• #91
Mangelndes Selbstvertrauen, Konkurrenz, etc. Da ist das Unglück bereits meilenweit erkennbar und Verliebtsein und Schwärmerei einfach irrational.
Lieber Andreas
Dein Konversationsstil hier im Thread erscheint mir recht vif, habe den Eindruck, da ist bei dir so im Zwischenmenschlichen schon auch Kompetenz da.
Ich habe aber zwischendurch den Eindruck, du möchtest dich (zu sehr?) vor Enttäuschung, unnötigem Aufwand und Missgeschicken hüten. Daher bist du vielleicht bisher auch recht zögerlich gewesen in der Liebe. Das Leben war eher gnädig mit dir, so dass es dich auch nicht gezwungen hat, auf Biegen und Brechen in anderen Lebensbereichen aus der Komfortzone zu kommen. Du hast Sicherheit geschätzt und bisher offenbar auch stets gefunden. Das mag viele Vorteile haben - vielleicht hat es aber als Nebenwirkung, dass du nicht so auf deine Stärken vertraust und eben in dieser Komfortzone langsam auch viel Langeweile und Leere ist.
Daher würde ich dir - nicht statt Partnersuche, sondern zusätzlich - raten, deinen Erlebnishorizont auszuweiten. Deine Genügsamkeit und Zufriedenheit klingt für mich zwar schön, aber fast schon ein bisschen nach Ausrede, dass du nichts Neues ausprobieren musst. "Zuhause ist es doch am Schönsten".. jein. Du scheinst mir die Schlussfolgerungen des Lebens vorweg nehmen zu wollen. Das Leben ist aber interessanter, vielschichtiger.. jedenfalls für mich.
 
  • #92
Hahaaa, das ist ja nun wirklich lustig! Du hättest ja ebenso am Bodensee oder in der Eifel leben können. Ich habe viele Jahre in ebendiesem Landkreis gewohnt. Vorne an der Strasse in der Nähe des Bildungsetablissements gibt es ja diesen prima Dönerladen, der einen leckeren, vegetarischen Falafeldöner macht. Da hättest Du mich doch vor Jahren schon mal anquatschen können. 😉
Ansonsten muss man sagen - ja, in CLZ kann man schon mal unbeweibt bleiben, das erklärt einiges! 😬

So, back to topic, bevor die uns hier den Laden zuschließen.
Nach dem, was Du so schreibst, rate ich Dir

- eine Frau zu suchen, die nicht unbedingt das 24/7-Programm wünscht und am liebsten gleich bei Dir einziehen möchte. Der Kulturschock des veränderten Lebens und Alltags ist zu krass, kann ich Dir sagen. Das gibt sehr schnell Beklemmung und Panik.

- am besten eine Frau zu finden, die ebenfalls ihre eigenen Zeiten und Freiräume für sich haben möchte. Die vielleicht auch so unterwegs ist, nicht *unbedingt* eine Beziehung zu wünschen, sie aber als cherry on top gerne anzunehmen, wenn sich der inspirierende Kontakt ergibt. Eine Begegnung in Leichtigkeit und Freiheit.

- vielleicht erst mal sich auf freundschaftlicher Ebene kennen zu lernen und sich anzunähern, ganz ohne konkreten Anspruch, was und wie das jetzt werden soll. Auch eine Freundschaft mit einer Frau kann ja sehr wertvoll und bereichernd sein. Dich ein bischen „in diese Welt hineinholen“.

- und, vor allem: Nicht als „der unberührte Mann“ an die Sache heran zu gehen und dieses Schild wie eine Monstranz vor Dir her zu tragen, sondern eben als der, der Du im Gesamtpaket bist. Das meinte ich mit „Du bist doch bestimmt noch viel mehr“ (als Dein jungfräulicher Status). Beschränke Dich nicht darauf.

Ja, also, wenn Du den Tipp von oben annimmst und hier einen Profilcheck einstellst, dann sag doch mal Bescheid, gell. 😁
 
  • #93
Liebe Newana, lieber Andreas, es gibt Seiten, wo man Wanderpartner-schaften findet, auch für den Harz, und eine gemeinschaftliche Entdeckungstour, oder das Schwarze Brett einer Bildungseinrichtung.
Dem Mutigen gehört die Welt.
 
  • #94
Social media macht er nicht, und zur Bildungseinrichtung im winterlichen Oberharz kommt er ja so ohne Weiteres nicht hin ohne Auto! 😅
Vielleicht muss ich mal einen Zettel hinhängen beim Dönermann. 😁
 
  • #95
Lieber Andreas, du erinnerst mich irgendwie ganz stark an einen Freund meines Mannes, der ganz ähnlich wie du durchs Leben geht. Er empfindet offenbar keinen Mangel, das ist auch völlig in Ordnung, denn das Leben hat für jeden etwas anders im Gepäck und wenn du dich so wohl fühlst, ist das völlig ok. Da eine Frau zu finden, die zu dir passt, stelle ich mir extrem schwierig vor, geradezu unmöglich, aber man weiß ja nie. Du bist nun so lange alleine, ohne je einen Leidensdruck gespürt zu haben, hm, was sollte eine Frau mit dir wollen? Was kannst du einer Frau bieten, was sie glücklich macht? Klar, kommt auf die Frau an, logisch, trotzdem ist das sehr schwer, bitte erwarte dir da keine Wunder.
 
