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  • #61
Wie kann man nur so naiv sein?! Dass gemischte Teams im Wirtschaftsleben erfolgreicher sind, steht längst außer Frage.

Na ja, bevor hier die nächste Legendenbildung erfolgt, ist vielleicht doch eine kurze Korrektur angebracht.

Die größte Studie zum Thema wurde von Credit Suisse 2012 vorgestellt. Derzufolge gibt es eine Korrelation zwischen (mindestens) einer Frau im Vorstand und einer höheren Rendite. Es ist aber völlig unklar, in welche Richtung - wenn denn überhaupt - eine mögliche Kausalität folgen könnte.

Direkt dazu sind beachtlich: Adams / Ferreira: "Women in the boardroom and their impact on governance and performance" - und: Farrell / Hersch: "Additions to corporate boards: does gender matter?" - Beiden Studien zufolge gibt es den gebetsmühlenartig behaupteten Kausalzusammenhang NICHT.

Ahern / Dittmar ("The changing of the boards: the impact on firm valuation of mandated female board representation") und Matsa / Milker ("A female style in corporate leadership") hat in Norwegen, das so überaus gerne als Beispiel zitiert wird, die Frauenquote einen statistisch signifikanten negativen Effekt auf Börsenkurse und auf Rentabilität gehabt.

Wäre es umgekehrt, stellte sich die frage, was CEOs und Aufsichtsräte denn so reitet, das zu ignorieren. Solch absurde Verschwörungstheorien kann sich nur ausdenken, der mit Wirtschaft und Wettbewerb wenig bis keine relevante Erfahrung gemacht hat.

Was hier passiert, ist eine ausschließlich ideologisch motivierte Einschränkung unternehmerischer Freiheit, von der nichts Positives zu erwarten sein wird. Gäbe es bei Daimler und Siemens - beispielsweise - mehr qualifizierte (und ähnlich wie ihre männlichen Kollegen leistungsbereite) weibliche Ingenieure, so wären diese längst auch, ganz ohne Quote, im gehobenen Management entsprechend vertreten.

M50
 
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  • #62
Das tun sie in der ersten Ehe: Hauptsache superattraktiv, der Rest ist egal. Wenn das Heimchen am Herd sie bei der Scheidung dann abgezockt hat, suchen sie plötzlich die selbst arbeitende, emanzipierte Frau. Ich als Frau verzichte auf so einen geläuterten mit Exfrau, der dann jammert, wie schlimm er abgezockt wurde: selber schuld, wer mit den unteren Regionen auswählt, darf sich später nicht beschweren, wenn er wie im Puff die Rechnung bezahlen muss.

Da spricht aber eine Frustrierte, die keinen Mann abbekommen hat, habe ich das Gefühl!
In meinem Umfeld gehen viele Ehen kaputt und oft müssen die Männer zahlen! Aber nicht, weil die Frau nichts arbeitet, sondern, weil sie der Kinder wegen nicht mehr ihrer steilen Karriere nachgehen kann!
Einer Schuhverkäuferin muss ein Mann später weniger zahlen als einer Ärztin oder Anwältin.
Man spricht von "ehebedingten Nachteilen", die derjenige ausgleichen muss, der mehr Vorteile von der Ehe hatte - zumindest karrieretechnisch.
Ein Mann der seine studierte Frau nur noch Kind und Küche machen lässt und die nicht groß argbeiten kann, weil der Herr Gemahl weder eine zugegebenermaßen sehr teure Nanny zahlen will noch um 16 Uhr auch mal die Kinder aus der Kita abholen kann, muss sich nicht wundern, wenn er später nur noch die Hälfte seines Gehaltes am Monatsende hat.
Hätte er sie nicht zum Heimchen am Herd degradiert, sondern gleichberechtigt behandelt und mitgeholfen, stände er nach der Trennung besser da! Die, die zahlen müssen, sind meist Egoisten und Machos und sowieso nicht sehr familientauglich! Beziehungstauglich auch nicht.
 
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  • #63
Ich (62) bin meiner Frau (55) sehr dankbar dafür, dass sie immer für mich und unsere 5 Kinder Zuhause war.
Die Kinder sind jetzt mittlerweile bis auf eins alle ausgezogen und ich vermisse den Krach und das Leben im Haus.
 
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  • #64
Hätte er sie nicht zum Heimchen am Herd degradiert, sondern gleichberechtigt behandelt und mitgeholfen, stände er nach der Trennung besser da!

Soweit ich weiß haben die Männer keine Befugnis irgendwen zu "degradieren". Die Zeiten als der Mann der Frau das Arbeiten verbieten durfte sind jedenfalls schon vorbei, glaube ich.
Aber in diesem Forum ist das sowieso alles egal, denn am Ende ist der Mann immer Schuld und hat Frau zu was auch immer getrieben. Bis die Dame sich auch noch aus ihrer kuscheligen Opferrolle herausemanzipiert, dauert es vermutilich noch ein paar Jahre.
 
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  • #65
Nein, diese Möglichkeit hat frau nicht zwingend.
Während man als Paar noch relativ gleichberechtigt lebt, wird es erst schlimm, wenn Kinder ins SPiel kommen. Und während z.B. mein Mann anfangs immer versicherte, dass er auf alle Fälle auch nachts aufstehen und sich ums Kind kümmern würde, einkaufen würde, Putzfrau organisieren - alles NO PROBLEM, war es dann, als das Kind da war anders....

Nein - das habe ich mir so nicht ausgesucht!

Selbstverständlich haben Sie sich das so ausgesucht. Was hat Sie denn daran gehindert, das anfänglich ausgehandelte auch durchzusetzen?

Wenn sich junge Väter so anstellen, wie Ihr Exgatte, gehen kluge Frauen erst einmal für vier Wochen auf Dienstreise und lassen den werten Gatten mit dem Kleinkind allein.

Danach tut Mann alles, aber auch wirklich alles, um nur nie wieder vier Wochen am Stück allein gelassen zu werden.

Sie hatten einfach kein Durchsetzungsvermögen - ein Fehler, denn ich bei vielen jungen Müttern beobachte.

Vermutlich entscheiden sich fähige Frauen einfach sehr häufig von Vorneherein gegen eine so unbefriedigende Rolle.
 
