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Lionne69

Gast
  • #31
Ich war erstaut, wie offen mit 40+ über alternative Partnerschaftsformen gedacht und gesprochen wird: Offen, Poly, Gäste im Bet

Es mag offen gesprochen werden, die wenigsten Menschen möchten das aber real für sich umsetzen.

Was umgesetzt wird, und dann ist es einseitig, sind Affären. Heimlich, weil man eigentlich Treue versprochen hat, und auch da meist gar nichts offenes will (und der/dem Partber*in) nie das gleiche Recht einräumen möchte.

W, 51
 
  • #32
Es mag offen gesprochen werden, die wenigsten Menschen möchten das aber real für sich umsetzen.

Was umgesetzt wird, und dann ist es einseitig, sind Affären. Heimlich, weil man eigentlich Treue versprochen hat, und auch da meist gar nichts offenes will (und der/dem Partber*in) nie das gleiche Recht einräumen möchte.

W, 51


Wenn beide den Mut hätten das offen anzusprechen könnte es gehen, aber selbst diejenigen, die aktiv so leben sagen offen, dass es kein Selbstgänger ist. Aber poly / offen etc. sind a) vermutlich kein Thema für EP.de (da ist man anderswo von erfahreneren Personen umgeben) und b) werden hier vermutlich auf Seiten der Leserschaft nicht als Lösung wirklich in Betracht gezogen. Dennoch wollte ich das in den Raum stellen, um ggf. einen Denkanstoß zu geben.

Selbst war ich treu (treudoof?) und würde in einer kommenden Beziehung dieses Thema frei ansprechen. Monogam kann ich, das weiss ich, wenn sich dazu aber ein partner nicht voll bekennen will, wären andere Lösungen auch gangbar für mich, dann aber eben gleichberechtigt.
 
  • #33
Hallo FS,
Es ist wirklich schade, dass dein Partner so große Probleme hat über das Thema zu sprechen. Ich weiß selber als Mann, dass Erektionsstörungen für viele Männer ein Tabuthema ist. Die meisten fühlen sich dann nicht mehr "männlich". Wie hier schon zahlreich geschrieben wurde, hilft es in solchen Fällen darüber zu sprechen. Da dies deinem Partner offensichtlich schwerfällt, kannst du es vielleicht noch einmal vorsichtig versuchen anzusprechen. Erektionsstörungen können oft verschiedene Ursachen haben. Mittlerweile gibt es aber viele Möglichkeiten, die Potenz zu steigern. Ich denke ebenfalls, dass die anderen Medikamente, die er einnimmt, die Potenzprobleme verstärken. Hier kann ich den anderen zustimmen, dass Sport und eine ausgewogene Ernährung ebenfalls helfen können. Generell denke ich auch, dass der Besuch bei einem Urologen oder Arzt am sinnvollsten ist.
 
  • #34
Ich (m, deutlich Ü-50) hatte beim 3. Date, als es zur Sache ging, auch Probleme mit meinem "Freund", die Frau half nach, was gut tat aber sie hatte ja nichts davon. Trotzdem war sie (angeblich) nicht enttäuscht.
Beim 4. Date lief es etwas besser (auch nicht wirklich gut).
Beim 5. Date ging es richtig zur Sache, weil ich inzwischen wusste, dass sie total "offen" ist und ich meine Fantasien ausleben kann.
Ich konnte mich fallenlassen und es "funktionierte".

Ab einem bestimmten Alter braucht man als Mann, leider, offenbar deutlich mehr visuelle und/oder sexuelle Reize.

Entweder man hat eine deutlich jüngere Frau als Partnerin (meine ist 10 Jahre jünger) und/oder man führt extreme Praktiken durch, die einen stimulieren (das funktioniert natürlich nur, wenn beide Partner offen für alles sind).

Mein Problem ist, dass meine frühere Frau körperlich extrem attraktiv war, selbst mit 50 und es schwer ist, jemanden zu finden, der so attraktiv ist. Natürlich ist das nur einfach ein visueller Reiz aber wenn man über 20 Jahre lang Sex mit einem attraktiven Partner hatte, wird es schwer sich mit "weniger" zufrieden zu geben. Das liegt nun mal in der menschlichen Natur. Leider.

Ich habe übrigens keine Vorerkrankungen und bin auch nicht übergewichtig, im Gegenteil. Das Problem ist bei mir das Kopfkino. Ich vergleiche und hinterfrage noch zu viel, das ist ein Problem.

Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, wie eine Beziehung ganz ohne Sex (Penetration) funktionieren soll. Wenn die Frau dazu bereit ist, vielleicht aber auch der Mann will doch irgendwie zum Höhepunkt kommen? Ich sehe da ein ernsthaftes Problem, das man nur gemeinsam OFFEN besprechen und auch lösen kann.
 
  • #35
Ist mir auch schon passiert.

Mein damals impotenter Partner versucht alles mögliche, ging auch zum Arzt, beteuerte ständig seine Liebe, aber das waren nur Worte und mir fehlt diese Art der Verbindung und Nähe, die nur beim Sex entsteht. Irgendwann wurde ich auch einfach misstrauisch. Nach Monaten bekam ich ihn dann mal dazu, dass er auch Hilfsgeräte benutzt, aber das war kacke und klappte vorne und hinten nicht. Vibratoren kann ich auch selber benutzen. Es wäre nur eine kurze Lösung gewesen, wenn das geklappt hätte. Mir war klar, das wird so nie was.

Ich selbst wurde immer frustrierter und wütender. Also ging das Spiel immer so weiter. Es folgten schlimme Streits. Richtig gruselig. Ich wusste gar nicht, wie schlimm Sexentzug auf die Psyche wirken kann. Irgendwann war es halt so, dass die Luft raus war. Der Mann war für mich nicht mehr sexuell attraktiv. Ich kam mir als Bettler vor und ich wollte einfach nur mal geil gev.... werden. Das wäre mit diesem Mann nicht gegangen, weil er zu "sauber" für diese Art von Sex war.

Daher: Nur noch vorher den Mann im Bett testen und sich gar nicht mehr verlieben. Auch der impotente Mann braucht eine ganz andere Art von Frau, der Sex überhaupt gar nicht wichtig ist.
 
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