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  • #1

Hausmann und Familienvater?

Wer von euch (Damen) könnte sich vorstellen, einem Mann zu lieben, der eine Zukunft als Hausmann und Familienvater anstrebt?
 
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  • #2
Kann ich mir nicht vorstellen, dass es solche Frauen gibt!!! m49
 
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  • #3
Sofern es sich um gemeinsame, kleine Kinder handelt, warum nicht, aber nur für die Dauer der Karenzzeit.Meines Erachtens ist das dann möglich, wenn die Frau voll und mit sehr gutem Einkommen im Berufsleben steht. Generell könnte ich es mir nicht vorstellen, zumindest nicht auf die Dauer, auch wenn ich als Mutter einen Teilzeitjob habe.

w/43
 
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  • #4
Erstrebenswert ist das ganz sicher nicht, aber wenn es die Umstände erfordern, würde ich diesen Part gerne übernehmen.
m
 
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  • #5
Doch das gibt es - im Bekanntenkreis. Beide haben sich im Le?ramtsstudium kennen- und lieben gelernt. Als sie fertig waren, wurde sie übernommen, er wegen einer Krankheit nicht. Sie entschieden daß sie arbeitet und daß er sich um das Haus kümmert - obwohl das mit der Arbeit nicht leicht war.

So bauten Sie das Haus mit dem Geld, das sie nach Hause brachte, so bekamen sie Kinder und heute sind sie so 30 Jahre glücklich ....
 
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  • #6
Ich sehe es wie #3, allerdings aus weiblicher Sicht!
 
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  • #7
Wenn die Kinder klein sind, im Rahmen der Elternzeit - warum nicht? Danach sollte es dann aber schon nach Möglichkeit ein Teilzeitjob bei ihm sein, denn etwas "Luxus" wünsche ich mir schon im Leben und das wäre mit nur einen Gehalt schon schwer.

Ich möchte jedenfalls nicht daheim bleiben, deshalb wäre mir unter vorgenannten Bedingungen ein Hausmann durchaus recht - dann kann er kochen, waschen und putzen und ich helfe ein wenig mit.
 
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  • #8
Ich finde es sehr bedenklich wenn irgendjemand, egal ob Mann oder Frau, es anstrebt Hausmann/frau zu werden.
Das ist keine Karriere sondern das ist ein sich auf die faule Haut legen und vom Einkommen des anderen leben. Im Rahmen der Elternzeit ist das völlig in Ordnung, aber nach der Fragestellung klingt das eher nach einem permanentem Zustand.
 
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  • #9
an # 7. Es geht darum der Partnerin den Rücken freizuhalten und sich zu ergänzen.
 
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  • #10
Bin die @1: Leute, lest doch mal genau die Fragestellung hier!! "Wer von euch (Damen) könnte sich vorstellen, einem Mann zu lieben, der eine Zukunft als Hausmann und Familienvater anstrebt?" ....der eine Zukunft als Hausmann anstrebt, das klingt doch nach einem permanentem Zustand!! Dieser Mann hat doch keine Lust zu arbeiten...einen Berufsjob auszuüben, sondern möchte vielmehr auf die faule Haut liegen und vom Einkommen der tätigen Frau leben!!! Und jetzt die Frage: Welche Frau möchte ein solcher Mann, nach dem Motto: "Lieber Gott erhalte mir lange meine Gesundheit und die Arbeitskraft meiner Frau"! ??Kann mir echt nicht vorstellen, dass es solche Frauen gibt, überlegt Frauen, was ihr hier schreibt!!! m49
 
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  • #11
An #7

Ich finde es bedenklich, dass du offenbar nicht weisst was Hausfrauen, oder Hausmänner im realen Leben leisten müssen. Es geht in einer Beziehung doch um Himmels Willen nicht um eine Karriere. Wo lebst du denn??

Wenn du den Part einer Hausfrau , oder den eines Hausmanns übernehmen müsstest, so würdest du wissen, dass mit auf der faulen Haut liegen nichts erledigt ist und vom Einkommen des Partners leben kann ebenfalls nicht die Rede sein, denn müsste man den Partner, der mit dem Haushalt beschäftigt ist bezahlen, so würdest du sehr schnell auf den Boden der Realität gestellt werden.

