• #31
Einen Heizungstechniker würde ich nicht als "ungebildet" bezeichnen. Er muß sehr viel technisches Fachwissen dafür haben. Und eine Denkfähigkeit, um die technischen Abläufe nachzuvollziehen.
Wie dieser Mann privat ist, sagt sein Beruf nicht aus. Das wären eher Vorurteile. Vielleicht ist er z.B. Opern-Fan ?
 
  • #32
Wie wird eigentlich Bildung hier definiert?!

Wenn ich studiert habe, habe ich Bildung in den Dingen, welche ich studiert habe.
Ein Jurist in Rechtsdingen, ein Arzt in medizinischen Dingen usw....
Alles toll. Gebildete Menschen. Auf ihrem Gebiet.
Warum ist ein Heizungstechniker ungebildet?
Er musste für seinen Beruf eine "Ausbildung" absolvieren.
Das Wort beinhaltet BILDUNG.
Wenn ich natürlich nur kleinkariert denke, mich selbst als "gebildet" bezeichne, nur weil ich studiert habe, aber nicht über den Tellerrand blicke, weil mein Horizont begrenzt ist wegen meiner ach so tollen Studiertheit, dann kann ich natürlich solche Sprüche raushauen:


Aktuell bin ich in einen Arzt verliebt und ein Heizungstechniker ist hinter mir her – also alles beim Alten.
Trotz deiner "Bildung" solltest du mal deinen Horizont erweitern.
Sagt dir eine "Studierte" mit einem Schlosser als Partner.
 
  • #33
Mit Geld und Bildung kann man viel erreichen. Aber seine Herkunft wird man dabei nicht in jedem Fall verleugnen können.
Genau so sehe ich das auch. Der FS feht der natürliche Umgang mit Akademikern, ihr fehlt sozusagen der "Stallgeruch". Und wenn sie keinen regelmäßigen Umgang mit solchen Leuten hat, dann bleibt ihr nur sich vorzustellen wie diese Leute sein könnten, und sie beginnt zu schauspielern. Daher die Unsicherheit nach innen, und ein gekünsteltes und geziertes Auftreten nach aussen (affektiert).
In ihrem angestammten Umfeld wirkt sie dadurch hochnäsig, und bei Akademikern anbiedernd.
Ich vermute, die FS hat nicht in Deutschland studiert, im Eingangsbeitrag schwingt nur der Stolz über ein abgeschlossenes Studium mit, aber jede weitere Erfahrung scheint zu fehlen.
Schade, dass die FS nicht an ihrer eigenen Diskussion teilnimmt. Ich hätte gerne noch eine Leseprobe von ihr gesehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
G

Gast

  • #34
Der FS feht der natürliche Umgang mit Akademikern, ihr fehlt sozusagen der "Stallgeruch".
An der Uni sind auch jede Menge "Arbeiterkinder" ohne Akademikerherkunft, die keine anderen Umgangsformen haben als Akademikerkinder. Also von Stallgeruch würde ich da nicht sprechen. Zumal ich Professoren und andere studierte Höchstpositionierte kenne, die NULL Manieren haben, wenn es darum geht, sich mit Bürobedarf im Ohr rumzubohren, sich vor allen Leuten was aus der Nase zu holen oder einen mit offenem Mund anzugähnen.
Ansonsten denke ich wie Du, dass sie wirklich versucht, mithalten zu können auf eine Weise, die nicht von innen zu kommen scheint und deswegen aufgesetzt wirken könnte.
Und ich find's auch (generell) schade, dass so viele einen Thread starten und dann Fragen nicht beantworten und sich überhaupt nie wieder melden.
 
G

Gast

  • #35
Liebe Fs, es gibt zwei Sorten Männer - die Aktiven und die Passiven.

Diese sogenannten "ungebildeten" Männer kommen meist aus Arbeiterfamilien. Sie sind die Aktiven. Man hat früh einen Beruf erlernt, sich früh in einer eigene Wohnung selbstständig gemacht und will rasch eine Familie gründen und mit einer Frau sesshaft werden. Es sind die - in meinen Augen - aktiveren Männern, die schnell unter die Haube kommen (unter 30) und gelernt haben, nie passiv zu sein, sondern sich selbst drum zu kümmern, wenn man was will: Job/auch wenn er noch so schlecht ist (Hauptsache es gibt Geld), eigene Wohnung, Frau finden. Sie halten sich ran.

