• #31
Knappe Antwort mit Gegenfrage: NEIN natürlich bedeutet Beziehung nicht automatisch zusammen wohnen. Aber wenn du Wünsche entgegen der gesellschaftlichen Konventionen hast warum kommuniziert du sie nicht direkt?

Ich habe gar kein Problem damit wenn Karten von Beginn auf den Tisch gelegt werden, denn jeder kann sich Entscheiden wie er sein Leben gestalten möchte. Aber an Stelle deiner Partnerin würde ich mich nicht mehr wohl fühlen wenn so etwas essenzielles nach 1.5 Jahren Thema wäre.
 
  • #32
Nicht unbedingt aber eine Beziehung lebt auch durch Veränderung und durch eine Entwicklung. Es ist eben die Kunst die Balance zu halten zwischen Stabilität und Entwicklung. Ich muss bei diesem Thread IM recht geben. In eurem Fall ist es so, dass Ihr beide Kinder habt und es nicht nur von Euch zwei abhängt sondern auch von euren Kindern und euren Ex-Partnern. Persönlich würde ich mir diesen Schritt sehr genau überlegen, weil viele Beziehungen auch nach dem Zusammenziehen auseinander gehen. Es ist sozusagen wieder eine neue Probezeit für die Beziehung und bei euch gibt es viele "Störfaktoren". Vielleicht kannst Du/könnt Ihr euch einen 5 Jahre Plan machen. Das gibt ihr eine gewisse Sicherheit und Stabilität. Gleichzeitig gibt ihr Hoffnung, dass irgendwann eine Entwicklung in der Beziehung da ist.
 
  • #33
Was kommen gleich für Unterstellungen der Frau gegenüber.
Sie lebt doch ihr Leben gerade unabhängig, selbständig, hat alles im Griff, da steht nichts davon, dass sie einen Versorger sucht, oder anderes derartiges.

@frei hat die verschiedensten Motive gut zusammengefasst, warum Menschen diese oder jene Art der Partnerschaft zu wollen .
Warum manche zusammen ziehen wollen, andere nicht.
Es gibt genügend Menschen, die wollen, auch mit vielleicht nicht optimalen Gegebenheiten (wann ist es optimal) trotzdem mit einem Partner zusammen leben.
Für sie gehört zum WIR der Alltag, das Miteinander aufwachen, alles. .. Nicht ein Zeitplan und die Rosinen picken.
Die Überzeugung , dass wenn man den Alltag nicht zusammen leben kann, dass dann Grundsätzliches fehlt.

Ich kann alleine leben, aber auf Dauer möchte ich mit einem Partner ganz und gar zusammen leben, Alltag und Freizeit teilen - mit ausreichend Freiräumen. Nach dieser Zeit würde ich auch nachfragen.
Man hat sich kennen gelernt, schätzen, lieben?
Ich wäre dann bei dieser Aussage ziemlich verletzt, würde mich abgewiesen fühlen , auf eine Spaß- und Freizeitfunktion reduziert und die Konsequenz ziehen.
Dem diese unverbindliche Schönwetter LAT mit 2mal die Woche sehen, und mal Urlaub wäre mir auf Dauer zu wenig.

Ich kenne auch einige Patchwork Familien, wo man diesen Schritt wagte, mit mehreren Kindern - wer will, findet Wege.
Wenn ich aus Bequemlichkeit Nein sage , dann ist es mir die Partnerschaft nicht wert, also kann man es lassen.

Die Art, wie man Partnerschaft leben möchte, sollte man frühzeitig ansprechen, beidseitig, so wie es noch so andere grundsätzliche Themen (Kinder, Trauschein, Monogamie, etc) gibt.
Kompromisse gibt es nicht, es ist nicht eines richtig, das andere falsch - sondern individuell.

Wenn LAT für beide Beteiligten richtig ist , dann ist es Ihr Weg, dann passt es, analog bei F+.
Und wenn für andere Partnerschaft bedeutet, das Leben miteinander zu teilen, dann ist dies vielleicht altmodisch und für manche nicht zeitgemäß, aber für andere immer noch die Form, wie sie Partnerschaft leben wollen.
 
  • #34
Eine Beziehung kann jede Form haben mit der man sich wohl fühlt. Ich habe den Einzug meines Partners auch nur akzeptiert weil er beruflich viel unterwegs ist und mir so meinen Freiraum lässt. Leider drängen leider meistens die Männer aufs Zusammenziehen gerade wenn sie Kinder haben. Ich möchte aber mein Geld nicht für die Kinder dieser Männer ausgeben sondern für mich und meine Kinder. Mein Partner hat sein Haus auch behalten. W57
 
  • #35
Lieber FS ,
Ich lese hier einige Beiträge die für das Zusammenziehen plädieren ,
Du siehst es gibt immer Argumente die dafür oder dagegen sprechen.
Die Jüngeren unter uns, welche noch keine Ehe, Scheidung, Trennungskinder ect... hinter uns haben , neigen eher dazu ein Inniges Zusammenleben zu idealisieren.
Die Älteren .....nun, die sind in der Wirklichkeit angekommen und wissen aus dem bereits Erlebten wie schnell die Romantik ect. im Alltag verloren geht .
Natürlich kann man soetwas auch meistern aber die Möglichkeit , sorry, sind gering.
Desweitern brauchen gerade Trennungskinder ( auch deine schon
' Großen ' ) Beständigkeit .
Nichts ist für Sie schlimmer als wechselnde Partner , Schulwechsel,
Freundeswechsel und was eben alles dazu gehört.
Ihr solltet aber trotzdem darauf achten mehr Zeit gemeinsam zu verbringen, teils mit den Kindern , aber auch genug Zeit zu zweit.
Ich würde an deiner Stelle nichts überstürzen und verstehe deine Bedenken gut.
Alles Gute !
 