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  • #66
Was ich bei diesen ganzen sinnlosen Diskussionen sehr bedauere ist der Umstand der Unterscheidung zwischen Männern und Frauen. ES GIBT KEINEN GRUND ZU SO EINER TRENNUNG, nur wenn beide PARTNER in einer Beziehung sich auch als solche verhalten haben sie gemeinsam eine Chance auf ein gemeinsames und glückliches Leben.
Ich bin damit aufgewachsen, daß alle das Gleiche leisten und das Gleiche bekommen, sowohl im Beruf, als auch im Privaten.
Solange meine Frau und ich im Osten wohnten war dieses auch machbar, erstens weil es die dortigen Strukturen ermöglichen, z.B. Ganztagsbetreuung in Kindergarten und Schule durchgehend, ohne Mittagspause in der das Kind abgeholt werden muß, bis teilweise 17.00 Uhr, zweitens weil auch Arbeitgeber auf derartige Flexibilität eingestellt waren, z.B. der Vater betreut das Kind bei Krankheit und die Mutter geht auf Arbeit.
Im privaten Bereich gab es Aufgaben, die ich nicht machte, aber nicht weil ich nicht wollte, sondern weil meine Frau sie BESSER konnte, was ich neidlos anerkannte. Ebenso gab es Aufgaben, die in meinen alleinigen Bereich fielen, ohne daß ich dafür zum Pantoffelhelden wurde. Die Haus- und Familienarbeit wurde also zwischen uns gerecht aufgeteilt, damit wir möglichst viel Zeit miteinander verbrachten.
Jetzt ist es etwas anders geworden... Im goldenen Westen gibt es keine Kinderbetreuung, welche eine Berufstätigkeit ermöglicht, Frauen werden nur in Einzelfällen identisch zum Mann entlohnt, Arbeitgeber reagierien extrem unentspannt, wenn der Vater die Kinderpflege bei Krankheit übernehmen möchte...
Ergo, was ist die Folge?!?
Wer eine Frau gefunden und geheiratet hat, der hat eine selbständige Frau geheiratet, welche im Normalfall auf seinem Level sein wird!
Wer jetzt eine Familie plant und gründet (bedeutet mit Nachwuchs, für diejenigen, welche denken, daß heiraten gleich Familiengründung ist), der wird zwangsläufig vor dem Problem stehen, daß die Kinderbetreuung nicht in der Kindertagesstätte und Schule machbar ist, also einer von beiden zu Hause bleiben muß.
Auf Grund der ungerechten Entlohnung und dem einander ähnlichen Level der beiden Partner ist es für das wirtschaftliche Überleben der Familie meistens unumgänglich, daß die Frau zu Hause bleibt, da sie bei gleicher Leistung deutlich weniger Lohn erhält.
Nun ist also die Frau es wieder, die die Familie im privaten Bereich organisieren und strukturieren muß und dabei mindestens genauso viel leistet wie der Mann, welcher, schon im eigenen Interesse, seinen Part übernehmen sollte, wenn der Arbeitstag abgeschlossen ist.
Es ist also nicht der Mann, welcher ein "Heimchen" heiratet, er heiratet, wie oben schon erwähnt, eine selbständige Frau auf seinem Level, weil ihn alles andere ihn nicht befriedigen wird, weder emotional noch intelektuell.
Es sind oftmals die gesellschaftlichen Zwänge, welche verhindern, daß die Frau aus dieser Rolle ausbrechen kann
 
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  • #67
Ich verstehe die Frage nicht. Jeder Frau sollte einen ordentlichen Haushalt führen können und kochen gehört da auch ganz selbstverständlich dazu (oder *isst du jeden Tag Fast-Food?) bzw. wenn Frau klug ist, weiss sie ihren Mann/Freund anständig zu bewirten, damit er bleibt. Ich tendiere sogar eher dazu: lieber etwas mehr tun, als zu wenig. Das Selbe gilt auch fürs andere Geschlecht natürlich.

Ich hoffe, mit 35 Jahren lässt man die Wäscheberge als Frau nicht mehr meterhoch wachsen oder die Teller wie ein Student in der Küche schimmeln. Ist ja widerlich!

w32
 
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  • #68
Ich verstehe die Frage nicht. Jeder Frau sollte einen ordentlichen Haushalt führen können und kochen gehört da ...
Ich hoffe, mit 35 Jahren lässt man die Wäscheberge als Frau nicht mehr meterhoch wachsen oder die Teller wie ein Student in der Küche schimmeln. Ist ja widerlich!

w32

Leider trifft das längst nicht mehr zu. Was macht der kluge Mann dann? Er verzichtet auf einen gemeinsamen Haushalt mit einer unfähigen und meist eben auch unwilligen Frau. Sie mag in ihrem eigenen Chaos leben.

Das hat nb nichts mit der realen (hoffentlich für beide funktionierenden) Arbeitsteilung zu tun. Die ist immer noch Privatsache in einer Ehe/Familie, egal, was der gerade aktuelle Mainstream dazu meint.

M.
 
  • #69
Wäre es umgekehrt, stellte sich die frage, was CEOs und Aufsichtsräte denn so reitet, das zu ignorieren. Solch absurde Verschwörungstheorien kann sich nur ausdenken, der mit Wirtschaft und Wettbewerb wenig bis keine relevante Erfahrung gemacht hat.

Was hier passiert, ist eine ausschließlich ideologisch motivierte Einschränkung unternehmerischer Freiheit, von der nichts Positives zu erwarten sein wird. Gäbe es bei Daimler und Siemens - beispielsweise - mehr qualifizierte (und ähnlich wie ihre männlichen Kollegen leistungsbereite) weibliche Ingenieure, so wären diese längst auch, ganz ohne Quote, im gehobenen Management entsprechend vertreten.

M50


Bravo. Sie haben vollkommen Recht.

Was gerne vergessen wird. Das kapitalistische (bzw. bald postkapitalistische :D) durchdringt unsere Gesellschaft. Wenn Frauen wirklich 23%, wie immer behauptet, weniger verdienen würden, würde sich händeringend alle Arbeitgeber um Frauen schlagen. Könnten sie doch den beträchtlichen Anteil
der Lohnkosten sofort um 23% senken.

(Frauen in höheren Postionen verdienen mittlerweile durch die Förderung 4% mehr als männliche Kollegen)

Das führt zur Heimchen-Debatte. Ich möchte eine Frau, die sich um die Kinder kümmert und mich umsorgt.
Dafür bringe ich eine ganze Stange Geld nach Hause. Es ist nun mal eine Arbeitsteilung.

