• #1

Hellseherei + Horoskop in Sachen Liebe = Hokuspokus?

Zu meinem 36. Geburtstag bekam ich ein besonderes Geschenk: Ein Horoskop, das mir ein gefühlvolles neues Lebensjahr verspricht. Ich glaube nur zu gerne daran - und erinnere mich in meinem neuen Artikel
prompt auch an die Prophezeiungen einer Wahrsagerin zum Thema Mr. Right.

Welche Erfahrungen haben Sie mit Astrologie & Hellseherei gemacht? Fragen Sie die Sterne oder höhere Mächte um Rat für Ihr Liebesleben oder sehen Sie so etwas eher kritisch?

Ihr Fräulein Wunder
 
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  • #2
ich gehöre zu den ganz wenigen die sagen: Ein abschließendes Urteil kann ich mir nicht bilden. "Zufälligerweise" hat mein langjähriger Lebenspartner dasselbe Sternzeichen wie ich (hatte ihn nicht danach ausgesucht). -- Woran ich überhaupt nicht glaube und was in meinen Augen Blödsinn ist: Tages-Horoskope.

Für möglich halte ich, dass bestimmte Charaktereigenschaften besonders oft - aber nicht immer natürlich - jeweils für die einzelnen Sternzeichen zutreffen. Für mich selbst und mein Sternzeichen kann ich das sagen.

Man sollte aber nicht unterschätzen, dass so etwas wie Suggestion, Autosuggestion sowie Selektive Wahrnehmung bei dem Ganzen eine Rolle spielen könnten.

W
 
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  • #3
Mich gruselt. Ab einem bestimmten Zeitpunkt scheinen Frauen völlig den Bezug zur Realität zu verlieren, zu ihrem Alter, zu ihrem Aussehen, zu ihrer Umwelt. Gelebte Esoterik ist das sicherste Mittel alle einigermaßen vernünftigen Männer zu verscheuchen, das ist sowas von völlig danenben, da fehlen alle Worte.

Und nein, deinen Beitrag habe ich nicht gelesen, das wäre völlige Zeitverschwendung.
 
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  • #4
Ich schließe mich Nr. 1 an. Ich gehöre zu denjenigen, die versuchen, sich zu solchen Themen objektiv zu verhalten und sich ebenso spielerisch wie aber auch seriös damit zu beschäftigen. Nur dann kann man es vernünftigerweise ablehnen oder daran glauben. Ungeprüfter Glaube daran wie auch ungeprüfte Ablehnung sind nichts als irrationale Vorurteile.
Seriöser Umgang damit heißt für mich, gute Literatur zu dem Thema (und keine Liebesratgeber àla "Welches Sternzeichen passt zu mir") zu sichten und sich mit vollständigen Horoskopen (nicht nur das Sonnenzeichen) inklusive Transitprognosen zu beschäftigen. Oft funktioniert das erstaunlich genau. Aber sicher nicht nach dem Motto: "Heute treffen Sie Ihren Traummann". Konkrete Voraussagen dieser Art .lassen sich mit der Astrologie nicht machen. Wohl aber lassen sich Tendenzen bestimmen, in welchem Lebensbereich sich zu bestimmten Zeiträumen Turbulenzen ergeben und welche Qualitäten und Entwicklungspotenziale sie haben.
Wer sich jemals etwas näher mit Wissenschaftstheorie beschäftigt hat, dem ist klar, dass auch so manches, was sich wissenschaftlich nennt, im Grunde nicht wesentlich fundierter ist als die Astrologie.
 
  • #5
Bis zu dieser Fragestellung warst Du mir eigentlich ganz sympatisch.... Jetzt wird mir auch so langsam klar wieso Du noch suchst, auch wenn ich natürlich nicht davon ausgehe dass das Artikelbild wirklich Dich abbildet.

Sorry- nur die wenigsten Männer können mit einer Frau was anfangen die ,warum auch immer, einen "professionellen" Astrologen oder gar Wahrsager aufsucht. Beides sind nichts anderes als professionelle Betrüger die Dir gerne mal erzählen was Du gerne hören magst.

Nicht die Sterne sondern nur DU selbst kannst Dir den bezaubernden Kerl holen- am besten indem Du Dich von diesem genzen Esoterik-kram frei machst. DU hast Dein leben in der Hand, nicht irgendwelche Sterne, Kaffeesätze, Kristallkugeln oder Tarotkarten.
 
