I

Idlewild

Gast
  • #1

Heiraten heutzutage überhaupt sinnvoll?

Ich finde irgendwie nicht...bis auf die steuerlichen Erleichterungen! Die sind nach einer Scheidung aber auch so gut wie futsch:> Was bedeutet Heiraten überhaupt noch in unserer Gesellschaft bei den hohen Trennungsraten? Meines Erachtens zu einen traditionellen Mainstreamgehabe abgestumpft. Ok vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mann bin und mich nicht seit mein Kindertagen wie eine Frau darauf freue /Ironie off Aber mal im Ernst...Was denkt die Allgemeinheit dazu? MfG 7E236067
 
B

Berliner30

Gast
  • #2
Setz doch mal bitte zuerst deine Frustpillen ab, dann geht das auch.
 
  • #3
Heiraten ist für mich HÄUFIG Ausdruck von:

- Sicherheitsdenken,
- Versorgungsdenken,
- Eigentumsdenken (der Partner "gehört" mir nun)
- unreflektiert übernommener Tradition,
- Folklore,
- verkitschter Romantik (Kutsche mit weißen Pferden usw.),
- religiöser Verpflichtungen,
- Spießigkeit.

Liebe und Verbundenheit, Harmonie und Füreinander einstehen gibt es sehr gut auch ohne Heiraten.
 
L

Lonely

Gast
  • #4
Wenn es rein um eine standesamtliche Eheschließung geht, bin ich ganz bei Dir. Das ist für mich eine Art Vertrag - nicht mehr nicht weniger - den ich durchaus, wie einen Arbeitsvertrag, zu gewissen Konditionen kündigen kann.

Die kirchliche Trauung ist für mich ein wichtiges und verbindendes Ritual, ein Versprechen vor Gott, das 2 Menschen doch schon wesentlich stärker aneinander bindet. Sowas wie Blutsbrüderschaft :)

Mir war das sehr wichtig, auch wenn ich die genaue Bedeutung, die es für mich hatte, mit Worten nur sehr schlecht beschreiben kann.
 
I

Idlewild

Gast
  • #5
@1 Der letzte Satz würde meine Meinung auch wiederspiegeln und gefällt mir sehr gut. Hinzu würde noch die Zwanglosigkeit kommen.

@2 Zusammenhanglosen [mod] schreiben ist ein Ausdruck, dass du dich nur profilieren möchtest...
Vielleicht nächstes mal kein Stock im ... haben,weiterdenken und auch die Frage beantworten:<
 
G

Gast

Gast
  • #6
Laß das Heiraten - du hast Recht. Der steuerliche Vorteil ist bei der Trennung (wenn Kinder und eine raffgierige Ehefrau vorhanden sind) durch Trennungsgeld, Zugewinnausgleich, Vorsorgungsausgleich sowie Anwalts- und Gerichtskosten eh futsch - der Ärger ist umso größer, je länger die Trennung/Scheidung sich hinzieht. Kindsunterhalt musst du sowieso zahlen, dieser orientiert sich an deinem Einkommen.

Liebe die Frau deines Herzens - aber heirate sie nicht. So wird sie sich deiner auch nie ganz sicher sein und arbeitet hoffentlich mir dir gemeinsam an der Beziehung - hat auch Vorteile!

w/40 -
2 x geschieden und jetzt wohl geheilt - aber wieder in glücklicher Partnerschaft ohne Trauschein
 
M

mimi__

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  • #7
Mir würde es viel bedeuten, den Mann, den ich liebe zu heiraten. Dabei spielt es auch keine Rolle für mich, dass andere sich scheiden lassen. Wenn ich heirate, dann nur mit einer lebenslangen Option. Würde ich bereits bei der Hochzeit darüber nachdenken, wie teuer die Scheidung ist, würde ich erst gar nicht heiraten. Natürlich gibt es Liebe und Verbundenheit auch ohne Trauschein, aber in dieser Hinsicht bin ich wohl eher romatisch veranlagt. Dafür brauche ich übrigens keine Kutsche...ich würde auch mit Gummistifeln auf einer Hallig heiraten, wenn er mein Mann ist. Es ist ein intensives und schönes "Ja" zueinander. Und wer das nicht mag, braucht es nicht zu tun! Man könnte das aber auch weiter runterbrechen: Warum überhaupt zusammen ziehen? Könnte auch mit falschem Sicherheitsdenken einhergehen oder Spießigkeit...

