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  • #31
Ein Mann der wirklich liebt, heiratet auch.
 
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  • #32

Eine Frau, die wirklich liebt, wird einen Mann, der nicht heiraten möchte, nicht verlassen, nur weil er nicht heiraten möchte. Einige scheinen die Frage wohl wirklich nicht zu verstehen.

Viele Menschen (nicht nur Männer) legen einfach keinen Wert auf Hochzeit. Ich finde es fast schon dreist solchen Männern (oder auch Frauen) zu unterstellen, daß diese sich nicht wirklich lieben. In der Praxis ist doch sogar oft das Gegenteil der Fall. Wilde Ehen sind nicht selten beständiger als Ehen von Paaren, die sich ja ach so dollen lieben und heiraten, um sich kurz danach wieder scheiden zu lassen.

Eine Hochzeit ist ein künstliches Produkt unserer Gesellschaft. Liebe nicht.

m
 
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  • #33
Ja, FS, das waren genau die Antworten auf Deine Frage.

Frauen (eventuell auch manche Männer) stellen die Männer in Frage, wenn sie nicht heiraten wollen. Sie unterstellen dann, dass es der Mann nicht ernst meint. Da kann man schlecht einen so wie von dir aufgestellten Umkehrschluss machen. Es ist kein Liebesbeweis, sondern eine Liebesbestätigung, eben ein klares verbindliches - mit eventuellen Folgen versehenes JA! Genau dieses Risiko macht ja die Bestätigung aus. Dazu kommen eben Punkte wie Außendarstellung etc. .

Also verstehe diese Antworten als Begründung für ein anzweifeln an der Liebe des Mannes. Und umgekehrt wäre es lediglich ein Abfinden mit einer unklaren Situation.
 
  • #34
Doch, diese Frauen lieben auch, jedoch den falschen Mann. Damit meine ich nicht die ominöse Theorie über den Mann, der plötzlich weg ist und nächste Woche eine andere heiratet (so eine Geschichte habe ich nicht mal um drei Ecken erlebt, scheint eher ein Gewächs des Forums zu sein), sondern die Frau liebt einen Mann, für den Heiraten kein Liebesbekenntnis ist. Heiraten sollte immer eine beidseitige Entscheidung sein, sonst kann es mit Liebe gar nichts zu tun haben.

Man schaue sich einfach gängige Definitionen von Liebe an, z.B. höchste Form der Wertschätzung. Wie sehr kann schon jemand lieben, der den Vorgang Heiraten über die Beziehung stellt und den Partner lieber wegwirft als den Gegenüber wertzuschätzen, wie er ist? Solche Erpressungen wie "Heirat oder ich bin weg" sind im Gegenteil egoistisch motiviert, geht es dem Mensch in diesem Moment doch nur um sich und seine Wünsche. Auch das steht im Gegenteil zu vielen Definitionen von Liebe. Wenn beide heiraten wollen - super. Nur sollte man so etwas genau wie Kinderwunsch vorher klären, statt Beziehungsdefinitionen durchzuboxen.
 
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  • #35
Hier geht es um zwei unterschiedliche Lebensentwürfe und nicht darum, dass nur der wirklich liebt, der ohne Trauschein/ oder nur mit Heirat zusammenbleibt.

Darum passt auch diese Fragestellung nicht!

Es müssen sich zwei Menschen finden, deren Lebensentwürfe kompatibel sind.
Darum empfiehlt es sich, über solche Dinge während des Kennenlernens zu sprechen, herauszufinden, wie wichtig Ehe/oder nicht-Ehe den Beteiligten ist und ob eine Beziehung bei großen Diskrepanzen Sinn macht.

Ich (w) bin nicht unbedingt auf Ehe fixiert, wenn ein Mann sie aber von vorn herein ausschließen würde, würde ich eine Beziehung mit ihm gar nicht erst eingehen.
Argumente wie 'wenn Du mich liebst ..........' sind da nicht angebracht.
 
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  • #36
Ach ich für meinen Teil kann dieses ganze Heiratsgetüdel und die damit verbundenen Aussagen nichtmehr hören. Die Frauen (und in meinem Freundeskreis ist es genau das selbe) drehen und wenden sich ihre Argumente wie es ihnen passt. Sieht man ja auch hier sehr gut im Forum.