Ich sehe es persönlich nicht als Erfüllung, 40h die Woch in einem Büro zu sitzen. Da sind mir Kinder und Familie wichtiger. Und das als schlecht zu brandmarken ist Unsinn.
 
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  • #70
@Bigger: Stimme Dir absolut zu. Ich verstehe nicht, was es für eine Erfüllung sein kann, Vollzeit zu arbeiten, ein zweites Auto zu brauchen, Kinderbetreuung zu bezahlen und die angeblichen Wunschkinder in Fremdbetreuung zu stecken.
Mein Mann arbeitet hart auf dem Bau, soll er noch den Haushalt machen, wenn er völlig groggy und erschöpft nach Hause kommt?
Ich glaube, wenn man sich gegenseitig wirklich liebt, achtet man einander und da ist es selbstverständlich, dass man seinen Mann umsorgt - immerhin bringt er das Geld ins Haus und malocht am Auto oder im Garten. Ich habe kein Problem damit, mich um den Haushalt, die Kinder, das Essen und die alten Eltern zu kümmern - und ja, ich mache es gerne, bin glücklich und zufrieden dabei. Scheinbar ist man dann als Frau gleich "verdächtig", oder es kommen vor Hohn und Spott nur noch triefenden Häme-Kommentare von Frustrierten, die im Leben irgendetwas falsch gemacht haben und nun der Meinung sind, Hausfrauen sind nur ungepflegte Klöpse, die aufs Geld aus sind...
Bei uns zuhause läuft es schön, die Kinder sind ausgeglichen und gut in der Schule - und Mann ist froh, wenn nach 8 Stunden Schuften ein schönes frisch gekochtes Essen auf dem Tisch steht und ein heißes Bad eingelassen ist. Ich freue mich über einen liebevollen Umgang und ein tolles und erfülltes Ehe- und Familienleben.
 
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  • #71
@Bigger: Stimme Dir absolut zu. Ich verstehe nicht, was es für eine Erfüllung sein kann, Vollzeit zu arbeiten, ein zweites Auto zu brauchen, Kinderbetreuung zu bezahlen und die angeblichen Wunschkinder in Fremdbetreuung zu stecken.
...
Bei uns zuhause läuft es schön, die Kinder sind ausgeglichen und gut in der Schule - und Mann ist froh, wenn nach 8 Stunden Schuften ein schönes frisch gekochtes Essen auf dem Tisch steht und ein heißes Bad eingelassen ist. Ich freue mich über einen liebevollen Umgang und ein tolles und erfülltes Ehe- und Familienleben.

Da werden Sie aber ordentlich den Neid und die Missgunst all der emanzipierten Zeitgenossinnen auf sich ziehen, die kein erfülltes Familienleben haben (wenn denn überhaupt eine Familie) und irgendwann feststellen dürfen, dass ihre "Karriere" sie in die Abhängigkeit von Chefs und, mit den Jahren zunehmend, weitgehende Unfreiheit geführt hat - ohne sie reich zu machen.

Einige von denen stellen dann nach gescheiterten beziehungen zu ihrer Überraschung und Freude auch noch fest, dass viele Männer solchermaßen "starke" Frauen nicht als Partnerinnen mögen. Was dann folgt, sind wütende Beiträge gegen angebliche "Heimchen am Herd" ... :)
 
  • #72
Bei youtube "Alain Soral on Feminism, subtitled" eingeben. Er bringt es in der Heimchen-Debatte auf den Punkt.

Der heutige Feminismus schreibt sich auf die Fahne, das er aus der Arbeiter- und einfachen Bürgerschicht hervorgegangen ist. Letztendlich löste sich diese Bewegung spätestens nach dem 2.WK auf.
Das wird gerne verschwiegen.

Ab da nahmen die Ehefrauen der Akademiker das Ruder an sich. Überpreviligierte Frauen reicher Männer, die sich (mit Kindermädchen und Putzfrau ausgestattet) zu Hause langweilten und
das Leben als Hausfrau als Gefängnis ansahen. Für sie war die bunte, verlockende (akademische ->Bürojob) Arbeitswelt des Mannes das erstrebenswerte Ideal.

Von den einfachen Arbeiterinnen hat niemand gefordert: "Ich will den ganzen Tag in der Fabrik arbeiten,
schafft mich endlich vom Herd weg."

Deswegen soll es die heutige Frauenquote auch nicht in der Schwerindustrie oder in Kraftwerken o.ä.
geben. Sondern nur bei Professorenstellen und Daxunternehmen. Das ist historisch gewachsen.

Diese ganze Heimchen-Debatte fördert einen kleinen Kreis elitärer, akademischer Frauen, die probieren mit wenig Arbeit und viel Lobby möglichst weit voranzukommen, auf dem Rücken aller Normalverdienerinnnen mit Kindern. Die haben die wirkliche Doppelbelastung. "Team Women"
("Wir Frauen gegen das Patriarchat") wird zur intrasexuellen Konkurrenz der Frauen untereinander
benutzt. Die normalen Frauen werden als Trittbett benutzt und es fällt ihnenn nicht einmal auf.
Schließlich geht es ja "gemeinsam" gegen die Ungerechtigkeit der Arbeitswelt.

Auf soziologischer Ebene ziehe ich da gerne den Hut vor den Feministinnen. Die Opferrolle wurde
astrein für einen kleinen Zirkel ausgespielt.
 
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  • #73
Liebe fs,

meine Frau hat nichts beruflich zu Ende gemacht. Gekellnert hat sie auch mal. Sie hatte halt so Jöbchen. Nun ist sie seit 9 Jahren halt 24 Stunden Hausfrau + Mutter.
Nun, man jammert nicht drüber. Mir ist es bequemer als wenn ich eine Frau hätte die genauso unter Strom ist wie ich. Das hatte ich einmal, das wollte ich nicht mehr.

In meiner Generation (30-40) suchen die meisten Männer wieder häuslichere Frauen. Es wird schon erwartet dass die Kinder nicht in die Krippe kommen und die Frau zu Hause bleibt, und zwar gern.

Meine Schwester ist auch in dem Alter, aber sie sucht einen Mann der 50:50 mit ihr leben will und sie im Job voll durchstarten lässt. Daran ist ihre letzte Beziehung kaputt gegangen, wo sonst eigentlich alles stimmte. Die Männer die die Emanzipation voll unterstützen sind inzwischen viel älter, so ab 50 würde ich raten, d.h. viel zu alt für sie.
 
