• #1

Hilfe von den "alten Hasen" des Liebesspiels?

Liebes Forum,

ich weiß, dass hier viele von Euch bereits zahlreiche (hoffentlich schöne) Erfahrungen im Bereich "Sexualität" gesammelt haben, daher könnt Ihr mir vielleicht auf die Sprünge helfen.

Man hört ja immer, dass Frauen sich beim Sex "fallen lassen" sollen. Ich weiß aber nicht, WIE ich das schaffen kann. Ich höre auch immer, dass man den Mann führen und ihm zeigen soll, was einem gefällt. Aber ich kann dies nicht konkret umsetzen, weil ich erstens nicht genau weiß, was mir mit einem Mann gefällt, und zweitens scheue ich mich, seine Hand zu nehmen und einfach auf spezielle Körperregionen zu "drücken". Ich weiß, wie ich IHN befriedigen kann, aber ich weiß nicht, wie ich das Liebesspiel für mich selber schöner gestalten kann. So kam es, dass ich nur sehr selten einen Orgasmus beim Sex hatte; ich habe mich eher wie eine Dienstleisterin gefühlt.

Wenn ich mich selbst befriedige, kann ich dahingegen sehr schnell kommen. Das liegt auch daran, dass ich mir für mich erotische Situationen vorstelle. Ich habe auch schon versucht, mir diese Situationen beim Sex ins Gedächtnis zu rufen, aber das klappt nicht so richtig. Ich bin dann zu schnell abgelenkt, kann mich also nicht auf die Fantasien konzentrieren. Ich habe auch versucht, mich beim Sex selbst zu stimulieren, aber es fühlte sich auf einmal alles fremd an und ich hatte das Gefühl, dass ich unter Druck stehe und schnell machen müsste, da der Mann ansonsten schon zum Höhepunkt gekommen wäre.

Manchmal ist der Sexualpartner halt auch einfach nicht so prickelnd. Aber ich denke, dass ich selbst auch nicht sehr aktiv nach Lösungen gesucht habe bzw. dass ich auch nicht weiß, wie ich anfangen soll, das Problem zu beheben. Eigentlich wäre ich gerne wilder und hemmungsloser.

Ich wäre also für konkrete Tipps, Beispiele, Erfahrungen, Literaturvorschläge uÄ sehr dankbar.
 
  • #2
und zweitens scheue ich mich, seine Hand zu nehmen … ich habe mich eher wie eine Dienstleisterin gefühlt.
Je weniger Du das erste tust, desto mehr wirst du Dich wie das zweite fühlen – aus dem ganz einfachen Grund, weil der Mann mangels Orientierungshilfe nur noch das tun kann, was er auch mit einer Puppe tun könnte. Und das ist nun einmal das unter solchen Umständen maximal mögliche Vergnügen für ihn selbst. Ich erinnere mich mit Grauen an eine Nacht, bei der die Frau einfach nur nackt vor mir auf dem Rücken lag und der Dinge harrten, die da jetzt kommen würden, während ich den Gedanken nicht mehr abschütteln konnte, was sie mir mit dieser Passivität wohl sagen will. Ich hätte mein bestes Stück selbst auspacken müssen, denn sie tat es nicht, und wäre im weiteren Verlauf das Gefühl nicht mehr los geworden, auf ihre Kosten eine Art Selbstbefriedigung zu betreiben. Und so passierte letztlich überhaupt nichts, denn sie bedeutete mir zu viel, als daß ich sie so hätte entwürdigen wollen. Das hat sie natürlich erst recht verletzt.

Das alles wäre nicht passiert, hätte sie sich mir ein Stück weit entgegen bewegt und irgend etwas getan, das ich als Wunsch hätte deuten können.
 
  • #3
Hallo FS,

ich bin kein alter Hase, aber kenn dein Problem selbst auch. Bei mir ist es so, dass ich auch sehr ablenkbar bin und zig Gedanken habe...also nicht abschalten kann. Bist du ein Denkertyp?

Bei mir hat es mit der Selbststimulation beim Sex auch nicht geklappt und fühlte sich fremd an..anders als SB. Und ja du hast Recht. Man steht unter Druck, weil der Mann irgendwie wartet und das baut noch mehr Druck auf. Vermutlich hatten wir zwei aber noch nicht den einfühlsamen Liebhaber ;)

Bei mir klappte es sehr gut mit bestimmten Stellungen (oben) von alleine, ohne dass ich viel selbst tun musste. Das klappte aber erst mit Übung und geht auch eher mit festem Partner, vermutlich auch ein emotionaler Aspekt.
Bestimmte Literatur kann ich nicht empfehlen, habe aber ein Buch von "Lou Pagaet" zu Hause (perfekte Liebhaberin), glaube war ganz gut.

Das Problem ist sicherlich dein Kopf und Angst vor Kontrollverlust. Kann das sein? Da steckt oft anders dahinter, denke ich immer. Ich würde an deiner Stelle ein bisschen recherchieren und mir Videos dazu anschauen und mich selbst erforschen.
 
