Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
G

Gast

Gast
  • #61
Dumm ist eine Frau, die mit rosaroter Brille durchs Leben geht! Beziehungen halten heute eh nicht mehr bis der Tod sie scheidet und da sollte eine Frau aufpassen. Frauen verdienen selbst heute noch im Vergleich weniger als Männer, Frauen bleiben nach der Geburt mehrheitlich zu Hause, weswegen sie auch finanzielle Einbußen haben, der Mann geht seiner Arbeit fortlaufend nach hat somit keine finanziellen Einbußen. Die Frau rackert mehr im Haushalt, hat die Kindererziehung mehr am Hut als der Mann, somit investiert eine Frau mehr in die Beziehung als ein Mann!

Und viele Männer stecken ab einem gewissen Alter in der sog. Midlife-Crisis, wollen nochmal wissen, wie sie bei anderen Frauen ankommen als ihrer Frau und gehen fremd, verlassen ihre Frau.
Ist doch ein 6er im Lotto für den Mann, wenn er unverbindlich mit einer Frau gelebt hat, sie abservieren kann ohne finanzielle Einbußen! Die Frau steht doof da und kann sehen wo sie bleibt, er, der Mann, lacht sich einen ab, was für ne Doofe sie doch ist! Ne ne; ja, eine heirat ist in der Tat auch eine finanzielle Absicherung für die Frau, Liebe hin oder her.

Und Übrigens: Ich finde es nicht schlimm, wenn ein Paar ohne Trauschein zusammenbleibt, was keine Kinder will aber wenn man Kinder haben will, finde ich es schöner, wenn die Eltern verheiratet sind. Und ich möchte auch nicht ewig als ältere gestandene Frau "nur die Freundin" sein, das passt ab einem gewissen Alter nicht mehr und hört sich komisch an. Fast jede Frau will heiraten mit allem drum und dran und wenn ein Mann seine Freundin wirklich liebt und gemeinsame Kinder mit ihr will, will er sie auch heiraten!

Eine Frau kriegt Übrigens bei einer Scheidung nur was ihr auch für die Jahre finanziell zusteht! Und für die gemeinsamen Kinder muss der Vater eh bezahlen.

w
 
G

Gast

Gast
  • #62
Warum möchtest du diese Frau nicht heiraten?
Zwei Antworten, die mir einfallen:
-Sie ist nicht die Richtige, du glaubst nicht an diese Beziehung (darunter fällt das Argument mit der teueren Scheidung).
-Du hast Angst vor Verantwortung.
Beide Punkte sind schwer für die Partnerin zu akzeptieren, denn entweder liebst du sie nicht oder sie kann sich auf dich nicht verlassen, wenn das Leben mal schwierig wird.
Ich wüsste keine andere Begründung.
 
G

Gast

Gast
  • #63

Wurde hier doch mehrfach genannt: Mann legt keinen Wert aufs Heiraten und braucht entsprechend auch keinen Trauschein. Warum soll man also etwas tun, was einem überhaupt nichts bedeutet und im Falle, daß die Frau (!) einen nicht wirklich liebt, nur Nachteile bringt? Weil man die Frau liebt? Warum? Eine Frau, die mich wirklich liebt, wird mich auch ohne Hochzeit nehmen. Genau darum geht es hier.
 
  • #64
Warum möchtest du diese Frau nicht heiraten?
Zwei Antworten, die mir einfallen:
-Sie ist nicht die Richtige, du glaubst nicht an diese Beziehung (darunter fällt das Argument mit der teueren Scheidung).
-Du hast Angst vor Verantwortung.
Beide Punkte sind schwer für die Partnerin zu akzeptieren, denn entweder liebst du sie nicht oder sie kann sich auf dich nicht verlassen, wenn das Leben mal schwierig wird.
Ich wüsste keine andere Begründung.

Doch, es gibt noch eine Begründung. Mit der Beziehung an sich ist man bereits auf dem Gipfel des Glücks. Es besteht für beide keine Notwendigkeit, etwas Perfektes noch weiter zu entwickeln. Keiner hat den schalen Beigeschmack, eine Beziehung nur deswegen zu haben, damit mal endlich geheiratet wird, oder noch eine Stufe weiter, Kinder produziert werden können. Stattdessen steht gegenseitig nur der Partner und die Beziehung im Mittelpunkt, ohne alles kaputt zu optimieren.

Richtig finde ich aber, dass bei Kinderwunsch auch eine Heirat dazugehört.
 