  • #6
Zum Thema Wahrsagerei kann man sich gar nicht objektiv verhalten!
Wie bitte sollen Milliarden von Lichtjahren entfernte Fixsterne miteinander Verbindungen und Konstellationen eingehen, die noch dazu unser Schicksal beeinflussen bloß weil wir sie mehr oder weniger fantasiebegabt der besseren Orientierung wegen mit Linien verbunden haben. Hilfe!
Ich muß ehrlich sagen, einen Menschen, der ernsthaft ein solches Gesprächsthema vorschlägt könnte ich für den Rest meines Lebens nicht mehr ernst nehmen.[mod]
 
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  • #7
Wer daran glaubt, der mag darin Halt finden. Ich sehe daran nichts anderes, als andere nicht nachweisbare Glaubenwege.
Damit meine ich sowohl Religionen, wie auch Wissenschaftsgläubigkeit (sofern diese nicht deutlich zu belegen ist).
 
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  • #8
Karten legen zu lassen, selber zu legen oder das Wahrsagen ist eine jahrtausendealte Geschichte.

Ich denke, dass Karten durchaus eine momentane Situation aufzeigen können. D.h. Wer steht zu wem in welchem Verhältnis. Gefühle anderer Beteiligter sind für mich reine Spekulation des Kartenlegers, wobei das auf seine Intuition ankommt und es auch viele Scharlatane gibt.

Ich halte es für gefährlich wenn Menschen nach Kartenbildern leben. Ich selbst bestimme mein Leben und bin in der Lage täglich meine Entscheidungen zu treffen. Kartenbilder ändern sich je nach Entscheidung, was wiederum zeigt, dass es in meiner Hand liegt wie mein Leben verläuft.

Vor Jahren habe ich, just for fun, auf Geburtstagen von Freundinnen Karten gelegt. Da hatten wir immer einen Heidenspass und haben viel gelacht. Was ich allerdings oft feststellen musste war, dass die Karten der Vergangeheit wiederspiegelten was passiert war. Besonders auffällig war das wenn mal jemand mit dabei war, den ich nicht kannte und mir der jenige bestätigte das meine Worte seine Vergangenheit wiederspiegelten. Das kam mir selbst manchmal unheimlich vor, denn alles was ich in den Karten sah war reine Intuition und hat nichts mit "Wissen" zu tun.

Es gibt sicher Dinge zwischen Himmel und Erde die nicht greifbar sind, aber sein Leben nach etwas zu leben, dass von einem anderen "gesehen" wird, halte ich, wie gesagt, für gefährlich.

Leider sind es oft die unsicheren und verzweifelten Menschen, die sich Hilfestellungen im esoterischen Bereich holen und dafür viel Geld ausgeben und ausgenutzt werden. Starke Persönlichkeiten brauchen das nicht.
 
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  • #9
Das ganze nennt sich Barnum-Effekt und wird von Menschen ausgenutzt, die damit an anderen Menschen Geld verdienen. Ihr habt die Wahl, weiterzuschlafen und Horoskope zu lesen oder aufzuwachen.
 
  • #10
Horoskope und Charakterisierung über Sternzeichen empfinde ich als totaler Schwachsinn. Da mag vielleicht einmal im Jahr ein Horoskop zutreffen und nur weil ich als Waage besonders harmoniebedürftig bin, heißt das noch lange nicht, dass ich, wäre ich im Januar geboren, nicht eben dieses Bedürfnis hätte.

Nun habe ich allerdings eine Frau kennengelernt, die die Kunst der Mayas studierte und lehrte (u.a. besuchte sie Kurse bei Schamanen). Als wir uns das erste Mal sahen, konnte sie mir bereits eine detaillierte Beschreibung meines Seelenzustandes anhand der Energie, die mich umgibt, liefern. Ich habe keinerlei Glaube an Übersinnliches und ein nüchternes, naturwissenschaftliches Denken, aber das hatte mich bereits sehr beeindruckt. Dann hatte ich sie gebeten, mir meinen persönlichen Mayakalender auszurechnen und bekam eine Charakterstudie, die den Nagel auf den Kopf traf. Zusätzlich berechnete sie mir meinen Lebensweg mit all meinen Aufgaben (beinhaltet meist seelische Aufarbeitung gewisser Zustände), die ich bewältigen muss, um mein Lebensziel zu erreichen. (Der Maya-Kalender spricht allerdings nicht von Liebe bzw. Wann finde ich meinen Partner etc.)
Das hat mich unheimlich fasziniert und meine Einstellung zu diesen Dingen ein wenig geändert.
 