  • #4
Ich selbst hatte noch nie das Problem, daher kann ich nicht sagen, wie ich das gelernt habe. Aber ich merke auch, dass der Sex meist eigentlich dann gut war, wenn ich mich auf mich selbst konzentriere. Klingt paradox, und ich meine es auch nicht so, dass jeder für sich selbst vor sich hinrammelt, um schnell zum Orgasmus zu kommen. Aber meist war es mit meinen Partner so: Wenn jeder auf sich selbst hört, sich so bewegt, wie er es in dem Moment braucht, dann spürt der andere ebenfalls diese Lust. Danach wieder auch hinspüren, was der andere möchte, klar, aber die meiste Zeit in sich selbst hineinhören. Das hat bei mir immer besser funktioniert, als wenn jeder krampfhaft nur daran denkt, dass er es dem anderen rechtmachen möchte. Irgendwie steigert sich dann die Erregung bei beiden dadurch, dass der andere so viel Spaß hat. Das geht natürlich nur, wenn man die gleiche Art von Sex mag; mein Ex der Porno-Möchtegerndarsteller und ich haben überhaupt nicht zusammengepasst, schon vom Rhythmus (da passt dein Ausdruck von Dienstleisterin; da hab ich mich gefühlt, als wär ich gar nicht existent für ihn, nur als reiner Körper).
Wenn du in dem Moment auf dich selbst hörst, ist es auch viel einfacher, die Hand vom Partner dahinzulegen, wo man sie grad haben möchte. Man denkt dann gar nicht so viel darüber nach. Eine andere Möglichkeit, zumindest in einer Beziehung, ist wirklich auch ein offenes lockeres Gespräch über das, was man mag, ohne, dass direkt danach Sex folgt. Dann fühlt sich der andere nicht unter Druck gesetzt. Natürlich muss man dafür schon mal selbst wissen, was man mag. In meiner ersten Beziehung haben wir einfach ganz viel ausprobiert, verschiedene Stellungen aus Büchern, irgendwelche Tricks oder Spielzeug, aber immer auf so eine witzige Art, dass man dann auch sagen konnte, neee, also das funktioniert bei mir beim besten Willen nicht, und dann hat man das halt gelassen. Und viel gelacht. Dabei hat man sich selbst aber sehr gut kennengelernt und das ist mir später zugute gekommen. Ich war dann viel entspannter, wenn es beim Sex mit jemandem mal nicht gepasst hat und hab vor allem nicht mehr gedacht "oh Hilfe, ich muss gut im Bett sein, ich muss ihm was beweisen, ich muss ihn befriedigen". Diese innere Ausgeglichenheit zu erreichen, ist sehr angenehm. Ich glaube, da setzen sich viele Leute einfach sehr unter Druck, Männer und Frauen. Alle haben das Gefühl, sie müssen "performen" und irgendwelchen Normen entsprechen.

w, 35
 
  • #5
Manchmal ist der Sexualpartner halt auch einfach nicht so prickelnd. Aber ich denke, dass ich selbst auch nicht sehr aktiv nach Lösungen gesucht habe bzw. dass ich auch nicht weiß, wie ich anfangen soll, das Problem zu beheben. Eigentlich wäre ich gerne wilder und hemmungsloser.

Ich wäre also für konkrete Tipps, Beispiele, Erfahrungen, Literaturvorschläge uÄ sehr dankbar.
Wenn der Sexualpartner nicht so prickelnd ist, dann geht man mit ihm nicht ins Bett. Sexualität ist so eine Sache, die mit Genuss zu tun hat und einen richtigen Gegenspieler erfordert.Schau beim ersteren, ob du allgemein genießen kannst. Ein saftiger Steak, dass im Mund zerläuft. Ein Glas Wein, dessen Aroma dich an Waldbeeren erinnert. Ein Lied, dass dein Körper vibrieren lässt. Ein weicher Stoff, dass sich angenehm an deiner Haut anfühlt. Und so weiter. Beim zweiteren solltest du dir einen Mann suchen, bei dem du wohliges Gefühl hast. Den du gern anfasst. Den du gern küsst. Dessen Geruch du magst. Der keine blöde Sprüche raushaut und dich zweifeln lässt. Sexualität ist keine Gymnastik zwischen zwei Menschen, sondern ein Spiel aus vielen Komponenten wie Chemie, Anziehung, Wohlfühlfaktor, emotionale Passung und aber auch Respekt und Wertschätzung. Und jetzt überleg, ob du schon jemals einen Partner hattest, bei dem das alles vorhanden war.
 
  • #6
Also... ich finde die Wahl des Mannes ist dabei das wichtigste Kriterium.

Ein Mann bei dem Frau sich wohlfühlt, entspannt , der nicht erwähnt dass er eigentlich auf dünnere/blondere/jüngere Frauen steht. Eben charmant und eloquent. Ich finde hierzu empathische Männer am besten geeignet. Die sich um einen Gedanken machen, wissen wollen, wie es einem geht und eben auf die Frau achten, statt ihr Ding zu durchzuziehen.
Die sind dann auch meist im Bett darauf bedacht zu schauen, dass die Frau zu ihrem Spaß kommt.

Ich finde es daher viel wichtiger, dass man sich gut versteht und die Chemie passt, als dass er z.B. besonders gut aussieht.