G

Gast

Gast
  • #65
So könnte man auch andersherum fragen: Wenn der Mann mich liebt, heiratet er mich auch!
Jeder will doch mindestens 1 x in seinem Leben geheiratet haben oder? Das ein Mann z. B. nach einer gescheiterten Ehe nicht nochmal heiraten will ist völlig in Ordnung, nur soll er sich dann auch eine Frau suchen, die das ebenso sieht und gerne bis ins hohe Alter ohne Trauschein einverstanden ist mit ihm zu leben. Die meisten Frauen, sofern sie auch Kinder haben wollen, wollen auch heiraten, damit die Kinder nicht unehelich auf die Welt kommen. Egal wie emanzipiert eine Frau auch sein mag, bestimmte Dinge will einfach fast jede Frau erfahren, wie eigene Kiner, Hochzheit usw.. Daraus den Frauen einen Strick zu drehen ist doch gemein! Keine Frau geht mit der Absicht eine Hochzeit ein, den Mann, den sie liebt, finanziell fertig zu machen. Jede Frau hofft doch, dass die Ehe bis in den Tod hält, mit so einer Einstellung gehen viele Menschen eine Ehe ein!
Und das ein Mann nach einer Scheidung auch finanziell aufkommen soll, finde ich richtig!
Frauen sind seit je her was das Finanzielle angeht benachteiligt, warum soll der Mann völlig lastenfrei aus der Ehe rauskommen? Frauen haben in einer Ehe meistens viel mehr geopfert als der Mann. Haben ihren Job evtl. aufgegeben, tragen den Haushalt, sind für die Kindererziehung zuständig und wenn die Kleinen krank werden, muss die Mutter meistens den Arbeitsplatz verlassen und die Kinder vom Hort zum Arzt bringen! Somit finde ich es nur mehr als gerechtfertigt, dass ein Mann für den Fall einer Scheidung auch für seine Ehefrau zu zahlen hat!!!

w
 
G

Gast

Gast
  • #66
Ich heirate nicht aus Berechnung ABER ich finde es nur mehr als fair, wenn der Mann mich gegen ein jüngeres Modell austauscht nach Jahren gar Jahrzehnten, ich ihm meine besten Jahre gegeben habe, vieles aufgegeben habe, für die gemeinsamen Kinder zurückgesteckt habe, dass er auch dafür bezahlen soll und nicht kostenlos aus der Beziehung raus kommt!

Aber bitteschön, man kann sich wünschen was man will, aber das sollte doch mit der rechtlichen Realität nichts zu tun haben. Unser Scheidungsrecht kennt das Schuldprinzip nicht mehr (oder etwa doch?), es geht nach dem Zerrüttungsprinzip.
Ein Mann ist dir in dieser Hinsicht überhaupt nichts schuldig. Du hast ihm die besten Jahre deines Lebens gegeben, er hat dir die besten Jahre seines Lebens gegeben - ihr seid quitt. Was der Trennungsgrund ist, ob er vielleicht fremdgegangen ist oder sonst etwas, spielt einfach keine Rolle.
Man muss also schon feststellen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird (zum Glück nur von einzelnen Frauen - hoffe ich jedenfalls). Trennt sich der Mann, ist er schuldig und soll gefälligst zahlen, trennt sich die Frau, greift auf einmal wieder das Zerrüttungsprinzip und sie ist ihm nichts schuldig. Oder noch besser, sie musste sich trennen, weil er das irgendwie zu verschulden hat.
Ich würde das nicht so krass formulieren wie der vorhergehende Beitrag, aber zumindest einige bis nicht ganz wenige Frauen scheinen tatsächlich in erster Linie aus Berechnung zu heiraten.
 
G

Gast

Gast
  • #67
Nach den Beiträgen sollte man die Spreu doch ganz einfach vom Weizen trennen können. Bestimmte Frauen wollen unbedingt die schon lange überholte Rollenverteilung, nämlich fein zuhause bleiben und den Mann das Geld heranschaffen lassen. Wer das als Mann in Frage stellt, wird als schwach, unmännlich, nicht verantwortungslos niedergeknüppelt. Findet sich noch ein Mann, der gut verdient und sich auf das Modell einlassen könnte, wird er extrem umworben. Da ist der junge Akademiker plötzlich auch für die kleine Sekretärin interessant, die sich über die armen unpraktischen Studenten lustig gemacht hat. Da wird auch gern mit einer ungeplanten (natürlich - was denn sonst?) Schwangerschaft nachgeholfen. Mit einem ehelichen Kind hat die Frau dann alle Joker in der Hand, kündigt ohne Absprache den schlecht bezahlten Job - gerade mit diesem Argument, dass sie ja doch nicht viel verdienen kann und macht es sich nett. Scheitert die Ehe dann, sagt sie, sie habe "zurückgesteckt" und ihre besten Jahre geopfert - weil für solche Frauen nur die vergängliche Jugend Trumpf ist. Dann kann der Mann, der schon in der Ehe alles finanzieren musste, die Frau für ihr unpartnerschaftliches Verhalten in der Vergangenheit auch noch finanziell belohnen.
 
