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  • #1

HIV/AIDS-Test Wie oft macht Ihr den?

Wenn ihr einen Neuen Partner gefunden habt, macht ihr dann doch einen Test, oder?

Und was ist, wenn diese Beziehung sagen wir mal nur ein Jahr hält, macht ihr dann einen neuen, bevor Ihr mit dem neuen Partner (falls ihr einen gefunden habt) ohne Kondome schlaft?

Ich bin da so verunsichert. Natürlich habe ich nicht vor, mit jedem ohne Kondom zu schlafen, und würde es nie tun, sonder nur mit dem Partner und auch, wenn alles in Ordnung ist. Bespricht man das davor oder ist es selbstverständlich? Kann man auch davon dann ausgehen, dass dieser gemacht worden ist oder läßt man es sich bescheinigen?
 
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  • #2
Grundsätzlich erstmal Kondom nehmen. Und wenn man in einer Partnerschaft lebt, dann drüber reden, das man einen HIV-Test machen will. Beide sollten ihn dann gleichzeitig machen, da kann man einerseits "Händchenhalten" und hat auch die Kontrolle, dass der Test wirklich gemacht wurde. Ich denke, wenn man wirklich interessiert ist an einem Menschen, sollte so ein Test kein Problem darstellen.
 
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  • #3
Ich finde es selbstverständlich regelmäßig einen HIV-Test zu machen.Das ist Eigenverantwortung und auch Verantwortung anderen gegenüber.
Darüber sollte man sich mit seinem neuen Partner unterhalten.
Anfangs nur Sex mit Schutz,wenn es geklärt ist von beiden Seiten sollte man vertrauen und dann ist es okay ohne Schutz(gesetzt den Fall Du verhütest).
Viele Männer eiern beim Thema Kondome schrecklich herum,da sie dann keinen Spaß am Sex haben.
Das sollte einem als Frau herzlich egal sein,denn es geht um die Gesundheit.
Und ein Mann der ungern mit Kondom Sex hat,wird dies auch schon bei anderen Frauen praktiziert haben.Ekelhaft.
Ein wirklich wichtiges Thema,das ganz oft außen vor gelassen wird.
ich würde sogar so weit gehen,mir das Ergebnis des Tests zeigen zu lassen.
w.
 
  • #4
huhh... ich denke, man sollte darüber mit dem neuem Partner reden und den Test dann auch zusammen machen. Im Prinzip sollte man auch noch die anderen Geschlechtskrankheiten mit testen lassen. Weil an Hepatitis C kann man genau so gut draufgehen, wie an Aids und dann gibt es da noch ein paar andere ganz leckere Sachen wie Gonorrhoe oder Syphilis.
 
  • #5
Ein HIV-Test schadet nie und kann diese eine unheilbare Krankheit vermeiden helfen. Je promisker man lebt, desto regelmäßiger sollte man HIV-Tests durchführen.

Ich persönlich habe noch nie einen HIV-Test gemacht und auch noch nie einen Anlass dafür gesehen. Aber mein Sexualleben ist auch auf die jeweiligen Lebenspartner beschränkt und ich habe keine willfährigen Intimkontakte mit neuen Bekanntschaften. Dennoch bin ich mir bewusst, dass es 100%ige Sicherheit niemals gibt und ich immer ein gewisses Risiko eingehe. Wie bei allem im Leben.

Ich glaube, die Tendenz zu HIV-Tests und Kondomen ist sehr stark abhängig vom sozialen Umfeld und vom sexuellen Vorleben. Wer öfter mal Sexualkontakte hat, wird sich selbst hoffentlich testen lassen und sicherlich auch vom Sexualpartner entsprechendes erwarten. Einfach von irgendwas ausgehen kann man aber natürlich nie, man muss immer darüber sprechen.

Eines ist aber entscheidend: Ohne Vertrauen geht es nie. Ein HIV-Test deckt nie ab, was seit dem gemacht wurde und daher geht man mit oder ohne Test immer das Risiko ein, dass man den anderen falsch einschätzt oder er schlicht lügt und betrügt.