  • #36
Naja, von Beziehung hat sicher auch jeder einen anderen Begriff. Beziehungen hat man zu vielen Menschen. Zu Verwandten, Freunden, Kollegen, zu seinem Hausarzt, etc. Liebesbeziehungen kann man auch zu einer Bordsteinschwalbe haben. Das sagt erstmal noch nichts aus.

Die entscheidende Frage ist aber: will ich eine (im familiären Sinne ) PARTNERSCHAFT mit der Person, mit der ich eine Liebesbeziehung habe? Ich für meinen Teil kann das nur bejahen.

Habe ich eine Partnerschaft mit einem Menschen, den ich nur zweimal die Woche sehe? Hier wieder ich, für meinen Teil, sage dann: das ist für mich unmöglich. Kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Dann bleibe ich lieber alleine. Eine Partnerschaft mit Liebe zeichnet sich für mich gerade durch den Alltag aus, ich kann überhaupt nicht verstehen, wieso viele Menschen sich so extrem vor Alltag fürchten. Diesen gemeinsam zu bewältigen, darin liegt doch der Sinn einer Partnerschaft, ob mit Kindern oder ohne, und wenn ich mich in so einer Besuchsbeziehung wiederfinden würde, fühlte ich mich in die Teenagerzeit zurückversetzt, als man bei Mama und Papa wohnte und der Besuch brav klingeln musste und zu einer bestimmten Zeit wieder weg sein musste, weil die Familie dann wieder ihr eigenes Ding macht. Das ist für mich kein Leben und schon gar nicht, wenn ich jemanden liebe.

Also: ich finde, Zusammenleben und sich den kleinen und großen Schwierigkeiten und Kompromissen stellen, formt die Persönlichkeit und das Sozialverhalten positiv, und gehört für mich zum Erwachsensein einfach dazu. Just my two cents.
 
  • #37
Oder ist es mehr eine für beide komfortable F+, weil ihr gar nicht die Zeit habt, eine "richtige" Beziehung zu führen? Ist ja völlig ok, aber man sollte nicht zwanghaft versuchen, das dann in eine "gesellschaftlich anerkanntere Form" zu quetschen.
Hm, man muss dem Ding ja nicht unbedingt einen Namen geben, finde ich.
Ob es sich um eine richtige Beziehung oder LAT oder F+ oder irgendetwas anderes handelt und wer definiert, um was es sich handelt, erst recht, ob nur eins davon in Ordnung ist, finde ich vollkommen egal.
Es zählt einzig und allein, ob die beiden Beteiligten damit zufrieden sind.
Alles was zwei erwachsene Menschen im Einvernehmen machen, ist gut und richtig.

Sieht nun aber so aus, als sei eine der beiden nicht zufrieden.
Bisschen blöd, dass die Frau das erst nach so langer Zeit angesprochen hat. Kann schon sein, dass sie dachte, es sei selbstverständlich, dass es immer und unausweichlich zum Zusammenziehen kommt, wenn die Beziehung schön und fest und verbindlich ist.
Das denken hier, den Beiträge nach, andere Frauen auch.
Deine Freundin hat nun etwas gelernt und die Mitleser hier vielleicht auch, nämlich, das man so etwas besser ansprechen sollte.

Jemand weiter oben hat noch andere Dinge von ähnlicher Tragweite aufgelistet, die man am besten schnell ansprechen sollte.
Die LAT-Nummer spreche ich auf jeden Fall an, falls ich nochmal in die Situation kommen, dass es einen Anlass dazu gibt, Kinder ja oder nein muss ich mit 51 nicht mehr ansprechen, aber ich muss unbedingt bei einem ( fiktiven ) neuen Mann ansprechen, dass ich keinen Sex möchte, denn das dürfte weit ab vom Üblichen liegen.
Klar, sind dann 99,9% aller Männer schnell weg, aber es nützt ja nichts, es mit ihnen zu versuchen.

Und hier genauso, auch wenn die Quote der Kompatiblen im vorliegenden Beispiel viel höher liegen dürfte.
Frauen in meinem Alter können sehr leicht einen Mann finden, der auch nur LAT will. Männern fällt das sicher nicht so leicht, aber es gibt auch für sie genügend Frauen.