Idlewild: Hier ist Dein Bonbon;-)
 
  • #8
Nein, ist im prinzip nicht sinnvoll.

Wenn ich mit einer frau kinderhaben, ok dann heirate ich sie von mir aus, aber wirklich nur um ihr eine freude zu machen und ihr diese "sicherheit" zu geben, den sobald kinder da sind muss man sowieso zahlen, da macht es keinen großen unterschied mehr ob verheiratet oder nicht wenn sie fremdgeht.
Andere möglichkeit sie verdient wesentlich mehr als ich und fragt mich, so kann ich sicher sein, dass mir daraus kein schaden erwächst und von mir aus sogar einen vertrag zeichnen der sie von eventuellen zahlungen mir gegenüber befreit.
 
G

Gast

Gast
  • #9
„Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir - für immer.“

@ Fragesteller: Wenn Du nur an steuerliche Vergünstigungen denkst, solltest Du nicht heiraten. Eine Scheidung kommt Dich teuer, so dass Du eine Eheschließung evtl. aus diesem Grund bereuen wirst.
Frau, 41
 
G

Gast

Gast
  • #10
Zunächst: ich bin auch m.

Die Ansichten des Fragestellers und von #1 seien mal dahingestellt; ich persönlich finde sie allerdings äußerst schade.

Natürlich ist der Satz "Liebe und Verbundenheit, Harmonie und Füreinander einstehen gibt es sehr gut auch ohne Heiraten." nicht falsch; mir persönlich würde aber ohne Heirat die Verbindlichkeitsaussage fehlen. Mir ist selbstverständlich bewußt, daß es auch bei geschlossener Ehe keine Garantie darauf gibt, daß das ein Leben lang gut geht. Nichtsdestotrotz drückt sich aus meiner Sicht darin aus, daß man sich gegenseitig diesen Wunsch (eben, DASS es ein Leben lang halten möge) damit erfüllen möchte.

Dennoch ein paar Anmerkungen zum Fragesteller und zu #1:
Nicht Heiraten wegen der hohen Trennungsraten? Wenn ich heirate, denke ich daran und nicht an die Auflösung.
Mainstream-Gehabe? Nun, das Single-Leben ist heutzutage ebenso mainstream!? Abgesehen davon: wenn Du Dich nicht binden möchtest und eine Partnerin findest, die das akzeptiert...
Der Hinweis auf die unterschiedlichen Sichtweisen von Mann und Frau führt die Frage leider ein bißchen ins Lächerliche und klingt so, als wolltest Du andere Meinungen nicht wirklich hören.

Sicherheitsdenken: ja, und? Wenn meine Partnerin im Krankenhaus liegt und ich vom Arzt keine Auskunft kriege über ihren Zustand (die Auskunft DARF er mir nicht geben), dann finde ich das fürchterlich. Ist eine Frage der Sicherheit für sie und mich.
Versorgungsdenken: ah, nur die Kohle zählt? Wenn hier das Problem liegt, dann ist das Single-Leben evtl. doch besser? Was ist mit einem Ehe-Vertrag, den ich für völlig legitim halte?
Eigentumsdenken: dazu gehören immer zwei. Auch unter dem Gesichtspunkt, was beispielsweise erlaubt ist und was nicht (gemeinsame Definition von Treue, etc)
Unreflektiert übernommene Tradition: erschließt sich nicht, was Du meinst und tritt dabei vielen vor das Knie, die sich ganz bewußt dafür entschieden haben zu heiraten
Folklore: siehe vorhergehende Antwort
Verkitschte Romantik: auch dazu gehören zwei. Wenn es Dein Ding nicht ist: ok. Das anderen vorzuwerfen: nicht ok.
Religiöse Verpflichtungen: in welchem Sinn? Der Begriff Liebe sagt Dir nichts?
Spießigkeit: ah, wer heiratet, ist in den meisten Fällen spießig? Nun gut, das sehe ich zwar ganz und gar nicht so, aber das kann ja jeder so sehen wie er mag.

Ich möchte eines Tages gern heiraten und das, was ich hier lese, überrascht mich zwar nicht, aber traurig finde ich es schon.
 