Das Gegenteil davon sind die passiven Männern, die sich gerne durchs Leben "schieben" lassen. Sie kommen aus der elternlichen Wohnung nicht raus und/oder Mutter bekocht und verpflegt sie lange, sie selber studieren lange oder man muss sie an der Hand nehmen, damit sie in einem Job Fuss fassen, sie sind nicht bereit für Wagnisse oder große Änderungen im Leben, und sie bleiben meist - so passiv wie sie sind - bis ins hohe Alter Single. Sie gehen wenig aus, sie sprechen niemals Frauen an und sie sind auch in Singlebörsen oder beim Kennenlernen schleppend und träge.
 
  • #36
Liebe FS,

ich, wbl. 47, habe die Antworten hier aufmerksam gelesen. Mir fallen dazu mehrere Dinge ein:

Die Antworten reagieren im Grunde (mit einer Ausnahme) auf eben das Klischeedenken, dass dir unterstellt wird. Arzt vs Mechaniker. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob es grundsätzlich auch gebildete Techniker gibt, sondern du wünscht dir zum Partner einen Akademiker.

Na und?
Daran ist nichts Verwerfliches.

Das ist ein Ziel.
Formuliere einfach klar, dass du einen Akademiker kennenlernen möchtest und dann triff dich mit solchen Männern.
Definitiv sind nette, warmherzige, fürsorgliche, verlässliche, intelligente...+++........dabei.
Date diese Männer. Unternehmt etwas, unterhaltet euch, tauscht euch aus,habt Spaß.
Mit der Zeit wird das locker (ja, denn sie kochen auch nur mit Wasser), gebt euch die Zeit und die realistische Chance, euch von Mensch zu Mensch kennenzulernen und euch näher zu kommen.

Du schreibst, du bist aktuell in einen Arzt verliebt. Bedeutet das, dass er das nicht weiß? Eventuell könntest du dich dann fragen, ob du vielleicht erst einmal nur in die Vorstellung, mit diesem Arzt (oder einem Akademiker) eine Beziehung zu haben, "verliebt" bist, also dich damit begnügst, dir auszumalen, wie es wäre, mit ihm zusammen zu sein?

Dann wage vielleicht nun den nächsten Schritt. (siehe oben). Übung macht locker (Fehler und Rückschläge eingeschlossen). Verfolge einfach dein Ziel in vielen Kleinschritten - nicht einem einzigen Großen...

Viel Glück.
 
  • #37
Warum schreiben mich die 20 jährigen kinderlosen Topmodels nicht an,
sondern nur die 30 jährigen Molligen mit Kindern?

Weil ich nicht Leonardo di Caprio bin.

Du hättest gerne einen Akademiker und dein Wunsch ist auch vollkommen in Ordnung. Anscheinend sehen das die Akademiker aber nicht so wie du.

Das Ist ein Missmatch zwischen den Wünschen und eigenem sexuellen Marktwert.
 
  • #38
Vielleicht stehst du dir selbst im Weg mit dem Wunsch einen "gebildeten Mann" für dich zu interessieren. Wobei meiner Ansicht nach ein Heizungstechniker nicht "ungebildeter" sein muss als ein Arzt und bei der Suche nach einem Lebenspartner die Herzensbildung an erster Stelle stehen sollte.
 
  • #39
Naja spontan würde ich meinen, das die Bildungselite sich an jüngeren Frauen orientiert und der gemeine Mob da etwas toleranter ist, mangels besseren Wissens.
 
G

Gast

  • #40
Ich, w, 48, nur zu 2/3 studiert, AE, 2 Kinder, stamme ebenfalls aus einfachen Verhältnissen, bin literaturaffin und diskutiere für mein Leben gerne über Gott und die Welt. Ich war mit einem Arzt verheiratet, bin aktuell mit einem 3-fach-Akademiker (lebensnah und unprätentiös wie mein Exmann) liiert und hatte seit jeher Beziehungen zu den unterschiedlichsten Männern, sowohl, was die Herkunft als auch was die Bildung anbelangt. Da waren ein einfacher Beamter, ein Landwirt und ein Uni-Prof und ein Journalist, allesamt bildungshungrig, witzig, locker und herzensgut, dabei. Und ja, ich liebe den intellektuellen Austausch, bleibe allerdings wohl dennoch im Herzen auf ewig ein Naturmensch, bodenständig und warmherzig. Dies alles hat rein gar nichts mit Ausbildung zu tun, vielmehr mit persönlicher Entwicklung. Genau diese Mischung suche ich auch bei meinen Partnern: Selbstreflexion, Humor, Selbstironie, Wissensdurst, humanes Weltbild. Und ja, diese Männer gibt es und zum Glück fliegen sie meist auch auf mich. Liebe FS, werd locker. Der Arzt garantiert, dass er Sitzfleisch hatte, aber nicht unbedingt Bildung.
 