Lieber FS, bitte sei jetzt ehrlich, mache der Frau keine Hoffnungen, die du nicht erfüllen willst, halte sie nicht hin.
Gib ihr die Möglichkeit, sich zu trennen, wenn dein Modell für sie nicht dauerhaft in Frage kommt.
Wenn du ihr diese Möglichkeit nicht geben willst, weil du lieber mit ihr zusammenbleiben willst, musst du im Sinne der Fairness das Zusammenziehen in absehbarer Zeit umsetzen.
Außer, sie ist einverstanden, dass alles so bleibt wie bisher und damit auch wirklich zufrieden ist. Kann ich mir aber nicht vorstellen...

w 51
 
  • #38
Mach dir auch klar, dass du in ein paar Jahren auch wieder für kinderlose Frauen, oder solche, die auch ältere Kinder haben, interessant wirst!

Natürlich hat eine so Beziehung ohne Zusammenwohnen immer etwas von Affaire, oder Freundschaft+ ...aber das ist eben auch genau so!

V.m48

1. Was willst du dem FS damit sagen, dass er auch für andere Frauen interessant wird? Das ist er sicher auch jetzt schon und die Frau hat womöglich auch einen Verehrer. Komisches Statement deinerseits.

2. Beziehung ohne gemeinsame Bleibe ist immer noch eine Beziehung außer es wurde von vorneweg klargestellt, dass es nur eine F+ oder Affäre ist. Ich kenne einige Paare die in einer glücklichen Beziehung leben, nur eben LAT. Auch komisches Statement deinerseits.

FS,

Wenn du LAT leben möchtest ist das vollkommen in Ordnung. Du solltest dies deiner Partnerin in Ruhe klarmachen. Sie hätte dir ja auch von Beginn an sagen können, dass sie irgendwann zusammenziehen möchte. Auch bzgl der Kids und der hier bereits genannten Aspekte Stabilität und Ruhe würde ich an deiner Stelle eher deinem Gefühl folgen und nichts überstürzen. Vielleicht denkst du ja in ein paar Jahren anders darüber. Ihr seid ja erst 18 Monate zusammen.

Ich finde es generell immer wieder erstaunlich wie schnell immer alles gehen muss, sobald der Beziehungsdeckel aufgesetzt wird. War bei meinem Ex ähnlich. Bevor wir zusammen kamen, waren wir beide länger Single. Als wir dann zusammen waren, wollte er nach einem halben Jahr schon zusammen ziehen. Als wäre man vor irgendwas auf der Flucht. Ein halbes Jahr, nachdem wir zusammengezogen waren, kam die Trennung. Ich persönlich würde auch eine Zeit (2-3 Jahre) LAT bevorzugen, wenn die Beziehung dann immernoch stabil ist, KÖNNTE man über eine gemeinsame Bleibe nachdenken. Daher denke ich, sollte man sich nicht zu etwas zwingen was man nicht möchte, das macht einen nur unglücklich.
 
  • #39
Guten Morgen,
In einigen Posts find ich mich klar wieder, während ich mit einigen gar nichts anfangen kann. Ich möchte auch auf Eure gestellte Fragen eingehen.

Was die Gründe dagegen betrifft, wir haben uns ja lange unterhalten, bei mir ist es eher so es gibt kein Grund dafür, wie frei schrieb. Ihr Hauptargument mehr Zeit miteinander zu haben, heißt in Wirklichkeit nur im Bett nebeneinander zu schlafen. Denn der Alltag und die Aktivitäten von uns beiden bleiben ja gleich. Wir wohnen auch nur etwa 10 Minuten mit dem Auto entfernt.

Auch beim Zusammenwohnen kann sie noch nicht VZ arbeiten gehen, weil die Betreuung für den Kleinen fehlt.

Und es ist für uns eine Beziehung, wir reden über unsere Urlaube, wie wir die Feiertage verbringen, über unsere Sorgen und die der Kinder, wir haben uns schon mehrmals bewiesen, wir können uns aufeinander verlassen.

Über unsere Wünsche und Vorstellung haben wir gesprochen, da kam das Zusammenziehen nicht vor eher die Verwirklichung eines gemeinsamen Lebenstraums, weshalb wir uns überhaupt erst kennengelernt haben.

Sie wollte dieses Wochende zum Nachdenken haben, mal sehen wie sie sich entscheidet. Die Warnung von frei werde ich nicht außer acht lassen.

Danke für all Eure Erfahrungen, Ratschläge und Meinungen.
 
  • #40
Das ist doch der Kern der Frage und nicht auf Deinem Mist gewachsen.

Schön für Deine FB die Du geführt hast und hier gefragt hast.

Ich bin ein vehementer Patchwork-Gegner, gute Patchwork-Decken finde ich aber klasse. Nur muss man alles so zusammenknubbeln nur weil die Erwachsenen poppen wollen?

Nein zusammenziehen auf gar keinen Fall.