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  • #11
An Wahrsagerei glaube ich nicht. Ich lese hin und wieder Horoskope aus Jux.
Manchmal lese ich auch in anderen Foren über Sternzeichen, wer angeblich so zusammen passen soll, die Charaktereigenschaften der verschiedenen Sternzeichen...und musste so feststellen-vieles deckt sich mit meinen Erfahrungen. Z.B. hat mich mal interessiert wie Steinbock Männer so sein sollen und echt viele Frauen haben das Gleiche geschrieben was ich bei meinem Freund festgestellt habe. Zufälle????
Ist ja auch egal-ich richte mich nicht nach Sternzeichen, aber ein Schütze, Jungfrau, Zwillinge, Löwe, Widder, Fische Mann möchte ich eben trotzdem nicht ;-) (hatte ich auch noch nicht!!!)
Eine Fische W
 
  • #12
Wer es braucht...
Ich war früher ganz voreingenommen gegen diese Eso-Quatsch. Mittlerweile glaube ich, dass das für manche genau solche Lebenshebelchen sind, wie für andere eine passende Statistik oder eine wissenschaftliche Erklärung die in 5 Jahren von der nächsten Lehrmeinung abgelöst wird.
Es geht um den Effekt, den solche Sachen in uns auslösen. Wer Entscheidungen an andere delegieren will, glaubt an "schon amerikanische Forscher haben" oder eben an das aktuelle, schweineteure Horoskop. Manchmal ist es einfach Selbstüberlistung oder aber ein Trick, um der Stimme des Unbewussten Ton zu geben. (dazu zähle ich auch das Lesen von unterhaltsamen, nicht ernst gemeinten Liebshoroskopen.)
Ich bin manchmal ziemlich abergläubisch. So mit ganz kleinen Sachen. Das sind einfach Rituale, um mich zu disziplinieren oder mich entscheiden zu können. So lange das niemand anders (und meine Intelligenz) beeinträchtigt, halte ich das für eine kleine Marotte.
Ich weiß, dass mein Glauben an Mächte von außen immer dann da war - ohne daß ich es wollte - wenn ich mich völlig hilflos und Menschen und Situationen ausgeliefert gefühlt habe. Da habe ich mir von Freundinnen etwas über Horoskope und Numerologie erzählen lassen...
Deshalb erstaunt es mich nicht, daß es vor allem alleinlebende Frauen in den Wechseljahren sind, die den großen Eso-Flitz bekommen. Es ist für mich Bewältigungsversuch einer damit oft einhergehenden Lebenskrise.
 
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  • #13
Um es in den Worten von der bedauerlicherweise verstummten Frederika auszudrücken:
" Horoskope sind Mumpitz"
Leider hatten sowohl meine Mutter in meiner Teenagerzeit, als auch mein Vater ( seine neue Frau pendelte) ein Fable für Tarot, Heilsteine, I Ging, Pendeln und Rituale wie Räuchern.
Ich lehnte das für mich zu 100 % ab!! Tja und dann:

In einer Phase des verzweifelten Hoffens auf die Liebe eines Mannes, der mich nur begehrte und verar... ( ehrlich war er bis zum Schluss nicht) begann ich Tarotkarten zu legen.
Immer und immer wieder.. rief bei Hotlines an.. ging zu Wahrsagern..
Achtung: Das kann von einem harmlosen Freizeitspass in Sucht umschlagen.8 und teuer werden!