Mit einer Heirat symbolisiert man doch, dass man mit dem anderen lebenslänglich verbunden sein möchte.

Das ist völliger Blödsinn und jedem der darüber nachdenkt sollte das auch klar sein. Eine Scheidung ist heute kein Thema mehr, weder rechtlich noch gesellschaftlich. Daher hat das ganze romantische Geplänkel von wegen "glücklich bis zum Tod.. *hach*" keinen Pfennig Wert mehr.
Frauen die sowas meinen sollten mal erwachsen werden und aus ihrer heilen, romantischen Disneywelt aufwachen. Teilweise echt peinlich sowas von Frauen jenseits der 20 zu lesen.

Eine Hochzeit macht außer den Versorgungsvorteil für eine Frau und ggf. Kindern keinen Sinn. Alles wichtige (wie z.B. Patientenverfügungen usw.. wer sowas trotz individueller Wünsche nicht schon selbst frühzeitig über den Notar regelt, ist eh selber schuld) kann man vertraglich regeln. Sie wendet weder Krisen ab noch vermeidet sie Fremdgehen und Trennungen. Da ist es mir lieber einen untreuen Freund vor die Tür zu setzen und ihn damit nie wiedersehen zu müssen, als mich dann noch ein Jahr oder länger mit dem Ehemann vor Gericht rumstreiten zu müssen.
Einige geben hier ja sogar ganz offen zu, dass sie im Todesfall gefälligst als Erben eingesetzt werden wollen, und deswegen auf die Ehe pochen.

Ich kann jedem Mann nur raten ganz schnell das Weite zu suchen, wenn Frauen mit solchen Argumenten wie diesen ankommen:

Ich glaube, dass 90% aller Frauen von einer Hochzeit träumen und sich schon als Mädchen diesen Tag ausmalen! Abgesehen von allen Vorteilen einer Ehe geht es vielleicht auch um die Erfüllung des Traumes einen Tag "Prinzessin" zu sein,

Und warum? Weil sie einfach niemals erwachsen geworden sind. Genauso phantasievoll wie sie beim ausmalen der Hochzeitsfeier sind, sind sie dann auch beim Ansprüche stellen sowie beim Beratungstermin beim Anwalt, wenn die Scheidung ansteht.
Oft genug im Bekanntenkreis mitbekommen.

w ende 20
 
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  • #37
Sie liebt vielleicht wirklich und deswegen fordert sie es auch!!!

Echte Liebe fordert aber nicht! Fordern tut nur der eigene Egoismus, der sich selber einen Vorteil verschaffen möchte auf Kosten dessen, von dem er fordert.
Das ist wohl so ziemlich das Gegenteil von Liebe!

Liebe ist es, wenn beide freiwillig zusammen bleiben, ohne durch einen Vertrag dazu verpflichtet zu sein, sondern alleine weil BEIDE es auch nach Jahren aufgrund ihrer Liebe immer noch wollen.
Man kann keinen Vertrag über die Liebe abschließen. Doch nichts anderes ist eine Eheschließung: Ein Vertrag!

Der Wunsch nach einem Vertrag ist kein Zeichen von Liebe, sondern ein Zeichen dafür kein Vertrauen zu haben in die Liebe des Anderen.

ECHTE Liebe braucht keinen Vertrag!
Und wer auf diese große Liebe dann plötzlich verzichten kann, nur weil der Partner keinen Vertrag darüber abschließen will, wer den ach soo geliebten Partner dann problemlos durch einen anderen ersetzen kann, einen der bereit dazu ist einen Vertrag über die Liebe abzuschließen, ja da kann der Verlassene nur froh sein, dass er auf diesem Wege zumindest die Wahrheit erfährt - nämlich dass es mit ihrer Liebe doch nicht so weit her gewesen sein kann.
Ein Scheidungsopfer weniger.

Denn es ist doch sehr heuchlerisch, dass auf der einen Seite die Frauen hier argumentieren der Mann würde mit der Heirat beweisen, dass er es ernst meint mit "für immer" und gleichzeitig werden die meisten Scheidungen dann ebenso von Frauen eingereicht.
Somit sind es absurderweise ausgerechnet die Frauen, die immer wieder zeigen, dass sie selber die Eheschließung gar nicht als etwas soo Verbindliches ansehen, was man dann auch bis an sein Lebensende durchziehen muß.