G

Gast

Gast
  • #68
Also man kommt bei dieser Diskussion auf keinen grünen Zweig!

Was ich wirklich nicht verstehe, warum sind Männer grundsätzlich der Meinung, sie sind bei einer Scheidung immer die Opfer.

Kann sich eine Frau in der Beziehung bis zur Heirat so verstellen oder besser gesagt in der Ehe! Man heiratet doch nicht nach zwei oder drei Wochen. Man lebt auch ein paar Tage zusammen. Ich finde, wer Kinder möchte, der sollte vorher heiraten, weil für die Frau ist es sonst ein Wirtschaftlicher -Selbstmord. Wenn ein Mensch keine Kinder möchte oder eine Frau keine Kinder möchte, dann ist eine Ehe nicht so nötig.

Wenn ein Mann sagt; ich will auch keine Kinder, dann ja. Wenn er das so ehrlich kommuniziert, dann ist es okay.

Da ein Kinderwunsch was elementares ist, braucht man darüber nicht zu diskutieren.
 
G

Gast

Gast
  • #69
Wenn eine Ehe angeboten würde, die ohne Einbeziehung der Finanzen möglich wäre, dann würden sicherlich auch wieder mehr Männer heiraten wollen. Der Haken an der Sache ist nämlich, dass meistens Männer im Falle der Scheidung finanziell bluten. Frauen haben hingegen durch die Eheschließung nichts zu verlieren. Und wenn sie es haben, dann heiraten sie nicht oder nicht ohne Ehevertrag. Warum wird also nicht einfach eine Eheform "Ehe ohne Einbezug der Finanzen" alternativ angeboten, die jegliche Vermögenstransfers ausschließen würde? Die Frage ist natürlich, wie interessiert die Frauen dann noch an der Ehe wären, wenn sie nicht mehr finanziell profitieren könnten.
 
G

Gast

Gast
  • #70
Ich, w 43, muss nicht heiraten. Wenn, dann nur ihm zuliebe, wenn er es wirklich möchte.
Mir ist viel wichtiger, das er mich wirklich mag und ich das volle Vertrauen haben kann, dass er nicht fremdgeht. Und warum muss man heiraten? Die meisten Ehen werden doch eh geschieden.
 
G

Gast

Gast
  • #71
G

Gast

Gast
  • #72
FS

Also eines macht mich bis jetzt sprachlos:

Ich stellte ja die THESE auf, dass der Wille des Partners der heiraten möchte anscheinend aus Prinzip mehr Gewicht hat als der Wille des Partners der nicht heiraten möchte.
Nun schreiben einige Frauen Wort wörtlich, dass ihre "besten Jahre" selbstverständlich mehr Wert sind als die "besten Jahre" des Partners und sie deswegen natürlich ein Recht (wow...!) auf finanzielle Entschädigung dafür hätten.
Ich finde dann Behauptungen wie "dann liebst du mich nicht" schon fast - entschuldigen Sie bitte meine Deutlichkeit- unverschämt.
Das hat doch nichts mit Wertschätzung und Liebe zu tun, also zumindest fühlt sich das beim lesen ganz und garnicht so an.

Naja wenigstens eine Dame (Gast 54) hat 2 neue Aspekte für mich gebracht (Witwenrente + Erbschaftssteuer) welche mir plausibel erscheinen, wobei man dazu sagen muss, dass Ihre Scheidung auch mehr als harmonisch abgelaufen sein muss, sprich sie sehr gute Erfahrungen (den Umständen entsprechend) gemacht hat.
Das kann ich mir bei Frauen die hier mit Ausrufungszeichen um sich schmeißen und "Rechte" aufzählen die sie ihrer Meinung nach für ihre "besten Jahre" hätten, allerdings nicht vorstellen...
Gast 54 ist bis jetzt die einzige Dame bei der man sich auch eine Scheidung vorstellen könnte - ich meine das als Kompliment auch wenn es etwas verquert klingt und ich bedanke mich ausdrücklich für Ihren 2ten Post.

Naja und die anderen Damen (die mit den unendlich vielen Ausrufungszeichen) können doch nicht ehrlich zu Ihren Partnern sein oder?!
Ich kann mir keinen Man vorstellen der diese Damen heiratet, wenn Sie ihre Gedankengänge genauso offen legen wie hier.

