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  • #1

Hilfe, wie werde ich endlich diesen Trennungsschmerz los? Wann stirbt endlich die Hoffnung?

 
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excuse-me

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  • #2
Wie den Trennungsschmerz loswerden?
Ich glaube, da gibt es kein Mittel - die Zeit, heilt deine Wunden - nichts anderes.
Wann die Hoffnung stirbt?
Wenn du Gefühle sehr tief empfindest, kann es sehr lange dauern.
Lass den Schmerz zu, verdränge ihn nicht, denn nur so heilt er vollständig aus. Das kann u.U. monate- aber auch jahrelang dauern.
Die Hoffnung sitzt dir ständig gegenüber und sieht dich an. Irgendwann bemerkst du erleichtert, wie sie aufsteht, sich umdreht und geht. Dann hast du es geschafft und bist frei.
Bei mir hat es das letzte Mal zwei Jahre gedauert. 5 Montae war ich "beschwerdefrei" - nun sitzt sie schon wieder da und glotzt mich an.
Ich fühle mit dir. Nur - verdränge diese Gefühle nicht - sonst gehörst du vielleicht eines Tages zu jenen hier so oft anzutreffenden "Beziehungsängstlichen". Das passiert dir nicht, wenn du deinen Schmerz vollständig ansiehst und ausheilst. Nimm dir die Zeit dafür und kümmer dich erst einmal liebevoll um Freundschaften und dich selbst. Das hilft.
Alles Gute für dich.
 
  • #3
Lies dir die zahlreichen Threads zum Thema Liebeskummer durch:

http://www.elitepartner.de/forum/tag/liebeskummer.html

Kurze Zusammenfassung: Völliger Kontaktabbruch und maximale Ablenkung durch aktive Freizeitgestaltung.
 
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  • #4
Hallo Du. Ich kann das gut nachvollziehen dass du dich das frägst. Ich selber "leide" auch gerade und bin aber noch immer am Überlegen, was ich noch als nächstes tun könnte um ihn doch wieder zurück zu bekommen. Freunde und Familie raten natürlich loszulassen. Das Kapitel zu schliessen. Meine beste Freundin meinte "nimm symbolisch gesehen deine Hut und verlasse die Bühne". Im Grunde wissen wir, dass alle recht haben und wir einfach noch viel zu sehr das Herz sprechen lassen. Aber vielleicht solltest du dich fragen warum es zur Trennung gekommen ist und vielleicht fallen dir dann immer mal wieder kleine Szenen ein die dir auch nicht gefallen haben. Irgendwas was dir hilft diesem jemand den "Heiligenschein" wegzunehmen. Ich selber habe hier auch gerade eine Frage reingestellt wie ihr die Antwort von ihm interpretiert auf meinen Brief an ihn, dass er mir einfach wichtig ist. Ich klammere mich auch noch an die Resthoffnung dass da bei ihm noch Gefühle sind. Aber auch ich frage mich, wann die Hoffnung endlich ganz verfliegt. Ich rede viel. Ich denke auch viel. Ich spreche viel darüber und je öfter ich darüber spreche desto mehr analysiere ich die einzelnen Momente und hinterfrage auch ob er mir das geben konnte, nach dem ich mich sehne und ob er wirklich so toll ist wie ich denke. Und ob es auch genau der Partner ist, der zu mir passt oder ob es doch auch Gründe dafür gibt, dass es nicht geklappt hat. Ich habe gelernt mit dem Schmerz zu leben. Wenn ich heulen möchte, lasse ich es zu. Und wenn ich reden möchte suche ich mir Leute dazu - Freunde sind dafür da! Und ich schreibe meine Gedanken auf. Virtuelle Briefe die ich dann doch nicht abschicke. Und ich bin weiter zBsp hier in Kontakt und probiere die Zeit für mich arbeiten zu lassen. Ich denke fest an dich und schicke dir eine ganz ganz grosse Portion Stärke und Mut und vorallen Dingen Zuversicht, dass alles für irgendwas gut ist. Denn schlussendlich kommt es doch so, wie es kommen muss und auch wenn es uralt ist und abgedroschen klingt: "wenn eine Tür sich schliesst, öffnet sich irgendwo eine neue - und die ist meistens herrlicher". Es gibt einen guten Spruch von Rilke: "Man muss nie verzweifeln wenn etwas verloren geht - ein Mensch oder eine Freude oder ein Glück; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, fällt ab. Was zu uns gehört bleibt bei uns denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die grösser als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Wiederspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt." Ich hoffe sehr, dass dir meine Worte etwas Trost spenden.
 
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  • #5
die Hoffnung lebt, so lange DU sie am Leben erhältst. Sie ist tot, wenn DU sie begraben hast!