Heirat würde nur Sinn machen, wenn man das Recht auf Scheidung abschaffen würde.

Ehen wurden einst eingeführt, damit der Frau finanzielle Versorgung sicher war, und dem Mann im Gegenzuge dafür ihre Arbeitskraft als Hausfrau und regelmäßiger Sex.
Sehr "romantisch", wenn man diesen Vertrag unbedingt will...

w, 45, deren Liebe keinen Vertrag braucht!
 
  • #38

und die Erde ist eine Scheibe!

Sorry, jeder hat doch das Recht heiraten zu wollen oder auch nicht. Heirat und Liebe haben in MEINEN Augen absolut nichts miteinander zu tun. Wenn ich liebe, brauche ich kein offizielles Paiper, das das bescheinigt. Könnte ich mit der Heirat die Garantie bekommen, dass unserer beide Liebe ewig hält würde ich es sofort tun.
Nun, es ist leider zweifellos bewiesen, dass eine Ehe keine Garantie für Liebe, aber ganz sicher für unangenehme, nervenaufreibende und kostspielige Scheidungen sein kann. Ich will dass mein Partner bei mir bleibt, weil er mich liebt und nicht um Unkosten, Papierkram und all die anderen Unannehmlichkeiten einer Scheidung zu vermeiden!

Für mich ist Heiraten vollkommen überlebt und sinnlos. Aber das ist, wie gesagt nur meine Meinung.

Hannah
 
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  • #39
Wenn einer von 2 Partnern das Recht hat zu sagen "Beweis mir deine Liebe indem du mich heiratest", dann müsste doch der andere Part das Recht haben zu sagen "Beweis mir deine Liebe indem du mich nicht heiratest" oder nicht?!

Besser noch "Beweis mir deine Liebe, indem du für immer bei mir bleibst, obwohl du nicht durch einen Trauschein dadurch verpflichtet bist".
DAS wäre in meinen Augen ein viel größerer, quasi der ECHTE Liebesbeweis.

w, 45
 
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  • #40
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  • #41
FS wenn Du arbeiten gehst, dann möchtest Du ja auch einen Vertrag haben. Oder bist Du bereit jeden Tag zur Arbeit zu gehen und da nicht abgesichert zu sein, ob Du morgen noch einen Job hast.

Genau so ist es auch mit einer Ehe. Es ist eine gewisse Sicherheit.

So der Arbeitsvertrag sichert nicht nur den Arbeitnehmer ab, er sichert auch den Arbeitgeber ab, denn der Arbeitnehmer kann nicht einfach entscheiden, er kommt morgen nicht.

So eine Ehe hat was mit Zukunftsplanung zu tun und nicht damit in den Tag leben und morgen auf das beste hoffen.

FS, wenn Du die Ehe für überflüssig hältst, dann findest Du einen Arbeitsvertrag auch überflüssig. Besonders einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Die Ehe ist dafür gedacht den Schwächeren abzusichern. Und das kannst nach 10 Jahren auch Du als Mann sein.

Kannst Du was mit dieser Erklärung anfangen!

Durch die Ehe entsteht mehr Verbindlichkeit, für beide Seiten. Man heiratet aus Liebe und weil man nicht von heute auf morgen ausgetauscht werden will.
 
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  • #42
@ 24 Dann heiraten Sie nur wegen Geld, sprich, damit sie finanziell besser aufgestellt sind?

Ich nehme an, die Frage soll provokativ sein.
Inwiefern bin ich denn finanziell besser aufgestellt wenn ich heirate? Nein, bin ich nicht, mein Gehalt bleibt das Gleiche, seins auch. Es ändert sich rein garnichts durch die Ehe. Was für eine blöde Idee.
Ich heirate, weil ich meinen Partner für den Fall, dass mal was schiefläuft im Leben gut abgesichert wissen will, weil ich ihn liebe, nicht weil ich sein Geld will.