P.s Für die die es erneut "überlesen" haben, es handelt sich um eine theoretische Frage die aus Neugier gestellt wurde
 
G

Gast

Gast
  • #73
Nun - wenn der Tag der Hochzeit der schönste im Leben ist, dann möchte ich nie wieder heiraten. Was danach kommt, ist demnach "na ja". Prickelnd

Ich habe auch festgestellt, das sich verheiratete Paare weniger Mühe in der Partnerschaft geben, als unverheiratet Paare. Zugegeben nicht alle, aber doch zu viele. Warum? Ganz einfach - eine Scheidung ist zu teuer. Also bleibt man lieber zusammen, ödet sich weiter, betrügt sich..... und was noch alles.

Ich finde es traurig, wenn ich ein Stück Papier benötige, um meinem Partner zu zeigen:

Baby - ich liebe Dich wie verrückt und möchte mit Dir zusammenbleiben, bis das der Tod uns scheidet.

Ich brauche dazu kein Papier.
 
G

Gast

Gast
  • #74
Er behielt das Haus, das ich bezahlt hatte, ich meine Altersversorgung. Wir hatten keinen Ehevertrag, haben im Zuge der trennung nachträglich eine notarielle Scheidungsvereinbarung gemacht.

Bei allen Ehen, die ich kenne, die im Scheidungsgemetzel endeten, hatten die Männer sich zwar gutaussehende, aber ungebildete bzw. faule Frauen als Partnerinnen ausgesucht - einfach mal drüber nachdenken, insbesondere m, 46
#41

Respekt, ein Haus in sicher entsprechendem Wert hätte ich nicht zu verschenken.

Es ist völlig richtig, dass das Problem bei der Wahl der Partnerin anfängt. Ich habe da leider einen Fehler gemacht, aber diesen wenigstens schon nach 2,5 Jahren eingesehen und nicht erst nach 20. Ich wollte ihr schlicht trotz mangelnder (=fehlender) Ausbildung eine Chance geben. Sie hat übehaupt nicht verstanden, dass materieller Wohlstand nicht vom Himmel fällt.

Zum Thema: ich glaube trotzdem, dass man sich gut überlegen muss, zu heiraten. Es bietet schlicht keine wirklichen Vorteile, birgt aber erhebliche Risiken. Nicht, dass ich nur tue, was Vorteile birgt, aber hohe Risiken muss ich dafür nicht in Kauf nehmen. Manche Frauen möchten sich "auf Augenhöhe" heiraten, weil ihnen die wirkliche Augenhöhe fehlt. Mir ist aber auch klar, dass es längst nicht alle Frauen sind, die so handeln.

m, 46
 
G

Gast

Gast
  • #75
Ich heirate nicht aus Berechnung ABER ich finde es nur mehr als fair, wenn der Mann mich gegen ein jüngeres Modell austauscht nach Jahren gar Jahrzehnten, ich ihm meine besten Jahre gegeben habe, vieles aufgegeben habe, für die gemeinsamen Kinder zurückgesteckt habe, dass er auch dafür bezahlen soll und nicht kostenlos aus der Beziehung raus kommt!

Ja klar, für den Mann ein Traum wird wahr! Mit einer Frau zusammenleben, egal, solange es hält, und sich irgendwann aus welchen Gründen auch immer, unverbindlich aus dem Staub machen ohne Verpflichtungen. Ja, zu schön um wahr zu sein! Jedoch: Eine kluge Frau sorgt vor!

Du verkennst dreierlei: es sind meist die Frauen, die die Ehe beenden, der Mann hat Dir auch "seine besten Jahre gegeben" und Du hast als Frau im Regelfall einen höheren Lebensstandard genossen als Du Dir alleine hättest leisten können, denn der Mann hat während der Ehe oft auch mehr bezahlt. Vorsorge bedeutet hier: Heirat aus Berechnung, nicht aus Liebe. Und Rache und Zerstörung des Partners, wenn es denn nicht klappt.

m, 46
 
G

Gast

Gast
  • #76
Frauen bleiben nach der Geburt mehrheitlich zu Hause, weswegen sie auch finanzielle Einbußen haben, der Mann geht seiner Arbeit fortlaufend nach hat somit keine finanziellen Einbußen.

Das ist so einfach nun auch wieder nicht. Frauen tragen zum Lebensunterhalt bei, indem sie sich um den Haushalt kümmern, Männer, indem sie auf einen alleine höheren Lebensstandard verzichten und das Geld in den Unterhalt der Familie investieren. Es ist sicher so, dass Frauen nach den Kindern weniger verdienen, aber das ist ein gesellschaftliches Problem.

m, 46
 
G

Gast

Gast
  • #77
Warum möchtest du diese Frau nicht heiraten?
Ich wüsste keine andere Begründung.