  • #96
Da eine Frau zu finden, die zu dir passt, stelle ich mir extrem schwierig vor, geradezu unmöglich, aber man weiß ja nie. Du bist nun so lange alleine, ohne je einen Leidensdruck gespürt zu haben, hm, was sollte eine Frau mit dir wollen? Was kannst du einer Frau bieten, was sie glücklich macht? Klar, kommt auf die Frau an, logisch, trotzdem ist das sehr schwer, bitte erwarte dir da keine Wunder.
Das, trifft doch für jeden selbstkritischen Mann zu, der nicht grad dringend eine Frau sucht und deshalb nicht auf jede Frau abfährt, Punkt!
Für mich ist das Unsinn, dass man Leidensdruck gelebt haben muss, um eine passende Frau zu finden! Die Frage für FS muss daher so lauten:
Was kann die Frau ihm bieten, damit er in seinem glücklichen Leben bleiben kann?
 
  • #97
Das, trifft doch für jeden selbstkritischen Mann zu, der nicht grad dringend eine Frau sucht und deshalb nicht auf jede Frau abfährt, Punkt!
Für mich ist das Unsinn, dass man Leidensdruck gelebt haben muss, um eine passende Frau zu finden! Die Frage für FS muss daher so lauten:
Was kann die Frau ihm bieten, damit er in seinem glücklichen Leben bleiben kann?
Das siehst du völlig falsch, warum sollte eine Frau ihm etwas bieten wollen? Er ist schwer vermittelbar, sorry lieber FS, aber das weißt du ja selber. Um da eine geeignete Frau zu finden muss er eine Stecknadel im Heuhaufen finden, die gibt es durchaus, aber einfach wird das nicht. und dann hin zu gehen und die Frau zu fragen: was kannst du mir bieten? naja, kann man machen, man kann es aber auch gleich sein lassen.
 
  • #98
Das siehst du völlig falsch, warum sollte eine Frau ihm etwas bieten wollen?
Wenn die Waagschale nicht ausgeglichen ist, kann niemals eine Beziehung entstehen bzw halten! Es müssen also beide in gleichen Teilen geben können!
Ich z.b. möchte gar nicht vermittelbar sein und bei mir geht es in den Promillebereich, die passende Frau zu treffen, das heißt von 1 000 000 Frauen ist vielleicht eine dabei, die zu mir in echt passen könnte!
 
  • #99
Wenn die Waagschale nicht ausgeglichen ist, kann niemals eine Beziehung entstehen bzw halten! Es müssen also beide in gleichen Teilen geben können!
Ich z.b. möchte gar nicht vermittelbar sein und bei mir geht es in den Promillebereich, die passende Frau zu treffen, das heißt von 1 000 000 Frauen ist vielleicht eine dabei, die zu mir in echt passen könnte!
Fein, das hilft dem FS aber nicht, was du für dich denkst oder ob du vermittelbar bist. Es geht hier, Überraschung, mal nicht um dich. Wie immer.
 
  • #100
Hallo zusammen,

da mich das Thema Partnersuche, Sex und die Auseinandersetzung mit mir selbst so unglaublich erschöpft hat brauche ich erstmal eine kurze Pause, um auf andere Gedanken zu kommen. Nach 3 fast schlaflosen Nächten mit sehr vielen Gedanken ist mein Akku auf 0. Ich hätte nie gedacht so platt sein zu können, obwohl ich Kopfarbeit gewohnt bin.

Ich bin sehr motiviert hier weiterzumachen, aber ich muss mich erstmal regenerieren. Von daher, bitte etwas Geduld für weitere Beiträge.

Als ich heute Morgen in die Apotheke gegangen bin, um etwas gegen Kopfschmerzen zu holen, und von einer netten, hübschen Apothekerin bedient worden bin, habe ich mir einfach nur gedacht: Andreas, du bist einfach nur dumm - geh raus ins Leben, öffne dich, hab Mut und lerne dazu. Jeder kleine Schritt bringt dich weiter. Und wenn es erstmal nur der kurze Augenkontakt ist.

Viele Grüße
Andreas
 
  • #101
was willst Du denn da gesellschaftlich geändert haben? Es zwingt doch heute niemand mehr die Frauen, zuhause zu bleiben...
Es gibt ein Buch hierzu von der Rechtsanwältin Iris von Roten : „Frauen im Laufstall“, ein sehr kontrovers diskutiertes Buch und schon etwas älter. Diese Frauenrechtlerin war ihrer Zeit voraus , aber in dem Buch stehen viele Ideen , die das Leben der Frauen in der Familie wesentlich verbessern würden.
Diese Tipps hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen.

@Asperience @Schnuppe78:
Frauen haben durch die Schwangerschaft, Geburt und das Stillen eine wesentlich höhere Involviertheit (körperlich und geistig) am Kind als der Mann. Das ist unbestritten. Die Emotionen sind dadurch mehr vorhanden.
Derzeit geht rund jede 3. Ehe irgendwann in die Brüche, rund 150.000 Paare lassen sich jährlich scheiden. Hinterher sind die Frauen alle klüger, hätten sie den Mann bloß nicht geheiratet oder mit ihm Kinder bekommen, das sucht sich keine Frau leichtsinnigerweise aus.
Und weil meistens die Kids bei den Müttern bleiben nach der Trennung , haben diese auch das Nachsehen , müssen oft dem Unterhalt nachlaufen. Hier sollte etwas geändert werden . Natürlich kann man voll arbeiten gehen und gleich nach der Geburt das Kind in die Krippe geben, aber viele haben aufgrund ihrer starken Liebe zum Baby nicht den Wunsch dazu , sind dadurch wirtschaftlich abhängig vom Mann. Bei vielen Beziehungen beginnt dann die schleichende Abwertung durch den Mann. Auch wenn die Frau Teilzeit geht, verdient sie weniger als der Mann und dieses wird oft nicht wertgeschätzt.
 
