.
Du sagst, er macht "es" nicht richtig, was du ihm sagst. a) warum sagst du ihm überhaupt etwas und b) vermutlich ist es früher zumindest mal in seinen Augen richtig gewesen, jetzt weiß er, dass er dir eh nix recht machen kann. Warum sollte er sich dann noch bemühen.
Denn ganz offensichtlich kann er dir nichts recht machen.
Diese Situation kenne ich nur zu gut - aus eigener Erfahrung. Und ich rate dir ganz dringend, von deinem Anspruchsdenken "ich allein weiß was gut und richtig ist" weg zu kommen. Und befreie dich von dem Gedanken des Perfektionismus. Beide Gedankengänge sind kontraproduktiv. Sorge dafür, dass dein Mann wieder erwachsen sein darf und nicht aus "Angst" vor der nächsten Auseinandersetzung mit dir wieder klein beigibt.
Und nein, ich bin ganz und gar nicht der Typ, der der Meinung ist, die Frau ist allein für das Gelingen einer Beziehung zuständig. Nur muss der Mann überhaupt erst mal wieder die Chance bekommen, etwas zu tun, OHNE gleich die große Kritik abzubekommen.
Vielleicht solltet ihr mal - jeder für sich - aufschreiben, was an vielen Kleinigkeiten jeden von euch stört.
Habt ihr die typische er geht arbeiten - sie ist zu Hause Verteilung? Da bekommt schnell jeder der beiden das Gefühl, dass sein Einbringen nicht genügend vom anderen honoriert wird (ich durfte mir immer anhören, ich läge nur auf der faulen Haut, hatte zwei Kinder,Haushalt, Garten und noch eine Arbeitsstelle). Da fehlte die gegenseitige (!) Wertschätzung.
Ich hoffe, die Situation ist bei euch noch nicht so verkorkst, dass ihr nicht mehr miteinander reden könnt, Ansonsten könntet ihr mal ein Gespräch mithilfe eines Mediators versuchen. Nur bitte nicht erwarten, dass er dir uneingeschränkt recht gibt. Davor solltest du dir aber über deine Gefühle deinem Mann gegenüber klar werden, denn wenn die nicht mehr da sind, dann hilft die beste Beratung nichts.
Viel Glück
w/45
 
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  • #24
Kann Dich gut verstehen. Mir gehts manchmal ganz ähnlich. Wir sind beide voll berufstätig, haben ein 2 jähriges Kind und ich treffe alle Entscheidungen von Kindergartenwahl, über Geldanlage, Versicherungen, Autokauf, Urlaubsplanung und Umsetzung. Außerdem mach ich den Haushalt komplett, die Kindererziehung, den Garten, Reparaturen, sprich einfach alles. Und das nicht, weil ich ihn nicht lasse, sondern weil die Dinge andernfalls nicht erledigt würden. Ich versuche ihm häufig Freiraum zu lassen, um Entscheidungen zu treffen, sprich, ich mache manche Dinge einfach nicht, weil ich denke, er würde selbst drauf kommen (damit meine ich große Dinge wie z.B. den Termin für eine Autoreparatur auszumachen für eine Macke, die er ins Auto gefahren hat oder so, die ich nun nach zwei Jahren halt selbst erledige). Manchmal mache ich mich selbst schlecht, oder mache bewusst Fehler, damit er die Chance hat, mal etwas in die Hand zu nehmen (was leider aber auch nicht funktioniert).
Ich kann Dir leider auch nicht mehr bieten, als Dir zu versichern, dass ich Dich gut verstehe. Keine Ahnung, was aus uns wird. Ich finde es toll, wenn alte Leute händchenhaltend durch die Gegend latschen und hoffe, ebenfalls dorthin zu kommen. Letztendlich bin ich mit keiner Person so vertraut wie mit ihm und kein anderer kennt mich so gut und es ist auch ein schönes Gefühl, dass da jemand ist, der zu einem hält, wenn von außerhalb die Stricke reißen.
 