Eine Warnung von mir an dieser Stelle wie immer: HIV ist eine unheilbare Krankheit und sehr im Bewusstsein aller Menschen. Das ist sicherlich gut so. Aber es ist eben nicht die wahrscheinlichste Krankheit, die man sich bei Sex mit einem neuen Sexualpartner zuziehen kann. Wer Sex ohne Kondom hat, weil beide kein HIV haben, kann sich dennoch die unheilbaren und viel öfter tödlichen Krankheiten HPV und Hepatitis einfangen, ebenso unerfreulichen Herpes genitalis -- alles mit um mehrere Zehnerfaktoren mehr Todesfällen in Deutschland als ausgerechnet das so viel beachtete HIV. Von heilbaren, dennoch unerfreulichen anderen Geschlechtskrankheiten wie Syphilis, Gonorrhoe, Chlamydien und vielen anderen mal ganz abgesehen.

HIV-Tests tragen seit geraumer Zeit in Deutschland zur Verbreitung dieser anderen Geschlechtskrankheiten bei, weil sie eine falsche Sicherheit vortäuschen und voreilig zu Kondomverzicht oder zu neuen Sexualkontakten verleiten.

Nur weil der HIV-Test negativ ist, bedeutet das nicht, dass ungeschützter Sex sicher ist.
 
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  • #6
Ich habe noch nie so einen Test gemacht und verlange das auch nicht von einer potenziellen Partnerin. Seitdem ich richtig erwachsen bin, habe ich nur noch Sex mit Frauen, die ich wirklich gut kenne und denen ich voll vertraue. Gewiß bleibt ein Restrisiko, aber es gibt genug Dinge, die passieren können und deren Eintrittswahrscheinlichkeit deutlich höher sind. Es hat bei mir auch mit dem Typ Frau zu tun, auf den ich mich einlasse, da verlasse ich mich einfach auf mein Gefühl.

M/50
 
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  • #7
Je promisker man lebt, desto regelmäßiger sollte man HIV-Tests durchführen. Nur weil der HIV-Test negativ ist, bedeutet das nicht, dass ungeschützter Sex sicher ist.
So ist es. Ich persönlich habe noch nie einen Test machen lassen und habe meine Partner auch noch nie aufgefordert, einen Test machen zu lassen. Zudem hüpfe ich auch nicht mit jedem Mann ins Bett und lebe in einer Partnerschaft und sind beide treu.

w
 
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  • #8
Hier sträuben es sich mir die Haare..... mit einigen Frauen hier, wurde ich niemals ungeschützt schlafen. Für mich käme NIEMALS ungeschützter Sex in Frage OHNE HIV Test! Da kann man noch soviel erzählen und Vertrauen haben. Vertauen ist gut, Kontrolle besser!
 
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  • #9
da ich meiner Partnerin treu bin sah ich bis zum Zeitpunkt nach einer OP in der ich acht bis
zehn Packungen Spenderblut (wäre beinahe verblutet) bekam keinen Anlass. Spenderblut war einwandfrei und der Test ebenso. m 40
 
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  • #10
... nur weil der HIV-Test negativ ist, bedeutet das nicht, dass ungeschützter Sex sicher ist.
Eben. Allerdings teile ich die Panikmache hinsichtlich aller möglichen und denkbaren Erkarankungen keinesfalls. Auch in Vor-Aids-Zeiten gab es z.B. immer mal eine GO oder Pilz-Infektion, das ist alles behandelbar und man überlebt es auch unbeschadet - abgesehen von der notwendigen sexuellen Zwangspause.

Wichtiger ist es allerdings, bei der Partnerwahl sehr genau (!) darauf zu achten, mit wem man/frau sich einlässt - egal ob das nun am zweiten Abend stattfindet oder erst nach einem halben Jahr.

M ü50, der Sex mit Kondom noch nie prickelnd fand und immer nur als Notlösung sah.
 
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  • #11
Geht einfach Blutspenden, dann habt ihr den und noch ein paar andere Test in einen Abstand von minimal 8 Wochen.