G

Gast

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  • #11
@Thomas - oh doch, das macht einen riesengroßen Unterschied, ob ihr verheiratet seid, oder nicht - siehe mein Posting 5 - außer du bekommst H4 und verdienst nicht viel und wirst auch kein Haus, Lebensversicherung oder sonst etwas finanzieren. Wenn sie mehr verdient als du, bekommt lieber keine Kinder - dann will sie bei der Trennung vielleicht den finanziellen Ausgleich, für ihren Karriereknick.

Ach ja, ich habe meine Männer nicht abgezockt, bin selbst daran vorbei geschlittert, evtl. für meine Männer zahlen zu müssen... Da hat Frau auch großes Interesse, die Scheidung schnell und freundschaftlich durch zu bekommen...
 
G

Gast

Gast
  • #12
MadMax

dieses romantische getöse um die ehe, konnte ich nie nachvollziehen.
für mich ist die ehe ein verwaltungsakt, bei dem die männer, im fall der scheidung, in der regel, die schlechtere position haben.
man(n) ist also gezwungen, einen ehevertrag zu machen, um beizeiten eine gerechte lösung für beide seiten zu finden - im fall der trennung.
ich sehe bei der ehe nicht die romantische seite, sondern einen knallharten rechtsvertrag zwischen 2 menschen.
so etwas widerspricht meiner vorstellung von einem zusammenleben mit einer geliebten frau.
 
  • #13
Wenn alles gutgeht ist es herrlich, nur leider bei mehr als 50% der Paare ist es nicht so. Und keiner denkt da schon an das mögliche Ende was dann die Anwälte reich macht.

Für mich gibts nur zwei Gründe zu heiraten: Wenn Kinder da sind, und wenn man den anderen versorgt haben will. Die Steuerklasse ist das dämlichste Argument von allen.

Ansonsten: Leasen ist sehr viel günstiger.

Ein Scheidungsgeschädigter.
 
G

Gast

Gast
  • #14
@12 leasen?verwechselst du da nicht was?
ein mann der es ernst mit einer frau meint sollte diese auch heiraten.nicht zu heiraten obwohl die beziehung gut läuft und mann frau auch angeblich liebt bedeutet für mich ein hintetrürchen offen zu lassen falls die kirschen in nachbars garten sich als noch süsser erweisen sollten.
w,32,verh.
 
L

lawrence

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  • #15
Entweder reich oder verheiratet - ich habe mich für Nr. 1 entscheiden ;-)
Heiraten ist echt überflüssig......
 
  • #16
Ich habe zwar nichts gegen das Heiraten aber prinzipiell ist es auch nichts was ich anstreben würde.
Standesamtlich ist es wie schon erwähnt wurde einfach nur das abschließen eines Vertrags was eigentlich alles andere als romantisch ist und kirchlich ist bei mir auch so eine Sache da ich nichts von der Kirche halte.
Ich sehe es eher als eine Art von Tradition. Ob man den Rest meines Lebens mit seinem aktuellen Partner verbringt oder nicht hat eigentlich nichts damit zu tun ob man dann heiratet oder nicht und wenn doch dann kann es ja eigentlich nur aus finanziellen oder gesellschaftlichen Gründen sein, was ja eigentlich eben nicht im Vordergrund einer Beziehung stehen sollte.
 
F

Fräulein Smilla

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  • #17
Ich würde gerne noch einmal in meinem Leben die Aussage hören- Du bist die Richtige und Ja, ich will Dich und habe die Hoffnung mit Dir lange zusammen sein zu können.

Ich bin ein romantisches Wesen- ich schäme mich....

Fräulein Smilla 7E1DA741
 
E

excuse-me

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  • #18
Als Mädchen träumt man mehr von der Hochzeit als von dem Mann.
Als Frau träumt man mehr von dem Mann als von der Hochzeit.

„...for better, for worse, for richer, for poorer, in sickness and in health, (...) till death us do part".
 
G

Gast

Gast
  • #19
Leider träumen viele Frauen erst von der romantischen Hochzeit, dann träumen sie vom vielen Geld des "Alten", setzen die Abzocke in die Tat um und suchen sich vorher/gleichzeitig/kurz danach einen neuen Lover - dann ist für den Mann der Traum vorbei, denn dann wirds zum finanziellen Albtraum...

Lebt eure Liebe, aber ohne Trauschein - wird für die Männer bzw. für wohlhabende Frauen auf jeden Fall billiger.

Ach ja, Eheverträge - schöne Sache - doch wer anfechten will, kann dagegen klagen und oft bekommen leider die ach so armen Ehefrauen und Mütter Recht - Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen!