  • #102
Dem FS hilft es, wenn ihm Erfahrene bewusst machen, das Partnerfindung so oder so äußerst schwierig und kompliziert ist! Sehr viele Menschen beschäftigen sich ein Leben lang damit, bis dann einige genug davon haben und die Partnerfindung ganz beenden! Viele wandern von einer Findung in die nächste Findung, die schon wieder nicht passt, jeder sollte seine eigene Biografie erstmal anschauen!
 
  • #103
Ein paar Schlagwörter für Dich zum Nachdenken, Resilienz, Mut, Bereitschaft zu Veränderungen, Offenheit. Diese Baustellen vermute ich.
Du hast Dir, mein Eindruck, Dein Leben bequem und gemütlich eingerichtet, es gibt wenig spontanes, Du planst gut, weißt was auf Dich zukommt.
Du hast Kontakte nach außen, soweit notwendig, aber das meiste machst Du mit Dir aus, Du bist Dir selbst genug.
Das ist einerseits schön, das Aber merkst Du.
Du brauchst aber das Wollen und das Können zur Veränderung.
Kannst Du Dein Leben weniger kalkulierbar machen? Kannst Du Leute in Dein Leben lassen, Nähe zulassen? Oder bleibst Du der Mensch, der zufrieden mit sich, das stelle ich nicht in Frage, lieber Zuschauer bleibt und in Sicherheit.
Es geht nicht nur um Partnerschaft, das ist das maximale Risiko, sondern um alles andere, Ungewohnte , Ungeplante.
Wann hast Du das letzte Mal geträumt und es sogar umgesetzt?
 
  • #104
Es gibt ein Buch hierzu von der Rechtsanwältin Iris von Roten : „Frauen im Laufstall“, ein sehr kontrovers diskutiertes Buch und schon etwas älter. Diese Frauenrechtlerin war ihrer Zeit voraus , aber in dem Buch stehen viele Ideen , die das Leben der Frauen in der Familie wesentlich verbessern würden.
Diese Tipps hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen.

@Asperience @Schnuppe78:
Frauen haben durch die Schwangerschaft, Geburt und das Stillen eine wesentlich höhere Involviertheit (körperlich und geistig) am Kind als der Mann. Das ist unbestritten. Die Emotionen sind dadurch mehr vorhanden.
Derzeit geht rund jede 3. Ehe irgendwann in die Brüche, rund 150.000 Paare lassen sich jährlich scheiden. Hinterher sind die Frauen alle klüger, hätten sie den Mann bloß nicht geheiratet oder mit ihm Kinder bekommen, das sucht sich keine Frau leichtsinnigerweise aus.
Und weil meistens die Kids bei den Müttern bleiben nach der Trennung , haben diese auch das Nachsehen , müssen oft dem Unterhalt nachlaufen.
Ja, so kann es sein, hab ich auch erlebt. Das ist aber auch nur eine Seite der Medaille. Es gibt auch Frauen, die strikt gegen das Wechselmodell sind, auch wenn der Vater dies möchte. Die Gründe sind auch hier sicherlich unterschiedlich.
Hier sollte etwas geändert werden . Natürlich kann man voll arbeiten gehen und gleich nach der Geburt das Kind in die Krippe geben,
Das hat doch keiner erwartet, es gibt Elterngeld in D und wenn man das auf ein Jahr begrenzt, ist es nicht SO wenig.
aber viele haben aufgrund ihrer starken Liebe zum Baby nicht den Wunsch dazu , sind dadurch wirtschaftlich abhängig vom Mann.
Tut mir Leid, das ist aber dann eine Entscheidung der Frau, wenn sie nicht arbeiten möchte (nach einem oder zwei Jahren EG), dann muss sie eben abhängig sein. Irgendeine Entscheidung muss man wohl treffen und dann sehen, dass es läuft.
Bei vielen Beziehungen beginnt dann die schleichende Abwertung durch den Mann. Auch wenn die Frau Teilzeit geht,
Das ist eine Sache, die man in der Partnerschaft aushandelt, die gesetzlichen Rahmenbedingungen sind da. Frauen und Männer können gleich verdienen, man kann wählen ob man voll oder Teilzeit arbeitet etc.
verdient sie weniger als der Mann und dieses wird oft nicht wertgeschätzt.
Dann läuft was schief in der Aufteilung, dann gehen eben beide VZ oder man tauscht. In meinem Umfeld gibt's keine Frauen, die nur die Hälfte, ein Drittel des Mannes oder noch weniger verdienen. Nicht immer nur heulen, das bringt einen nicht weiter.
 
  • #105
Andreas, du bist einfach nur dumm - geh raus ins Leben, öffne dich, hab Mut und lerne dazu. Jeder kleine Schritt bringt dich weiter. Und wenn es erstmal nur der kurze Augenkontakt ist.
So ist es. Zur Kommunikation, auch der tiefgründigen, bist du durchaus fähig. Da gibt es gar kein Problem.