DU bist ein vehementer Patchwork-Gegner. Ich bin ein vehementer Gegner gegen LAT-"Beziehungen", wo man keine weiteren Zukunftaussichten hat.
Genau, darüber hab ich in meiner Frage ausgelassen, stimmt.
Und was hat meine frühere Frage damit zutun ?
Nichts.
Ich hab für mich die Erfahrung gemacht, dass so etwas nicht klappt und die Beziehung getrennt.
Bei mir war das immer ein Thema in der Beziehung gewesen aber meine Ex hat es einfach immer verschoben.
Hier wurde es nach und nach Thematisiert und am Ende ist auch da rausgekommen, dass man verschiedene Bedürfnisse und Vorstellungen hat.
@ErikDo , was für ein Befürworter oder Gegner du bist ist genauso interessant oder uninteressant, wie meine Einstellung.
Am Ende ist halt alles Ansichtsache und Ehrlichkeit in den ersten Beziehungszügen zahlt sich einfach immer aus.
Wenn ich etwas Befürworte oder Gegen etwas bin, spreche ich das immer in den ersten Monaten des Kennenlernen an.
Wie bei meiner Ex kann man sehen, nicht immer macht der andere das auch.
Trotzdem ist das der einzige Weg zu deinen eigenen Bedürfnissen.
 
  • #41
Ist das für Euch auch so, hätte ich wirklich von Anfang an deutlich sagen müssen ich will nicht zusammenwohnen?
Ja, ich denke, dass hättest du kommunizieren sollen. Und gleichzeitig hätte sie kommunizieren sollen, dass ein Zusammenleben für sie zu einer "richtigen Beziehung" dazu gehört.

Ich kann sie verstehen, für mich wäre eine solch "Schönwetterfreundschaft" auch nichts nach meinen Vorstellungen und diese fehlende Perspektive würde mich zum Rückzug veranlassen.

Ich kann dich verstehen, deine Kinder sind schon groß, ihr habt als Familie eine Form des Zusammenlebens gefunden, die euch gefällt. Du bist mit sehr wenigen Treffen zufrieden und willst dich nicht fester binden.

Beide Einstellungen sind okay - aber eben nicht miteinander kompatibel.
 
C

Charline

Gast
  • #42
Nein, eine Beziehung bedeutet nicht automatisch, dass man zusammen wohnt.
Trotzdem meine ich, dass der FS frühzeitig hätte sagen sollen, dass für ihn ein Zusammenwohnen (grundsätzlcih?) nicht in Frage kommt. Wahrscheinlich hätte seine Freundin sich dann gar nicht auf ihn eingelassen.
Wenn man sich nur zwei Mal in der Woche trifft (in diesem Fall noch nicht mal zwei volle Tage), dann ist das keine Beziehung, sondern eine Affäre. Ist ja auch nichts gegen einzuwenden, wenn zwei erwachsene Leute das so wollen. Aber hier will ja nur einer so leben.

Genau das habe ich auch spontan gedacht, als ich die Frage gelesen habe.
 
  • #43
Ich finde es ganz normal, wenn Liebe da ist, dass man zusammenzieht,

Moin,

...ich liebe diese von Herzen kommend, formulierte Schlichtheit.

Als soziales Wesen ist es ein Bedürfnis, sein Leben mit einem lieben und vertrauten Menschen zu teilen. Es macht Sinn, denn Glück verdoppelt sich und Widrigkeiten werden minimiert. Klammert man die Schlechtwetterzeiten aus und genießt nur die Schönwetterzeiten, verwandelt sich die Liebe irgendwann in eine abgestandene Kloake, weil es zu wenig Entwicklungspotential gibt.
Zu einer Beziehung gehört, dass man teilt, die fiesen, wie die schönen Dinge und nicht nur 2 x 24 Stunden in der Woche. Das reicht doch gerade, um körperliche Bedürfnisse zu befriedigen. Mindestens 14 Stunden kann man noch runterrechnen, wegen der nächtlichen Schlafphasen. Ebenso die Zeit der Annäherung, die ja immer durch längere Strecken unterbrochen wird und Zeit frisst, um immer wieder neu, gemeinsam auf einen Punkt zu kommen.

Ich denke, hier geht es vorwiegend darum, zu klären, was für eine Beziehung das mit euch ist. Was ist es für dich, was für sie.
Hinter den Andeutungen, bezüglich Zusammenziehen, kann sich ein ganzes Paket Bedürfnisse verstecken.

In 2 x 24 Stunden war wohl wenig Zeit, Grundlegendes zu kommunizieren, das ist der Nachteil. Es bricht doch so einiges weg und wer sein starkes ICH mit eigenen Bedürfnissen nicht so zementiert hat, dass er das Aufmüpfen seiner Seele überhört, der spürt eine Leere, ein Bedarf, eine Sehnsucht. Diese Sehnsucht, die die Liebe, wenn es denn überhaupt eine ist, ganz selbstverständlich durch ein übereinstimmendes Bedürfnis nach mehr Nähe, auch geistiger Natur, fordert.
Hier fühle ich eine undifinierbare Beziehungskiste, aber keine Liebe.
 
  • #44
@Benny85
Natürlich ist die Einstellung wichtig.

Ganz deutlich ist auch die Tendenz, derjenige der noch keinen Nestbau mit ein paar Küken geschafft hat, für den gehört Zusammenwohnen dazu(Ausnahmen wie gehabt).