In diesem Sinne - entscheidet Euch!
 
G

Gast

Gast
  • #20
Gemeinsame Kinder, ein gemeinsames Haus, gemeinsame Freunde - das werden die wirklichen Streßpunkte bei einer Trennung. Eine Heirat ist ein Vertrag, den man so gestalten kann, wie man will.

Wenn es so nur so einfach wäre, daß Ehevermeidung die Vermeidung von Ärger und Enttäuschung bedeuten würde!

Auf der anderen Seite ist eine Heirat eine schöne Möglichkeit, zum Partner JA zu sagen! Und wer wünscht sich das nicht?

w55
 
G

Gast

Gast
  • #21
zico,m
Für mich hat das Heiraten keine große Bedeutung,ich sehe es wie #5#10--Liebe braucht keinen Trauschein.Ohne Trauschein muß die Beziehung genauso zusammenwachsen--wenn nicht ist der Andere schnell weg.Es werden keine großen gesetzlichen Sicherheiten geboten,in deren "Woge"man nur mitschwimmt,also gibt es auch keine so großen Nachteile bei Trennung!
Leben und Leben lassen....
 
  • #22
Andere Threads zum Thema:

http://www.elitepartner.de/forum/was-spricht-noch-dafuer-zu-heiraten.html

http://www.elitepartner.de/forum/was-denkt-ihr-frauen-beim-text-ich-heirate-nur-mit-guetertrennung.html

Heirat ist kein besonderer Traum von mir, eher eine stabile, glückliche Partnerschaft. Angesichts der fragwürdigen Gesetzeslage kann ich jeden Mann verstehen, der vor der Heirat zurückschreckt. Geradezu grotesk, dass die Gesetze dazu führen, dass weniger geheiratet wird...
 
G

Gast

Gast
  • #23
ok, ich gehe heute nicht mehr einkaufen, denn morgen könnte meine Küche abgebrannt sein.

Ich möchte nicht heiraten, aber ich langfristig möchte ich nur mit dem Mann zusammen sein, der davon überzeugt ist, daß ich DIE Frau seines Lebens bin und der mich deshalb auch auf der Stelle heiraten würde.

w55
 
G

Gast

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  • #24
Madmax

zu #22
so viel zu der romantischen vorstellung...;-)
in der realität sieht es aber so aus, das miss right nur zu 50% miss right ist, obwohl 100% der männer/frauen dachten, miss/mister right an ihrer seite zu haben;-)

ich finde es viel ehrlicher,mit einer frau zusammen zu sein...ihretwegen...und nicht, weil mich ein vertrag bindet, der mich bei auflösung in den ruin treibt.
so weiss jeder, der andere ist seinetwegen mit ihm zusammen. gibt es einen besseren grund?
 
G

Gast

Gast
  • #25
@MadMax - stimmt genau! Ich bin mit meinem Partner heute zusammen, weil ich ihn liebe und respektiere - nicht weil er mir die Whg bezahlt oder mein Cabrio. (davon abgesehen, würde er dies als geschädigter Scheidungsvater eh nie tun - die finanziellen wie emotionalen Wunden sitzen zu tief)
 
B

Berliner30

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  • #26
@4 Schade das die Moderatoren deinen Frust, Beleidigung so stehen lassen, naja was solls. Ich finde deine Frage wie oben geschrieben sehr einseitig +frustriert und deine Antwort bestätigt diesen Eindruck. Zum Glück gibt es auch freundliche Menschen, aber das scheint nicht deine Stärke zu sein.
Diese Frage überschneidet sich auch mit bereits gestellten Fragen und da wäre eine Archivsuche sinnvoll.

Man heiratet eigentlich aus Liebe und wenn das Vermögensverhältnis sehr unterschiedlich ist, dann eben mit Gütertrennung &Co.
 
G

Gast

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  • #27
Ich hab mir mal eure Beiträge durchgelesen, weil ich in 15 Tagen heiraten werde, erstmal standesamtlich und nächstes Jahr kirchlich..warum ? weil`s geld dazu fehlt. Ich heirate meinen Freund nicht wegen des geldes, er arbeitet beim bund, verdient gut aber sehen tu ich nichts davon weil alles an sein uneheliches kind geht und er auch so noch viele dinge abzahlen muss.