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  • #74
#69: Du hast schon mit einigem recht und ich glaube dir auch, dass dein Leben angenehmer ist als das vieler gestresster Working Mums. ABER: So kann man eigentlich nur (beruhigt) leben, wenn man eine reiche Tochter mit Perspektive auf ein dickes Erbe ist. Alle anderen Frauen gehen angesichts der hohen Scheidungsrate ein enormes (finanzielles) Risiko ein, wenn sie jahrelang im Job aussetzen. Niemand, wirklich niemand weiß, ob seine Ehe hält und als Frau mit Kindern hat man im Falle einer Scheidung IMMER den Schwarzen Peter, ist einfach so. Da hat so manche Frau schon ein sehr böses Erwachen erlebt.
Aber wie gesagt: Wenn ich z.B. durch reiche Eltern abgesichert wäre, würde ich wahrscheinlich auch so wie du oder zumindest so ähnlich leben.
 
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  • #75
Deswegen soll es die heutige Frauenquote auch nicht in der Schwerindustrie oder in Kraftwerken o.ä.
geben. Sondern nur bei Professorenstellen und Daxunternehmen. Das ist historisch gewachsen.

Diese ganze Heimchen-Debatte fördert einen kleinen Kreis elitärer, akademischer Frauen, die probieren mit wenig Arbeit und viel Lobby möglichst weit voranzukommen, ...
Auf soziologischer Ebene ziehe ich da gerne den Hut vor den Feministinnen. Die Opferrolle wurde
astrein für einen kleinen Zirkel ausgespielt.

Danke, "bigger", für diese überfällige Klarstellung. Die heutigen Auswüchse des Feminismus führen zu einer astreinen Benachteiligung ("Diskriminierung") aller (in Deutschland immer noch) leistungsbereiten Männer. Ich warte auch auf die Frauenquote bei der Müllabfuhr.

Mittlerweile ist es mehr als ein Ärgernis, was mit unseren Steuergeldern getrieben wird. Lesen Sie mal, zum Spaß, Armut-ist-eine-Frau.de und betrachten Sie das Spiel dort: es verliert die Frau, die sich um ihre Eltern pflegend kümmert! Das Ganze finanziert aus Steuergeldern der Stadt Frankfurt am Main. Die hält sich zehn (sic!) Mitarbeiterinnen im Gleichstellungsreferat...

Hier geht es um ein groß angelegtes Umerziehungsprogramm, nur der Reeducation der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg vergleichbar. Das angebliche "Heimchen am Herd" und seine systematische Denunzierung gehören genau in dieses größere Bild.

Nur: langfristig erledigt sich dieses Gesellschaftsmodell ganz von selbst. Davon zeigt die Geschichte ebenso wie die Idee der Evolution.

Fragt sich nur, wie gehen Männer (diese modernen Untermenschen) in der Zwischenzeit damit vernünftig um?

M (50+)

PS1. Diese Gedanken waren mir bis vor wenigen Jahren völlig fremd. Es sind gewisse Auswüchse, die mich zum Umdenken veranlassen. Manchmal denke ich im Sinne meiner beiden Söhne, dass ein Men's Rights Movement ebenso angesagt wäre wie eine Rehabilitierung des karikierten "Heimchens am Herd"... - das es in der Realität in meinem Umfeld jedenfalls so eh' nicht mehr gibt (was auch gut ist, nb).
PS2. Was haben Damen wie Schwesig und Nahles eigentlich jemals geleistet, außer Politik, Sprüchen und Intrigen?
 
  • #76
Bei youtube "Alain Soral on Feminism, subtitled" eingeben. Er bringt es in der Heimchen-Debatte auf den Punkt.

Der heutige Feminismus schreibt sich auf die Fahne, das er aus der Arbeiter- und einfachen Bürgerschicht hervorgegangen ist. Letztendlich löste sich diese Bewegung spätestens nach dem 2.WK auf.
Das wird gerne verschwiegen.

Ab da nahmen die Ehefrauen der Akademiker das Ruder an sich. Überpreviligierte Frauen reicher Männer, die sich (mit Kindermädchen und Putzfrau ausgestattet) zu Hause langweilten und
das Leben als Hausfrau als Gefängnis ansahen. Für sie war die bunte, verlockende (akademische ->Bürojob) Arbeitswelt des Mannes das erstrebenswerte Ideal.

Von den einfachen Arbeiterinnen hat niemand gefordert: "Ich will den ganzen Tag in der Fabrik arbeiten,
schafft mich endlich vom Herd weg."

Deswegen soll es die heutige Frauenquote auch nicht in der Schwerindustrie oder in Kraftwerken o.ä.
geben. Sondern nur bei Professorenstellen und Daxunternehmen. Das ist historisch gewachsen.

Diese ganze Heimchen-Debatte fördert einen kleinen Kreis elitärer, akademischer Frauen, die probieren mit wenig Arbeit und viel Lobby möglichst weit voranzukommen, auf dem Rücken aller Normalverdienerinnnen mit Kindern. Die haben die wirkliche Doppelbelastung. "Team Women"
("Wir Frauen gegen das Patriarchat") wird zur intrasexuellen Konkurrenz der Frauen untereinander
benutzt. Die normalen Frauen werden als Trittbett benutzt und es fällt ihnenn nicht einmal auf.
Schließlich geht es ja "gemeinsam" gegen die Ungerechtigkeit der Arbeitswelt.

Auf soziologischer Ebene ziehe ich da gerne den Hut vor den Feministinnen. Die Opferrolle wurde
astrein für einen kleinen Zirkel ausgespielt.

[mod]Die Frauenbewegung ist mit Sicherheit nicht in der Arbeiterschicht entstanden, sondern im Bürgertum!
Ich finde die ganze Diskussion erschreckend. Meine Oma stand nach dem Krieg mit drei Kleinkindern allein da - der Mann ist im Krieg geblieben. Natürlich ist sie arbeiten gegangen - wie auch sonst hätte sie drei Kinder durchbringen sollen?
Die allermeisten Frauen wollen und müssen in unterschiedlicher Stundenanzahl arbeiten gehen, einfach weil es zuhause zu langweilig ist und weil die finanzielle Unabhängkeit unbezahlbar.
Verlangt doch bitte mal von einem Mann, der soll jahrelang zuhause bleiben. Der greift sich an den Kopp... für den wäre das eine Zumutung. Aber Sie meinen, Frauen sind ja anders, die machen das gern...

