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  • #91
Wer entscheidet denn, was altersmäßig und optisch "passend" ist ?
Vielleicht hat man objektiv eine optisch passende Partnerin, die denkt aber sie würde ja in einer viel höheren Liga spielen und dann?
Hier wird doch auch geschrieben "meine besten Jahre" - die sind ja auch viel mehr wert als "die besten Jahre " des Mannes, also wird bei objektiv gleichem Aussehen auch die ein oder andere Dame für sich in Anspruch nehmen, dass sie in einer höheren Liga spielt, auch wenn das keiner so sieht außer sie selbst.

Also altersmäßig ist ganz leicht! Plus Minus 5 Jahre oder eher weniger.

Wenn der Mann über 1.80 ist, volles Haar hat, keinen Bauch. Dann ist es wahrscheinlich ein attraktiver Mann.

Naja Männer versuchen hier Frauen klar zu machen, dass Frauen in ihrer Jugend die besten Chancen haben. Und Männer mit dem Alter besser werden ;-) Naja ein paar Frauen glauben halt was Männer sagen. Also hat die Frau recht, sie hat dem Mann die besten Jahre gegeben, er ist in der Zeit besser geworden und sucht sich eine Jüngere.

Sei mal bitte ehrlich, Du weißt wie das alles gemeint ist. Du willst bloß etwas was nicht Deinen Möglichkeit entspricht aber Du willst dafür nicht bezahlen.
 
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  • #92
Frauen bleiben nach der Geburt mehrheitlich zu Hause, weswegen sie auch finanzielle Einbußen haben, der Mann geht seiner Arbeit fortlaufend nach hat somit keine finanziellen Einbußen. Die Frau rackert mehr im Haushalt, hat die Kindererziehung mehr am Hut als der Mann, somit investiert eine Frau mehr in die Beziehung als ein Mann!

Das scheint mir eine weitverbreitete Sichtweise zu sein, die ja auch der derzeitigen Gesetzeslage im Falle einer Scheidung mit Kindern entspricht.
Meine Sichtweise ist folgende: Wenn ich als Mann arbeite - und meine Arbeit ist kein Zuckerschlecken und nicht vergnügungssteuerpflichtig - und die Frau zu Hause bleibt wg. Kind(ern), dann mache ich das zwar gern, aber als Paar und auch als Mann hat man natürlich finanzielle Einbußen. Ich sehe es auch nicht so, dass die Frau sich dann ganz furchtbar aufopfert und der Mann es so gut hat, weil er weiter arbeiten gehen darf. Ich bin nach der Geburt des Kindes eine Zeit lang zu Hause geblieben und habe Haushalt und Kindbetreuung gemacht und fand das sehr schön. Ich sehe es als "Geschenk" an, wenn man/frau diese Möglichkeit hat, nicht als "Opfer".

Bei der Scheidung zählen dann leider nur die nackten Zahlen und die Gesetze.

m
 
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  • #93
Ich weiß schon seit langem, dass du die Frau bist auf die ich schon immer gewartet habe. Ich liebe dich mehr als mein Leben und der Gedanke mit dir an meiner Seite den Rest meines Lebens verbringen zu dürfen, zaubert mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht....