Also ich hatte letztens mit einem Apotheker geflirtet (trotz Mund-Nasenschutz).
Ich holte mir eine Salbe gegen Ausschlag. Der nette junge Herr wollte Genaueres wissen. Also beschrieb ich es kurz und meinte, dass ich wohl eine Allergie habe.....vermutlich gegen das Frühe Aufstehen. Er lachte sehr, meinte, dass wir die wohl alle haben. Wir scherzten noch weiter. Das Gespräch hätte locker fortgeführt werden können, wenn nicht noch mehr Kunden in den Laden gekommen wären. Ich sah ihm an, dass ihm das gefallen hätte.
 
  • #106
Du hast Kontakte nach außen, soweit notwendig, aber das meiste machst Du mit Dir aus, Du bist Dir selbst genug.
Das Optimale, was man im Leben erreichen kann ist: in der Freiheit und in der Unabhängigkeit sein Leben zu gestalten!
Kannst Du Leute in Dein Leben lassen, Nähe zulassen? Oder bleibst Du der Mensch, der zufrieden mit sich,
Nur der zufriedene und glückliche Mensch kann Leute positiv in sein Leben und Nähe zulassen!
 
  • #107
Es gibt ein Buch hierzu von der Rechtsanwältin Iris von Roten : „Frauen im Laufstall“, ein sehr kontrovers diskutiertes Buch und schon etwas älter. Diese Frauenrechtlerin war ihrer Zeit voraus , aber in dem Buch stehen viele Ideen , die das Leben der Frauen in der Familie wesentlich verbessern würden.
Diese Tipps hier zu erwähnen, würde den Rahmen sprengen.

@Asperience @Schnuppe78:
Frauen haben durch die Schwangerschaft, Geburt und das Stillen eine wesentlich höhere Involviertheit (körperlich und geistig) am Kind als der Mann. Das ist unbestritten. Die Emotionen sind dadurch mehr vorhanden.
Derzeit geht rund jede 3. Ehe irgendwann in die Brüche, rund 150.000 Paare lassen sich jährlich scheiden. Hinterher sind die Frauen alle klüger, hätten sie den Mann bloß nicht geheiratet oder mit ihm Kinder bekommen, das sucht sich keine Frau leichtsinnigerweise aus.
Und weil meistens die Kids bei den Müttern bleiben nach der Trennung , haben diese auch das Nachsehen , müssen oft dem Unterhalt nachlaufen. Hier sollte etwas geändert werden . Natürlich kann man voll arbeiten gehen und gleich nach der Geburt das Kind in die Krippe geben, aber viele haben aufgrund ihrer starken Liebe zum Baby nicht den Wunsch dazu , sind dadurch wirtschaftlich abhängig vom Mann. Bei vielen Beziehungen beginnt dann die schleichende Abwertung durch den Mann. Auch wenn die Frau Teilzeit geht, verdient sie weniger als der Mann und dieses wird oft nicht wertgeschätzt.
Und all das wird sich erst ändern wenn die Partner sich /50 um den Nachwuchs und die Hausarbeiten kümmern. Vorher kannst Bücher lesen noch und nöcher, nur selber machen hilft aus dem Problem. Kein Staat, keine Gesellschaft, nur man ganz allein.
 
  • #108
Und all das wird sich erst ändern wenn die Partner sich /50 um den Nachwuchs und die Hausarbeiten kümmern. Vorher kannst Bücher lesen noch und nöcher, nur selber machen hilft aus dem Problem. Kein Staat, keine Gesellschaft, nur man ganz allein.
Zumindest unter den Voraussetzungen, die wir hier haben. Da ist jedes sich in Abhängigkeit Begeben hausgemacht. Einzig fehlende oder nicht ausreichende Kinderbetreungsmöglichkeiten wären ein nachvollziehbarer Grund, aber auch hier kennt man vorher die Rahmenbedingungen und muss zusehen, wie man was regelt.

Ich weiß aber auch, dass es schwierig werden kann, wenn sich einer nicht mehr an die Abmachungen hält - deshalb war es mir immer wichtig, mich nicht abhängig zu machen, um im Zweifelsfall gehen zu können.
 
  • #109
Und schon geht er mir mit der PTA fremd.
Na, das kann ja was werden mit uns beiden.

Da fällt mir ein interessanter Aspekt ein: Ob so jemand, einmal auf den Geschmack gekommen beim Öffnen von Pandoras, äh, Büchse, nicht über kurz oder lang den Drang hätte, das neu Kennengelernte nun auch mit anderen Partnerinnen auszuprobieren-? Man hätte ja quasi ein ganzes (sexuelles) Leben nachzuholen. Ob ich mich, in Valmont-Manier, nach dem ersten Teenie-Sex mit diesem einzigen Sexualpartnererleben hätte zufrieden geben können? Ich weiß es nicht. Und ob das gut gewesen wäre?
Gehört es nicht auch zur eigenen Entwicklung, sich in unterschiedlichen Kontexten selbst zu erleben?
(Ich bin ja auch nicht mehr bei meinem ersten Arbeitgeber. Obwohl das Finanziell schlau gewesen wäre, ein top Unternehmen war und mir alle Sicherheiten geboten hätte, von denen man als Arbeitnehmer nur träumen kann, inkl. dicker Betriebsrente. Also, an diesem „Partner“ war nichts schlecht. De facto war es gleich die Trumpfkarte. Bin trotzdem weitergezogen. Und das war, aus heutiger Sicht, gut so.)