Mit einem solchen Mann lief es bei mir dann eigentlich immer von ganz alleine. Es kam eine knisternde Stimmung auf.

Weiterhin waren diese Männer bei mir sehr erfahren. Die wussten halt was Frauen gefällt und wo sie die anfassen müssen, ohne dabei selbst völlig nervös zu werden.

Ich weiß ja nicht wie alt du bist aber das Alter der Männer fand ich auch nicht unwesentlich. Mit den unter 30-Jährigen konnte ich nie was anfangen. Die wollten immer nur so schnell wie möglich Sex und sich dabei selbst auf die Schulter klopfen, wie lange oder oft sie konnten. Als gäbe es einen Preis zu gewinnen. Da fehlte die Sinnlichkeit und Erotik.

Und als praktischer Tipp: wenn du dir nicht traust, seine Hand zu führen, dann versuche ihm einfach mit deinen Reaktionen zu zeigen, was dir gefällt, wenn er dich dann schon an den richtigen Stellen berührt.

Du brauchst aber wirklich keine Bedenken zu haben die Männer, die ich kannte, stehen wirklich drauf, wenn die Frau weiß was sie will und ihm das auch zeigt indem sie z.b. die Hand nimmt.

Hingegen fand es keiner toll, wenn Frau den Seestern gab.

Übung macht den Meister:)
 
  • #7
Puh,

du bist ja hier auch schon ein paar Tage dabei. Bist du moralisch zu verkopft (das darf man nicht). Bei mir wurde es von einer Sexualpartnerin zur nächsten immer lockerer (es waren bisher nur 4). Aber entscheidend war, dass ich am Anfang dachte, das mag sie nicht, dass kann ich nicht gut etc. pp. Immer waren es irgendwelche negativen Gedanken. Die habe ich jetzt aktuell überhaupt nicht mehr. Ich probiere alles möglich aus und warte auf Feedback. Sie fast genauso - sie ist aber noch ein wenig zu jung, um ganz locker zu sein. Aber wie kommst Du dahin?

M 49
 
  • #8
Liebe LaVieenRose
Ich kann Dir zwei wunderbare Bücher zu diesem Thema empfehlen.
Dania Schiftan, Coming soon, und Emily Nagoski, Komm, wie Du willst. Beide Bücher haben mir wertvolle Tips gegeben und Freude geweckt, neue Dinge auszuprobieren, vor allem mit mir selbst. Auch ist mir klarer geworden, was ich mag, und welchen Kontext ich brauche, um besser zu geniessen.
 
  • #9
Ich fürchte um ein wortloses seine-Hand-auf-die-richtige-Stelle-drücken und kurz und knapp was zu sagen ("da", "weiter", "mehr" "doller", "weniger", "leck meine/e...", was auch immer) wirst du nicht drumherum kommen. It's all about communication, baby.
 
  • #10
Besonders problematisch ist es, wenn du ihm nicht nur keine Hinweise gibst sondern ihm auch noch einen Orgasmus vorspielst. Dann wird das mit deinem Partner nie was, denn er denkt ja, dass alles im grünen Bereich ist. Dementsprechend gehört es auch dazu zu sagen wenn man keine Lust hat. Problematisch ist es allerdings wenn keine Lust zum Dauerzustand wird (ausgenommen natürlich jemand ist ähnlich wie @frei und ihr Freund gestrickt ist).

Meine Erfahrung ist folgende:

1) Fällt es Frauen leichter sich fallen oder auch nur gehen zu lassen wenn sie Vertrauen zum Partner haben. Voraussetzung dafür ist normalerweise eine längere stabile Beziehung. Deswegen habe ich Zweifel an sexueller Erfüllung durch ONS o.ä.

2) Meiner Meinung fällt es älteren ggü. jüngeren Frauen leichter dem Mann zu sagen was sie brauchen, wollen und was ggf. stört. Z.T. kennen sie auch ihren eigenen Körper besser als eine jüngere Frau und können auch deswegen und nicht nur weil weniger schüchtern sind, genauere Hinweise geben.

3) Es kommt bei Frauen stärker als bei Männern auf die Tagesform an. Diese von psychischen und physischen Faktoren ab.

Als Mann kann ich mich übrigens auch nur fallen lassen wenn ich eher passiv bin. In der Regel wird aber vom Mann eine aktive Rolle erwartet, die den Mann aber nicht am O* hindert. Das ist aber wohl auch bei vielen Frauen der Fall, siehe den Beitrag von @irina_85 hier.
 