Augen schließen, ausatmen, Schultergürtel entspannen, Hände öffnen, loslassen. Wenn du deinem Leben wieder offen gegenüber stehst, kann Neues, Schönes kommen! Freu dich darauf!
 
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  • #6
"Auch eine Entäuschung, wenn sie nur restlos und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts"
(Max Planck)

Entscheide Dich dazu, ab jetzt eine Zukunft ohne ihn zu haben. Lass die Hoffnung los.
Mach bewußt Dinge, die dir gut tun und wenn Dir zum Weinen ist, dann weine.
Hab Dich selbst lieb.
 
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  • #7
ich kenn das sehr gut. Geht mir im Moment auch so. Hab jemand hier kennengelernt, der sich plötzlich gar nicht mehr meldet, ohne Begründung. Der Schmerz gehört einfach zum Abschied dazu. Stehe einfach dazu und erlebe diese "Trauer" bewusst und du wirst merken, dass es zwar immer wieder Tage geben wird, an denen du dich am liebsten unter der Bettdecke verkriechen möchtest, aber diese Tage werden immer weniger, bis du eines Tages feststellst, dass du gar nicht an ihm denkst. Wünsch dir alles Gute!!!
 
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  • #8
Du stellst pauschal eine Frage in den Raum, ohne die Ursache zu beschreiben. Weshalb habt Ihr Euch denn getrennt ? Wie lange wart Ihr bei einander ? Habt Ihr Kinder ?

Schmerz hat seine Ursachen und ich denke, wenn Fehler passiert sind, führt Schmerz dazu, die Fehler nicht aus den Augen zu verlieren sondern diese wieder gutmachen zu wollen. Daß Du das nicht wieder gutmachen kannst, schmerzt und so gehts von vorne los.

Wenn Du selber keine Fehler gemacht und ein gutes Herz hast, wirst ihm alles mögliche nachsehen können und so hoffen, daß es wieder wird, so lange, bis Du rechts und links gehörig abgewatscht wurdest und bis Dein gutes Herz richtig ausgeblutet ist.

Durchbreche den Kreislauf und konzentriere Dich mal auf andere Dinge im Leben, die auch ihren Sinn haben: Beruf, Kinder, Hobbies, Freunde, eigene Gesundheit ... Weißt: Schau mal auf die guten Dinge und nicht immer auf das Negative.

Es kann sooo schön sein, single zu sein, doch merkt man erst dann, wenn man in der falschen Partnerschaft ist. Öffne die Augen und frage Dich nach Deinen Zielen für Dich im Leben, mit und ohne ihm und setze diese dann um

7E2176FE - m39
 
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  • #9
Der Trennungsschmerz ist immer unterschiedlich, bist du die Verlassene leidest du tausenmal mehr als der, der verläßt. Ich kann deine Situation gut nachfühlen, wurde vor 4 Wochen verlassen.
Habe nichts mehr gegessen und auch nicht mehr geschlafen.Therapie und gute Freundinnen haben mich überleben lassen. Und was wichtig ist, schmiede Pläne für die Zukunft, schreib dich in einem Kurs ein oder mach irgendeine Ausbildung. Lernen heilt, das Gehirn braucht das. Sonst ratterst du den ganzen Tag und analysierst das warum? Sei gut zu dir selbst und versuche auf jede Fall deine Muster, die hinter den Trennungen stehen aufzuarbeiten, sonst ziehst du das gleiche wieder an. Es ist wichtig, nach einer Trennung eine Zeit lang alleine zu sein, sich zu fragen, was möchte man denn eigentlich, welche Erwartungen hat man an den Partner etc.Einige gute Therapiestunden helfen da schon weiter und die sind leistbar.
Ich wünsche dir viel Kraft, warte nicht auf ein Wunder, schließe ab (verbrenne symbolisch Bilder oder Briefe), verabschiede dich im Geist immer wieder von ihm. Erst dann wirst du frei sein - frei für eine neue Beziehung. Nicht ja aber....., sondern beim nächsten Mal mache ich es besser.
Viel Glück und alles Liebe für dich. i.
 
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  • #10
Ich habe ein kleines Gedicht für dich:

er war erstaunt
als ich ihm sagte
daß ich ihn liebe
er habe mir doch
gar keine hoffnungen
gemacht
das stimmt
die hoffnung kommt
aus mir
wohin sie auch wieder
zurückgeht

(Nora Seibert)
 
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  • #11
Wie nett, dass Sie an mich denken. Ich bin die, die vor ca. 20
Jahren dies Gedicht schrieb.
Die wirkliche

Nora Seibert
 
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