Bin zwar absolut monogam, kenne keine Seitensprünge und war nie an anderen Menschen außer dem jeweiligen Partner interessiert. Aber ich hatte auch früh das Gefühl, hinreichende Erfahrungen gesammelt zu haben. Ich bin sicher, mit meinem Ex-Mann, mit dem ich mit ca. Mitte Zwanzig zusammen kam, hätte ich völlig stressfreie Monogamie weiterführen können bis an‘s Ende aller Tage.

Hat jemand Erfahrungen damit, was aus eine/r/m absoluten Beginner dann wurde, nachdem es dann doch irgendwann mal „passierte“? Haben wir hier nicht sogar so ein „spätes“ männliches Mitglied? 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
  • #110
Hallo Andreas, ich finde du schreibst sehr sympathisch und ich fänd es auch echt spannend einen Mann kennenzulernen, der noch keine Erfahrung hat. Es wird zwar als Nachteil ausgelegt, aber ganz ehrlich, die ganzen „Vorbelastungen“ durch vorherige Beziehungserfahrungen sind ja auch nicht unbedingt von Vorteil. Ich wäre bzgl. deiner Situation einer potentiellen Partnerin gegenüber ehrlich und ich halte es überhaupt nicht für utopisch eine passende Frau für dich zu finden. Also nicht unrealistischer als für alle anderen auch..
Alles Gute & viel Glück und ich fänd es toll noch mehr von dir zu lesen :)

w40
 
  • #111
Hat jemand Erfahrungen damit, was aus eine/r/m absoluten Beginner dann wurde, nachdem es dann doch irgendwann mal „passierte“? Haben wir hier nicht sogar so ein „spätes“ männliches Mitglied?
"Späte Mitglieder" gibt es hier mehrere, glaube ich, ich gehöre auch dazu. Nichts hat sich danach geändert, Sex ist mir einfach nicht wichtig. Schön mit einer geliebten Partnerin, aber wenn es keinen geben würde, wäre das auch egal. Ich bin da sicher eher die Ausnahme unter den Männern.
ErwinM, 52
 
  • #112
Die große Frage die sich mir stellt beim letzten Beitrag @109:
"muss man wirklich alle Erfahrungen selbst gemacht haben?"
Ich sage spontan NEIN!
Es kommt auf die innerliche Verarbeitung drauf an und es kommt darauf an, wie man sich diesbezüglich positiv und/oder auch negativ daraus weiterentwickelt!
Ich stelle in meinem Leben insgesamt mit unzähligen Kontaktmenschen fest, auch und gerade hier im Forum, dass sehr viele Menschen sich emotional kaputt erfahren haben, es wäre garantiert für viele besser gewesen, sie hätten viele Erfahrungen nicht gemacht, das geben jedoch nur ganz wenige zu, also wie gesagt, es kommt immer drauf an, wie stark und ob man überhaupt reflektiert, sich dessen bewusst wird und was man dann letztendlich ganz persönlich daraus macht, was man daraus gelernt/gewonnen hat, wie bei allem im Leben! Viele lernen daraus nicht und wiederholen dieselben Fehler und das ein Leben lang! Was wir auch hier im Forum ständig und beständig bestätigt bekomnen! Viele Fallgruben und Fehler werden fremd konditioniert und auch im Mainstream weiter gereicht!
Menschen sind sich zuwenig bis gar nicht bewusst, dass wir überwiegend im Unterbewusstsein, über die Gefühle geführt werden!
Das Unterbewusstsein beeinflusst elementar ganz stark unser Dasein, unser Fühlen, unser Handeln und unsere Erfahrungen insgesamt. Mit den Gedanken fängt es an und hört es auf, sie sind Stimmungskiller oder Stimmungsaufheller. Wohin die neuen Information geleitet werden und was es daraus macht, wird von unserem Unterbewußtsein maßgebend bestimmt, meist von dem, was wir von Kindheit an gelernt und erfahren haben.
 
  • #113
Moin moin,

zwei Anmerkungen von gestern fand ich besonders interessant. Zum einen die Frage, was mir eine Frau bieten kann / möchte und ob ich meine Träume umsetze.

Um mich besser zu verstehen, sollte man wissen, dass mir bereits während meines Studiums langsam dämmerte, dass ich mich für das falsche Studienfach entschieden hatte. Eine Woche Arbeitsalltag hat dann gereicht, um zu erkennen, dass ich gelangweilt bin und mein zuvor schön gelebter Alltag komplett zerstört war. 14 Semester Studium wirft man aber nicht so einfach weg. Den Umstand habe ich dann akzeptiert und versucht das Beste daraus zu machen.

Jetzt, ca. 15 Jahre später, bin ich in der Lage, ein glückliches Leben mit der halben Arbeitszeit zu führen. Und daher kann ich folgendes Angebot an die Damenwelt da draußen machen.

Wir können es gemeinsam schaffen uns mit 50% Erwerbsarbeit 70 Stunden Freizeit pro Woche zu gönnen, ohne Verzicht. Und dies Angebot ist an die Frauen gerichtet, die falsche Entscheidungen bei der Berufswahl getroffen haben und somit ihre Träume aufgegeben haben und einfach in der Realität gefangen sind.