  • #11
Manchmal ist der Sexualpartner halt auch einfach nicht so prickelnd. Aber ich denke, dass ich selbst auch nicht sehr aktiv nach Lösungen gesucht habe bzw. dass ich auch nicht weiß, wie ich anfangen soll, das Problem zu beheben. Eigentlich wäre ich gerne wilder und hemmungsloser.
hi,
cool, da fühle ich mich auch mal als alte Häsin :)
Das klingt, als hättest du öfter wechselnde Partnerschaften. Ich finde, das fallen lassen funktioniert erst, wenn man schon ein paar Wochen zusammen war und auch die Aussicht hat, dass es was Längeres wird. Bei einem ONS könnte ich mich nie fallen lassen, weil das impliziert, dass man all seinen Gefühlen freien Lauf lässt und auch "peinliche" Momente zulässt.
Wäre es dir bei einem Mann egal, wenn er dich stöhnen hört und wäre dir deine Mimik egal? Ich finde meine Mimik beim Orgasmus peinlich, deswegen könnte ich nur bei einem vertrauten Menschen zulassen, dass er mich so sieht.
Das sind mal so Grundvoraussetzungen. Weiterhin finde ich es wichtig, dem anderen zu zeigen, wie er mich besser anfassen kann,.ohne dass man alles zerredet und aus der Situation herausspringt, das ist der Abturner schlechthin. Das muss man austesten, ein schmaler Grat.
Wie aktiv bist du? Es ist ein Unterschied, ob du "einfach nur oral" für ihn machst, oder ob du wie eine Katze auf ihn springst und die Situation lenkst. Da kann man auch die Rolle wechseln, mal ist er dominant, mal du, aber sowas ist mit wechselnden Kurzzeitaffären auch doof, finde ich, solange einem die Erfahrung fehlt.
Wie schaut es aus mit Beleuchtung? Ich frag einfach mal nach Basics - ich finde, wenn es schummrig ist, macht es viel mehr Spaß als im Dunkeln.
Und nein, man muss nicht wie die Frauen im Porno dauergeil rüberkommen, man kann seinen eigenen Stil finden. Muss auch mal gesagt werden ;)
Wenn du etwas mehr schreibst, kann ich vielleicht bessere Tipps geben :)
w35
 
  • #12
Meiner Meinung fällt es älteren ggü. jüngeren Frauen leichter dem Mann zu sagen was sie brauchen, wollen und was ggf. stört. Z.T. kennen sie auch ihren eigenen Körper besser als eine jüngere Frau
nicht unbedingt lieber @Ejscheff. Es kommt auf die Persönlichkeit an und wie direkt und ehrlich man selbst ist. Ich habe das schon immer gemacht. Umgekehrt erlebte ich die Männer eher als gehemmt darüber zu sprechen was gefällt und was nicht.

Wie kommst du darauf, dass Frauen passiv sind und einen aktiven Mann brauchen?
Ich denke es sollte sich da doch die Waage halten. Ich sehe es eher als gemeinsame Betätigung und kein Solospiel. Keine Ahnung was du jetzt von mir willst.
Mit der Tagesform gebe ich dir recht...Frauen haben viel mehr andere Dinge im Kopf und auch Hormonschwankungen. Daher haben sie nicht immer Lust.
 
  • #13
So kam es, dass ich nur sehr selten einen Orgasmus beim Sex hatte; ich habe mich eher wie eine Dienstleisterin gefühlt.
Also ich habe Orgasmen auch deutlich effektiver und schneller (allerdings nicht auschließlich) mit mir selbst. Dennoch habe ich nicht das Gefühl Dienstleisterin zu sein. Ich finde am gemeinsamen Sex andere Dinge spannender als einen Orgasmus wie zum Beispiel die Stimmung, die Nähe, die lange Umarmung, die Zärtlichkeit. Es gibt bei uns Sex, wo ich mich ausführlich um seine Befriedigúng kümmere, da ist mein Orgasmus für mich nebensächlich (und tritt eben oft auch nicht ein; ich bin nicht so multitaskingfähig) .
Und andererseits gibt es Sex, bei dem ich auf dem Rücken liege und mich weitgehend bedienen lasse, ihm durch meine Körpersprache, mein Hinwenden bestimmter Körperteile und die Führung seiner Hand teile, was ich will, vielleicht sogar durch meine eigene Hand zusätzlich für meine Stimulation sorge, abschalte und genieße. Auch weil ich weiß, dass es ein andermal (oder direkt im Anschluss) um ihn geht. Ich habe dies allerdings auch erst mit Mitte 30 und in einer langjährigen Beziehung gelernt.

Wenn du Phantasien hast, die dich beim Solo-Sex erregen, dann ist es vielleicht ein gutes Mittel, diese deinem Partner mitzuteilen. Dies ist aber sicherlich in einer stabilen Beziehung deutlich einfacher als im Rahmen von flüchtigen Bekanntschaften.
 
  • #14
Guten Abend,

ich bin und war nie ein Freund von Anweisungen zum Knöpfchen drücken. Weil genau das, dazu beiträgt, dass man sich voneinander weg bewegt, statt aufeinander zu.
Sexuelle Kommunikation will gelernt sein und es gibt nichts Schöneres, als sich zu entdecken und die sexuelle Sprache des anderen verstehen zu lernen. Unsere Wahrnehmung gibt mehr her, als Worte und Anweisungen.
 