Mir kommen die Tränen der Rührung. Sicher ein romatischer Moment, den haben wohl alle gehabt, die mal verheiratet waren. Das bittere Ende folgt in der Regel Jahre später.
Man entwickelt sich unterschiedlich, streitet über das eine oder andere Thema, der Alltag kehrt ein, die Ehe wird langweilig. Dann geht einer fremd, das ist nicht die Ursache der Scheidung, aber der Grund. Enttäuschung sicher auf beiden Seiten und es passiert öfter das, was die Frauen hier auch reichlich schreiben: dem zeig ich´s, den mache ich fertig, ich will Rache dafür, dass er mich nicht mehr liebt, er soll bluten.
Eine Ehe geht kaputt, weil beide Fehler machen oder nicht mehr zusammenpassen. Finanziell erlaubt das deutsche Scheidungsrecht der Frau, den Mann ausbluten zu lassen und manche nutzen das weidlich aus. Nicht ohne sich in Foren wie hier dann anschließend über die "finanziellen Altlasten" der Männer zu beklagen. Wie verlogen. Sorry, aber solange man im 7. Himmel schwebt, sieht alles rosarot aus und wenn das nicht mehr so ist, werden die Messer gewetzt und die Kinder knallhart als Waffe eingesetzt, bis hin zu Missbrauchsvorwürfen und allem drum und dran. Und das viel eher von verletzten Frauen als von Männern, die nach meiner Erfahrung eher froh sind, wenn sie dann ihre Ruhe wieder haben.
Für mich ist völlig klar, die nächste Beziehung wird keine solche Ehe mehr. Wenn überhaupt, dann nur noch unter Ausschluss von Zugewinn und Rentenansprüchen. Wenn die Frau das nicht möchte, dann liebt sie mein Geld und nicht mich. Das wird an den Äußerungen der Frauen hier nochmal richtig deutlich klar. Vielen Dank dafür, liebe Frauen, dass ihr Klartext redet.

m, 46
 
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  • #94
Kann sich eine Frau in der Beziehung bis zur Heirat so verstellen oder besser gesagt in der Ehe! Man heiratet doch nicht nach zwei oder drei Wochen.

Tja, zum einen gibt es die Verliebtheit (Liebe macht ja schonmal blind) und zum anderen die Gewohnheit. Desweiteren sucht man sich die Partnerin ja auch nicht immer ganz rational nach vernünftigen Kriterien aus. Im Nachhinein ist man immer klüger. Menschen entwickeln sich unterschiedlich und auf einmal stellt man fest, man hat mit der Heirat einen ganz furchtbaren Fehler gemacht und muss teuer bezahlen: Liebe weg, Familie weg, Kind weg, Wohnung weg, Geld weg, Rente weg etc.
Wenn man als Mann dann hört, die Frau habe ja ihre besten Jahre geopfert, dann fragt man sich, was das für Abgründe sind.

Es gibt wohl ein Zitat von Rosa Luxemburg, die ich sehr schätze, das lautet:"Der Charakter einer Frau zeigt sich nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet."

Aber wir Männer sind ja auch nicht perfekt. Insgesamt denke ich, dass die Frauen so sind wie sie sind und es gehört zum normalen Leben dazu, dass eine Ehe scheitern kann. Da muss man halt dann durch und lernen und die zweite Heirat dann nur, wenn die Frau wirklich die richtige ist.

m,41
 
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  • #95
FS
Was ich nicht ansatzweise verstehe - Ihr Mann sagt noch, selbst wenn sie behindert wären ein Pflegefall, was auch immer er würde EGAL was kommt IMMER zu Ihnen stehen und IMMER bei Ihnen bleiben und im selben Atemzug sagen Sie dass Sie ihn wegen einem fehlendem Ring verlassen hätten.
Da bringen Sie ihm doch eindeutig nicht dieselbe Liebe entgegen wie er Ihnen oder nicht?!
Ich möchte Sie nicht provozieren, aber ich verstehe es einfach nicht.

Lieber FS,
ich habe diesen Text gelesen und gesagt, "Ja, das genau das ist es, was ich unter Liebe verstehe". Mit der Heirat mache ich aus dem wunderschön formatierten Text die Verpflichtung, was ich versprochen habe auch einzuhalten. Wer diese Worte nur ausspricht und nicht heiratet, der verpflichtet sich nicht, weil er es nicht wirklich will und genau das meint die Posterin.
Der schöne Text allein ist Prosa und gilt evtl. schon morgen nicht mehr. Heirat heißt für mich, "ich verpflichte mich" und das macht den Unterschied aus. Ich verpflichte mich meinem Partner gegenüber und er verpflichtet sich mir gegenüber. Und wenn wir das nicht mehr wollen, weil Dinge passiert sind oder sich geändert haben, dann muss ich diese Verpflichtung durch Scheidung auflösen und für den Verpflichtungszeitraum (Ehejahre) auch die Folgen tragen. Ich fand die Scheidung als Akt sehr wichtig. Bei jedem Schritt habe ich die Folgen reflektiert und immer wieder gefragt "will ich das wirklich - das sind die Folgen". Keine freie Partnerschaft wird mit so viel Reflexion beendet.