Mit zwei Halbtagsgehältern können wir auf 2.500 bis 3.000 Euro netto pro Monat kommen. Das sind 85 bis 100 Euro, die jeden Tag für gemeinsamen Spaß zur Verfügung stehen. Die Existenz ist gesichert. Miete und Mietnebenkosten gibt es keine. Die Frau kann sich bei mir und mit mir selbst verwirklichen. Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein, möchte aber die Zeit weiterführen, die ich vor dem Berufsalltag hatte. Viel Sport, gechilltes Leben, Wandern und noch vieles mehr. Und das nachholen, was ich beziehungstechnisch verpasst habe.

Dazu braucht es die Erkenntnis, dass die meisten schönen Dinge des Lebens nicht weit entfernt sind und nicht viel kosten und Neid und Missgunst schädliche Charaktereigenschaften sind. Jeder kennt doch noch die Zeit, wo man jung war, nicht viel Geld hatte und unglaublich viel Spaß und wenig Stress hatte.

Vielleicht gibt es ja die Bäckereifachangestellte, die es satt hat, jeden morgen früh aufzustehen und schon immer mal sich als Schriftstellerin versuchen wollte. Die Rechtsanwaltsgehilfin, die total gelangweilt ist, und vielleicht gerne künstlerisch aktiv werden würde. Die Projektmanagerin, die kurz vorm Burnout ist und einfach nur Ruhe möchte und sich selbst finden möchte, etc.

Da gibt es mit Sicherheit eine gemeinsame Schnittmenge, um sich ein richtig cooles, entspanntes und interessantes Leben zu machen.

Wir vermieten uns für 20 Stunden pro Woche an unseren bisherigen Arbeitgeber weiter und bekommen dafür 70 Stunden Selbstverwirklichung pro Woche gegeben. Das ist ein sehr fairer Deal.

Und das ist ein Traum von mir. Ich biete der zukünftigen Frau einfach einen gemeinsamen Neustart unter guten Startbedingungen und mein Wunsch ist es, sie dabei glücklich und zufrieden zu sehen und dass sie sich das Gleiche für mich wünscht.

Viele Grüße
Andreas
 
  • #114
Hallo zusammen,

da mich das Thema Partnersuche, Sex und die Auseinandersetzung mit mir selbst so unglaublich erschöpft hat brauche ich erstmal eine kurze Pause, um auf andere Gedanken zu kommen. Nach 3 fast schlaflosen Nächten mit sehr vielen Gedanken ist mein Akku auf 0. Ich hätte nie gedacht so platt sein zu können, obwohl ich Kopfarbeit gewohnt bin.
Recht belastbar scheinst du ja nicht zu sein. Das ist auch kein Pluspunkt.

Du bist Mitte 40 und suchst erstmals nach einer Frau. Also deine Chancen würde man mal als bescheiden einstufen. (Also ich zumindest ..)
Hier antwortet dir jedoch eine Foristin, die offensichtlich großes Interesse an dir und deiner Situation hat. Siehst du das nicht? Wieso unternimmst du nichts, um diese Frau kennenzulernen? Oder geht dir das doch zu schnell?
 
  • #115
Moin moin,

zwei Anmerkungen von gestern fand ich besonders interessant. Zum einen die Frage, was mir eine Frau bieten kann / möchte und ob ich meine Träume umsetze.

Um mich besser zu verstehen, sollte man wissen, dass mir bereits während meines Studiums langsam dämmerte, dass ich mich für das falsche Studienfach entschieden hatte. Eine Woche Arbeitsalltag hat dann gereicht, um zu erkennen, dass ich gelangweilt bin und mein zuvor schön gelebter Alltag komplett zerstört war. 14 Semester Studium wirft man aber nicht
Jetzt, ca. 15 Jahre später, bin ich in der Lage, ein glückliches Leben mit der halben Arbeitszeit zu führen. Und daher kann ich folgendes Angebot an die Damenwelt da draußen machen.

Wir können es gemeinsam schaffen uns mit 50% Erwerbsarbeit 70 Stunden Freizeit pro Woche zu gönnen, ohne Verzicht. Und dies Angebot ist an die Frauen gerichtet, die falsche Entscheidungen bei der Berufswahl getroffen haben und somit ihre Träume aufgegeben haben und einfach in der Realität gefangen sind.

Mit zwei Halbtagsgehältern können wir auf 2.500 bis 3.000 Euro netto pro Monat kommen. Das sind 85 bis 100 Euro, die jeden Tag für gemeinsamen Spaß zur Verfügung stehen. Die Existenz ist gesichert. Miete und Mietnebenkosten gibt es keine. Die Frau kann sich bei mir und mit mir selbst verwirklichen. Ich brauche nicht viel, um glücklich zu sein, möchte aber die Zeit weiterführen, die ich vor dem Berufsalltag hatte. Viel Sport, gechilltes Leben, Wandern und noch vieles mehr. Und das nachholen, was ich beziehungstechnisch verpasst habe.

Vielleicht gibt es ja die Bäckereifachangestellte, die es satt hat, jeden morgen früh aufzustehen und schon immer mal sich als Schriftstellerin versuchen wollte. Die Rechtsanwaltsgehilfin, die total gelangweilt ist, und vielleicht gerne künstlerisch aktiv werden würde. Die Projektmanagerin, die kurz vorm Burnout ist und einfach nur Ruhe möchte und sich selbst finden möchte, etc.

Wir vermieten uns für 20 Stunden pro Woche an unseren bisherigen Arbeitgeber weiter und bekommen dafür 70 Stunden Selbstverwirklichung pro Woche gegeben. Das ist ein sehr fairer Deal.