  • #15
Man hört ja immer, dass Frauen sich beim Sex "fallen lassen" sollen.
Das meine liebe, solltest du als erstes von deiner Liste streichen. DU sollst schon mal gar nichts. Sex ist eine Team Beschäftigung wenn mehr als einer daran Teil nimmt.
Du solltest nicht so verkrampft darauf bedacht sein was er wohl gut findet, sondern finde erst mal heraus was du gut findest oder magst. Sei etwas egoistisch. Ein Mann der kein triebhacker ist, wird das merken und mit dir schwingen. Wenn der Partner passt braucht es gar nicht viele Worte oder Hinweise. Allein an der Atmung gibt es so viel zu spüren. Eine klare Ansage ist hier und da auch sicherlich nicht unüblich, aber auch hier muss es spürbar sein. Ich kann mich natürlich nicht hinstellen wie der Stiffler und brüllen, los Baby blas mir einen :)
Du kannst dich mit Druck niemals fallen lassen und das nötige Vertrauen muss natürlich auch vorhanden sein.
M48
 
  • #16
Man hört ja immer, dass Frauen sich beim Sex "fallen lassen" sollen.
Die Idee von dem "Fallen Lassen" funktioniert für mich nicht.
Je mehr ich "aktiv" mitgestalten kann, desto mehr geniesse ich es. Nur hinliegen, mich v****n lassen und auf den Orgasmus warten hat bislang nie geklappt. Im Gegenteil, es turnt mich ab, zu warten, ob das Gegenüber per Zufall raus findet, was man braucht.
Es übersteigt meine Schamgrenze, allzu ausführlich im Internet zu schildern, was ich konkret möchte und vorschlage. Also mache ich das auch nicht.
Bücher:
Lou Paget, "Der perfekte Liebhaber" und "Die perfekte Liebhaberin"
Videos:
Von Tristan Taormino oder Nina Hartley (geht in Richtung "Instructional Porn" - sehr praktisch)
Okay, einen konkreten Tipp habe ich doch: Wenn du dich immer in derselben Stellung selbst befriedigst und immer auf die gleiche Weise, hat dein Körper gelernt, dass er nur so "kommen" kann. Dann empfindet er vielleicht alles andere als "falsch". Probier zwischen durch also was anderes aus (Positionen und so). Und auch mit Beckenbewegungen arbeiten.
 
  • #17
Du könntest genau das zu ihm sagen, was du hier formulierst: "Du Schatz, ich denke, dass unser Sex noch viel besser wäre, wenn ich leidenschaftlicher dabei sein könnte. Ich habe darüber nachgedacht, wie ich dir zeigen kann, was mir beim Sex gefällt und mir ist aufgefallen, dass ich es selbst gar nicht so genau weiß. Ich möchte, dass du mir hilfst, das herauszufinden"
 
  • #18
Für meinen Tipp werde ich wohl Kritik einstecken müssen.
Alkohol hilft, es entspannt und enthemmt. Aufpassen, nicht zuviel trinken, dann wird man müde. Eine Flasche Wein oder Likör zusammen geniesen und dann ab in die Kiste. Viel Spass.
 
  • #19
#3@mokuyobi

Dein Betrag unterschreibe ich zu 100 Prozent. Egoismus steigert bei uns auch die Lust. Beide machen in " was sie wollen, dadurch steigt auch die Lust beim anderen. Manchmal denk ich jedoch meine ist eine Nymphomanin und ist zu dabei auch noch zu sehr auf sich bedacht. Dann gibt´s "Ärger", also ich sage Ihr dann, dass ich mal wieder zu kurz gekommen bin.

In meiner ersten Beziehung haben wir einfach ganz viel ausprobiert, verschiedene Stellungen aus Büchern, irgendwelche Tricks oder Spielzeug, aber immer auf so eine witzige Art, dass man dann auch sagen konnte, neee, also das funktioniert bei mir beim besten Willen nicht, und dann hat man das halt gelassen. Und viel gelacht. Dabei hat man sich selbst aber sehr gut kennengelernt und das ist mir später zugute gekommen.

Glück gehabt. Ich war generell Spätzünder, hatte meine erste richtige Freundin mit über dreißig, den ersten Sex mit Ende 20. Und dann war es nix mit ausprobieren. Es gab 2 Stellungen an einem Ort - gähn. Heute haben wir zwar auch meistens Sex im Bett, aber wir haben in der Kommode ein Kartenspiel mit Stellungen drauf. Wenn die Stimmung Sex erwarten lässt, legt entweder sie mir eine Karte hin, was sie gerne ausprobieren würde, oder ich sag zieh. Dann lachen wir und probieren die Stellung aus oder sagen puh langweilig und ziehen so lange bis wir eine neue finden (kann dauern) - spielerisch und nicht so ernst.
Manchmal ist dann auch der Kopf so richtig an, der da sagt: "Mist ich muss aufstehen". Die Zeit würde dann zwar locker reichen, aber das war es dann. Na und? Abends neue Versuch - ohne Zeitdruck.
Und manchmal geht´s auch mit leicht eingeschaltetem Kopf, indem der durch´s weitermachen irgendwann ausgeht. Komplett fallen lassen muss aber meiner Ansicht nach auch nicht sein.