Superpost @Blindfisch, ich krieg es auch nicht in den Kopf warum sich geschiedenen oder getrennte Elternteile nicht mal ein paar Jahre zurücknehmen können und sich ihrer wichtigsten Aufgabe stellen. Obwohl ich selber eher Nähe brauche, würde ich so was meinen Kindern nicht antun. Wenn ich mich dann einsam fühle hole ich mir einen Hund.

Sie wollte dieses Wochende zum Nachdenken haben, mal sehen wie sie sich entscheidet. Die Warnung von frei werde ich nicht außer acht lassen.
Vielleicht sieht sie ein wie unrealistisch ihre Vorstellungen sind.
 
  • #45
heißt in Wirklichkeit nur im Bett nebeneinander zu schlafen.

....sie möchte mehr Nähe spüren, du bagatellisierst das und misst dem ein *nur* bei. Damit signalisierst du Distanz.

da kam das Zusammenziehen nicht vor eher die Verwirklichung eines gemeinsamen Lebenstraums,

...arbeitet ihr noch aktiv an der Verwirklichung eures Traumes, oder ist das eingeschlafen?

Sie wollte dieses Wochende zum Nachdenken haben, mal sehen wie sie sich entscheidet.

...solltest du nicht auch darüber nachdenken, wie man sich in der Mitte treffen könnte? Seid ihr jetzt ein Team, auch wenn nur an zwei Tagen, oder nicht?
 
  • #46
Ihr Hauptargument mehr Zeit miteinander zu haben, heißt in Wirklichkeit nur im Bett nebeneinander zu schlafen. Denn der Alltag und die Aktivitäten von uns beiden bleiben ja gleich. Wir wohnen auch nur etwa 10 Minuten mit dem Auto entfernt.
Das finde ich von dir eine etwas merkwürdige Argumentation... Wenn ihr zusammen wohnen würdet, dann wäre es auch so, dass ihr euch nur einmal in der Woche sehen würdet und einen Tag am Wochenende?
Trotzdem hat man beim Zusammenleben doch abends noch kurze Gespräche, Ankuscheln im Bett, gemeinsamer Kaffee am Morgen - grundsätzlich doch auch viel mehr Spontanität.
Und es ist für uns eine Beziehung, wir reden über unsere Urlaube, wie wir die Feiertage verbringen, über unsere Sorgen und die der Kinder, wir haben uns schon mehrmals bewiesen, wir können uns aufeinander verlassen.
Das wäre MIR zu wenig. Das Leben besteht ja nicht hauptsächlich aus Urlauben und Feiertagen. So wenig wie ihr auch seht, redet ihr ja nicht unbedingt akut über Sorgen... Vielleicht ist ihr das alles zu wenig. Ich kann es verstehen. Irgendwie passt ihr da gar nicht zusammen.
 
  • #48
Nur da war nie die Rede von, daher habe ich ihr vorgestern gesagt, für mich kommt ein Zusammenwohnen in der jetztigen Phase nicht in Frage. Den einzigen Vorteil den ich sehe, man spart Geld. Wir haben uns lange darüber unterhalten, sie hat die Ansicht zu einer richtigen Beziehung gehört das Zusammenwohnen.

Ist das für Euch auch so, hätte ich wirklich von Anfang an deutlich sagen müssen ich will nicht zusammenwohnen?

Nein, hättest Du nicht müssen!

In einer Kennenlernphase stellt man keine Checkliste auf, was in x Jahren zu sein hat. Umgekehrt hätte sie sagen müssen, dass sie in x Jahren zusammen ziehen will...

Ich sehe es wie @Joggerin
Auch müssen ja die Kinder untereinander klarkommen. Ich denke da ist viel Stress vorprogrammiert.

Dein Sohn zieht nun zu Dir und wird nur noch wenige Jahre bei Dir wohnen, hoffentlich in dieser Zeit auch mal die ein oder andere Freundin mit nach Hause nehmen. Warum soll er sich jetzt mit einer anderen Frau, ihrem 6jährigen Kleinkind und 11jähriger Tochter unter einem Dach auseinandersetzen? Damit die Frau ihren Willen hat, ihre Kinder versorgt werden und Geld spart? Wenn es ihr um "mehr gemeinsame Zeit" geht (legitim), dann richtet es entsprechend durch Organisation ein. Klappt, wenn man planen kann...

Wenn ihr die Beziehung nicht passt, soll sie sich einen anderen Mann suchen.

Geniesse lieber Deine Zeit mit Deinem Sohn, denke an seine Bedürfnisse und mach noch ein paar schöne Sachen mit ihm. Danach schwärmt er in sein eigenes Leben aus.

Für die meisten Frauen, so würde ich sagen, trifft das zu. Sie möchten bei grösseren Emotionen zusammenziehen. Ob da das Geld eine Rolle spielt? Weiss ich nicht.
Natürlich spielt es in den meisten Fällen eine Rolle. Drehen wir doch mal den Spiess um: Die älteren Kinder der Frau wären (fast) außer Haus, der Partner hat zwei sehr junge Kinder und will zusammenziehen, weil er sonst beleidigt spielt - ganz ehrlich: wie viele Frauen würden sich dieses Szenario antun?

m, 39
 
  • #49
Wenn ich mir heutige 20 jährige Buben und Mädels anschaue, haben die schon 30 Mal betrogen und die Partner gewechselt und leben alle polygam. Und finden das auch alle ganz cool so. Ursache ist oft das instabile Beziehungskonzept der Eltern.