Hier wird immer so getan, als würden sich nur die Männer zu etwas verpflichten - sorry, stimmt überhaupt nicht, die Frauen nehmen die gleichen Pflichten auf sich. Ich habe mich vor der Heirat gefragt, "will ich mich um diesen irren Motorradraser kümmern, wenn es ihn zerlegt, ihn pflegen und die Familie finanzieren?" und die Antwort lautete "ja". Wer bitte leistet in diesem Staat die hauptsächliche Pflegearbeit - die Frau in ihrer Familie. Pflegende Männer sind solche Exoten, dass sie noch nichtmal einstellig in der Statistik auftauchen.

Es ist doch ein realitätsfernes Forumsmärchen, dass Frauen ausschließlich aus finanziellen Gründen heiraten. Sie wollen so durch ihren Partner abgesichert sein, wie sie ihn auch absichern. Auch die Frauen, die hier ins Entschädigungshorn tuten, sind garantiert zu 80% berufstätig, d.h. da ist nicht viel vom Mann zu profitieren. Die um ihr Geld zitternden Männer verdienen zu 80% so wenig, dass von ihrem Geld keine Familie anständig leben könnte.

In meinem riesigen Bekannten- und Familienkreis gab es eine einzige nichtberufstätige Frau - der Mann war international tätiger Manager. Einer musste sich um Familie kümmern und das Vermögen mehren (sie ist BWLerin). Das war nicht sein Schaden und wie alle Familien, auf denen auf gleichen Bildungs- und Engagementlevel sowie mit gleichen Lebenszielen geheiratet wurde, bestehen diese Ehen oder wurden sehr fair und friedlich geschieden.
 
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  • #96
Also altersmäßig ist ganz leicht! Plus Minus 5 Jahre oder eher weniger.

#86

Aha, also Sie entscheiden für den Rest der Menscheit was altersgemäß passend ist. Das nenn ich doch mal "selbstbewusst" ^^.
Danke trotzdem für Ihre ehrliche Antwort.

Sei mal bitte ehrlich, Du weißt wie das alles gemeint ist. Du willst bloß etwas was nicht Deinen Möglichkeit entspricht aber Du willst dafür nicht bezahlen.

Nein ich weiß nicht wie das alles gemeint ist, deswegen frage ich Sie ja höflich, wenn Sie mir das aber nicht erläutern möchten bzw offensichtlich nicht können, werde ich Sie auch nicht mehr fragen.
Wie kommen Sie drauf, dass Sie aufgrund von 3 Fragen die ich Ihnen gestellt habe, meine Möglichkeiten einschätzen können bzw überhaupt zu wissen was ich will?!
Es waren fiktive Fragen - ich bin seit etlichen Jahren unverheiratet glücklich in einer Beziehung und zwar mit einer Frau die 3 Jahre älter ist - Sie liegen also nicht nur daneben sondern reden über Dinge die hier garnicht das Thema sind.
Sehr Beispielhaft für Ihre "Denkweise" bzw Ihre "Argumentationen".
Sie sind bestimmt einen nette Frau und vielleicht sehen Sie ja auch noch gut aus (oder meinen das zumindest)- was kommt also wenn ein Mann in dessen Möglichkeiten Ihre Person liegt sie heiratet und das klappt dann nicht?!
Bei Ihrer Argumenationsweise, welche ich wie gesagt nicht verstehe (ich stelle mich nicht dumm, möchte sie nicht beleidigen oder provozieren o.ö sondern verstehe es tatsächlich nicht) lässt das doch dann auf nichts gutes hoffen, wenn sich Ihr Mann dann trennen wollen würde oder?
Sie würden IMMER Gründe (er-)finden, warum der jetzt "bluten" muss.