Und das ist ein Traum von mir. Ich biete der zukünftigen Frau einfach einen gemeinsamen Neustart unter guten Startbedingungen und mein Wunsch ist es, sie dabei glücklich und zufrieden zu sehen und dass sie sich das Gleiche für mich wünscht.
Deine Rechenkünste sind jetzt auch nicht so großartig. Sorry to say. Zu zweit mit 2500 Euro, dann soll sie, vielen Dank, bei dir einziehen und was macht sie wenn es nicht klappt, Stichwort Altersversorgung. Sei mir nicht böse, langsam denke ich an ein Fake.
 
  • #116
Vorne an der Strasse in der Nähe des Bildungsetablissements gibt es ja diesen prima Dönerladen, der einen leckeren, vegetarischen Falafeldöner macht. Da hättest Du mich doch vor Jahren schon mal anquatschen können. 😉
Hmm, wahrscheinlich saß ich im Anno... Wärst Du mit einem Döner rübergekommen, hätte ich dich auf ein Bier eingeladen ;)
Ansonsten muss man sagen - ja, in CLZ kann man schon mal unbeweibt bleiben, das erklärt einiges! 😬
Das Wort "unbeweibt" nehme ich in meinen Wortschatz auf :)
- eine Frau zu suchen, die nicht unbedingt das 24/7-Programm wünscht und am liebsten gleich bei Dir einziehen möchte. Der Kulturschock des veränderten Lebens und Alltags ist zu krass, kann ich Dir sagen. Das gibt sehr schnell Beklemmung und Panik.

- am besten eine Frau zu finden, die ebenfalls ihre eigenen Zeiten und Freiräume für sich haben möchte. Die vielleicht auch so unterwegs ist, nicht *unbedingt* eine Beziehung zu wünschen, sie aber als cherry on top gerne anzunehmen, wenn sich der inspirierende Kontakt ergibt. Eine Begegnung in Leichtigkeit und Freiheit.

- vielleicht erst mal sich auf freundschaftlicher Ebene kennen zu lernen und sich anzunähern, ganz ohne konkreten Anspruch, was und wie das jetzt werden soll. Auch eine Freundschaft mit einer Frau kann ja sehr wertvoll und bereichernd sein. Dich ein bischen „in diese Welt hineinholen“.

- und, vor allem: Nicht als „der unberührte Mann“ an die Sache heran zu gehen und dieses Schild wie eine Monstranz vor Dir her zu tragen, sondern eben als der, der Du im Gesamtpaket bist. Das meinte ich mit „Du bist doch bestimmt noch viel mehr“ (als Dein jungfräulicher Status). Beschränke Dich nicht darauf.
Ja, danke für die Tipps. Ich habe vorhin ja in etwa meine grobe Vorstellung dargestellt, wie ich mir eine Partnerschaft vorstelle. Um dazu aber die potentielle Partnerin zu überzeugen, ist sehr viel Vorarbeit nötig um das entsprechende Vertrauen aufzubauen. Ich konnte jetzt eine gute Zielvorstellung entwickeln und das hilft mir sehr, weitere Schritte anzugehen.

Die nächsten Schritte sind, wie auch von anderen Foristen/innen angemerkt wurde, dass ich mich mehr im Reallife bewegen muss und dort mich mehr öffne. Hier ist es zwar einfacher, aber letztendlich muss mehr Reallife-Erfahrung her.
Ja, also, wenn Du den Tipp von oben annimmst und hier einen Profilcheck einstellst, dann sag doch mal Bescheid, gell. 😁
Ich bin noch am überlegen. Der Score würde mich aber sehr interessieren :)
 
  • #117
Die große Frage die sich mir stellt beim letzten Beitrag @109:
"muss man wirklich alle Erfahrungen selbst gemacht haben?"
Ich sage spontan NEIN!
Es kommt auf die innerliche Verarbeitung drauf an und es kommt darauf an, wie man sich diesbezüglich positiv und/oder auch negativ daraus weiterentwickelt!
Ich stelle in meinem Leben insgesamt mit unzähligen Kontaktmenschen fest, auch und gerade hier im Forum, dass sehr viele Menschen sich emotional kaputt erfahren haben, es wäre garantiert für viele besser gewesen, sie hätten viele Erfahrungen nicht gemacht, das geben jedoch nur ganz wenige zu, also wie gesagt, es kommt immer drauf an, wie stark und ob man überhaupt reflektiert, sich dessen bewusst wird und was man dann letztendlich ganz persönlich daraus macht, was man daraus gelernt/gewonnen hat, wie bei allem im Leben! Viele lernen daraus nicht und wiederholen dieselben Fehler und das ein Leben lang! Was wir auch hier im Forum ständig und beständig bestätigt bekomnen! Viele Fallgruben und Fehler werden fremd konditioniert und auch im Mainstream weiter gereicht!
Menschen sind sich zuwenig bis gar nicht bewusst, dass wir überwiegend im Unterbewusstsein, über die Gefühle geführt werden!
Das Unterbewusstsein beeinflusst elementar ganz stark unser Dasein, unser Fühlen, unser Handeln und unsere Erfahrungen insgesamt. Mit den Gedanken fängt es an und hört es auf, sie sind Stimmungskiller oder Stimmungsaufheller. Wohin die neuen Information geleitet werden und was es daraus macht, wird von unserem Unterbewußtsein maßgebend bestimmt, meist von dem, was wir von Kindheit an gelernt und erfahren haben.
Würde ich so zu 100% unterschreiben. Setzt man sich noch mit der Gehirnchemie und Werbeindustrie auseinander, dann wird es noch gruseliger. Aktuell läuft Olympia. Die Sportler arbeiten Jahre darauf hin, ggf. einmal ganz oben zu stehen, um ein unvergleichliches Glücksgefühl zu erleben. Das gleiche Gefühl könnte auch durch die Einnahme chemischer Substanzen erreicht werden.