  • #25
Liebe FS, liebe #23

könntest Du bitte so konkret werden wie #23? Ich hab nämlich solche Sprüche "ich muss alles alleine machen" auch von Damen gehört die Volzeitmutter sind und deren Mann 10h am Tag arbeitet um die Familie zu versorgen. Indieser Kostellation nämlich ist es nur fair wenn dann die Vollzeithausfrau Ihren Teil der Arbeit ohne Hilfe des Mannes macht.

Das aber:
Wir sind beide voll berufstätig, haben ein 2 jähriges Kind und ich treffe alle Entscheidungen von Kindergartenwahl, über Geldanlage, Versicherungen, Autokauf, Urlaubsplanung und Umsetzung. Außerdem mach ich den Haushalt komplett, die Kindererziehung, den Garten, Reparaturen, sprich einfach alles.
Liebe #23 geht gar nicht! ISt natürlich sehr bequem für diesen Herrn aber Du wirst über kurz oder lang daran zugrunde gehen.
Letztendlich bin ich mit keiner Person so vertraut wie mit ihm und kein anderer kennt mich so gut und es ist auch ein schönes Gefühl, dass da jemand ist, der zu einem hält, wenn von außerhalb die Stricke reißen.
Tja, macht er das dann wirklich? Ich weiss nicht so recht- jemand der sich derart von vorne bis hinten bedienen lässt wird üblicherweise auch nicht die Dinge in die Hand nehmen (können) wenns mal eng wird.
DU musst was ändern! Ganz klar. Bei der FS wissen wir es nicht da Sie sich nicht weiter äussert.
 
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  • #26
Letztendlich bin ich mit keiner Person so vertraut wie mit ihm und kein anderer kennt mich so gut und es ist auch ein schönes Gefühl, dass da jemand ist, der zu einem hält, wenn von außerhalb die Stricke reißen.

Belügst du dich nicht selbst? Du redest von Vertrautheit, aber er unterstützt dich nicht und lässt dich vielles allein machen. Wo hält er zu dir? Außer, das er arbeiten geht, was du ja auch machst? Du leistet aber wesentlich mehr als er.

Bitte erkläre uns, wo er zu dir hält?
 
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  • #27
Kann dich gut verstehen!
Hört sich aber ein bisschen so an, als ob ihr nur noch nebeneinander herlebt!?
Was macht ihr noch gemeinsam? Als Paar?
Geht ihr noch zu zweit aus? Habt ihr viele gemeinsame Freunde? Ein gemeinsames Hobby?
Für mich hört sich das so an, als ob ihr beide nur noch funktioniert, aber nicht mehr richtig lebt - schon gar nicht als Liebespaar!
Habt ihr noch Sex?
Habt ihr noch Interesse aneinander?
 
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  • #28
FS,


Eure Beziehung ist im A**** um es mal klar auszusprechen. Ich habe es jahrelang mit machen müssen, bis ich meine Frau irgendwann gehasst habe und eine Affäre angefangen habe nur um die Bestätigung zubekommen, dass ich Mensch bin, der auch Liebe möchte und kein Sklave. Resultat ist: Habe mich getrennt da meine Affäre alles das, hatte was zu einer Beziehung gehört. Heute bin ich glücklich habe ein Kind mit ihr und meine EX-Frau dauer Single immerhin habe ich ihr das Haus gelassen (nein viel mehr meiner Tochter). Also Augen auf und basta das Ding ist durch wirst immer wieder in die Falle laufen. M(36) und Sau Glücklich !
 