Klartext:
- ich habe ein mittleres 6-stelliges Vermögen. Wenn ich verheiratet bin, bekommt mein Partner davon als Erbschaft 500.000€ steuerfrei. Wenn wir nicht verheiratet sind, hat er 20.000€ steuerfrei, alles darüber hinaus muss er zu seinem Spitzensteuersatz versteuern, d.h. 40%, weil er auch ein Gutverdiener ist.
Ich habe für das Geld schon mal Steuern und Sozialversicherungsbeiträge bezahlt. Soll ich dem Staat noch mal 250.000€ schenken? Tut mir Leid, ich möchte, dass der Mann, den ich über alles liebe das bekommt und sich nach meinem Tod ein schönes Leben damit macht - gern auch mit einer anderen Frau
- ich habe eine betriebliche Altersversorgung. Einen Teil habe ich selber eingezahlt, der andere Teil ist Bestandteil meines Gehalts. Wenn ich in wilder Ehe lebend sterbe, ist das Geld weg. Wenn ich verheiratet bin, werden 68% davon meinem Ehemann bis an sein Lebensende als zusätzliche Rente ausgezahlt.
Ich liebe ihn, ich möchte, dass er das bekommt, dafür habe ich gearbeitet und nicht dass es in irgendeinem Fond für eine anonyme Masse verschwindet
- usw. Die Ehe steht unter demn besonderen Schutz des Staates, wie man an diesen Beispielen sieht. Im schlechten Fall bin ich verpflichtet für ihn zu sorgen. Das kann ich und das tu' ich gern, weil ich ihn liebe.

Das mit dem Schlaganfall etc verstehe ich nicht bzw den Beispielen für den Todesfall etc - hier in Österreich kann man das alles regeln auch ohne heirat

Einen Teil kann ich in Deutschland auch regeln durch eingetragene Lebenspartnerschaft, aber nicht alles. Andere Bereiche kann ich durch notarielle Verträge regeln, aber nicht alles.
Ich verstehe nicht, warum ich statt Heirat ein unzureichendes Konstrukt wie eingetragene Lebenspartnerschaft wählen und das durch einzelne kostenpflichtige notarielle Verträge aufpimpen soll, trotzdem meinem Partner nicht die Sicherheit bieten kann, wie durch eine Ehe.

Für die Billigheimer hier: die Notarverträge sind auch nicht billiger als eine Scheidung. Es sind aber Ausgaben, die ich garantiert habe, wenn ich sie vereinbare. Bei einer Scheidung ist das nicht so sicher. Ich gehe davon aus, dass es zu keiner Scheidung kommt.
Es gibt einen Ehevertrag, der die vorehelichen Besitzstände sichert und der fair und somit rechtsgültig ist. So machen das großzügige, anständige Menschen, die ihren Partner lieben.
 
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  • #43
Wenn einer von 2 Partnern das Recht hat zu sagen "Beweis mir deine Liebe indem du mich heiratest", dann müsste doch der andere Part das Recht haben zu sagen "Beweis mir deine Liebe indem du mich nicht heiratest" oder nicht?!

Lieber FS,

so sehe ich es auch. Meine (ex-)Frau hat immer von "bedingungsloser" Liebe gesprochen. Unsere Einkommen waren erheblich unterschiedlich, wir haben keine Kinder. So habe ich in der Ehe erheblich mehr gezahlt und zahle ich jetzt nach nicht mal 3-jähriger Ehe erheblichen Trennungsunterhalt. Warum? Weil sie keine Ausbildung gemacht hat, die ein eigenständiges Leben ermöglicht. Dafür kann ich nichts. Die Gesetzgebung ist in Deutschland so, dass der "Leistungsfähigere" zahlt. Natürlich ist das für Familien zum Teil richtig, ohne Kinder zahlt in der Regel der Mann erheblich drauf. In der Ehe freiwillig für den höheren Lebensstandard der Frau (das ist ok), danach unfreiwillig während der Trennungsphase und beim Zugewinnausgleich, weil sie sich daran gewöhnt hat.