Ich habe kein Interesse, mich einem juristischen Konstrukt zu unterwerfen, das mir die volle finanzielle Verantwortung beim Scheitern der Beziehung aufbürdet. Was haben Rentenansprüche und Zugewinnausgleich in einer modernen Ehe (ohne Kinder) zu suchen? Frau geht reicher aus der Beziehung, Mann ärmer. In den meisten Fällen verdienen Frauen schlechter (oft durch eigene Wahl) und der Mann soll das ausgleichen. Und das soll ich nochmal freiwillig unterschreiben? Ich bin doch nicht beim Media-Markt...

m, 46
 
G

Gast

Gast
  • #78
Jeder will doch mindestens 1 x in seinem Leben geheiratet haben oder?

Höchstens, liebe w, höchstens.

Und das ein Mann nach einer Scheidung auch finanziell aufkommen soll, finde ich richtig!

Besonders, wenn man dann als Mann solche Ansichten liest.
Frauen sind seit je her was das Finanzielle angeht benachteiligt, warum soll der Mann völlig lastenfrei aus der Ehe rauskommen?

Du verwechselst hier gesellschaftliche Fehlentwicklungen (so sie denn nicht auch teilweise daran liegen, dass Frauen vernünftigerweise oft keine "Karriere" anstreben) mit individuellen Entscheidungen. Ehemänner sind nicht dazu da, geringeren Verdienst von Frauen zu kompensieren, der z. B. auch an einer geringerwertigen Ausbildung liegt. Es gibt reichlich geschiedene Ehen ohne Kinder.


Frauen haben in einer Ehe meistens viel mehr geopfert als der Mann. Haben ihren Job evtl. aufgegeben, tragen den Haushalt, sind für die Kindererziehung zuständig und wenn die Kleinen krank werden, muss die Mutter meistens den Arbeitsplatz verlassen und die Kinder vom Hort zum Arzt bringen! Somit finde ich es nur mehr als gerechtfertigt, dass ein Mann für den Fall einer Scheidung auch für seine Ehefrau zu zahlen hat!!!

Das ist sehr pauschal betrachtet. In Ehen ohne Kinder läuft es genauso. Es steht jeder Frau frei, z. B. eine Ausbildung zu machen, von der die Familie leben kann und vom Mann zu verlangen, dass er zur Hälfte zu Hause bleibt. Ein Rentenausgleich könnte über die Allgemeinheit stattfinden, die von Kindern profitiert. Die Kinderjahre bekommt ja in der Regel auch die Frau, also ist das keinesfalls komplett ausgeglichen.

m48
 
G

Gast

Gast
  • #79
Nachdem wir 3 Jahre ein Paar waren, machte er (28) mir eines Tages einen Heiratsantrag und ich (24) war überglücklich. Ich fragte ihn nach dem Grund, wieso er mich jetzt heiraten wolle, da als wir zusammen kamen er öfters meinte, dass er erstmal sein Leben mit mir genießen möchte und noch nicht an Heirat und Kinder denke. Seine Antwort auf meine Frage war folgende:

Ich weiß schon seit langem, dass du die Frau bist auf die ich schon immer gewartet habe. Ich liebe dich mehr als mein Leben und der Gedanke mit dir an meiner Seite den Rest meines Lebens verbringen zu dürfen, zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht. Ich möchte nicht nur die schönen Seiten des Lebens mit dir verbringen, sondern auch bei Schicksalsschlägen an deiner Seite sein und dir beistehen. Als ich kürzlich mich mit meinen beiden besten Freunden traf und wir im Verlauf des Gespräches irgendwie darauf kamen, ob wir bei unseren Partnern bleiben würden, wenn sie durch einen Unfall/ Krankheit plötzlich eine lebenslange körperliche Behinderung hätten. Ohne lange Überlegen zu müssen, wusste ich, dass ich auch dann bei dir bleiben wollte. Da war so gar kein Zweifel. So habe ich noch nie empfunden. Nur bei dir.
Ich möchte dich heiraten, nicht weil ich muss, sondern weil du für mich der Mensch auf der Welt bist, dem ich die Ehre erweisen möchte meine Frau zu werden. Ein Teil meiner Familie zu werden. Ich möchte der ganzen Welt zeigen, dass du die Frau bist, für die ich mich endgültig entschieden habe und die ich am meisten liebe. Ich möchte dir gerne ein Versprechen, dass ich niemals brechen möchte. Vor den Augen meiner Eltern/ Familie - den wichtigsten Personen in meinen Leben. Ich bräuchte dies nicht tun. Ich kann dir das Versprechen auch einfach nur so geben, aber ich möchte dir diese Ehre erweisen, so wie du sie mir zuteil lässt. - Mir kommen auch jetzt immer noch Tränen, wenn ich an seine Worte von damals denke.