Die Menschheit ist seit Christi Geburt gut 2.000 Jahre ohne Standup-Paddeling ausgekommen. Ein anderes Beispiel was ggf. nachdenklich machen sollte.

Daher ist meine erste Frage immer, wenn ein Wunsch auftaucht. Warum habe ich diesen Wunsch und welches Gefühl soll dadurch angetriggert werden und welche Alternativen gibt es ggf.
 
  • #118
Hallo Andreas, ich finde du schreibst sehr sympathisch und ich fänd es auch echt spannend einen Mann kennenzulernen, der noch keine Erfahrung hat. Es wird zwar als Nachteil ausgelegt, aber ganz ehrlich, die ganzen „Vorbelastungen“ durch vorherige Beziehungserfahrungen sind ja auch nicht unbedingt von Vorteil. Ich wäre bzgl. deiner Situation einer potentiellen Partnerin gegenüber ehrlich und ich halte es überhaupt nicht für utopisch eine passende Frau für dich zu finden. Also nicht unrealistischer als für alle anderen auch..
Alles Gute & viel Glück und ich fänd es toll noch mehr von dir zu lesen :)

w40
Hi Amethystin,

vielen Dank für die lieben Worte. Ja, Ehrlichkeit ist im meinen Fall, wenn man sich schon etwas kennen gelernt haben sollte, wohl angebracht, und ich denke mittlerweile dass das Thema unkomplizierter ist, als zunächst angenommen.

Es macht immer Mut nicht als hoffnungsloser Fall abgestempelt zu werden.

Liebe Grüße
Andreas
 
  • #119
Deine Rechenkünste sind jetzt auch nicht so großartig. Sorry to say. Zu zweit mit 2500 Euro, dann soll sie, vielen Dank, bei dir einziehen und was macht sie wenn es nicht klappt, Stichwort Altersversorgung. Sei mir nicht böse, langsam denke ich an ein Fake.
Sorry! Die Menschheit ist so verdorben, sie kennen und glauben nur das Schlechte, das Gute ist ein Fake!
Hart aber wahr!
 
  • #120
Nach 3 fast schlaflosen Nächten mit sehr vielen Gedanken ist mein Akku auf 0. Ich hätte nie gedacht so platt sein zu können, obwohl ich Kopfarbeit gewohnt bin.
Offrensichtlich bist Du Kopfarbeit nicht gewöhnt, wenn etwas nachdenken solche Auswirkungen hat.
Sorry to say, aber das klingt nach einer extrem langweiligen Partnerschaft, wenn Du so wenig Denkleistung mit solchen Auswirkungen erbringen kannst. Um was geht es hier schon großartig - alles ungelegte Eier und die schrotten Dich schon. Was ist bei Dir los, wenn wirklich was los ist?

Um mich besser zu verstehen, sollte man wissen, dass mir bereits während meines Studiums langsam dämmerte, dass ich mich für das falsche Studienfach entschieden hatte. Eine Woche Arbeitsalltag hat dann gereicht
Ok, Du fügst Dich wie ein Schlachtschaft in Dein Schicksal, statt es rechtzeitig in die Hand zu nehmen und schlecht laufende Dinge zu verändern. Ja, so einen Mann muss Frau mögen. Ich denke, die Nachfrage ist da nicht so hoch.

Mit zwei Halbtagsgehältern können wir auf 2.500 bis 3.000 Euro netto pro Monat kommen..... Bäckereifachangestellte.....Rechtsanwaltsgehilfin...
Weißt Du, was man in den Berufen verdient? Deine Rechnung geht ganz sicher nicht auf, wenn sie auf 50/50-Einkommen basiert.
Bei der angestrebten Berufsgruppen der Partnerin hast Du vielleicht Glück, dass sie es mit dem voraussschauenden Denken nicht so hat und garnicht merkt, was für ein wirtschaftliches Risiko Dein Lebensplan für sie ist.
Die Projektmanagerin wird Dir eher einen Vogel zeigen angesichts so eines langweiligen Lebens und gucken, wie sie ihr Berufsleben mit besserem Selbstmanagement in den Griff bekommt.

Ich biete der zukünftigen Frau einfach einen gemeinsamen Neustart unter guten Startbedingungen und mein Wunsch ist es, sie dabei glücklich und zufrieden zu sehen
Du bist ein Traumtänzer. Geh mal davon aus, dass die meisten Frauen Deiner Zielgruppe bereits Kinder haben und dass die kinderlosen und besser gebildeten Frauen zu klug sind, um in das Risiko der Altersarmut Deines Modells einzusteigen.

Vor allen Dingen berücksichtigst Du nicht wie viele Frauen sich einen Beruf gesucht haben, den sie gern machen und dem sie darum auch nachgehen wollen, insbesondere auch, um Herrin ihres Lebens zu sein statt abhängig von einem Mann.
 
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