• #1

Herausforderungen und Tipps für werdende Mütter und Väter?

Welchen Herausforderungen sind werdende Mütter und Väter heutzutage ausgesetzt? Wie wird der Alltag einer ehemals berufstätigen Frau umorganisiert? Was gibt es zu regeln? Vor welchen Herausforderungen stehen die werdenden Väter? Welche Tipps und Erfahrungen können Sie weitergeben? Vielleicht ist dieser Magazinartikel auch ganz interessant zum Thema Kinder.
 
  • #2
Man findet sich in einem komplett neuen Leben wieder was 100% fremdbestimmt ist von den Bedürfnissen eines Babys welchen 24 h Betreuung braucht. Dazu kommt eine Hormonüberschüttung die die Frau zu einer unberechenbaren Furie macht die am Mann kaum Interesse zeigt. Den Tipp den ich geben kann ist, nicht nur die Rolle der Mutter leben, sonder auch immer noch die Frau sein wollen und das auch leben.
 
  • #3
- Perfektionsdrang runterschrauben;
- lernen, Dinge zu delegieren
- einen geregelten Tagesablauf einführen, Zeitmanagement perfektionieren
- mit den Großeltern vereinbaren, daß das Kind eine Nacht pro Woche bei ihnen schläft damit
- sich das Paar nicht als Paar abhanden kommt

ansonsten: siehe Beitrag 1.
 
  • #4
Alles gelassener betrachten - Ruhe ausstrahlen, keine Anspannung.
Lernen, mit weniger Schlaf auszukommen, ggf, in Etappen schlafen.
Sich darüber freuen, daß das Kind immer größer wird.
Gute Nachbarn haben, die sich am Babygeschrei / Kinderlärm nicht aufregen
Als Mutter nicht enttäuscht sein, falls das Interesse des Mannes am Kind nach den ersten sechs Monaten nachläßt - ist bei den meisten Väter so, völlig normal.
Als Mann nicht eifersüchtig sein, wenn nun die Kind/er an erster Stelle bei der Mutter sind.
Die Beziehung/Ehe nicht vernachlässigen.
 
G

Gast

  • #5
Hallo,
Erstens und Wichtigstens: Kümmert Euch darum, wie man mit einem Kind um geht. Offensichtlich ist es nicht so, dass man das einfach kann. Es lässt sich aber lernen.
Zweitens: Organisiert Euch.

Ad 1:
Ich hatte aus dem Alter von 6 Jahren Einiges über Säuglingspflege behalten und wusste noch, was man gegen wund werden tut etc. Im Auffrischungskurs 25 Jahre später musste ich dann vernehmen, dass sich gewisse Dinge geändert hatten. So vergiftet man heute die Babys nicht mehr, indem man ihnen die Augen mit Borwasser auswäscht.

Zur Erziehung (im weitesten Sinne, nicht Unterdrückung!) gibt es eine Menge Kluges und Dummes zu lesen. In diesem Thread steht Einiges:
http://www.elitepartner.ch/forum/was-ist-wichtig-bei-der-kindererziehung-24085.html
Ich habe als #12 die Dinge geschildert, die mir geholfen haben.

Dann gibt es Elternkurse, man muss sie nur suchen. Bei uns organisieren das Elternvereine (hab' vorher auch nicht gewusst, dass es das gibt.) Da habe ich ne Menge Nützliches erfahren wie etwa:
- Nicht der, der am lautesten brüllt, ist der Unschuldige.
- Streiten macht nur vor Publikum richtig Spass.
- etc.

NIE Probleme mit dem Kind vor dem Kind besprechen, das hat so einen Touch von Glamour, der es für das Kind sehr attraktiv macht, sich jeder Lösung zu widersetzen.

Selbstverständliches möglichst als Solches behandeln. Meine Frau hat einfach erwartet, dass ein müdes Kind irgend wo und irgend wie schlafen kann. Das ging dann auch so. Es hat mich die Wände hoch getrieben, wenn Eltern vor dem Kind genüsslich dargelegt haben, warum er/sie halt nur unter ganz bestimmten Umständen schlafen kann. Das traf dann natürlich auch zu.

Ad 2:
Sobald es möglich war, dass ich unseren Erstgeborenen auftanken konnte, bin ich vor meiner Frau schlafen gegangen. Sie hat ihn letztmals versorgt und hat mich in der Nacht schlafen gelassen, damit ich frisch zur Arbeit gehen konnte. Um 0400 h bin ich leise aufgestanden habe ihn in aller Ruhe gewickelt und betankt und bin etwa um 0600 h zur Arbeit. Danach war noch einige Zeit Ruhe und meine Frau konnte sich etwas erholen.

Eine Falle für Viele, die Kind UND Haushalt versorgen: Die Versuchung ist gross, die Zeit, während der das Kind schläft, für gewisse Arbeiten zu nutzen. Gelegentlich ist das auch unbedingt nötig. In allen anderen Fällen sollte die Betreuungsperson die Zeit nutzen, um sich zu erholen.

Kinder schaffen es locker, Ihre Bezugspersonen zu kreischenden Ungeheuern zu machen. Ich jedenfalls verstehe heute Leute die Ihre Kinder zu Tode schütteln oder prügeln viel besser, als vorher, auch wenn ich das nicht gut heisse. Gibt es Anti-Aggressions-Training für Eltern?

Eine Pause von wenigen Tagen kann auch sehr helfen. Meine Frau hat einmal einer Kollegin, die wirklich am Ende war, angeboten, ihr Kind zu versorgen, damit diese einige Tage Ferien machen konnte. Es hat Wunder gewirkt. Ebenso bei Ihr selbst, als ich sie für kurze Zeit in ein schönes Hotel schickte.

Grüsse M / 60
 
G

Gast

  • #6
als mein 1. kind geboren war, habe ich als 1. die zeitschrift eltern abbestellt. nichts von dem was dort zu lesen war, traf auf meine tochter zu.

aus reinem selbsterhaltungstrieb rate ich: denk daran dass du ein mensch bist und somit nicht perfekt. ein haus kann nicht klinisch rein sein, wenn du nur 3 stunden am tag schläfst und den rest des tages mit einem baby auf dem arm durch die gegend läufst.

halte dich an zeiten fürs das schlafen des kindes, also mittagsruhe und ganz wichtig: abends IMMER zur gleichen zeit ins bett. NUR dann hast du auch zeit für dich.

1 x im monat eltern oder freunde bitten, das kind für eine nacht oder ein wochenende zu nehmen, damit auch das PAAR nicht zu kurz kommt.

w53
 
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