Und... Gast 72: wie können Sie vor ihrer Frau auch nur noch Respekt haben? Eine Frau, die beruflich rein gar nichts zu Ende gebracht hat??? Wozu hat ihr der liebe Gott ein Hirn und zwei Hände gegeben?
[mod]

Ich persönlich habe noch keinen Mann getroffen, der eine Hausfrau sucht... fände das auch sehr seltsam.
Nein, ich bin nicht frustriert, bin gut gelaunt, habe einen tollen Job, tolles Kind, kann kochen und putzen und finde manche Diskussionen und Standpunkte einfach nur befremdlich.
 
  • #77
@Bigger: Stimme Dir absolut zu. Ich verstehe nicht, was es für eine Erfüllung sein kann, Vollzeit zu arbeiten, ein zweites Auto zu brauchen, Kinderbetreuung zu bezahlen und die angeblichen Wunschkinder in Fremdbetreuung zu stecken.
Mein Mann arbeitet hart auf dem Bau, soll er noch den Haushalt machen, wenn er völlig groggy und erschöpft nach Hause kommt?
Ich glaube, wenn man sich gegenseitig wirklich liebt, achtet man einander und da ist es selbstverständlich, dass man seinen Mann umsorgt - immerhin bringt er das Geld ins Haus und malocht am Auto oder im Garten. Ich habe kein Problem damit, mich um den Haushalt, die Kinder, das Essen und die alten Eltern zu kümmern - und ja, ich mache es gerne, bin glücklich und zufrieden dabei. Scheinbar ist man dann als Frau gleich "verdächtig", oder es kommen vor Hohn und Spott nur noch triefenden Häme-Kommentare von Frustrierten, die im Leben irgendetwas falsch gemacht haben und nun der Meinung sind, Hausfrauen sind nur ungepflegte Klöpse, die aufs Geld aus sind...
Bei uns zuhause läuft es schön, die Kinder sind ausgeglichen und gut in der Schule - und Mann ist froh, wenn nach 8 Stunden Schuften ein schönes frisch gekochtes Essen auf dem Tisch steht und ein heißes Bad eingelassen ist. Ich freue mich über einen liebevollen Umgang und ein tolles und erfülltes Ehe- und Familienleben.

[mod] Ich arbeite auch auf dem Bau, koche abends ein frisches Essen und habe ein tolles und erfülltes Familienleben. Mein Kind ist gut in der Schule. Das was Sie als Lebensleistung darstellen, machen die meisten nach Feierabend! Von mir aus können Sie ja ruhig zugeben, daß sie sich auf dem Rücken ihres Mannes ausruhen - dann aber immer schön ehrlich bleiben!
Natürlich ist ihr gewähltes Lebensmodell ihr gutes Recht, aber dazu gehört auch, im Falle des Scheiterns auch die Konsequenzen zu tragen.
Ich verstehe nicht, was es für eine Erfüllung sein kann, jeden Tag zuhause zu hocken und der Horizont endet am Spülbecken / wahlweise Bügelbrett. Ich würde eingehen wie eine Primel - und zwar schon nach spätestens vier Wochen.
 
  • #78
Nur: langfristig erledigt sich dieses Gesellschaftsmodell ganz von selbst. Davon zeigt die Geschichte ebenso wie die Idee der Evolution.

Langfristig mache ich mir keine Sorgen. Es gehen bloß 2/3 Generationen über die Wupper.
Schade.

Wir können morgen früh die Frauenquote einführen. Bin ich großer Fan davon.
Selbstverwirklichung bei der Müllabfuhr. Ab jetzt auch für Frauen. ;)

Die meisten Karrieren sind mit Arbeit verbunden. Man muss 6 Tage die Woche 12 Stunden arbeiten um Professor zu werden. Das bedeutet nicht sich den ganzen Tag "High-Fives" auf der Arbeit geben beim Kaffetrinken. Sondern harte Arbeit.

Viele Männer nehmen diese harte Arbeit auf sich, um ihre Familien zu ernähren und um mehr Geld ranzuschaffen für ihre Familien, nicht um den Feministinnen ihre Jobs wegzunehmen oder das "Patriarchat" fortzuführen.
Das ist feministischer Humbug.


Als Ergebnis bekleiden dann Männer höhere Posten, was dann als Beweise von Ungerechtigkeit und Geschlechterdiskriminierung angesehen wird.


Parteien sind ein schönes Beispiel.

Die patriarchalische Hürde (der Mitgliedsbeitrag) bei Parteien beträgt nur 5€ im Monat.
Jede Frau hat das Recht (und wird sogar noch umgehend gefördert) die Ochsentour in den Bundestag
auf sich zu nehmen. Es hat nur einen Nachteil: Es ist mit wahnsinnig viel Arbeit und Engagement verbunden. Das sparen sich viele Frauen. Wieso die Ochsentour selbst machen? Ich kann doch einen Heiraten, der die Ochsentour macht. Kommt doch aufs gleiche raus.

Es sind nicht mal 50% aller Parteimitglieder Frauen. (SPD 32%, CDU 26%)
Wenn so viel weibliche Partizipation gewünscht wäre, warum sind wir dann nicht mindestens bei 50:50 ?
Die "Hürde" sind doch nur 5€.

Es geht beim Feminismus heute um die Ausweitung der Rechte bei gleichzeitiger Minimierung der Pflichten. Was so ohne Beispiel in der Geschichte ist. Bis jetzt hieß es immer "mehr Rechte, mehr Pflichten".

"Dax-Pöstchen?" "Sehr gerne", aber auch nur wenn frau es will. Alle anderen Optionen sollen bitte auch offenstehen. So läuft aber der Hase nicht.

Man spricht von einem gesellschaftlichen "Double-Bind" ("Zwickmühle"), überspitzt:
selbstgewähltes Heimchen am Herd -> "Das Patriarchat hat sie vom Manager-Posten ferngehalten"
Managerin -> "Man hat ihr die Chance zur Familiengründung weggenommen"
 
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  • #79
Ich arbeite auch auf dem Bau, koche abends ein frisches Essen und habe ein tolles und erfülltes Familienleben. Mein Kind ist gut in der Schule. Das was Sie als Lebensleistung darstellen, machen die meisten nach Feierabend! Von mir aus können Sie ja ruhig zugeben, daß sie sich auf dem Rücken ihres Mannes ausruhen - dann aber immer schön ehrlich bleiben!
Natürlich ist ihr gewähltes Lebensmodell ihr gutes Recht, aber dazu gehört auch, im Falle des Scheiterns auch die Konsequenzen zu tragen.
Ich verstehe nicht, was es für eine Erfüllung sein kann, jeden Tag zuhause zu hocken und der Horizont endet am Spülbecken / wahlweise Bügelbrett. Ich würde eingehen wie eine Primel - und zwar schon nach spätestens vier Wochen.