Liebe sollte nichts mit Geld zu tun haben. Natürlich teile ich aus Liebe gerne während der Beziehung, ich bin bestimmt kein Erbsenzähler. Danach nicht mehr. Der Gesetzgeber zwingt mich aber. Also werde ich nicht mehr heiraten, aber selbstverständlich mein Einkommen für den gemeinsamen Lebensunterhalt zur Verfügung stellen. Die Heirat bringt also für die Frau nur Vorteile nach der Ehe. Warum sollte ich darauf eingehen? Es gibt genügend Männer, deren Leben nach einer Ehe finanziell ruiniert ist. Frauen kaum. Das liegt in der Regel daran, dass Frauen bei der Berufswahl und im Beruf weniger aufs Einkommen und auf die Karriere achten und die Männer dann dafür bezahlen. Natürlich gibt es auch den umgekehrten Fall, der wird aber höchtens 20% der Ehen betreffen, denn Frauen suchen sich keine Partner, die schlechter verdienen.

m, 46
 
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  • #44
Eine Hochzeit ist genau genommen, doch etwas absolut oberflächliches und hat mit Liebe letztlich überhaupt nichts zu tun. Eine Frau, die einen Mann dermaßen erpresst, liebt ihn NATÜRLICH nicht.

Sehr schön, daß das hier auch so viele Frauen so sehen.

Letztlich passen zwei Menschen, die bei dem Thema dermaßen aneinander geraten aber wohl ohnehin kaum zusammen, so daß sich die Frage in dieser extremen Form in der Praxis bei echter Liebe wohl ohnehin kaum stellen wird.

m, 34
 
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  • #45
Männer, die nicht heiraten wollen, haben in den meisten Fällen Hintergedanken. Und mit Sicherheit nicht die, dass eine Beziehung eher hält als eine Ehe, sondern sich finanziell schützen zu können. Und was ist das im Endeffekt: Auch Egoismus. Die böse Frau und die Kinder könnten bei der Scheidung ja was abbekommen. Was ihnen rechtlich auch zusteht. Lustig Lustig....
 
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  • #46
Ihr schreibt alle die Ehe wäre bloß nur ein Vertrag. Also wenn es sich ja eh nur um eine Kleinigkeit handelt, dann kann man das ja schnell und schmerzlos hinter sich bringen und nie wieder darüber reden. Der einzige Untersschied ist doch lediglich der geänderte Nachname...an der Liebe ändert sich nichts...Wenn du ein Haus baust, musst du bei der Bank auch ein Darlehensvertrag unterschreiben und du weißt auch nicht ob es letztendlich über die Jahre mit dem Geld immer klappt und du nicht arbeitslos wirst oder was auch immer.
 
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  • #47
Und ich habe eine Gegenbehauptung dazu aufgestellt nämlich eine Frau die wirklich liebt muss nicht heiraten.

Richtig, sie muss nicht, sie WILL heiraten und das ist der Unterschied. Sie kann mit Dir nicht leben, wie sie möchte - in einer Ehe. Deswegen hat sie Dich verlassen - ist doch genauso ok, wie dass Du nicht heiraten willst und es nicht getan hast.

Was ist denn nun wirklich Dein Problem? Du hast ihr Lebensmodell nicht angenommen, sie Deins nicht. Das passt zusammen nicht und so ist eine Trennung der einzige Weg, sonst hätte einer verzichten müssen. Wer und warum? Beide Lebenziele sind gleich viel wert und sie passen nicht zueinander. Beide wollten nicht das Konzept des anderen annehmen, dann war bei beiden auch die Liebe nicht so groß, den eigenen Lebensplan über den Haufen zu werfen.

Ich finde es sehr gut, dass beide sich treu geblieben sind. Was ich nicht verstehe, ist warum Du so hartnäckig rumzeterst und das nicht einfach akzeptieren kannst. Nun bist Du frei, Dir eine Frau zu suchen, die ebenfalls nicht heiraten will - es haben sich doch genung davon hier zu Wort gemeldet.
 
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  • #48
Das ist der Kommentar der Ewiggestrigen, die immer noch nicht zur Kenntnis genommen haben, dass die Frau ganz genau die gleichen Pflichten wie der Mann eingeht.
Die meisten Frauen sind heutzutage bis auf wenige kinderbedingte Zeiten berufstätig. Viele Faruen verdienen mittlerweile mehr Geld als ihre Partner, d.h. wären die Zahler.

Das sind dann aber genau diejenigen Frauen, die nicht oder zumindest nicht ohne Ehevertrag heiraten wollen. Denn es gilt der Grundsatz: Frauen wollen nur dann heiraten, wenn sie finanziell profitieren könnten. Müssten sie zahlen, dann geht das Heiratsinteresse in 99% der Fälle gegen Null.
 