[Mod. Angriff entfernt!]

m(70)
 
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  • #12
Wenn der Mann ein Rentner ist und 2500 Euro pro Monat bekommt, könnte ich mir als 60-jährige vorstellen, mit ihm zusammen zu sein.
Nun bin ich 40, gehe arbeiten, versorge ein Kind und mich und kann mir nicht vorstellen, einen erwachsenen Mann noch mit zu finanzieren.
Wie alt bist Du denn, dass Du nicht arbeiten gehen willst?
 
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  • #13
an 8) man kann es sich auch schönreden, aber 7) trifft es genau
 
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  • #14
Ob ich einen Mann liebe ist unabhängig von seiner Karriereplanung.

Wenn ich gut verdiene, wäre dieses Modell unter Vorbehalt für mich denkbar.
Mit auf die faule Haut packen hat das wenig zu tun denn um den Haushalt, die Wäsche, Essen und evtl. noch Kinder kümmern kann sehr fordern.

Es müsste ausprobiert werden in wie fern beide so leben können und wollen.

Dabei besteht die Gefahr, dass der Mann sich nutzlos und unterlegen vorkommt, da seine Haustätigkeit gesellschaftlich noch nicht anerkannt ist und er finanziell immer von der Frau abhängig ist.

Für einen umgrenzten Zeitraum z.B. im Rahmen der Elternzeit ist das für mich jedoch sehr gut und ohne Vorbehalt denkbar. Ich würde mir das sogar wünschen.

w32
 
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  • #15
Habe mal versucht, vielen Dank, NIE wieder. Finde es von der Einstellung her , bei einem Mann(!).. na ja.. nicht in Ordnung.
 
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  • #16
Mit Kinder würde ich das nie tun, weil ich mich gerne um die Kinder kümmern möchte...natürlich kann der Mann das auch und sollte seinen Teil auch. Ich finde es super, wenn ein Mann mit Kinder gut umgehen kann.
Ohne Kinder würde ich das auch nicht tun, da du meiner Ansicht nach zu faul wärst zum arbeiten und etwas aus dir zu machen. So einen Mann möchte ich auf keinen Fall. Ich habe viel gemacht, um etwas zu erreichen und möchte einen Mann, der es auch zu etwas gebracht hat.

Zudem glaube ich, dass sehr wenige Männer einen guten Haushalt führen können...

Auf jeden Fall finde ich es wichtig, wenn der Mann mithilft und seinen Teil auch beiträgt, sich für die Kinder Zeit nimmt.
w40
 
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  • #17
Eben wie schon gesagt, es kommt auf die Umstände an.

Etwas müsste für mich aber schon gegeben sein.
Wenn ich arbeiten gehe und mein Mann zu Hause bliebe und zu den Kindern und dem Haushalt schaut, dann müsste der Haushalt dann auf dem gleichen Niveau sein, wie wenn eine Hausfrau eben den Haushalt schmeisst.
Und kochen müsste er auch abwechslungsreich, ausgewogen und gut.
Aber eben, meistens happerts schon dabei, und dann kommt dann einfach ne Fertigpizza in den Ofen.

Ich wohne mit einem Möchtegern-Hausmann, aber Noch-Student zusammen. Absolute Katastrophe, wie die Küche manchmal aussieht.
Viele Männer stellen sich das einfach zu einfach vor.
Auch wenn ich ihn so beobachte, wie er die Dinge angeht, bis er gekocht hat, bin ich in der Regel schon verhungert.
Oder staubsaugen ist auch so eine Sache.
Er braucht sicher die dreifache Zeit dafür und nachher ist das Wohnzimmer immer noch dreckig.

Also Männer, beweist euch erstmals.
 
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  • #18
Früher war mein Traum, als Akademikerin, einen ebenfalls gut verdienenden Partner zu haben, beide arbeiten halbtags/bis zu 70% und kümmern sich gleich verantwortlich um Haushalt und Kinder. Ist leider am Mangel "williger" Männer gescheitert. Da Teilzeit in meinem Job damals kaum möglich war und ganz daheim bleiben wegen Kindern das berufliche Aus bedeutet hätte, blieb ich ledig und kinderlos.

Einen reinen Hausmann könnte ich mir nicht auf Dauer vorstellen, Teilzeit sollte auch er arbeiten, damit man geistig auf Augenhöhe bleibt. Ich hatte allerdings eine Kollegin mit 3 Kindern, die einen reinen Hausmann zum Gatten hatte und wohl sehr zufrieden war.