HIV und Heb gibt es nicht bloß beim Sex. Man braucht z.B. nur als Ersthelfer an einen Unfall unvorsichtig sein... (Aber deshalb jetzt nicht in Panik ausbrechen)

m26
 
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  • #12
Normalerweise gar nicht. Unter normalen heterosexuellen Menschen ist HIV/Aids kein wirkliches Problem. Da sollte man auch nicht die Aidshilfe fragen; das ist so wie die Frösche fragen zum Sumpf trocken legen! Interessanter Artikel:
http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2007-31/artikel-2007-31-systematisch-auf.ht
 
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  • #13
ich habe bisher 2 x den test gemacht. als mir bewußt wurde dass mein damaliger partner es mit der treue nicht so ernst nahm.

ansonsten gehe ich seit einiger zeit regelmäßig zum blutspenden, ich tue etwas gutes und wenn etwas mit dem blut "nicht stimmt" wird man sofort und kostenlos informiert (selbst wenn nur die eisenwerte nicht ok sind)
 
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  • #14
<MOD: Sticheleien entfernt. Formulieren Sie höflicher und sachlicher.>

Sorry, es reicht ein einziger Mensch der einen anstecken kann, ein einziger! Wenn ich einen neuen Partner kennenlerne weiß ich doch nur begrenzt was von seinem Vorleben. Klar man kann ja alles erfragen und der andere wird einem auch jede klitzekleine Begebenheit aus seinem Leben erzählen, ob wahr oder unwahr. Seht ihr denn den Menschen an das sie gesund sind?

Vielleicht denkt derjenige genauso wie ihr, ich habe ja nie promisk gelebt, woher soll ich also angesteckt worden sein. Und überträgt womöglich in seiner Gutgläubigkeit Aids weiter.

Mensch wacht mal auf, ich würde mich nie und nimmer auf einen Partner einlassen der vorher keine Aidstest gemacht hat. Das hat nichts mit Mißtrauen, sondern mit Verantwortung mir und den anderen gegenüber zu tun.

w45
 
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  • #15
@5: Jemanden, gut kennen ist etwas anderes als HIV test.

Ich habe in der HIV Pflege gearbeitet, glaub mir was ich da alles erlebt habe übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Es waren Väter die durch fremd gehen sich und die schwangere Frau angestekt haben. Ehe Paare die von Anfang an die Infektion verschwiegen haben. Die gemischten Paare die offen damit umgegangen sind steckten sich nicht an. Weil sie sich bewußt waren um was es geht.

Wenn man einen positiven Partner hat 1/2 jährlich wäre ein Test sinnvoll. Bei wechselder Partnerschaft -Kondome- A UND O. Sonst alle 2 Jahre. Wenn man ind der Versorhung HIV arbeitet auch.
 
  • #16
Die Vorstellung mir das Testergebnis zeigen zu lassen (#2), halte ich für absurd. Mit partnerschaftlichem Vertrauen hat es sicher nichts mehr zu tun, wenn man nicht mal mehr der mündlichen Aussage traut, jemand habe sich testen lassen. Ich lasse mir auch nicht den Führerschein zeigen, bevor ich zu einem Partner ins Auto steige, obwohl man einem Menschen auch nicht ansieht, ob er Auto fahren kann.

Ich habe noch nie einen Test von meinen Partnerinnen verlangt. Allerdings lebe ich nicht promisk und meine Partnerinnen gehörten auch keiner Risikogruppe an waren auch nicht promisk. Selbst spende ich regelmäßig Blut, daher kann ich das von mir ausgehende Risiko ausschließen. Das Restrisiko, das für mich besteht, nehme ich in Kauf.

Würde eine zukünftige Partnerin mich auf das Thema ansprechen, hätte ich Verständnis und würde ihr sagen, daß ich Blutspender bin. Würde sie es schriftlich wollen, wäre mein Verständnis dagegen eher begrenzt.
 
  • #17
@#14 Sicher hast Du die unglaublichsten und schrecklichsten Schicksale erlebt. Und es ist auch gut und richtig, darüber zu berichten, damit niemand glaubt, es gäbe wirklich 100%ige Sicherheit, weil man selbst treu ist.