Lieber FS, das ist der Grund, warum wir geheiratet haben. Ich stimme dir in dem Punkt zu, dass man nicht heiraten muss, weil man sich liebt. Man kann sich auch ohne verheiratet zu sein lieben und einander treu sein. Aber diese Ehre, die man einem geliebten Menschen zuteil kommen lässt, sie zu seiner Ehefrau/ seinem Ehemann zu machen vor den Augen aller Personen, die einem am meistens im Leben bedeuten, kann man nur durch eine Heirat.
Natürlich müssen das beide so sehen. So war es bei uns der Fall. Hätte man Mann mich jedoch nicht heiraten wollen, denn hätte ich mich irgendwann getrennt. Nicht weil ich ihn nicht mehr lieben würde, sondern weil wir uns in einem wesentlich Punkt nicht einig wären.
So ist es auch bei der Kinder- und Treuefrage. Meiner Meinung bringt es nichts zu fragen, wer nun wem nicht richtig lieben würde, wenn der eine Kinder will, der andere nicht. Der eine eine monogame Beziehung möchte, der andere dagegen nicht. Niemand ist besser. Niemand steht über den anderen. Man hat nur unterschiedliche Vorstellungen vom Leben.
 
G

Gast

Gast
  • #80
Wenn Kinder gewünscht sind, sollten meiner Meinung nach die Eltern verheiratet sein. Ich würde auch mit einem einfachen Arbeiter verheiratet sein wollen, unabhängig, ob er Großverdiener oder Kleinverdiener ist.

Ich habe selten gehört, dass ein Mann sich der Kindererziehung widmet, dass ein Mann sich von der Arbeit beim Chef befreien lässt, um sein Kind vom Kindergarten abzuholen, wenn der Anruf kommt, das Kind ist krank, sie sich 1 bis 3 Jahre Auszeit nehmen um zu Hause zu bleiben beim Kind, nein, das macht überwiegend die Frau, die Mutter, somit hat die Frau mehr fiannzielle Einbußen als ein Mann und da ist es wichtig, dass die Frau verheiratet ist! Nicht umsonst haben Ehefrauen Rechte vor dem Gesetz, die eine "Freundin" nicht hat. Da kann die Frau 50 Jahre mit ihrem Partner gelebt haben, ohne Trauschein, werden die 50 Jahre für nix angerechnet und sie hat keinerlei Ansprüche!!!

Und liebe Männer! Kaum eine Frau heiratet aus Berechnung, sondern aus Liebe und Vertrauen darauf, dass diese Ehe standhält, da sind Frauen definitiv romantischer veranlagt als Männer!

Warum gibt es denn so viele Scheidungen? Ja, weil irgendeiner in der Beziehung fremdgegangen ist und ich habe eine Scheidungsanwältin in meiner Familie und die hat mir das bestätigt, dass die meisten Scheidungen wegen Fremdgeherei durchgeführt werden!

Auch diese krankhafte Angst davor, von ihrer Frau finanziell ausgenommen zu werden kenne ich ehrlich gesagt nur von Deutschen. Im Ausland ist die Heirat vollkommen normal und wird auch von Frauen wie Männern angestrebt und keiner der Männer hat Angst, für seine Familie finanziell aufzukommen, dort sieht man es als selbstverständlich an und ein Mann ist stolz darauf, seine Familie zu ernähren! Genauso ist es auch mit dem Bezahlen bei Dates, eine typische deutsche Mentalität.

w
 
G

Gast

Gast
  • #81
FS Du bist wirklich goldig! Gast 54 hat als Frau mehr verdient, der Mann hat sie betrogen, sie hat bei der Trennung ihm ihr Haus überlassen.


Wenn die Rollen anders wären, der Mann hätte mehr verdient, die Frau hätte ihn betrogen, er hätte ihr 100% nicht das Haus überlassen oder die Frau anders nach der Scheidung versorgen.

Und die zwei hatten wohl noch nicht mal Kinder oder zumindesten kein kleinen.

Also diese Doppelmoral ist wirklich köstlich lieber FS und so typisch männlich, dass Du es gut findest oder keine Probleme hättest Dich von so einer Frau scheiden zulassen.

Und wie Gast 54 schon geschrieben hat, Männer heiraten oft Frauen die optisch zu weit weg aus ihrer Liga sind und die Frauen lassen sich diesen Zustand versilbern. Oder Männer heiraten Frauen denen sie sich überlegen puncto Beruf fühlen, jaaaa bei einer Trennung ist dann das große Katzenjammer angesagt.

Wenn ein Mann sich eine optisch und altersmäßig passende Partnerin suchst, die auch beruflich was auf dem Kasten hat, ihr der Job Spaß macht, dann kannst Du die Frau auch heiraten. So eine Frau wird Dich nicht abziehen.
 