Ich weiß nicht, wieviele Stunden Ihr Tag hat, meiner hat 24 - davon möchte ich gerne 7 Stunden schlafen (wenn Sie mir das gestatten), die restliche Zeit verbringe ich mit: Essenkochen aus frischen Zutaten und größtenteils aus dem eigenen Garten (der auch gepflegt sein möchte), Kümmern um Eltern und Schwiegermom (ja schade, dass da kein Altersheim an uns verdient...), die Kinder werden selbst betreut (jetzt nehme ich auch noch einer Tagesmutter die Arbeit weg!) - und zuhause "hocken" - also, ich weiß nicht, aber würden Sie behaupten, gelernte Hauswirtschafterinnen "hocken" zuhause herum? Also, ich bin immer auf Trab den ganzen Tag, und: Ich bin nicht einschlossen, unser abgezahltes Haus hat eine Tür mit Klinke - da gehe ich gerne auch mal raus... Ja schade, dass die Leistung nur dann als Leistung definieren, wenn man damit Geld verdient. Ich definiere Leistung darüber, was ich am Tag alles getan und erledigt habe - und zudem der Familie Geld spare, da wir eben keine Pfleger und keinen Zweitwagen und keine Betreuung brauchen. Vielleicht haben wir deswegen das Haus abgezahlt und noch keinen Bluthochdruck. Ja sowas aber auch...
 
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  • #80

Viele Männer nehmen diese harte Arbeit auf sich, um ihre Familien zu ernähren und um mehr Geld ranzuschaffen für ihre Familien, nicht um den Feministinnen ihre Jobs wegzunehmen oder das "Patriarchat" fortzuführen.
Das ist feministischer Humbug.

In Berlin sah ich letztens Frauen in Autos der Müllabfuhr. Waren große und kräftige Weibsbilder, finde ich klasse.

Viele dieser Männer, die hart arbeiten um Geld für die Familie ranschafffen machen das aber auch nur, weil sie keinen Bock auf die triste Familienarbeit eines Heimchen haben, den täglich immer wieder kehrenden Dreck, Probleme usw. Viele Männer sind der Doppelbelastung einfach nicht gewachsen, haben es in den Familien nicht vorgelebt bekommen. Zum Glück sehe ich in meinem Umfeld bei der jüngeren Generation, dass die das besser hinbekommen.

Also ist es eine blöde Ausrede, der arme schwer schuftendende Mann, den Frau schuftet auch oft schwer, sogar in vielen Bereichen und Ebenen, ist dazu oft berufstätig und muss Job und Haushalt plus Kinder und dazu den Mann und seinen Rücken stärken, unter einen Hut bekommen.

Männer würden bei dieser Mehrfachbelastung oft zusammenbrechen bzw. bekommen es nicht gebacken. Warum trennen sich viele Frauen, weil sie dann ein Problem weniger haben und es ohne Mann besser den Rest gebacken bekommen. So höre ich und erlebe es aus meinem Umfeld immer wieder. Mit beruflich erfolgreichen aber persönlich infantilen Männern kann man nicht an der Familienfirma erfolgreich zusammen arbeiten. Oft sieht man das Infantile aber erst, wenn das Kind geboren wurde.

Geld ist schon wichtig, aber macht die Seele nicht glücklich, schon gar nicht, wenn das Kind den Vater nur als Geld-Tresor sieht, aber nicht als anwesenden liebenden und engagierten Vater.

w
 
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  • #81
Bigger formuliert zwar scharf, aber leider auch sehr treffend. Der Ausweg, dann werde ich mal schwanger (ups, die Pille hat wohl versagt) und heirate "gut" ist immer noch sehr populär. Die harte Arbeit wird von Frauen vielfach gescheut. Bietet man ihnen mehr Stunden an, fällt ihnen ein, dass es sich finanziell wegen der Steuerklasse "nicht lohnt" und der fast erwachsene Sohn noch betüddelt werden muss. Die Männer, die auch während eines Teils der Elternzeit zuhause bleiben und das Kind betreuen wollten, werden vor Verwandten lächerlich gemacht (der hat keine Lust mehr zu arbeiten und will lieber Fläschchen warm machen). Das habe ich mir selbst von meiner Exfrau in Gegenwart unserer Eltern anhören dürfen. Macht der Mann dann Karriere und steigt zum zweiten Mann im mittelständischen Betrieb auf, dann hat Mann die gelernte Friseuse natürlich von der Karriere abgehalten, sich selbst verwirklicht, die Frau zurückgesteckt und der Mann darf die Faulheit weiterhin alimentieren. Meine Exfrau hätte bei Vollzeitarbeit weit weniger verdient als sie an nachehelichem Unterhalt bekommt, obwohl sie kein Kind erzieht. Auch nach neuem Recht. Solche Erfahrungen sind es (neben dem Reiz, den eine intelligente Frau ausübt), die dazu führen, dass ein intelligenter Mann kein Heimchen will und eine Frau meidet, wenn sie sich als solche outet. Leider betonen viele zunächst ihren Willen zur Arbeit und zur Unabhängigkeit und lassen sich mit dem Trauschein doch in die bequeme Hängematte fallen. Scheiden lässt sich deshalb kaum ein Mann.
 
  • #82
Fragt sich nur, wie gehen Männer (diese modernen Untermenschen) in der Zwischenzeit damit vernünftig um?

Die lieben Frauen machen sich in irgendeiner Weise immer von einem Mann abhängig, wenn sie Kinder haben wollen.
(Das Zauberwort lautet "Natur"). Ob das nun Vater Staat ist über die Bezahlung des Kindergartenplatzes bei Alleinerziehenden, die Sozialhilfe oder der eigene Ehemann, spielt im Grunde genommen keine Rolle.

Nur wird die "Abängigkeit" als Heimchen am Herd als böse verteufelt, während die Abhänigkeit von Vater Staat und sei es nur über den Krippenplatz (der den Staat über 1000 im Monat kostet) als
der neuste Streich im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit verkauft wird.