M 49
 
  • #20
Für meinen Tipp werde ich wohl Kritik einstecken müssen.
Alkohol hilft, es entspannt und enthemmt. Aufpassen, nicht zuviel trinken, dann wird man müde. Eine Flasche Wein oder Likör zusammen geniesen und dann ab in die Kiste. Viel Spass.
Nö. Ich sehe vieles anderes als du. Aber in manchen Situationen bzw. bei manchen Menschen (auch bei ein und dem selben Menschen situativ bzw. stimmungs abhängig) kann Alkohol auch in sexueller Hinsicht lockern, entspannen oder mutig machen. Aber wie du schreibst nicht zu viel.

nicht unbedingt lieber @Ejscheff. Es kommt auf die Persönlichkeit an und wie direkt und ehrlich man selbst ist. Ich habe das schon immer gemacht. Umgekehrt erlebte ich die Männer eher als gehemmt darüber zu sprechen was gefällt und was nicht.

Wie kommst du darauf, dass Frauen passiv sind und einen aktiven Mann brauchen?
... Keine Ahnung was du jetzt von mir willst.
An Hand deines Beispiels wollte ich zeigen, dass verschiedene Wege nach Rom bzw. zum sexuellen "Erfolg" führen. In deinem Beispiel kontrolliert du die Stituation selbst. Dazu ist aber eine gewisse Erfahrung und Selbstbewusstsein notwendig. Das scheint einigen zu fehlen.

Von diesem selbst Steuern differenziere ich sich hingeben oder in die Situation fallen lassen. Dafür ist Vertrauen notwendig. Wer nicht vertrauen kann, misstraut, hat Angst und verkrampft. Er nimmt dann was da passiert passiv ängstlich hin. Das kann kein Genuss sein. Beim Vertrauen ist Selbstvertrauen fast wichtiger als Vertrauen in den Partner.

Ich meine das gleichzeitiges Fallen lassen und die Situation steuern nicht möglich ist. Beides sind zwei unterschiedliche aber gleichermaßen gute Wege nach Rom. Schön ist es wenn in einer sexuellen Beziehung diese Rolle zwischen Partnern wechselt und nicht jeder festgelegt ist.

Gerade unerfahrene oder ängstliche vielleicht auch bequeme oder traditionelle Frauen erwarten allerdings grundsätzlich vom Partner Steuerung und Iniative. @D-RAN hatte dazu einmal einen Thread gestartet. Dies überfordert unerfahrene Männer und ist auch für erfahrene Männer (abgesehen vielleicht für Kontrollfreaks) nicht schön.

@irina_85 unerfahrene Männer können zum Teil nicht ausdrücken was sie wollen, weil sie es z.T. selbst nicht so genau wissen und es erst noch entdecken müssen. Einige haben vielleicht auch die Erfahrung gemacht, dass sie die eine oder andere Frau mit ihren Wünschen verschreckt haben und sind sich nicht sicher was sie sagen dürfen oder lieber für sich behalten.

Meine Freundin benutzt z.B. gerne deutliche und auch "schmutzige" Worte beim * aber sie turnte es total ab als ich dies gemacht habe, weil ich auf Grund ihres Verhaltens gedacht habe, dass es ihr gefällt.
 
  • #21
Da fallen mir nur zwei Sachen ein:

- mehr Übung
- falscher Sexualpartner (bei dem man kein Vertrauen haben kann ODER der nur schnell Sex will und dir Druck macht ODER der einfach sowohl von sich als auch von dir eine sexuelle Unerfahrenheit fordert.)
 
  • #22
Liebe LaVieEnRose,

Du solltest an einem ganz anderen Punkt ansetzen.
Schau Dich an, prüfe, was Dir an Dir gefällt.
Pflege Dich bewusst, massiere Dich, habe Freude an Deinem Körper. Spüre beim Sport bewusst die Bewegungen.
Es geht um die eigene Wertschätzung, die Eigenliebe zu diesem Deinen Körper, mit allen Facetten.
Mir ist Duft zum Beispiel wichtig, gute Hautcreme, mir für Pflege Zeit zu nehmen.
Wäsche, die Dir (!) gefällt.
Sinnlichkeit - sich selbst wahrnehmen, bewusst werden mit allen Sinnen.

Je mehr Du bei Dir bist, desto mehr verschwinden die Hemmungen, und Dir wird immer mehr bewusst, was Dir gut tut und Dir Freude macht.
Nicht nur bei Sex, sondern die gesamte körperliche und sexuelle Nähe.

Ich glaube, das größte Problem für uns Frauen beim Thema Sexualität sind die Hemmungen - einerseits der Gedanke, darf ich überhaupt, initiativ, etc., andererseits sind wir immer mit unserem Körper unzufrieden, zu fett, hier eine Narbe, da eine Hautverfärbung, wir sind unsere gnadenlosesten Kritikerinnen. Wir sehen Makel, die keinem Mann nur ansatzweise auffallen.
Wir sollten uns zumindest bewusst werden, dass der hormongesteuerte Blick auf den / die Partner*in immer verschönernd wirkt.

Seitdem ich mich mag, ist das Thema Intimität wunderbar frei.

Ja, und Sex muss, wenn gut sein soll, im gewissen Maß egoistisch sein .
Sich fallen lassen geht nur, wenn ich mich auf mich konzentriere.
Man bekommt es trotzdem mit, wenn es beim Gegenpart hapert.

Parallel, die Idee mit Deinem Partner zu reden, finde ich gut, und sich dann gegenseitig mit Muße entdecken.