<Mod.: weiterer Text entfernt, da es sich um keine Antwort auf die Fragestellung handelt. Bitte wenden Sie sich bezüglich Ihrer persönlichen Fragen an die entsprechenden Stellen (z.B. Krankenversicherer Ihres künftigen Ehemannes)>
 
G

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  • #28
Ich finde irgendwie nicht...bis auf die steuerlichen Erleichterungen! Die sind nach einer Scheidung aber auch so gut wie futsch:> Was bedeutet Heiraten überhaupt noch in unserer Gesellschaft bei den hohen Trennungsraten? Meines Erachtens zu einen traditionellen Mainstreamgehabe abgestumpft. Ok vielleicht liegt es daran, dass ich ein Mann bin und mich nicht seit mein Kindertagen wie eine Frau darauf freue /Ironie off Aber mal im Ernst...Was denkt die Allgemeinheit dazu? MfG 7E236067

Heiraten ... und im gleichen Atemzug Scheidung?
Ob sich ein Paar trennt, liegt m.E. schon ein bisschen am gesellsch. Einfluss - aber wer sagt denn, dass man nicht abseits vom Mainstream glücklich werden kann? Bloß weil sich Hinz und Kunz trennen, muss man das nicht gleichtun. (Ja, Beziehung bedeutet Arbeit und in unserer Spaßgesellschaft gibt's für Arbeit wenig Pluspunkte. Dann doch lieber hinschmeißen, der Markt ist doch voll von Suchenden.)

Ich finde, g e r a d e in d i e s e r Gesellschaft sollte man mit Außergewöhnlichkeiten (was Paare schließlich sind, die länger als 5 Jahre zusammen sind ;)) herausragen.
Und warum also nicht Heiraten + Ja-Sagen - somit Verantwortung übernehmen für einen anderen Menschen.

Nur mein Denken.
Andere sehen es anders :)
 
  • #29
Und warum also nicht Heiraten + Ja-Sagen - somit Verantwortung übernehmen für einen anderen Menschen.
... und ggf. lebenslang für ihn Unterhalt zahlen müssen, auch lange nach der Scheidung ?

Eine Frau sollte zwölf Jahre nach der Scheidung plötzlich Unterhalt zahlen. Weil ihr ex-Ehemann nun Sozialhilfe bekam. Wären sie nicht miteinander vh. gewesen, dann keine solche Unterhaltspflicht an den Staat.
Quelle: Von ihrer Arbeitskollegin.

Ein ex-Ehemann mußte weiter einen Teil seiner Rente abtreten, nach dem Tod seiner ex-Ehefrau. Weil deren Witwer einen Teil davon zugesprochen bekam.
Als der Witwer auch gestorben war, wurde weiter ein Teil seiner Rente abgezogen - nun an das Land Brandenburg.
Quelle: Fernsehen (ARD ?)
Wäre er nicht verheiratet gewesen hätte er seine ganze Rente.

Rentenausgleich ok. z.B. wenn die Frau als Hausfrau und Mutter keine eigenen Rentenansprüche oder weniger hat. Aber warum tlw. Rente an Leute etc., die mit dieser Ehe nichts zu tun hatten ?

Heiraten: Für einen Menschen JA sagen, und innig verbunden sein - OK.
Das mag schon sinnvoll sein, um dadurch eine feste Basis für diese Beziehung zu haben.
Aber bitte ohne Standesamt (und Kirche). Wer solche Gesetze macht, braucht sich nicht wundern, wenn man vor ihnen "flüchtet".
 
G

Gast

Gast
  • #30
Ich würde heiraten wollen, wenn ich mir sicher wäre, dass genau dieser Mann zwar nicht mein erster war, aber der letzte sein soll. Wenn ich mir genau diesen Menschen als meinen lebenslangen Begleiter vorstellen kann. Ganz davon abgesehen wäre es für mich schlimm,. bei einem Unglücksfall keine Auskunft und Besuchserlaubnis zu bekommen bei dem Menschen, der mir neben meinen Eltern und meiner Schwester der wichtigste ist. Eine Heirat wäre für mich ein Bekenntnis zueinander, nicht mehr und nicht weniger.

Einen Ehevertrag würde ich unterschreiben, da es leider keine Garantien im Leben gibt und dieser im Falle einer Trennung die Sache erheblich erleichtert und ihm (vlt. auch mir, je nach Vermögenslage) evtl. vorhandenes Misstrauen im Bezug auf die wahren Motive der Eheschließung nimmt.
 
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