Der Familienvater macht sich auch abhängig, nämlich über das Beschäftigungsverhältnis zu seinem Arbeitgeber. Nur der wird per gesteigerter Erwerbsobliegenheit zum Arbeiten gezwungen und falls er noch nicht geschieden ist, schwebt ständig das Damoklesschwert Scheidung über ihm, die die Frau risikolos
eingehen kann.


Als Mann sollte man nicht heiraten und sein Geld für sich behalten. Möglichst wenig arbeiten und seine Freizeit geniessen. Wenig Steuern zahlen.

Letztendlich leben die Gender-Professorinnen und die ganzen "sozialen" Jobs von der Staatskasse. Der Staat bezahlt sie und ein Produkt stellen sie nicht her.

Die lieben Frauen werden sich umschauen, wenn das "Patriarchat" anfängt zu streiken. Und es fängt langsam an.

Immer weniger Männer wollen heiraten oder sich auf der Arbeit kaputtschuften. Die Frau hat die klassiche
Rolle ("Heimchen") verlassen. Der Mann soll tunlichst nicht aus der klassichen Rolle rausfallen.
Emanzipation für den Mann wäre nämlich die nächste gesellschaftliche Katastrophe.

Deswegen haben auch alle Männer "Angst" die nicht heiraten wollen oder sind "faul" wenn sie nicht ganztags arbeiten.
 
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  • #83
An FS:

Es gibt nun mal verschiedene Modelle, je nachdem welches Leben man leben will.

Ich selber kenne "Heimchen am Herd" nur vom Hörensagen. Für mich wäre das nichts, und in meiner Familie wurde das auch nicht gelebt. Meine beiden Eltern gingen immer arbeiten, wir hatten nach der Schule Hausaufgaben gemacht und waren dann in diversen Sportvereinen (damit wir gut untergebracht waren) und das war eine gute Zeit.

Die meisten Paare hier hatten gearbeitet, dass es eine "ihrem Mann gemütliche machen" wollte - nein, ich habe so etwas nie gehört. Für das waren meist die Omas und Opas oder berentete Tanten zuständig.

Für mich selber kommt so etwas nicht in Frage, da ich arbeiten muss, u.a. um Rentenansprüche zu sichern, außerdem ist es nur zuhause langweilig.

Mein Partner und ich arbeiten, Kinder haben wir beide nicht, zudem ist keiner von uns beiden Haushalt-Fan, dafür reisen wir gerne oder machen zusammen etwas im Garten und treffen uns mit Freunden.

Falls ich eine Familie gründen hätte wollen, wäre für mich nur das Modell meiner Eltern in Frage gekommen: Beide arbeiten, bzw. beide etwas weniger, Oma, Tanten etc. helfen mit, und Kinder dürfen nachmittag dann auch gerne im Sportverein etc. sein.

Ich denke, es gibt zig Möglichkeiten sein Leben zu Leben, jeder muss sich selber eine Rolle suchen, und keiner sollte versuchen, jemanden eine Rolle aufzudrücken.

w, 41
 
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  • #84
Bigger: Immer weniger Männer wollen heiraten oder sich auf der Arbeit kaputtschuften. Der Mann soll tunlichst nicht aus der klassichen Rolle rausfallen. Emanzipation für den Mann wäre nämlich die nächste gesellschaftliche Katastrophe.

Bevor jetzt den 25 Gender-Professorinnen in der BRD die Verantwortung für männliches Arbeitselend zugeschoben wird, dürfte ein Blick auf Fakten Legendenbildung minimieren:
Das Bundesministerium für Arbeit beziffert den Anteil männlicher Arbeitnehmer, die gerne in Teilzeit arbeiten würden, auf 77%. Ist das die befürchtete Katastrophe?
Der tatsächliche Anteil von Teilzeit-Männern betrug 2010: 17,6%. Immerhin 2,4 Mio mehr Männer als 1991. Mit dem Teilzeit- und Befristungsgesetz von 2001 hat der Gesetzgeber den Weg geebnet. Warum also diese geringe Zahl? Warum bewerben sich so wenige Männer gezielt auf Teilzeitstellen? Karriereknick. Das ist die große (und wahrscheinlich nicht unberechtigte) Sorge männlicher Arbeitnehmer. Zudem können Arbeitgeber das Gesetz von 2001 zu ihren Gunsten auslegen und den Wunsch von Männern nach Teilzeit verhindern.
Ich empfehle die Lektüre der Broschüre:"Abenteuer Teilzeit: Argumente für Männer".

Bigger: Jede Frau hat das Recht (und wird sogar noch umgehend gefördert) die Ochsentour in den Bundestag auf sich zu nehmen. Es hat nur einen Nachteil: Es ist mit wahnsinnig viel Arbeit und Engagement verbunden. Das sparen sich viele Frauen.
Es sind nicht mal 50% aller Parteimitglieder Frauen. (SPD 32%, CDU 26%)
Wenn so viel weibliche Partizipation gewünscht wäre, warum sind wir dann nicht mindestens bei 50:50 ?
Frauen nehmen die "Ochsentour Bundestag" auf sich. Es lohnt sich, auch mal einen Blick auf Zahlen zu werfen, die hier eigentlich hätten angegeben werden müssen. Anteil weibliche Bundestagsabgeordnete: Linke: 56%, Grüne/Bündnis 90: 55%, SPD: 44 %, CDU: 24,8 %
Klare Antwort auf die Frage des Foristen: Frauen sind teilweise schon über 50% am Partizipieren.

Bigger:Letztendlich leben die ganzen "sozialen" Jobs von der Staatskasse. Der Staat bezahlt sie und ein Produkt stellen sie nicht her.
Gut. Schließung aller Schulen, Jugendämter, Einrichtungen für benachteiligte Jugendliche. Was für ein "Produkt" erzeugen eigentlich Psychiater?

Die Männer, die auch während eines Teils der Elternzeit zuhause bleiben und das Kind betreuen wollten, werden vor Verwandten lächerlich gemacht
Ich schäme mich für meine Geschlechtsgenossin. Ernsthaft. Ganz vorsichtig ließe sich allerdings anmerken, dass Ihre Exfrau vielleicht eine Anhägerin der "Heimchen"-Variante war?

Falls ich eine Familie gründen hätte wollen, wäre für mich nur das Modell meiner Eltern in Frage gekommen: Beide arbeiten, bzw. beide etwas weniger, Oma, Tanten etc. helfen mit
Wunderbar. Problem gelöst, ohne sich gesellschaftlichen Doomsday-Versionen hinzugeben ("Männer sind die modernen Untermenschen", "2-3 Generationen sind verloren, aber der Tag wird kommen, an dem Männer in den Streik treten").