Ich bitte Sie auch sich an die Regeln zu halten und keinen Chat über meine Person anzufangen -Danke
 
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  • #97
Desweiteren sucht man sich die Partnerin ja auch nicht immer ganz rational nach vernünftigen Kriterien aus. Im Nachhinein ist man immer klüger. ....: Liebe weg, Familie weg, Kind weg, Wohnung weg, Geld weg, Rente weg etc.

Da muss man halt dann durch und lernen und die zweite Heirat dann nur, wenn die Frau wirklich die richtige ist. m,41

Und da beginnt dann das Problem, dass die Frauen, die für die zweite Ehe die Richtige sind, an so emotional und finanziell geschädigten Männern nicht interessiert sind, weil sie die Folgen der Erstehe (Altlasten) nicht kompensieren wollen.
Sie zweifeln zu Recht an der echten Liebe der Männer. Gut beschrieben: die erste Ehe war die Liebesheirat und die Zweitfrau soll die Vernunftfrau sein, die den finanziellen Schaden insbesondere im Rentenalter ausgleicht.

Diese Zweitfrauen zeigen die gleiche "Ehescheu" die hier die nie verheirateten Männer zeigen - Angst vor Ausbeutung statt Liebe.
 
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  • #98
#93

Die Rosa Luxemburg hat hier mal recht. Der wahre Charakter einer Frau zeigt sich nach der Trennung oder Scheidung.

Dennoch: Der kategorische Ausschluss einer (zweiten) Heirat muss begründet werden.
Für mich wäre es als unvermählte Frau eine herbe Enttäuschung weil ich das doch für einen öffentliches Liebesbekenntnis vor der Gesellschaft halte. Ich müsste dann mein ganzes Leben auf Heirat verzichten nur weil er das alles schon kennt und satt hatte bevor wir uns kannten !

Klar, man könnte sich auch nette Alternativen zur gesetzlichen Ehe basteln. Mit Versicherungen, mit Testament, mit dem gemeinsamem Erwerb einer Immobilie, mit dem Anlegen eines Landschaftsgartens oder der Gründung einer nach beiden benannten Stiftung. Es gibt viele Möglichkeiten sich als Paar zu fühlen und als Paar zu handeln. Man kann auch die gemeinsame Grabstätte festlegen. Sehr romantisch. Leider haben nur wenige Männer diese Phantasie. Als blosse "Lebensabschnittsgefährtin von X" bin ich mir jedenfalls zu schade. Mut zum Bekenntnis erwarte ich schon. Ich würde aber behaupten ich brauche dazu keine staatliche Ehe.
 
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  • #99
Männer behaupten ja immer, dass ein Mann "besser" wird, je älter er wird. Somit ist es richtig, dass eine Frau ihre "besten Jahre" gegeben hat und die besten Jahre des Mannes noch vor ihm liegen und noch besser werden! Ich finde es nur fair, dass wenn der Mann fremdgeht, die Frau auch das Recht hat, ihren Mann finanziell fertig zu machen. Finde das ausgleichende Gerechtigkeit.
 
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  • #100
Es waren fiktive Fragen - ich bin seit etlichen Jahren unverheiratet glücklich in einer Beziehung und zwar mit einer Frau die 3 Jahre älter ist - Sie liegen also nicht nur daneben sondern reden über Dinge die hier garnicht das Thema sind

Ammm... ich habe geschrieben Plus Minus 5 Jahre, also wo liege ich da bei IHNEN falsch! Ich habe genau in die Zeitspanne getroffen, was völlig okay ist.