Aber einen Fehler sollte man auch nicht machen: Du hast an einer Stelle gearbeitet, an der Du alle diese Fälle gesehen hast. Das heißt aber nicht, daß diese Fälle im Normalleben ein statistisch relevantes Risiko darstellen. Der Polizist oder Staatsanwalt sieht auch dauernd Verbrecher, aber deswegen ist die Welt nicht nicht voll mit Verberchern, auch wenn es den Angehörigen dieser Berufe so erscheint.
 
  • #18
@#14 Sicher hast Du die unglaublichsten und schrecklichsten Schicksale erlebt. Und es ist auch gut und richtig, darüber zu berichten, damit niemand glaubt, es gäbe wirklich 100%ige Sicherheit, weil man selbst treu ist.

Aber einen Fehler sollte man auch nicht machen: Du hast an einer Stelle gearbeitet, an der Du alle diese Fälle gesehen hast. Das heißt aber nicht, daß diese Fälle im Normalleben ein statistisch relevantes Risiko darstellen. Der Polizist oder Staatsanwalt sieht auch dauernd Verbrecher, aber deswegen ist die Welt nicht nicht voll mit Verberchern, auch wenn es den Angehörigen dieser Berufe so erscheint.
Einer der weisesten Beiträge zu diesem Thema! So ist es!

Völlige Sicherheit gibt es nie.
Des Restrisikos muss man sich bewusst sein.
Vertrauen gehört einfach dazu.
 
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  • #19
Ich persönlich habe noch nie einen HIV-Test gemacht und auch noch nie einen Anlass dafür gesehen. Aber mein Sexualleben ist auch auf die jeweiligen Lebenspartner beschränkt und ich habe keine willfährigen Intimkontakte mit neuen Bekanntschaften. Dennoch bin ich mir bewusst, dass es 100%ige Sicherheit niemals gibt und ich immer ein gewisses Risiko eingehe. Wie bei allem im Leben.
Na ja, das klingt nun so, als ob HIV immer nur die Anderen bekommen können. Ich habe auch noch nie einen Test gemacht, aber ich war auch 30 Jahre verheiratet und lebe seither alleine.

Sollte ich aber irgendwann wieder eine Beziehung eingehen, würde ich den Test vom Mann schon erwarten und wenn er möchte, mache ich den Test auch - obwohl ich sicher noch weniger Anlass hätte als du. Immerhin bin ich in einem Alter, in dem die Lebensdauer durch HIV nicht mehr dignifikant verringert werden würde.
Ich muss mich wirklich wundern, du gehst also davon aus, dass DU clean bist, nur weil du deinen bisherigen Männern vertraut hast. Ich find edas ganz schön überheblich.
Es ist ein Irrglauben, dass HIV vor manchen sozialen Schichten Halt macht. Wer sagt dir denn, dass dein zukünftiger Partner (und sei er Arzt oder Wissenschaftler oder Jurist) nicht vorher eine HIV-Partnerin hatte. Weil DU wenig Sexualpartner hast, sind die Chancen vielleicht geringer - aber ganz sicher nicht ausgeschaltet.
 
  • #20
Na ja, das klingt nun so, als ob HIV immer nur die Anderen bekommen können. [...] Ich muss mich wirklich wundern, du gehst also davon aus, dass DU clean bist, nur weil du deinen bisherigen Männern vertraut hast. Ich find edas ganz schön überheblich.
Traurig, wenn realistische Risikoabschätzung heutzutage schon als Überheblichkeit interpretiert wird. Man muss die Risiken des Lebens kalkulieren und es bleiben immer Restrisiken, derer ich mir bewusst bin.

Ich will auch auf gar keinen Fall ausschließen, das ich einen Mann kennenlernen könnte, bei dem ich die Notwendigkeit eines HIV-Tests sehen und demzufolge darauf bestehen würde. Obwohl ich zugeben muss, dass mir die Gründe dann wahrscheinlich auf andere Art den Kontakt unpassend hätten erscheinen lassen.