W,49
 
  • #23
Schon klar, auf mich haben hier wohl einige Foristen gewartet ....
Zum Thema fallen lassen .... kann ich als Mann auch nicht.
Was ich persönlich am liebsten mag: Übereinander herfallen. Das geht ungefähr so - beide haben Lust auf Sex, legen einfach los. Das wird wild, geht beim ersten Mal sehr schnell, Vorspiel entfällt - und ja, das Zusammenspiel ergibt sich einfach. Der zweite Durchgang dauert dann länger - und das Zusammenspiel klappt viel besser. Dafür ist es weniger animalisch - darum mag ich Runde 1 mehr.
Da sind wir beim nächsten Punkt - halten wir es mit Luther. Der hat gesagt: In der Woche zwier - schadet weder ihm noch ihr. Einfach die beiden Aufhüpferle hintereinander legen - man muss ihn ja nicht wörtlich nehmen und es dabei belassen. Meist ist der erste Durchgang "seiner" - der zweite "ihrer".
Musik - dann wird im Rhythmus gevögelt - synchronisiert die Bewegungen ohne Zwang.
Phantasien - ausleben. Ob im Aufzug, im Wald und auf der Heidi oder bekleidet, im Wasser oder im Auto .... schau doch mal, ob du diese Phantasien umsetzen kannst.
Reiten reiten reiten .... die Stellung, in der Frau ziemlich genau ihre erogenen Punkte einsetzen kann
Was du vermeiden solltest: einfach daliegen wie ein Brett - macht null Spass. Und Denken - du kannst alles, bist eine Sexgöttin, sonst wäre er mit einer anderen Frau im Bett. Mach einfach - machen sehr viele Männer auch.
Viel Spass
 
  • #24
Für meinen Tipp werde ich wohl Kritik einstecken müssen.
Alkohol hilft, es entspannt und enthemmt.
Nö warum? Du hast ja nicht unrecht. Aber der Mut hält ja nur begrenzt.
Man kann sich ja nicht ständig die Kanne geben, wenn man Sex hat.
Da landest du aber schnell in der Klinik oder sonst wo.
Fakt ist und das werden hier viele bestätigen können.
Bei einem kurzem Tätarä stehen die Chancen auf entspannten Sex um einiges schlechter, als wenn man sehr miteinander Vetraut ist.
Und das braucht wie alles im Leben nun mal seine Zeit.

m48
 
  • #25
Glück gehabt. Ich war generell Spätzünder, hatte meine erste richtige Freundin mit über dreißig, den ersten Sex mit Ende 20. Und dann war es nix mit ausprobieren. Es gab 2 Stellungen an einem Ort - gähn. .

M 49
Ich war auch Spätzünder, und die erste Beziehung hatte ich erst mit 23, vorher auch nur ein einziges Mal Sex. Aber da die Beziehung sehr lang war (5 Jahre), und ich eben auch schon älter und nicht so unsicher, wie ich bestimmt als Teenager gewesen wäre, war das dann doch ganz gut, auch wenn er bisschen Probleme hatte, offen über Sachen zu reden am Anfang. Hängt halt immer sehr am jeweiligen Partner.
Ich hab vorher in der Jugend immer abgeblockt, weil ich mich dazu noch gar nicht bereit gefühlt habe, und im Nachhinein war es wohl gut, da auf mich zu hören; so hab ich wenig schlechte Erfahrungen gemacht und bin erst "eingestiegen", als ich selbstbewusst genug war und dann trotzdem noch nicht von negativen Sachen geprägt. Mich hätte mit über 20 auch niemand mehr zu Sachen überreden können, die ich nicht will; mit 17 hätte mir bei meinem geringen Selbstbewusstsein jeder wahrscheinlich alles aufdrängen können...

Liebe FS, was hier auch noch einige gesagt haben: Wenn du Sex mit vielen verschiedenen Männern hast (also ONS), dann ist es wirklich häufig schwerer, da man nicht auf einen Nenner kommt und die Gefühle fehlen, die das sonst ja auch intensiver machen. Ich hab als Single dann auch ein paar Affären-Erfahrungen gemacht, und das war auch mal ganz spannend, aber im Endeffekt habe ich guten - oder eher intensiven - Sex wirklich nur in Beziehungen, da ich mich sonst nicht so fallenlassen kann, selbst wenn der Mann alles richtig macht. Aber selbst bei diesen Affärenmännern habe ich immer wirklich zumindest körperliches Interesse an dem Mann gehabt - eigentlich auch immer geistiges; ich hätte mich nie auf einen Mann eingelassen, der "nicht so prickelnd ist". Dann würde ich eher auf den Sex verzichten. Da käme nie Lust bei mir auf.
Das ist auch für jeden anders, klar.
 
  • #26
Anscheinend bist du nicht verliebt (genug) in den Mann. Er erregt dich nicht. Denn wenn dies dre Fall wäre bräuchtest du keine besonderen Phantasien. Du hättest sie automatisch, hättest Sehnsucht und hättest häufig sexuelle Phantasien über ihn. Ansonsten wüsste ich gar nicht warum man mit jemandem Sex haben sollte.
 