Ich hab irgendwann nichts mehr getan, gekauft, erwartet ohne irgendein Orakel zur Hilfe zu nehmen, keinen neuen Menschen an mich herangelassen ohne das Horoskop in allen Einzelheiten zu studieren ( der Stress, die ganzen Daten unauffällig zu erfragen..)
Jetzt 3 Jahre später bin ich einigermaßen geheilt. Muss mich von meinem Suchtmitteln aber auch fernhalten.
Manchmal erwische ich mich das ich denke..
..das und das passiert wenn.. ( ich z.b auf die Uhr schaue und eine ungerade Zahl im Sekundenbereich auftaucht.. )
Ne Leute, von mir keine Empfehlung.. nur Warnung
 
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  • #14
Es sollte doch klar sein, dass Hellseherei und Horoskope dir keinen Traummann vom Himmel zaubern können und dir eine Wahrsagerin dir niemals einen genauen Termin nennen kann, wann du deinen Traummenschen kennen lernst - und wenn sie es macht und dir dafür noch Geld abnimmt, dann ist das schlichtweg nur eins: Bauernfängerei mit den Dummen der Gesellschaft, die an alles glauben, was man ihnen so vorsetzt.

Für den einen oder anderen Menschen ist Esoterik sinnvoll, wenn er unter massiven Entscheidungsschwierigkeiten leidet. Viele Menschen brauchen einfach nur mal einen Kicks und einen Glauben als Stütze in ihrem Leben, woran sie sich klammern können, wenn alles schief geht oder um ihrem Leben eine neue Richtung und Motivation geben zu können. Sei es das Christentum oder Esoterik. Welcher Glauben auch immer: von Nichtstun kommt kein Partner ins Leben. Glaube ist nur ein Trostpflaster für (ich sage mal frech) psychisch labile Menschen, die alleine schlichtweg nicht mehr klar kommen. Zugegeben, ich habe auch mal gerne Kartengelegt, aber sicher nicht, mit dem Hintergrund, dass das echtes Wahrsagerei ist, sondern nur aus Gag, um mal neue Gedankenwege einzuschlagen und Denkblockaden zu lösen. Eine Therapie mit professionellen Gespräch täte es wohl genauso.

Für Menschen, die die Partnersuche oder irgend ein anderes Problem psychisch schwer mitnimmt, der kann im Kartenlegen vielleicht ein Wohlbefinden finden. Vielleicht auch eine neue Inspiration, was in seinem Leben zu ändern. Menschen brauchen ja oft nur einen neuen Anstoß im Leben, und schon läufts besser.

Ich finde es aber faszinierend, dass es immer noch Erwachsene und scheinbar sehr intelligente Menschen gibt, die wohl tatsächlich ernsthaft irgendwie ein bißchen an sowas glauben. Wirklich faszinierend! Das erschließt sich mir eine ganz neue Marktlücke!
 
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  • #15
Ich selbst halte von Esoterik und dem ganzen anderen Kram überhaupt nichts. Wahrsagen, Kartenlegen, Schamanismus - alles Humbug und totale Geldmacherei für Menschen, die sich wohl an diesen teuren Strohhalm klammern.

Was ich festgestellt habe, dass es Sternzeichen gibt, die so ganz und gar nicht zu mir passen.

w
 
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  • #16
Sollte eine Frau jemals anfangen, mir meinen Charakter anhand meines Sternzeichens erklären zu wollen, renne ich ganz schnell weg!

m
 
  • #17
Einige scheinen sich wohl nicht wirklich Gedanken über die Konsequenzen zu machen die es nach sich ziehen würde wenn diese Sachen wirklich funktionieren würden. Diese wären so gewaltig das Horoskope/Hellseherei absolut allgegenwärtig sein müssten.
Insbesondere in der Wirtschaft könnte sich kein Konzern dann erlauben ohne diese Sachen zu arbeiten und wenn es funktionieren würde wäre es da schon lange aufgegriffen worden.

Ein weiterer Punkte ist das Horoskope, Hellseherei etc. es noch nie geschafft haben einer wissenschaftlichen Untersuchung standzuhalten. Das allein sollte jedem halbwegs vernünftigem Menschen reichen.

Aber selbst wenn man davon ausgeht das diese Sachen tatsächlich funktionieren würden so ist dennoch Fakt das der Großteil derjenigen die sich damit Beschäftigen Scharlatane sind. Das heißt wenn man sich Horoskope ansieht wird man nie wissen ob diese jetzt von jemanden erstellt wurden der es wirklich kann oder eben nur von einem Scharlatan.
Insbesondere da Scharlatane nicht einfach nur irgendeinen Blödsinn verzapfen sondern gezielt dafür sorgen das ihre Aussagen richtig erscheinen, darüber gibt es ganze Bücher was für Methoden da angewandt werden.
 