Und ich habe auch als allerersten Satz geschrieben: "Ein HIV-Test schadet nie." Der wird nur nicht zitiert.

Es ist ein Irrglauben, dass HIV vor manchen sozialen Schichten Halt macht.
Das glaubt wohl hoffentlich niemand. Aber die Wahrscheinlichkeiten sind eben drastisch unterschiedlich. HIV ist, auch wenn es nicht politisch korrekt klingt, primär ein Problem der Homo- und Bisexuellen sowie der Risikogruppen Migration aus Hochprävalenzgebieten und Drogenkonsum. Diese Tatsache muss man nennen dürfen.

Wohlgemerkt, es geht nicht darum was möglich ist, sondern darum, was wahrscheinlich ist.
 
  • #21
Vor einer ernsthaften Beziehung mache ich einen Test. Die Welt ist zu verrückt und das Leben zu unberechenbar, das dieser kleine Test die Mühe allemal wert ist.
Gar nicht erst zu reden vom Leben der Partnerin.
 
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  • #22
@19 Erklärst du mir bitte mal wie man ein Risiko realistisch abschätzen kann in Bezug auf Aids??
Das interessiert bestimmt nicht nur mich. Eine Falscheinschätzung hat ja immense Folgen.
 
  • #23
@19 Erklärst du mir bitte mal wie man ein Risiko realistisch abschätzen kann in Bezug auf Aids? Das interessiert bestimmt nicht nur mich. Eine Falscheinschätzung hat ja immense Folgen.
Es gibt etwa 60.000 HIV-Infizierte in Deutschland. Die absolute Zahl ist also schon einmal gering. 53.000 davon stammen aus dem Bereich Sex-mit-Männern, Drogen, Hochprävalenz. Für einen Mann, der immer in Westeuropa gelebt hat und der nicht homo- oder bisexuell ist und keine Drogenaffinität hat, ist die Chance einer HIV-Infektion außerordentlich gering, grob geschätzt weniger als 1000 in Deutschland.

Wenn man ohnehin nur Partner mit soliden Lebenswandel in betracht zieht, also ohne Drogenvergangenheit und ohne bisexuelle Neigungen, dann sind alle anderen relevanten sexuell übertragbaren Krankheiten mit Abstand wahrscheinlicher als ausgerechnet HIV.

Aber nochmal: Ohne Vertrauen und Treue geht es nie. Ein Test bringt genau Null, wenn der Mann seit dem Test gefährliche Kontakte hatte oder anschließend fremdgeht. Vertrauen, Menschenkenntnis und gute Partnerwahl sind wesentlich wichtiger im Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten als jeder Test.

Es sterben erheblich mehr Frauen jedes Jahr an Gebärmutterhalskrebs infolge von HPV (etwa 1.800 / Jahr) als an HIV (etwa 120 / Jahr). Etwa 14% aller ostdeutschen Frauen sind mit Herpes genitales infiziert, unheilbar, rezidivierend, schmerzhaft. Trotz aller Safer-Sex-Bemühungen, weil Kondome das einfach nicht effektiv genug verhindern.
 
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  • #24
Ich habe noch nie einen Test von meinen Partnerinnen verlangt. Allerdings lebe ich nicht promisk und meine Partnerinnen gehörten auch keiner Risikogruppe an waren auch nicht promisk.
Woher weißt du, ob nicht der letzte Partner deiner Partnerin diese betrogen und noch kurz vor Beziehungsende (unwissentlich) mit HIV infiziert hat?
Vom Anstecken mit dem HI-Virus bis zu den ersten Symptomen von AIDS vergehen manchmal Jahre.
 
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  • #26
Hoffentlich denken nicht alle so, nämlich in Restrisiken und Wahrscheinlichkeiten. Das könnte nämlich sehr ins Auge gehen. Ich halte die kritischen Fragestellungen an die, die keinen Aids-Test machen lassen für durchaus gerechtfertigt und ich denke man muss hier auch nicht mit Statistiken argumentieren. <>

Wenn ich einen Mann kennenlerne und der mir versucht zu erklären die Wahrscheinlichkeit sich mit Aids angesteckt zu haben sei sehr gering dann höre ich das und verlange trotzdem einen Aidstest. Wenn er sich dann weigert, gut dann war es das halt. Ich möchte nicht auf Dauer mit Kondomen herum hantieren.