  • #27
Ich hab vorher in der Jugend immer abgeblockt, weil ich mich dazu noch gar nicht bereit gefühlt habe, und im Nachhinein war es wohl gut, da auf mich zu hören; so hab ich wenig schlechte Erfahrungen gemacht und bin erst "eingestiegen", als ich selbstbewusst genug war und dann trotzdem noch nicht von negativen Sachen geprägt. Mich hätte mit über 20 auch niemand mehr zu Sachen überreden können, die ich nicht will; mit 17 hätte mir bei meinem geringen Selbstbewusstsein jeder wahrscheinlich alles aufdrängen können...

Daran kann es auch liegen. Meine jetzige Freundin hat mit 17 / 18 "Pornosex" gehabt mit allem was so dazugehört. Deshalb ist sie jetzt auch ab und an verkopft.
Liebe FS meld´ Dich doch mal, ob wir in dem ein oder anderen Punkt Recht haben mit unseren Vermutungen.
 
  • #28
Anscheinend bist du nicht verliebt (genug) in den Mann. Er erregt dich nicht. Denn wenn dies dre Fall wäre bräuchtest du keine besonderen Phantasien.
dem kann ich nur zustimmen. Es liegt (bei mir auch) größtenteils am Partner, ob er mir das Gefühl gibt mich fallen lassen zu können und insgesamt ob es sich stimmig anfühlt, ob man sich scharf findet usw. Also liegts defintiv auch am Mann.

@Tom26 hat gute Tipps gegeben. Das spielerische ist wichtig und für mich auch der Humor. Wenn ich daran denke wie komisch manche Situationen waren, welche Geräusche es gab und wenn man aus dem Bett fällt und darüber lacht. Einfach herrlich. Warum nicht einfach Fange oder Verstecke spielen und versuchen einfach kindisch zu sein...
 
  • #29
Zum Thema fallen lassen .... kann ich als Mann auch nicht.
Man(n) lässt sich doch schon fallen wenn man sich einer (nicht sexuellen) Massage hingibt. Schon eine Kopfmassage beim Friseur eignet sich dafür.

Es gibt diverse sexuelle Praktiken wo sich auch ein Mann zurück lehnen kann und ganz dem überlässt was mit Hand oder ... mit ihm gemacht wird. Wenn man das nicht hin bekommt mag man warum auch immer die Kontrolle nicht übergeben. Auch bei BDSM (nicht mein Thema) geht es im Wesentlichen um Kontrolle.

Die Voraussetzung ist natürlich auch, dass der aktive Part, das einigermaßen kann was er macht. Wenn er dies nicht kann aber lernen will, sollte ihm der eigentlich Passive, egal ob Frau oder Mann Hinweise geben.

Eher animalischen übereinander herfallen ist natürlich auch gut. Aber warum sollte man auf Abwechslung verzichten.

Ich freu mich z.B. wenn mir zu Hause ein neues Kleid vorgeführt wird. Nicht selten geht das dann zunächst in modellhaftes Posen und fotografieren über. Das sorgt zusammen mit Komplimenten für eine zielgerichtete Stimmung. Am Ende wird das Kleid ganz besonders eingeweiht. Das Kleid ist ein normales Kleid.

Oder wenn sich meine Freundin eher autoritär als Prüferin (von Studenten) zu recht macht. Auch das kann in ein Fotoshooting Plus übergehen. Im Grunde ist das dann ein Rollenspiel. Vielleicht sind ja Rollenspiele etwas für die FS.
 
  • #30
Ich finde, du machst dir zu viel Druck, wie frau zu sein hat.
:)
Ich kenne keine Frau, die jedesmal beim Sex mit einem Mann kommt...einfach, weil die meisten Männer wenig Ahnung haben, wie man eine Frau überhaupt zum Höhepunkt bringt. Ist leider so.
Außerdem musst du nicht Dienstleisterin sein. Wenn du keine Lust auf nen Blowjob hast, dann mach auch keinen. Nur weil Männer das so wollen, heißt das ja nicht, dass du es so machen musst.
Mach, wonach Dir ist.
Deswegen ist der Sex in Affären so gut: da kümmert man sich nur um sich selbst ;-)
Du musst keinen Porno nachturnen, es muss auch nicht wild sein. Ich kann mich noch an die ersten "erfolgreichen Male" erinnern - mit O. Das war oft ganz langsamer unspektakulärer Sex. Versuche es mal eher slow am Anfang und probiere mehrere Stellungen aus - am besten eher du oben und die Beine anfangs eher enger zusammen. Dann kannst du den Rhythmus vorgeben. Und sei egoistisch dabei, hör in dich hinein und auf deine Gefühle.
Ich glaube, du hast ein ganz bestimmtes Bild vom Sex, wie du zu agieren hast, damit du "gut im Bett" rüberkommst.
Ist ja schön, dass du ihm eine gute Performance liefern kannst, aber am besten ist es doch, wenn du Spaß an allem hast.
Wenn du gar nicht in Stimmung kommst, musst du eben an etwas denken, was dich scharf macht.
Und spiel ihm keinen Orgasmus vor - das machen Frauen zwar ständig, damit der Mann zufrieden ist mit seinem Werk oder auch, damit er aufhört mit seinen "Bemühungen", aber dein Freund kann nicht wissen, was dir gefällt, wenn du so tust als ob.