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  • #49
Da kann man schlecht einen so wie von dir aufgestellten Umkehrschluss machen.

Doch, das geht ganz einfach - respektiere ich das, was meiner großen Liebe persönlich wichtig ist oder eben nicht.
Man kann doch nicht einfach sagen "Mein Wille ist viel wichtiger als deiner" - ich verstehe nicht was das mit Liebe zu tun hat?!
Nur bei einer "Nichtheirat" bleibt man trotzdem ein Paar und teilt sein leben weiterhin miteinander, die Liebe ist nach wie vor da und kann auf ettliche Wege gezeigt werden und das Tag für Tag, während man bei einer Trennung den anderen eben aus seinem Leben wirft, einfach so weil man eben unbedinbt genau diesen einen Beweis möchte und alle anderen auf einmal nichts mehr wert zu seien scheinen.
Die Konsequenz bei dem der nicht heiraten möchte ist die das alles so bleibt wie es ist, wo also beide miteinander glücklich sind sonst würde man ja nicht heiraten wollen - es ändert am Altag miteinander nichts.
Die Konsequenz bei dem der heiraten möchte oder sich sonst trennt ist ein hinwerfen von allem was man sich zusammen aufgebaut hat und so eine harmonische glückliche Beziehung fällt ja nun mal wie wir alle wissen auch nicht einfach vom Himmel oder?!
Warum sollte man hier also nicht vergleichen können?
 
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  • #50
Männer, die nicht heiraten wollen, haben in den meisten Fällen Hintergedanken. Und mit Sicherheit nicht die, dass eine Beziehung eher hält als eine Ehe, sondern sich finanziell schützen zu können. Und was ist das im Endeffekt: Auch Egoismus. Die böse Frau und die Kinder könnten bei der Scheidung ja was abbekommen. Was ihnen rechtlich auch zusteht. Lustig Lustig....

Ich sage da nur Johnny Depp, wie lange war er mit seiner Ex zusammen? Er wollte sie nie heiraten, er wollte nie heiraten und was ist jetzt! Er hat sich so sehr verliebt und heiratet. Ein Mann, jeder Mann heiratet, wenn seine absolute Traumfrau kommt. Eine Frau, der die Ehe wichtig ist, die sollte nie bei einem Mann bleiben, egal wie sehr sie ihn liebt, wenn er sie nicht heiraten will, wenn die Richtige um die Ecke kommt, dann wird sie mit Kind und Kegel ausgetauscht und die Neue bekommt dann alles, auf was die erste Frau verzichten musste.

Keine oder kaum eine Frau wird sich von dieser Schmach erholen.
 
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  • #51
FS wenn Du arbeiten gehst, dann möchtest Du ja auch einen Vertrag haben.

FS, wenn Du die Ehe für überflüssig hältst, dann findest Du einen Arbeitsvertrag auch überflüssig. Besonders einen unbefristeten Arbeitsvertrag.

Man heiratet aus Liebe .

FS:

Danke für Ihren Versuch mir Ihre Sicht zu erklären, aber leider verstehe ich diese nicht (im Ernst und nicht abfällig gemeint!)
Sie vergleichen das Leben+ Liebe mit ihrer Arbeit?!
Und Sie sagen doch selbst, dass es Ihnen um den Vertrag geht und eben nicht um die Liebe oder nicht?
Und wenn mir jemand einen Arbeitvertrag vorlegen würde der so wie der Ehevertrag gestalltet ist (.z,B selbst bei einvernehmlicher beendigung des Arbeitsverhältnisses hat jeder eine Strafgebür von xy zu zahlen etc) und so viele Risiken und Fallstrike bereithält, den würde ich diesen nicht unterschreiben und ich glaube auch sonst kein Arbeitnehmer würde das tun - würden Sie einen solchen Arbeitsvertrag tatsächlich unterschreiben und das obwohl dieser Sie in keinster Weise vor einer Kündigung schützt?!
Ihren Job verlieren Sie trotz dieses Vertrages mit 50% Warscheinlichkeit und die dabei wird die Kündigung zu 70% Warscheinlichkeit von Ihrem Arbeitgeber ausgesprochen, der Sie finanziell auch noch dafür ruinieren KANN - DAS würden Sie unterschreiben, wenn Ihr Arbeitgeber sagt "Unterschreib das oder du bist sofort entlassen", obwohl er eine Sekunde davor behauptet hat Sie wären für seinen Betrieb unersetzlich?
Ich weiß nicht...Ganz ehrlich...
 