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  • #18
Schade, dass Esoterik hier mit Dummheit, Verarsche und "Frauen ab einem gewissen Alter" gleichgesetzt wird. Im Gegenteil. Gerade weiter entwickelte Menschen besinnen sich wieder mehr und mehr auf das Ursprüngliche, unsere eigentliche Bestimmung, die so gar nichts mit Geld scheffeln und Karriereleiter zu tun hat. Menschen, für die Esoterik nur Humbug und Geldmacherei ist, haben sich offensichtlich noch nicht richtig mit diesem sehr umfassenden Thema beschäftigt...schade. Ich lese keine Horoskope, kann aber an mir mehrere Wesensmerkmale entdecken, die für einen Widder typisch sind. Wahrsagerei gibt, wenn seriös ausgeführt (ja, es gibt auch solche, die`s können!) nur Auskunft über den jetzigen Zustand, da der Mensch über einen freien Willen verfügt. Zu all den Sendungen im Fernsehen sage ich auch: Abzocke. Ich glaube daran, dass nichts im Leben ohne Grund geschieht, ich nehme homöopathische Mittel ein und lasse mich energetisch behandeln. Hat zwar nicht direkt mit Esoterik zu tun, aber wer nicht offen für Neues ist, dass rationell nicht erklärbar ist, verpasst viel, vor allem den Anschluss.
w/43, promovierte Ärztin
 
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  • #19
...unsere eigentliche Bestimmung, die so gar nichts mit Geld scheffeln und Karriereleiter zu tun hat. Menschen, für die Esoterik nur Humbug und Geldmacherei ist, haben sich offensichtlich noch nicht richtig mit diesem sehr umfassenden Thema beschäftigt...
w/43, promovierte Ärztin

Sorry, aber das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun - Geld scheffeln vs. Esoterik. Man kann auch abseits vom Karriere- und Geld-mainstream leben, OHNE der Esoterik verfallen zu sein. Die Natur und das Leben und die Begegnungen mit der Schöpfung sind wunderbar genug, es braucht dazu einfach keine Esoterik zur Verbrämung! Und leider, leider wird Esoterik (oder was sich so nennt) nun mal doch größtenteils für Geld scheffeln verwendent. Z.B. die Heilsteinindustrie mit ihren manipulierten, stabilisierten, gefärbten und was weiß ich noch alles Steinen, die ansonsten auf Halde landen würden. Esoterik ist großteils schlicht und einfach ein Geschäft! m43.
 
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  • #20
Naja, soviel Wahrheitsgehalt wie in religiösen Aussagen - nämlich keiner. Aber oft eine Hilfe, um die Lebensbewältigung zu erleichtern.
 
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  • #21
nur zur Klarstellung: ich halte nichts von Esoterik und auch gar nichts von Horoskopen.
ABER - wenn jemand von sich selbst sagt, er/sie sei ein typischer xyz, dann interessiert mich das doch, weil es viel über die Person selbst aussagt, mit welchen Eigenschaften sie sich gern identifiziert. Männer sagen gern, dass sie ein typischer Stier oder Löwe seien....
 
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  • #22
Endlich mal jemand, #17, der es wagt, eine andere Meinung zu vertreten als eine glücklicherweise
verstummte Forums-Vielschreiberin.
Natürlich sind Horoskope in Zeitschriften Mumpitz. Ernstzunehmende Astrologie hat damit nichts zu tun, und viele der Sachen, von denen hier die Rede ist, werden zur Geldschneiderei missbraucht.
Man muss schon sehr genau hinsehen und bereit sein, über den Tellerrand hinauszusehen, um hier die Spreu vom Weizen zu trennen. Aber es gibt den Weizen.

w, Wissenschaftlerin mit akademischem Titel und verheiratet mit einem Mann, der mit all dem nichts zu tun hat, sich aber nicht so leicht abschrecken lässt und ließ und einräumt, dass es Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, die sich nicht so leicht erklären lassen
 