Es gibt nun mal verschiedene Modelle, je nachdem welches Leben man leben will.
Ich selber kenne "Heimchen am Herd" ... Für mich selber kommt so etwas nicht in Frage, da ich arbeiten muss, u.a. um Rentenansprüche zu sichern, außerdem ist es nur zuhause langweilig.
So liest sich Tolerierung unterschiedlicher Lebensentwürfe! Manche Frauen wollen Heimchen am Herd sein, dazu gibt es dann den passenden Mann, der hart arbeiten und zu Hause umsorgt werden will. Für Paare mit Wunsch nach Teilzeit beider, ist der Weg noch steinig, aber er ist gehbar s.o.

Abschließend sollte noch einmal daran erinnert werden, dass sich die sog. Heimchen-Debatte an staatlichem Betreuungsgeld (abfällig "Herdprämie") entzündete. OECD und Deutsche Arbeitgeberverbände (BDA), bei weitem nicht von Feministinnen durchsetzt, bezeichneten das Betreuungsgeld als "Rückschritt". [/I]
w
 
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  • #85
[mod] Ich arbeite auch auf dem Bau, koche abends ein frisches Essen und habe ein tolles und erfülltes Familienleben. Mein Kind ist gut in der Schule. Das was Sie als Lebensleistung darstellen, machen die meisten nach Feierabend!

Sorry, aber ich glaube einfach nicht, dass das (zeitlich) machbar ist! Jeder, der rechnen kann, merkt doch eigentlich, dass das nicht gehen kann.
Ich (w, 30, noch kinderlos) arbeite auch Vollzeit, komme nach einem stressigen Tag oft spät abends nach Hause und habe unter der Woche manchmal kaum Zeit, einzukaufen, geschweige denn, viel im Haushalt zu machen und andere wichtige Termine zu erledigen. Weil ich eben von morgens bis abends im Büro bin. Abends bin ich oft total müde und will nur noch meine Ruhe haben. Da hätte ich gar keinen Nerv mehr, noch groß für eine ganze Familie zu kochen, oder gar ein Kind zu bespaßen!
Wie machen Sie das zeitlich, ohne irgendwann umzukippen? Ich wüsste gerne, wie das funktioniert.
 
  • #86

Die lieben Frauen machen sich in irgendeiner Weise immer von einem Mann abhängig, wenn sie Kinder haben wollen.
(Das Zauberwort lautet "Natur"). Ob das nun Vater Staat ist über die Bezahlung des Kindergartenplatzes bei Alleinerziehenden, die Sozialhilfe oder der eigene Ehemann, spielt im Grunde genommen keine Rolle.

Nur wird die "Abängigkeit" als Heimchen am Herd als böse verteufelt, während die Abhänigkeit von Vater Staat und sei es nur über den Krippenplatz (der den Staat über 1000 im Monat kostet) als
der neuste Streich im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit verkauft wird.


Der Familienvater macht sich auch abhängig, nämlich über das Beschäftigungsverhältnis zu seinem Arbeitgeber. Nur der wird per gesteigerter Erwerbsobliegenheit zum Arbeiten gezwungen und falls er noch nicht geschieden ist, schwebt ständig das Damoklesschwert Scheidung über ihm, die die Frau risikolos
eingehen kann.

Als Mann sollte man nicht heiraten und sein Geld für sich behalten. Möglichst wenig arbeiten und seine Freizeit geniessen. Wenig Steuern zahlen.

Letztendlich leben die Gender-Professorinnen und die ganzen "sozialen" Jobs von der Staatskasse. Der Staat bezahlt sie und ein Produkt stellen sie nicht her.

Die lieben Frauen werden sich umschauen, wenn das "Patriarchat" anfängt zu streiken. Und es fängt langsam an.

Immer weniger Männer wollen heiraten oder sich auf der Arbeit kaputtschuften. Die Frau hat die klassiche
Rolle ("Heimchen") verlassen. Der Mann soll tunlichst nicht aus der klassichen Rolle rausfallen.
Emanzipation für den Mann wäre nämlich die nächste gesellschaftliche Katastrophe.

Deswegen haben auch alle Männer "Angst" die nicht heiraten wollen oder sind "faul" wenn sie nicht ganztags arbeiten.

Ihr pauschaler Frauenhaß - der auch in anderen Artikeln durchscheint - ist schwer zu ertragen. Auch Männer wollen Kinder haben, nicht nur Frauen. Seit wann der Staat ein Mann ist, ist vermutlich nur Ihnen ersichtlich. In der Regel haben die Frauen bis zur Geburt des Kindes gearbeitet und deshalb Anspruch auf Elterngeld. Wenn der Vater die Auszeit nimmt, dann der Vater.
Ein Kind geht in der Regel höchstens 1-2 Jahre in die Krippe, danach kommt der Kindergarten. Einen Krippenplatz zu finanzieren ist allemal billiger als einer Frau / einem Mann zunächst die Ausbildung und danach die staatliche Alimentierung zu finanzieren!
Es ist einfach Tatsache - ob es Ihnen paßt oder nicht - daß viele Frauen, die der Kinder wegen zuhause geblieben oder kürzergetreten sind - später beruflich derart den Anschluß verlieren, daß sie in ihrem erlernten Beruf nicht mehr Fuß fassen. Kinder zu bekommen ist für eine Frau das größte berufliche Risiko. Und eine Scheidung mit Kind ist keinesfalls risikolos - auf welcher Traumwolke leben Sie denn? Warum wohl ist die H4-Rate bei Alleinerziehenden so groß? Sicherlich nicht, weil das alles Unterschichtenfrauen sind.
Das Patriarchat streikt? Wogegen denn bitte? Dafür, daß sie wie andere auch, einfach normal arbeiten gehen wie die Frauen auch? Männer können doch eigentlich über die Emanzipation der Frau froh sein, müssen sie doch aufgrund der weiblichen Erwerbsarbeit nicht mehr das alleinige Risiko des Geldranschaffens tragen! Ich verstehe die Denkweise nicht im Ansatz.
Ich kenne persönlich auch mehrere Fälle, wo die Frauen sich kaputtschuften und die Männer rumgammeln. Das hat einfach mit dem Charakter der Person zu tun und nicht mit Mann oder Frau.
 
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