Darf man fragen, aus welchem Grund Du diese Karriere anstrebst und warum Du nicht (mehr) erwerbstätig arbeiten möchtest?

w, 49
 
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  • #19
@8: das kann man auch wenn man arbeitet. Ich kann meinen Haushalt trotz Vollzeit Beschäftigung absolut problemlos alleine erledigen und meine Eltern haben das auch problemlos geschafft obwohl beide gearbeitet haben.
 
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  • #20
@7 Nein, Hausfrau oder -mann zu sein, heißt nicht zwangsläufig auf der faulen Haut zu liegen und schon gar nicht vom Geld des Anderen - da diese Tätigkeit ja - ernstgenommen im Interesse der Kinder einen Wert hat, nur eben nicht wie in einem Arbeitsverhältnis entgolten wird.

Es geht eben nicht immer um das, was im herkömmlichen Sinne als 'Karriere' verstanden wird, sondern darum, sich seinen Lebensunterhalt verdienen zu können. Inwiefern man dabei Sklave seiner Ansprüche werden möchte, ist eine persönliche Entscheidung - und inwieweit man für diese Ansprüche Kinder fremd betreun lassen möchte, auch.

Ich kann verstehen, wenn jemand Mann oder Frau intensiv Anteil am Aufwachsen seiner Kinder nehmen möchte. Dieses Erlebnis würde ich als Mutter um der Karriere willen aber nicht komplett an meinen Partner abgeben wollen - für kein Geld und keine Karriere der Welt.
Daher kann ich mir gut vorstellen, wenn ein Mann als Vater seine Arbeitszeit auch reduziert, zb. beide Partner teilzeitbeschäftigt sind.
 
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  • #21
Glaube mir lieber FS, die wenigsten Frauen wären bereit so einen Deal einzugehen. Mögliche Gründe:

a) Frauen sind viel zu selbstsüchtig und egoistisch ihren Partner an ihrem hart erarbeiteten Geld teilhaben zu lassen - das Geld der Männer nehmen sie natürlich gerne und reichlich wenn es andersherum wäre.

b) Solch' ein Typ Mann wird den meisten Frauen glaube ich mit der Zeit zu langweilig. Am Anfang vielleicht ganz interessant, aber auf Dauer einfach zu unmännlich. Da kannst du dann mit den Kollegen bei der Arbeit, und dem Aufzeigen beruflicher Erfolge, eben nicht mithalten. Aber darauf stehen halt Frauen - ERFOLG, natürlich nur definiert über den Beruf ...
 
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  • #22
Hier ist wieder die 1 bzw. 8. Dürft gerne auch dazuschreiben, unter welcher Nummer ihr schon gepostet habt. Hausmann = faul? Wenn eine Person Karriere macht und genügend verdient, was ist dann gegen dieses Model einzuwenden, wenn nach Arbeitsende Freizeit angesagt ist und nicht noch Haus-, Gartenarbeit, Einkäufe usw. zu erledigen sind?
 
  • #23
Ich kann mir nicht helfen, aber wenn ich so diese Antworten lese, dann überkommt mich ein Gefühl der Übelkeit. Es wird hier von Kindererziehung geredet, aber wie um Himmels Willen soll ein Kind heranwachsen, wenn es ständig zwei Meinungen seiner Eltern folgen und verstehen sollte. Es kann doch nur einer erziehen und vom andern unterstützt werden., sonst ist eine gerade, oder sonst wie geartete Zukunft des Kindes doch gar nicht möglich.

Dass die eigene Karriere so wichtig genommen wird, ist schlicht und einfach nicht gut für ein Kind. Es wird dann genau so wie seine Eltern und es wird es sehr schwer haben in seinem Leben. Wenn die Karriere so wichtig ist, so sollte man, so glaube ich wenigstens, auf Nachwuchs verzichten. Glaubt mir, ein Elternteil MUSS auf die eigene Karriere verzichten können und sich dem Haushalt und der Kindererziehung voll und ganz widmen.
 
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  • #24
@22: tut mir Leid aber das ist mitunter der größte Unsinn den ich hier bisher lesen durfte. Es sollte sich eigentlich absolut von selbst verstehen das beide Elternteile sich gleichermaßen um die Erziehung der Kinder kümmern, es ist auch wissenschaftlich erwiesen das es sich negativ auf das Kind auswirkt wenn eines der Elternteile nur wenig oder sogar gar nicht in der Erziehung präsent ist.
Das ein Elternteil gar nicht arbeiten darf stimmt einfach nicht, v.a. wenn die Kinder schon in die Schule gehen gibt es wirklich keinen Grund weshalb ein Elternteil zwangsläufig immer zu Hause für deren Erziehung sein muss, solange ein Kind in der Schule ist hat es herzlich wenig davon das ein Elternteil zu Hause sitzt.
 