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  • #53
FS

@ 46

Ich bin nur neugierig und es handelt sich um eine rein theoretische Frage, Sie müssen sich keine Sorgen um mich machen ;)
Ich finde die Antworten wirklich Interessant.


@ 41

Entschuldigen Sie bitte, ich wollte Sie nicht provozieren, wirklich nicht, mich interessieren die Ansichten einfach - wirklich.
Ok das mit der Rente leuchtet mir ein und mit der Erbschaftssteuer auch - vielen Dank, endlich 2 Punkte die Hand und Fuss haben.
Aber das Konzept geht ja nur auf, weil Sie beide finanziell gleichgestellt sind oder würden Sie das auch machen, wenn Ihr Partner wenig verdienen würde und nichts hätte?
Auch das soll wirklich keine Provokation sein, aber oft hört man hier dann Ausflüchte wie "So jemand würde aus ganz anderen Gründen nicht zu mir passen (Bildung, Augenhöhe etc)..."

Ich bedanke mich nochmals für die zahlreiche Teilnahme und die angeregte Diskussion!
 
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  • #54
Ja, ich sage auch nur Johnny Depp! Ein 50jähriger, der seine Freundin nach 15 Jahren für eine deutlich jüngere Frau fallengelassen hat! Er hat die Mutter seiner 2 Kinder nie geheiratet, jetzt, aufeinmal, schau schau, will er seine neue junge Freundin heiraten!!! Seine Vanessa war jahrelang nur die Freundin, nie die Ehefrau, hat per Gesetz als Unverheiratete keinerlei finanzielle Ansprüche, außer der Mann gibt freiwillig aber mit Gesetz kann sie es nicht durchsetzen, da nur die "Ehefrau" finanzielle Ansprüche stellen kann und nicht die "Freundin" und da liegt der Knackpunkt!

Ich würde niemals unverheiratet mit einem Mann auf Dauer leben! Warum? Weil ich eigene Kinder haben will und dazu gehört eine Heirat für mich! Ich möchte nicht lebenslang "nur die Freundin" sein! Auch möchte ich, dass wenn mich mein Mann für eine jüngere Frau austauscht für Jahre finanziell entschädigt werden, jawohl! Schließlich habe ich ihm meine besten Jahre geschenkt, habe verzichtet, habe meinen Beruf zurückgeschraubt für unsere gemeinsamen Kinder, weil ja eher die Frauen zu Hause bleiben statt der Männer!!! Und ja, ein Mann der liebt, scheut nicht davor zurück, seine Liebste zu heiraten!

w
 
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  • #55
FS
@ 41

Ok das mit der Rente leuchtet mir ein und mit der Erbschaftssteuer auch - vielen Dank, endlich 2 Punkte die Hand und Fuss haben.
Aber das Konzept geht ja nur auf, weil Sie beide finanziell gleichgestellt sind oder würden Sie das auch machen, wenn Ihr Partner wenig verdienen würde und nichts hätte?

Ja, nicht als Spruch, sondern tatsächlich: in meiner ersten Ehe hatte ich einen Mann geheiratet der weniger verdiente als ich. Die Ehe hielt über 20 Jahre, auch wenn sie irgendwann nicht mehr glücklich war. Ich ließ mich scheiden, weil er mich betrogen hat. Das war von seiner Seite sicherlich kein fairer Zug, aber wir haben uns trotzdem in Anstand getrennt. Er behielt das Haus, das ich bezahlt hatte, ich meine Altersversorgung. Wir hatten keinen Ehevertrag, haben im Zuge der trennung nachträglich eine notarielle Scheidungsvereinbarung gemacht.