G

Gast

Gast
  • #82
Ich (w50, geschieden und immer berufstätig) finde die Gedankengänge und Ansprüche mancher Frauen sehr seltsam. Nur weil ich geheiratet habe und ein Kind großgezogen habe und in den ersten Jahren nur Teilzeit gearbeitet habe, habe ich mich doch nicht geopfert. Es war meine freie Entscheidung. Ich wurde nicht dazu gezwungen.

Ihr habt doch aus Liebe geheiratet. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Es kommt mir eher vor, als sei es aus Berechnung geschehen und nun wollt ihr nach einer eventuellen Trennung eine Entschädigung? Ihr stellt Euch m.E. dadurch weit unter den Stellenwert einer Prostituierten. Das finde ich sehr beschämend.

Liebe Männer - es sind nicht alle Frauen sooooo berechnend.
 
G

Gast

Gast
  • #83
Dann muss unser deutsches Rechtssystem völlig falsch sein oder? Warum sonst haben Ehefrauen finanzielle Ansprüche an ihre Ehemänner, die "nur die Freundin" nicht hat? Reiner Zufall??? Dem Mann wird bei einer Scheidung ja nicht das letzte Hemd genommen, sondern die Frau kriegt das, was ihr gesetzlich zusteht!

Eine Heirat ist zumindest für mich auch ein Zugeständnis, dass ich seine Ehefrau sein soll. Ich möchte nicht bis ins hohe Alter "nur die Freundin" sein, hört sich komisch an als ältere Frau oder???

Z. B. ein Boris Becker! Der hat seine Ehefrau, sie war mit dem 2. Kind hochschwanger, betrogen! Da ist die Babs vors Gericht gezogen und hat ihn bluten lassen und das finde ich richtig! Hat der Bobbele nicht anders verdient!!!! Das ist nur fair!!!

w
 
G

Gast

Gast
  • #84
Ich (w50, geschieden und immer berufstätig) finde die Gedankengänge und Ansprüche mancher Frauen sehr seltsam. Nur weil ich geheiratet habe und ein Kind großgezogen habe und in den ersten Jahren nur Teilzeit gearbeitet habe, habe ich mich doch nicht geopfert. Es war meine freie Entscheidung. Ich wurde nicht dazu gezwungen.

Ammmm.... also ich hoffe, es war auch die freie Entscheidung Deines Mannes oder Exmannes.

Natürlich heiratet man aus Liebe und nicht aus Berechnung. Es geht aber darum was passiert, wenn die Liebe scheitert! Wenn es zur Scheidung kommt. Was ist da dann gerecht und wie wird was ausgeglichen. Es geht um die Altersversorgung. Wie die meisten Menschen wissen, Geld wächst nicht auf Bäumen^^.

Ich glaube, dieses Dame ist noch nicht geschieden, weil dann würde sie das Wort Entschädigung nicht benutzen, denn das richtige Wort heißt - Ausgleich der verloren gegangenen Berufsjahre.
 
G

Gast

Gast
  • #85
Hätte man Mann mich jedoch nicht heiraten wollen, denn hätte ich mich irgendwann getrennt.

FS

Diese Liebeserklärung ist wunderschön!
Was ich nicht ansatzweise verstehe - Ihr Mann sagt noch, selbst wenn sie behindert wären ein Pflegefall, was auch immer er würde EGAL was kommt IMMER zu Ihnen stehen und IMMER bei Ihnen bleiben und im selben Atemzug sagen Sie dass Sie ihn wegen einem fehlendem Ring verlassen hätten.
Da bringen Sie ihm doch eindeutig nicht dieselbe Liebe entgegen wie er Ihnen oder nicht?!
Ich möchte Sie nicht provozieren, aber ich verstehe es einfach nicht.
 
G

Gast

Gast
  • #86
Warum gibt es denn so viele Scheidungen? Ja, weil irgendeiner in der Beziehung fremdgegangen ist und ich habe eine Scheidungsanwältin in meiner Familie und die hat mir das bestätigt, dass die meisten Scheidungen wegen Fremdgeherei durchgeführt werden!

w

Dazu werfe man noch folgende Zutaten:

- Frauen gehen statistisch öfter Fremd als Männer
- Frauen reichen statistisch öfter die Scheidung ein

Das rührt man gut um und dann kommt vieles raus, aber bestimmt kein Argument dafür, dass Mann heiraten sollte oder habe ich was übersehen?!