Es ist hier eine Diskussion^^

Das Thema dreht sich eh im Kreis. Jeder liest das was er lesen will und überlist die Helfe, wie man das an dem oberem Beispiel so schön sehen kann ;-)

Es ist so wie mit Gott: Die einen glauben an ihn, die anderen nicht. Wenn man einen Beweis für Gott fordert, den hat keiner. Denn der Glaube an Gott hat was mit glauben zu tun. Man wird keinen Atheisten mit Worten bekehren können, nur ein Wunder könnte das schaffen. So ist es auch mit einem Menschen oder Mann der nicht heiraten möchte. Ein Wunder im Form seiner Traumfrau und es geht dann doch ;-)
 
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  • #101
Ich glaub du verwechselst da etwas oder gehst noch vom alten bzw amerikanischen Scheidungsrecht aus.
Eine Exfrau bekommt Geld, wenn sie wegen der Kinder oder wegen Alter, Krankheit nicht voll arbeiten kann. Und nicht um ihre Rachegelüste zu befriedigen oder der Gerechtigkeit willen. Und diese Unterhaltsansprüche sind mittlerweile befristet (außer man trennt sich erst mit 70). Am Ende steht die Frau schlechter da als in der Ehe, wenn der Versorgungsausgleich einmal durch ist, sie aber jahrelang nur Teilzeit weiter arbeitet, Rente auf Niveau der Grundversorgung. Ich würde mich auf die Hängematte Ehe nicht mehr verlassen, das konnte die Generation unserer Großeltern, wir nicht mehr.

Lustig find ich's aber schon, da wird Uschi vom Friseurstübl geheiratet und hinterher ist der Jammer groß, weil Uschi finanziell wenig beisteuern kann....
Angeblich suchen junge Männer jetzt mehr auf Augenhöhe und Augenhöhe heißt eben auch gut verdienender Akademiker sucht gut verdienende Akademikerin und nicht Akademikerin mit brotlosem Abschluss oder Abitur und Karriere, die gegen Null tendiert....

w

Nein da wurde nichts verwechselt. Wer sich mit dem Gesetz auskennt weiss, dass der Gerichtsort dort ist, wo die Scheidung eingereicht wurde und das muss nicht unbedingt in Deutschland sein.

Auch mit deutscher Staatsbürgerschaft kann man z. B. in Großbritanien die Scheidung einreichen und die haben ein ähnliches Scheidungsrecht wie die USA, das heisst dort wird das gesamte Vermögen geteilt.
 
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  • #102
Ein Mann, der mit einer Frau eine Familie gründen will, muss leider auch heiraten. Denn eine Frau ist sonst nicht abgesichert, da hat sich seit jeher nichts geändert, denn wenn sie ein Kind bekommt, ist Beruf und Karriere futsch. Ist eben so. Babypause, Teilzeitfalle - da ist nichts mit Beruf und Karriere.
w,40

Und wer zwingt Frau jetzt in die Babypause und die Teilzeitfalle?! Meine Mutter, promovierte Naturwissenschaftlerin, hat sofort nach Ende des Mutterschutzes wieder Vollzeit gearbeitet. Sie wäre nie auf den absurden Gedanken gekommen zu stillen und deshalb zwölf Monate zu pausieren oder mehr Haus-und Familienarbeit zu leisten, als mein Vater. Dass sind doch nur rücksichtslose Rabenmütter, die sich nach der Geburt nicht mehr auf die Karriere konzentrieren und damit als Vorbild für ihre Kinder gänzlich versagen! Ich bin nie auch nur Ansatzweise Gefahr gelaufen ein Fach ohne Marktwert zu studieren und anschließend in die familienbedingte Teilzeitfalle zu stolpern, schließlich hat mir meine Mutter ja vorgelebt, dass die klassische Rollenverteilung eben keine "natürliche", sondern nur eine konstruierte ist!

Verheiratet sind meine Eltern aber trotzdem - seit über 40 Jahren. Heirat Zwecks "Absicherung" funktioniert heute ohnehin nur mehr auf Basis eines Ehevertrages, da der nacheheliche Unterhalt ja bereits 2009 grundsätzlich abgeschafft worden ist.

Heirat als Bekenntnis zueinander hat aber nach wie vor Symbolwirkung. Wer nicht heiraten will, möchte sich ein Hintertürchen offenhalten. Das ist nicht verwerflich, solange das klar kommuniziert und der heiratswillige Partner nicht hingehalten wird.
 