Selbst wenn er sich mies verhalten hat, dann war nach über 20 Jahren Ehe genug Basis gelegt und auch Respekt voreinander vorhanden, um sich anständig zu trennen. Das verlangt auf beiden Seiten soziale Kompetenzen, auch im Streitfall nicht zu blutrünstigen Lösungen zu kommen.
Ich wollte einfach, dass er sein zuhause behalten konnte. Es war ihm viel wert und ich wollte mich verändern. Das sind Restbestände von Liebe. Ich kenne einige Ehen, die so auseinander gegangen sind, aber keine "wilde Ehe". M.E. hat es etwas damit zu tun, dass Mneshcen, die heiraten wollen grundsätzlich ein konservatives Wertesystem haben, was sich in dem beschriebenen Verhalten zeigt.

Bei allen Ehen, die ich kenne, die im Scheidungsgemetzel endeten, hatten die Männer sich zwar gutaussehende, aber ungebildete bzw. faule Frauen als Partnerinnen ausgesucht - einfach mal drüber nachdenken, insbesondere m, 46
#41
 
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  • #56
Auch möchte ich, dass wenn mich mein Mann für eine jüngere Frau austauscht für Jahre finanziell entschädigt werden, jawohl! Schließlich habe ich ihm meine besten Jahre geschenkt, ... Und ja, ein Mann der liebt, scheut nicht davor zurück, seine Liebste zu heiraten!

w
Männer heiraten aus Liebe - Frauen heiraten aus Berechnung.

Eine andere Erkenntnis als diese, ist aus vielen Frauen-Meldungen gar nicht möglich.
 
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  • #57
@55: Du kannst für alle Männer und Frauen sprechen? Wow, bin echt beeindruckt!
Nein, wir Frauen sind sogar noch romantischer veranlagt als Männer, daher wollen viele Frauen heiraten. Was ist daran schlimm? Wenn 2 Menschen sich wirklich lieben, wollen sie auch offziell verheiratet sein, weil gerade, wo Kinder gewollt sind, finde ich eine Heirat sinnvoll und verkomplettiert erst eine Familie auch offziell.

Ich heirate nicht aus Berechnung ABER ich finde es nur mehr als fair, wenn der Mann mich gegen ein jüngeres Modell austauscht nach Jahren gar Jahrzehnten, ich ihm meine besten Jahre gegeben habe, vieles aufgegeben habe, für die gemeinsamen Kinder zurückgesteckt habe, dass er auch dafür bezahlen soll und nicht kostenlos aus der Beziehung raus kommt!

Ja klar, für den Mann ein Traum wird wahr! Mit einer Frau zusammenleben, egal, solange es hält, und sich irgendwann aus welchen Gründen auch immer, unverbindlich aus dem Staub machen ohne Verpflichtungen. Ja, zu schön um wahr zu sein! Jedoch: Eine kluge Frau sorgt vor!

w
 
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  • #58
In den meisten Fällen hoffen die Frauen durch Heirat auf finanzielle Vorteile im Falle der Scheidung. Deshalb kann man auf Liebe seitens der Frau nur dann rückschließen, wenn sie im Falle der Scheidung finanzielle Nachteile hätte, da sie besser verdient oder vermögender ist. Und - wie nicht anders zu erwarten - heiratet in dieser Konstellation kaum eine Frau, jedenfalls nicht ohne Ehevertrag. Offenbar sehen es Frauen als ihr Naturrecht an, aus Beziehungen materielle Vorteile zu ziehen, aber niemals Verluste zu machen.
 
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  • #59
Auch möchte ich, dass wenn mich mein Mann für eine jüngere Frau austauscht für Jahre finanziell entschädigt werden, jawohl! Schließlich habe ich ihm meine besten Jahre geschenkt

Ja und, das gleiche hat Dein Mann auch gemacht. Warum soll er also, obwohl ihr gleichwertige Lesitungen erbracht habt, einseitig an Dich zahlen? Genau diese Frauenlogik sollte alle Männer vom Heiraten abhalten.
 
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  • #60

Wenn man schon mit Promis "argumentieren" möchte, ließen sich aber wohl deutlich mehr Beispiele bringen, in denen der Mann, der geheiratet hat, der Dumme war. Spontan denke ich da nur an McCarneys Ex, die ihn unendlich geliebt haben muss ...

Nicht, daß ich so argumentieren würde oder müßte. Ich lege einfach grundsätzlich keinen Wert aufs Heiraten, da es mir eben überhaupt nichts bedeutet. Ich bleibe auch so bei der Frau, die ich liebe, und eine Frau, die mich liebt, bei mir.

m
 
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