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  • #1

Hobby als Beziehungskiller?

Ich bin so oft es möglich ist, zum surfen unterwegs. Ich fahr gern allein, um abzuschalten. Nur am allein verreisen scheitert es dann.
Ich brauch meine Freiheiten und gestehe diese zu 100% meinem Partner ein. Oft wird mir dann aber Gleichgültigkeit vorgeworfen. Die Beziehungen gehen dann in die Brüche und ich hab nichts gemacht, ausser mal paar Tage Ruhe. Mach ich irgendwas falsch?
 
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  • #2
Das ist schwierig hier eine pauschale Antwort zu geben, dafür weiß ich zu wenig über den sonstigen Verlauf Deiner Beziehung(en).
Wie oft Du Deinen Partner(in) in der Regel gesehen hast, wie nah ihr Euch seelisch gewesen seid, wieviel Intimität im Spiel war und wie gemeinsame Vorstellungen von einer Zukunft ausgesehen haben.
Grundsätzlich würde ich sagen:" Du brauchst einen Partner(in), der/die genauso viel Freiheit braucht wie Du!
Jemanden, der genauso gerne alleine wegfährt wie Du!
Mit Sicherheit aber keinen Partner(in), der lieber alles zu zweit macht, der Nähe braucht etc.
Du brauchst viel Distanz - suche Dir ein Pendent, mit dem gleichen Distanz Bedürfnis!
w
 
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  • #3
Ja, du suchst dir Partnerinnen die ein anderes Bedürfnis nach Nähe haben als du. Das diese dann damit nicht klar kommen ist doch vollkommen logisch.
 
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  • #4
Du schreibst "so oft es möglich ist". Da kann ich mir schon vorstellen, dass das die Mehrheit aller Partner (bist du w oder m?) überfordert, zumal wenn sie gar keine Chance bekommen durch Mitreisen vielleicht auch Gefallen an deinem Hobby zu finden.
Du müsstest mal näher deine Freizeitverteilung beschreiben. Welche Unternehmungen bleiben denn noch für den Partner?
Und wofür brauchst/wünschst du dir überhaupt einen Partner, wenn du jede freie Minute zum Wegfahren nutzt?

w/41
 
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  • #5
Ich kann dich verstehen. Ich bin w. und suche auch einen Partner, der mich ab und zu in Ruhe lässt. Ich kann dieses aufeinander kleben nicht leiden. Jeder braucht seine Freiheiten und auch Raum für sich.
 
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  • #6
Bei einem Hobby, das viel Zeit beansprucht, sollte man sich bei der Partnersuche auf Männer konzentrieren, die es teilen. Dann kan man es gemeinsam ausüben. Alles andere führt in meinen Augen zu nichts.
 
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  • #7
Ich kann dich verstehen. Ich bin w. und suche auch einen Partner, der mich ab und zu in Ruhe lässt. Ich kann dieses aufeinander kleben nicht leiden. Jeder braucht seine Freiheiten und auch Raum für sich.

Zu einer Frage, ich bin weiblich. Es ist ja nicht so, dass der Pertner nicht mitkommen darf. Die längeren Surfurlaube waren immer gemeinsam. Nur brauch ich eben diesen Freiraum, welchen ich auch gewähre. Meine letzte lange Beziehung hatte das selbe Hobby, was es natürlich einfacher macht, aber auch dann gab es gravierende Disskussionen, als ich eben mal allein los wollte. Ich denk, das sollte nicht sein und schadet.
 
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  • #8
FS: was heisst denn nun "ab und zu mal Ruhe" und " so oft als möglich" konkret?
Nachdem mehrere Beziehungen ja schon daran gescheitert sind, stellt sich ganz neutral die Frage, ob das über das "Normalverträgliche" hinausgeht.
 
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  • #9
In der Regel möchte ich Urlaub eigentlich gemeinsam verbringen in einer Beziehung. Ausnahmen würde ich wohl respektieren.
 
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  • #10
Hupsi, mit den Formulierungen hätte ich dich für einen Mann gehalten.
Ich bin ja ganz froh, wenn es noch eine Frau gibt, die genauso gern allein in Urlaub fährt wie ich. Und wenn ich jünger wäre, würde ich wahrscheinlich auch surfen, das war immer ein Traum von mir.
Trotzdem stolpere auch ich über die Formulierungen: "ein paar Tage Ruhe" und "so oft wie möglich". Welches Maß legst du an?
Als ich noch mit Mann und Kind zusammen gelebt habe, habe ich drei-, viermal im Jahr das Kajak aufs Autodach gepackt und das Zelt in den Kofferraum und war für ein Wochenende allein weg. Superentspanndend, aber öfter wäre es nicht gegangen.
Du wirst kaum einen Mann finden, der das mitmacht, es sei denn, er ist genauso oft allein unterwegs und tut das gern. Umgekehrt ist es der Klassiker: Die Surferbraut am Strand, strickend oder lesend und der Held auf dem Board. Bei meinem Exfreund war das 12 Jahre so und zwar fast jedes Wochenende. Dafür hatte seine Frau eine Partnerkreditkarte und mußte nicht arbeiten gehen und selbst wenn es sie gestört hat, hat sie den Mund gehalten.
 
  • #11
Klingt alles sehr egoistisch!
Surfen ist ein Freizeitspaß, den man sich sehr wohl so einteilen kann, daß die Partnerschaft nicht drunter leidet.
Im allgemeinen finde ich, daß es in unserer Gesellschaft allzusehr Mode geworden ist, egoistisch sein Ding durchzuziehen ohen Rücksicht auf den Partner! Das "Ich" wird groß geschrieben und man bemäntelt dies mit pseudopsychologischen Thesen.
Freilich braucht man Rückzugsmöglichkeiten usw. und immer aufeinanderhocken geht auch nicht......
Am besten suchst du dir auch einen Surfer und ihr übt das Hobby gemeinsam aus!
Übrigens hab ich auch ein äußerst zeitaufwändiges Hobby und bekomme deshalb nicht wenig Ärger mit meinem Partner. Aber, meine Feuerwehr ist es mir wert!
 
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