Nicht das zur Schau gestellte Beziehungskonzept ist entscheidend. Entscheidend ist,
- ob ein respektvoller Umgangston vorgelebt wird
- ob mit den Kindern viel kommuniziert wird
- ob Kinder zum nachdenken und reflektieren ermuntert werden (Mütter haben vor Jahrzehnten gerne den Satz gesagt "Was hast Du Dir denn dabei gedacht?";-) )

Nur dann haben Eltern die Chance, gegen die äußeren Einflüsse und dem (kranken) Zeitgeist entgegen zu wirken...

m, 39
 
  • #50
Soso, die pubertierenden bzw. erwachsenen 'Kinder' die noch daheim wohnen, dürfen dann ihre Liebespartner & Freunde öfter mal mit nach Hause nehmen, weil das ist normal.
Aber die Eltern dieser Kinder dürfen keines diesbezüglichen Ansprüche an ihre eigenen neuen Beziehungen haben und sollen sich damit begnügen ihren 'festen' Partner nur 1x pro Woche und an 1 Tag des Wochenendes zu sehen ...
Echt krass, hey!
Das finden manche hier drin normal? Dann lebt doch selber so!
Ich würde es NICHT wollen.
Männer mit derartigem Familien-Anhang & Lebenseinstellungen, können mir gestohlen bleiben.

Das sind verlorene Jahre für jeden Menschen der echte Beziehung leben möchte. Da werden Gefühle ausgenutzt und hingehalten.
Das ist Zeit-Diebstahl. Das ist Energie-Raub.
Bitte gib die Frau frei!
 
  • #52
Wenn es nicht um Familiengründung oder Kostenoptimierung geht, ist doch ein hohes Nähebedürfniss ein Grund für Zusammen ziehen.

Der FS hat die Dichte seines Kontakts deutlich beschrieben und ist damit zufrieden. Arbeit, Haushalt, Kinder, Freunde und Hobbies lassen wahrscheinlich auch überhaupt keinen weiteren Freiraum zu.

Freunde und Hobbies für die Partnerin zu reduzieren oder diese an die Partnerin anzupassen kann sich irgendwann als fataler Fehler erweisen.

Ich z.B. war bis zu viermal wöchentlich mit meiner Exfrau tanzen. Die gemeinsamen Außenkontakte waren zum großen Teil andere Tanzpaare sowie Kontakte über die Kinder. Nach der Trennung war dies für mich suboptimal.

Die Hausaufgaben reduzieren sich natürlich in einem gemeinsamen Haushalt etwas durch Arbeitsteilung. Allerdings kommt es dabei meist zu diversen Rangeleien. Aber man ist dabei immerhin zu Zweit, sich nah. Man bekommt dadurch mehr Paarzeit.

Ich bin eher Nähe orientiert. Im Zusammen ziehen sehe ich dann doch mehr Nachteile. Ich will keine nervigen Konkurrenzkämpfe.

Interessanterweise senieren selbst distanzierte Frauen regelmässig übers zusammen ziehen. Auf meine Frage "Was das soll?", kam "Man muss doch wohl träumen dürfen"
 
  • #53
Und es ist für uns eine Beziehung, wir reden über unsere Urlaube, wie wir die Feiertage verbringen, über unsere Sorgen und die der Kinder, wir haben uns schon mehrmals bewiesen, wir können uns aufeinander verlassen.
Wäre mir persönlich auch zu wenig.
Ich möchte mit meinem Partner ein familäres Gefühl haben.
Zu einander nach Hause kommen, den Abend gemeinsam ausklingen & den Tag Revue passieren lassen, sich ggf zusammen über die Arbeitskollegen aufzuregen oder über lustige Dinge, die im Alltag so passieren, zu lachen, sich gemeinsam Abends in Bett kuscheln & morgens wieder nebeneinander aufzuwachen.
Den anderen mal in der Früh mit Kaffee etc zu überraschen oder sich sonst irgendwie gegenseitig den Alltag zu erleichtern & zu sehen, wie er sich freut. Spontan XY machen, spontaner Sex, weil man ja schon gemeinsam im Bett liegt/in der selben Dusche duscht, usw.
Natürlich muss auch jeder seine Freiräume behalten & man muss nicht jeden Abend zu 2. vor dem TV sitzen & jeder muss auch seine eigenen Erfahrungen machen können, aber ich brauche auch gemeinsame Weiterentwicklung & gemeinsame Erfahrungen in einer Beziehung.
Wir sind ein Team. Ich möchte Teil seines Lebens sein & umgekehrt.
Das ist doch einiges mehr als "Nur nebeneinander im Bett zu schlafen".

Wenn man sich nur 2x die Woche sieht, hätte ich dann den Druck, diese seltene Zeit zu Zweit dann nicht großartig mit Gesprächen über Sorgen etc belasten zu wollen.
Ein Gesprächspartner mit dem ich halt 2x die Woche über Urlaube, Feiertage & dann auch bissel über Sorgen reden kann, mit Sex, wäre mir langfristig einfach zu wenig.