  • #23
Hm, man soll nie nie sagen...
Früher kannte ich mich mit den Sternzeichen nicht aus. Horoskope las ich morgens in der Zeitung aus reiner Neugier, um sie anschließend wieder zu vergessen. Dann meldete ich mich bei EP an. Neben jeder Chiffre erscheint das Sternzeichen des Probanden und irgendwann beginnt ein neugieriger Geist, danach zu googeln. Und ja, ich lasse mich mittlerweile beeinflussen, obwohl es mich auch ärgert. So ist mir ein Zwilling lieber als ein Steinbock. Nur es laut sagen? Dem vermeintlich Zukünftigen mitteilen? Nein! Schließlich will ich auch nicht als verschrullte Alte gelten und damit im Papierkorb verschwinden. Denn der vermeintlich Zukünftige kann ja nicht wissen, dass ich mich nicht 24 Stunden am Tag über Sternzeichen unterhalte und die Entscheidung, welche Wandfarbe ich wähle, nicht dem Pendel überlasse.

Schon in der Vergangenheit wurden die hellen Geister verlacht und geschnitten, die auf Abwegen unterwegs waren. Denn erst musste einer wissenschaftlich anerkannte Nachprüfung standgehalten werden. Und wer weiß? Vielleicht sind unsere Wissenschaftler eben noch nicht so weit.
Als ich Jugendliche war, war dieses Gläserrücken der Renner. Für mich war nicht entscheidend, was genau ausgesagt wurde, sondern dass es funktionierte. Seit dem bin ich offen. Es gibt eben noch mehr, als das was bewiesen ist. Nur das Wahre vom Unwahren zu unterscheiden traue ich mir nicht zu.
Insofern: Ich bin nicht hörig. Ich bin neugierig.
 
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  • #24
Ich würde mich von diesem okkulten Krempel absolut fern halten und mich damit nicht abgeben.
 
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  • #25
Schon in der Vergangenheit wurden die hellen Geister verlacht und geschnitten, die auf Abwegen unterwegs waren. Denn erst musste einer wissenschaftlich anerkannte Nachprüfung standgehalten werden. Und wer weiß? Vielleicht sind unsere Wissenschaftler eben noch nicht so weit.
.

Da gebe ich Dir selbst als Naturwissenschaftler Recht.
Andererseits muss die Esoterik und Astrologie erst den Beweis erbringen, dass es irgendeine messbare Eigenschaft gibt, die sich aus den Sternzeichen ableitet. Das ist bisher leider nicht gelungen.
Ebensowenig konnten Astrologen durch befragen der Persönlichkeitsmerkmale das Sternzeichen voraussagen - zumindestens nicht öfter als durch reines Raten.
Wo keine messbare Eigenschaft, da kann auch nichts erklärt werden.
Natürlich kann es zu einem Placebo-effekt kommen, dh. Du hast einmal oder zweimal eine Erfahrung mit bestimmten Sternzeichen gemacht und achtest auf bestimmte Merkmale verstärkt.
 
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  • #26
Da gebe ich Dir selbst als Naturwissenschaftler Recht.
Andererseits muss die Esoterik und Astrologie erst den Beweis erbringen, dass es irgendeine messbare Eigenschaft gibt, die sich aus den Sternzeichen ableitet.

Manche Dinge kann man nicht erklären. Zum Beispiel die Liebe. Wie soll die wissenschaftlich nachgewiesen werden?

Ich denke, es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als wir Menschen denken können. Die Beschreibungen zu meinem Sternzeichen passt wie die Faust aufs Auge, leider auch die negativen. Ich habe vor einigen Wochen ein Buch zu dem Thema nach 20zig Jahren wieder gelesen. Vor 20zig Jahren stand drin, dass mein Sternzeichen sehr zu Magenproblemen neigt. Ich habe einen Schreck bekommen, denn ich habe tatsächlich seit einigen Jahren ein Magenproblem.

w
 
  • #27
Der Unterschied von Esoterik zu Wissenschaft besteht doch nicht darin, dass bei ersterer noch kein Beweis erbracht wurde (siehe Higgs-Boson).

Welcher Art soll der Einfluss von Sternenkonstellationen auf den Menschen sein? Strahlen? Wann fängt das an? Bei Befruchtung? Wie verändert sich der Einfluss, wenn ein Kind zu früh oder zu spät auf die Welt kommt bzw. die Geburt künstlich herausgezögert oder eingeleitet wird? Welche Wechselwirkung dieser Einflüsse gibt es mit anderen, bewiesenen Einflüssen auf den Charakter des Menschen (genetisch, erzieherisch)? Usw.