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  • #103
Ich finde es nur fair, dass wenn der Mann fremdgeht, die Frau auch das Recht hat, ihren Mann finanziell fertig zu machen. Finde das ausgleichende Gerechtigkeit.

Ich schließe keine Ehe mit einem Mann, dem ich unterstelle, dass er mich hintergehen wird.
Und wenn Frauen das öfter passiert, sollten sie sich vielleicht mal überlegen, was sie falsch machen. Ich kenne Frauen, die für eine andere verlassen wurden, nur gewundert hat es mich bei keiner einzigen, endlose Nervensägen über Jahre hinweg, da hätte ich auch das Weite gesucht. Sie dachten wohl der Mann lässt sich das niveaulose Gezeter ewig gefallen und buckelt weiter wie ein Esel... Pustekuchen!

Wie bitte willst du einen Mann mit der Scheidung finanziell fertig machen? Das geht nur wenn er schon während der Ehe auf sehr niedrigem Level lebt, dann geht es bei Scheidung in Richtung Existenzminimum. Besserverdienende und Vermögende kannst du mittels der deutschen Gesetze nicht abziehen. Da fließen ein paar Kröten, der Herr kann seine Freiheit wieder genießen, verdient von Jahr zu Jahr besser und du bist an die Kinder gefesselt, na dankeschön....
 
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  • #104
Heirat als Bekenntnis zueinander hat aber nach wie vor Symbolwirkung. Wer nicht heiraten will, möchte sich ein Hintertürchen offenhalten. Das ist nicht verwerflich, solange das klar kommuniziert und der heiratswillige Partner nicht hingehalten wird.

Das hat nichts mit einem Hintertürchen zu tun, sondern es handelt sich lediglich um Menschen die keine Symbole brauchen.
Genau so wenig wie ich immer das neueste I Phone als Statussymbol brauche, brauche ich die Heirat nicht als Liebessymbol - ich halte schlicht und einfach nichts davon, wenn Menschen sich über Symbole (welche lediglich einem zur Schau stellen vor anderen Menschen dienen) definieren müssen.
Allerdings haben Sie recht, dass beide Seiten Ihre Ansichten über das Thema klar kommunizieren müssen - dazu gehört dann aber auch zu sagen "Wenn du dich scheiden lassen würdest, müsstest du bluten, denn das waren dann meine besten Jahre für die du mich entschädigen musst" , "Wenn du mich nie heiraten würdest würde ich dir deine Liebe nicht glauben", "Wenn ich ein Kind bekomme, dann opfer ich für dich meine Karriere" (Wahnsinn wieviel Leute immer gleich eine Karriere hätten) und was hier noch so alles vom Stapel gelassen wird.
 
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  • #105
Ich finde es nur fair, dass wenn der Mann fremdgeht, die Frau auch das Recht hat, ihren Mann finanziell fertig zu machen. Finde das ausgleichende Gerechtigkeit.

Ich sehe da beim besten Willen weder Gerechtigkeit noch Fairniss - die wäre höchstens dann gegeben, wenn der Mann das Recht hätte bei einem Fremdgehen der Frau(!) keinerlei Zahlungen an die Frau leisten zu müssen um SIE dann "finanziell fertig" machen zu können. Wo ist die ausgleichende Gerechtigkeit? (Ironie off)

Allerdings sollte nicht übersehen weden, daß eine Frau mit einer Heirat für solche Fälle einen Freifahrtschein erwirbt. Sollte sie z.B. keine Lust auf Sex mehr haben, ist sie nach obriger Logik in der Lage ihrem Ehemann zu sagen, er solle seine Sexualität in ein Einmachglas füllen und im Keller abstellen. Sollte er in Versuchung kommen, seine Bedürfnisse woanders zu suchen könne er sich schon mal eine Tonne unter der Brücke suchen (im Bekanntenkreis wortwörtlich so erlebt).

Dennoch finde ich die Aussagen einiger Frauen in diesem Forum sehr bemerkenswert - ich denke sie werden einige lesende Männer von diesem Schritt abhalten.

M
 
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