Aber muss natürlich jeder selbst wissen.
Wenn ihr da sehr unterschiedliche Wünsche habt, passt es wohl nicht.. Das nächste Mal rechtzeitig kommunizieren..
 
  • #54
Ich bin auch der Meinung,das in einem solchen Konstrukt einen zusammen wohnen eher nicht funktioniert.
Warum auch, das geht mit der Zeit eh auf die Nerven und gibt Stress. Und welcher Mann tut sich Stress schon gerne freiwillig an.
 
  • #55
In einer Kennenlernphase stellt man keine Checkliste auf, was in x Jahren zu sein hat. Umgekehrt hätte sie sagen müssen, dass sie in x Jahren zusammen ziehen will...

Guten Abend,

je früher man formuliert, welche Beziehungsform man gedenkt einzugehen, je besser. Das hat wenig damit zu tun, was zu sein hat, sondern was man anstrebt und möchte. Ebenso sind Absprachen und Gefühle nicht statisch, sie verändern sich im Laufe einer Beziehung. Man sollte in regelmäßigen Abständen Bestand aufnehmen und sich darüber austauschen, inwieweit es noch übereinstimmende Wünsche und Bedürfnisse gibt und welche Anpassungen nötig sind. Dem einen oder anderen, den Schuh zuzuschieben, er hätte, sollte....ist Kindergarten. Zu einem Konflikt gehören zwei. Hier geht die Freundin des FS in eine Nachdenkphase und trifft eine Entscheidung, während der FS auf das Ergebnis wartet....und dann???. hat er hoffentlich darüber nachgedacht, wie der Weg zur Mitte beflastert werden soll.

Für mich wäre die Beziehung, weil sie keine ist, längst beendet. Mir wäre dieser Mann zu halsstarrig, knorrig und in einer Wachstarre einbetoniert, um erfassen und nachvollziehen zu können, was die Aussage der FS wirklich bedeutet und diese als *nur* eigentlich totgetreten hat.
Beziehung in jedweder Form bedeutet, aufeinander zugehen und in der Mitte treffen. Wenn das Glockengeläut dafür nicht reicht, dann Klappe auf und die Karten offen auf den Tisch, statt mitzunehmen, was mitzunehmen geht. Ja, auch um der Kinderwillen, die soziales Verhalten wenigstens ansatzweise lernen könnten, statt die Fortsetzung als zweites Kapitel in ihrer gestörten Familienkonstellation ohne Vater, bzw. Mutter.

Natürlich spielt es in den meisten Fällen eine Rolle

...nein das tut es nicht, denn diese in Stein eingemeißelten Behauptungen entstammen entkoppelten Kleinhirnen.
Selbst wenn, eine Beziehung heißt nehmen, geben und teilen. Dazu gehören auch Ungleichgewichte, egal ob immaterieller oder materieller Natur, die eine gelebte Zweisamkeit ausgleicht.

Ich denke, wir sprechen hier von Beziehungen und nicht von einem sich gegenseitigen Verkackeiern auf *Teenienivea*, was mit einem Erwachsenenniveau nicht vergleichbar ist.
 
  • #56
je früher man formuliert, welche Beziehungsform man gedenkt einzugehen, je besser

Prinzipiell ja, nur dann hätte die 38jährige Frau mit ihren zwei kleinen Kindern beim FS keine Chance gehabt.

Man sollte in regelmäßigen Abständen Bestand aufnehmen und sich darüber austauschen, inwieweit es noch übereinstimmende Wünsche und Bedürfnisse gibt und welche Anpassungen nötig sind.

Völlig richtig. Nur wenn eine Seite eben keine Anpassungen vornehmen möchte hat die andere Seite es zu akzeptieren. Die Freundin des FS kann sich ja trennen.

Wir sehen uns meist einen Wochentag, da fahr ich zu ihr wegen dem 6jährigen. Am Wochenende sehen wir uns mindestens einen Tag, so klappte es gut, dachte ich.

Ob die Freundin des FS mit 38 und zwei kleinen Kindern auf dem Beziehungsmarkt so schnell einen Partner findet,
- der sich um den Kleinsten kümmert
- einen Urlaub zu sechst auf die Reihe bekommt
- mindestens einen gemeinsamen Tag am WE hinbekommt
- nur 6 Jahre älter ist

mag ich bezweifeln.

m, 39
 
  • #57
Ich möchte gern näher darauf eingehen warum ich keinen Grund pro sehen kann und das nebeneinaner schlafen als 'nur' bezeichnet habe.

Mit Sicherheit geht es vielen ähnlich also ich halte mich nicht für besonders ausgebucht. Ich hab eine 40 Stunden Woche, vier Abende in der Woche an denen ich unterwegs bin. Am Wochende treffe ich meist nochmal meine Eltern dann mit Geschwistern und deren Familie. Die Freunde möchte ich auch mal sehen.