Es ist nicht primär das Problem, dass diese Fragen nicht beantwortet werden können, aber es ist doch sehr bezeichnend, dass sie gar nicht gestellt werden.

Für mich ist Esoterikglaube u.ä. ein Ausschlussgrund bei einem Partner. Zum Glück gibt es das bei Männern nicht so häufig wie bei Frauen.
 
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  • #28
Im Gegensatz zur männlichen Mehrheit, bin ich der Meinung, dass die Zuschreibungen ähnlicher Charaktereigenschaften in Abhängigkeit vom Geburtszeitraum in sehr viel früheren Zeiten oder auch in einigen abgelegenen Regionen bis ins anfängliche 20. Jahrhundert sehr wohl Ursachen gehabt haben kann. Im Winter war die Ernährung und die Umweltsituation nunmal eine andere als im Sommer und der Organismus der werdenden Mutter war diesen äußeren Umständen entsprechend ausgesetzt. Heutzutage denke ich, dass Horoskope Unterhaltungscharakter haben, auch wenn die ein oder andere Frau festzustellen glaubt, dass Spitzenpolitiker überwiegend Widder oder Löwe sind (die Kanzlerin aber nicht, womit das Gegenteil bewiesen ist). Hellseherei und Fokusierung auf Horoskope würden bei mir als Mann einige Fragen aufwerfen und mich sehr wahrscheinlich in die Flucht schlagen.
m 43
 
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  • #29
"Vor 20zig Jahren stand drin, dass mein Sternzeichen sehr zu Magenproblemen neigt. Ich habe einen Schreck bekommen, denn ich habe tatsächlich seit einigen Jahren ein Magenproblem."

Genau solche Dinge verstehe ich nicht an Horoskopgläubigkeit.
Ich neige genauso zu Magenproblemen wie meine Vater, meine Mutter und mein Bruder. Faszinierenderweise haben wir alle vier verschiedene Sternzeichen.

Horoskope sind witzig, wenn man sich gemeinsam am Küchentisch vorliest, dann tragen sie auch zur Lebensqualität bei, als Kind fand ich das super ;)

Was Gast um 23.27h schreibt, dem stimme ich auch zu. In früheren Zeiten war es ein massiver Unterschied, welchen Gefahren/Ereignissen/Temperaturen man in welchem Monat ausgesetzt war. Heute ist das weitgehend ausgeglichen.

Des weiteren möchte ich allen, die sich so sehr mit ihrem Sternzeichen identifizieren können, raten, sich wirklich mit dem Barnum-Effekt zu befassen, der hier schon erwähnt wurde.
w31
 
  • #30
Hallo Ihr Lieben, danke für Eure Antworten! Ich hätte doch mit wesentlich heterogeneren Meinungen gerechnet... Ich möchte aber gar nicht so sehr darauf eingehen, welche Charakterzüge einem Sternzeichen zugeschrieben werden, sondern interessiere mich eher für die Vorstellung von "Schicksal" und "Dingen zwischen Himmel und Erde", die hier schon angerissen wurden... Hier sind ja viele extrem rationale Vertreter unterwegs, für die ein Glauben an etwas Höheres ein Ausschlusskriterium für eine Partnerschaft ist. Gilt das eigentlich auch für Religion für euch? Für die Vorstellung von einem Leben nach dem Tod? Eben - auch für die unsichtbare Liebe, für die es niemals Beweise gibt? Wo hört es auf, wo fängt es an? Das finde ich schon krass.

Um einige Vorstellungen gerade zu rücken: Ich hänge nicht nächtelang in der Warteschleife zum TV-Kartenlegen ;-) ... Bin einfach neugierig und fasziniert von der Vorstellung, dass es mehr gibt als das, was man sehen und greifen kann. Nicht mehr, nicht weniger.

Ein Vergleich: Noch immer befassen sich Schulmediziner häufig nur mit körperlichen Symptomen und der Wissenschaft und lassen das Seelenleben unbeobachtet. Nein, ich meine damit nicht, dass ein Krebskranker sich an einen Heiler wenden soll... Aber psychosomatische Erkrankungen entstehen nun mal durch innere Konflikte. Der Einfluss der Psyche auf die Gesundheit ist ein gutes Beispiel dafür, dass es nicht immer der Königsweg ist, sich an Sichtbares zu klammern. Oder?
 
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