Ich lasse beim Gynäkologen auch einen Test auf Chlamydien machen. Hauptinfektionsquelle überhaupt Viele Frauen wissen auch nicht ob sie infiziert sind und diese Infektionen sind hoch ansteckend. Die Übertragung dieser Bakterien können bei Mann und Frau zu Unfruchtbarkeit führen.

Also ich weiß nicht, ich habe auch eine Verantwortung dem anderen gegenüber, es geht doch nicht nur um mich in einer Partnerschaft. Einen Aidstest zu machen ist doch keine große Sache.

w (45)
 
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  • #27
Hallo Ihr Lieben! Hier ist die Fs, danke Euch allen für Eure Meinungen. Ich hätte nicht gedacht, dass diese doch so verschieden sein können. Ich persönlich gehöre keiner der möglichen Gruppe an. Ich selbst habe einen Test gemacht, nachdem mein Ex mir mit einem Pärchen fremdgegengen ist. Dannach gab es nur noch einen Sexuallpartner und das in einer Beziehung. Ich werde mich auf keinen Fall auf ungeschützen Sex einlassen, da mir jetzt auch noch bewußt worden ist, dass es auch noch andere Krankheiten gibt. Das wußte ich davor nicht. Dankschön für die Aufklärung.
 
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  • #28
Ich mache den Test nach jeder Partnerschaft bzw. wenn eine neue beginnt.
Ich habe kürzlich erst mit testen lassen, weil eh Bluttest angesagt war. Lerne ich jetzt jemand neuen kenne, wiederhole ich das natürlich nicht, weil zwischenzeitlich nichts passiert ist.

Von ihm verlange ich auch einen neuen Test, seit der letzten Frau.

Ich kenne sehr viele Männer, die a keine Kondome benutzen und b die Partnerin häufig wechseln... daher, meine Damen, gut aufpassen.

Frauen, auch aus dem Bekanntenkreis, kenne ich mit solch einem verantwortungslosen Verhalten nicht.

Test ist ein muß, Kondom anfangs auch- und Männer, die sich wehren ein NO GO . Punkt
 
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  • #29
Na, vielleicht springe ich da jetzt voll aus der Reihe, aber auch in einer "intakten" Partnerschaft würde ich nie auf ein Kondom verzichten,.
Erstens, wegen den Krankheiten, und 2tens weil ich nicht schwanger werden will,..

Man sieht es niemanden an, ob er schon etwas hat, oder nicht,..
Ich bin alle 2 Monate beim Thrombo Spenden.. da ist sowieso ein HIV und Hep. Test dabei.
Aber ich würde mich nie auf einen Zettel verlassen, den mein Gegenüber aus der Tasche zieht, und der 5 Jahre alt ist,.
Du kannst in keinen Menschen reinschauen, und meine Gesundheit ist mir wichtiger, als irgend ein Sex..
 
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  • #30
" Na, vielleicht springe ich da jetzt voll aus der Reihe, aber auch in einer "intakten" Partnerschaft würde ich nie auf ein Kondom verzichten,.
Erstens, wegen den Krankheiten, und 2tens weil ich nicht schwanger werden will,.. "
Das kann ich nicht nachvollziehen, es sei denn, dass Du kein anderes Verhütungsmittel, wie beispielsweise die Pille, nutzt. Krankheiten kannst Du in einer intakten Beziehung ausklammern, wenn Du und Dein Partner sich haben testen lassen. Mich würde es stören, wenn mein Partner ein Kondom in einer Beziehung nach solchen Testungen verlangen würde, da hätte ich ständig das Gefühl, dass mir Fremdgehen unterstellt würde. In einer Beziehung kommen Kondome für mich nicht in Frage, insbesondere wären mir diese viel zu unsicher.
 
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Es sind keine weiteren Antworten möglich.