  • #41
Unfassbar diese Arroganz! Ich bin Handwerksmeister mit zwei Meistertiteln! Ich habe, meine Lehre mitgerechnet, eine achtjährige Ausbildung in meinem Beruf hinter mir. Ich weiß mehr über erneuerbare Energien, als die meisten hoch studierten Politiker. Kein Anwalt und die wenigsten Mediziner, müssen so lange studieren um einen Abschluss vorweisen zu können! Als Handwerksmeister muss ich mit Menschen umgehen können! In der Lage sein mich einigermaßen vernünftig mitteilen zu können. Muss Star Verkäufer sein. Eine gute Allgemeinbildung besitzen. In der Lage sein mit jungen Menschen umgehen zu können und sie ausbilden! Und wenn ich abends nach Hause komme, bin ich sogar noch in der Lage mich um meine Familie zu kümmern! Kannst du gut gebildete hoch studierte Person das auch?
m44
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
  • #42
Bezogen auf die Eingangsfrage verstehe ich das Problem der FS nicht. Dann muß sie eben mehr in den von ihr ersuchten Kreisen verkehren.

Über die Aussagekraft von Bildung und Berufsabschlüssen wurde hier genügend diskutiert. In einer Partnerschaft spielen Interessenvielfalt und Herzensbildung eine sehr viel bedeutsamere Rolle. Hier sollte eine relativ große Deckungsgleichheit vorherrschen.

Es ist doch im Leben auch nicht so, daß die Leute ihre Abschlüsse auf ihrer Stirn eingraviert haben. Das ist zunächst auch nur eine Bildung innerhalb ihrer Fachrichtung und sagt nichts über die Interessenvielfalt aus oder ob man zueinander paßt.

Erst im Rahmen eines normalen Gespräches kann ich Schnittmengen feststellen, ob ich mir mehr mit dem Gegenüber vorstellen könnte. Jemand, der praktisch mit seinem Beruf verheiratet ist (das war ich schließlich selbst), käme für mich nicht in Betracht.

Erst als ich umdachte, wurde ich interessant bzw. fand auch Interesse an Menschen.

Mir ist der Status oder der Beruf des Gegenübers völlig nebensächlich. Wichtig ist mir, ob derjenige mir sympathisch ist und wir über genügend gemeinsame Gesprächsthemen und Hobbys verfügen.
 
  • #43
Liebe FS,

ich finde es doch sehr herablassend, wie du über einen Heizungsbauer/-techniker, whatever sprichst... Nur weil er einen bodenständigen Beruf ausübt, heißt das doch noch lange nicht, dass er ungebildet ist... Du denunzierst die "bodensändige" Berufssparte - ziemlich arrogant, wie ich finde.

Wir nehmen jetzt einfach mal mich als Beispiel:
Ich bin gelernte medizinische Fachangestellte, oder vereinfacht Arzthelferin mit dem Zusatz "Fachwirtin für ambulante medizinische Versorgung". So, und jetzt? Bin ich in deinen Augen ungebildet, weil ich keinen hochtragenden Titel wie Dr. med./dent., Dipl. Ing., o.ä. besitze?
Ich denke, ich kann dir mehr über schwarze Löcher, das Universum oder sonstige physikalische und auch medizinische Themen erzählen, als so mancher Dipl. Ing.! Und warum? Weil ich mich in meiner Freizeit damit beschäftige. Jedoch liebe ich auch meinen Beruf!
Aber, und jetzt kommts: Ich lese auch die typischen Frauenzeitschriften - Schande über mich!

Also, um auf den Punkt zu kommen: Auch Menschen mit einem "bodenständigen" Beruf können durchaus gebildet sein!