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  • #25
Ich kann es nachvollziehen, wenn die Umstände so sind, daß ein Mann sich dazu entscheidet, daheim zu bleiben, hat er auch seine Gründe.
Warum sollte ich als Frau so einen Mann nicht lieben können?
Ich würde gerne mal wissen, warum der FS sich dafür entscheidet.....Schreib doch mal ...
 
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  • #26
Was würde ich nicht alles für einen Hausmann geben, der mir in Punkto Haushalt und Kind den Rücken frei hält! Ich hätte keinerlei Problem damit, noch einen Mann mit zu finanzieren, da ja ein erheblicher Gegenwert dazu da ist (Kosten für Haushaltshilfe, Kinderbetreuung z.B.) und dann wären mir auch so einige Sorgen von der Seele genommen. Wichtig wäre mir nur, dass die geistige Ebene stimmig bleibt und der Hausmann nicht pedantisch wird, wenn ich meine Sachen herum liegen lasse (ich bin da nämlich leider etwas unordentlich).
 
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  • #27
Auf keinen Fall!

Denn ICH möchte Kinder und eventuell noch einen 400 Euro-Job, evtl. auch Halbtagsjob als Tierärztin.

So könnte ich an Familienleben UND Arbeitwelt teilnehmen und hätte auch noch Zeit für mich = schönes, buntes, abwechslungsreiches Leben.

Sorry, aber damit wir gut leben können und die Kinder eine Zukunft haben, muss auch schon irgendwie gut Geld in die Haushaltskasse. Ein strebsamer Papi muss es also sein. Ganz klassisch, zugegeben.

Ich denke, die meisten Männer wolles es aber auch so? Auf jeden erzählen mir alle immer ganz stolz von ihren Jobs und Karrieremöglichkeiten.

W 27
 
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  • #28
Wenn ich den Thread lese fühle ich mich in graue Vorzeiten versetzt. Meine in grossdeutschen Zeiten aufgewachsenen Eltern waren emanzipierter und weniger auf tradierte Rollenbilder fixiert als die Mehrzahl der Schreiber hier.

Hier wird viel über Spiesser gehöhnt, aber das bezieht sich bloss auf Klamotten, Gartenzwerge, Volksmusik.
Viele Schreiber hier haben ein sehr traditionelles, konventionelles Weltbild


@26 ; sehr ehrlich, das schöne bunte Leben plus ein bissle Hobby-Job plus Kinderlein für Dich und der Alte muss anschaffen gehen, damit gut Geld in die Haushaltskasse kommt.
Das hört sich an,als ob der Typ da das kürzere Hölzchen zieht. Na ja jeden Tag wird ein Dummer geboren

Und in 10 Jahren heisst es dann, dass der Typ nie Zeit für dich hat er sich nicht für die Kinder interessiert keinen guten Zugang zu den eigenen Kindern hat... ,der Job ihm wichtiger wäre und er dich gegen eine attraktivere Jüngere ausgetauscht hat. Ich hätte keine Lust mir für eine alternde Prinzessin den Buckel krumm zu schaffen......

So und weil ich einen Hobby Job und viel Zeit habe (allerdings keinen Sklaven der für mich anschaffen gehen muss) geh ich mich jetzt vergnügen (auf meine Kosten).......
 
  • #29
Eine schöne Vorstellung. Ich habe viel von meinem Berufsleben exehutiert, weil ich gemerkt habe, dass Familie, Kinder, Vertrauen, Ehrlichkeit u.s.w., viel mehr bringt, als Geld, Macht und andre Dinge. Lebe mit meinem Sohn "noch" alleine. Wir haben lange nicht mehr so viel, wie vorher.. aber uns geht es Beiden viel besser.

Gruß an alle.
 
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  • #30
@28

Glückwunsch!

Wie hast du das denn geschafft, mit deinem Sohn LEBEN zu können?

In 98% der Fälle werden die Kinder nach Trennung doch gleich zur Mutter sortiert und der leibliche Vater zum zahlenden Besucher degradiert, der seine Kinder mit seinem Nachfolger aufwachsen sieht.

Ich hätte auch gerne Kinder, aber bitte keine Abhängigkeit von einer Mutter mehr.

M 50
 
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