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  • #29
Hallo,
ich kann hier nur mal meine Erfahrung schildern.
Nach 30jähriger Ehe habe ich mich endgültig getrennt. Kenne diese ganzen Zweifel, Gedanken und Probleme. Zwei Kinder großgezogen,jeweils 3 Jahre mit Kind zu Hause dann aber voll berufstätig erstens weil wir es finanziell brauchten aber auch weil ich dann wieder gern arbeiten wollte. Allerdings hat es sich, aus heutiger Sicht positiv, nicht ergeben ein Haus zu bauen. Im ersten Drittel unserer Ehe war noch viel Leidenschaft drin, er hat auch gern mal gekocht und auch im Haushalt geholfen. Ist zu dieser Zeit aber auch viel fremdgegangen was ich ihm immer wieder verziehen habe weil mir die Familie wichtig war. Im zweiten Drittel unserer Ehe war es eigentlich sogar am besten, wir haben uns gemeinsam um die Kinder gekümmert und immer viel unternommen. Allerdings fing es da schon massiv an das ich mich schon um fast alles kümmern musste, wenn ichs nicht gemacht habe ist eben nichts passiert. Ja und die letzten Jahre waren dann wie schleichendes Gift, er hat sich immer mehr hängen lassen und wirklich alles auf mir abgeladen, egal ob Schulprobleme oder finanzielle Sachen.
Ich hatte dann immer wieder verschiedenste gesundheitliche Probleme und bin Ende 2010 so richtig am Ende gewesen, also kurz vor der Psychiatrie. Nur damals ein Yogakurs und eine richtige physiotherapeutische Behandlung hat mich gerettet. Bei mir wurden bei der Beseitigung meiner körperlichen Beschwerden gleichzeitig auch die seelischen Blockaden soweit gelöst das ich erkennen musste es geht nicht mehr so weiter. An meinem 50. Geburtstag stand für mich felsenfest ich werde mich trennen !! Ehe ich die letzte Achtung vor meinem Mann verliere und ihn zu hassen beginne.
Unsere Kinder sind aus dem Haus, selber in sehr tollen Beziehungen und haben beide meinen Schritt voll akzeptiert. Durch die Gespräche mit ihnen musste ich sogar feststellen das sie viel mehr mitgekriegt haben als ich dachte und gerade deshalb viel Verständnis zeigen.

Also ich glaube nicht das es bei der FS sich bessern wird. Denn die Gedanken die sie jetzt schon hat sind bei mir ja erst viel später gekommen. Vielleicht ist es noch Zeit für eine Paartherapie oder etwas in der Richtung. Ansonsten bist du irgendwann so zermürbt das ein Ende mit Schrecken besser als ein Schrecken ohne Ende sein wird.

w
 
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  • #30
..., dass sich viele Männer auf immer das gleiche Spiel einlassen, wundert mich immer wieder. Das System aus Erziehung und Abrichtung (Eltern, Schule, Ausbildung bzw. Hochschule) funktioniert einfach zu gut.
Erst recht wenn das erste "richtige" Geld erwirtschaftet ist. Dann muss plötzlich alles ganz schnell gehen. Heiraten, Haus, Garten, Kind, zwei Autos in der Garage und Mann(!) darf sein ganzes Leben Schuldendienst leisten.
Wenn alles da ist, genügt Weiblein plötzlich der Lebensstandart nicht mehr, wie ich es in meinem Umfeld mitbekomme. Es kommt ein diffuses Gefühl der Unzufriedenheit hoch. Hier hat jemand vom Esel geschrieben, dem es zu gut geht. Wahrscheinlich ist das einer der Gründe, die zu dieser Anmaßung und Übermut dem Ehemann gegenüber führt. Deutsche Frauen sind im Allgemeinen zu verwöhnt.
Ergebnis meines jahrelangen Entfaltungsprozesses ist, dass es mit mir kein Haus, keine Autos, keine teure Elektronik usw. gibt, da mir an diesem Zeug nichts liegt.
Erst dieses Jahr habe ich eine im gesellschaftlichen Verständnis solide Frau "auf der Strecke gelassen", da sie das gleiche Verhalten bzw. Mentalität der Fragestellerin an den Tag legte. Mein Umfeld versteht mich nicht, wie ich ein so hübsches und intelligentes (wohl eher ausgefuchstes) Wesen verschmähen konnte. ;)

Die Lösungen wären meines Erachtens:

-Alle Frauen gehen arbeiten, sofern sie Arbeit finden. Keine muss 2-3 Jahre wegen einem Kind pausieren und zu Hause versauern.

-Die Versorgermentalität seitens des Versorgenden (Mann) und die Versorgermentalität seitens der Versorgten (Frau) wird abgelegt. Devise: niemand muss versorgt werden (außer Kinder).

-Alle treten etwas kürzer und besinnen sich einmal. Im Leben geht es nicht um ständige Geschäftigkeit. Man kann sich auch das Recht rausnehmen, im Hamsterrad ein paar Umdrehungen langsamer zu drehen. Vielleicht bleibt dann mehr Zeit für die Beziehung.

m, 27
 
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