Ich denke, dir gehts mehr ums Geld, welches dein Zukünftiger besitzen soll - spricht das für eine gebildete, selbstständige Frau?

w26
 
  • #44
Und noch was:

Mein Partner ist in einer Branche tätig, in welcher man unfassbar viel Geld verdient - wenn ich seine Gehaltsabrechnung sehe, treibts mir die Tränen in die Augen.
Nichts desto trotz liebt er mich, auch wenn ich "nur" Arzthelferin bin.
Wir führen fantastische Gepräche und verstehen uns auf allen Ebenen.
Er hätte damals, als wir uns kennenlernten, auch sagen können "Nee, die ist nur ne Arzthelferin, hat nicht mal studiert, so Eine will ich nicht, die ist bestimmt nicht gebildet.

Dein Verhalten ist unglaublich oberflächlich. Meine Mama würde sich für mich schämen, wenn ich solch ein Verhalten an den Tag legen würde.
Denke mal darüber nach!
 
  • #45
Mal etwas, um allgemein zu verdeutlichen, wie manche Frauen so ticken:

Wir waren mal vor Jahren auf einer größeren Tanzveranstaltung, die überwiegend von Akademikern besucht wurde, ohne das sich jetzt jemand bzgl. der Ausbildungsrichtung zu erkennen gab, da diese hier auch nicht wichtig war. Mein Kumpel hatte eine Dame ins Auge gefaßt, aber schien ihr wohl nicht attraktiv genug zu sein. Wenig später flüsterte ihr jemand zu, daß dieser Kumpel ein Arzt ist. Da wurde die Dame aber sehr aktiv und der Kumpel wurde sie an dem Abend nicht mehr los, hatte aber seine Entscheidung zu ihren Ungunsten bereits getroffen.

Mir ging es auf dieser Veranstaltung so:
Ich interessierte mich für niemandem, aber wurde von einigen Damen angesprochen. Die interessierten sich erstaunlich schnell für meinen Beruf. Da ich privat nicht damit in Verbindung gebracht werden will, gab es die übliche Antwort: "So genau weiß ich das eigentlich selbst nicht, aber irgendwas werde ich wohl sein. Ich bin sowas wie ein freischaffender Künstler." (In Wahrheit war ich ein leitender Angestellter an exponierter Stelle eines mittelständischen Unternehmens, dem ungewöhnlich viele Freiheiten zugestanden wurden.) Zudem reagierte ich auf zu neugierige Fragen sehr belustigend, süffisant und ironisch. Mit dieser Art Understätement kamen die Damen schon nicht klar, was nicht unbedingt dafür sprach, daß sie zu mir passen könnten. Als einige dann zu einem sehr viel späteren Zeitpunkt per Zufall erfuhren, wer ich eigentlich war, haben sie sich grün und schwarz geärgert. Sie fühlten sich von mir veräppelt oder nicht für voll genommen.

Was ich damit sagen will:
Es interessiert mich nicht, was andere beruflich tun und sie hat es nicht zu interessieren, was ich tue. Entscheidend ist nicht, was ich beruflich tue, sondern wie ich privat und als Mensch bin. Das gilt auch für meine Gegenüber.
 
G

Gast

  • #46
"So genau weiß ich das eigentlich selbst nicht, aber irgendwas werde ich wohl sein. Ich bin sowas wie ein freischaffender Künstler."
Wer sowas antwortet, wird aber nicht stehen gelassen, weil er ein Künstler ist, sondern weil die Antwort so kryptisch und verwirrt klingt, dass man nicht weiß, woran man ist und denkt, Du versuchst, Dich mit dem Label "Künstler" interessant zu machen.
Auch belustigt auf Fragen zu reagieren, treibt andere eher zum Rückzug, weil man denkt, Du hättest irgendwas Negatives zu verbergen.

Und Understatement seh ich da auch nicht, weil ein freischaffender Künstler überhaupt nicht vergleichbar ist mit leitenden Angestellten, was das Wesen des Menschen angeht. Ein Künstler ist ein Freigeist und ein Kreativer. Das ist für manche sehr anziehend und für Leute, die mehr das in der Realität Verhaftete wollen, eben nicht anziehend.

Anscheinend siehst Du freischaffende Künstler als weniger Wert als Angestellte an, wenn Du meinst, Du hättest tiefgestapelt, und da täuschst Du Dich in den Augen mancher, die Angestelltenverhältnisse langweilig finden.
 