P.s Ich übrenehme keine Haftung für die Durchscnitsstatistiken, da ich sie nicht selbst gefälscht habe ;)
 
G

Gast

Gast
  • #87
Wenn ein Mann sich eine optisch und altersmäßig passende Partnerin suchst, die auch beruflich was auf dem Kasten hat, ihr der Job Spaß macht, dann kannst Du die Frau auch heiraten. So eine Frau wird Dich nicht abziehen.

Wer entscheidet denn, was altersmäßig und optisch "passend" ist ?
Vielleicht hat man objektiv eine optisch passende Partnerin, die denkt aber sie würde ja in einer viel höheren Liga spielen und dann?
Hier wird doch auch geschrieben "meine besten Jahre" - die sind ja auch viel mehr wert als "die besten Jahre " des Mannes, also wird bei objektiv gleichem Aussehen auch die ein oder andere Dame für sich in Anspruch nehmen, dass sie in einer höheren Liga spielt, auch wenn das keiner so sieht außer sie selbst.
 
M

Mooseba

Gast
  • #88
Warum gibt es denn so viele Scheidungen? Ja, weil irgendeiner in der Beziehung fremdgegangen ist und ich habe eine Scheidungsanwältin in meiner Familie und die hat mir das bestätigt, dass die meisten Scheidungen wegen Fremdgeherei durchgeführt werden!
Das bezweifle ich ganz stark. Genug Frauen reichen die Scheidung ein, weil sie auf einmal ein paar Zipperlein gefunden haben, die sie vorher überhaupt nicht gestört haben. Oder weil sie scheinbar nicht begreifen können, dass Männer auch älter werden. Und das Gegenstück zur männlichen Midlife-Crisis gibt es auch, wenn die Frau in die Pubertät zurückfällt und sich beschwert, dass der Mann nicht mehr so oft möchte oder kann, was wiederum auf den Punkt zurückführt, dass Frauen nicht begreifen, dass auch Männer älterwerden. Wenn Frauen nur wegen Sex gehen, sind sie keinen Deut besser als die Midlife-Crisis-Männer, keinen Deut.
 
G

Gast

Gast
  • #89
Eine Frau die liebt, fragt sich: [..] Ich vergeude meine besten Jahre mit ihm. Ich wünsche mir Kinder und ich wünsche mir Sicherheit, die eine Eheschließung mit sich bringt. Ich will für diese Kinder da sein ...*.
[..]
w43

",,Ich vergeude meine besten Jahre mit ihmt ...", "...Eheschliessung bring Sicherheit..."

Die meisten schreiben doch so... Lieber FS, genau deshalb solltest du ihr (deiner Freundin) mal diesen Thread hier zeigen, vielleicht noch diesen Tipp ;), deine Ängste vor solchen Frauen wie oben erklären.

Das wird dir 1000mal mehr helfen als irgendwelche "Strategien/Methoden" zu benutzen. Frag sie, ob sie dich ausnehmen würde, wenn es mal nicht so rund läuft... ?

Und du liebe Freundin (falls er den Tipp gut fand), solltest doch auch als Liebesbeweis einen Ehevertrag anfordern, denn wenn jeder seiner Meinung fährt, dann endet ihr allein.

M.55
 
G

Gast

Gast
  • #90
Z. B. ein Boris Becker! Der hat seine Ehefrau, sie war mit dem 2. Kind hochschwanger, betrogen! Da ist die Babs vors Gericht gezogen und hat ihn bluten lassen und das finde ich richtig! Hat der Bobbele nicht anders verdient!!!! Das ist nur fair!!!

w

Ich glaub du verwechselst da etwas oder gehst noch vom alten bzw amerikanischen Scheidungsrecht aus.
Eine Exfrau bekommt Geld, wenn sie wegen der Kinder oder wegen Alter, Krankheit nicht voll arbeiten kann. Und nicht um ihre Rachegelüste zu befriedigen oder der Gerechtigkeit willen. Und diese Unterhaltsansprüche sind mittlerweile befristet (außer man trennt sich erst mit 70). Am Ende steht die Frau schlechter da als in der Ehe, wenn der Versorgungsausgleich einmal durch ist, sie aber jahrelang nur Teilzeit weiter arbeitet, Rente auf Niveau der Grundversorgung. Ich würde mich auf die Hängematte Ehe nicht mehr verlassen, das konnte die Generation unserer Großeltern, wir nicht mehr.

Lustig find ich's aber schon, da wird Uschi vom Friseurstübl geheiratet und hinterher ist der Jammer groß, weil Uschi finanziell wenig beisteuern kann....
Angeblich suchen junge Männer jetzt mehr auf Augenhöhe und Augenhöhe heißt eben auch gut verdienender Akademiker sucht gut verdienende Akademikerin und nicht Akademikerin mit brotlosem Abschluss oder Abitur und Karriere, die gegen Null tendiert....

w
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Top