Meine Freundin hat genau so zu tun, natürlich wegen der jüngeren Kindern etwas anders organisiert. Sie hat auch noch wesentlich mehr Hausarbeit zu erledigen, während meine Tochter bei uns ein paar Sachen übernimmt, aber bei uns entsteht keine Unordnung mehr.

Trotzdem hat man beim Zusammenleben doch abends noch kurze Gespräche, Ankuscheln im Bett, gemeinsamer Kaffee am Morgen - grundsätzlich doch auch viel mehr Spontanität.

Ankuscheln im Bett ja, nur wir sind beide Morgenmuffel und sprechen uns mit dem Morgenkaffee in der Hand nicht an. Ich weiß auch nicht wie wir beim zusammenwohnen spontan sein sollten, dass geht gar nicht mit den Kindern. Da sind unsere derzeitigen kurzfristigen Treffen deutlich spontaner, wenn sie Lust hat und der Kurze ist beim Training kommt sie schnell vorbei.

Jetzt muss ich schnell Schluss machen, losfahren und hören was sie zu sagen hat.
 
  • #58
Interessanterweise senieren selbst distanzierte Frauen regelmässig übers zusammen ziehen.

...das ist nicht interessant, sondern normal, dass bei einem halbwegs intakten Seelenhaushalt Bedürfnisse aufkeimen können und dürfen. Ob sie gelebt werden, ist eine andere Sache, dazu gehört der zweite Part, denn einer allein kann eine Zweierbeziehung nicht leben.
Der Wunsch nach körperlicher Nähe, gepaart mit dem Gedankengut, keine nervigen Konkurrenzkämpfe zu wollen, boykottieren unbewusst jede neue Liebe, die sich als Drama äußert und im Sande verläuft. Noch schlimmer, sie äußert sich auch im Verhalten als nonverbale Unterstellung, dass der neue Partner konkurrenzkampflustig ist. Die dann dosiert, komplizierte Nähe, wie auch immer, ist die Reaktion darauf.
 
  • #59
Also was ich hier mal wider lerne

Partnerschaft ist dann für die meisten doch eher ein unverbindliches Konstrukt.
Man trifft sich, wenn man mag, oder eben nicht.
Man verbringt zwar Zeit miteinander, neuer aber alles nach Kknfliktpotential aussieht - also alles, was die eigene Komfortzone betrifft.
Man möchte Single sein und Verpartnert.

Kompromisse , WIR, Gemeinsam?

Ja, wenn man zusammen zieht, muss man einige Fragen klären, manches sich zurecht finden. Mal macht der eine einen Schritt, mal der andere.

Manchmal ist es auch schwieriger, aber sieht man noch den Gewinn? Nicht materiell, sondern an Qualität?
Eine Partnerschaft, die das Wort verdient , beinhaltet Partner sein.
Miteinander lachen, weinen, miteinander einschlafen, aufwachen, die kleinen Gesten im banalen Alltag, sich freuen , wenn man nach Hause kommt - da ist jemand. Jemanden mal verwöhnen dürfen, nicht als Gast, sondern dazu gehörend.
Ich möchte nicht dauerhaft zu meinem Partner fahren oder ihn anrufen, komm.

Wenn ich nochmal eine Partnerschaft eingehe, dann nur mit der Prämisse, zusammen und WIR, und das beinhaltet, das Leben miteinander zu teilen. In einer Wohnung.
Nähe, Verbundenheit.

Wenn ein Mann dies nicht möchte, dann passt er nicht zu mir.

Einen Handwerker oder Versorger brauche ich nicht. Aber ich möchte einen Herzensmensch.
 
  • #60
Am Wochende treffe ich meist nochmal meine Eltern dann mit Geschwistern und deren Familie. Die Freunde möchte ich auch mal sehen.
Wozu brauchst du dann eine Freundin? Du bist unter der Woche ausgefüllt und am WE auch. Deine Freundin bekommt deine Zuneigung, NACHDEM alle anderen " versorgt sind". Deswegen will deine Freundin zusammen ziehen. Eisschef hat gemunkelt, zwei Mal in der Woche sehen bedeutet nicht unbedingt zwei mal Sex. Nun, du hast kaum Zeit für sie und vielleicht auch nur einmal die Woche Sex. Ich gebe vielen Foristen recht- es sieht nur nach Bettgeschichte aus, damit es nicht so offensichtlich aussieht, hast du ihr " mindestens einen Wochentag" eingeräumt. Wie grosszügig.Ich bin freiheitsliebender Mensch und momentan will ich nicht Mal einen " Freund". Hätte ich aber einen, wäre ich sehr irritiert , wenn ich mich einreihen soll, bis ich dran bin mit seiner Zuneigung. Wenn du verpartnert bist, egal LAT oder nicht, kannst du kein Leben mehr führen, als ob du allein bist. Der Partner bekommt immer(!) Priorität und wird in die Entscheidungen miteinbezogen. Dann siehst du deine Freunde eben nicht so oft und besuchst eben nicht jedes WE deine Eltern. Außerdem, warum kannst du nicht dahin deine Freundin mitnehmen, schließlich gehört sie zu Familie? Oder doch nicht? Du trennst sauber ihr und dein Leben und deine Freundin spürt das.
 
Top