  • #47
Hallo FS, du schreibst, dass dir intellektuelle Gespräche sehr wichtig sind. Versuche erst einmal, intensiven Austausch mit einem Arzt zu pflegen, der einen 12 Stunden Arbeitstag hat. Ich kenne vom Hörensagen eine Frau, jetzt Ex Frau eines Arztes, der es so erging. Mit zu hohen Erwartungen in die Arztehe gegangen, fühlte sie sich chronisch vernachlässigt, während ihr Gatte, übrigens ein sehr netter und beliebter Arzt, im Klinikum Extraschichten schob. Nun ist sie wieder in der Realität angekommen und geschieden. Trotz Ehe mit einem hochgebildeten, hochangesehenen Mann, geistig und emotional verhungert! Das würde dich bei deinem Handwerker zumindest nicht erwarten, der hat Zeit und kümmert sich um dich.

Intellektuellen Austausch kannst du in einem entsprechenden Freundeskreis führen, dann musst das nicht von einem Mann fordern.

Als Arztgattin kann Frau trotz der geschilderten Minuspunkte genug Fliegen mit einer Klappe schlagen, weshalb viele Frauen von einer Verbindung mit einem Mediziner träumen, oder zumindest nicht nein sagen würden. Ärzte können in ihrer Popularität demensprechend harte Auswahlkriterien haben, ein eigenes Studium der Frau ist dabei vielleicht nur Nebenkriterium. Eher legen sie z. B. auf Fachverwandschaft Wert (viele heiraten Ärztinnen oder Arzthelferinnen), wollen eine gesundheitsbewusste Nichtraucherin (eine wahre Geschichte) oder einfach nur eine Vorzeigepuppe.

Sei stolz auf erkämpfte Erfolge, erwarte aber nicht, dass ein akademischer Abschluss, eine gute Position und das Eintauschen von Klatsch- gegen Nachrichtenmagezine dich auch privat in einen anderen Stand erheben werden. Und hör auf, die Männerwelt auf Extreme (Arzt/Handwerker) zu reduzieren. Vielleicht versuchst du es bei einem Mann, der wie du aufgestiegen ist.

Viel Erfolg!
 
  • #48
Ich glaube, wir sollten nebenbei auch mal kurz die eigentliche Frage der FS beantworten.

Die FS fragte, warum "ungebildete" Männer auf sie stehen.

Ganz einfach, weil sie offensichtlich ein Typ Frau ist, auf den Männer allgemein stehen z.B. gepflegt, groß und attraktiv oder vielleicht auch besonders sexy rüberkommt. Vielleicht ist es auch so, dass sie auf eine eher einfache Art attraktiv wirkt, weswegen sich insbesondere nicht besonders attraktive Männer Chancen bei ihr ausrechnen.

Da ja nie vorher jemand wissen kann, wie die FS wirklich tickt, versuchen es eben die Männer bei ihr, welche sie durch ihre Art und ihr Aussehen anspricht
Man könnte auch noch hinzufügen, dass einfach ausgebildete Männer manchmal auch eine etwas geringere Hemmschwelle haben, eine Frau anzusprechen, da sie ein Korn nicht so sehr fürchten. Das ist an sich aber nichts Besonderes.
 
  • #49
@gast #45
Du outest Dich als ein Beispiel dafür, daß Du die von mir verwendete Umschreibung auch nicht verstanden hättest. Ich bin ein Freigeist und Kreativer, der zugleich leitender Angestellter war, dem alle erdenklichen Freiheiten zugestanden wurden. Da mir das alles aber nicht wichtig war, habe ich es bei der Umschreibung belassen. Das ist eben genau keine Wertung über Freischaffende oder Angestellte gewesen. Ich hatte doch beide Vorteile und nicht die damit verbundenen Nachteile.Ich war zuvor Freiberufler, aber das Unternehmen sah es verständlicherweise lieber, ganz für sie tätig zu sein.

Gearbeitet habe ich jedoch weiterhin wie ein Freischaffender oder Künstler, weil das meiner Mentalität und auch der Aufgabe (die ich als Hobby betrachtete) am nächsten kommt. Ich legte somit gar keinen Wert darauf, nur aufgrund meines Berufes, mit dem ich gewissermaßen verheiratet war und mit einer erheblichen Verantwwortung verbunden war, gleich in irgendwelche Schubladen gesteckt zu werden.

Meine Kernaussage sollte so zu verstehen sein:
Es ist erstaunlich, was so einige Frauen alles nur aus der Herkunft oder der beruflichen Tätigkeit ableiten. Über dem Menschen ist damit gar nichts gesagt. Meine heutige Tätigkeit, der ich aus absoluter Berufung nachgehe und nicht weil ich irgendwie Eindruck verschaffen will, hat nichts mit der damaligen (umschriebenen) Tätigkeit zu tun.